<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gastfreundschaft Archive - slow travel to asia.ch</title>
	<atom:link href="https://slowtraveltoasia.ch/tag/gastfreundschaft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://slowtraveltoasia.ch/tag/gastfreundschaft/</link>
	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
	<lastBuildDate>Thu, 15 Jul 2021 13:16:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.1</generator>

<image>
	<url>https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/cropped-slowtraveltoasia_ch-512-32x32.png</url>
	<title>Gastfreundschaft Archive - slow travel to asia.ch</title>
	<link>https://slowtraveltoasia.ch/tag/gastfreundschaft/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Glücklich reisen trotz Corona?</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/30/gluecklich-reisen-trotz-corona/</link>
					<comments>https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/30/gluecklich-reisen-trotz-corona/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 13:40:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.slowtraveltoasia.ch/?p=11778</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/30/gluecklich-reisen-trotz-corona/">Glücklich reisen trotz Corona?</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Kann man glücklich reisen trotz Corona? Corona hat viele Reisepläne ziemlich durcheinander gewirbelt. Uns hat Corona einen langen Aufenthalt in &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/30/gluecklich-reisen-trotz-corona/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Glücklich reisen trotz Corona?</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/30/gluecklich-reisen-trotz-corona/">Glücklich reisen trotz Corona?</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/30/gluecklich-reisen-trotz-corona/">Glücklich reisen trotz Corona?</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Kann man glücklich reisen trotz Corona? Corona hat viele Reisepläne ziemlich durcheinander gewirbelt. Uns hat Corona einen langen Aufenthalt in Myanmar beschert. In diesen turbulenten Zeiten wollte ich wissen, wie es meinen Reisebekanntschaften geht. Ich habe einige gebeten mit mir ihre Erlebnisberichte zum Reisen während Corona zu teilen. Entstanden ist eine Gastbeitrag Serie, welche zeigt wie es anderen ging, als sie beim Reisen auf Corona trafen: Haben sie einen Lockdown erlebt oder sind sie davor in die Heimat zurückgekehrt? Wie hat Corona ihre Reisepläne verändert? Wann wurde ihre Reise erstmals durch Corona&nbsp; eingeschränkt? Wie waren die Erlebnisse im Lockdown-Land? Wie haben sie sich gefühlt mit der Unfreiheit? Was haben sie aus der Zeit gemacht? Wann haben sie sich entschieden nach Hause zu gehen? Warum sind sie nach Hause gegangen? Warum sind sie geblieben? </p>



<h3 class="wp-block-heading">Doch zuerst, wie es meiner Schwester Fabienne ging</h3>



<p>Mein Name ist Fabienne. Im Januar habe ich meinen Job gekündigt, damit ich im Mai auf unbestimmte Zeit reisen gehen könnte. Ich bemerkte dann im März, April, dass ich wohl meine Reisepläne aufgrund von Corona dieses Jahr nicht mehr gross realisieren werden kann. Einerseits war ich enttäuscht, anderseits auch erleichtert, denn mein Plan war sehr eng geschmiedet: Umzug und Reisevorbereitungen alles in einem Monat. Mit der Zeit habe ich mich damit abgefunden und mir gesagt, dass ich zuerst die Schweiz, beziehungsweise dann Europa bereisen kann und habe das Erwerben meines Motorrad-Führerscheins in den Vordergrund gestellt. Bald sind die <a label="undefined (opens in a new tab)" href="https://www.htr.ch/story/europa-oeffnet-langsam-wieder-die-grenzen-ein-ueberblick-27763.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="broken_link">Grenzen zu Europa wieder offen</a>. Ob, wann und wie ich reisen gehe, steht zurzeit noch in den Sternen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorstellung der Gastautoren und Gastautorinnen</h3>



<p>In den folgenden Gastbeiträgen beschreiben einige meiner Bekanntschaften, wie es ihnen in den letzen Monaten ergangen ist. Konnten sie weiter glücklich reisen trotz Corona?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Meine Bekanntschaft mit Frederike</h4>



<p>Frederike&nbsp;aus Norddeutschland&nbsp;habe ich im&nbsp;November&nbsp;2019 in&nbsp;Tifilis&nbsp;im Hostel getroffen.&nbsp;Sie war schon eine Weile in Georgien. Bald wollte sie bei einer Familie auf einem Bauernhof ein Workaway machen. Sie überlegte gerade, ob sie durch Russland und China in Richtung Südostasien&nbsp;weiter reisen oder doch in den Iran und durch Pakistan nach Indien reisen wolle. Ich erzählte ihr von meinen Visum Erfahrungen für Russland und&nbsp;China. Im folgenden Gastbeitrag beschreibt&nbsp;Frederike&nbsp;ihre&nbsp;geplante&nbsp;Reise&nbsp;nach Australien&nbsp;und wie Corona&nbsp;ihre&nbsp;Pläne verändert hat &#8211;<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/29/frederike-trifft-auf-corona-im-iran/"> viel Vergnügen beim Lesen</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Meine Bekanntschaft mit Tobia</h4>



<p>Tobia habe ich im November 2019 in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/09/warten-auf-das-iran-visum/">Yerevan</a> im Hostel getroffen. Als wir unsere Nummern tauschten, wartete er gerade auf seine Freundin Florence, welche er in Georgien wiedersehen würde. Er lud mich zu einem Gruppenchat zum Thema Baluchistan Crossing ein. In dieser Gruppe tauschten sich Reisende bezüglich dem durchqueren der pakistanischen Provinz Baluchistan aus. Dies war für mich sehr hilfreich. Von einigen Mitgliedern dieser Gruppe erhielt ich sehr wertvolle Hinweise zum E-Visum Prozess von Pakistan. Im folgenden Gastbeitrag beschreiben Tobia und Florence, wie sich ihre Reise aufgrund von Corona verändert hat &#8211;<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/28/fahrradreise-durch-die-welt/"> viel Vergnügen beim Lesen</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Meine Bekanntschaft mit Sandro</h4>



<p>Sandro habe ich im Dezember 2019 in Yerevan im Hostel getroffen. Als wir unsere Nummern tauschten zeigte Sandros Messenger Status folgende Flaggen: <br>&#x1f1f9;&#x1f1f7;&#x1f1ec;&#x1f1ea;&#x1f1e6;&#x1f1f2;&#x1f1e6;&#x1f1ff;&#x1f1f0;&#x1f1ff;&#x1f1f0;&#x1f1ec;&#x1f1ee;&#x1f1f3;&#x1f1f2;&#x1f1f2;&#x1f1f9;&#x1f1ed;&#x1f1f1;&#x1f1e6;&#x1f1fb;&#x1f1f3;&#x1f1e8;&#x1f1f3;&#x1f1f9;&#x1f1ef;&#x1f1fa;&#x1f1ff;&#x1f1f9;&#x1f1f2;&#x1f1ee;&#x1f1f7;&#x1f1ee;&#x1f1f6;. Damals war er gerade genau seit 2 Jahren unterwegs. Er erzählte mir, dass er seine Reise in der Türkei startete (siehe Bild oben: Sandro in Istanbul im Dezember 2017 &#8211; ganz am Anfang von seiner Reise). Von der Türkei aus sei er bis nach Kirgistan getrampt und dann nach Indien geflogen. Dann sei er weiter durch Myanmar und weitere Länder in Südostasien gereist und durch China nach Zentralasien gekommen. Er ist durch Turkmenistan in den Iran und später durch Teile von Irak (durch Kurdistan) in die Türkei gereist. Im folgenden Gastbeitrag beschreibt Sandro wie Corona seine Reisepläne verändert hat &#8211; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/17/sandros-zeit-im-corona-lockdown-in-georgien/">viel Vergnügen beim Lesen</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Meine Bekanntschaft mit Nina</h4>



<p>Nina habe ich bisher nicht persönlich getroffen. Unser <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/11/kostenlose-vorschau-des-baluchistan-reiseprotokolls/">Baluchistan</a> Reisekumpel Max, vermittelte  Nina im Februar 2020 meinen Kontakt. Er hatte ihr erzählt, dass ich in Pakistan mein Indienvisum gemacht habe. Sie und Ihr Freund waren an einem  Erfahrungsbericht dazu interessiert. Damals standen sie gerade vor der Entscheidung, das Indienvisum in Teheran oder Islamabad zu machen. In diesem Gastbeitrag beschreibt Nina wie Corona ihre Reisepläne verändert hat &#8211; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/20/nina-berichtet-aus-dem-iran/">viel Vergnügen beim Lesen</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Meine Bekanntschaft mit Max</h4>



<p>Max hab ich das erste Mal im Iran getroffen. Lustigerweise wusste ich bereits von meinem Couchsurfing Host, dass ich ihn wahrscheinlich im Bus nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/">Zahedan</a> treffen würde. Max sei aus Deutschland und er würde auch bei ihm übernachten. Und so kam es, dass wir uns in Bandarabas am Ticket Schalter trafen. Ab dann reisten wir zusammen bis Quetta. Dort trennten sich unsere Wege wieder, obwohl wir in die gleiche Richtung unterwegs waren. Was Max später in Indien erlebt hat und wie Corona seine Reisepläne verändert hat beschreibt er im folgenden Gastbeitrag &#8211; viel Vergnügen beim Lesen.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/30/gluecklich-reisen-trotz-corona/">Glücklich reisen trotz Corona?</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/30/gluecklich-reisen-trotz-corona/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frederike trifft auf Corona  im Iran</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/29/frederike-trifft-auf-corona-im-iran/</link>
					<comments>https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/29/frederike-trifft-auf-corona-im-iran/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2020 12:56:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Georgien]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[ATM]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Hostel]]></category>
		<category><![CDATA[Isfahan]]></category>
		<category><![CDATA[workaway]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.slowtraveltoasia.ch/?p=11769</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/29/frederike-trifft-auf-corona-im-iran/">Frederike trifft auf Corona  im Iran</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>In diesem Beitrag beschreibt&#160;Frederike&#160;ihre&#160;geplante&#160;Reise&#160;nach Australien&#160;und wie Corona&#160;ihre&#160;Pläne verändert hat &#8211; viel Vergnügen beim Lesen:&#160;Mein Name ist Frederike Wrage. Mein Plan &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/29/frederike-trifft-auf-corona-im-iran/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Frederike trifft auf Corona  im Iran</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/29/frederike-trifft-auf-corona-im-iran/">Frederike trifft auf Corona  im Iran</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/29/frederike-trifft-auf-corona-im-iran/">Frederike trifft auf Corona  im Iran</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p><em>In diesem Beitrag beschreibt&nbsp;Frederike&nbsp;ihre&nbsp;geplante&nbsp;Reise&nbsp;nach Australien&nbsp;und wie Corona&nbsp;ihre&nbsp;Pläne verändert hat &#8211; viel Vergnügen beim Lesen:&nbsp;</em>Mein Name ist Frederike Wrage. Mein Plan war es von Deutschland nach Australien zu meiner Schwester zu reisen ohne auf dem Weg dorthin in ein Flugzeug zu steigen. Fortbewegt habe ich mich per Anhalter oder auch mal per Bus, Zug oder Schiff. Als ich mich im Januar in Georgien auf meine <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/02/auf-dem-landweg-nach-indien/">Weiterreise Richtung Osten</a> vorbereitete, hörte ich das erste Mal von Corona. Irgendwo in China sollte sich ein Virus verbreiten. „&#8230;kein Problem für mich“, dachte ich mir. Schließlich hatte ich gerade meine Reiseroute&nbsp;mangels Visum für China in den südlicheren Teil Asiens verschoben. Ab Georgien wollte ich über Aserbaidschan, Iran und Pakistan nach Indien. Dort sollte es dann langsam über Myanmar und Thailand Richtung Süden gehen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Von Aserbaidschan in den Iran</h4>



