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	<title>Motorrad Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Motorrad Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Tempel von Bagan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2020 10:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
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<p>Die Agentur, welche für uns am Vorabend die Tickets für die Schifffahrt gebucht hat, bot uns an, ein Taxi zum &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/18/tempel-von-bagan/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Tempel von Bagan</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Die Agentur, welche für uns am Vorabend die Tickets für die Schifffahrt gebucht hat, bot uns an, ein Taxi zum Hafen zu organisieren. Der Preis für das Taxi wäre 6000 Kyats gewesen. Mit der Taxi App Grab kostete das Tucktuck&nbsp;zum Hafen nur&nbsp;2000 Kyats.&nbsp; Pünktlich legte unser Schiff&nbsp;nach&nbsp;Bagan ab.&nbsp;Wir waren die letzten, die an Board kamen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-13_Schifffahrt_Mandaley_Bagan/IMG_7082.jpg" alt="ein Grab Tucktuck " class="wp-image-13637" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-13_Schifffahrt_Mandaley_Bagan/IMG_7082.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-13_Schifffahrt_Mandaley_Bagan/IMG_7082-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-13_Schifffahrt_Mandaley_Bagan/IMG_7082-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-13_Schifffahrt_Mandaley_Bagan/IMG_7082-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Grab Fahrer war sehr freundlich. Hier winkt er zum Abschied am Schiffssteg aus seinem Tucktuck.</figcaption></figure>



<h4>Touristen unterwegs mit Touristen </h4>



<p>An Board waren bereits zwei osteuropäische Paare, möglicherweise aus Polen, vier Schweizer,&nbsp;zwei Österreicher, ein&nbsp;französisches Paar und ein älteres kanadisches Paar. Zum Frühstück gab es Toast, Butter, Marmelade, Banane und Kuchen. Am Buffet durfte man sich selbst bedienen. Dasselbe galt für das Mittagessen. Zur Wahl stand gebratener Reis, Nudeln, Hähnchen, Gemüse und zum Nachtisch, Papaya und Wassermelone &#x1f349;. </p>



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<p>Bei einem Halt am Nachmittag besuchten wir ein Dorf, welches sich auf das Herstellen von Tontöpfen spezialisiert hatte. Gegen Abend war die Stimmung im Keller, denn Soodeh las, dass Thailand gerade alle Visa bis auf weiteres suspendiert hatte.</p>



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<p>Bei Sonnenuntergang erreichten wir Bagan. Für die archäologische Zone müssen Ausländer 25&#8217;000 bezahlen. Das Taxi&nbsp;mit dem Pferd nahm uns schliesslich für 3000 mit. Angekommen im gebuchten Hotel, zeigte sich, dass nicht alle Zimmer ein privates Bad haben. Das Hotel hatte also auf Booking.com geschummelt.</p>



<h4>Unterwegs in Bagan mit dem Elektro-Roller</h4>



<p>An unserem ersten ganzen Tag in Bagan mieteten wir einen Elektroroller. Damit begaben wir uns auf eine sight-seeing Tour. Dabei hatten wir uns wahrscheinlich etwas zu viel Sonne zugemutet. Die nächsten beiden Tage jedenfalls waren wir müde und erschöpft und hatten Magen-Darm-Probleme. Am vierten Tag in Bagan begaben wir uns wieder auf eine Tour. Diesmal erneut mit einem Elektroroller. Die Nutzung von Motorrädern waren für Touristen in diesem Gebiet verboten. Bagan sight seeing ist eine unendliche Angelegenheit. Die Anzahl Tempel ist vielleicht am&nbsp;ehesten mit der Anzahl Tempel von Ankor Watt zu vergleichen. Statt Grabstätten, welche Palästen gleichen, stehen hier eine Unzahl von Pagoden. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7320.jpg" alt="Tempelnummer in Bagan" class="wp-image-13710" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7320.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7320-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7320-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7320-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Inventurnummer eines Tempels in Bagan in burmesischer Schrift mit der Nummer: 326.</figcaption></figure>



<p>Die meisten der Pagoden wurden inzwischen von Archäologen nummeriert. Diese Nummern haben es teilweise als Hausnummern in die Openstreet Map geschafft. Wir lernten die Zahlenzeichen von Myanmar und trugen die fehlenden Pagodennummern in der openstreetmap Karte ein. </p>



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<p>Bei einem der grösseren buddhistischen Tempel wurde erstmals unser archäologisches Zonenticket geprüft. Vor der Pagode reihte sich ein Souvenir Shop an den nächsten. In zwei der Souvenirshops zeigten uns die Eigentümer die eine Seite eines&nbsp;deutschen Reiseführerbuch, in welchem&nbsp;ihr Souvenir Shop&nbsp;erwähnt&nbsp;wird. Wir haben auf der ganzen Reise vom Iran bis hierher niemals in einem Reiseführer gelesen. Daher amüsierte es mich, wie die beiden Souvenirshops damit Werbung machten. Es war denn auch ihr einziges Differenzierungsmerkmal von den anderen Souvenirshops. Wir durften unsere Schuhe im einen der beiden&nbsp;Shops lassen. Denn im Tempel sind Schuhe untersagt. Zum Abschied schenkte uns die Eigentümerin eine&nbsp;runde&nbsp;Lackkunst-Box.&nbsp;</p>



<h3>Massnahmen gegen die Corona Ausbreitung</h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7446.jpg" alt="Hände Waschstation" class="wp-image-13756" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7446.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7446-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7446-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7446-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Eine Hände Waschstation und die Anweisungen für den Besuch des Tempels vor dem Tempeleingang.</figcaption></figure>



<p>An einem anderen Ort in Bagan vor einem Tempel entdeckten wir (#corona) eine Hände Waschstation. Eine Pagode weiter&nbsp;sah&nbsp;uns eine Ladenbesitzerin. Sie bot Soodeh an, ihr kostenlos die in Myanmar typische Denacha-Baum Schminke zu machen. Mit diesem Trick&nbsp;löckte&nbsp;sie Soodeh in ihren&nbsp;Laden und begann&nbsp;ihr&nbsp;dann die Kleider zu zeigen, welche sie verkauft. Schliesslich kaufte Soodeh sich 6 Stück der Myanmar- Beauty-Portionen. Diese harten Stücke eingetrockneter Baumrinden und Aloe vera-Paste muss man vor dem Einreiben mit Wasser auf einem Stein verreiben. Dann trägt man die Paste im Gesicht auf.&nbsp;Sie wird auch sonst als Sonnenschutz verwendet. Das regelmässige und deckende Auftragen der Paste ist aber sehr schwierig. So dass man oft am Abend doch Sonnenbrandstreifen hat. Ich hielt mich lieber an mein bewährtes Sonnenschutzkonzept mit deckenden Kleidern. Baumwolle ist immer noch der beste Sonnenschutz.</p>



<h4>Die Familie Win in Myinkaba hat einen Handwerksbetrieb</h4>



<p>Gegen Abend kamen wir in ein Dorf namens Myinkaba. Auch hier waren überall Pagoden versteckt. Auf dem Weg zu einer Pagode fuhren wir durch eine schmale Seitenstrasse. Hier hatte es einen kleinen Laden. Wir kauften zu normalen Preisen ein paar Packungen Chips. Etwas weiter&nbsp;sahen wir&nbsp;ein Schild eines Familienbetriebs.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7693.jpg" alt="Lacquerware Workshop" class="wp-image-13823" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7693.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7693-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7693-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7693-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Schild der Familie Win vor Ihrem Haus weisst Laufkundschaft auf den Handwerksbetrieb hin.</figcaption></figure>



<p>Wir kamen mit dem Herrn des Hauses ins Gespräch. Später erklärte ihm Soodeh das Konzept von «Workaway». Darauf erwiderte&nbsp;er, dass er Workshops anbiete. Er zeige uns gerne wie sein Handwerk funktioniere. Es wurde allerdings klar, dass wir nicht länger als bis kurz nach Sonnenuntergang bei ihm bleiben könnten. Wir machten aus, dass wir für ein Tagespraktikum am nächsten Tag vorbeikommen würden. Auf dem Rückweg bestaunten wir eine Gruppe Männer, die gerade ihre Hähne gegeneinander kämpfen liessen. </p>



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<p> Wir schauten dem Hahnenkampf eine Weile zu. Zurück im Hostel erklärte mir Soodeh, was&nbsp;<strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tschahar_Schanbe_Suri" target="_blank">Tscharschämbasuri</a></strong>&nbsp;ist. Sie war traurig, dass wir nun dies nicht tun könnten. Doch ich versicherte ihr, dass uns bestimmt niemand daran hindern würde, ein kleines Feuer zu machen auf dem Dorfplatz. Und so machten wir es. Wir nahmen in der Hotellobby die 3 Tage alte Zeitung und unser Feuerzeug und gingen los. So feierten wir beim Eindunkeln in Bagan auf dem Dorfplatz das Tschaschämbasuri (چهارشنبه‌سوری) Fest.</p>



