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	<title>Autostoppen Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Autostoppen Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Nach Rahim yar Khan auf Umwegen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2020 23:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Autostoppen]]></category>
		<category><![CDATA[Seidenstrasse]]></category>
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<p>Am Morgen brachte uns Qamar an die Hauptstrasse am Dorfrand. Dort standen viele Traktoren&#160;mit grossen Anhängerndie mit Zuckerrohr beladen waren. &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/29/nach-rahim-yar-khan-auf-umwegen/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Nach Rahim yar Khan auf Umwegen</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/29/nach-rahim-yar-khan-auf-umwegen/">Nach Rahim yar Khan auf Umwegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Am Morgen brachte uns Qamar an die Hauptstrasse am Dorfrand. Dort standen viele Traktoren&nbsp;mit grossen Anhängerndie mit Zuckerrohr beladen waren. Autos hielten wenige&nbsp;an. Nach fast einer Stunde warten, kam ein Auto aus dem Dorf. Zwei Männer nahmen uns bis nach Rahim yar Khan mit. Unser Ziel war, mit einem ganzen Tag trampen bis nach Heyderabad, einer Stadt bei <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/02/auf-dem-landweg-nach-indien/">Karachi</a> im Süden von Pakistan zu fahren. Doch es kam anders. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Nach einer Stunde&nbsp;Warten,&nbsp;fast&nbsp;bis&nbsp;nach Sukkur&nbsp;gefahren</h4>



<p>In Rahim yar Khan standen wir am Strassenrand als drei Brüder anhielten und uns mitnehmen wollten. Sie würden nach Sukur fahren. Dies lag am Weg, also liessen wir uns mitnehmen. Die Brüder erzählten, dass sie zusammen ein Geschäft für Metallbau führen. Gerade seien sie unterwegs zu einer Sitzung, um Details zu einer Ausschreibung zu erfahren. Plötzlich bogen sie ab und fuhren nach Westen statt nach Süden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Stück freie Fahrt auf dem CPEC</h4>



<p id="pakistan-neue-seidenstrasse">Auf unsere Nachfrage hin erklärten sie, dass sie zum CPEC (China Pakistan Economic Corridor) fahren würden. Das chinesisch pakistanische Wirtschaftskorridor-Projekt ist ein Teil der neuen Seidenstrasse. Es sieht nebst dem Bau eines <a rel="noreferrer noopener" href="http://cpec.gov.pk/map-single/1" target="_blank">Autobahnnetzwerks</a> auch den Ausbau der <a rel="noreferrer noopener" href="http://cpec.gov.pk/map-single/2" target="_blank">Eisenbahn</a> und <a href="http://cpec.gov.pk/map-single/3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Glasfaser</a> Infrastruktur vor. Wir fuhren nun auf ein provisorisch eröffnetes Stück Autobahn des CPEC. Die Autobahn war eigentlich fertig gestellt. Einzig die Autobahn-Raststätten waren noch provisorisch. Am Ausmass der ausgesparten Fläche für die Raststätten wurde klar, mit welch einem immensen Verkehrsaufkommen auf dieser Achse dereinst gerechnet wird. Es wird ein Teil der neuen chinesischen Seidenstrasse werden. Eine Alternative zur Verschiffung der Exportgüter über das chinesische Meer oder den Export durch Kasachstan. Durch Pakistan werden die Güter von China dereinst direkt an den neuen internationalen Frachthafen von Gwadar in der Provinz Baluchistan gebracht und von dort durch den persischen Golf verschifft.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein grosser Umweg zurück nach Rahim yar Khan</h4>



<p>Der älteste der Brüder war am Steuer. Später stellte sich heraus, dass er der einzige der drei war, der keinen Führerausweis hat. Er wollte uns gerne zu sich nach Hause einladen. Rahim yar Khan sei nicht weit von der Wüste. Wir könnten mit ihnen kommen und mit ihnen am Abend in der Wüste picknicken gehen. <em>(Nachtrag: Dies war sein Vorschlag. Doch am Ende des Tages zeigte sich, es war eher seine Wunschvorstellung und sie ging im Verlauf des Tages vergessen.)</em> Picknicken in der Wüste, da war es immer schwer nein zu sagen. Zudem waren wir schon ziemlich spät dran, um es noch bis nach Heyderabad zu schaffen. Wir entschlossen uns das Angebot der Brüder anzunehmen. Jetzt würden wir mit ihnen etwas nach Süden und dann wieder zurück fahren. Ich war hinten im Auto eingeschlafen. Kurz nachdem ich aufwachte, waren wir an ihrem Zielort.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fast in Sukkur angekommen</h4>



<p>Noch vor der Öffnungszeit des Mc Donald hatten wir die Sonderwirtschaftszone erreicht. Ausländer hätten hier keinen Zutritt und auch Pakistaner seien nur auf Einladung willkommen. Der älteste Bruder wollte nun plötzlich mit uns warten, statt mit seinen beiden Brüdern an die Sitzung zu gehen. Die zwei könnten dies gut ohne ihn, so könne er uns Gesellschaft leisten. Wir setzten uns also mit ihm in den Wartesaal eines Busunternehmens. Das Gespräch mit ihm gab Aufschluss über seine Weltanschauung. Er war ein sehr freundlicher Mann. Daher war es ihm schwer abzukaufen, dass er sich und seine Kinder für den heiligen Krieg bereithalte. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-30_Rahimyar-Khan/IMG_5842.jpg" alt="Gastgeber in Rahim yar Khan" class="wp-image-11163" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-30_Rahimyar-Khan/IMG_5842.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-30_Rahimyar-Khan/IMG_5842-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-30_Rahimyar-Khan/IMG_5842-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-30_Rahimyar-Khan/IMG_5842-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der freundliche Man im roten ärmellosen Pullover im Haus indem er mit seinen Brüder und dem Vater lebt. </figcaption></figure>



<p>Dass er jederzeit bereit sei in den Krieg gegen die ungläubigen Heiden zu ziehen. Heiden seien alle, die nicht einer monotheistischen Religion, wie dem Judentum, Christentum oder dem Islam angehörten. Längerfristig gehörten sie getötet und deren Land erobert. War dies nun wirklich seine tiefe Überzeugung oder wiederholte er einfach heroisch eine Propaganda? Ich fragte hier und da etwas nach, liess aber meine Abscheu gegenüber diesem Gedankengut nicht durchblicken. Es war offenbar seine Meinung. Wollte er schauen, was ich dazu meine? Vielleicht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Cheeseburger und Pommes im Mc Donald</h4>



<p>Als die Brüder zurück kamen gingen wir in den Mc Donald. Sie bestellten gleich für uns mit und so sassen wir bald um einen runden Tisch mit Burger, Cheeseburger und Pommes und einer riesigen Flasche Coca Cola. Wir bedankten uns herzlich für die Einladung. Kurz darauf brachen wir wieder auf. Seit Monaten war ich nicht mehr in einem Mc Donald gewesen. Faszinierend und erschreckend war wie einheitlich das Essen und die Einrichtung weltweit ist. Die Sitzung sei gut gelaufen, sagten die Brüder. Viel hatten oder wollten sie allerdings nicht erzählen. Sie fragten uns nach unserer Familie und wir fragten sie nach ihren Familien. </p>



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<p>Zwischendurch versuchte ich etwas in meinem Buch zu lesen. So verging die Fahrt. Nach einer Weile stellten wir fest, dass sie für den Heimweg eine andere Route gewählt hatten. Auf dem CPEC gebe es eben noch keine Tankstellen. Am Ende mussten wir tatsächlich das Auto die letzten Meter zur Tankstelle stossen. Dann ging die Fahrt zurück mit ihnen nach Rahim yar Khan. Dort hatten sie jedoch noch dies und das zu erledigen und so kamen wir erst am frühen Abend gerade beim Eindunkeln bei ihnen zuhause an.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Doch kein Picknick in der Wüste</h4>