<p>Anfang Februar nach einem unschönen Couchsurfing Erlebnis in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/18/die-ersten-tage-baku/">Baku</a> checkte ich spontan in ein Hostel in der Innenstadt ein. Dort wurde meine Körpertemperatur kontrolliert. Ich solle mich bei Grippensymptomen sofort an ein Krankenhaus wenden. Da meine Temperatur aber in einem gesunden Bereich lag, war kein Arztbesuch notwendig. Und so überquerte ich schon wenige Tage später freudig aufgeregt die Grenze in den Iran. In Aserbaidschan hatte ich mich nicht sonderlich wohl gefühlt und war froh in ein Land einzureisen, in welchem ich mich respektiert fühlte. Zuerst besuchte ich einige Orte im Norden des Landes. Dabei blieb ich ausschließlich bei iranischen Familien, die ich über Couchsurfing kennen gelernt hatte. Diese Besuche waren jeweils sehr intensiv! Ich lernte viel über die Kultur und das Leben im Iran kennen, die Tage waren vollgepackt mit gemeinsamen Mahlzeiten, Ausflüge ans Meer oder Dörfer in der Umgebung und langen Unterhaltungen über die Situation des Landes.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Etwas mehr Ruhe im Hostel</h4>



<p>Obwohl ich eine tolle Zeit bei den Familien hatte, entschied ich mich, als ich nach Kashan kam, mir dort ein Bett im Hostel zu nehmen. Mal zwei Tage für mich sein, würde mir bestimmt gut tun! Als ich mir abends mit Albena aus Österreich und dem Hostelbesitzer Ali die Hände an einem heißen Chai aufwärmte, lass&nbsp;Ali uns einen Bericht aus den Nachrichten vor: in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie_im_Iran">Ghom</a>, dem Mekka Irans, wurden fünf Coronafälle bestätigt! An Ghom war ich auf dem Weg nach Kashan vorbeigefahren. Somit sollte es mich nicht weiter auf meinem Weg Richtung Pakistan beeinträchtigen, dachte ich mir. Je weiter ich jedoch reiste, desto unruhiger wurden die Iranis um mich herum. Niemand wollte mir mehr die Hand geben und ich wurde dazu aufgefordert mir ständig Hände zu waschen, wenn wir nach Hause kamen. Ich tat&nbsp;dies natürlich, auch wenn mir der Umgang&nbsp;mit der Situation&nbsp;recht dramatisch vorkam.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Plötzlich waren alle Grenzen geschlossen</h4>



<p>Nur wenige Tage nachdem ich Kashan verlassen hatte, erfuhr ich in den Nachrichten, dass innerhalb&nbsp;von&nbsp;wenigen Stunden alle umliegenden Länder, abgesehen von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/aserbaidschan/">Aserbaidschan</a>, ihre Grenzen zum Iran geschlossen hatten! Ich wurde über Whatsapp in eine Gruppe mit anderen Reisenden eingeladen, die nun, genau wie ich, im Iran feststeckten. Ich zögerte etwas zu lange bei meiner Überlegung, ob ich spontan zurück an die Grenze zu Aserbaidschan reisen sollte, um von dort einen Flug nach Pakistan oder Indien zu nehmen. Zurück nach Aserbaidschan wollte ich eigentlich nicht. Als ich mich dann aber doch auf den Weg machte und fast 24 Stunden mit wenig Schlaf bis zur Grenze reiste, stand ich dort&nbsp;vor verschlossenen Toren. Eine halbe Stunde vorher seien noch Reisende durchgelassen worden, berichtete der Grenzbeamte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Astara.jpg" alt="Mehran und seine Mutter kümmerten sich um uns, als ich und Vishnu abends völlig übermüdet an der Grenze zu Aserbaidschan in Astara ankamen." class="wp-image-11788" width="744" height="558" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Astara.jpg 373w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Astara-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Astara-205x155.jpg 205w" sizes="(max-width: 744px) 100vw, 744px" /><figcaption><em>Mehran und seine Mutter kümmerten sich um uns, als ich und Vishnu abends völlig übermüdet an der Grenze zu Aserbaidschan in Astara ankamen.</em></figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Keine Fähren im persischen Golf mehr</h4>



<p>Auch der Fährbetrieb im Süden des Landes sei eingestellt worden. So konnte ich auch nicht in den Oman übersetzen, was ich mir als Alternative überlegt hatte. Die folgenden Tage waren gefüllt mit viel Informationssuche. Ich liess mich in einem Hostel in Teheran nieder, in dem ich auch andere Reisende traf. Alle hatten das selbe Ziel: wieder aus dem Iran rauszukommen. Die meisten waren wie ich auf einer größeren Reise und wollten ebenfalls das Ende ihrer Reise nicht sehen. Da bleiben war&nbsp;nicht&nbsp;wirklich&nbsp;eine&nbsp;Option, da die Regierung alle Reisenden aus dem Land haben wollte. Gästehäuser und Hostels wurden geschlossen, Touristenattraktionen und Restaurants ebenfalls. Der Iran ist auch nicht gerade für gute medizinische Versorgung bekannt. Die Einheimischen wollten uns dort nicht mehr haben. Sie hatten Angst!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die gastfreundliche Stimmung kippte</h4>



<p>Die Taxi- und Busfahrer nahmen einen nicht mehr mit, mein kurzzeitiger Reisebegleiter Vishnu aus Indien wurde ständig skeptisch gefragt, aus welchem Land er kommen würde. Wobei immer ein erleichterndes Aufatmen folgte, wenn er „Indien“ antwortete. Den chinesischen Reisenden aus unserem Hostel hingegen ging es noch schlimmer. Teilweise mit Besen wurden sie vor Geschäften vertrieben, um ja nicht den Laden zu betreten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="691" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Isfahan-e1593943638160-1024x691.jpg" alt="Der Imam-Sqare bildet normalerweise die touristische Hauptattraktion Isfahans. Hier war ich Ende Februar vermutlich nicht nur die einzige Touristin, sondern auch fast die einzige Person." class="wp-image-11789" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Isfahan-e1593943638160-1024x691.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Isfahan-e1593943638160-300x202.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Isfahan-e1593943638160-768x518.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Isfahan-e1593943638160-694x468.jpg 694w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Isfahan-e1593943638160.jpg 1456w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Imam-Sqare bildet normalerweise die touristische Hauptattraktion Isfahans. Hier war ich Ende Februar vermutlich nicht nur die einzige Touristin, sondern auch fast die einzige Person.</figcaption></figure>



<p><em>Der Imam-Sqare bildet normalerweise die touristische Hauptattraktion <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/21/ein-tag-in-isfahan/">Isfahans</a>. Hier war ich Ende Februar vermutlich nicht nur die einzige Touristin, sondern auch fast die einzige Person.</em></p>



<h4 class="wp-block-heading">Kontakt mit der deutschen Botschaft</h4>



<p>Ich kontaktierte meine Botschaft mit der Bitte um Unterstützung. Das Buchen von Flügen wurde geradezu unmöglich. Kaum eine internationale Fluglinie flog noch über den Iran und die wenigen iranischen Fluglinien, die noch ins Ausland flogen, erforderten eine iranische&nbsp;Bankkarte zum Bezahlen der Flüge. Ein Land nach dem anderen schloss seine Flughäfen für Flugzeuge aus dem Iran kommend oder liess nur Menschen mit&nbsp;ausgewählten&nbsp;Nationalitäten an Bord. Ich fing an mich sehr unwohl zu fühlen! Dieses Virus liess&nbsp;hässliche Seiten der Menschen ans Licht kommen. Die Deutsche Botschaft meldete sich fünf Tage später zurück. Sie informierte mich lediglich in Form eines Newsletters, dass der Iran nun nicht mehr für eine Reise zu empfehlen sei, und man zur Zeit von Reisen dorthin absehen solle. Falls man gerade im Iran sei, sollte man zusehen schleunigst dort wegzukommen! Besonders hilfreich war diese Information nicht!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Französische Botschaft&nbsp;zeigte sich&nbsp;hilfsbereit</h4>



<p>Im Hostel lernte ich Leila aus der Schweiz kennen.&nbsp;Sie empfahl mir ein Reisebüro, um mit deren Hilfe einen Flug zu buchen. Meine erste Idee war es nach Bangkok zu fliegen, dort ein paar Tage zu verbringen und dann von dort weiter nach Indien zu reisen, um meinen Trip von da aus fortzusetzen. Doch&nbsp;bald&nbsp;erfuhr ich, dass immer mehr Länder keine Reisenden mehr einlassen würden, die einen thailändischen Stempel im Pass haben&nbsp;würden. Gleichzeitig gab mir eine Französin den Kontakt ihrer Botschaft. Sie habe direkt ein Flugticket erhalten, nachdem sie sich dort gemeldet hatte. Ich solle mich an meine eigene Botschaft wenden, sagte man mir am Telefon. „Die interessiert es nicht“, sagte ich mehr zu mir selbst als zu der freundliche Dame und legte auf. Fünf Minuten später klingelte mein Handy. Die Französische Botschaft würde mir in fünf Tagen einen Platz auf deren Evakuierungsflug nach Paris anbieten!&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Dank einem Reisebüro einen Rückflug gefunden</h4>