<h3>Lakerware workshop mit der Familie Win</h3>



<p>Wir hatten der Familie Win gesagt, dass wir etwa ab 8:30 Uhr frühstücken und dann am Vormittag zu ihnen kommen würden. Wir wollten diesmal zwei Fahrräder anstatt Elektroroller mieten. Ich dachte, dass Soodeh schon mehrmals Fahrrad fahren geübt hatte im Iran. Doch scheinbar war sie dabei nie weit gekommen. Ich pokerte darauf, dass sie in einer Stunde genug gut Fahrrad fahren könnte, dass wir mit dem Fahrrad zur Familie Win fahren könnten. In einer Seitenstrasse führte ich Soodeh Schritt für Schritt in die Kunst des Fahrradfahrens ein. </p>



<h3>In wenigen Stunden Fahrrad Fahren lernen</h3>



<p>Folgende Übungen helfen dabei am Anfang: Sattel ganz nach unten stellen und los geht’s. Hände an den Lenker und auf den Sattel sitzen. Füsse am Boden lassen.<br>&#8211; Die <strong>erste Übung</strong> Im Sattel sitzend spazieren gehen. Sobald das geht, schnell laufen und Füsse etwas in die Luft heben und die Balance finden. <br>&#8211; Die <strong>zweite Übung</strong>: einen Fuss auf das Pedal stellen. Im Sattel sitzend Trottinett fahren. Also nur mit einem Fuss spazieren und so lange wie es geht die Balance halten. <br>&#8211; Die<strong> Übung drei</strong> entspricht Übung zwei. Allerdings wird nun der angebende, bzw. wegstossende Fuss in die Luft gehoben. Je höher desto besser. Derweil das Rad rollen lassen und die Balance halten. <br>&#8211; Die <strong>Übung vier  </strong>ist dann den Fuss nicht nur anzuheben, sonder ihn auf dem oberen Pedal zu platzieren, allerdings anfangs ohne das Pedal nach unten zu treten. Sobald dies klappt, kann man in die Pedale treten (Übung fünf) und nun kann man Fahrrad fahren, vom Bremsen und Schalten mal abgesehen. </p>



<p>Soodeh schaffte es in einer Stunde bis und mit Übung vier. Dann war sie sehr erschöpft und die Hände schmerzten, da sie sich kramphaft am Lenker festgehalten hatte. Daher brachten wir die Fahrräder zurück und tauschten sie gegen einen Elektroroller ein. Kurz vor Mittag, tauchten wir vor dem Haus der Familie Win auf. Sie luden uns ein, erst einmal etwas zu essen. Dann erklärten wir ihnen, dass Soodeh gerne alles Handwerkliche machen möchte und Dominique alles fotografieren und aufschreiben möchte. Die Familie freute sich, dass wir über ihren Betrieb einen Blogbeitrag schreiben würden.</p>



<h3><strong>Lacquerware</strong> Anleitung</h3>



<p>Die Lacquerware Produkte sind in verschiedenen Qualitäten erhältlich. Die qualitativ besseren Produkte sind arbeitsaufwändiger. Sie sind daher teurer, dafür einiges stabiler und leichter. Sie werden aus Pferdehaar erstellt. Hier nun die Anleitung dazu.</p>



<h4>Pferdehaar Tasse</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7480.jpg" alt="Pferdehaar Tasse" class="wp-image-13767" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7480.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7480-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7480-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7480-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Eine frisch geflochtene und eine bereits mit Lacquer bestrichene Pferdehaar Tasse.</figcaption></figure>



<p>1. ein Bambusnetz erstellen<br>2. die Pferdehaare flechten<br>3. innen und aussen eine Schicht Laquer und Lehm auftragen<br>4. einen Monat trocknen lassen<br>5. das Tassenende mit Schere gerade schneiden und mit nassem Schleifpapier schmirgeln<br>6. kurz trocknen<br>7. nasses Schleifpapier nutzen um Form der Tasse zu perfektionieren<br>8. eine zweite Schicht Lacquer auftragen<br>9. wieder einen Monat trocknen lassen<br>10. Malen/Verzieren: Ein Muster in die Tasse einritzen mit einer Nadel<br>11. Leim über die Tasse in die Ritzen streichen, dann Farbpulver auftragen<br>12. mit Wasser waschen<br>13. für jede zusätzliche Farbe Schritt  11 und 12 wiederholen</p>



<h4>Bambusholz Tasse</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7488.jpg" alt="Bambus Schale" class="wp-image-13771" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7488.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7488-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7488-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7488-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Eine Bambusschale aus aufgerollten Bambusbänder und eine bereits bestrichene kleinere Schale.</figcaption></figure>



<p>1a) Einen Lacquer Bambu aus dem Wald holen und trocknen<br>1b) Bambus der länge nach in Stücke schneiden<br>1c) ablängen<br>1d) dünne Bambusbänder schneiden<br>1e) gewünschte Form erstellen, indem man die Bambusbänder aufrollt<br>2. eine fertige Bambusform kaufen (photo)<br>3. adhesiver Latex auftragen (photo)<br>4. Lehm Wasser Gemisch auftragen<br>5. Lehm während einer Woche trocknen lassen<br>6. Lacquer Saft innen auftragen<br>7. für eine Woche trocknen<br>8. Lacquer Saft aussen auftragen<br>9. für eine Woche trocknen<br>10. Bild einritzen: Ein Muster in die Tasse einritzen mit einer Nadel<br>11. Leim über die Tasse in die Ritzen streichen, dann Farbpulver auftragen<br>12. trocknen<br>13. mit Wasser  waschen<br>14. wiederhole 11 bis 13 für jede Farbe</p>



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<h3>Dorfrundgang mit Herr Win</h3>



<p>Am späten Nachmittag kam ein Ochsenwagen vorbei. Ich durfte aufsteigen und ein Stück weit mitfahren. Danach führte uns der Herr noch etwas im Dorf umher und zeigte uns die diversen&nbsp;Stationen, an denen er&nbsp;verschiedene Dinge erledigt. Am einen Ort kauft er&nbsp;Fabrikate aus&nbsp;Bambus ein. Und bei seinen Verwandten hat er einen kleinen Erdkeller, wo er die Waren&nbsp;trocknen lässt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7521.jpg" alt="Farbpulver Mühle" class="wp-image-13778" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7521.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7521-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7521-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7521-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Am anderen Ort nutzt er einen Wetzstein zur Erstellung von natürlichem Farbpulver.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7520.jpg" alt="Erdkeller zum trocknen" class="wp-image-13777" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7520.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7520-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7520-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7520-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Herr Win im Erdkeller. Hier lässt er die Lacquerware für Wochen oder Monate trocknen.</figcaption></figure>



<h3>Beinahe mit Locals nach Kalaw gefahren</h3>



<p>Am Ende des Rundgangs trafen wir einen kleinen Personen-Transportlastwagen an. Dieser&nbsp;fahre zum <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/23/wanderung-zum-inle-see/">Inle See</a>. Für 30&#8217;000 Kyats könnten wir auch mitfahren. Wir schauten kurz online nach und stellten fest, dass der normale Buspreis nur 15&#8217;000 Kyats ist. Falls der Fahrer wirklich allen 30&#8217;000 abknöpfen würde, dann wären die Leute tatsächlich übers Ohr gehauen worden. Und überhaupt für einen regulären Checkout im Hotel war es sowieso schon zu spät. Daher lehnten wir das Angebot auf uns zu warten ab. Ich hatte auch wenig Lust mehr als sechs Stunden im Schneidersitz&nbsp;auf einer Ladefläche zu sitzen. So reisen jedoch einige Einheimische ganz selbstverständlich.</p>
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		<title>Tamu &#8211; Willkommen in Myanmar</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/08/tamu-willkommen-in-myanmar/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2020 12:30:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
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<p>Der Shuttle des indischen Grenzpostens hatte uns über die Freundschaftsbrücke von Indien nach Myanmar gebracht. Wir luden unsere Rucksäcke aus &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/08/tamu-willkommen-in-myanmar/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Tamu &#8211; Willkommen in Myanmar</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Der Shuttle des indischen Grenzpostens hatte uns über die Freundschaftsbrücke von Indien nach Myanmar gebracht. Wir luden unsere Rucksäcke aus und schon standen wir&nbsp;vor dem&nbsp;kleinen Haus&nbsp;des Grenzpostens von Myanmar in Tamu. Vor dem Gebäude mit zwei Schaltern war eine gedeckte Terrasse. Bei den Stufen zur Terrasse standen zwei Damen. </p>



<p><em>Mengalaba</em>&nbsp;(pronounced as&nbsp;<em>Meng- Gah- Lah- Bar</em>) heisst:  Hello</p>



<h4>Fieber Messen im Niemandsland</h4>



<p>Sie hatten beide eine Infrarot-Temperatur-Messpistole in der Hand und trugen blaue Gesichtsmasken. Sie baten uns stehen zu bleiben. Biip, biip tönte es aus der weissen Pistole, nachdem sie gegen meine Stirn gerichtet worden war. Die Temperatur war offenbar akzeptabel. Wir durften auf die Terrasse.</p>



<p><em>Chesube</em>&nbsp;(pronounced as&nbsp;<em>Tseh-Soo- Beh</em>) heisst: Danke!</p>



