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	<title>Autostopp Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Autostopp Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Gemütlich nach Zahir Pir</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jan 2020 22:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Autostopp]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
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<p>Am Morgen brachte uns Shams zur Tankstelle nahe der Schnellstrasse Richtung Süden bzw. Zahir Pir. So startete unsere Shams sprach &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/28/gemuetlich-nach-zahir-pir/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Gemütlich nach Zahir Pir</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Am Morgen brachte uns Shams zur Tankstelle nahe der Schnellstrasse Richtung Süden bzw. Zahir Pir. So startete unsere Shams sprach mit dem Manager vom Tankstellenkaffee. Er vermittelte uns, dass wir offenbar mit diesem bald weiter Richtung Süden fahren könnten. Wir dachten, der wird wohl bald Schichtwechsel haben und nach Hause fahren. Wir setzen uns, um eine Kanne Tee zu bestellen. Eine kleine Ewigkeit später kam schliesslich der Kellner mit dem Tee und einem Stück Kuchen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5633.jpg" alt="Shams Familie" class="wp-image-11102" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5633.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5633-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5633-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5633-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Shams und seine Familie lächeln alle zum Abschied aus dem Kleinbus der Familie an der Tankstelle.</figcaption></figure>



<h4>Tee und Kuchen zum Start</h4>



<p>Da wir den Kuchen nicht bestellt hatten, lehnten wir ihn freundlich ab. Kurz darauf kam der Manager und brachte den Kuchen wieder, der gehe aufs Haus. Der Honigkuchen schmeckte sehr lecker zum Tee. Wir fragten den Manager, wie lange er heute arbeiten würde. Er sagte bis abends. Die Mitfahrgelegenheit war wohl ein Missverständnis gewesen. Wir bestellten die Rechnung. Wir seien eingeladen, er hätte sich gefreut, dass wir hier gewesen seien. Dann brachte er uns den Feedbackbogen des Tankstellen-Restaurants. Beim Ausfüllen überlegten wir uns kurz, ob wir nun tatsächlich erwähnten sollten, dass es etwas lange gedauert hatte, bis der Tee gekommen war. Denn über das Kosten-Leistungsverhältnis konnten wir uns ja nicht beschweren und auch an der Qualität fehlte es nicht.</p>



<h4>Ein Stück mit einem Traktor gefahren</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5646.jpg" alt="Anhänger auf dem Weg nach Zahir Pir" class="wp-image-11109" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5646.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5646-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5646-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5646-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Unsere Rucksäcke auf dem Anhänger des Traktors auf dem Weg nach Zahir Pir.</figcaption></figure>



<p>An der Strasse nahm uns der Besitzer eines Hotels mit. Er sei unterwegs zu einem Projekt. Dort sei er Vertragsnehmer der Regierung. Wir sollten bitte bei ihm im Hotel zu Besuch kommen. Er lebe nahe von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/24/via-faisalabad-nach-multan/">Faisalabad</a>. Wir tauschten Kontakte aus, falls wir dort nochmal vorbeikommen würden, wollten aber heute Richtung Süden. Unser Ziel war Zahir Pir. Es lag nicht mehr allzu weit weg. Es kamen zwei Traktoren mit einem langen leeren Anhänger. Warum nicht mal mit einem Traktor ein Stück weit fahren. Der Fahrer des Traktors hielt tatsächlich an. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/28/gemuetlich-nach-zahir-pir/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Wir luden unseren Rucksack auf den Anhänger und setzen uns dann zu ihm in die Kabine. Die Fahrt war sehr lustig, denn es war mal was anderes als bisher. Die Dekoration im Traktor war grandios, viele klimpernde Glöckchen und allerlei weiterer Schmuck. In der Kabine war es sehr laut und hinter dem Fahrersitz nicht sonderlich bequem. Der Fahrer zeigte nach einer Weile einen -Comedy-Blödelfilm auf dem Boardbildschirm. Trotzdem, nach einer halben Stunde hatten wir genug vom Traktor fahren. Wir deuteten ihm bei der nächsten Tankstelle anzuhalten. Er fühlte etwas Kühlwasser nach und wir luden unsere Rucksäcke ab.</p>



<h4>Ein Stück mit einem Islam Missionar</h4>



<p>Bald darauf nahm uns ein Mann mit. Wir waren erstaunt, dass er anhielt. Denn normalerweise halten Fahrer nicht an, wenn ihre Frau auf dem Beifahrersitz sitzt. Es war ein Herr von sehr religiöser und traditioneller Gesinnung. Er fragte nach unserem Alter, dann nach unserem Zivilstand. Es schien ihm leid zu tun, dass wir nicht verheiratet sind. Er glaubt Frauen über 30 seien zu alt um noch heiraten zu können. Im nächsten Satz erzählte er uns dann, dass er auch noch nicht verheiratet sei. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5674.jpg" alt="Missionar auf dem Weg nach Zahir Pir" class="wp-image-11117" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5674.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5674-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5674-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-26_Hitchhike_Zahir-Pir/IMG_5674-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Dieser Missionar nahm uns ein Stück weit mit. Die Frau neben Ihm ist &#8220;nur&#8221; eine Freundin von ihm.</figcaption></figure>



<p>Doch so <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gott" target="_blank">Gott</a> wolle, werde dies bald geschehen. Er ist auch über 30jährig. Zuerst meinten wir, dass seine Verlobte neben ihm sitze. Doch es stellte sich heraus, dass sie eine Bekannte von ihm ist. Wir waren froh für die Frau. Auch er wollte uns zu einer Bushaltestelle bringen. Ihn konnten wir aber überzeugen, dies nicht zu tun. Lieber war uns, dass er uns vor seinem Zielort an einer Tankstelle rauslassen würde. Das tat er dann auch und lud uns zum Abschied zu einem Tee ein.</p>



<h4>Mit einem breiten Lächeln nach Zahir Pir</h4>



<p>Ein netter und fröhlicher Herr brachte uns bis nach Zahir Pir, also an unseren Zielort . Er sprach kein Englisch. Als wir uns der Stadt unseres Gastgebers Qamar, (wir nannten ihn «friend») näherten, gaben wir ihm dessen Telefonnummer. Die zwei machten aus, dass er uns ein Tucktuck organisieren würde. So wusste der Tucktuck-Fahrer genau Bescheid, wohin er uns zu bringen hatte. Zudem war der Preis in einer einheimischen Liga. Bald standen wir vor dem Haus von Qamar. Mit einem grossen Lächeln auf den Lippen, öffnete er uns die Tür und führte uns direkt ins Gästezimmer. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-28_Island_in_Indus_River/IMG_5716.jpg" alt="Qamar und Dominique auf einer Insel nahe von Zahir Pir" class="wp-image-11122" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-28_Island_in_Indus_River/IMG_5716.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-28_Island_in_Indus_River/IMG_5716-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-28_Island_in_Indus_River/IMG_5716-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-28_Island_in_Indus_River/IMG_5716-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Dominique und Qamar am nächsten Tag auf der Flussinsel des Indus</figcaption></figure>



