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	<title>Musik Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Musik Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Mehrfach zu Gast in Lahore</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2020 12:18:00 +0000</pubDate>
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<p>Heute konnten wir tatsächlich unsere Pässe mit dem Indien-Visum auf der Agenturfiliale in Lahore abholen. Denn der Abholschalter für Pässe &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/03/mehrfach-zu-gast-in-lahore/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Mehrfach zu Gast in Lahore</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Heute konnten wir tatsächlich unsere Pässe mit dem <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/18/indien-visum/">Indien-Visum</a> auf der Agenturfiliale in Lahore abholen. Denn der Abholschalter für Pässe war im Gegensatz zum Rest der Agentur auch samstags geöffnet. Danach gönnten wir uns ein Eis. Es war das teuerste Eis meiner Reise, 10 Mal teurer als in Faisalabad. Die drei gelangweilten Angestellten schalteten für uns etwas westliche Popmusik ein. Bis auf die Ecke der Toiletten, war das Lokal schön dekoriert und grosszügig möbliert, aber wir waren die einzigen Gäste. Die Eisdiele sei eine ausländische Marke, daher der hohe Preis.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_5980.jpg" alt="Andersen's Ice Cream" class="wp-image-11216" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_5980.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_5980-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_5980-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_5980-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein leckeres Eis. Was danach übrig blieb:  Pappbecher, Serviette und Plastiklöffel. Alles zum wegwerfen.</figcaption></figure>



<p> Zurück bei unserem Gastgeber trafen wir Chris, ein deutscher Couchsurfer. Er war mit einem anderen Couchsurfing-Gastgeber bei unserem zum Abendessen zu Besuch. In Pakistan wollte er herausfinden, ob es möglich wäre in Pakistan mit seinem&nbsp;kleinen Hilfswerkaktiv zu werden. Die Organisation bildet Menschen in Methoden zum Umgang mit&nbsp;Traumta&nbsp;aus. Chris ist dafür in seiner Freizeit aktiv.&nbsp;Zudem war er in Kontakt mit dem Verband&nbsp;der Parcours Sportler&nbsp;von Pakistan,&nbsp;da er selbst ein angefressener Parocour Sportler ist.&nbsp;Bevor Chris nach Hause ging&nbsp;verkaufte ich&nbsp;ihm&nbsp;meinen Baluchistan-Anzug.&nbsp;Denn in Indien wollte ich von weitem lieber nicht wie ein Pakistaner aussehen, sicher ist sicher.</p>



<h4>Von Lahores Altstadt ans Musikfestival</h4>



<p>Am zweiten Tag in Lahore, begaben wir uns in die Altstadt, wo wir eine Moschee in einem Park und am Abend ein Musikfestival besuchten. Das Festival war von&nbsp;der Süssgetränkfirma&nbsp;gesponsert, welche das&nbsp;unbemerkt saure, total&nbsp;übersüsste&nbsp;dunkle amerikanische&nbsp;Getränk herstellt.&nbsp;Daher war der Eintritt kostenlos. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6031.jpg" alt="Musikfestival" class="wp-image-11232" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6031.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6031-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6031-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6031-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Situationsplan des zweitägigen Lahore Music Meet.</figcaption></figure>



<p>Es spielten lokale Bands, wohl&nbsp;auch gegen kleine Gagen. Wir sassen dort, der Musik lauschend, als ein Mann kam und anfing uns zu verehren. Nach einer Weile brachte er alle möglichen Softdrinks. Als später ein Freund unseres Gastgebers dazu kam, erklärte er uns, dass dieser Mann versuche so Getränke zu verkaufen. Er bringe sie und sobald man eines trinke, werde er kommen und einkassieren. Auch eine Verkaufstaktik: tun als wär’s ein Geschenk und dann Rechnung stellen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6030.jpg" alt="Musikfestival" class="wp-image-11231" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6030.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6030-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6030-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6030-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Musikfestival für lokale Bands gab Band eine Chance vor Publikum auf einer Bühne zu spielen.</figcaption></figure>



<h4>Eingeladen zur Tafelrunde</h4>



<p>Bereits vor langer Zeit hatte ein Couchsurfing-Gastgeber aus Lahore uns angeschrieben und zum Abendessen eingeladen. Er habe eine Mission und diese nimmt er offenbar sehr ernst. Er versucht möglichst alle Gäste, die in Lahore sind, einmal zu einem Abendessen in sein Lieblingsrestaurant einzuladen. Als wir unseren Gastgeber darauf ansprachen, wusste er genau von wem wir eingeladen wurden. An diesem Abend waren wir offenbar nicht die einzigen Gäste in Lahore. Er hatte nebst uns auch noch ein Paar aus Malaysia und deren Gastgeber eingeladen. So dauerte es eine Weile, bis wir herausgefunden hatten, wer der beiden uns den nun eingeladen hatte.</p>