<h4>Einreiseformular ausfüllen und kurz warten</h4>



<p>Hier sass ein Mann ohne Uniform an einem kleinen Tisch, vielleicht ein Assistent der Grenzbeamten. Er übergab uns das Einreiseformular. Wir wurden gebeten Platz zu nehmen. Es war wieder&nbsp;Auskunft über den&nbsp;Beruf&nbsp;angesagt. Darauf hatte ich aber keine Lust, daher liess ich diesmal das Feld einfach leer. Zuerst wurde Soodeh an den Schalter gebeten. Wir hofften, dass trotz ihrer kürzlichen Reise in den Iran die Einreise problemlos verlaufen würde. Möglicherweise war es nun von Vorteil, dass die genaue Bedeutung der persischen Zeichen des iranischen Ausreisestempels den Grenzbeamten verborgen blieb. Soodeh’s Reisepass bekam bald den Einreisestempel für Myanmar verpasst. Nun war ich an der Reihe.</p>



<h4>Den internationalen Impfausweis zeigen</h4>



<p>Die Schweiz war längst unter den Top 10 der Corona-Fallzahl-Länderliste. Ein Arzt stand neben dem Schalter. Er fragte nach meiner Reisetätigkeit: Januar Pakistan, Februar Indien. Ich müsse ihm mein Gesundheitszertifikat zeigen. Etwas überrascht, fiel mir spontan nur mein Impfausweis ein. Diesen trug ich seit Beginn meiner Reise vor 13 Monaten mit mir herum. Jetzt kam er das erste Mal zum Einsatz, abgesehen von der letzten Impfung in den Niederlanden. Ich zückte ihn aus dem Geheimfach meines Rucksacks und wies ihn vor. Zuerst deutete ich auf das Wort «international» und «WHO», dann führte ich den Arzt durch die Liste meiner Impfungen. </p>



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<h4>Natürlich keine Corona Impfung</h4>



<p>Natürlich war da keine Corona-Impfung dabei. Doch die schiere Menge an anderen Impfungen (aus der Zeit meiner Kenya Reise) genügte scheinbar als Beweis für meine Gesundheit oder machte sonst irgendwie Eindruck. Als ich verneinte in den letzten zwei Wochen Fieber oder Husten gehabt zu haben, erhielt mein Pass den Einreisestempel ebenfalls. 28 Tage dürften wir in Myanmar bleiben, so die sinnvolle Ergänzung neben dem Datum des Stempels. <em>(Nachtrag: Dass wir schliesslich in Myanmar in einen Lockdown geraten würden, ahnten wir noch nicht. Inzwischen ist August und wir sind immer noch in Myanmar.)</em></p>



<h4>Das Unmögliche doch geschafft</h4>



<p>Jetzt war es 11:40 nach Myanmar Zeit (+1 Stunde gegenüber Indien). Bis zum Markt von Tamu sind es&nbsp;1,7 km Fussmarsch. Das wäre bis 12 Uhr nicht zu schaffen gewesen. Doch dann würde der letzte Bus von Tamu nach Mandalay abgefahren sein. Wir brauchten ein Taxi nach Tamu Zentrum. Doch das Tucktuck und das Taxi, welche hinter dem Grenzposten standen, wollten uns nicht mitnehmen. Sie seien bereits reserviert –&nbsp;schade!&nbsp;Enttäuscht liefen in Richtung Tamu wir los. Die Strasse war nicht wirklich viel befahren. Nur einige Roller bzw. Motorräder kamen uns entgegen. Die Fahrer lächelten uns freundlich an. Wir waren schon ein beträchtliches Stück&nbsp;unter&nbsp;der brütenden Sonne auf dem heissen Asphalt gewandert, als der Assistent der Grenzbeamten angefahren kam. Da dieser englisch sprach, fragten wir ihn, ob er uns ein Taxi bestellen könne. </p>



<h4>mit einem Dreirad zum Busticketschalter</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-08_Border_Tamu/IMG_6838.jpg" alt="Dreirad Taxi" class="wp-image-13526" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-08_Border_Tamu/IMG_6838.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-08_Border_Tamu/IMG_6838-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-08_Border_Tamu/IMG_6838-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-08_Border_Tamu/IMG_6838-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Dieser Herr auf seinem Dreirad Motorrad führte uns zum Bus am Markt von Tamu.</figcaption></figure>



<p>Wir hatten den Satz noch nicht beendet, als ein Mann mit einem Dreirad-Motorrad mit Ladefläche angefahren kam. Wir deuteten ihm anzuhalten. Der Assistent der Grenzbeamten übersetzte für uns, dass wir gerne zum Markt bzw. zum Bus-Stand von Tamu  fahren möchten. Der Mann öffnete die Ladefläche, wir stiegen auf. Er fuhr mit uns direkt zum Markt von Tamu, wo wir um 11:55 ankamen. Wir bedankten uns herzlich und gaben ihm 100 INR. Hier am Busticketstand lernten wir, dass der letzte VIP Bus jeweils um 12:30 Tamu verlasse. Um 12 fahre jedoch kein Bus. Uns kam die Änderung des Fahrplans gegenüber den zweijährigen Informationen eines gelesenen Reiseblogs (LINK) gerade recht. So hatten wir noch eine halbe Stunde Zeit, um Geld zu wechseln und SIM Karte und Mittagessen zu besorgen.</p>



<h4>Dollar oder Euro Wechseln unmöglich</h4>



<p>Wir reservierten zwei Sitzplätze im Bus und ich machte mich auf die Suche nach einer Geldwechselstube. Mehrere Shops, bieten das Wechseln von indischen Rupien nach Myanmar Kyats an. Meine Dollar oder Euros jedoch wollte hier niemand wechseln. Nach der vierten Rückweisung gab ich es auf und ging zu einem Bankomaten. Hier erhielt ich mit meiner Prepaid-Kreditkarte Myanmar Bargeld zu Tausenden. Ein Euro war damals 1460 Kyats wert. Die Überland- Busfahrt nach Mandalay kostete pro Person 28000 Kyats.</p>
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		<title>Motorradtour nach Manipur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2020 06:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Baluchistan-Anzug]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
		<category><![CDATA[Manipur]]></category>
		<category><![CDATA[Motorrad]]></category>
		<category><![CDATA[Plastikflaschen]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserabfüllanlage]]></category>
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<p>Für heute hatten sich die beiden Jungs wiederum Ausflug aufs nahe Umland ausgedacht. Statt mit dem Lokalfürsten von gestern, gingen &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/23/motorradtour-nach-manipur/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Motorradtour nach Manipur</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Für heute hatten sich die beiden Jungs wiederum Ausflug aufs nahe Umland ausgedacht. Statt mit dem Lokalfürsten von gestern, gingen wir diesmal mit ihren Motorrädern auf die Motorradtour nach Manipur. Sie wollten uns zeigen, dass es auch im islamischen Pakistan Christen gibt. Daher fuhren wir in ein Dorf mit einer Kirche. Das Dorf namens Manipur soll von dem&nbsp;Priester (<em>Reverend)&nbsp;</em>Dr. Samuel Martin&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Doctor_of_Divinity" target="_blank">D. D.</a>&nbsp;gegründet worden sein. Sein Portrait mit der Jahrzahl 1895 hängt in der Kirche der Missionarsgemeinde&nbsp;gut sichtbar&nbsp;auf. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5211-1024x683.jpg" alt="Portrait von Dr. Samuel Martin D. D. in der Kirche von Manipur" class="wp-image-10907" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5211-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5211-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5211-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5211-1536x1024.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5211-2048x1365.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5211-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Portrait von Dr. Samuel Martin D. D. in der Kirche von Manipur in der Nähe von Jaranwala.</figcaption></figure>



<p>Eine kurze Internetrecherche zeigt, der <a rel="noreferrer noopener" href="https://en.wikisource.org/wiki/Martin,_Samuel_(1817-1878)_(DNB00)" target="_blank">Herr Dr. Martin</a> war ein Architekt. Er studierte später Theologie und arbeitete wohl etwa ein Jahr als Missionar in Indien&nbsp;für eine&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Presbyterianische_Kirchen" target="_blank">presbyterianische</a> Kirche.Die Menschen im Dorf sind mehrheitlich dem Christentum treu geblieben. Nachdem wir noch auf den Kirchturm gestiegen waren, fuhren wir weiter. Im nächsten Dorf besuchten wir eine Moschee. Zuerst wollten sie dort Soodeh nicht hinein lassen, machten dann aber für Touristen eine Ausnahme. Offenbar sind Frauen nicht in allen pakistanischen Moscheen erwünscht.</p>



<h4>Besuch in der Wasserabfüllanlage</h4>



<p>Auf dem Rückweg unserer Motorradtour nach Manipur bat ich die Jungs bei der Fabrik eines Chinesen anzuhalten. Ich war gespannt, ob wir die Produktion anschauen dürfen. Der Chinese sprach kein Englisch und nur wenig Urdu. Mit Händen und Füssen konnten wir uns trotzdem verständigen. Wir liessen uns in die Produktionshalle führen. Es war gerade niemand am Arbeiten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5226-1024x683.jpg" alt="Abfüllanlage" class="wp-image-10915" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5226-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5226-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5226-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5226-1536x1024.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5226-2048x1365.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5226-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Im Betrieb werden auf diesem Band den mit Wasser gefüllten Plastikflaschen Beschriftungen  verpasst.</figcaption></figure>