<p>Am Abend kochte seine Mutter. Sie und Qamar brachten uns die Speisen ins Gästezimmer. Sie breiteten ein Tischtuch auf dem Bett aus und liessen uns im Schneidersitz auf dem Bett essen. Alle schauten uns beim Essen zu. Später kam auch Qamars Vater dazu. Dieser sprach zum Erstaunen von Soodeh ziemlich gutes Persisch. Qamar ergänzte, dass es schon immer der Traum seines Vaters gewesen sei in den Iran zu reisen. Leider sei er jetzt zu schwach um alleine zu reisen.</p>



<h4>Ausflug zum Fluss Indu</h4>



<p>Qamar sagte am nächsten Morgen, dass er uns gerne den Fluss zeigen möchte. Soodeh wollte lieber bei der Mutter und Schwester im Haus bleiben und einen ruhigen Frauentag machen. Qamars Facebook Freund kam kurz darauf mit dem Auto vorbei. Dann fuhren wir los in Richtung Fluss. Der Freund sprach nicht wirklich Englisch. Er sei ein Grossgrundbesitzer und habe unter anderem eine Mangoplantage. Wir machten ein paar Fotos auf der Brücke. Auf der anderen Seite des Flusses fuhren die zwei zu einem Boot. Qamar fragte mich. ob ich mit aufs Boot möchte. Natürlich gerne, falls das geht, antwortete ich. Wir stiegen auf die kleine Fähre. Sie fuhr zu einer Flussinsel. Auf dem Boot war eine ganze Schar Männer. </p>



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<h4>Mittagessen auf einer Flussinsel</h4>



<p>Einige hatten Behälter mit Essen dabei. Auf der Insel gingen wir wiederum ein paar Fotos machen, während die Männer es sich gemütlich machten zum Picknicken. Nach einer Weile sagte Qamar zu mir, lass uns essen gehen. Erst jetzt dämmerte mir, dass er die Männer alle kannte. Es war wohl ein Treffen von Geschäftsmännern oder sonst ihm bekannten Männern. Qamar antwortete später, ja die meisten Männer habe er gekannt. Das Essen war reichhaltig und die Männer freundlich und geerdet. Als wir wieder am Flussufer standen, wollten einige ein Selfie mit mir machen und küssten mich symbolisch mit einem Brudergruss auf die Wange. Am Abend zurück in Zahir Pir wiederholte sich das Essen auf dem Gästebett. Diesmal jedoch waren die Schwester und ein paar Nachbarn auch dabei. Wirklich am Essen waren jedoch nur wir, Qamar ass nur symbolisch ein paar Happen.</p>
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		<title>Unterwegs nach Bahawalpur</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/25/unterwegs-nach-bahawalpur/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2020 21:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Autostopp]]></category>
		<category><![CDATA[Couchsurfing]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
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<p>Heute waren wir unterwegs nach Bahawalpur. Zuerst nahmen wir die sogenannte Metro in den Süden der Stadt. Die Metro in &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/25/unterwegs-nach-bahawalpur/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Unterwegs nach Bahawalpur</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Heute waren wir unterwegs nach Bahawalpur. Zuerst nahmen wir die sogenannte Metro in den Süden der Stadt. Die Metro in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/24/via-faisalabad-nach-multan/">Multan</a> besteht aus Strassen auf Brücken auf denen nur die Metro-Busse verkehren. Leider gibt es keine Linie, die wirklich aus der Stadt hinausführt. So fanden wir uns an der Strasse unterhalb der südlichsten Station im typischen städtischen Chaos wieder. Die Strasse war gefüllt mit Autos, Tucktucks, Motorrädern und Fussgängern. Bald standen wir dort mittendrin und versuchten die Aufmerksamkeit der Autofahrer auf uns zu lenken, ohne dabei von Tucktucks oder Motorrädern angefahren zu werden. Nach einer Weile gelang dies schliesslich. </p>



<h4>Zweimal Autostopp bis zu einer Busstation</h4>



<p>Ein junger Mann in einem schicken, neuen, weissen Kombi nahm uns mit. Er fuhr ins übernächste Dorf und lud uns am Ende des Dorfes ab. Dann durften wir mit einem etwa 40jährigen feminin wirkenden Mann mitfahren. Er habe ein Kleider- und Modegeschäft im nächsten Ort. Bei ihm zeigte sich nun, was wir in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/pakistan/">Pakistan</a> öfter erlebt hatten. Die Menschen helfen gerne, glauben aber nicht, dass dies auch andere tun würden. In dieser Denkweise gefangen, wollte der Mode-Mann uns unbedingt an der Busstation in seiner Stadt abladen und für uns einen Bus suchen.&nbsp;Nach etwas zögern&nbsp;liessen&nbsp;wir&nbsp;uns darauf ein.&nbsp;Damit uns&nbsp;der Bus-Begleiter nicht&nbsp;übers&nbsp;Ohr hauen kann, fragten wir den Mode-Mann,&nbsp;wieviel das Ticket&nbsp;in&nbsp;die nächste Stadt&nbsp;kostet.&nbsp;Wir bedankten uns und verabschiedeten uns vom elegant gekleideten Mann.&nbsp;Kurze Zeit später kam ein Bus angefahren.</p>



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<h4>Papiergeld kann man zerreissen</h4>



<p>Ein lauter stämmiger Bus-Begleiter begann die Zielortschaft auszurufen. Wir fragten nach dem Fahrpreis. Er nannte&nbsp;das Doppelte,&nbsp;des uns bekannten&nbsp;Preises. Wir dachten, er habe den Preis für uns beide genannt.&nbsp;So&nbsp;wollte&nbsp;ich&nbsp;für uns&nbsp;beidezahlen und einsteigen. Doch dem Bus-Begleiter schien etwas nicht zu passen. Meinen Schein schon halb in der Hand haltend, gab er mir zu verstehen, dass dies&nbsp;erst&nbsp;der Preis für eine Person sei. Soodeh und ich schauten uns an, irgendwas war faul. Ich zog den Geldschein zurück, bzw. versuchte es. Er liess ihn nicht los. Als hätte ich ihm diesen geschenkt oder mich bereits für die Mitfahrt entschieden. Der Schein riss ein. Wir hatten keine Lust mit einem solch rabiaten Bus-Begleiter mitzufahren.</p>