<h4>Fliegender Gastgeberwechsel innerhalb Lahore</h4>



<p>Das Gespräch&nbsp;in&nbsp;der grossen Runde&nbsp;wurde zwischendurch zu einem Durcheinander von Einzelgesprächen. Der Gastgeber des anderen Paars&nbsp;meinte, es&nbsp;sei&nbsp;schade, dass wir morgen schon ausreisen wollten. Denn ein Parteifreund von ihm suche noch Expats und Touristen, die in seinem neuen Tourismus Fernsehkanal einen Teil der Moderation übernehmen würden. Später fragten wir wie man eigentlich am besten zur indischen Grenze komme. Das Pärchen aus Malaysia zögerte kurz beim Vorschlag mit uns ein Taxi zu teilen um dorthin zu kommen. Worauf sich direkt deren Gastgeber einklinkte und bekannt gab, dass sein Assistent die beiden morgen an die Grenze bringe. </p>



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<p>Wir könnten gerne auch mitfahren, sagte er weiter. Und fügte gleich bestimmt an, dass es dafür am einfachsten wäre, wenn wir heute Abend bei ihm übernachten würden. Dagegen war nichts einzuwenden. Nach dem Essen durften wir bei ihm ins Auto steigen. Er fuhr bei unserem bisherigen Gastgeber vorbei. Diesem erklärten wir kurz die Lage und bedankten uns für seine Gastfreundschaft. Unser neuer Gastgeber fuhr in ein gehobenes Viertel von Lahore. Es war offenbar das Haus seiner Eltern. Diese sahen wir jedoch nicht. Dafür öffnete sein Assistent die Haustür und wollte uns mit dem Gepäck helfen. Sie führten uns in den zweiten Stock. Ein Zimmer mit privatem Bad und Frühstück gegen 9 Uhr, kurz es war als wären wir im Hotel.</p>



<h4>Ein Tag länger Pakistan aus Neugierde</h4>



<p>Soodeh und ich waren beide sehr neugierig auf das TV Casting. Am Morgen fragten wir unseren Gastgeber ein paar Details dazu. Er meinte, dass die Grenze auch am Tag vor dem pakistanischen Kashmir-Tag vom 5.Februar offen sein sollte. Wir machten aus, dass wir an der Grenze nachfragen wollten, ob sie tatsächlich morgen offen sei. Falls uns dies dort bestätigt werde, dann würden wir für das TV Casting zurückkehren. Die Grenzbeamten bestätigten uns, dass die Grenze am nächsten Tag offen sein würde. Das Paar aus Malaysia verabschiedete sich und wir fuhren mit dem Assistenten wieder zurück. Er wollte uns nun die Stadt zeigen. Als&nbsp;wir am Eingang&nbsp;zu&nbsp;einem Garten den Eintritt bezahlen wollten, bemerkten wir erst, dass wir ja allen&nbsp;pakistanischen Cash bereits am Vorabend in indische Rupien getauscht hatten. Der Assistent und jetzt unser Chauffeur schlug vor in den Park mit dem pakistanischen Gründungsdenkmal zu gehen. Dort kam noch ein Freud von ihm dazu. Mit den beiden verbrachten wir den Rest des Vormittags und den halben Nachmittag.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6051.jpg" alt="" class="wp-image-11237" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6051.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6051-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6051-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6051-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Mädchen fotografieren sich mit dem Gründungsvater von Pakistan <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_Ali_Jinnah" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Muhammad Ali Jinnah</a>.</figcaption></figure>



<h4>Explosion unterschiedlicher Erwartungen</h4>



<p>Gegen Abend fuhren wir zum Firmensitz des Tourismus TV Kanals, diesmal mit unserem Gastgeber persönlich. Dass Treffen war im Büro des künftigen TV-Kanal Inhabers angesetzt. Als wir nach einigen runden durch das grosse Gelände mit Restaurants und Pools schliesslich dort ankamen, sassen dort bereits einige andere Gäste. Sie waren mit unserem Gastgeber bekannt. Bis auf einen, ein deutschen Youtuber. Diesen trafen heute alle das erste Mal, sein Name <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/channel/UCrFWhlHv001rC2lzb2FEhag/" target="_blank">Chris Betzmann</a>. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6076.jpg" alt="Chris Betzmann neben Awais Younas" class="wp-image-11241" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6076.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6076-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6076-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6076-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Links unser Gastgeber Awais Younas und rechts Chris Betzmann, oben die Erinnerungen des Chef im Büro.</figcaption></figure>