<p>Parallel kontaktierte mich am späten Nachmittag das Reisebüro.&nbsp;Am&nbsp;nächsten&nbsp;Tag um 6:00 Uhr morgens&nbsp;sei&nbsp;noch ein Platz im Flugzeug nach Amsterdam frei geworden. Ich stimmte direkt zu und noch am selben Abend drückte ich dem Agenten Nojan meine Euros in die Hand. Noch drei weiteren Reisenden konnte ich eine Heimreise ermöglichen.&nbsp;Denn ich hatte genügend Bargeld aus Deutschland mitgebracht.&nbsp;Einige der anderen Reisenden hatten nicht mehr ausreichende Reserven dabei,&nbsp;da man im Iran mit Visa- oder Mastercard keinen Zugriff auf Geldautomaten (ATM) hat. Und so sass&nbsp;ich am nächsten Morgen um 6:00 Uhr völlig überstürzt, traurig und aufgeregt im Flugzeug nach Amsterdam. Auf so eine spontane Abreise war ich nicht vorbereitet. Es machte mich traurig dieses Land, das mir so gut gefallen hatte, und deren Bewohner, die mir so freundlich begegnet waren, so überstürzt zu verabschieden. In dem Moment war es nur schwer akzeptierbar, dass meine Reise nun vorbei sein sollte.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Rückblick auf meine Entscheidung</h4>



<p>Im Nachhinein war es für mich die richtige Entscheidung. Unter diesen Bedingungen &#8211; Corona im Iran &#8211; war das Reisen nicht mehr genießbar. Und doch freue ich mich auf die Zeit, wenn die Welt wieder bereisbar&nbsp;wird&nbsp;und ich mein Abenteuer fortsetzen kann, wo ich&nbsp;es doch so&nbsp;unerwartet unterbrechen musste.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Dominique über&nbsp;die Gastautorin Frederike</h4>



<pre class="wp-block-preformatted">"Ich habe&nbsp;Frederike&nbsp;aus Norddeutschland&nbsp;im&nbsp;November&nbsp;2019 in&nbsp;Tifilis&nbsp;im Hostel getroffen.&nbsp;Sie war schon eine Weile in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/georgien/">Georgien</a>. Bald wollte sie bei einer Familie auf einem Bauernhof ein <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/26/das-staedtchen-am-fluss-zwischen-den-bergen-yangshuo/">Workaway</a> machen. Sie überlegte gerade, ob sie durch <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/russland/">Russland</a> und <a href="https://slowtraveltoasia.ch/china/">China</a> in Richtung Südostasien&nbsp;weiter reisen oder doch in den <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/iran/">Iran</a> und durch <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/pakistan/">Pakistan</a> nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/indien/">Indien</a> reisen wolle. Ich erzählte ihr von meinen Visum Erfahrungen für Russland und&nbsp;China."</pre>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Gastbeitrag Serie</strong> &#8222;<strong>Glücklich Reisen in Zeiten von Corona?</strong>&#8222;</h4>



<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/30/gluecklich-reisen-trotz-corona/"><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/30/gluecklich-reisen-trotz-corona/">Hier gehts zur Serie Übersicht</a> und weiteren Gastbeiträgen.</a></p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/29/frederike-trifft-auf-corona-im-iran/">Frederike trifft auf Corona  im Iran</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/29/frederike-trifft-auf-corona-im-iran/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nina berichtet aus dem Iran</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/20/nina-berichtet-aus-dem-iran/</link>
					<comments>https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/20/nina-berichtet-aus-dem-iran/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2020 12:54:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.slowtraveltoasia.ch/?p=11744</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/20/nina-berichtet-aus-dem-iran/">Nina berichtet aus dem Iran</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>In diesem Beitrag beschreibt Nina wie Corona ihre Reisepläne, ohne Flugzeug von Deutschland aus Richtung Osten zu fahren, verändert hat &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/20/nina-berichtet-aus-dem-iran/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Nina berichtet aus dem Iran</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/20/nina-berichtet-aus-dem-iran/">Nina berichtet aus dem Iran</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/20/nina-berichtet-aus-dem-iran/">Nina berichtet aus dem Iran</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p><em>In diesem Beitrag beschreibt Nina wie Corona ihre Reisepläne, ohne Flugzeug von Deutschland aus Richtung Osten zu fahren, verändert hat &#8211; viel Vergnügen beim Lesen</em>: Mein Freund und ich sind im Mai 2019 zu einer planmäßig zweijährigen Weltreise aufgebrochen. Ziel war es, uns ohne Flugzeug von Deutschland aus Richtung Osten fortzubewegen, mit dem Endziel Mexiko. Dabei war das <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Trampen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Trampen</a> mit Abstand unser wichtigstes Fortbewegungsmittel. Nur wenige Male nahmen wir Züge oder Busse. In Kombination mit Freiwilligenarbeit und der Nutzung von Gastfreundschaftsnetzwerken war es für uns die ideale Art und Weise, Länder und Leute möglichst persönlich und authentisch kennenzulernen. </p>



<p>Nachdem wir von November bis Februar bereits drei Monate im Iran verbracht hatten, mussten wir aufgrund des abgelaufenen Visums das Land Richtung Norden verlassen, um kurz darauf erneut einzureisen. Denn unser Visum für Pakistan, welches wir zuvor beantragt hatten, war noch nicht ausgestellt worden. Dementsprechend wollten wir, so schnell es geht, den Iran nochmals durchqueren, um schließlich in Pakistan einzureisen. Dazu kam es jedoch nie.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Als plötzlich nichts mehr möglich schien</h4>



<p>Drei Tage nach unserer Ankunft in Teheran schlossen alle Grenzen und zwei Tage darauf erhielten wir das Pakistan-Visum. Ab diesem Zeitpunkt wussten wir, dass eine Grenzüberquerung nach Pakistan so schnell nicht wieder möglich sein würde. Also bemühten wir uns erneut um ein Visum – diesmal für Indien. Gesagt, getan, nur drei Wochen später waren wir bereit für den Abflug nach Indien. Kurz vorher erfuhren wir jedoch, dass uns auch dies verwehrt werden sollte. Der Wunsch, nach Osten weiterzureisen, mit oder ohne Flugzeug, schien uns nicht mehr möglich. Die Hoffnung stattdessen auf „Umwegen“ nach Mexiko zu gelangen, liess uns einen weiteren Flug nach Irland buchen. Diesen durften wir aber leider auch nicht antreten.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Glück im Unglück</strong></h4>



<p>Also blieb uns zunächst nichts anderes übrig, als unsere Lage des „Festhängens“ erst einmal zu akzeptieren. Obwohl Teheran sicherlich nicht der beste Ort zum Ausharren ist, realisierten wir mit der Zeit, was für ein Glück im Unglück wir doch haben. Wir können bei einem iranischen Freund unterkommen, der dafür sorgt, dass es uns an nichts fehlt. <strong>Hier haben wir im Grunde alles, was wir brauchen: ein Dach überm Kopf, einen netten Mitbewohner, der sich kümmert und Ausflüge (siehe Beitragsbild oben: Zusammen mit unseren iranischen Freunden in einem Tulpenpark bei Teheran) mit uns unternimmt, Internet und Versorgung.</strong> Und das in einem der günstigsten Länder weltweit. Obwohl wir nicht arbeiten gehen können, sparen wir im Vergleich zu einem Überbrückungsaufenthalt in Deutschland eine Menge Geld.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Nina_0Images300_118_PANAP1180211JPG-1024x768.jpg" alt="Ohne Flugzeug von Deutschland aus Richtung Osten. Die coronabedingte Eindämmung des Schiffsverkehrs im persischen Golf führte dazu, dass wir zahlreiche Tierarten aus direkter Nähe beobachten konnten. " class="wp-image-11791" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Nina_0Images300_118_PANAP1180211JPG-1024x768.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Nina_0Images300_118_PANAP1180211JPG-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Nina_0Images300_118_PANAP1180211JPG-768x576.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Nina_0Images300_118_PANAP1180211JPG-1536x1152.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Nina_0Images300_118_PANAP1180211JPG-624x468.jpg 624w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Nina_0Images300_118_PANAP1180211JPG-205x155.jpg 205w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Nina_0Images300_118_PANAP1180211JPG.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die coronabedingte Eindämmung des Schiffsverkehrs im persischen Golf führte dazu, dass wir zahlreiche Tierarten aus direkter Nähe beobachten konnten.</figcaption></figure>



<p>Sicherlich machen sich bei einem Leben in Teheran im Vergleich zu unserer Heimat in Deutschland auch einige Nachteile bemerkbar. Schlechtere Luft, dominierender Autoverkehr, Gesetze und Regeln, die es in Deutschland nicht gibt – besonders für mich als Frau ist es nicht immer einfach, diese Umstände zu akzeptieren. In einer Situation wie dieser ist es jedoch Gold wert, einen wahren Freund an seiner Seite zu haben, der nie das Gefühl vermittelt, genug von unserer Anwesenheit zu haben.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Ausblick auf das Reisen in Coronazeiten</strong></h4>



<p>Und mit etwas Glück können wir bald schon zumindest Europa wieder bereisen. Da unser altbewährtes Reisemittel, das Trampen, nicht so einfach wie zuvor nutzbar sein wird, keimt der Gedanke, uns stattdessen Fahrräder zu organisieren. Auf diese Art und Weise sparen wir Geld und schonen die Umwelt. Wir sind gespannt, welche neuen Reiseerfahrungen die Coronaumstände mit sich bringen werden.&nbsp;<br><em>Nina Wilhelmi, 28 Jahre</em></p>



<h4 class="wp-block-heading">Dominique über seine Bekanntschaft mit der Gastautorin Nina</h4>