<h4>Mit zwei Architekten nach Bahawalpur</h4>



<p>Etwas weiter von der Bushaltestelle weg, gab uns ein Architekt eine Mitfahrgelegenheit. Er und sein Mitarbeiter fuhren zu einer Hausbesichtigung unterwegs nach Bahawalpur, unserem Zielort. Shams unser Gastgeber kam uns ein Stück entgegen. Er hatte uns seine Position per Whatsapp gesandt, so dass wir ihn leicht finden konnten. Er war stolzer Besitzer eines Fastfood-Restaurants, welches er mit seiner Familie führt.</p>



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<p>Er lud uns zum Abendessen in seinem Restaurant ein und stellte uns einen Freund vor. Der Zufall wollte es, dass unser Baluchistan Reisefreund <a rel="noreferrer noopener" href="http://morethan7wonders.de" target="_blank">Max</a> am nächsten Abend bei diesem Freund zu Gast sein würde. Max war von Quetta damals direkt in den Süden gefahren und wir trafen uns jetzt also in der Mitte wieder.</p>
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		<title>Zurück ans iranische Festland mit der Fähre</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/05/zurueck-ans-iranische-festland/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jan 2020 13:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Autostopp]]></category>
		<category><![CDATA[Autostoppen]]></category>
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		<category><![CDATA[Trampen]]></category>
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<p>Am nächsten Morgen waren wir relativ früh bereit. Der gleiche Pickup wie am Vortag fuhr vorbei. Der Herr nahm uns &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/05/zurueck-ans-iranische-festland/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Zurück ans iranische Festland mit der Fähre</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Am nächsten Morgen waren wir relativ früh bereit. Der gleiche Pickup wie am Vortag fuhr vorbei. Der Herr nahm uns bis ins Dorf mit. Dann setzen wir mit dem Boot über nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/02/geoparks-und-shrimps/">Quesm</a> und erwischten eine Mitfahrgelegenheit hinten auf einem Pickup und später in der Kabine eines kleinen Kühlwagens. Dieser fuhr direkt zum Fähre Schiffshafen. Dort suchten wir unter den für die Fähre anstehenden Autos nach einer Mitfahrgelegenheit nach Bandarabas. Wir fanden eine junge Familie, die noch zwei Plätze frei hatte und uns gerne mitnahm. Am Nachmittag erreichten wir bereits Bandarabas. Dort fanden wir in einem Luxus-Hotel &#8220;Lobby&#8221; bequeme Sofas. Hier warteten wir, bis wir zum Busbahnhof mussten. Wir hatten für die Fahrt durch das iranische Baluchistan nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/">Zahedan</a> einen Nachtbus gebucht. Unser Gastgeber in Zahedan hatte uns geschrieben, dass ein Gast aus Deutschland ebenfalls mit diesem Bus komme.</p>



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<h4>Neuer Reisekumpel Max getroffen</h4>



<p>Die Busfahrtsgesellschaft stornierte unsere Tickets am Nachmittag. Bot uns aber an, eine halbe Stunde früher zu fahren. Am Busbillet Schalter trafen wir <a rel="noreferrer noopener" href="https://morethan7wonders.de" target="_blank">Max</a>. Durch die Stornierung der Busfahrtsgesellschaft waren wir nun mit dem gleichen Bus unterwegs. Auf halber Strecke um 01:00 hielt der Bus beim einzigen Restaurant auf der Strecke für das Abendessen an. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4364.jpg" alt="Raststätte" class="wp-image-9575" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4364.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4364-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4364-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4364-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Im Restaurant auf der Strecke um 01:00 Morgens. Hier sahen wir die ersten Baluchistan Anzüge.</figcaption></figure>



<p>Gegen 6 Uhr Uhr trafen wir müde in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/">Zahedan</a> ein. Wir hatten kaum geschlafen, denn der Chauffeur und der Fahrtbegleiter hörten meist Musik und sprachen zusammen. Das mag gut für deren Laune und Aufmerksamkeit gewesen sein. Es raubte uns aber den Schlaf. Daher legte ich mich am Busbahnhof für mehr als eine Stunde hin. Max war quick fidel, denn er hatte auf den hinteren Sitzen des Busses genug Ruhe für Schlaf gefunden. Kurz vor acht bestellte er ein Uber und wir fuhren zu unserem gemeinsamen Gastgeber.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/05/zurueck-ans-iranische-festland/">Zurück ans iranische Festland mit der Fähre</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Geoparks und Shrimps</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jan 2020 13:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Autostopp]]></category>
		<category><![CDATA[Export]]></category>
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<p>Unser Gastgeber brachte uns Frühstück und wollte uns sein Motorrad ausleihen. Mit dem etwas in die Jahre gekommenen Motorrad kam &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/02/geoparks-und-shrimps/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Geoparks und Shrimps</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Unser <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/01/lange-fahrt-nach-queshm/">Gastgeber</a> brachte uns Frühstück und wollte uns sein Motorrad ausleihen. Mit dem etwas in die Jahre gekommenen Motorrad kam ich jedoch nicht zurecht. So fuhr er uns schliesslich selbst zum Tandis Valley und zeigte uns einen atemberaubenden Aussichtspunkt. Dann musste er jedoch zurückfahren. Dass wir heute noch Shrimps essen würden ahnten wir noch nicht.</p>



<h4>Per Anhalter zur nächsten Geologie Attraktion</h4>



<p>Wir beschlossen zur nächsten Geologie Attraktion zu trampen. Hier hielten jedoch nicht alle Autos. Schliesslich nahmen uns Saeed, Moslem und Mohammad Akram mit. Die zwei Cousins aus Chabahar (was übrigens Stadt der vier Frühlinge heisst) waren gerade mit ihrem Cousin unterwegs, der am Ende der Insel auf einer Shrip Farm arbeitet. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/02/geoparks-und-shrimps/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Als wir ihnen erzählten, dass wir zum berühmten Chahkuh Valley unterwegs seien, wurden die drei selbst neugierig. Sie wollten sich dies auch anschauen und bezahlten bei der Ankunft am Parkplatz sogar unsere Eintrittskarten. Das Chahkuh Valley war aufgrund des unterschiedlich harten Gesteins entstanden und ist heute eine Touristenattratkion. Denn es bietet allerlei Fotosujets.</p>