<p>Dass wir heute nicht mehr in die Wüste gehen würden war nun klar. In der Eingangshalle des grossen Hauses sitzend, kamen die Mitglieder von allen Familien vorbei und begrüssten uns. Da waren die Grosseltern und drei Ehefrauen, Kinder und eine Angestellte. Am Abend half uns der eine Bruder ein Zugticket nach Lahore zu kaufen. Wir meinten einen Zug gewählt zu haben, welcher von Lahore weiter nach Islamabad fährt. Denn je nachdem ob die <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/18/indien-visum/">Indien Visum</a>-Agentur uns den Pass nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/03/mehrfach-zu-gast-in-lahore/">Lahore</a> schicken würde oder eben nicht, müssten wir weiter nach Islamabad. Leider wählte der hilfsbereite Bruder nicht Islamabad via Lahore, sondern hatte verstanden, dass wir sowieso nach Islamabad wollten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Interview mit Lokalfernsehen</h4>



<p>Als wir beim Frühstück sassen kam ein Neffe zu Besuch. Er brachte einen Freund mit. Dieser hatte ein Ipad und Mikrofone. Wie geahnt wurden wir bald für ein Interview gefragt. Die Fragen waren ähnlich wie die Fragen, die mir der letzte Gastgeber für sein Selfie Video gestellt hatte. Dieses Video würde aber auf Facebook landen. Später kam die Schwester des Gastgebers vorbei. Sie sei Mitglied der Regierungspartei. Sie beschenkte Soodeh mit einem Fingerring. Soodeh probierte noch die Hochzeitskleider der Ehefrauen an. Um die Ecke kannte einer der Brüder einen Schneider, dieser flickte mir meine Hosen. Gegen 15 Uhr wurde es in der Strasse sehr laut. Es war Schulschluss der Knabenschule. Die Mahlzeit am Abend schmeckte vorzüglich.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-30_Rahimyar-Khan/IMG_5839.jpg" alt="Abendessen in Rahim yar khan" class="wp-image-11162" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-30_Rahimyar-Khan/IMG_5839.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-30_Rahimyar-Khan/IMG_5839-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-30_Rahimyar-Khan/IMG_5839-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-30_Rahimyar-Khan/IMG_5839-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Fast alle unsere pakistanischen Lieblingsgerichte auf einmal: ganz links mein Favorit: Saag (wie Spinat nur besser).</figcaption></figure>
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		<title>Via Faisalabad nach Multan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2020 06:48:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
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		<category><![CDATA[Couchsurfing]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeiposten]]></category>
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<p>Unsere beiden Gastgeber führten uns heute Morgen an den Stadtrand von Jaranwala. Von hier wollten wir via Faisalabad nach Multan &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/24/via-faisalabad-nach-multan/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Via Faisalabad nach Multan</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Unsere beiden Gastgeber führten uns heute Morgen an den Stadtrand von Jaranwala. Von hier wollten wir via Faisalabad nach Multan trampen. Ein Bankangestellter aus Islamabad nahm uns mit. Wir gaben ihm die Nummer unseres Couchsurfing Gastgebers in Faisalabad. Er machte mit ihm einen Treffpunkt aus, um uns zu übergeben. Da unser Gastgeber mit dem Motorrad zum Treffpunkt kam und wir nicht zu zweit mit Rucksack auf sein Motorrad passten, bot der Bankangestellte an, uns bis vor die Haustüre zu bringen. </p>



<p>Angekommen bei unserem Gastgeber, führte er uns in einen Raum im Erdgeschoss. Es war nicht das übliche Gästezimmer. Hier schlafe normalerweise er und sein Vater. Jetzt, da er Gäste hatte, zog sich sein Vater in die Wohnung seines anderen Sohnes zurück. Soodeh wurde in den ersten Stock zur Familie des anderen Bruders unseres Gastgebers eingeladen. Ich ging mit nach draussen, um Mittagessen zu kaufen. Dieses ass ich dann im Erdgeschoss, während Soodeh oben aufgehalten wurde.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kleiner Stadtspaziergang mit dem Gastgeber</h4>



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<p>Wir hatten gehört, dass heute in Faisalabad eine <a rel="noreferrer noopener" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Sama_(Sufism)" target="_blank">Suffi-Zeremonie</a> stattfinden soll. Unser Gastgeber wusste davon nichts und schien sich dafür  leider nicht zu interessieren. Dafür zeigte er uns der Ihm bekannte Uhrturm. Dort assen wir in einer Eisdiele unvergessliches Pistazieneis und liefen danach quer durch die engen Gänge des Basars. Für das letze Stück Heimweg bestellte er ein Ricksha Taxi.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Per Anhalter an den Stadtrand von Faisalabad</h4>



<p>Rashid&nbsp;musste gegen 9&nbsp;Uhr&nbsp;im Büro sein. Wir standen mit&nbsp;ihm auf. Zum Frühstück wollte er uns auswärts in seine Lieblingsfrühstücksbude einladen. Etwas später sassen wir in einem&nbsp;verspiegelten Raum mit Sofabank und einem Tisch. Nebst dem traditionellen Frühstück bestellte er noch einen&nbsp;grossen&nbsp;Milchshake. Wann hatte&nbsp;ich wohl das letze Mal einen halben&nbsp;Liter Milch getrunken? Ich konnte mich tatsächlich nicht erinnern. Ich bin zwar Schweizer,&nbsp;jedoch&nbsp;kein Milchtrinker.&nbsp;Rashid, unser Gastgeber düste mit dem Motorrad ins Büro und wir hielten nun den Daumen hoch&nbsp;zum Autostoppen.&nbsp;Zuerst ging&nbsp;es mit einem älteren Herrn&nbsp;in einem Toyota Prius zur Rajala Road. Er war erstaunt in diesem Arbeiter-Quartier Ausländer anzutreffen.&nbsp;Tatsächlich empfangen eher&nbsp;Leute aus dem Mittelstand&nbsp;Couchsurfing-Gäste. Diese&nbsp;Nacht waren wir jedoch bei einer&nbsp;grossen&nbsp;Arbeiterfamilie der Texitlindustrie zu Gast gewesen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Dreimal Glück und bis nach Multan</h4>



<p>Von der Rajala Road marschierten wir ein Stück und fanden dann an einer Ampel jemand, der uns bis zur M4 mitnahm. Er fragte uns etwas wegem Frühstück. Wir verstanden, er habe noch nicht gefrühstückt. Er suchte immer nach etwas. Plötzlich hielt er hinter einem DAWN-Lieferwagen an und stieg aus. Er packte eine ganze Kollektion Brot in den Kofferraum und fuhr weiter. Bei der Mautstelle der M4 liess er uns aussteigen. Jetzt zeigte sich, wir hatten&nbsp;ihn falsch verstanden. Das Brot hatte er für uns gesucht und gekauft. Wir dankten&nbsp;ihm herzlich. Jetzt machte er mit uns, möglicherweise auch für seinen Chef, ein Selfie. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-24_Multan/IMG_5422.jpg" alt="Gebäcke von DAWN: Bread, Cupcake, Cake." class="wp-image-11033" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-24_Multan/IMG_5422.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-24_Multan/IMG_5422-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-24_Multan/IMG_5422-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-24_Multan/IMG_5422-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption> Resultat eines Missverständnis: Eine Tasche voller Gebäcke. Darunter Toasts und verschiedene Cupcakes.</figcaption></figure>



<p>Die Wächter an der Mautstelle waren nicht weniger nett! Sie brachten uns Stühle aus dem Wachhäuschen. Wir sollten uns doch hinsetzen. So sassen wir bequem vor dem Wachhäuschen und fragten die anfahrenden Autos nach&nbsp;ihrer Destination. Zwei Geschäftsmänner, die nach Multan unterwegs waren, nahmen uns mit und brachten uns bis an den Stadtrand. Von dort brachte uns ein weiterer Autobesitzer in die Innenstadt bis fast vor die Türe unseres Couchsurfing Host. Dieser war Jurist und hatte es&nbsp;sich&nbsp;eingerichtet am Nachmittag zuhause zu sein um uns zu empfangen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Nachmittag undercover in Multan</h4>