<pre class="wp-block-preformatted">"Ich habe Nina bisher nicht persönlich getroffen. Unser Baluchistan <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/07/vermeintlich-frueh-an-der-grenze/">Reisekumpel Max</a>, vermittelte  Nina im Februar 2020 meinen Kontakt. Er hatte ihr erzählt, dass ich in Pakistan mein Indienvisum gemacht habe. Sie und ihr Freund waren ohne Flugzeug von Deutschland aus Richtung Osten unterwegs und an einem  Erfahrungsbericht zum <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/18/indien-visum/">Indienvisum</a> interessiert. Damals standen sie gerade vor der Entscheidung, das Visum für Indien in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/17/unterwegs-in-tehran/">Teheran</a> oder <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/14/islamabad-und-das-botschaftsviertel/">Islamabad</a> zu machen."</pre>



<h4 class="wp-block-heading">Gastbeitrag Serie &#8222;Glücklich Reisen in Zeiten von Corona?&#8220;</h4>



<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/30/gluecklich-reisen-trotz-corona/">Hier gehts zur Serie Übersicht</a> und weiteren Gastbeiträgen.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/20/nina-berichtet-aus-dem-iran/">Nina berichtet aus dem Iran</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/20/nina-berichtet-aus-dem-iran/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gemütlich nach Zahir Pir</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/28/gemuetlich-nach-zahir-pir/</link>
					<comments>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/28/gemuetlich-nach-zahir-pir/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jan 2020 22:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Autostopp]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.slowtraveltoasia.ch/?p=10007</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/28/gemuetlich-nach-zahir-pir/">Gemütlich nach Zahir Pir</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Am Morgen brachte uns Shams zur Tankstelle nahe der Schnellstrasse Richtung Süden bzw. Zahir Pir. So startete unsere Shams sprach &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/28/gemuetlich-nach-zahir-pir/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Gemütlich nach Zahir Pir</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/28/gemuetlich-nach-zahir-pir/">Gemütlich nach Zahir Pir</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/28/gemuetlich-nach-zahir-pir/">Gemütlich nach Zahir Pir</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Am Morgen brachte uns Shams zur Tankstelle nahe der Schnellstrasse Richtung Süden bzw. Zahir Pir. So startete unsere Shams sprach mit dem Manager vom Tankstellenkaffee. Er vermittelte uns, dass wir offenbar mit diesem bald weiter Richtung Süden fahren könnten. Wir dachten, der wird wohl bald Schichtwechsel haben und nach Hause fahren. Wir setzen uns, um eine Kanne Tee zu bestellen. Eine kleine Ewigkeit später kam schliesslich der Kellner mit dem Tee und einem Stück Kuchen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5633.jpg" alt="Shams Familie" class="wp-image-11102" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5633.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5633-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5633-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5633-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Shams und seine Familie lächeln alle zum Abschied aus dem Kleinbus der Familie an der Tankstelle.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Tee und Kuchen zum Start</h4>



<p>Da wir den Kuchen nicht bestellt hatten, lehnten wir ihn freundlich ab. Kurz darauf kam der Manager und brachte den Kuchen wieder, der gehe aufs Haus. Der Honigkuchen schmeckte sehr lecker zum Tee. Wir fragten den Manager, wie lange er heute arbeiten würde. Er sagte bis abends. Die Mitfahrgelegenheit war wohl ein Missverständnis gewesen. Wir bestellten die Rechnung. Wir seien eingeladen, er hätte sich gefreut, dass wir hier gewesen seien. Dann brachte er uns den Feedbackbogen des Tankstellen-Restaurants. Beim Ausfüllen überlegten wir uns kurz, ob wir nun tatsächlich erwähnten sollten, dass es etwas lange gedauert hatte, bis der Tee gekommen war. Denn über das Kosten-Leistungsverhältnis konnten wir uns ja nicht beschweren und auch an der Qualität fehlte es nicht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Stück mit einem Traktor gefahren</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5646.jpg" alt="Anhänger auf dem Weg nach Zahir Pir" class="wp-image-11109" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5646.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5646-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5646-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5646-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Unsere Rucksäcke auf dem Anhänger des Traktors auf dem Weg nach Zahir Pir.</figcaption></figure>



<p>An der Strasse nahm uns der Besitzer eines Hotels mit. Er sei unterwegs zu einem Projekt. Dort sei er Vertragsnehmer der Regierung. Wir sollten bitte bei ihm im Hotel zu Besuch kommen. Er lebe nahe von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/24/via-faisalabad-nach-multan/">Faisalabad</a>. Wir tauschten Kontakte aus, falls wir dort nochmal vorbeikommen würden, wollten aber heute Richtung Süden. Unser Ziel war Zahir Pir. Es lag nicht mehr allzu weit weg. Es kamen zwei Traktoren mit einem langen leeren Anhänger. Warum nicht mal mit einem Traktor ein Stück weit fahren. Der Fahrer des Traktors hielt tatsächlich an. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/28/gemuetlich-nach-zahir-pir/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Wir luden unseren Rucksack auf den Anhänger und setzen uns dann zu ihm in die Kabine. Die Fahrt war sehr lustig, denn es war mal was anderes als bisher. Die Dekoration im Traktor war grandios, viele klimpernde Glöckchen und allerlei weiterer Schmuck. In der Kabine war es sehr laut und hinter dem Fahrersitz nicht sonderlich bequem. Der Fahrer zeigte nach einer Weile einen -Comedy-Blödelfilm auf dem Boardbildschirm. Trotzdem, nach einer halben Stunde hatten wir genug vom Traktor fahren. Wir deuteten ihm bei der nächsten Tankstelle anzuhalten. Er fühlte etwas Kühlwasser nach und wir luden unsere Rucksäcke ab.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Stück mit einem Islam Missionar</h4>



<p>Bald darauf nahm uns ein Mann mit. Wir waren erstaunt, dass er anhielt. Denn normalerweise halten Fahrer nicht an, wenn ihre Frau auf dem Beifahrersitz sitzt. Es war ein Herr von sehr religiöser und traditioneller Gesinnung. Er fragte nach unserem Alter, dann nach unserem Zivilstand. Es schien ihm leid zu tun, dass wir nicht verheiratet sind. Er glaubt Frauen über 30 seien zu alt um noch heiraten zu können. Im nächsten Satz erzählte er uns dann, dass er auch noch nicht verheiratet sei. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5674.jpg" alt="Missionar auf dem Weg nach Zahir Pir" class="wp-image-11117" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5674.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5674-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5674-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5674-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Dieser Missionar nahm uns ein Stück weit mit. Die Frau neben Ihm ist &#8222;nur&#8220; eine Freundin von ihm.</figcaption></figure>



<p>Doch so <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gott" target="_blank">Gott</a> wolle, werde dies bald geschehen. Er ist auch über 30jährig. Zuerst meinten wir, dass seine Verlobte neben ihm sitze. Doch es stellte sich heraus, dass sie eine Bekannte von ihm ist. Wir waren froh für die Frau. Auch er wollte uns zu einer Bushaltestelle bringen. Ihn konnten wir aber überzeugen, dies nicht zu tun. Lieber war uns, dass er uns vor seinem Zielort an einer Tankstelle rauslassen würde. Das tat er dann auch und lud uns zum Abschied zu einem Tee ein.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mit einem breiten Lächeln nach Zahir Pir</h4>



<p>Ein netter und fröhlicher Herr brachte uns bis nach Zahir Pir, also an unseren Zielort . Er sprach kein Englisch. Als wir uns der Stadt unseres Gastgebers Qamar, (wir nannten ihn «friend») näherten, gaben wir ihm dessen Telefonnummer. Die zwei machten aus, dass er uns ein Tucktuck organisieren würde. So wusste der Tucktuck-Fahrer genau Bescheid, wohin er uns zu bringen hatte. Zudem war der Preis in einer einheimischen Liga. Bald standen wir vor dem Haus von Qamar. Mit einem grossen Lächeln auf den Lippen, öffnete er uns die Tür und führte uns direkt ins Gästezimmer. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-28_Island_in_Indus_River/IMG_5716.jpg" alt="Qamar und Dominique auf einer Insel nahe von Zahir Pir" class="wp-image-11122" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-28_Island_in_Indus_River/IMG_5716.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-28_Island_in_Indus_River/IMG_5716-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-28_Island_in_Indus_River/IMG_5716-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-28_Island_in_Indus_River/IMG_5716-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Dominique und Qamar am nächsten Tag auf der Flussinsel des Indus</figcaption></figure>



<p>Am Abend kochte seine Mutter. Sie und Qamar brachten uns die Speisen ins Gästezimmer. Sie breiteten ein Tischtuch auf dem Bett aus und liessen uns im Schneidersitz auf dem Bett essen. Alle schauten uns beim Essen zu. Später kam auch Qamars Vater dazu. Dieser sprach zum Erstaunen von Soodeh ziemlich gutes Persisch. Qamar ergänzte, dass es schon immer der Traum seines Vaters gewesen sei in den Iran zu reisen. Leider sei er jetzt zu schwach um alleine zu reisen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ausflug zum Fluss Indu</h4>



<p>Qamar sagte am nächsten Morgen, dass er uns gerne den Fluss zeigen möchte. Soodeh wollte lieber bei der Mutter und Schwester im Haus bleiben und einen ruhigen Frauentag machen. Qamars Facebook Freund kam kurz darauf mit dem Auto vorbei. Dann fuhren wir los in Richtung Fluss. Der Freund sprach nicht wirklich Englisch. Er sei ein Grossgrundbesitzer und habe unter anderem eine Mangoplantage. Wir machten ein paar Fotos auf der Brücke. Auf der anderen Seite des Flusses fuhren die zwei zu einem Boot. Qamar fragte mich. ob ich mit aufs Boot möchte. Natürlich gerne, falls das geht, antwortete ich. Wir stiegen auf die kleine Fähre. Sie fuhr zu einer Flussinsel. Auf dem Boot war eine ganze Schar Männer. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/28/gemuetlich-nach-zahir-pir/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4 class="wp-block-heading">Mittagessen auf einer Flussinsel</h4>