<p>Dieser machte einen sehr angespannten und entnervten Eindruck auf uns. Etwa im fünf Minuten Takt fragte er nach dem offiziellen Beginn der Sitzung und den Traktanden. Zudem müsse er nun wissen, was sein Honorar sein werde und wann der Dreh stattfinde. Der Boss im Raum ging darauf jedoch nicht ein und meinte nur beschwichtigend, dass man bestimmt eine zufriedenstellende Lösung finden werde. Zuerst finde bald ein Casting statt. Darauf erschien ein Kellner und fragte nach unseren Wünschen für Getränke.</p>



<h4>Auf die Getränke folgen Snacks</h4>



<p>Herr Betzmann liess nun verlauten, dass es ihm hier zu unprofessionell zugehe. Es sei daneben, dass er hier nun schon eine ganze Stunde warte ohne weitere Informationen zum Projekt zu erhalten. Statt mehr Informationen, kamen bald die feinen Säfte. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6078.jpg" alt="Säfte" class="wp-image-11243" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6078.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6078-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6078-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6078-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ananassäfte dekoriert mit farbigen Plastikstrohhalmen auf dem Salontisch im Chef Büro des TV Kanals.</figcaption></figure>



<p>Auf keine von Betzmanns Forderungen wurde eingegangen. Bald darauf verliess er konsequenterweise das Meeting frühzeitig. Uns hätten die nachgefragten Informationen zwar auch interessiert, aber wir waren mehr zum Spass und ohne spezifische Erwartungen hier. Deutsche Geschäftigkeit war hier auf gastfreundliche pakistanische Unternehmensimprovisation geknallt. Kurz vor dem Verduften des deutschen Gastes, folgten den Drinks einige frittierte Snacks. Inzwischen sassen wir auch etwas mehr als eine Stunde auf dem Bürosofa. Als die Snacks gegessen waren fragte ich nach, ob fotografieren im Büro erlaubt sei. Im Land der Selfies gab es dagegen natürlich keine Einwände.</p>



<h4>Doch noch zum Casting</h4>



<p>Wir kamen mit den anderen Anwesenden ins Gespräch und beschäftigten uns nun mit dem aufliegenden Brainstorming-Zettel, auf dem Ideen für die Sendungen notiert waren. Wir sollten uns überlegen, bei welcher Episode wir gerne moderieren möchten. Ein pakistanischer Casting-Teilnehmer erklärte mir, dass er sein Englisch und sein Selbstvertrauen vor allem im Toastmaster-Club für öffentliches Reden verbessert habe. Solche Klubs gebe es überall, er könne dies nur empfehlen. Eine Weile später stiess noch eine Expat dazu. Sie sei mit einem Pakistaner verheiratet und versuche nun in der Tourismusbranche tätig zu werden. Gerade komme sie von einer Eröffnung eines Themen-Restaurants, die sie organisiert habe. Sie fliege noch heute nach Amerika. Daher wurde «offfff cooaaarse» ihr der erste Slot des Castings zugeteilt. Die Castings fanden in einem, noch nach frischer Farbe riechenden, grünen Raum statt. Es sei gut, dass wir keine grünen Kleider trügen.</p>



<h4>Improvisieren vor grünem Hintergrund</h4>



<p>Nach knapp 3 Stunden war ich an der Reihe. Das Warten hatte sich gelohnt. Im Casting Raum kümmerten sich nun vier Profis um meine korrekte Position vor dem grünen Nichts bzw. vor der Kamera. Der Regieassistent zeigte mir ein Bild von einem Gebäude in Pakistan. Nachdem er mir die dazugehörige Jahreszahl und den Namen verriet, forderte er mich zum Improvisieren auf. Nach dem zweiten «Take» waren sie zufrieden. Mit ein paar Komplimenten wurde ich verabschiedet. Etwas später kam die Regie mit einem USB Stick ins Büro, um die Filme zu zeigen. Zum Abschied erhielten wir die aufklappbare Visitenkarte des TV-Kanal Inhabers. Das Casting hatte stattgefunden, mehr Informationen zum Projekt gab es jedoch keine. Die Regie werde sich in den nächsten Monaten bei uns melden. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6090.jpg" alt="Chauffeur in Lahore" class="wp-image-11248" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6090.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6090-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6090-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6090-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Abschiedsfoto mit dem Assistenten unseres Gastgebers am Parkplatz an der Grenze zu Indien.</figcaption></figure>