<p>Multan machte einen modernen Eindruck. Als Sehenswürdigkeiten in Multan sind zwei Schreine bekannt. Um zu sehen, wie es in Pakistan an einem Schrein zu und her geht, pilgerten wir los. Der Weg ist das Ziel. Wir schnupperten an frischen Blumen am Blumenstand, sprachen mit einem neugierigen Studenten und tranken einen Chai in einem Chai-Stall. Die Marktgasse hielt noch einige Überraschungen für uns bereit: z.B. Hühner, Ziegen und eine Confiserie. Beim Eingang des Schreins standen zwei Polizisten. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/24/via-faisalabad-nach-multan/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Wir integrierten uns in eine Gruppe von Pilgern und verdeckten unsere Gesichter mit unserem Halstuch. Die Polizei sollte uns nicht entdecken, daher versuchten wir unentdeckt – undercover – zu bleiben. In Multan kann es nämlich vorkommen, dass Touristen unter Polizeibegleitung gestellt werden. So war es jedenfalls auf einigen Blogs zu lesen. Besser man fällt also nicht als Ausländer auf. Die Polizeibegleitung dient in Multan nämlich nicht zum Schutz der Touristen. Sondern um sicher zu stellen, dass sich kein Ausländer bzw. Spion den geheimen Militärgebieten ausserhalb von Multan nähert.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Treiben im Schrein</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-24_Multan/IMG_5442.jpg" alt="Schrein" class="wp-image-11045" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-24_Multan/IMG_5442.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-24_Multan/IMG_5442-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-24_Multan/IMG_5442-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-24_Multan/IMG_5442-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ununterbrochen strömen Menschen in den Schrein und bleiben einige Minuten vor dem Grab stehen.</figcaption></figure>



<p>Wir blieben unentdeckt. Das&nbsp;Treiben um und im Schrein war sehenswert.&nbsp;Ein Strom von hunderten von Pilgern bewegte sich langsam durch den Schrein. Sie zogen ihr Schuhwerk aus und gingen barfuss weiter. In den Mausoleen in Usbekistan und Iran herrschte meist Totenstille. Hier jedoch wurde drinnen an den Särgen gebetet und gesungen. Nach einigen Minuten rückten die nächsten anstehenden Pilger nach. Das war beim zweiten, etwas&nbsp;grosszügiger&nbsp;geschmückten Schrein einige Kilometer weiter, nicht anders. Hier allerdings wurde noch Tschappati und Dahl an die Pilger verteilt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Doch keine roten Textilien – Besuch in der Gerberei</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-24_Multan/IMG_5473.jpg" alt="Gerbrerei" class="wp-image-11054" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-24_Multan/IMG_5473.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-24_Multan/IMG_5473-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-24_Multan/IMG_5473-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-24_Multan/IMG_5473-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Blick in eine Gerberei: drei Männer salzen gerade die Felle ein und legen sie zum trocken auf einen Haufen.</figcaption></figure>



<p>Es war schon dunkel über Multan als wir uns vom zweiten Schrein auf den Weg nach Hause machten. Unser Zuhause ist immer, da wo unsere zwei Rucksäcke stehen. So einfach ist das. In einer etwas weniger hell erleuchteten Strasse sahen wir von weitem Männer rote Textilien auf einen Haufen legen. Dann standen wir vor einem Schuppen. Da waren zwei Haufen mit Fellen. Am Boden war ein Geschmier aus Blut und Salz. Eine Gerberei! Das kannte ich nur aus Kinderbüchern. Die Realität sah etwas anders aus. Die vom Metzger gelieferten Felle wurden hier nass eingesalzen und zum Trocknen aufgeschichtet. Etwas weiter in dieser Gerber-Strasse sahen wir in einem anderen Hof die fertig gegerbten Felle. Ein Mann verriet uns die Preise. Die Kuhfelle kosten 3000pkr das Stück. Die Büffelfelle sind nur 1000pkr.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Hinweis 10 von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</h4>



<p>Zum <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel geht es hier</a>. Der zehnte Hinweis: <br><em>Der Buchstabe <strong>i </strong>kommt<strong> viermal </strong>vor, der Buchstabe <strong>m </strong>kommt<strong> 2 mal </strong>vor.</em> Weitere zehn Hinweise findest du in den ersten Reiseberichten von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/indien/">Indien</a>. Der nächste Hinweis findest du <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/04/der-goldene-tempel/">hier</a>.<br><br>Hast du das gesuchte Wort schon erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/24/via-faisalabad-nach-multan/">Via Faisalabad nach Multan</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Zurück ans iranische Festland mit der Fähre</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/05/zurueck-ans-iranische-festland/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jan 2020 13:31:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Schiff]]></category>
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<p>Am nächsten Morgen waren wir relativ früh bereit. Der gleiche Pickup wie am Vortag fuhr vorbei. Der Herr nahm uns &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/05/zurueck-ans-iranische-festland/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Zurück ans iranische Festland mit der Fähre</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Am nächsten Morgen waren wir relativ früh bereit. Der gleiche Pickup wie am Vortag fuhr vorbei. Der Herr nahm uns bis ins Dorf mit. Dann setzen wir mit dem Boot über nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/02/geoparks-und-shrimps/">Quesm</a> und erwischten eine Mitfahrgelegenheit hinten auf einem Pickup und später in der Kabine eines kleinen Kühlwagens. Dieser fuhr direkt zum Fähre Schiffshafen. Dort suchten wir unter den für die Fähre anstehenden Autos nach einer Mitfahrgelegenheit nach Bandarabas. Wir fanden eine junge Familie, die noch zwei Plätze frei hatte und uns gerne mitnahm. Am Nachmittag erreichten wir bereits Bandarabas. Dort fanden wir in einem Luxus-Hotel &#8222;Lobby&#8220; bequeme Sofas. Hier warteten wir, bis wir zum Busbahnhof mussten. Wir hatten für die Fahrt durch das iranische Baluchistan nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/">Zahedan</a> einen Nachtbus gebucht. Unser Gastgeber in Zahedan hatte uns geschrieben, dass ein Gast aus Deutschland ebenfalls mit diesem Bus komme.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Neuer Reisekumpel Max getroffen</h4>



<p>Die Busfahrtsgesellschaft stornierte unsere Tickets am Nachmittag. Bot uns aber an, eine halbe Stunde früher zu fahren. Am Busbillet Schalter trafen wir <a rel="noreferrer noopener" href="https://morethan7wonders.de" target="_blank">Max</a>. Durch die Stornierung der Busfahrtsgesellschaft waren wir nun mit dem gleichen Bus unterwegs. Auf halber Strecke um 01:00 hielt der Bus beim einzigen Restaurant auf der Strecke für das Abendessen an. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4364.jpg" alt="Raststätte" class="wp-image-9575" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4364.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4364-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4364-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4364-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Im Restaurant auf der Strecke um 01:00 Morgens. Hier sahen wir die ersten Baluchistan Anzüge.</figcaption></figure>



<p>Gegen 6 Uhr Uhr trafen wir müde in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/">Zahedan</a> ein. Wir hatten kaum geschlafen, denn der Chauffeur und der Fahrtbegleiter hörten meist Musik und sprachen zusammen. Das mag gut für deren Laune und Aufmerksamkeit gewesen sein. Es raubte uns aber den Schlaf. Daher legte ich mich am Busbahnhof für mehr als eine Stunde hin. Max war quick fidel, denn er hatte auf den hinteren Sitzen des Busses genug Ruhe für Schlaf gefunden. Kurz vor acht bestellte er ein Uber und wir fuhren zu unserem gemeinsamen Gastgeber.</p>
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		<title>Lange Fahrt nach Qeshm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jan 2020 13:25:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Autostoppen]]></category>
		<category><![CDATA[Fähre]]></category>
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<p>Abholservice nach Chah Mobarak Der Touristenführer vom Vorabend hielt sein Versprechen. Bereits vor 10 Uhr tauchte er bei unserem Zeltplatz &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/01/lange-fahrt-nach-qeshm/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Lange Fahrt nach Qeshm</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<h4 class="wp-block-heading"><br>Abholservice nach Chah Mobarak</h4>