<h4>Besuch einer Shrimps Farm</h4>



<p>Zurück beim Parkplatz luden sie uns ein, mit auf die Shrimp Farm zu kommen. Da wir beide noch nie eine solche Farm gesehen hatten, nahmen wir dieses Angebot gerne an. Nachdem wir ans Ende der Haupstrasse gekommen waren, bogen wir in eine kleine Seitenstrasse ab. Plötzlich fuhren wir auf einem schmalen Weg einem riesigen Wasserbecken entlang. Der Weg endete bei ein paar kleinen Häusern. Hier leben die Mitarbeiter der Shrimp Farm. Wir wurden dem Onkel der Cousins vorgestellt und zum Tee eingeladen. </p>



<h4>Grosszügige Gastfreundschaft</h4>



<p>Kurz darauf brachten sie uns zwei Lunchpakete. Soodeh ruhte sich beim Tee aus. Ich ging mit dem hier arbeitenden Cousin auf einen ersten Rundgang. Wir verständigten uns mit Händen und Füssen. Später äusserte er gegenüber Soodeh sein Erstaunen über die gelungene Verständigung ohne gemeinsame Sprache. Da die Cousins und der Onkel sich länger nicht mehr gesehen hatten, wollten sie zum Abendessen bleiben. Sie luden uns auch gleich dazu ein. Der Onkel wollte Shrimps und extra für uns auch etwas Fisch kochen, bzw. frittieren.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/02/geoparks-und-shrimps/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4>Das Futter für die Shrimps</h4>



<p> Im grossen Lagerschuppen zeigte er mir die Säcke mit getrockneten Fischen. Diese werden zusammen mit anderen Futteranteilen den Shrimps als Pellets gefüttert. Futtermaschinen schleudern die Futterpellets von einem Floss in das jeweilige Becken. Offenbar werden die Fische frisch angeliefert und dann auf grossen Plastikplanen in der Sonne getrocknet. In der Nähe des Lagerschuppens lagen gebrauchte und zum Teil kaputte Bestandteile der Infrastruktur, die wir später auf dem zweiten Rundgang in den Wasserbecken entdeckten. Es waren Teile von Fütterungs- und Belüftungsmaschinen, Dichtungsfolien und Steg-Konstruktionsmaterialien wie Holz und Styroporplatten. </p>



<h4>Wasserpumpen, Kanäle und Beckenbelüftung</h4>



<p>Das Wasser wird durch einen Kanal aus dem Meer gepumpt. Das Wasser muss mehrmals gefiltert werden. Es wird über ein verzweigtes Netz aus Kanälen in die Zuchtbecken gepumpt. In den Becken wird das Wasser mit Wasserschaufelräder etwas belüftet und in Strömung versetzt. Diese Schaufelräder werden elektrisch angetrieben und sind am Rand des Beckens angebunden, damit sie nicht davon schwimmen. Die meisten Becken haben keine Abflüsse, das Wasser verdunstet und versickert langsam.</p>



<h4>Fressen bis das Zielgewicht erreicht ist</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-02_Shrimp-Farm/IMG_4195.jpg" alt="Shrimps wägen" class="wp-image-9544" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-02_Shrimp-Farm/IMG_4195.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-02_Shrimp-Farm/IMG_4195-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-02_Shrimp-Farm/IMG_4195-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-02_Shrimp-Farm/IMG_4195-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Diese Shrimps haben noch nicht Ihr Zielgewicht erreicht und dürfen daher nochmal zurück ins Becken.</figcaption></figure>



<p>Zwischendurch rücken die Mitarbeiter aus und dann werden einige Shrimps gefangen und gewogen. Ist das Zielgewicht erreicht, werden die Hälfte der Shrimps ausgefischt. Die andere Hälfte darf weiter fressen, bis das höhere Durchschnittsgewicht erreicht ist. Die Shrimps werden ausschliesslich auf die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Arabische_Halbinsel" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Arabische Halbinsel</a> exportiert.</p>
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		<title>Schmuggler, Grenzwächter und Fischer</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Dec 2019 13:16:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Autostopp]]></category>
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<p>Das Paar hatte uns die Pissoo Eco-Lodge überlassen. Sie müssten kurz nach Bushehr und kämen gegen Abend wieder zurück. Leider &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Schmuggler, Grenzwächter und Fischer</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Das Paar hatte uns die Pissoo <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.tripadvisor.com/Hotel_Review-g17849214-d17838758-Reviews-Pissoo_Eco_lodge-Rostami_Bushehr_Province.html" target="_blank">Eco-Lodge</a> überlassen. Sie müssten kurz nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/27/strand-innenstadt-strand/">Bushehr</a> und kämen gegen Abend wieder zurück. Leider kamen sie&nbsp;aber erst&nbsp;nachmittags am nächsten Tag zurück.&nbsp;Daher konnten wir nicht los in Richtung Bandar Dayyer, denn sie hatten unsere Identitätskarten noch auf sich. </p>



<h4>Warten auf die Rückkehr der Ecolodge Besitzer</h4>



<p>Als sie schliesslich zurückkamen, tranken wir noch einen Tee zusammen. Dann brachten sie uns an die Hauptstrasse. Zuerst nahm uns ein Herr mit, der den Kofferraum mit Mandarinen gefüllt hatte. Dann durften wir uns auf den Beifahrersitz eines Schmugglers setzen. Schmuggler zu sein ist in dieser Region ein Beruf, zu welchem die Schmuggler mit Stolz stehen. Die Polizei kennen sie persönlich und so müssen sie sich nicht gross fürchten.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4>Grosstransport per Tieflader</h4>



<p>Nach kurzer Fahrt stoppte uns die Polizei. Wir dachten schon, es sei, weil wir zu zweit auf dem Beifahrersitz sassen. Dies wäre zwar ein Grund für eine Busse gewesen, aber da er den Polizisten kannte, wurde der Bussenzettel nicht gezückt. Trotzdem mussten wir vorerst am Strassenrand parkieren. Es komme nämlich demnächst ein Tieflader-Transporter aus Bandar Dayyer. Daher sei die Strasse in unserer Fahrtrichtung aktuell gesperrt. Ein Servicewagen hatte bereits die Stromleitung über der Strasse angehoben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715.jpg" alt="Tief-Lader aus der Richtung Bandar Dayyer" class="wp-image-9446" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Für diesen Tieflader-Transporter aus Bandar Dayyer sperrte die Polizei den Verkehr in die Gegenrichtung.</figcaption></figure>



<h4>Abendessen am Fischerhafen</h4>



<p>Der Schmuggler hielt für uns unterwegs bei einem Laden und einer Bäckerei. So konnten wir unseren Proviant etwas aufstocken. Denn wir wollten heute wieder am Strand zelten. Ein Paar aus Bandar Dayyer nahm uns dann bis zum Eindunkeln mit und brachte uns etwas ausserhalb zu einem kleinen Fischerbootshafen wenige Kilometers von Bandar Dayyer. Etwas abseits davon kochten wir uns ein Abendessen auf dem Campinggaskocher und beobachteten das Treiben im Hafen. Regelmässig kamen Autos angefahren und luden Waren von den Booten ein und fuhren davon. Ob dies wohl Schmuggelware von der arabischen Halbinsel war?</p>