<p>Am nächsten Morgen führte uns der Assistent von unserem Gastgeber das zweite Mal zur Grenze. Diesmal überquerten wir diese tatsächlich. Bye Bye <a href="http://slowtraveltoasia.ch/category/pakistan/">Pakistan</a>, see you later!</p>
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		<title>Strand, Innenstadt, Strand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Dec 2019 11:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
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<p>Gegen elf fuhren wir ins Fischerdorf bei Bushehr namens Heleyleh. Dort wollten einige der Klasse mit uns picknicken. Jemand brachte &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/27/strand-innenstadt-strand/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Strand, Innenstadt, Strand</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Gegen elf fuhren wir ins Fischerdorf bei <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/27/strand-innenstadt-strand/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bushehr</a> namens Heleyleh. Dort wollten einige der Klasse mit uns picknicken. Jemand brachte frischen Fisch und grillierte diese. Eine traditionelle Musikformation kam vorbei um für uns lokale Musik zu spielen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/Unknown-7-1024x768.jpg" alt="Am Strand von Heleyleh" class="wp-image-9421" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/Unknown-7-1024x768.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/Unknown-7-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/Unknown-7-768x576.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/Unknown-7-624x468.jpg 624w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/Unknown-7.jpg 1032w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Nach dem Ständchen der Musikformation versuchten wir den Instrumenten einige Töne zu entlocken. </figcaption></figure>



<p>Schliesslich hiess es, wir sollten nun zum Hafen von Heleyleh mitkommen. Dort wartete ein Freund eines Schülers. Dieser war Fischer und er wollte mit uns eine Spritztour auf dem Meer machen. Die Hafenpolizei von Heleyleh wurde darauf aufmerksam, dass zwei Ausländer im Hafen waren. Nun musste der Bootsführer zuerst eine Bewilligung einholen. Nach etwa 10 Minuten war es geregelt und wir fuhren hinaus, kamen jedoch sehr bald zurück. Wir mussten das Boot wechseln, der Motor sei zu schwach für eine richtige Spritztour. Tatsächlich, mit dem zweiten Boot war es einiges amüsanter über die Wellen zu springen. </p>



<h4>Konzert im Café</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3592.jpg" alt="Neyambun" class="wp-image-9415" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3592.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3592-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3592-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3592-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Am Abend waren wir noch kurz auf dem Fischmarkt  und auf dem Fisch Bazar von Bushehr. Unser Gastgeber zeigte uns eine Bar, die wie ein Schiff aussah. Weil hier bei einem Konzert Gäste getanzt hatten, schloss die Polizei das Kaffee. Dann schauten wir einem Matratzen Produzenten zu. Nachdem unser Gastgeber mit seinem sehr müden Sohn nach Hause gegangen war, spazierten wir durch die schmalen Gassen der Altstadt auf der Suche nach einer stillen Ecke. Dort tranken wir einen Teil des Weins, den wir von einem Freund geschenkt bekommen hatten. Gegen zehn Uhr gingen wir zum berühmten Kaffee Naji. Dort spielte traditionelle Musik auf. Das Café ist so klein, dass die Besucher nur im Turnus ans Konzert kommen dürfen. Jeder Turnus dauert etwa eine halbe Stunde. Davor und danach kann man vor dem Kaffee zuhören. </p>



<h4>Campieren im Reishehr Park</h4>



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<p>Ein Zuhörer gab uns seine Visitenkarte. Wir könnten mit ihm die Tage kostenlos Paragliding machen kommen. Nach Mitternacht suchten wir eine Mitfahrgelegenheit zu einem Park am Meer. Dort wollten wir zelten. Ein junger Mann nahm uns mit. Die Plätze, die er uns zeigte, waren nicht zum Campen tauglich. Es war nicht klar, ob das  Meer dort über Nacht der Flut wegen ansteigen würde. Schliesslich brachte er uns bis zum Reishehr Park, am gleichnamigen Strand.</p>



<h4>Einladung im Reishehr Park</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3606.jpg" alt="Picknick" class="wp-image-9417" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3606.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3606-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3606-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3606-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Spontan zum Mitessen bei einer Geburtstags Grillade  eingeladen </figcaption></figure>