<p>Die Maschinen standen still. Warum war nicht klar. Wir sahen die grosse Reverse-Osmose-Anlage und die Abfüllanlage, sowie das Produktionslager. Zum Schluss zeigte ich ihm noch meinen Wasserfilter. Dann verabschiedeten wir uns mit einem freundlichen Lächeln. Doch nach pakistanischer Manier wollten die Jungs mit dem Chinesen noch, ganz nach pakistanischer Sitte, ein Selfie machen.</p>



<h4>Interview mit mehreren TV Kanälen</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5270-1024x683.jpg" alt="TV Interview auf der Motorradtour nach Manipur" class="wp-image-10929" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5270-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5270-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5270-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5270-1536x1024.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5270-2048x1365.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5270-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Aus Neugierde hielten wir an und wurden prompt eingeladen die Geschichte dieser Schiene zu erzählen.</figcaption></figure>



<p>Wir fuhren einer schmalen Schiene entlang. Diese verlief entlang der Strasse. Sami erzählte, dass die Schiene ein reicher Herr für seine Tochter gebaut habe. Die Tochter sei so auf einem Wagen, der von einem Pferd gezogen wurde, zur Schule gefahren worden. An einer Stelle war die Schiene besonders gut zu sehen. Hier stand nun ein Auto mit einer Satellitenschüssel auf dem Dach. Es hatte die Aufschrift verschiedener Fernsehkanäle. Daneben standen drei Männer mit Mikrofonen und andere mit Kameras. Wir waren neugierig und hielten an. Prompt wurden wir für ein Interview gefragt.</p>



<p><em>(Einfügen des Interview Film): Das Video kommt demnächst: freu dich drauf!</em></p>



<p>Später, fast am Ende unserer Motorradtour nach Manipur genossen wir&nbsp;einen kleinen Süsskartoffel-Snack am Strassenrand. Zum Abendessen gab es unter anderem&nbsp;<em>Saag</em>&nbsp;ein&nbsp;spinatähnliches&nbsp;Gericht aus den Blättern&nbsp;der Senfpflanzen. Die Senfpflanze wird hier nicht nur für das&nbsp;Gewinnen von Öl angebaut. Aus den Blättern&nbsp;entsteht das feine Spinatgericht und die Stengel der Pflanze werden als Kraftfutter an Kühe verfüttert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5303-1024x683.jpg" alt="Abendessen" class="wp-image-10939" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5303-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5303-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5303-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5303-1536x1024.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5303-2048x1365.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5303-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Wieder bei der Familie von einem der Freunde der Jungs eingeladen, es ist fast fertig &#8220;aufgetischt&#8221;. </figcaption></figure>



<h4>Konversation beim Tee trinken</h4>



<p>Jeden Abend trafen wir uns beim gleichen Tee-Stall zum Tee trinken und quatschen. Am ersten Abend wollten die Jungs wissen, wie sich Soodeh und ich kennen gelernt haben. Während des zweiten Abends&nbsp;erklärten wir, was wir so gemacht haben, bevor wir&nbsp;unsere Reise begannen. Soodeh, als Produkt Managerin&nbsp;einer Softwarefirma, führte aus warum gute User Experience wichtig ist. Ich, als Projektleiter im Umweltbereich. erklärte den Klimawandel und was alles zu mehr Klimagas-Emissionen beiträgt. Z.B. mit Öl und Gas&nbsp;heizen, mit dem Flugzeug reisen, Fleisch essen und vieles mehr. </p>



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<p>Am dritten Abend wollten die Jungs wissen, was wir heute gesehen hatten. Als wir&nbsp;ihnen das Bild der Hauswände mit den Kuhfladen erklärten, mussten sie lachen. Und erklärten uns schliesslich, dass es in Urdu sehr spezifische Namen für diverse Exkremente gibt.&nbsp;<em>Led</em>&nbsp;ist Esel oder Pferdedung,&nbsp;<em>beth</em>&nbsp;ist Vogelscheisse,&nbsp;<em>Mengen</em>&nbsp;ist Ziegenmist,&nbsp;<em>goya</em>&nbsp;ist Büffeldreck und&nbsp;<em>tatti</em>&nbsp;oder&nbsp;<em>linda</em>&nbsp;ist ein Stück Menschenkot. Die Kuhfladen an der Wand heissen jedoch nicht g<em>oya</em>&nbsp;sondern&nbsp;<em>obla</em>&nbsp;oder&nbsp;<em>pati</em>.</p>



<h4>Ein Tag länger in Jaranwala</h4>



<p>Da wir etwas planlos waren, blieben wir nochmal einen Tag in Jaranwala. Wir nutzen die Zeit um Fotos auszutauschen. Am Nachmittag machten wir&nbsp;mit den Jungs&nbsp;eine kleine Rundfahrt mit dem Motorrad in Jaranwala. Etwas ausserhalb sahen wir eine Gruppe Athleten beim&nbsp;Spielen eines lokales Manschaftsspiels.&nbsp;Am Strassenrand beim Sportplatz sprach mich ein Mann&nbsp;auf Französisch an. Nach einem Selfie fuhren wir weiter. Bei einem hohen Schornstein hielten wir an. Es war eine Backsteinfabrik. Wir bekamen eine Führung und wurden dann sogar zum Tee eingeladen. </p>



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<p>Vor dem Abendessen nach unserer Motorradtour nach Manipur brachte mich Hassan zum einem Schneider, der meine Hosen flickte und dann noch zu einer Overlock-Station, wo mein Baluchistan-Anzug verbessert wurde.&nbsp;Unterdessen&nbsp;stattete Sami seinem Onkel einen Besuch ab,&nbsp;zusammen mit Soodeh. Zum Abendessen fuhren wir heute etwas ausserhalb der Stadt in ein kleines Restaurant bei einer Tankstelle. Es&nbsp;gebe hier&nbsp;das beste Dahl von Jaranwala. Die Jungs kauften unterwegs Hühnchen, um&nbsp;simit dem Dahl zu essen. Danach gingen wir wie üblich zum Tee-Stall.</p>



<h4>Hinweis 9 von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</h4>



<p>Zum&nbsp;<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel&nbsp;geht es hier</a>. Der neunte Hinweis:<br><em>Der Buchstabe<strong> r </strong>kommt<strong> dreimal </strong>vor. Und der fünfte Teil des Wortes beschreibt was Journalisten und HR Leute manchmal machen.</em> Mehr Hinweise findest du im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/24/via-faisalabad-nach-multan/">nächsten</a> Reisebericht.<br><br>Hast du das gesuchte Wort schon erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
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		<title>Geoparks und Shrimps</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jan 2020 13:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Autostopp]]></category>
		<category><![CDATA[Export]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Geopark]]></category>
		<category><![CDATA[Motorrad]]></category>
		<category><![CDATA[Shrimp]]></category>
		<category><![CDATA[Zucht]]></category>
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<p>Unser Gastgeber brachte uns Frühstück und wollte uns sein Motorrad ausleihen. Mit dem etwas in die Jahre gekommenen Motorrad kam &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/02/geoparks-und-shrimps/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Geoparks und Shrimps</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Unser <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/01/lange-fahrt-nach-queshm/">Gastgeber</a> brachte uns Frühstück und wollte uns sein Motorrad ausleihen. Mit dem etwas in die Jahre gekommenen Motorrad kam ich jedoch nicht zurecht. So fuhr er uns schliesslich selbst zum Tandis Valley und zeigte uns einen atemberaubenden Aussichtspunkt. Dann musste er jedoch zurückfahren. Dass wir heute noch Shrimps essen würden ahnten wir noch nicht.</p>



<h4>Per Anhalter zur nächsten Geologie Attraktion</h4>



<p>Wir beschlossen zur nächsten Geologie Attraktion zu trampen. Hier hielten jedoch nicht alle Autos. Schliesslich nahmen uns Saeed, Moslem und Mohammad Akram mit. Die zwei Cousins aus Chabahar (was übrigens Stadt der vier Frühlinge heisst) waren gerade mit ihrem Cousin unterwegs, der am Ende der Insel auf einer Shrip Farm arbeitet. </p>



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<p>Als wir ihnen erzählten, dass wir zum berühmten Chahkuh Valley unterwegs seien, wurden die drei selbst neugierig. Sie wollten sich dies auch anschauen und bezahlten bei der Ankunft am Parkplatz sogar unsere Eintrittskarten. Das Chahkuh Valley war aufgrund des unterschiedlich harten Gesteins entstanden und ist heute eine Touristenattratkion. Denn es bietet allerlei Fotosujets.</p>



<h4>Besuch einer Shrimps Farm</h4>



<p>Zurück beim Parkplatz luden sie uns ein, mit auf die Shrimp Farm zu kommen. Da wir beide noch nie eine solche Farm gesehen hatten, nahmen wir dieses Angebot gerne an. Nachdem wir ans Ende der Haupstrasse gekommen waren, bogen wir in eine kleine Seitenstrasse ab. Plötzlich fuhren wir auf einem schmalen Weg einem riesigen Wasserbecken entlang. Der Weg endete bei ein paar kleinen Häusern. Hier leben die Mitarbeiter der Shrimp Farm. Wir wurden dem Onkel der Cousins vorgestellt und zum Tee eingeladen. </p>