<h4>Durch Taschenlampe entdeckt worden</h4>



<p>Wir zogen es vor uns nicht entdecken zu lassen. Da wir jedoch kurz unsere Taschenlampe nutzten, wurden wir schliesslich vom Hafenwächter entdeckt. Dieser bestätigte uns, dass das Wasser nicht mehr höher ansteigen würde. Er schien aber nicht ganz sicher und bot uns an im Wächterhäuschen zu schlafen. Im selben Moment näherte sich dem Wächterhäuschens ein Jeep. Es war die iranische Grenzwache. Der zweite Wächter kam mit zwei Uniformierten zu uns. Sie wollten unsere Papiere sehen. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Danach erklärten sie uns, dass dieses Gebiet als Grenzzone gelte, da es zu weit vom besiedelten Gebiet entfernt sei. Deshalb dürften wir hier nicht bleiben und müssten ein Taxi in die Stadt bestellen. Soodeh erklärte ihnen, dass nirgends ein Zeltverbot angebracht sei. Der Hafenwächter half uns schliesslich aus der Patsche bezüglich dem Taxi. Er überzeugte die Grenzwächter, dass er auf uns aufpassen würde. Der nächste Fischer könne uns dann in die Stadt bringen. Darauf liessen sich die Grenzwächter ein.</p>



<h4>Zu Gast bei der Familie des Fischers</h4>



<p>Tatsächlich kam etwas später ein weiteres Fischerboot an. Der Hafenwächter und der Fischer machten zusammen aus, dass wir heute Abend beim Fischer schlafen sollten. Eine Kiste Fisch wurde im Kofferraum verstaut. Daneben durften wir unser Gepäck verstauen. So entkamen wir der Grenzpolizei im Auto des Fischers zusammen mit seinen beiden Fischerkollegen. Anstatt am Hafen zu zelten, wurde uns dann in Bandar Dayyer im Haus des Fischers das Zimmer der ältesten Tochter angeboten. Zudem bestand die Familie darauf, dass wir bitte noch (nochmal) zu Abend essen sollten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742.jpg" alt="Wanddekoration im Zimmer in Bandar Dayyer" class="wp-image-9455" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die romantische Wanddekoration im Zimmer der ältesten Tochter des Fischers.</figcaption></figure>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/">Schmuggler, Grenzwächter und Fischer</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<item>
		<title>Der Persische Kalender, die Zeitrechnung im Iran</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/11/der-persische-kalender-iran-zeitrechnung-die-groesste-zeitverschiebung-meiner-reise/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2019 23:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Autostopp]]></category>
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		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
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<p>Iran hat eine andere Zeitrechnung: der Persische Kalender. Dieser begegnete mir an der Grenze von Armenien nach Iran. In diesem &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/11/der-persische-kalender-iran-zeitrechnung-die-groesste-zeitverschiebung-meiner-reise/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Der Persische Kalender, die Zeitrechnung im Iran</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/11/der-persische-kalender-iran-zeitrechnung-die-groesste-zeitverschiebung-meiner-reise/">Der Persische Kalender, die Zeitrechnung im Iran</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/11/der-persische-kalender-iran-zeitrechnung-die-groesste-zeitverschiebung-meiner-reise/">Der Persische Kalender, die Zeitrechnung im Iran</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Iran hat eine andere Zeitrechnung: <strong>der Persische Kalender. Dieser begegnete mir an der Grenze von Armenien nach Iran. In diesem Artikel erzähle ich dir, wie ich in den Iran eingereist bin, was mit meinem Pass und meinem E-Visum geschah und wie ich trotz später Stunde doch noch nach Täbris gekommen bin.</strong></p>



<h4>Zögern bei der Einreise im Niemandsland</h4>



<p>Ich erwägte kurz, wie geplant bis nach Mitternacht mit der Einreise zu warten. Damit ich einen Tag länger im Iran bleiben könnte. Das Sicherheitspersonal der iranischen Grenzwache bat mich jedoch weiter zu gehen. Und keiner der Grenzwächter wollte mir die iranische Uhrzeit verraten. Ich ging weiter und reiste gezwungenermassen ungeplant einen Tag früher in den Iran ein. Am Eingang der Passagier Halle wurde ich nach dem Pass und Visum gefragt. Die Grenzpolizisten am Schalter verrieten mir freundlicherweise nun die <a href="https://www.time.ir">iranische Uhrzeit</a>. Dann stempelten sie mein E-Visum, nicht jedoch meinen Pass! Gemäss der Zeitrechnung im Iran ist gerade das Jahr 1398. Der persische Kalender zeigte gerade das Datum 19. <em>Āsar</em> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Iranischer_Kalender">1398</a>. So führte die Zeitrechnung im Iran, bzw. der persische Kalender zur grössten je erlebten Zeitverschiebung auf meiner bisherigen Reise. Auf einen Schlag war ich nun 621 Jahre in der Zeit &#8220;zurück&#8221; gereist. Ob ich es noch nach Täbris schaffen würde?</p>



<h4>Willkommen im Iran bzw. in der Provinz Südaserbaidschan</h4>



<p>Nach einer Gepäckkontrolle des Zolls war ich definitiv im Iran angekommen. Das Grenzgebäude war hauptsächlich eine Halle mit Wartesaalbestuhlung. Um diese Halle waren Büros, Kiosks, das Zollbüro, Toiletten, eine VIP-Lounge und je ein Gebetssaal für Männer und Frauen angeordnet. Ob ich wohl im Männer Gebetssaal übernachten könnte? Ich traute mich nicht. Ich meinte, es wäre nun zu spät um nach Täbris zu trampen. Nachdem ich die aufdringlichen geldwechselnden Männer und Taxifahrer los war, machte ich es mir im Wartesaal gemütlich. Derweil zogen unablässig Menschen mit Säcken, Kisten und grossen Taschen an mir vorbei. Es waren die armenischen Einkaufstouristen, die ihre Waren über die Grenze nach Armenien brachten. Aufgrund der andauernden Sanktionen gegen den Iran ist die Landeswährung, der Rial, regelrecht abgestürzt. Der Einkaufstourismus ist seither noch lukrativer geworden als zuvor.</p>