<p>Den Morgen genossen wir im Park. Bevor wir los gingen, verschenkten wir einige Limetten an eine Gruppe von Menschen, die sich zu einem Picknick getroffen hatten. Einer der Gruppe verriet Soodeh, dass er heute Geburtstag habe. Wir sollten doch bitte mit ihm Geburtstag feiern. Und schon waren wir wieder von fremden netten Menschen zu einem reichhaltigen Picknick eingeladen. Später erfuhren wir, dass die Gruppe eine Englischklasse derselben <a rel="noreferrer noopener" href="http://kanoonzabanmarefat.com/" target="_blank">Sprachschule</a> sei, welche wir am Tag zuvor im Deutschunterricht besucht hatten. Als wir aufbrachen, wollte uns ein junger Man aus der Gruppe zur Hauptstrasse fahren. Von dort fanden wir dann bald eine Mitfahrgelegenheit. </p>
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		<title>In der Wüste Abuseidabad</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2019 12:27:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Campieren]]></category>
		<category><![CDATA[Fest]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[offline]]></category>
		<category><![CDATA[Offroad Taxi]]></category>
		<category><![CDATA[Toiletten]]></category>
		<category><![CDATA[Wüste]]></category>
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<p>Heute gingen wir früh von Soodeh&#8217;s zuhause in Tehran los. Soodeh wollte&#160;noch eine warme Jacke für kältere&#160;Tage kaufen. Ein Freund &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/20/in-der-wueste-abuseidabad/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">In der Wüste Abuseidabad</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Heute gingen wir früh von Soodeh&#8217;s zuhause in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/17/unterwegs-in-tehran/">Tehran</a> los. Soodeh wollte&nbsp;noch eine warme Jacke für kältere&nbsp;Tage kaufen. Ein Freund von&nbsp;ihr empfahl ihr auf den Bagche (باغچه) Markt zu gehen. Tatsächlich gibt es dort eine grosse Auswahl an secondhand Sportkleider. Inmitten vieler unbekannter Brands fanden wir schliesslich eine Daunen-Isolationsjacke&nbsp;von guter Qualität. Der Zustand war beinahe neuwertig, der Preis ein&nbsp;Sechstel vom online Verkaufspreis in Europa.&nbsp;Zurück an der&nbsp;Autobahn hielten mehrere&nbsp;Autos an; wir&nbsp;waren&nbsp;wählerisch. Mehrmals wurde&nbsp;uns eine Fahrt nach Ghom angeboten. Soodeh&nbsp;wollte&nbsp;dort nicht hin.&nbsp;Denn die Stadt ist als sehr religiös bekannt. Später kam&nbsp;ein Pickup mit riesigen Reifen daher gefahren. Darin sass&nbsp;ein junges Paar in unserem Alter. Da sie in&nbsp;die gewünschte&nbsp;Richtung fuhren, stiegen wir bei&nbsp;ihnen ein. Unterwegs erzählte&nbsp;der Fahrer, dass er früher professionell Snowboard gefahren sei. Jetzt sei er Tourenführer für Abenteuertouren. Sie erzählten uns, dass sie in die Wüste Abuseidabad (Persisch: ابوزیدآباد) zum Camping fahren würden.&nbsp;</p>



<h2>Ab in die Wüste Abuseidabad</h2>



<p>Dort sei&nbsp;ein kleines privates Festival an einem abgelegenen Ort in der Wüste Abuseidabad. Nach kurzem&nbsp;Zögern entschlossen wir uns mit&nbsp;ihnen in die Wüste zu fahren. Selten bekommt man umsonst die Gelegenheit&nbsp;für&nbsp;eine Wüsten-Safari mit Übernachtung,&nbsp;Live-Musik und&nbsp;Vollpension. Wir fuhren einige hundert Kilometer auf der Autobahn mit einem Zwischenhalt auf einer Raststätte. Dort trafen unsere Gastgeber einen weiteren Mann&nbsp;mit Jeep, welcher ebenfalls mit in die Wüste Abuseidabad kommen wollte. Die Raststätte hatte die nobelsten Toiletten, die ich&nbsp;je&nbsp;im Iran gesehen habe. Als wir Aran va Baidgol erreichten, verliessen wir die Autobahn und fuhren zum Dorf Abouzeyd Abad. </p>