<h4>Grosszügige Gastfreundschaft</h4>



<p>Kurz darauf brachten sie uns zwei Lunchpakete. Soodeh ruhte sich beim Tee aus. Ich ging mit dem hier arbeitenden Cousin auf einen ersten Rundgang. Wir verständigten uns mit Händen und Füssen. Später äusserte er gegenüber Soodeh sein Erstaunen über die gelungene Verständigung ohne gemeinsame Sprache. Da die Cousins und der Onkel sich länger nicht mehr gesehen hatten, wollten sie zum Abendessen bleiben. Sie luden uns auch gleich dazu ein. Der Onkel wollte Shrimps und extra für uns auch etwas Fisch kochen, bzw. frittieren.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/02/geoparks-und-shrimps/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4>Das Futter für die Shrimps</h4>



<p> Im grossen Lagerschuppen zeigte er mir die Säcke mit getrockneten Fischen. Diese werden zusammen mit anderen Futteranteilen den Shrimps als Pellets gefüttert. Futtermaschinen schleudern die Futterpellets von einem Floss in das jeweilige Becken. Offenbar werden die Fische frisch angeliefert und dann auf grossen Plastikplanen in der Sonne getrocknet. In der Nähe des Lagerschuppens lagen gebrauchte und zum Teil kaputte Bestandteile der Infrastruktur, die wir später auf dem zweiten Rundgang in den Wasserbecken entdeckten. Es waren Teile von Fütterungs- und Belüftungsmaschinen, Dichtungsfolien und Steg-Konstruktionsmaterialien wie Holz und Styroporplatten. </p>



<h4>Wasserpumpen, Kanäle und Beckenbelüftung</h4>



<p>Das Wasser wird durch einen Kanal aus dem Meer gepumpt. Das Wasser muss mehrmals gefiltert werden. Es wird über ein verzweigtes Netz aus Kanälen in die Zuchtbecken gepumpt. In den Becken wird das Wasser mit Wasserschaufelräder etwas belüftet und in Strömung versetzt. Diese Schaufelräder werden elektrisch angetrieben und sind am Rand des Beckens angebunden, damit sie nicht davon schwimmen. Die meisten Becken haben keine Abflüsse, das Wasser verdunstet und versickert langsam.</p>



<h4>Fressen bis das Zielgewicht erreicht ist</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-02_Shrimp-Farm/IMG_4195.jpg" alt="Shrimps wägen" class="wp-image-9544" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-02_Shrimp-Farm/IMG_4195.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-02_Shrimp-Farm/IMG_4195-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-02_Shrimp-Farm/IMG_4195-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-02_Shrimp-Farm/IMG_4195-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Diese Shrimps haben noch nicht Ihr Zielgewicht erreicht und dürfen daher nochmal zurück ins Becken.</figcaption></figure>



<p>Zwischendurch rücken die Mitarbeiter aus und dann werden einige Shrimps gefangen und gewogen. Ist das Zielgewicht erreicht, werden die Hälfte der Shrimps ausgefischt. Die andere Hälfte darf weiter fressen, bis das höhere Durchschnittsgewicht erreicht ist. Die Shrimps werden ausschliesslich auf die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Arabische_Halbinsel" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Arabische Halbinsel</a> exportiert.</p>
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		<title>Fahrt von Biskek nach Kochkor</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/15/fahrt-von-biskek-nach-kochkor/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2019 17:18:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Berner]]></category>
		<category><![CDATA[Biskek]]></category>
		<category><![CDATA[Engländerin]]></category>
		<category><![CDATA[Guide]]></category>
		<category><![CDATA[Kochkor]]></category>
		<category><![CDATA[Motorrad]]></category>
		<category><![CDATA[Overlander]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdetrekking]]></category>
		<category><![CDATA[Sammeltaxi]]></category>
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<p>Mit einem Guide und einem Driver nach Kochkor Die Fahrt nach Kochkor startete mit einer Taxifahrt zur Marshrutka-Station. Dort wurde &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/15/fahrt-von-biskek-nach-kochkor/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Fahrt von Biskek nach Kochkor</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<h4>Mit einem Guide und einem Driver nach Kochkor</h4>



<p>Die Fahrt nach Kochkor startete mit einer Taxifahrt zur Marshrutka-Station. Dort wurde uns von einigen Fahrern die Fahrt für einen hohen Preis angeboten. Plötzlich kam ein englisch sprechender Fahrer und stieg sofort auf unsere Preisvorstellung (250kgs) ein. Im Nu waren wir bei seinem Jeep und unterwegs in Richtung Kochkor. Auf dem Beifahrersitz sass ein jüngerer Mann. Er stellte sich als Guide vor und erklärte uns, dass sie gerade Touristen zurück nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/10/eine-durchgeplante-sowjetstadt-biskek/">Biskek</a> gebracht hätten. </p>



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<p>Sie zeigten uns dann ihre Visitenkarte und fragten, ob wir denn bereits wissen, was wir in Kochkor machen möchten. Ihre Agentur biete nämlich Pferdetrekkings an. Nach der Ankunft erkundigten wir uns über die Konditionen für eine <a href="https://slowtraveltoasia.ch/?p=4729">Dreitagestour mit zwei Tagen Reiten</a>. Die Agentur unserer Fahrer machte uns das beste Angebot. Nun machten wir uns auf zu unserem Hostel.</p>



<h4>Begegnung mit einer Overlanderin aus England &#8230;</h4>



<p>Im Innenhof des Hostels stand ein grosses Motorrad. Daneben sass eine Frau um die dreissig. Sie erzählte uns, wie sie in drei Monaten von England bis hierher nach Kirgistan gefahren war. Leider waren es die letzen Tage ihrer Reise. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/81_Happy_hostel/IMG_6728-1024x683.jpg" alt="Sarah aus Südengland in Kochkor" class="wp-image-5517" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/81_Happy_hostel/IMG_6728-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/81_Happy_hostel/IMG_6728-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/81_Happy_hostel/IMG_6728-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Sarah aus Südengland hinter Ihrem Motorrad</figcaption></figure>



<p>Ihr Motorrad werde von dem österreichischen Motorradproduzenten KTM nach Deutschland gebracht. Dort werde sie es dann später mal abholen. Nach der Reise werde sie als selbständige Unternehmerin mit dem Anbau und dem Verkauf von <a href="http://www.kemloandkemlo.com ">Hochzeits-Blumenschmuck</a> beginnen. Wir wünschen ihr viel Erfolg dabei.</p>



<h4>&#8230; und zwei aus Bern</h4>



<p>Als wir vom Abendessen zurückkehrten, stand hinter dem Hoftor ein roter Toyota mit Berner Kennzeichen. Er gehörte Dagmar und Tobias aus Bern. Das Paar war mit diesem selbst umgebauten Overlander seit April 2019 unterwegs nach Novosibirsk. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/15/fahrt-von-biskek-nach-kochkor/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Aussenansicht des Overlander bzw. Dagmar und Tobias beim Kaffee</p>



<p>Später werden sie von Novosibirsk nach Süden verschiffen. Sie erzählten uns von ihrer schönen Zeit in Tajikistan und Iran. Sie hatten im wesentlichen die selbe Route hinter sich, welche wir für die Rückreise geplant haben. Es machte viel Vorfreude ihnen zuzuhören. Von ihren Abenteuern auf dem Weg weit weg von zuhause berichten sie auf ihrem Blog <a href="http://a-way.ch">a-way.ch</a>.</p>



<p><strong>Was für spannende Reisende hast du auf deiner Reise angetroffen? Schreibe gerne unten einen Kommentar.<br></strong></p>
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		<title>Flussdelfine im Mekong &#8211; Kratie</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/15/flussdelfine-im-mekong-kratie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jun 2019 06:02:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Aussterben]]></category>
		<category><![CDATA[Fischfang]]></category>
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<p>Bei unserem Hotel mieteten wir ein Motorrad für den nächsten Tag. So konnten wir selbstständig zu den Flussdelfine im Mekong fahren. &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/15/flussdelfine-im-mekong-kratie/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Flussdelfine im Mekong &#8211; Kratie</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Bei unserem Hotel mieteten wir ein Motorrad für den nächsten Tag. So konnten wir selbstständig zu den Flussdelfine im Mekong fahren. Leider sind diese Geschöpfe aufgrund des Fischfangs seit dem 1970er Jahren vom Aussterben bedroht. <em>(Nachtrag 2022: Wie <a href="https://m.phnompenhpost.com/national/last-his-kind-irrawaddy-dolphin-chheuteal-dead">Phnom Penh Post </a>im Februar 2022 berichtet, ist eine Population von Süsswasserdelfinen im Nordosten Kambodschas jetzt <a href="https://netzfrauen.org/2022/02/17/mekong/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ausgestorben</a>.) </em></p>



<h4>Nur noch etwa 50 Flussdelfine im Mekong bei Kratie</h4>



<p>Bei Kratie leben gemäss Schätzungen nur noch 50 Flussdelfine im Mekong. Der Flussabschnitt ist inzwischen ein Naturschutzgebiet. Touristen werden dort mit kleinen Motorbooten auf den Mekong zum Beobachten gebracht.&nbsp;Wer zum Bootsteg will bezahlt einen Eintritt. Dieser komme dem Schutz der Delfine zugute. Die Flussdelfine haben runde Köpfe und keine spitzen Nasen wie ihre bekannteren Artgenossen. Sie sind auch etwas kleiner.<br></p>