<p>Der Touristenführer vom <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/31/traumhafter-ort-fuer-silvester/">Vorabend</a> hielt sein Versprechen. Bereits vor 10 Uhr tauchte er bei unserem Zeltplatz oberhalb der Höhle auf. Er schien es jedoch nicht eilig zu haben. Er animierte mich noch eine Runde schwimmen zu gehen. So schwamm ich vom Strand hinaus und in die Höhle hinein und kletterte dann von der Höhle wieder an den Strand. Dann half er uns beim Zusammenpacken des Zeltes und brachte uns zu sich nach Hause nach Chah Mobarak. Wir durften bei ihm kochen und duschen bevor wir nach Qeshm aufbrachen. Er führte uns an den Rand seiner Stadt. Diese sei, als er ein Junge war, nur ein Kaff von etwa 10 Häusern gewesen. Heute bekomme man hier alles, was man zum Leben brauche.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Daumen hoch und weiter gehts</h4>



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<p>Bald hielt ein Peugeotfahrer, der uns bis nach Parsian mitnahm. Er hatte für unseren Geschmack eine Zacke zu viel Tempo drauf. Doch wenigstens konnte man sich in seinem Auto anschnallen. Von Parsian brachte uns ein Pickupfahrer zum nächsten Polizei Checkpoint. Nachdem der Polizist unsere Pässe eine Ewigkeit bestaunt hatte, wollte er uns helfen, weiter zu kommen. Er fragte nun alle Autofahrer, ob sie uns mitnehmen könnten. Der dritte Fahrer, den er fragte, fuhr tatsächlich in die richtige Richtung, nach Bandar e Lengengh. Mitten in seiner Stadt lud uns dieser Herr dann aus. Ein Elektriker, welcher in dieser Stadt bei den Stadtwerken arbeitet, nahm uns auf seinem Heimweg mit. Er fuhr dann für uns noch etwas weiter bis zum nächsten Polizei Checkpoint. Nun war es schon Abend und dunkel. Doch wir hatten das Glück drei junge Männer in einem Citroen Kombi anzutreffen. Es war das neuste und komfortabelste Auto an diesem Tag. Sie brachten einen ihrer Freunde zum Schiff nach Qeshm. Also genau dorthin, wo wir auch hin wollten, Bandar Pol.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-01_Anreise_qeshm-island/IMG_4016.jpg" alt="Fähre in Bandar Pol fährt nach Qeshm" class="wp-image-9502" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-01_Anreise_qeshm-island/IMG_4016.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-01_Anreise_qeshm-island/IMG_4016-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-01_Anreise_qeshm-island/IMG_4016-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-01_Anreise_qeshm-island/IMG_4016-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Fussgänger dürfen mit der Fähre von Bandar Pol kostenlos nach Qeshm mitfahren.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Soodeh gräbt in ihren Kontakten eine Unterkunft aus</h4>



<p>Per Instagram wurde Soodeh vor einiger Zeit von einem Hostelbesitzer auf Qeshm kontaktiert. Er hatte sie mehrmals eingeladen, einmal in seinem <a href="https://www.instagram.com/pirharahomestay" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hostel</a> vorbei zu kommen. Nun waren wir also in wenigen Stunden auf der Insel. Soodeh schrieb ihm und er freute sich, dass sie nun kommen würde. Soodeh hatte aus der bisherigen Konversation mit ihm verstanden, dass er gerne ein Wandbild möchte. Wir freuten uns gegen Kost und Logis zwei Tage kreativ sein zu dürfen. </p>



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<p>Er versprach Soodeh, uns am Hafen abzuholen. Als wir dort jedoch schon eine halbe Stunde auf ihn gewartet hatten, beschlossen wir per Autostopp in seine Richtung zu fahren. Unser Fahrer verständigte sich mit ihm dann unterwegs auf einen Übergabeort. Es war schon spät als wir ankamen. Nach dem offerierten Abendessen genossen wir unsere Bettruhe nach dieser langen Reise.</p>
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		<title>Schmuggler, Grenzwächter und Fischer</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Dec 2019 13:16:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Autostopp]]></category>
		<category><![CDATA[Autostoppen]]></category>
		<category><![CDATA[Beifahrersitz]]></category>
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		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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		<category><![CDATA[Zelten]]></category>
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<p>Das Paar hatte uns die Pissoo Eco-Lodge überlassen. Sie müssten kurz nach Bushehr und kämen gegen Abend wieder zurück. Leider &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Schmuggler, Grenzwächter und Fischer</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/">Schmuggler, Grenzwächter und Fischer</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/">Schmuggler, Grenzwächter und Fischer</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Das Paar hatte uns die Pissoo <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.tripadvisor.com/Hotel_Review-g17849214-d17838758-Reviews-Pissoo_Eco_lodge-Rostami_Bushehr_Province.html" target="_blank" class="broken_link">Eco-Lodge</a> überlassen. Sie müssten kurz nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/27/strand-innenstadt-strand/">Bushehr</a> und kämen gegen Abend wieder zurück. Leider kamen sie&nbsp;aber erst&nbsp;nachmittags am nächsten Tag zurück.&nbsp;Daher konnten wir nicht los in Richtung Bandar Dayyer, denn sie hatten unsere Identitätskarten noch auf sich. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Warten auf die Rückkehr der Ecolodge Besitzer</h4>



<p>Als sie schliesslich zurückkamen, tranken wir noch einen Tee zusammen. Dann brachten sie uns an die Hauptstrasse. Zuerst nahm uns ein Herr mit, der den Kofferraum mit Mandarinen gefüllt hatte. Dann durften wir uns auf den Beifahrersitz eines Schmugglers setzen. Schmuggler zu sein ist in dieser Region ein Beruf, zu welchem die Schmuggler mit Stolz stehen. Die Polizei kennen sie persönlich und so müssen sie sich nicht gross fürchten.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4 class="wp-block-heading">Grosstransport per Tieflader</h4>



<p>Nach kurzer Fahrt stoppte uns die Polizei. Wir dachten schon, es sei, weil wir zu zweit auf dem Beifahrersitz sassen. Dies wäre zwar ein Grund für eine Busse gewesen, aber da er den Polizisten kannte, wurde der Bussenzettel nicht gezückt. Trotzdem mussten wir vorerst am Strassenrand parkieren. Es komme nämlich demnächst ein Tieflader-Transporter aus Bandar Dayyer. Daher sei die Strasse in unserer Fahrtrichtung aktuell gesperrt. Ein Servicewagen hatte bereits die Stromleitung über der Strasse angehoben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715.jpg" alt="Tief-Lader aus der Richtung Bandar Dayyer" class="wp-image-9446" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Für diesen Tieflader-Transporter aus Bandar Dayyer sperrte die Polizei den Verkehr in die Gegenrichtung.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Abendessen am Fischerhafen</h4>



<p>Der Schmuggler hielt für uns unterwegs bei einem Laden und einer Bäckerei. So konnten wir unseren Proviant etwas aufstocken. Denn wir wollten heute wieder am Strand zelten. Ein Paar aus Bandar Dayyer nahm uns dann bis zum Eindunkeln mit und brachte uns etwas ausserhalb zu einem kleinen Fischerbootshafen wenige Kilometers von Bandar Dayyer. Etwas abseits davon kochten wir uns ein Abendessen auf dem Campinggaskocher und beobachteten das Treiben im Hafen. Regelmässig kamen Autos angefahren und luden Waren von den Booten ein und fuhren davon. Ob dies wohl Schmuggelware von der arabischen Halbinsel war?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Durch Taschenlampe entdeckt worden</h4>



<p>Wir zogen es vor uns nicht entdecken zu lassen. Da wir jedoch kurz unsere Taschenlampe nutzten, wurden wir schliesslich vom Hafenwächter entdeckt. Dieser bestätigte uns, dass das Wasser nicht mehr höher ansteigen würde. Er schien aber nicht ganz sicher und bot uns an im Wächterhäuschen zu schlafen. Im selben Moment näherte sich dem Wächterhäuschens ein Jeep. Es war die iranische Grenzwache. Der zweite Wächter kam mit zwei Uniformierten zu uns. Sie wollten unsere Papiere sehen. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Danach erklärten sie uns, dass dieses Gebiet als Grenzzone gelte, da es zu weit vom besiedelten Gebiet entfernt sei. Deshalb dürften wir hier nicht bleiben und müssten ein Taxi in die Stadt bestellen. Soodeh erklärte ihnen, dass nirgends ein Zeltverbot angebracht sei. Der Hafenwächter half uns schliesslich aus der Patsche bezüglich dem Taxi. Er überzeugte die Grenzwächter, dass er auf uns aufpassen würde. Der nächste Fischer könne uns dann in die Stadt bringen. Darauf liessen sich die Grenzwächter ein.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zu Gast bei der Familie des Fischers</h4>