<p>Einige hatten Behälter mit Essen dabei. Auf der Insel gingen wir wiederum ein paar Fotos machen, während die Männer es sich gemütlich machten zum Picknicken. Nach einer Weile sagte Qamar zu mir, lass uns essen gehen. Erst jetzt dämmerte mir, dass er die Männer alle kannte. Es war wohl ein Treffen von Geschäftsmännern oder sonst ihm bekannten Männern. Qamar antwortete später, ja die meisten Männer habe er gekannt. Das Essen war reichhaltig und die Männer freundlich und geerdet. Als wir wieder am Flussufer standen, wollten einige ein Selfie mit mir machen und küssten mich symbolisch mit einem Brudergruss auf die Wange. Am Abend zurück in Zahir Pir wiederholte sich das Essen auf dem Gästebett. Diesmal jedoch waren die Schwester und ein paar Nachbarn auch dabei. Wirklich am Essen waren jedoch nur wir, Qamar ass nur symbolisch ein paar Happen.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/28/gemuetlich-nach-zahir-pir/">Gemütlich nach Zahir Pir</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/28/gemuetlich-nach-zahir-pir/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unterwegs nach Bahawalpur</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/25/unterwegs-nach-bahawalpur/</link>
					<comments>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/25/unterwegs-nach-bahawalpur/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2020 21:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Autostopp]]></category>
		<category><![CDATA[Couchsurfing]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.slowtraveltoasia.ch/?p=10001</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/25/unterwegs-nach-bahawalpur/">Unterwegs nach Bahawalpur</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Heute waren wir unterwegs nach Bahawalpur. Zuerst nahmen wir die sogenannte Metro in den Süden der Stadt. Die Metro in &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/25/unterwegs-nach-bahawalpur/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Unterwegs nach Bahawalpur</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/25/unterwegs-nach-bahawalpur/">Unterwegs nach Bahawalpur</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/25/unterwegs-nach-bahawalpur/">Unterwegs nach Bahawalpur</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Heute waren wir unterwegs nach Bahawalpur. Zuerst nahmen wir die sogenannte Metro in den Süden der Stadt. Die Metro in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/24/via-faisalabad-nach-multan/">Multan</a> besteht aus Strassen auf Brücken auf denen nur die Metro-Busse verkehren. Leider gibt es keine Linie, die wirklich aus der Stadt hinausführt. So fanden wir uns an der Strasse unterhalb der südlichsten Station im typischen städtischen Chaos wieder. Die Strasse war gefüllt mit Autos, Tucktucks, Motorrädern und Fussgängern. Bald standen wir dort mittendrin und versuchten die Aufmerksamkeit der Autofahrer auf uns zu lenken, ohne dabei von Tucktucks oder Motorrädern angefahren zu werden. Nach einer Weile gelang dies schliesslich. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Zweimal Autostopp bis zu einer Busstation</h4>



<p>Ein junger Mann in einem schicken, neuen, weissen Kombi nahm uns mit. Er fuhr ins übernächste Dorf und lud uns am Ende des Dorfes ab. Dann durften wir mit einem etwa 40jährigen feminin wirkenden Mann mitfahren. Er habe ein Kleider- und Modegeschäft im nächsten Ort. Bei ihm zeigte sich nun, was wir in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/pakistan/">Pakistan</a> öfter erlebt hatten. Die Menschen helfen gerne, glauben aber nicht, dass dies auch andere tun würden. In dieser Denkweise gefangen, wollte der Mode-Mann uns unbedingt an der Busstation in seiner Stadt abladen und für uns einen Bus suchen.&nbsp;Nach etwas zögern&nbsp;liessen&nbsp;wir&nbsp;uns darauf ein.&nbsp;Damit uns&nbsp;der Bus-Begleiter nicht&nbsp;übers&nbsp;Ohr hauen kann, fragten wir den Mode-Mann,&nbsp;wieviel das Ticket&nbsp;in&nbsp;die nächste Stadt&nbsp;kostet.&nbsp;Wir bedankten uns und verabschiedeten uns vom elegant gekleideten Mann.&nbsp;Kurze Zeit später kam ein Bus angefahren.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/25/unterwegs-nach-bahawalpur/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4 class="wp-block-heading">Papiergeld kann man zerreissen</h4>



<p>Ein lauter stämmiger Bus-Begleiter begann die Zielortschaft auszurufen. Wir fragten nach dem Fahrpreis. Er nannte&nbsp;das Doppelte,&nbsp;des uns bekannten&nbsp;Preises. Wir dachten, er habe den Preis für uns beide genannt.&nbsp;So&nbsp;wollte&nbsp;ich&nbsp;für uns&nbsp;beidezahlen und einsteigen. Doch dem Bus-Begleiter schien etwas nicht zu passen. Meinen Schein schon halb in der Hand haltend, gab er mir zu verstehen, dass dies&nbsp;erst&nbsp;der Preis für eine Person sei. Soodeh und ich schauten uns an, irgendwas war faul. Ich zog den Geldschein zurück, bzw. versuchte es. Er liess ihn nicht los. Als hätte ich ihm diesen geschenkt oder mich bereits für die Mitfahrt entschieden. Der Schein riss ein. Wir hatten keine Lust mit einem solch rabiaten Bus-Begleiter mitzufahren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mit zwei Architekten nach Bahawalpur</h4>



<p>Etwas weiter von der Bushaltestelle weg, gab uns ein Architekt eine Mitfahrgelegenheit. Er und sein Mitarbeiter fuhren zu einer Hausbesichtigung unterwegs nach Bahawalpur, unserem Zielort. Shams unser Gastgeber kam uns ein Stück entgegen. Er hatte uns seine Position per Whatsapp gesandt, so dass wir ihn leicht finden konnten. Er war stolzer Besitzer eines Fastfood-Restaurants, welches er mit seiner Familie führt.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/25/unterwegs-nach-bahawalpur/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Er lud uns zum Abendessen in seinem Restaurant ein und stellte uns einen Freund vor. Der Zufall wollte es, dass unser Baluchistan Reisefreund <a rel="noreferrer noopener" href="http://morethan7wonders.de" target="_blank">Max</a> am nächsten Abend bei diesem Freund zu Gast sein würde. Max war von Quetta damals direkt in den Süden gefahren und wir trafen uns jetzt also in der Mitte wieder.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/25/unterwegs-nach-bahawalpur/">Unterwegs nach Bahawalpur</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/25/unterwegs-nach-bahawalpur/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jaranwala und die Punjabis</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/22/jaranwala-und-die-punjabis/</link>
					<comments>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/22/jaranwala-und-die-punjabis/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2020 16:51:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeitsfeier]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.slowtraveltoasia.ch/?p=9793</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/22/jaranwala-und-die-punjabis/">Jaranwala und die Punjabis</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Angekommen in Jaranwala brauchten sie uns auf dem Rücksitz eines Motorrads zum Kleiderladen von Hassan und seinem Bruder. Wenig später &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/22/jaranwala-und-die-punjabis/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Jaranwala und die Punjabis</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/22/jaranwala-und-die-punjabis/">Jaranwala und die Punjabis</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/22/jaranwala-und-die-punjabis/">Jaranwala und die Punjabis</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Angekommen in Jaranwala brauchten sie uns auf dem Rücksitz eines Motorrads zum Kleiderladen von Hassan und seinem Bruder. Wenig später fuhren uns Sämi und Hassan zu einem Haus. Sämi erklärte, dass dieses Haus demnächst abgebrochen werden soll. Scheinbar ist er auch als Baukoordinator tätig. Im Moment jedoch stand das Haus in Jaranwala leer. In einem Zimmer war sein Baumaterial-Depot, im anderen Zimmer hatten sie für uns ein Doppelbett und zwei Plastikstühle aufgestellt. Warmwasser gebe es leider keines, aber wir könnten dann bei Sämi, welcher gleich um die Ecke wohne, duschen kommen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswärts essen</h4>



<p>Die Spezialität des Restaurants in Jaranwala heisst malai boti fry (wörtlich auf English übersetzt heißt dies: Rahm Stück frittiert). Zuerst wird das Hühnchen gegrillt, dann wird es mit Rahm mariniert und anschliessend nochmal frittiert. Dies also im Unterschied zum&nbsp;<em>Chicken Kebab</em>, was grilliertes Hühnchen bedeutet.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Löhne und Kosten in Pakistan in pkr/Monat</h4>



<p>Uns interessierte, ob es sich gut leben lasse mit einem Kleiderladen in einer Provinzstadt in Pakistan. Sofern keine Angeberei dabei war, scheint die Antwort ja zu sein:<br><br>14‘000 pkr/Monat Angestellter in einer Mühle<br>35‘000 pkr/Monat Polizist<br>55‘000 pkr/Monat Lehrer<br>85‘000 pkr/Monat Professor<br>100‘000 pkr/Monat Besitzer eines Kleiderladen<br> Zum Vergleich: ein Kilogramm Hühnchen kostet 219pkr</p>



<p><strong>Kennst du weitere Löhne und Preise von Pakistan? Schreibe gerne unten einen Kommentar.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Zu Besuch im Haus der Geschwister</h4>



<p>Die Eltern von Sämis Geschwister sind bereits länger verstorben. Das Haus, in welchem wir nun frühstückten haben die Geschwister gemeinsam gekauft. Die eine Schwester von Sämi hatte das Frühstück für uns zubereitet. Es war eine Variante des traditionellen pakistanischen Frühstücks, wie wir es letztmals in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/03/mehrfach-zu-gast-in-lahore/">Lahore</a> gegessen hatten. Dass Männer zuhause in der Küche stehen, wenn Frauen da sind, hat in Pakistan Seltenheitswert. So gab auch Sämi von sich, dass er nicht kochen könne. Wahrscheinlich wollte er seine Schwestern nicht zu fest belasten mit Gästen, jedenfalls gingen wir an den anderen Morgen jeweils auswärts frühstücken. Beim Frühstücken an diesem Morgen lernten wir, dass die Pakistaner für Mandarinen Malta sagen. Süsse Orangen heissen&nbsp;<em>Kinu</em>&nbsp;und saure Orangen&nbsp;<em>Flutar</em>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eine Gebetskette richtig beten</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-22_Jarawala_Ausflug_Dorf/IMG_4954.jpg" alt="Gebetsketten in Jaranwala" class="wp-image-10955" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-22_Jarawala_Ausflug_Dorf/IMG_4954.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-22_Jarawala_Ausflug_Dorf/IMG_4954-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-22_Jarawala_Ausflug_Dorf/IMG_4954-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-22_Jarawala_Ausflug_Dorf/IMG_4954-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die zwei Gebetsketten seiner Eltern an einem Nagel an der Wand in Sämis Zimmer.</figcaption></figure>