<h4>Mit dem Boot auf den Mekong</h4>



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<p>Am Steg erwarteten uns mehrer Bootsführer. Sie waren jedoch offenbar keine Konkurrenten, sondern angestellte des Naturschutzzentrum. Bald legte einer der Bootsführer sein Boot am Steg an. Wir konnten einsteigen. Dann fuhr er in Richtung Fluss Mitte. Es dauerte eine ganze Weile bis wir den ersten Delfin sichteten. Doch es sollte nicht der letze sein. Während der gefühlten halben Stunde auf dem Boot sahen wir bestimmt mehr als ein halbes Dutzend Male die schönen Säugetiere auftauchen und umher spritzen. Ganz nah ans Boot kamen sie auch. Doch davon haben wir keine Fotos. </p>



<h4>Tempelbesuch auf dem Rückweg</h4>



<p>Auf dem Rückweg besuchten wir noch einen Tempel bzw. &#8220;Wat&#8221;,&nbsp;wie diese hier heissen. Dort kamen wir noch ins Gespräch mit&nbsp;einem Mönch. Er erzählte uns, was für ihn Meditation ist und warum für ihn Umweltschutz nicht mehr so wichtig ist: Weil er im Moment lebt und sich keine Sorgen um die Zukunft macht.</p>



<h4>Feier zum ersten Geburtstag</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/45_Kratie/20190613_200707-1024x768.jpg" alt="Geburtstagsparty zum ersten Geburtstag" class="wp-image-4113" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/45_Kratie/20190613_200707-1024x768.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/45_Kratie/20190613_200707-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/45_Kratie/20190613_200707-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Geburtstagsparty zum ersten Geburtstag des Sohnes der Hotelbesitzerin.</figcaption></figure>



<p>Entlang des Mekongs tuckerten wir zurück zum Hotel.&nbsp;Dort war gerade Geburtstagsparty für den einjährigen Sohn der Inhaberin in vollem Gange. Am nächsten Tag stand unsere <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/15/busfahrt-nach-sen-monorom/">Busfahrt nach Sen Monorom</a> an.</p>
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		<title>Ausflüge mit dem Motorrad &#8211; Battambang</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/06/ausfluege-mit-dem-motorrad-battambang/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2019 10:28:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Bahai]]></category>
		<category><![CDATA[Banan]]></category>
		<category><![CDATA[Bat Cave]]></category>
		<category><![CDATA[Battambang]]></category>
		<category><![CDATA[Killing Cave]]></category>
		<category><![CDATA[Motorrad]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/06/ausfluege-mit-dem-motorrad-battambang/">Ausflüge mit dem Motorrad &#8211; Battambang</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Couchsurfing Gastgeber In Battambang übernachteten wir bei einem Couchsurfing Gastgeber. Dieser war ein junger Engländer. Seine Frau und Kinder waren &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/06/ausfluege-mit-dem-motorrad-battambang/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Ausflüge mit dem Motorrad &#8211; Battambang</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/06/ausfluege-mit-dem-motorrad-battambang/">Ausflüge mit dem Motorrad &#8211; Battambang</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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<div class="ttr_start"></div>
<h4>Couchsurfing Gastgeber</h4>



<p>In Battambang übernachteten wir bei einem Couchsurfing Gastgeber. Dieser war ein junger Engländer. Seine Frau und Kinder waren gerade bei ihrer Familie in Singapur. Er genoss die Zeit für sich mit sich selbst und seinen Gästen. Mit seiner Familie hatte er einige Jahre in einem kleinen Dorf in der Nähe von Kep gelebt. Dort arbeitete er im Dienst eines Bildungs-NGO. Vor kurzem hatte er diesen Job gekündigt und war nach Battambang gezogen. In seiner Wohnung hing ein Bild eines alten Mannes in einem goldenen Rahmen, ansonsten war die Wohnung sehr spartanisch eingerichtet. Uns bot er eines seiner Doppelzimmer an. Er selbst schlief im Wohnzimmer am Boden. So könne er, ohne jemand zu stören früh aufstehen.</p>



<h4>Die neuste Weltreligion &#8211; Bahai</h4>



<p>Ausserhalb von Battambang steht ein Bahai Zentrum. Dies erzählte uns unser Gastgeber, als wir ihn nach weniger touristischen Sehenswürdigkeiten fragten. Der Mann im goldenen Rahmen, also Bahai, sei die letzte Manifestation Gottes auf Erden gewesen. In unseren Gesprächen mit dem Gastgeber erfuhren wir viel über die Weltreligionen. Die Bahai schliessen alle diese Religionen in ihrer Religion mit ein. Sie glauben, dass die Lehren von Bahai die nötige Reform des Glaubens an Gott und den wichtigen spirituellen Input für den Weltfrieden bringt. Die Bahai setzen sich offenbar für ein friedliches Zusammenleben ein. Menschen aller Religionen und ebenso Nichtgläubige dürfen Ihre Tempel besuchen.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/06/ausfluege-mit-dem-motorrad-battambang/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Als aktiver Couchsurfing Gastgeber beherbergte er nicht nur uns.  Wir trafen dort auch  ein Paar aus Singapur und Malaysia und einen deutschen Reisenden. Das Paar war auch auf einer längeren Reise. Er ist inzwischen ein angefressener Reise-Videoblogger bzw. Vlogger mit eigenem <a href="https://www.youtube.com/channel/UCIwrBiz5gIAxAiPcEBEzHCQ/videos" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Youtube-Kanal</a>. Im folgenden Beitrag zeigt er die Foto-Gallery, welche wir zusammen besucht haben. <em>(Nachtrag: Die <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.josebaetxebarria.com/human-gallery" target="_blank">Human Gallery </a>ist leider seit dem 1.März 2020 permanent geschlossen.)</em> </p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  id="_ytid_46065"  width="960" height="540"  data-origwidth="960" data-origheight="540" src="https://www.youtube.com/embed/bzJCLzgRaR0?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=3&#038;loop=0&#038;modestbranding=1&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;" class="__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload" data-vol="0"  data-epautoplay="1"  title="The Human Gallery in Battambang (How to do street photography with RESPECT) | Ep.06"  allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
</div><figcaption><a href="https://www.youtube.com/channel/UCIwrBiz5gIAxAiPcEBEzHCQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nicholas Chia</a> hat den humanitären Fotograf Joseba Etxebarria zu seiner Gallery interviewt.</figcaption></figure>



<h4>Tagesausflüge mit dem Motorrad</h4>



<p>Die Stadt Battambang selbst bietet ansonsten wenig Sehenswertes. Darum mieteten wir für zwei Tage ein Motorrad. Ja, ein Motorrad ist für uns nichts für lange Fahrten. Aber für das Erkunden von Sehenswürdigkeiten ist es eine angenehme Alternative zum Tucktuck-Taxi. Mangels ÖV war hier ein Motorrad die einzige Möglichkeit, selbstständig einige umliegende Orte erkunden zu können. Unser Gastgeber hatte uns folgende Orte empfohlen: Bat Cave, Killing Cave, Banan Tempel,  Bahai Tempel.</p>



<h4>Fledermäuse und Totschlag – Bat Cave und Killing Cave</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/33_Battambang/IMG_1885-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4024" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/33_Battambang/IMG_1885-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/33_Battambang/IMG_1885-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/33_Battambang/IMG_1885-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Fledermäuse strömen kurz vor Sonnenuntergang aus der Höhle und holen sich ihre Tagesration Insekten..</figcaption></figure>



<p>Am ersten Tagen besuchten wir das Bat Cave. Bei dieser Höhle lässt sich bei Anbruch der Dämmerung beobachten, wie Tausende Fledermäuse aus der Höhle fliegen. Ein spektakuläres Naturschauspiel. Zudem ist die Aussicht von der kleinen Erhebung aus beachtlich. Unbeabsichtigt kamen wir auch hier wieder mit dem Grauen in Kontakt. In einer anderen Höhle auf der Erhebung hatten Schergen der <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/05/30/phnom-peng/">Pol Pot Herrschaft</a> damals Menschen getötet. Im Killing cave steht nebst einer buddhistischen Anbetungstädte eine Vitrine mit Hunderten Gebeinen und Schädeln. Von hier kann man nach oben durch einen Spalt schauen. Es schauderte uns. Offenbar wurden die Menschen dort oben brutalst geknebelt, dann durch die Spalte  nach unten in die Höhle in den Tod geworfen.</p>



<h4>Erhobener uralter Tempel &#8211; Banan</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/33_Battambang/IMG_1913-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4027" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/33_Battambang/IMG_1913-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/33_Battambang/IMG_1913-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/33_Battambang/IMG_1913-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Ruine des Tempels von Banan soll älter sein als Ankor Wat.</figcaption></figure>