<p>Tatsächlich kam etwas später ein weiteres Fischerboot an. Der Hafenwächter und der Fischer machten zusammen aus, dass wir heute Abend beim Fischer schlafen sollten. Eine Kiste Fisch wurde im Kofferraum verstaut. Daneben durften wir unser Gepäck verstauen. So entkamen wir der Grenzpolizei im Auto des Fischers zusammen mit seinen beiden Fischerkollegen. Anstatt am Hafen zu zelten, wurde uns dann in Bandar Dayyer im Haus des Fischers das Zimmer der ältesten Tochter angeboten. Zudem bestand die Familie darauf, dass wir bitte noch (nochmal) zu Abend essen sollten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742.jpg" alt="Wanddekoration im Zimmer in Bandar Dayyer" class="wp-image-9455" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die romantische Wanddekoration im Zimmer der ältesten Tochter des Fischers.</figcaption></figure>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/">Schmuggler, Grenzwächter und Fischer</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Mit Glück nach Bushehr</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/25/mit-glueck-nach-bushehr/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Dec 2019 13:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Autostoppen]]></category>
		<category><![CDATA[Bushehr]]></category>
		<category><![CDATA[Couchsurfing]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/25/mit-glueck-nach-bushehr/">Mit Glück nach Bushehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Unterwegs ein Karottensaft mit Eis Wir gingen&#160;los&#160;nach Bushehr als&#160;Soodeh gegen Mittag aus Isfahan in Shiraz ankam.&#160;Bis wir am Stadtrand&#160;waren,&#160;dauerte&#160;es. Mehrmals &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/25/mit-glueck-nach-bushehr/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Mit Glück nach Bushehr</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/25/mit-glueck-nach-bushehr/">Mit Glück nach Bushehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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<div class="ttr_start"></div>
<h4 class="wp-block-heading">Unterwegs ein Karottensaft mit Eis</h4>



<p>Wir gingen&nbsp;los&nbsp;nach Bushehr als&nbsp;Soodeh gegen Mittag aus <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/21/ein-tag-in-isfahan/">Isfahan</a> in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/23/amins-party-wohnung-in-shiraz/">Shiraz</a> ankam.&nbsp;Bis wir am Stadtrand&nbsp;waren,&nbsp;dauerte&nbsp;es. Mehrmals mussten wir den Bus wechseln. Wir hätten besser ein Taxi genommen. Der vierte Bus brachte&nbsp;uns schliesslich aus der Stadt. Wir fanden eine Mitfahrgelegenheit. Ein Bergführer mit einem Glasauge lud&nbsp;uns unterwegs zu einem&nbsp;Karottensaft mit Vanille Eis ein. Auf dem Eisbecher war eine Rose mit dem Schriftzug&nbsp;محمد&nbsp;(Persisch für Mohämädi) aufgedruckt. Was haben Rosen mit Mohamed zu tun, fragte ich Soodeh. Es gibt im Iran eine Rosenart, welche nach dem Prophet Mohamed benannt wurde. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-25_Anreise_Bushehr/IMG_3476.jpg" alt="Karottensaft" class="wp-image-9393" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-25_Anreise_Bushehr/IMG_3476.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-25_Anreise_Bushehr/IMG_3476-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-25_Anreise_Bushehr/IMG_3476-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-25_Anreise_Bushehr/IMG_3476-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Karottensaft mit Eis im Becher mit einem Rosen Logo.</figcaption></figure>



<p>Gemäss dem Logo benannte sich die Eisdiele wohl nach der bekannten gut riechenden Rosenart und nicht nach dem Propheten. Doch dies bleibt Interpretationssache. Mit dem Karottensaft beschenkt, ging&nbsp;es weiter bis Kazerun. Dort angekommen, wurde&nbsp;es langsam dunkel. Trampen bei Nacht ist schwierig. Doch wir gaben nicht auf.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Extrafahrt nach Bushehr</h4>



<p>Da es schon spät&nbsp;war&nbsp;und wenig Autos anhielten, nahmen wir das Angebot von jemandem mit einem grossen Herz an. Er wollte&nbsp;uns nach Bushehr fahren, obwohl er eigentlich in die Gegenrichtung unterwegs war. In Bushehr angekommen, nahm&nbsp;er keine Geschenke an. Nur ein Selfie wollte&nbsp;er am Ende mit uns machen.&nbsp;Und Telefonnummern austauschen. Dann fuhr&nbsp;er&nbsp;durch die Nacht davon.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-25_Anreise_Bushehr/IMG_3497.jpg" alt="Selfie" class="wp-image-9396" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-25_Anreise_Bushehr/IMG_3497.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-25_Anreise_Bushehr/IMG_3497-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-25_Anreise_Bushehr/IMG_3497-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-25_Anreise_Bushehr/IMG_3497-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Selfie mit dem netten Iraner, der für uns extra nach Bushehr gefahren war.</figcaption></figure>



<p>Dies war ein unglaubliches Weihnachtsgeschenk. 158 km weit war er extra für uns gefahren. So waren wir mit Ihm sicher in Bushehr angekommen. Unser Gastgeber schrieb mir auf Deutsch. Später gab er mir die Nummer seiner Deutschlehrerin. Er wünschte, dass wir diese treffen und mit ihm in der Schule Weihnachten feiern würden. Er holte uns zusammen mit seiner Lehrerin und einer Schülerin mit einem neuen Auto ab. Offenbar arbeitet er für eine Bank und verdient vergleichsweise gut. Sie brachten uns direkt zur <a href="http://kanoonzabanmarefat.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sprachschule</a>. Dort wartete die ganze Klasse auf uns. Die Deutschlehrerin ist in Deutschland aufgewachsen und erst später in den Iran zurückgekehrt. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Weihnacht im Klassenzimmer</h4>



<p>Sie hatte mit&nbsp;ihrer Klasse&nbsp;Kekse&nbsp;gebacken und auch das&nbsp;Klassenzimmer weihnächtlich&nbsp;dekoriert.&nbsp;Die Klasse war ganz neugierig warum und wie wir reisen.&nbsp;Wir erzählten in Deutsch und English.&nbsp;Später lud die Lehrerin&nbsp;allezum gemeinsames Abendessen&nbsp;ein.&nbsp;Die&nbsp;aufgestellten&nbsp;Gerichte hiessen &#8222;Halim-Bademjan&#8220;&nbsp;(Persisch:&nbsp;حلیم&nbsp;بادمجان)&nbsp;und &#8222;Asche- Bushehri&#8220;&nbsp;(Persisch:&nbsp;آش&nbsp;بوشهری).&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3505.jpg" alt="&quot;Halim-Bademjan&quot; (Persisch: حلیم بادمجان) und&quot;Asche- Bushehri&quot; (Persisch: آش بوشهری)" class="wp-image-9399" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3505.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3505-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3505-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3505-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>&#8222;Halim-Bademjan&#8220;&nbsp;(Persisch:&nbsp;حلیم&nbsp;بادمجان)&nbsp;und &#8222;Asche- Bushehri&#8220;&nbsp;(Persisch:&nbsp;آش&nbsp;بوشهری)</figcaption></figure>