<h4>Spät nachts doch noch nach Täbris mit dem Bus</h4>



<p>Zwei Stunden später sah ich zwei Europäer im Wartesaal. Sie seien mit dem Direktbus von Jerewan nach Teheran unterwegs. Der Bus sei halb leer. Sie stellten mich einem iranischen Passagier vor, welcher gut Englisch sprach. Er könne den Fahrer fragen, ob ich auch ein Stück mitfahren könne. Eine knappe Stunde später war der Bus bereit. Es waren drei Stunden Fahrt bis Täbris. Gegen zwei Uhr morgens erreichten wir Täbris.</p>



<h4>Zu Gast bei der Familie eines Freundes</h4>



<p>Ein guter Freund meiner Schwester kommt ursprünglich aus Täbris. Er und ein weiterer Bruder leben in der Schweiz. Der Rest der Familie wohnt in Täbris. So kam es, dass ich bei ihnen in Täbris herzlich willkommen war. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-12_Tabris/IMG_2653.jpg" alt="Kühlschrank" class="wp-image-9682" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-12_Tabris/IMG_2653.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-12_Tabris/IMG_2653-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-12_Tabris/IMG_2653-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-12_Tabris/IMG_2653-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Abschiedfoto mit der Mutter der Gastfamilie vor dem riesigen Kühlschrank.</figcaption></figure>



<p>Trotz früher Morgenstunde wollte mich die Familie abholen kommen. Der Busbegleiter machte mit ihnen einen Treffpunkt an einer Tankstelle bei einer Autobahnausfahrt aus. Dort wurde ich von der Obhut des Buspersonals an die Familie übergeben. Der älteste Bruder und die Schwester meines Freundes holten mich ab. Als wir gegen drei Uhr in der Wohnung ankamen, fragten sie mich im Auftrag ihrer Mutter in vollem Ernst, ob ich gerne Abendessen möchte. Ich lehnte dankend ab. Bald schlief ich im Gästezimmer, welches eigentlich das Zimmer der Mutter war, müde ein.</p>



<h4>Schwimmen gehen im Iran</h4>



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<p>Der älteste Bruder meines Freundes&nbsp;nahm mich mit in die Stadt. Zuerst musste er in seiner Bank Zahlungen aufgeben. Dann besuchten wir zusammen eine Moschee, das historische Museum von&nbsp;Täbris und einen Friseur.&nbsp;Währenddessen hatte seine Mutter zuhause fleissig Köstliches gekocht. Am Abend wollten wir ins Hallenbad. Bis wir ein Hallenbad fanden, welches  Männertag hatte, dauerte es eine Weile. Die grossen Bäder hatten gerade Frauentag. Das heute für Männer geöffnete Bad hatte dafür nebst einem kleinen Schwimmbecken auch ein&nbsp;Jacuzzi&nbsp;und eine Sauna. Bevor wir nach&nbsp;Hause fuhren,&nbsp;verpflegte uns der&nbsp;Bademeister&nbsp;mit&nbsp;Fruchtsaft und&nbsp;mit Sirup getränkten Süssigkeiten. Diese heissen auf Türkisch Geyganakh, bzw. Khagine (خاگینه) auf Farsi. In der Provinz Südaserbeitschan wird vor allem Aserbaidschan-Türkisch, bzw. die südaserbaidschanische Ausprägung davon, gesprochen. Am nächsten Tag zeigte mir die Familie den Basar von Täbris und das Dorf <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/12/vom-bazar-in-taebris-nach-kandovan/">Kandovan</a>.</p>
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		<title>Urlaub Kirgistan Issyk kul</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/21/urlaub-kirgistan-issyk-kul/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Aug 2019 04:39:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
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		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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<p>Der Issyk Kul ist der grösste See (Kul) von Kirgistan. Das Dorf Tamga liegt am südlichen Ufer des Sees etwa &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/21/urlaub-kirgistan-issyk-kul/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Urlaub Kirgistan Issyk kul</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Der Issyk Kul ist der grösste See (Kul) von Kirgistan. Das Dorf Tamga liegt am südlichen Ufer des Sees etwa in der Mitte zwischen Balykchy und <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/22/heisse-quellen-in-altyn-arashan/">Karakol</a>. Im Dorf Tamga hat&#8217;s nicht viel. Ein paar kleine Restaurants, Mini-Shops in alten Containern, viele Gärten mit Obstbäumen und einige hübsche Häuser. Wer einen ruhigen entspannenden Urlaub in Kirgistan am Issyk kul plant, dem kann man Tamga empfehlen. Zudem ist der Ort nahe beim Märchental. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/84_Tamga_fairytale_canyon/IMG_7185-1024x683.jpg" alt="Haus in Tamga" class="wp-image-5548" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/84_Tamga_fairytale_canyon/IMG_7185-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/84_Tamga_fairytale_canyon/IMG_7185-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/84_Tamga_fairytale_canyon/IMG_7185-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Haus an der Dorfstrasse in Tamga mit besonders hübschem Blumengarten und Wandverzierungen.</figcaption></figure>



<h4>Weiterfahrt von Kochkor nach Tamga via Balykchy</h4>



<p>Von Kochkor nach Tamga fährt kein direktes Taxi. Zuerst fuhren wir mit einem Taxi nach Balykchy (200kgs). An der Busstation dort konnten wir dann direkt mit einem weiteren Taxi nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/21/tamga-am-isikul/">Tamga</a> (300kgs) weiterfahren. Mit uns im Taxi waren zwei andere Parteien. Ein Paar aus Belgien, eigentlich ein Pole und eine Deutsche. Die beiden und drei Locals stiegen unterwegs aus. Für das letzte Stück hatten wir das Taxi dann für uns allein.</p>



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<p>Der Taxifahrer war so nett, dass er uns direkt vor unseren Homestay in Tamga fuhr. Die Zimmer im Homestay waren sehr nett eingerichtet. Auf dem Grundstück gab es einen schönen Garten. Darin befanden sich in verschiedenen Ecken das Toilettenhäuschen, ein Saunahaus und ein Küchenhaus. Dazwischen waren kleine Wege angelegt.</p>