<p>Im Zimmer von Sämi hingen zwei Gebetsketten (<em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tasbīh">tasbeeh</a>).&nbsp;</em>Es seien die der Eltern. Eine Gebetskette hat 100 Perlen. Man sage beim «Durchfingern» der Kette 33x subhan alla (Gott ist sauber), 33x alham dulila (Ich bin Gott dankbar) und 34x alla hakbar (Gott ist gross). Wer den letzen Satz laut in der Öffentlichkeit herumschreit, könnte erschrockene Blicke ernten. Denn diesen Satz ist auch, was man von Selbstmordattentätern als letzter Schrei vor der Explosion zu Hören erwarten würde.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ausflug aufs Dorf</h4>



<p>Der Bekannte, für welchen Sämi Häuser saniert und baut, nahm uns heute auf einen Ausflug in sein Heimatdorf mit. Er, für heute unser Fahrer, fuhr mit seinem Auto vor. Die Fahrt wurde zu einer langen Reihe von Begegnungen und Besichtigungen. Es war ein abwechslungsreicher Nachmittag. Zuerst fuhren wir zu einer Tankstelle, welche offenbar dem Bekannten gehört. Dort sass der Vater des Fahrers neben einer traditionellen Wasserpfeife. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-22_Jarawala_Ausflug_Dorf/IMG_4964.jpg" alt="Vater unseres Gastgebers" class="wp-image-10959" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-22_Jarawala_Ausflug_Dorf/IMG_4964.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-22_Jarawala_Ausflug_Dorf/IMG_4964-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-22_Jarawala_Ausflug_Dorf/IMG_4964-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-22_Jarawala_Ausflug_Dorf/IMG_4964-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Vater unseres Fahrers sass hier an einer traditionellen Wasserpfeife.</figcaption></figure>



<p>Hier liessen wir das Stadtauto stehen und wechselten in einen Geländewagen. Unser Fahrer war hier scheinbar sowas wie ein Lokalfürst. Er besitze das meiste Land hier in Asghar und eben diese und zwei weitere Tankstellen. Mit dem Geländewagen ging es weiter zu seinem Dorfhaus in Asghar. Dort sei er aufgewachsen. Das innere des Dorfhauses bekam nur Soodeh zu sehen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">In Gästezimmern sitzen</h4>



<p>In Pakistan sind fremde Männer nur im ersten Raum, also im Gästeraum eines Hauses willkommen. Weiter ins Innere des Hauses kommt man als Mann meistens nicht. Es sei denn, das Haus verfügt über kein Gästebad. Dann kann man beim Gang auf das stille Örtchen möglicherweise den einen oder anderen neugierigen Blick um sich werfen. Auch der gute Freund des Fahrers, Sämi, musste im Gästezimmer bleiben. Das Haus als Reich der Frauen ist also den weiblichen Besuchern vorbehalten. Die männlichen Gäste werden im Gästezimmer bedient, falls man zum Essen zu Besuch ist. Als Soodeh das Haus gesehen hatte und mit dem Fahrer zurück ins Gästezimmer kam, gingen wir zu Fuss weiter zum Haus einer Hochzeitsgesellschaft.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Essen auf einer Hochzeit</h4>



<p>Es war der zweite Tag der Zeremonie. Sie findet im Haus des Bräutigams statt. Das Paar hat also gerade die erste Nacht im neuen gemeinsamen Schlafzimmer hinter sich. An diesem Tag wird für alle, die dem Paar gute Wünsche überbringen möchten gekocht. Auf dem Dorf kommt also gut fast das ganze Dorf auf Besuch. Die Männer essen im Erdgeschoss, die Frauen im ersten Stock. Serviert wurde uns grünes, blaues und pinkfarbenes Süssreis mit Hühnchen- Curry (Chicken Gravey). Als Soodeh ihren Besuch im ersten Stock hinter sich hatte, bekam auch sie noch einen Teller voll mit leckerem Essen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-22_Jarawala_Ausflug_Dorf/IMG_4999.jpg" alt="Essen zur Hochzeit" class="wp-image-10970" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-22_Jarawala_Ausflug_Dorf/IMG_4999.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-22_Jarawala_Ausflug_Dorf/IMG_4999-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-22_Jarawala_Ausflug_Dorf/IMG_4999-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-22_Jarawala_Ausflug_Dorf/IMG_4999-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Süsser Reis mit Hühnchensauce und Tschapatti an einer Hochzeit auf dem Dorf.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Besuch beim Guru</h4>



<p>Darauf besuchten wir kurz noch den Hinterhof des Dorfhauses unseres Fahrers. Anschliessend fuhren wir auf den Hof eines lokalen Guru namens<em>&nbsp;baba meskin ali sain</em>. In dessen Haus brenne seit mehr als 700 Jahren ohne Unterbruch ein Feuer. Ob man das glauben will oder nicht, die Wände des Raumes mit dem Feuer waren jedenfalls pechschwarz. Das technische Highlight dieses Ortes war der alte mechanische Ziehbrunnen mit Ochsenantrieb und einer Art Schaufelkesselkette.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Besuch auf dem Guava Hof</h4>



<p>Von der Tankstelle ging die Fahrt mit dem Stadtauto zurück. Doch plötzlich bog der Fahrer links in eine Feldstrasse ab. Wir fuhren vorbei an gelbblühenden Senffeldern und dichten, grünbewachsenen Reisfeldern. Dann erreichten wir eine Plantage mit Niederstamm- Guavabäumen. Etwas später kamen wir vor einem Hoftor zum Stehen. Drei Männer brachten frische Guavas. Es waren die Hofmitarbeiter des Fahrers. Sie leben hier auf dem Hof, allerdings nicht mit ihrer Familie und nicht ständig. Während wir die Guavas kosteten, ging am Horizont langsam die Sonne unter. Zurück in der Jaranwala, fuhren wir entlang einer langen Schlange von stehenden Zuckerrohrtransportern. Irgendwo hielt der Fahrer an und erhielt von einem Mann einen Haufen Bargeld. Möglicherweise war es der Erlös der Zuckerrohrernte, welche der Mann dem Fahrer und Grundbesitzer zahlte. Bald darauf hielt der Fahrer vor einem Supermarkt. Wir stiegen aus und er verabschiedete sich.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/22/jaranwala-und-die-punjabis/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4 class="wp-block-heading">Kinderkleiderladen im Supermarkt</h4>



<p>Sämi führte uns zum Eingang des Supermarkts in Jaranwala. Hier mussten wir unseren Tagesrucksack dem Sicherheitspersonal übergeben. In einer Ecke des Supermarkts war hinter einem Tresen ein älterer Herr umgeben von Kinderkleidern an kleinen Kleiderbügeln. Dies ist mein Kinderkleiderladen, sagte Sämi. Vom Erlös aus dem Laden müsse er 18% an den Supermarktbesitzer als Miete und 18% an den Verkäufer als Lohn bezahlen. Sämi hat also keine Fixkosten und 64% des Erlöses. Der Supermarkt habe aber wenig Kundschaft. Daher laufe das Geschäft mit den Kinderkleidern nicht so gut. Vielleicht werde er den Laden bald an einem anderen Ort in Jaranwala eröffnen oder die Kleider liquidieren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Hinweis 8 von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</h4>



<p>Zum&nbsp;<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel&nbsp;geht es hier</a>. Der achte Hinweis:&nbsp;<br>Der Buchstabe<strong>&nbsp;e </strong>kommt<strong> dreimal </strong>vor. Mehr Hinweise findest du im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/23/motorradtour_nach_manipur/">nächsten</a> Reisebericht.<br><br>Hast du das gesuchte Wort schon erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/22/jaranwala-und-die-punjabis/">Jaranwala und die Punjabis</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/22/jaranwala-und-die-punjabis/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ticket für Zugreise nach Lahore</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/12/ticket-fur-zugreise-nach-lahore/</link>
					<comments>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/12/ticket-fur-zugreise-nach-lahore/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2020 07:05:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Direktzug]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
		<category><![CDATA[öV]]></category>
		<category><![CDATA[Ticket]]></category>
		<category><![CDATA[Zug]]></category>
		<category><![CDATA[Zugfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Zugreise]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.slowtraveltoasia.ch/?p=9782</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/12/ticket-fur-zugreise-nach-lahore/">Ticket für Zugreise nach Lahore</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Ein junger Medizinstudent, der gerade mit seiner kranken Mutter zur Dialyse fuhr, setzte sich zu uns. Er half uns zu &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/12/ticket-fur-zugreise-nach-lahore/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Ticket für Zugreise nach Lahore</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/12/ticket-fur-zugreise-nach-lahore/">Ticket für Zugreise nach Lahore</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/12/ticket-fur-zugreise-nach-lahore/">Ticket für Zugreise nach Lahore</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Ein junger Medizinstudent, der gerade mit seiner kranken Mutter zur Dialyse fuhr, setzte sich zu uns. Er half uns zu verstehen, was mit unserem Ticket nicht in Ordnung war. Wir mussten schliesslich ein Ticket nachlösen und eine Busse bezahlen. Denn unser Ticket nach Lahore entpupte sich als eine Platzreservation. Diese war erst nach zwei Stunden Fahrt ab der Station Sibi gültig. Der Herr am Ticket Schalter hatte uns davon nichts erzählt. Später setzte sich ein Mann zu uns, der offenbar verantwortlich für den Zugunterhalt war. Soodeh sprach mit ihm über die Ähnlichkeiten des Persisch und Urdu. Dieser Mann erzählte, dass die <a href="https://www.youtube.com/watch?v=PHEdnAuc9EM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">pakistanische Nationalhymne</a> in Persisch abgefasst sei. Urdu sei eine Mischung aus Panjabi, Persisch, Arabisch und Englisch. Später erhielten wir Gesellschaft vom Zugbegleiter und seinem Sohn.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-11_Train_to_Lahore/IMG_4859.jpg" alt="Zugbegleiter in Baluchistan, er kontrolliert keine Ticket" class="wp-image-10825" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-11_Train_to_Lahore/IMG_4859.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-11_Train_to_Lahore/IMG_4859-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-11_Train_to_Lahore/IMG_4859-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-11_Train_to_Lahore/IMG_4859-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der freundliche Zugbegleiter und  sein Sohn setzen sich zu uns ins Abteil um uns Gesellschaft zu leisten.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Stehlunch beim Umsteigen in Sibi</h4>