<p>Als wir am Essen waren, stellte uns&nbsp;die Lehrerin dem Schulleiter&nbsp;vor. Dann machten wir mit ihm ein Gruppenfoto.&nbsp;Am&nbsp;späteren&nbsp;Abend brachte&nbsp;uns der Gastgeber zu einer Wohnung. Er habe&nbsp;diese vergünstigt von seiner Bank gemietet für uns. So hätten wir mehr Komfort&nbsp;und Privatsphäre, als wenn wir bei seiner Familie übernachten würden.&nbsp;Er werde&nbsp;uns am nächsten Morgen um 10&nbsp;Uhr zum&nbsp;Bootfahren&nbsp;abholen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3510.jpg" alt="Gruppenfoto" class="wp-image-9401" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3510.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3510-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3510-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3510-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Schüler, Gäste, Lehrerin und der Schulleiter an Weihnachten im Schulhof der Sprachschule in Busheher.</figcaption></figure>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/25/mit-glueck-nach-bushehr/">Mit Glück nach Bushehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Shiraz im Iran ist bekannt für ihre Wein Traubensorte und die pinke Moschee</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/23/shiraz-iran-wein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Dec 2019 12:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Autostoppen]]></category>
		<category><![CDATA[Couchsurfing]]></category>
		<category><![CDATA[Falafel]]></category>
		<category><![CDATA[Moschee]]></category>
		<category><![CDATA[Traubensorte]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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<p>Die Stadt Shiraz im Iran gab einer Traubensorte und einem Wein ihren Namen. Jeder Weinkenner hat Shiraz schon mal gehört. &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/23/shiraz-iran-wein/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Shiraz im Iran ist bekannt für ihre Wein Traubensorte und die pinke Moschee</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Die Stadt Shiraz im Iran gab einer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Syrah" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Traubensorte</a> und einem Wein ihren Namen. Jeder Weinkenner hat Shiraz schon mal gehört. Heute ist im Iran Alkohol verboten und so gibts offiziell auch keine Herstellung von Wein mehr in Shiraz. Heute ist Shiraz bei Touristen eher für die pinke Moschee bekannt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Trampen nach Shiraz</h4>



<p>Unser Ziel war heute per Autostopp von Isfahan nach Shiraz zu gelangen. Wir fuhren mit der Metro ans Stadtende und stellten uns an der Strasse mit unseren Rucksäcken auf. Bald nahm uns ein Autofahrer bis in die Ortschaft Abadeh mit. Dann hatten wir wieder Glück und fanden eine Mitfahrgelegenheit bis direkt nach Shiraz. </p>



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<p>Unser Couchsurfing Gastgeber holte uns bei einem bekannten Denkmal ab und brachte uns direkt in seine Zweitwohnung. Viele Iraner, wohnen zwar noch bei ihren Eltern, haben jedoch zusammen mit Freunden eine Zweitwohnung. Diese nutzen sie für Feste oder für die Momente nach einem erfolgreichen Date. In der Küche stand denn auch noch einiges von der letzten Party herum. Amin, unser Gastgeber überliess uns bald die Wohnung. Einige Stunden später erhielten wir von ihm eine Nachricht, dass bald noch drei iranische Couchsurferinnen kommen würden. Diese waren gerade auf der Rückreise vom Süden nach Teheran.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kurz nach Tehran fürs Pakistan Visum</h4>



<p>Heute holte Soodeh die Realität der <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/15/visum-fuer-pakistan/">pakistanischen Administration</a> in Teheran ein. Die pakistanische Botschaft liess sich nicht überzeugen auf ein Interview zu verzichten oder dieses statt in Teheran im näheren Konsulat in Zahedan durchzuführen. Daher musste Soodeh nach Teheran zurückfahren. Sie nahm den Nachtbus. Und ging am Morgen direkt auf die Botschaft. Im Iran ist der 24. und 25. Dezember natürlich ein normaler Arbeitstag, falls er nicht auf einen Freitag oder Samstag fällt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Stadtbummel und Falafel mit Amin</h4>



<p>Ich wurde am Abend des 23. Dezembers von Amin auf eine kleine Stadtrundfahrt mitgenommen. Er fuhr durch die Stadt und deutete ab und zu nach links oder rechts. Hier ist der Park in dem ich mich im Sommer mit Freunden treffe, sagte er zum Beispiel. So fuhren wir eine längere Runde durch Shiraz. Am Ende lud er mich zu Falafel in seinem Lieblings Falafel Restaurant namens „Maman Joon“ ein. Die Einrichtung des Restaurants erinnerte an eine Imbissbude. Die Falafel waren jedoch spitze.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-22_Shiraz/IMG_3320.jpg" alt="Kein Wein im Falafel Restaurant Maman Joon in Shiraz im Iran" class="wp-image-9372" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-22_Shiraz/IMG_3320.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-22_Shiraz/IMG_3320-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-22_Shiraz/IMG_3320-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-22_Shiraz/IMG_3320-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Blick auf den Selbstbedienungstresen des Maman Joon Falafel Restaurants in Shiraz.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Die pinke Mosche</h4>



<p>Für&nbsp;alle touristisch bekannten Sehenswürdigkeiten wird inzwischen ein Eintritt von etwa 5 Dollar erhoben. Iraner und auch angeheiratete Ausländer zahlen nur etwa 10% dieses Preises. Das war von Täbris bis hier in Shiraz genau gleich, denn die Preise legt die Zentralregierung fest. Eine der touristischsten Moscheen im Iran ist die „pink Mosk“ in Shiraz. Inzwischen weiss ich doch wie Moscheen aussehen, dachte ich. Soll ich nun tatsächlich Eintritt für eine Moschee bezahlen? Amin und eine Recherche&nbsp;im Internet&nbsp;überzeugten mich schliesslich. </p>



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<p>Die Moschee war selbstverständlich voller Touristen. Die meisten waren mit Posieren oder Fotografieren beschäftigt. Die kunstvollen farbigen Fenster und das morgendliche Sonnenlicht zauberten ein unglaubliches Farbenspiel auf den Boden der Moschee. Helle Scheiben und&nbsp;der schwach erleuchtete Boden&nbsp;waren&nbsp;eine fotografische Herausforderung. Plötzlich fragte mich jemand, ob ich ein Foto von&nbsp;ihr und&nbsp;ihrer Freundin machen würde. Es stellte&nbsp;sich heraus, dass es eine Iranerin&nbsp;war, welche in Genf ein Astrophysik Doktorat macht. Sie nutzte die Weihnachtsferien, um&nbsp;ihre Familie zu besuchen und den Iran als Touristin zu bereisen. Ich fragte die beiden, ob sie auch noch nach Persepolis gehen würden.</p>
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		<title>Ein Tag in Isfahan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Dec 2019 12:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Autostoppen]]></category>
		<category><![CDATA[Basar]]></category>
		<category><![CDATA[Campieren]]></category>
		<category><![CDATA[Goldschmied]]></category>
		<category><![CDATA[Lastwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>
		<category><![CDATA[Yelda]]></category>
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<p>Kein Bus nach Isfahan Schliesslich verliessen wir die Wüste. Wir waren nun fast in Aran va Bigdol angekommen waren, hielten &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/21/ein-tag-in-isfahan/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Ein Tag in Isfahan</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<h4 class="wp-block-heading">Kein Bus nach Isfahan</h4>



<p>Schliesslich verliessen wir die <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/20/in-der-wueste-abuseidabad/">Wüste</a>. Wir waren nun fast in Aran va Bigdol angekommen waren, hielten die Jeeps an, um die Reifen zu pumpen. Netterweise brachte uns der Jeepfahrer anschliessend zur Busstation von Kashan. Allerdings fuhr der nächste Bus erst um 03:00 nach Isfahan. Ein Ortsbus auf Dienstfahrt nahm uns mit bis zum Stadtende. Vor dem Lebensmittelladen, in welchem wir uns ein Abendbrot kauften, hielt ein Lastwagen an. Er nahm uns glücklicherweise mit bis nach Isfahan. Da er mit nur etwas über 55 Kilometer die Stunde dahin tuckerte, erreichten wir jedoch Isfahan erst gegen 2 Uhr morgens. Unsere Gastgeber waren so freundlich und liessen uns nicht sitzen. Im Gegenteil, als wir schliesslich ankamen, fragten sie uns in allem Ernst, ob wir noch Abendessen möchten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Stadtrundgang</h4>