<p>Am zweiten Tagen fuhren wir noch zum Banan Tempel. Dieser stammt sogar aus einer Zeit vor der Erbauung Ankor Wats. Von dem früher fünfteiligen Bau stand noch ein Teil ziemlich komplett. Der Rest war teilweise eingefallen. Unvorstellbar, unter welch schweisstreibender Anstrengung die Arbeiter damals die Steine auf diesen Hügel gehievt hatten. Am Hügelfuss war noch ein Wegweiser zu einer Höhle. Wir folgten diese. Vorbei an einer bestialisch stinkenden Mülldeponie, ging es zwischen Büschen und einem bestellten Kohlfeld zum versteckten Höhleneingang. Am Eingang war ein alter Mann. Dieser beharrte darauf, uns eine Taschenlampe anzubieten. Das Höhlenschiff war dank einer Erdspalte oben offen und darum dämmerig erhellt. Viel war aber nicht zu sehen. Wir krochen zurück. Bedankten uns herzlich für die Taschenlampe und brummten mit dem Motorrad unter der glühenden Sonne zurück nach Battambang.</p>
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		<title>Chau Doc</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 May 2019 17:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vietnam]]></category>
		<category><![CDATA[Bambusboot]]></category>
		<category><![CDATA[Chau Doc]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Mangrovenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Motorrad]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelreservat]]></category>
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<p>Nun waren wir also in einem mückenfreien Hotelzimmer mit Internet in Chau Doc. Hier planten wir eine vernünftige Route für zwei Wochen Reisen in Kambodscha mit Zug und Bus. Am Abend lernten wir den Besitzer des Hotels kennen. Dieser buchte für uns einen Ausflug zum Vogelreservat im Mangrovenwald und das <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/05/28/bootsfahrt-von-chau-doc-nach-phnom-penh/">Boot-Ticket nach Phnom Peng</a> am Tag danach.</p>



<h4><strong>Ausflug zum Vogelreservat</strong></h4>



<p>Am Morgen standen zwei Motorradfahrer vor unserem Hotel in Chau Doc. Wir setzen uns die Helme auf, sassen je hinten drauf und los ging es. Die Fahrt führte über die Dämme zwischen den zum Teil unter Wasser stehenden Feldern, über kleine Brücken zwischen diesen Dämmen und durch kleine Dörfer entlang dieser Dämme. Von weitem sah man immer einen Berg. Auf diesen würden wir später auch noch fahren. Doch zuerst ging es zum Mangrovenwald im Wasser. Am Eingang des Reservats war es ziemlich bevölkert. Vietnamesische Touristengruppen warteten darauf auch ins Reservat geführt zu werden. </p>



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<p>Vom Eingang aus geht es mit Motorbooten an einen Ort etwas weiter im Reservat. Dort geht es mit kleineren Booten auf eine kleine Runde. Zudem hat es einen Aussichtsturm, von dem man das Reservat überblicken kann. Mit dem grösseren Boot zurück am Eingang, fuhren wir weiter zum Berg. Unterwegs mussten wir wegen einem Regenschauer kurz stoppen. Vorher machten wir noch Halt an einem Tempelberg. Oben auf dem Berg, war einiges los. Einige Gläubige beteten für eine heilige Statue. Es roch nach allen möglichen Räucherstäbchen. Ein Vogelfänger bot seine Spatzen gegen Geld zum Freilassen an. Ein Geschäft mit denen, die glauben, dass dies Glück bringt. Für uns was Spannendes zum Filmen. Nach einem kurzen Stopp auf dem Markt zum Früchte kaufen, ging der abwechslungsreiche letzte Tag in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/vietnam/">Vietnam</a> zu Ende.</p>
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		<title>Motorrad Roadtrip nach Hanoi in drei Etappen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Apr 2019 15:54:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vietnam]]></category>
		<category><![CDATA[Bac Son]]></category>
		<category><![CDATA[Fabrik]]></category>
		<category><![CDATA[Motorrad]]></category>
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		<category><![CDATA[Roadtrip]]></category>
		<category><![CDATA[Samsung]]></category>
		<category><![CDATA[Strassenmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Thai Nguyen]]></category>
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<p>Der Motorrad Roadtrip von Cao Bang nach Hanoi war ein Abenteuer. Die Landschaft war bezaubernd, das Fahren für uns als &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/04/20/roadtrip-nach-hanoi-in-drei-etappen/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Motorrad Roadtrip nach Hanoi in drei Etappen</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Der Motorrad Roadtrip von Cao Bang nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/04/21/hanoi-zum-zweiten-tandem-und-reperaturwerkstatt/">Hanoi</a> war ein Abenteuer. Die Landschaft war bezaubernd, das Fahren für uns als Anfänger sehr anstrengend. </p>



<h2>Erste Etappe nach Quynh Sơn</h2>



<p>Die erste Etappe führte uns über schmale und kurvige Strässchen mit einigen Schlaglöchern durch eine bergige Landschaft nach Quynh Sơn. Irgendwo unterwegs hätten wir noch einen Fels mit einem Loch sehen sollen. Wir schafften es aber, vor lauter Konzentration auf das Fahren, diesen scheinbar spektakulären Ort zu verpassen. Es war bereits dunkel, als wir unser erstes Gästehaus erreichten. Das Zimmer war etwa einen Meter breiter als das darin eingebaute Doppelbett. Uns wurde ein feines Essen gekocht, so dass wir gerade vor Ort blieben. Wir waren beide sehr müde und gingen nach dem Essen direkt ins Bett.</p>



<h3>Blick durchs Nebelloch vom Bac Son Aussichtspunkt</h3>



<p>Am nächsten Morgen bestiegen wir den Berg Na Lay. Der Aufstieg beginnt am Rande des Dorfes. Vom Aussichtspunkt Bac Son hat man normalerweise einen wunderbaren Ausblick auf das mit Reisfeldern verzierte Tal. Als wir losliefen, begann es zögerlich zu regnen. Der Himmel blieb bedeckt und wollte sich nicht wirklich für uns öffnen. Trotzdem war der beinahe vertikale Aufstieg ziemlich anstrengend. Als wir oben ankamen, sahen wir zuerst nichts ausser Nebelschwaden. Eine Weile später öffnete sich der Nebelvorhang an einigen Stellen. Nach dem Abstieg packten wir kurz unsere Rucksäcke auf die Motorräder und fuhren weiter.</p>



<h2>Zweite Etappe von nach Thai Nguyen</h2>



<p>Die Strassen waren nun besser und breiter. Somit wagten wir heute öfter mal zwischen 50 und 60 km/h zu fahren. Am Tag davor fuhren wir eher zwischen 30 und 40km/h. Nach dem Mittagessen waren wir nicht mehr allzu weit von unserm Etappenziel entfernt. </p>



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<h3>Ein neues Handy für Tama</h3>



<p>Bei der Fahrt über eine Schwelle am Dorfausgang hüpfte Tamas Telefon aus der Navihalterung und fiel zu Boden. Das Display war schwarz und verbröckelt. Nun hatten wir kein Navi mehr. Der nächste Samsung Laden war nicht weit. Schnell kaufte Tama  ein neues Telefon. Erst nach dem Zahlen stellten wir fest, dass die Auflösung des Bildschirms  geringer war als beim alten. Es war eine günstige Linie von Samsung. Auf Nachfrage, holten die Verkäufer nun die Galaxy Geräte aus dem Glaskasten. Nun überspielten sie die Daten vom alten auf das neue Telefon. Als schliesslich alles installiert war, zahlten wir den Aufpreis. Ob das Gerät günstiger war, als es in der Schweiz gewesen wäre , konnten wir nicht ermitteln. Dieses Modell wird aktuell nur in Indien und Asien, jedoch nicht in Europa hergestellt.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://www.reliancedigital.in/medias/Samsung-Galaxy-A30-i-2.jpg?context=bWFzdGVyfGltYWdlc3wxNjI5ODh8aW1hZ2UvanBlZ3xpbWFnZXMvaDE4L2gwMS85MTA3MDE4MzgzMzkwLmpwZ3wzNmM1OTBjZDk0MWM2ZjM2ZTUzZTZhMjU1MGJhODQyZmEyMGQzNzgwMzM2MWY0OGNhNDZlNzJjM2U5ZmYxMjlj" alt=""/><figcaption>Das Samsung A30 gibt es in der Schweiz nicht.</figcaption></figure>



<h3>Homestay für Fabrikarbeiter</h3>



<p>Am späten Nachmittag erreichten wir das 2. Etappenziel Thai Nguyen. Der Homestay beherbergt vor allem vietnamesische Fabrikarbeiter. In dieser Stadt steht nämlich die grosse Samsung Telefonfabrik. Tama hatte sich also ein lokal  produziertes Telefon gekauft. Die Familie des Homestay-Besitzers ass gerade auf dem Küchenboden Hotpot, als wir eintrafen. Für uns kochten sie dann kurz Gemüse, Tofu und Reis.</p>



<h2>Motorrad Roadtrip nach Hanoi: Dritte und letze Etappe</h2>



<p>Die letze Etappe entpuppte sich als kurz und monoton. Die Fahrt führte über beidseitig doppelspurige Strassen in Richtung <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/04/21/hanoi-zum-zweiten-tandem-und-reperaturwerkstatt/">Hanoi</a>. Unser Challenge  war heil in Hanoi anzukommen. Langsam wurde die Verkehrsdichte urbaner. Nun bemerkten wir, dass die meisten vietnamesischen Motorradfahrer nicht schneller als 30km/h fahren. Wer etwas schneller unterwegs war, wie z.B. wir mit meistens 45km/h war die ganze Zeit zum Überholen verdammt. Wir hatten die Motorräder mit fast leeren Tanks erhalten. Nun wollten wir diese auch nicht allzu voll zurückgeben. Hanoi war aber noch nicht in Sicht, als die Tankanzeige bei Dominique den roten Bereich erreichte. Ohne Benzin stehen zu bleiben, war nicht unser erhofftes Abenteuer. Darum tankten wir nun für die kleinst mögliche Einheit kurz vor dem Ziel nochmal. </p>