<h4>Das Märchental bei Tamga</h4>



<p>Nicht weit von Tamga befindet sich das Märchental.  Ein Ausflug dorthin ist ein Muss, falls man Urlaub in Kirgistan am Issyk kul verbringt. Um dorthin zu gelangen, machten wir zweimal Autostopp, für zurück ebenso. Am Eingang des Tals ist ein Eintritt zu bezahlen. Dann führt eine sandige Piste das Tal hoch. Wer ein Auto hat, kann bis ans Ende dieses kleinen Seitentals fahren und dort parken. Vom kleinen Parkplatz aus, führt der Wanderweg in die rote Gesteinslandschaft hinein. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/84_Tamga_fairytale_canyon/IMG_7224-1024x683.jpg" alt="Märchental Freudensprung im Urlaub in Kirgistan am Issyk kul" class="wp-image-5555" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/84_Tamga_fairytale_canyon/IMG_7224-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/84_Tamga_fairytale_canyon/IMG_7224-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/84_Tamga_fairytale_canyon/IMG_7224-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Das Gestein ist hier besonders stark erodiert. Darum haben sich viele kleine Täler gebildet. Es fühlt sich an wie eine Miniatur-Berglandschaft. Etwas in der Ferne scheint die Erosion aus einer Gesteinswand Figuren gemeisselt zu haben. In dieser Landschaft kann man sich problemlos zwei bis drei Stunden amüsieren. </p>



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<p>Wer nicht nur auf den ersten Hügel will, sollte aber gutes Schuhwerk dabei haben. Der Heimweg führte wieder dem Issyk kul entlang in dem man baden könnte. Wegen des kalten Windes verzichteten wir jedoch auf ein Bad. Am Abend gingen wir zusammen auswärts essen. Im Restaurant trafen wir drei <a href="https://www.amnesty.org/en/countries/middle-east-and-north-africa/israel-and-occupied-palestinian-territories/report-israel-and-occupied-palestinian-territories/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Israelis</a> an.</p>



<p>Auch lesenswert</p>



<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/01/kirgistan-essen-osch/">Essen in Kirgistan</a></p>
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		<title>Erstes Mal Autostoppen: Dali – Lijiang</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/09/erstes-mal-autostoppen-dali-lijiang/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jul 2019 16:28:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[China]]></category>
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		<category><![CDATA[Trampen]]></category>
		<category><![CDATA[Zigarette]]></category>
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<p>An diesem Morgen malte Tama die Chinesischen Schriftzeichen für Lijiang auf ein Schild, denn wir hatten beschlossen nun das Trampen &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/09/erstes-mal-autostoppen-dali-lijiang/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Erstes Mal Autostoppen: Dali – Lijiang</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>An diesem Morgen malte Tama die Chinesischen Schriftzeichen für Lijiang auf ein Schild, denn wir hatten beschlossen nun das Trampen auszuprobieren. Wir wollten also Autostoppen von Dali nach Lijiang. Dann packten wir unsere Sachen. Beim Check-out fragten wir vorsichtshalber den Hotelbesitzer, ob er das Schild lesen kann. So wollten wir sicher stellen, dass wir es richtig geschrieben hatten.</p>



<h4>Eine Überwindungssache </h4>



<p>Da wir nicht wussten, ob die heutige Mitfahrgelegenheit auf dem Weg von Dali nach Lijiang einen Stopp einlegen würde, gingen wir in der Altstadt noch etwas essen. Eine knappe Stunde vor Mittag, machten wir uns auf dem Weg zur Strasse in Richtung Lijiang. Nun waren wir aber unsicher, wo wir genau hin stehen sollten. Wir suchten einen Platz an dem die Autos ohne Probleme anhalten können. Schliesslich dachten wir, einen geeigneten Platz gefunden zu haben.</p>



<h4>Den richtigen Platz finden</h4>



<p>Es regnete leicht. Tama hatte zu Beginn etwas Schamgefühle. Daher stellte sich zuerst Dominique an den Strassenrand, um das Schild den vorbeigehenden Autos zu präsentieren. Bald winkte uns ein Autofahrer herbei. Wollte er uns mitnehmen? Leider nicht. Er wollte uns nur darauf aufmerksam machen, dass es nicht erlaubt sei, auf dieser Strasse zu stehen. Es sei besser, wenn wir es weiter vorne versuchen würden. Wir verstanden nicht ganz warum dies besser sein soll. Trotzdem liefen wir ein paar Meter der Strasse entlang in Richtung Lijiang und versuchten es erneut. Auch Tama traute sich jetzt das Schild zu zeigen und den Daumen rauszuhalten.</p>



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<h4>Endlich hält ein Auto</h4>



<p>Nach etwa zwanzig Minuten hielt ein schwarzer Porsche Macan an und senkte die getönten Scheiben. Es war ein junges Paar aus Kunming, welches auf dem Weg in die Kurzferien nach Lijiang war. Einer unserer Rucksäcke fand Platz im Kofferraum. Den anderen platzierten wir beim Einsteigen zwischen uns auf der Rückbank. Am Steuer sass der Mann. Seine Freundin sass schick gekleidet auf dem Beifahrersitz und rauchte gerade eine dünne Zigarette. Nach einigen Kilometern boten sie uns ihre Früchte-Sandwich und Kekse an. Wir wollten diese zuerst nicht annehmen. Denn wir konnten doch nicht ihr Picknick aufessen. Sie bestanden jedoch darauf. Auf dem Rücksitz lag noch eine dünne Jacke mit der Aufschrift jung und reich. Diese passte gut zu unserer Einschätzung der beiden. Wer sich mit 24 Jahren schon einen Porsche leisten kann, gehört in China mindestens zur oberen Mittelschicht. Dominique versuchte im Gespräch herauszufinden, ob das Auto ihm gehört oder ob es geleast ist. Es gehörte ihm.</p>



<h4>Englisch im Ausland gelernt</h4>



<p>Der junge Mann konnte gut Englisch sprechen, weil er in Australien studiert hatte. So ergaben sich einige Smalltalks. Ein anhaltendes Gespräch ergab sich jedoch nicht. Als wir in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/17/geburtsstadt-des-siebten-dalai-lama-litang/">Lijiang</a> ankamen, versuchten die beiden mit viel Mühe ihr Hotel zu finden. Scheinbar jedoch ohne Erfolg. Wir überlegten schon, ob wir ihn bitten sollten, uns einfach rauszulassen. Nach etwa 45 Minuten umherfahren in der Stadt, hielt er schliesslich unweit vom Tor zur Altstadt. Möglicherweise hatten sie auch dieses verzweifelt gesucht. Nach dem Aussteigen und Ausladen schossen wir mit Hilfe eines Passanten zwei Schnappschüsse von uns und unseren lieben chinesischen Transporthelfern und verabschiedeten uns freundlich. Das erste Mal Autostoppen war erflogreich abgeschlossen und wir waren komfortabel von Dali nach Lijiang gereist.</p>
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		<title>Kunming (昆明市) &#8211; Wieder in China</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/07/wieder-in-china-kunming/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jul 2019 10:13:04 +0000</pubDate>
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<p>Es war ein Déjà-vu. Wir waren bereits in Nanning in einem Hanting Express Hotel. An der Reception angekommen, mussten wir &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/07/wieder-in-china-kunming/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Kunming (昆明市) &#8211; Wieder in China</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Es war ein Déjà-vu. Wir waren bereits in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/28/nachtzug-von-nanning-cn-nach-hanoi-vn/">Nanning</a> in einem Hanting Express Hotel. An der Reception angekommen, mussten wir im Vergleich zu Laos eine gefühlte Ewigkeit warten, bis wir die Keycard unseres Zimmers erhielten und zahlen durften. In China also auch in Kunming muss jeder Gast mitsamt Pass und Visa genauestens registriert werden. Wir waren so müde, dass wir zuerst einen halben Tag im Hotel nachschliefen und erst nachmittags fit waren für die Suche eines vegetarischen Restaurants. Leider entpuppte sich der Eintrag auf der offlinemap als veraltet und das Restaurant als nicht existent.</p>