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<p>Am Morgen&nbsp;besuchten wir das Stadtzentrum von Isfahan. Am berühmten Naghshe-Jahan Platz befinden sich vier wichtige Gebäude: ein Palast, eine Moschee, eine Schule und ein Markt. Naghshe-Jahan heisst übersetzt Bild der Welt. Die Moschee&nbsp;und Schule schauten wir uns nur von aussen an. Der Palast hatte als repräsentativer Wohnsitz eines Lokalherren gedient. Er verfügte über einige akustisch ausgeklügelte Räume. In einem Raum war es möglich, Gespräche in der gegenüberliegenden Ecke des Raumes zu belauschen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kunsthandwerker im Basar</h4>



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<p>Beim Basar besuchten wir mehrere Handwerker. Diese erklärten uns&nbsp;ihr Handwerk. Da war einerseits das etwa 300 Jahre alte Handwerk Chatäm (خاتم).&nbsp;Es ist eine Methode um Oberflächen zu verzieren.&nbsp;Um die Muster zu erzeugen, werden das Holz des Bitterorangenbaums, Bras-Metal, dunkles Holz und Kamelknochenstäbchen zu langen Zylindern zusammengeleimt und dann in zwei oder fünf Millimeter dicke Scheiben geschnitten. Diese Scheiben werden auf die&nbsp;zu verzierenden&nbsp;Objekte geleimt und&nbsp;dann&nbsp;flach&nbsp;geschliffen. Heute wird&nbsp;zusätzlich&nbsp;noch ein Kunststoffüberzug gemacht. Ein weiteres Handwerk ist das Ghäläm Säni (قلم زنی). Der Handwerker meisselt gekonnt Muster&nbsp;aus einer&nbsp;Metallscheibe.&nbsp;Als drittes Handwerk wurde uns Türkis auf Kupfer gezeigt. Es ist eine nicht wirklich traditionelle Handwerkstechnik,&nbsp;welche seit etwa zehn Jahren&nbsp;praktiziert wird. Es werden türkisfarbige&nbsp;Steine auf Kupfergefässe&nbsp;geleimt und dann geschliffen und mit Kunststoff überzogen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Berühmte Brücken</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3147.jpg" alt="Brücke" class="wp-image-9322" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3147.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3147-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3147-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3147-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Si-o-se-pol Brücke am&nbsp;Zayandeh Roud (زاینده رود) in Isfahan.</figcaption></figure>



<p>Am Abend spazierten wir entlang des Flusses Zayandeh Roud (زاینده رود) zu den berühmten Brücken. Der Wasserstand war sehr tief. Das Flussbecken war voller Vögel, die im Schlick herum pickten. Die Khanju Brücke ist im Vergleich zu den nächsten beiden Brücken relativ unspektakular. Es handelt sich eher um ein zweistöckig überbautes Wehr als um eine Brücke. Die Joubi Brücke übertraf die Khanju Brücke.Traditionellerweise wird unter der Joubi Brücke gesungen. Zuerst lauschten wir den Liedern der zwei, drei Männer dort. Dann sang Soodeh und später auch ich ein Lied vor. Weiter ging es unter einer modernen Autobrücke durch und vorbei an einer Flussinsel.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3150.jpg" alt="Schild" class="wp-image-9323" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3150.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3150-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3150-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3150-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Achtung, Zelten ist im Park nicht erlaubt. Doch wo ist der Park?</figcaption></figure>



<p> Auf dieser war früher eine Art Casino. Dieses war nun geschlossen. Die Sonne ging nun unter. Von weitem leuchtete uns nun die Si-o-se-pol Brücke mit ihren 33 Bogen entgegen. Wir überquerten die Brücke. Am Ende der Brücke war ein Schild „Zelten ist im Park nicht erlaubt“. Nur sahen wir nirgends einen Park.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zu Besuch bei einem Juwelier</h4>



<p>Wir flanierten durch die Stadt und kamen bei einem Schmuckbasar vorbei. Dort wagten wir uns eine unscheinbare Treppe hinauf und liefen in die Werkstadt eines Goldschmieds. Dieser lud uns prompt zu einem Tee ein und zeigte uns dann, woran er gerade arbeitete.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3151.jpg" alt="Juvelier" class="wp-image-9324" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3151.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3151-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3151-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3151-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>In einer Ecke im ersten Stock des Schmuckbasars hatte dieser Goldschmied seine Werkstadt eingerichtet.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Yelda bei der Familie der Gastgeber</h4>



<p>Zurück bei unserem Gastgeber-Paar wurden wir zur Familie der Frau mitgenommen. Denn heute war Yelda. Dies ist für Iraner ein traditionelles Fest, welches mit der Familie gefeiert wird. Wir trafen auf alle Geschwister und einige Cousins sowie die Eltern der&nbsp;Couchsurfing&nbsp;Gastgeberin. Der Yelda Tisch war reichlich gedeckt mit den traditionellen Speisen: Früchte und Kürbis. Später wurde getanzt und dann nochmal gegessen.</p>



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		<title>Auf dem Landweg nach Malaysia und zurück</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/18/auf-dem-landweg-nach-malaysia-und-zurueck/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2019 12:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Autostoppen]]></category>
		<category><![CDATA[Metro]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Packen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenuntergang]]></category>
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<p>Wir hatten nach dem Interview auf der Indischen Botschaft in Tehran beschlossen, unser Indien Visum erst in Pakistan zu machen. Unser E-Visumantrag für Pakistan &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/18/auf-dem-landweg-nach-malaysia-und-zurueck/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Auf dem Landweg nach Malaysia und zurück</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Wir hatten nach dem Interview auf der Indischen Botschaft in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/17/unterwegs-in-tehran/">Tehran</a> beschlossen, unser Indien Visum erst in Pakistan zu machen. Unser <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/15/visum-fuer-pakistan/">E-Visumantrag für Pakistan</a> war bereits eingereicht. Daher konnten wir nun unsere gemeinsame Reise auf dem Landweg nach Malaysia beginnen. Bisher war Soodeh im Iran und in Aserbaidschan und Armenien gereist. Obwohl sie für Georgien eigentlich kein Visum braucht, wurde ihre Einreise dort jeweils verweigert. Nun stand eine Reise für mehrere Monate an: Vom <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/iran/">Iran</a> durch <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/pakistan/">Pakistan</a> nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/indien/">Indien</a> und weiter nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/myanmar/">Myanmar</a>, Thailand und Malaysia. Und durch die gleichen Länder zurück. Wir wollten vor der Regenzeit in Südostasien zurück nach Indien und von dort Nepal und vielleicht Bangladesh besuchen. Schliesslich würden wir durch Pakistan zurück in den Iran, das war unser Plan.<em> (Nachtrag: Als wir dies planten, konnten wir uns noch nicht ausdenken, welche Überraschungen <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/19/neuer-gastgeber-in-delhi/">Thailand</a> und Corona für uns bereithalten würde.)</em> Zuerst aber wollten wir zusammen den Süden Irans erkunden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Packen für eine lange Reise</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-18_ersterAbreiseversuch/IMG_2742.jpg" alt="" class="wp-image-9269" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-18_ersterAbreiseversuch/IMG_2742.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-18_ersterAbreiseversuch/IMG_2742-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-18_ersterAbreiseversuch/IMG_2742-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-18_ersterAbreiseversuch/IMG_2742-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Alles organisiert in kleine Pakete gepackt, bereit fürs verstauen im Reiserucksack und Tagesrucksack.</figcaption></figure>



<p>Am Morgen hat Soodeh für diese lange Reise auf dem Landweg nach Malaysia gepackt. Bevor sie alles in den Rucksack legte, gingen wir zusammen alles durch. Dank diesem <a href="https://slowtraveltoasia.ch/beratung/">Pack-Coaching</a> konnten wir Ihr Rucksackgewicht um einiges reduzieren. Am Nachmittag machten wir uns auf zum Stadtrand. Da gerade keine Messe stattfand, fuhr weniger oft eine <a rel="noreferrer noopener" href="https://metro.tehran.ir/en" target="_blank" class="broken_link">Metro</a> dorthin. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-18_ersterAbreiseversuch/IMG_2843.jpg" alt="Metro Tehran" class="wp-image-9272" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-18_ersterAbreiseversuch/IMG_2843.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-18_ersterAbreiseversuch/IMG_2843-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-18_ersterAbreiseversuch/IMG_2843-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-18_ersterAbreiseversuch/IMG_2843-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das gelbe Zeichen für das Frauenabteil in der Metro von Tehran und drei wartende Iranerinnen.</figcaption></figure>