<p>In Sibi war unser Ticket nun gültig. Daher mussten wir nun den Wagen wechseln und unsere reservierten Plätze aufsuchen. Die Essensstände auf dem Bahnsteig lockten uns mit feinen Gerüchen. Vorsichtig bestellten wir nur eine Portion. Nur um nach dem ersten Happen gleich noch einen zweiten Teller zu ordern.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/12/ticket-fur-zugreise-nach-lahore/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4 class="wp-block-heading">Gastfreundschaft auch in pakistanischen Zügen</h4>



<p>In unserem Abteil stiegen später drei junge Männer zu. Einer war traurig, dass er von zuhause weg musste für drei Monate. Seine Schwester hatte für ihn Beryani (Reis, Fleisch und Gemüse Eintopf) gekocht. Davon wollte er uns unbedingt später auch geben. Als sie schliesslich essen wollten, hatten wir längst was anderes gegessen und ich hatte mich bereits schlafen gelegt. Soodeh jedoch genoss den lecker gekochten Reis.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ankunft in Lahore am frühen Morgen</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-11_Train_to_Lahore/IMG_4875.jpg" alt="Ankunft im Bahnhof Lahore trotz falschem Ticket" class="wp-image-10832" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-11_Train_to_Lahore/IMG_4875.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-11_Train_to_Lahore/IMG_4875-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-11_Train_to_Lahore/IMG_4875-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-11_Train_to_Lahore/IMG_4875-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Überdachte Teil des Gleis 4 im Bahnhof von Lahore, Pakistan.</figcaption></figure>



<p>Ein Polizist zeigte uns den Ausgang des Bahnhofes. Dort mussten wir ein letztes mal unser Ticket zeigen. Nun waren wir erstmals selbstständig und ohne einen begleitenden Polizisten in einer pakistanischen Stadt. Das war richtig befreiend. Doch lange wurden wir nicht in Ruhe gelassen. Die Tuck-Tuck Fahrer wollten uns gerne ein Stück irgendwohin mitnehmen. Wir suchten aber in diesem Moment nur einen Bankomaten und wimmelten die Tuck-Tuck Fahrer mit einem Kopfschütteln freundlich ab. Unweit vom Bahnhof fanden wir den gesuchten Bankomaten schliesslich. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-11_Train_to_Lahore/IMG_4876.jpg" alt="Motorradparkplatz vor dem Bahnhof in Lahore" class="wp-image-10833" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-11_Train_to_Lahore/IMG_4876.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-11_Train_to_Lahore/IMG_4876-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-11_Train_to_Lahore/IMG_4876-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-11_Train_to_Lahore/IMG_4876-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Motorradparkplatz vor dem Bahnhof in Lahore.  Motorräder sind in Pakistan das Individual-Verkehrsmittel.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Kreditkarten un der Iran</h4>



<p>Hier funktionierten im Gegensatz zu Iran meine Kreditkarten wieder. Denn gegen Pakistan hat die USA bisher keine Sanktionen erhoben. Genau, die Sanktionen gegen den <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/iran/">Iran</a> und die Nutzbarkeit von Kreditkarten haben einen Zusammenhang. Denn auf dem Herausgeben von Kreditkarten hat Amerika bekanntlich noch das Weltmonopol. Und auch die inzwischen in über 170 Ländern <a rel="noreferrer noopener" href="https://m.unionpayintl.com/wap/en/serviceCenter/cardUsingInstructions/1437.shtml" target="_blank">akzeptierte Unionpay </a>Karte der chinesischen Staatsbanken ist bisher im Iran nicht brauchbar, um an Bargeld zu kommen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-11_Train_to_Lahore/IMG_4856.jpg" alt="Im Zug von Sibi - Lahore ganz gemäss Ticket" class="wp-image-10824" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-11_Train_to_Lahore/IMG_4856.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-11_Train_to_Lahore/IMG_4856-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-11_Train_to_Lahore/IMG_4856-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-11_Train_to_Lahore/IMG_4856-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Soodeh und Dominique im Zug von Quetta via Sibi nach Lahore laden gerade Ihre Powerbank nach.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Hinweis 3 von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</h4>



<p>Zum <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel geht es hier</a>. Der dritte Hinweis:<br>Der Buchstabe<strong> s </strong>kommt<strong> einmal </strong>vor. Mehr Hinweise findest du im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/12/lange-busreise-von-lahore-nach-islamabad/">nächsten</a> Reisebericht.<br><br>Hast du das gesuchte Wort schon erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/12/ticket-fur-zugreise-nach-lahore/">Ticket für Zugreise nach Lahore</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/12/ticket-fur-zugreise-nach-lahore/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>24 Stunden in Zahedan</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/</link>
					<comments>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2020 21:16:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Baluchistan-Anzug]]></category>
		<category><![CDATA[Basar]]></category>
		<category><![CDATA[Couchsurfing]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Käleh Patscheh]]></category>
		<category><![CDATA[Teppich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.slowtraveltoasia.ch/?p=8644</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/">24 Stunden in Zahedan</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Unser Gastgeber in Zahedan hat eine Zahntechnik Firma mit einigen Angestellten. Im Studio, wo er alles begann, hat er sich &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">24 Stunden in Zahedan</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/">24 Stunden in Zahedan</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/">24 Stunden in Zahedan</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Unser Gastgeber in Zahedan hat eine Zahntechnik Firma mit einigen Angestellten. Im Studio, wo er alles begann, hat er sich eine Freizeitecke eingerichtet. Das Studio verfügt über eine Küche und über zwei Zahntechnik Werkbänke. Hier kommt er morgens hin um konzentriert zu arbeiten. Abends nutzt er die Freizeitecke, um mit Freunden ausgelassene Abende zu verbringen. Die Freizeitecke stellt er auch Couchsurfern zum Übernachten zur Verfügung. Auf dem Teppich breiteten wir am Abend unsere Campingmatten aus.</p>



<h4 class="wp-block-heading">iranische Frühstück&nbsp;Spezialität Käleh Patscheh</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4369.jpg" alt="Käleh Patscheh (کله پاچه) " class="wp-image-9578" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4369.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4369-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4369-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4369-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Nun jedoch wollten Max und Soodeh unbedingt noch ein letztes mal die iranische Frühstück Spezialität Käleh Patscheh (کله پاچه) also Kopf und Fuss vom Schaf essen gehen. Diese Spezialität wird nur Morgens zwischen 5 und 9 Uhr angeboten. Es gibt sogar eine Redensart im Iran dazu: „Wer bequem ist, kann kein Käleh Patscheh essen.“ Also wer zu lange schläft, verpasst es. Wir mussten uns also beeilen. Das nächste Frühstücksrestaurant mit diesem Angebot hiess Bäbäi (ببعی), was eine kindische Art ist Schafe zu benennen, da diese bäää bäää machen. Etwas später wurden wir von der Schwester einer Bekannten von Soodeh abgeholt. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Baluchistan Kleid kaufen</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4384.jpg" alt="Baluchistan Anzug" class="wp-image-9584" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4384.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4384-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4384-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4384-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Dominique und Max zeigen die Hose eines Baluchistan Anzugs.</figcaption></figure>



<p>Mit ihrer Hilfe suchten wir auf dem Basar von Zahedan nach einem Baluchistan-Anzug. Sich lokal zu kleiden macht Spass und tarnt etwas. Reist man mit grossem Rucksack ist die Tarnung dahin. Trotzdem sorgt es für Goodwill bei den Locals. Am Nachmittag durften wir unsere Kleider bei der Familie dieser Bekannten zum Waschen geben und wurden auch noch zum Essen eingeladen. Das Essen war so gut, dass wir zu viel assen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4406.jpg" alt="Vollgefressen" class="wp-image-9593" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4406.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4406-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4406-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4406-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Max und Dominique in ihren neuen Baluchistan Anzügen sind nach dem sehr reichhaltigen Essen müde.</figcaption></figure>



<p>Vor dem Abendessen mussten wir uns jedoch regelrecht wehren, damit wir uns mit unserem eigentlichen Gastgeber in Zahedan treffen konnten. Dieser wartete nämlich in seiner Freizeitecke auf uns, um mit uns zu plaudern, bevor wir am frühen Morgen an den Grenzübergang nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/pakistan/">Pakistan</a> gehen würden.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/">24 Stunden in Zahedan</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geoparks und Shrimps</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/02/geoparks-und-shrimps/</link>
					<comments>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/02/geoparks-und-shrimps/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jan 2020 13:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Autostopp]]></category>
		<category><![CDATA[Export]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Geopark]]></category>
		<category><![CDATA[Motorrad]]></category>
		<category><![CDATA[Shrimp]]></category>
		<category><![CDATA[Zucht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.slowtraveltoasia.ch/?p=8637</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/02/geoparks-und-shrimps/">Geoparks und Shrimps</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Unser Gastgeber brachte uns Frühstück und wollte uns sein Motorrad ausleihen. Mit dem etwas in die Jahre gekommenen Motorrad kam &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/02/geoparks-und-shrimps/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Geoparks und Shrimps</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/02/geoparks-und-shrimps/">Geoparks und Shrimps</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/02/geoparks-und-shrimps/">Geoparks und Shrimps</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Unser <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/01/lange-fahrt-nach-queshm/">Gastgeber</a> brachte uns Frühstück und wollte uns sein Motorrad ausleihen. Mit dem etwas in die Jahre gekommenen Motorrad kam ich jedoch nicht zurecht. So fuhr er uns schliesslich selbst zum Tandis Valley und zeigte uns einen atemberaubenden Aussichtspunkt. Dann musste er jedoch zurückfahren. Dass wir heute noch Shrimps essen würden ahnten wir noch nicht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Per Anhalter zur nächsten Geologie Attraktion</h4>



<p>Wir beschlossen zur nächsten Geologie Attraktion zu trampen. Hier hielten jedoch nicht alle Autos. Schliesslich nahmen uns Saeed, Moslem und Mohammad Akram mit. Die zwei Cousins aus Chabahar (was übrigens Stadt der vier Frühlinge heisst) waren gerade mit ihrem Cousin unterwegs, der am Ende der Insel auf einer Shrip Farm arbeitet. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/02/geoparks-und-shrimps/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Als wir ihnen erzählten, dass wir zum berühmten Chahkuh Valley unterwegs seien, wurden die drei selbst neugierig. Sie wollten sich dies auch anschauen und bezahlten bei der Ankunft am Parkplatz sogar unsere Eintrittskarten. Das Chahkuh Valley war aufgrund des unterschiedlich harten Gesteins entstanden und ist heute eine Touristenattratkion. Denn es bietet allerlei Fotosujets.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Besuch einer Shrimps Farm</h4>