<h4>Alte Häuser und Zoohandlungen</h4>



<p>Nach dem Abendessen spazierten wir durch die Altstadt von Kunming, welche erstaunlich erhalten ist. Dabei stachen uns vor allem die vielen Zoohandlungen ins Auge. Die Händler behandelten die Tiere nicht besser als Supermarktangestellte PET-Flaschen und Chipspackungen.</p>



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<h4>Spontan Züge buchen im Sommer</h4>



<p>Am nächsten Tag wollten wir den Zug von Kunming nach Dali buchen. Leider waren nur noch Stehplätze verfügbar. Wir entschieden uns<strong> </strong>gegen die Fahrt mit Stehplatz. Wir stellten dann bald fest, dass die direkte Verbindung nach Urumqi auch schon ausgebucht war. Wir waren offenbar etwas naiv bezüglich dem spontan Züge buchen im Sommer. Nun hatten wir einen kleinen Moment der Panik. Wir waren nicht mehr sicher, ob wir einen Zug nach Kasachstan finden würden. Unser Vorhaben nicht zu fliegen, schien für kurze Zeit an unserer Planlosigkeit zu scheitern.</p>



<h4>Trampen in China</h4>



<p>In diesem Moment entschied Tama spontan, dass sie es doch mit dem Trampen versuchen möchte. Wir recherchierten also kurz zum Trampen in China. Scheinbar ist  es zwar ungewöhnlich, aber nicht unmöglich. Unsere Vorbereitungs-Liste für das   Trampen in China sah so aus:</p>



<ul><li><strong>Zelt</strong> und <strong>2 Isomatten</strong>: falls uns mal irgendwo jemand einfach rausschmeisst</li><li><strong>Karton</strong>, <strong>Papier und Edding Stift</strong>: um unsere Ziele aufzumalen</li><li><strong>Brief: </strong>um in Mandarin zu erklären, warum wir im Auto mitfahren möchten</li><li><strong>Chinesisch Übersetzer App: </strong>um uns verständigen zu können</li><li><strong>Liste mit den grösseren Städten unserer Route: </strong>damit wir wissen wohin wir wollen</li><li><strong>Proviant</strong>: falls wir mal nichts zu Essen kaufen könnten</li></ul>



<p>Es galt also ein Zelt und Matten zu besorgen, einen Brief in Chinesisch verfassen zu lassen und die Route zu planen. Für den Brief baten wir die Receptionistin um Hilfe. Wir zeigten ihr die Vorlage aus einem Tramper Blog. Sie passte den Brief auf uns (Name und Land) an. Nach dem Checkout fuhren wir zum Luxus Shoppingcenter, um dort ein qualitativ gutes Zelt und zwei Isomatten zu kaufen. Da die Auswahl in der Outdoorabteilung sehr beschränkt war, ging der Einkauf zeitlich sehr flott über die Bühne. Auf den meisten Waren bekamen wir erheblichen Rabatt. Dieser stellte sich allerdings im Nachhinein als Angleichung an die Onlinepreise heraus. </p>



<p>Nach dem Einkauf liefen wir zu einer Poststelle in einer Seitengasse. Dort entrümpelten wir im Paket-Sortierraum unsere Rucksäcke. Dann liessen wir ein Paket nach Hause senden.</p>



<h4>Zelten am See von Kunming</h4>



<p>Da wir uns Zelten in der Stadt etwas schwierig vorstellten, suchten wir nun doch nochmal für eine Nacht ein Hostel. Diese waren aber alle nicht dort, wo sie auf unserer Offline-Karte eingezeichnet waren. Zwei Chinesen sprachen uns nacheinander in Englisch an, um uns zu helfen. Nachdem sie uns erklärt hatten, dass dieser Stadtteil nur Luxushotels biete, fragten wir vorsichtig nach einem Camping Tipp für die Stadt. Am See wäre es vielleicht möglich zu campen, meinte der Mann im weissen Hemd und Anzughose. Nach dem Abendessen machten wir uns mit dem Stadtbus auf den Weg zum See und hofften auf eine grüne Chinawiese, um unser Zelt aufzuschlagen. </p>



<h4>Super hilfsbereit</h4>



<p>Beim letzen Umsteigen fanden wir den richtigen Bussteig nicht. Wir baten zwei Chinesen um Hilfe. Als der Bus ewig nicht kam, boten sie an, uns das Taxi zu bezahlen, falls der Bus nicht mehr kommen sollte. Mit dem letzen Bus des Tages, erreichten wir schliesslich unser Ziel. Angekommen an der Seepromenade war wenig Grün zu sehen. Alles war aus Beton. </p>



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<h4>Zelten in einem Parkstreifen</h4>



<p>Nach etwa zehn Minuten laufen, entdeckten wir einen kleinen Park zwischen einer Strasse und an einem Kanal. Hier beschlossen wir das Zelt aufzuschlagen. Wir hofften, dass uns die Wächter nächtigen lassen würden. Die Bauleute auf der Baustelle auf der anderen Seite des Kanals machten aber leider nicht Feierabend. Es wurde die ganze Nacht gepfählt. Wir schafften es nicht, richtig einzuschlafen. Tama machte kein Auge zu, sie war in ständiger Angst vor den Wachmännern.</p>



<h4>Zurück ins bekannte Hotel</h4>



<p>Im Morgengrauen steuerten wir angesichts des Schlafmangels erneut das Hotel an. Dort buchten wir eine weitere Nacht. Uns fehlte heute die Energie zum Tramping Start. Wir verschoben das Trampen auf später. Wir fuhren mit dem Zug von Kunming nach Dali. Auf dem Weg zum Bahnhof assen wir das erste Mal auf der Strasse Frühstück  in China. Es war eine lustige Begegnung mit einer Strassenköchin. </p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/07/wieder-in-china-kunming/">Kunming (昆明市) &#8211; Wieder in China</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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