<h3>Fahrt über einen Markt</h3>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://img.fotocommunity.com/strassenmarkt-in-hanoi-vietnam-5-da6e5a68-c0ea-459f-abdf-656d45b88779.jpg?height=1080" alt="Motorrad Roadtrip nach Hanoi: quer über einen Strassenmarkt"/><figcaption>Motorrad Roadtrip am Ende quer über einen Strassenmarkt in Hanoi (<a href="https://www.fotocommunity.de/fotograf/nontex/1648019" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bildquelle</a>)</figcaption></figure>



<p>Das letze Wegstück des Motorrad Roadtrip nach Hanoi führte über einen Markt. Die enge Strasse war beidseitig vollgestellt mit Marktständen und dazwischen waren Kunden zu Fuss oder auf Mofas unterwegs. Nun galt es höchste Präzision walten zu lassen, um keine Eierschachteln, Hühner oder Passanten anzufahren. Mitten auf der Marktstrasse hatten wir den letzen Etappenzielort erreicht. Es war das Haus der Schwester des Hostelbesitzers in Cao bang. Hier gaben wir die Motorräder ab. So erhielten wir unsere Identitätskarten wieder zurück. Nun waren wir wieder zu Fuss unterwegs, bzw. bald mit einem Taxi. </p>
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		<title>Ausgangspunkt für Ausflüge – Cao Bang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2019 15:47:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vietnam]]></category>
		<category><![CDATA[Ban Gioc]]></category>
		<category><![CDATA[Cao Bang]]></category>
		<category><![CDATA[Motorrad]]></category>
		<category><![CDATA[Nguom Ngao]]></category>
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		<category><![CDATA[Pizza]]></category>
		<category><![CDATA[Roadtrip]]></category>
		<category><![CDATA[Tropfsteinhöhle]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserfall]]></category>
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<p>Die Stadt Cao Bang ist Ausgangspunkt für Ausflüge. Der Ort selbst hat für Touristen eher wenig zu bieten. Trotzdem bleiben &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/04/16/ausgangspunkt-fuer-ausfluege-cao-bang/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Ausgangspunkt für Ausflüge – Cao Bang</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Die Stadt Cao Bang ist Ausgangspunkt für Ausflüge. Der Ort selbst hat für Touristen eher wenig zu bieten. Trotzdem bleiben viele Leute hier einige Tage, um von hier Tagestouren zu unternehmen. Wir blieben drei Nächte.</p>



<h4>Detian Wasserfall &#8211; Ban Gioc</h4>



<p>Das wohl bekannteste Ausflugsziel ist der Wasserfall an der Grenze zu China. Die Sehenswürdigkeit ist sowohl von chinesischer Seite wie auch von vietnamesischer Seite touristisch erschlossen. Von beiden Seiten lässt sich der Wasserfall mit seinem klaren Wasser und den blauen Wasserbecken betrachten. Wer dem Wasserfall besonders nahe kommen möchte, zahlt nebst Eintritt auch noch für eine kleine Bootstour. Die Flosse der chinesischen Seite unterschieden sich kaum von denen auf der vietnamesischen Seite. Einzig beim Tragen der Schwimmwesten waren die Chinesen konsequenter als die Vietnamesen.</p>



<h4>Tropfsteinhöhle &#8211; Nguom Ngao</h4>



<p>Nach einigen Schnappschüssen waren unsere neuen tschechischen Freunde schon zufrieden und startklar um zu der Tropfsteinhöhle zu gehen. Es blieb aufgrund der fortgeschrittenen Zeit keine Zeit zum Verweilen und es drängte sich sogar auf, ein Taxi  zu nehmen. Die Tropfsteinhöhle war eine angenehme Abkühlung an diesem heissen Tag. Gleich anschliessend traten wir den Rückweg zum Wasserfall zu Fuss an. Unterwegs wollten wir in einem Restaurant essen. Nach einer Weile fanden wir eines, welches eine Hochzeitsgesellschaft soeben freigegeben hatte, aber das Personal war noch ziemlich im Stress. Als wir nach einer halben Stunde noch nicht bedient wurden, gingen wir direkt in die Küche um zu bestellen.</p>



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<h4>Pagode</h4>



<p>Kaum hatten wir gegessen, war unsere Begleitung schon wieder auf Zack und schlug  vor, schon mal zur nahe gelegenen Pagode weiter zu gehen. Wir nahmen den Vorschlag dankend an und liessen die beiden ziehen. Uns war das Programm etwas zu vollgepackt. Zudem waren wir uns sicher, dass wir auf unserer Asienreise noch genügend Pagoden sehen würden und strichen diese heute zu Gunsten einer Verschnaufpause nach dem Essen und eines gemächlicheren Lauftempos von der imaginären Todo-Liste.</p>



<h4>Ungebändigte Lust auf Pizza</h4>



<p>Am Abend zog es uns wieder zu einer Pizzeria. Diese war selbstverständlich ein italienisch-vietnamesisches Familienunternehmen. Der Besuch war ein wunderbarer Tagesabschluss. Auf der Terrasse der Pizzeria trafen wir zwei österreichische Reisende, welche mit einem manuell geschalteten grossen Motorrad aus dem Süden von Vietnam gekommen waren und nach der Rundfahrt im Norden dann in Hanoi ihr Motorrad zurück geben wollten. Die beiden planten ähnlich lange zu reisen wie wir, jedoch nicht ohne Flugzeug. Ob die nächste Destination China oder Japan sein würde, wussten sie gerade noch nicht. Wir waren interessiert an ihren Tipps für <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/myanmar/">Myanmar</a> und sie an denen zu <a href="https://slowtraveltoasia.ch/china/">China</a>. So verging der Abend schnell und die Gastgeberin musste uns darauf aufmerksam machen, dass sie gerne schliessen würde.</p>



<h4>Krank statt zweiter Tagesausflug mit Tschechen</h4>



<p>Cao Bang ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge. Doch der zweite geplante Tagesausflug mit den tschechischen Freunden fiel aufgrund einer Grippe der zukünftigen Frau des Tschechen aus. Tama litt noch am Juckreiz der etwa 200 Bettwanzenstiche, welche sie sich im Gästehaus am Babe See eingefangen hatte. Wir machten uns, statt auf die Socken, an die Planung unserer Weiterreise. Unsere tschechischen Freunde hatten vor, in die Grenzstadt nahe Vietnam zu fahren. Dorthin also, wo wir vor etwa einem Monat mitten in der Nacht unsere Pässe hatten stempeln lassen. Dies war für uns ein zu weiter Umweg. Zudem wollten wir nun eine für uns neue, aber von vielen gelobte Reiseart ausprobieren &#8211; das Motorradfahren. Dies hatte den Reiz, dass man bezüglich Route und Stopps sehr frei war. Die Vorteile waren aber auch gerade die Nachteile. Denn navigieren und fahren muss man selbst. Wir waren uns einig, ohne es selbst auszuprobieren, konnten wir nicht wissen, ob für uns die Vor- oder Nachteile überwiegen würden. </p>



<h4>Motorräder mieten in einem Hostel</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/17aaa_caobang-ausflug/IMG_8843-1024x683.jpg" alt="Am Wasserfall unweit von Cao Bang" class="wp-image-3665" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/17aaa_caobang-ausflug/IMG_8843-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/17aaa_caobang-ausflug/IMG_8843-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/17aaa_caobang-ausflug/IMG_8843-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/17aaa_caobang-ausflug/IMG_8843.jpg 1800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Am Detian Wasserfall unweit von Cao Bang.</figcaption></figure>



<p>Darum machten wir uns nun auf die Suche nach einem Hostel, welches Motorräder vermietet. In diesem trafen wir zwei Walliser, welche selbst auch mit dem Motorrad unterwegs waren. Einer hatte jedoch den Motorradschein und war ein geübter Fahrer. Sie gaben uns noch einige Sicherheitstipps mit auf den Weg: insbesondere bezüglich dem Kurven fahren und der Gefahr von Kies auf der Fahrbahn. Dann fuhren sie an diesem Tag direkt nach Hanoi. Der Hostel-Besitzer liess uns die Motorräder testen und schlug uns eine dreitägige Route bis nach Hanoi vor. Für uns Anfänger sollte das gemütlich sein. Aufgrund unserer grossen Rucksäcke, mussten wir zwei Motorräder mieten. Denn ganz grosse Motorräder vermietet das Hostel nicht. Zudem wären diese manuell zu schalten, was uns als Anfänger wohl sowieso überfordert hätte. Tama erhielt ein automatisches und ich ein semiautomatisches Motorrad. Am nächsten Tag würden wir mit unserem Gepäck zurück zum Hostel kommen und die Fahrzeuge in Empfang nehmen und unsere Reise antreten.<br></p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/04/16/ausgangspunkt-fuer-ausfluege-cao-bang/">Ausgangspunkt für Ausflüge – Cao Bang</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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