<p>Wir erreichten die Messe Metrostation am Stadtrand erst kurz vor Sonnenuntergang. Hinter der Metrostation ist die Autobahn, der ideale Ausgangspunkt um südwärts zu trampen. Aber in der Dämmerung hält kein Auto an. Nach einer halben Stunde vergebens Daumen hoch halten, gingen wir zurück für eine weitere Nacht in Tehran.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-18_ersterAbreiseversuch/IMG_2841.jpg" alt="Sonnenuntergang Messe Metro" class="wp-image-9271" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-18_ersterAbreiseversuch/IMG_2841.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-18_ersterAbreiseversuch/IMG_2841-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-18_ersterAbreiseversuch/IMG_2841-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-18_ersterAbreiseversuch/IMG_2841-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Kurz vor Sonnenuntergang am Ausgang der Metrosation der Messe von Tehran</figcaption></figure>
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		<title>Mit Ali G Fan nach Teheran</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Dec 2019 12:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Autostoppen]]></category>
		<category><![CDATA[Sacha Baron]]></category>
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<p>Mein Ziel war heute per Anhalter nach Teheran zu kommen. Der grosse Bruder meines Freundes brachte mich netterweise zur Autobahn. &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/14/mit-ali-g-fan-nach-teheran/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Mit Ali G Fan nach Teheran</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Mein Ziel war heute per Anhalter nach Teheran zu kommen. Der grosse Bruder meines Freundes brachte mich netterweise zur Autobahn. Und fuhr dann noch gleich zur nächsten Mautstelle. Da dort die Autos anhalten und bezahlen müssen, ist es deutlich einfacher mit den Fahrern ins Gespräch zu kommen. Kaum war ich ausgestiegen, hielt ein Fahrer neben uns an und sprach uns an. Ja, er fahre nach Teheran. Gerne könne ich mit ihm mitfahren.&nbsp;Das erste Auto und gleich eine direkte Fahrt ans Ziel, so ein Glück.&nbsp;Payam,&nbsp;ein unterhaltsamer Geschäftsmann, handelt aktuell mit Luxus Meeresfrüchten. Morgen werde er ausserhalb von Teheran potentielle Kunden aus Russland treffen. Während der Fahrt zeigte er mir alle seine Lieblingsvideos von Ali G bzw. Sacha Baron Cohen und verriet mir seine persönliche Meinung zur politischen Lage im Iran. Dabei nahm er Bezug auf Dokumente, welche auf Wikileaks einsehbar seien.</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio wp-embed-aspect-16-9"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="epyt-video-wrapper"><iframe loading="lazy"  id="_ytid_48898"  width="960" height="540"  data-origwidth="960" data-origheight="540" src="https://www.youtube.com/embed/qqa7YhsroW8?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=3&#038;loop=0&#038;modestbranding=1&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;" class="__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload" data-vol="0"  data-epautoplay="1"  title="THE DICTATOR - Larry King Interview"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
</div><figcaption>Ein Larry King Interview mit Sacha Baron Cohen in der Rolle des Diktators, welche er 2012 im Comedy Film der Diktator spielte. Sacha Baron Cohen ist auch bekannt in den Rollen von <a href="https://www.youtube.com/results?search_query=Ali G">Ali G</a>, <a href="https://www.youtube.com/results?search_query=bruno fashion show">Bruno</a> oder <a href="https://www.youtube.com/results?search_query=Borat">Borat</a>.</figcaption></figure>



<p>Als wir das erste Mal kurz anhielten, stellten wir fest dass eines der Vorderräder etwas wenig Luft hatte. Bei der nächsten Raststätte war ein Automechaniker. Payam wollte das Reserverad aus dem Kofferraum holen. Doch dieses war nicht da. Er hatte es zuhause in der Garage vergessen. Der Mechaniker wollte ihm einen anderen gebrauchten Reifen verkaufen. Doch Payam wollte einen neuen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Suche nach einem Reifenhändler</h4>



<p>Payam liess den defekten Reifen auf die Hinterachse montieren und vollpumpen. Dann fuhren wir so schnell und vorsichtig wie möglich in die nächste Stadt, Zanjan, um einen Reifenhändler zu finden. Es war Freitag, der Sonntag im Iran. Die Händler nahe der Hauptstrasse hatten Ihre Läden geschlossen.&nbsp;Fast im Zentrum und mit beinahe plattem Reifen, fanden wir schliesslich einen Reifenhändler. Nun sah ich das erste Mal, wie man Autoreifen auf Felgen montiert. Payam kaufte sich zwei neue Vorderreifen und ein günstiges Reserverad. Es war später Nachmittag. In der Nähe von Qazvin nahm der Verkehr zu. Mit der Navigations- App Waze fand Payam jedoch eine Ausweichroute. Später gerieten wir trotzdem in den stockenden Verkehr. Payam brachte mich netterweise zur ersten Metrostation am Stadtrand. Von hier waren es nur noch wenige Stationen bis <em>Sharif Universität</em>, der ausgemachten Metrostation. Hier&nbsp;wartete bereits meine Gastgeberin&nbsp;Soodeh auf mich.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Zuhause in Teheran</h4>



<p>Soodehs Familie wohnt im zweiten Stock eines dreistöckigen Mehrfamilienhauses. Einst war das Quartier am Rande von Teheran. Inzwischen ist die Stadt jedoch mit der Nachbarstadt zusammen gewachsen. Da die Eltern gerade eine Weile beim Grossvater zu Besuch waren, durfte ich unkompliziert und entgegen traditioneller Sitten bei Soodeh und ihren zwei Schwestern übernachten. Die einzige Herausforderung war, nicht von den Nachbarn gesehen zu werden. Bevor ich das Treppenhaus betrat, kontrollierte Soodeh jeweils, ob die Luft rein sei. Es sollte ein Geheimnis bleiben, dass ich zu Besuch war. Die neugierigen Nachbarn im ersten Stock hätten möglicherweise die Eltern informiert und Soodeh in unnötige Schwierigkeiten gebracht. Zwischen den Generationen klaffen die Ideen über Tradition und Moderne stark auseinander. Und das Gesetz ist im Iran klar auf der Seite der religiösen Tradition.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vorbereitungen für ein kleines Fest</h4>



<p>Trotz den neugierigen Nachbarn wollten die drei Schwestern sich die Chance einer sturmfreien Bude nicht entgehen lassen. Samstagabend war somit eine Party angesagt und Freunde eingeladen worden. Bei früheren Home-Parties stand Soodeh meist einen ganzen Tag in der Küche, um für die Gäste zu kochen. Diesmal allerdings hatte sie entschieden alle Gäste darum zu bitten etwas zum Essen oder&nbsp;zum&nbsp;Trinken mitzubringen. Soodeh&nbsp;war&nbsp;etwas unsicher, ob wohl auch genug Essen zusammen kommen würde.&nbsp;Daher&nbsp;bereitete&nbsp;ich&nbsp;für das Buffet aus dem Vorrat&nbsp;im Kühlschrank einen grünen Salat und einen Reissalat&nbsp;zu.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein illegales Treffen unter Freunden</h4>



<p>Ab sieben Uhr kamen die ersten Gäste und gegen 23 Uhr gingen die ersten wieder nach Hause. Dazwischen wurde geredet, gespielt, getanzt und schliesslich gegessen. Mit Soodeh‘s bestem Freund diskutierten wir die beste Route den Iran in drei Wochen zu bereisen.&nbsp;Um zwei Uhr waren die letzten Freunde gegangen.&nbsp;Es war&nbsp;in meinen Augen&nbsp;ein ganz normales Zusammenkommen unter Freunden, allerdings im Iran total illegal. Es ist verboten nicht lizenzierte bzw.&nbsp;unzensurierte Musik zu hören, geschweige denn dazu zu tanzen oder sich als Frau ausserhalb der Familie ohne Kopftuch zu zeigen.</p>
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