<p>Zurück beim Parkplatz luden sie uns ein, mit auf die Shrimp Farm zu kommen. Da wir beide noch nie eine solche Farm gesehen hatten, nahmen wir dieses Angebot gerne an. Nachdem wir ans Ende der Haupstrasse gekommen waren, bogen wir in eine kleine Seitenstrasse ab. Plötzlich fuhren wir auf einem schmalen Weg einem riesigen Wasserbecken entlang. Der Weg endete bei ein paar kleinen Häusern. Hier leben die Mitarbeiter der Shrimp Farm. Wir wurden dem Onkel der Cousins vorgestellt und zum Tee eingeladen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Grosszügige Gastfreundschaft</h4>



<p>Kurz darauf brachten sie uns zwei Lunchpakete. Soodeh ruhte sich beim Tee aus. Ich ging mit dem hier arbeitenden Cousin auf einen ersten Rundgang. Wir verständigten uns mit Händen und Füssen. Später äusserte er gegenüber Soodeh sein Erstaunen über die gelungene Verständigung ohne gemeinsame Sprache. Da die Cousins und der Onkel sich länger nicht mehr gesehen hatten, wollten sie zum Abendessen bleiben. Sie luden uns auch gleich dazu ein. Der Onkel wollte Shrimps und extra für uns auch etwas Fisch kochen, bzw. frittieren.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/02/geoparks-und-shrimps/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4 class="wp-block-heading">Das Futter für die Shrimps</h4>



<p> Im grossen Lagerschuppen zeigte er mir die Säcke mit getrockneten Fischen. Diese werden zusammen mit anderen Futteranteilen den Shrimps als Pellets gefüttert. Futtermaschinen schleudern die Futterpellets von einem Floss in das jeweilige Becken. Offenbar werden die Fische frisch angeliefert und dann auf grossen Plastikplanen in der Sonne getrocknet. In der Nähe des Lagerschuppens lagen gebrauchte und zum Teil kaputte Bestandteile der Infrastruktur, die wir später auf dem zweiten Rundgang in den Wasserbecken entdeckten. Es waren Teile von Fütterungs- und Belüftungsmaschinen, Dichtungsfolien und Steg-Konstruktionsmaterialien wie Holz und Styroporplatten. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Wasserpumpen, Kanäle und Beckenbelüftung</h4>



<p>Das Wasser wird durch einen Kanal aus dem Meer gepumpt. Das Wasser muss mehrmals gefiltert werden. Es wird über ein verzweigtes Netz aus Kanälen in die Zuchtbecken gepumpt. In den Becken wird das Wasser mit Wasserschaufelräder etwas belüftet und in Strömung versetzt. Diese Schaufelräder werden elektrisch angetrieben und sind am Rand des Beckens angebunden, damit sie nicht davon schwimmen. Die meisten Becken haben keine Abflüsse, das Wasser verdunstet und versickert langsam.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fressen bis das Zielgewicht erreicht ist</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-02_Shrimp-Farm/IMG_4195.jpg" alt="Shrimps wägen" class="wp-image-9544" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-02_Shrimp-Farm/IMG_4195.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-02_Shrimp-Farm/IMG_4195-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-02_Shrimp-Farm/IMG_4195-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-02_Shrimp-Farm/IMG_4195-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Diese Shrimps haben noch nicht Ihr Zielgewicht erreicht und dürfen daher nochmal zurück ins Becken.</figcaption></figure>



<p>Zwischendurch rücken die Mitarbeiter aus und dann werden einige Shrimps gefangen und gewogen. Ist das Zielgewicht erreicht, werden die Hälfte der Shrimps ausgefischt. Die andere Hälfte darf weiter fressen, bis das höhere Durchschnittsgewicht erreicht ist. Die Shrimps werden ausschliesslich auf die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Arabische_Halbinsel" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Arabische Halbinsel</a> exportiert.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/02/geoparks-und-shrimps/">Geoparks und Shrimps</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/02/geoparks-und-shrimps/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schmuggler, Grenzwächter und Fischer</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/</link>
					<comments>https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Dec 2019 13:16:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Autostopp]]></category>
		<category><![CDATA[Autostoppen]]></category>
		<category><![CDATA[Beifahrersitz]]></category>
		<category><![CDATA[Bushehr]]></category>
		<category><![CDATA[Campen]]></category>
		<category><![CDATA[Campieren]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Fischerdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen]]></category>
		<category><![CDATA[Zelten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.slowtraveltoasia.ch/?p=8629</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/">Schmuggler, Grenzwächter und Fischer</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Das Paar hatte uns die Pissoo Eco-Lodge überlassen. Sie müssten kurz nach Bushehr und kämen gegen Abend wieder zurück. Leider &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Schmuggler, Grenzwächter und Fischer</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/">Schmuggler, Grenzwächter und Fischer</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/">Schmuggler, Grenzwächter und Fischer</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Das Paar hatte uns die Pissoo <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.tripadvisor.com/Hotel_Review-g17849214-d17838758-Reviews-Pissoo_Eco_lodge-Rostami_Bushehr_Province.html" target="_blank">Eco-Lodge</a> überlassen. Sie müssten kurz nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/27/strand-innenstadt-strand/">Bushehr</a> und kämen gegen Abend wieder zurück. Leider kamen sie&nbsp;aber erst&nbsp;nachmittags am nächsten Tag zurück.&nbsp;Daher konnten wir nicht los in Richtung Bandar Dayyer, denn sie hatten unsere Identitätskarten noch auf sich. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Warten auf die Rückkehr der Ecolodge Besitzer</h4>



<p>Als sie schliesslich zurückkamen, tranken wir noch einen Tee zusammen. Dann brachten sie uns an die Hauptstrasse. Zuerst nahm uns ein Herr mit, der den Kofferraum mit Mandarinen gefüllt hatte. Dann durften wir uns auf den Beifahrersitz eines Schmugglers setzen. Schmuggler zu sein ist in dieser Region ein Beruf, zu welchem die Schmuggler mit Stolz stehen. Die Polizei kennen sie persönlich und so müssen sie sich nicht gross fürchten.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4 class="wp-block-heading">Grosstransport per Tieflader</h4>



<p>Nach kurzer Fahrt stoppte uns die Polizei. Wir dachten schon, es sei, weil wir zu zweit auf dem Beifahrersitz sassen. Dies wäre zwar ein Grund für eine Busse gewesen, aber da er den Polizisten kannte, wurde der Bussenzettel nicht gezückt. Trotzdem mussten wir vorerst am Strassenrand parkieren. Es komme nämlich demnächst ein Tieflader-Transporter aus Bandar Dayyer. Daher sei die Strasse in unserer Fahrtrichtung aktuell gesperrt. Ein Servicewagen hatte bereits die Stromleitung über der Strasse angehoben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715.jpg" alt="Tief-Lader aus der Richtung Bandar Dayyer" class="wp-image-9446" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Für diesen Tieflader-Transporter aus Bandar Dayyer sperrte die Polizei den Verkehr in die Gegenrichtung.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Abendessen am Fischerhafen</h4>



<p>Der Schmuggler hielt für uns unterwegs bei einem Laden und einer Bäckerei. So konnten wir unseren Proviant etwas aufstocken. Denn wir wollten heute wieder am Strand zelten. Ein Paar aus Bandar Dayyer nahm uns dann bis zum Eindunkeln mit und brachte uns etwas ausserhalb zu einem kleinen Fischerbootshafen wenige Kilometers von Bandar Dayyer. Etwas abseits davon kochten wir uns ein Abendessen auf dem Campinggaskocher und beobachteten das Treiben im Hafen. Regelmässig kamen Autos angefahren und luden Waren von den Booten ein und fuhren davon. Ob dies wohl Schmuggelware von der arabischen Halbinsel war?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Durch Taschenlampe entdeckt worden</h4>



<p>Wir zogen es vor uns nicht entdecken zu lassen. Da wir jedoch kurz unsere Taschenlampe nutzten, wurden wir schliesslich vom Hafenwächter entdeckt. Dieser bestätigte uns, dass das Wasser nicht mehr höher ansteigen würde. Er schien aber nicht ganz sicher und bot uns an im Wächterhäuschen zu schlafen. Im selben Moment näherte sich dem Wächterhäuschens ein Jeep. Es war die iranische Grenzwache. Der zweite Wächter kam mit zwei Uniformierten zu uns. Sie wollten unsere Papiere sehen. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Danach erklärten sie uns, dass dieses Gebiet als Grenzzone gelte, da es zu weit vom besiedelten Gebiet entfernt sei. Deshalb dürften wir hier nicht bleiben und müssten ein Taxi in die Stadt bestellen. Soodeh erklärte ihnen, dass nirgends ein Zeltverbot angebracht sei. Der Hafenwächter half uns schliesslich aus der Patsche bezüglich dem Taxi. Er überzeugte die Grenzwächter, dass er auf uns aufpassen würde. Der nächste Fischer könne uns dann in die Stadt bringen. Darauf liessen sich die Grenzwächter ein.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zu Gast bei der Familie des Fischers</h4>



<p>Tatsächlich kam etwas später ein weiteres Fischerboot an. Der Hafenwächter und der Fischer machten zusammen aus, dass wir heute Abend beim Fischer schlafen sollten. Eine Kiste Fisch wurde im Kofferraum verstaut. Daneben durften wir unser Gepäck verstauen. So entkamen wir der Grenzpolizei im Auto des Fischers zusammen mit seinen beiden Fischerkollegen. Anstatt am Hafen zu zelten, wurde uns dann in Bandar Dayyer im Haus des Fischers das Zimmer der ältesten Tochter angeboten. Zudem bestand die Familie darauf, dass wir bitte noch (nochmal) zu Abend essen sollten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742.jpg" alt="Wanddekoration im Zimmer in Bandar Dayyer" class="wp-image-9455" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die romantische Wanddekoration im Zimmer der ältesten Tochter des Fischers.</figcaption></figure>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/">Schmuggler, Grenzwächter und Fischer</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