<h2> Offroad zum Camp in Abuseidabad</h2>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-19_ab_in_die_Wueste/e515448a58c2115eac1baf780e3b1d21.jpg" alt="Wüste Abuseidabad" class="wp-image-16820" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-19_ab_in_die_Wueste/e515448a58c2115eac1baf780e3b1d21.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-19_ab_in_die_Wueste/e515448a58c2115eac1baf780e3b1d21-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-19_ab_in_die_Wueste/e515448a58c2115eac1baf780e3b1d21-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-19_ab_in_die_Wueste/e515448a58c2115eac1baf780e3b1d21-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ausgestattet mit Funk, GPS-Navigation und Fahrerfahrung brachte uns der Fahrer zum Camp in der Wüste Abuseidabad.</figcaption></figure>



<p>Dort startete eine Sandpiste. Hier hielten die Fahrer an und liessen bei den Reifen etwas Luft&nbsp;raus. Als wir wenig später über die Sandpiste fuhren, kamen uns ganze Jeep Karawanen entgegen. Nach einiger Zeit verlor sich die Sandpiste im Sand und unser Gastgeber fuhr scheinbar planlos wild über Dünen. Bald dunkelte es. Wir waren noch nicht am Ziel. Der zweite Jeepfahrer war nicht so gewandt im Offroad fahren wie unser Fahrer. Wir warteten&nbsp;mehrmals auf&nbsp;ihn. Manchmal&nbsp;hielt unser Fahrer und&nbsp;ging dem anderen Jeep zu Hilfe. Er&nbsp;übernahm das Steuer des anderen&nbsp;Jeep&nbsp;bis die heiklen Stellen überwunden waren.&nbsp;Wir wären total orientierungslos gewesen.&nbsp;Mit einer&nbsp;online Karte&nbsp;und GPS&nbsp;jedoch&nbsp;fand&nbsp;unser Fahrer den Weg zum Camp&nbsp;zielsicher.</p>



<h3>Party-Crashing in der Wüste Abuseidabad</h3>



<p>Als wir ankamen, waren schon sehr viele Autos dort. Lagerfeuer erhellten das weite Dunkel und eine Jazz Band spielte sich gerade ein. Trotzdem, irgendwie kam nicht so die Party Stimmung auf. Soodeh nervte sich an den Gesprächsthemen der Gäste. Einige versuchten scheinbar mit bestimmten Anekdoten anzugeben und zu zeigen, dass es ihnen wirtschaftlich gut geht. Nach einer weile am Feuer, beschlossen wir die Gegend zu erkunden. Wir entdeckten unweit ein anderes Camp hinter einer weiteren Dünenkette. Dort wurden wir als zugelaufene Besucher herzlich empfangen. Dieses Camp war von jungen Leute organisiert worden. Hier ging die Post ab. Es wurde getanzt und sie hatten sogar Bier und Wein, sowie ein üppiges Snack-Buffet. Das zweite Glas Wein war eine Mischung aus Traubensaft und Vodka. Daher erreichte die Tanzstimmung bald einen neuen Höhepunkt. Als die Feststimmung nachliess, spazierten wir zurück zum Zelt und schliefen bis lange nach Sonnenaufgang.</p>



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<h3>Ohne Kater aufgewacht</h3>



<p>Im Zelt wurde es erst gegen Mittag langsam etwas zu heiss. Anders als erwartet, herrschte noch keine Aufbruchstimmung. Im Gegenteil, nun wurde erstmal Frühstück bereit gemacht. Als wir von einem Dünenspaziergang zurückkehrten, sahen wir, dass einige Freunde unseres Gastgebers zwei Jeeps so in einer Düne parkiert hatten, dass sie dazwischen eine Seilwinde spannen konnten. Das Seil der Seilwinde würde als Tragseil für Ziplining dienen. Ich und ein paar andere waren unter den ersten, die im Kletter-Gestältli das Seil runter rasselten. Bald war der Bann gebrochen und alle wollten es ausprobieren. Sogar einen betrunkenen Mann liessen die Adventureguides am Seil runter. So verging der Nachmittag schneller als geahnt. Doch wir wurden langsam etwas unruhig. </p>



<h2>Rückkehr verzögert sich</h2>



<p>Wir hatten für diesen Abend einem Couchsurfing Host in der übernächsten Stadt <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/21/ein-tag-in-isfahan/">Isfahan</a> zugesagt und hatten hier keinen Telefonempfang. Leider verpassten wir auch die erste Mitfahrgelegenheit aus der Wüste. Ich ging nochmal beim Nachbarcamp vorbei. Dort war jedoch gar keine Aufbruchstimmung. Sie würden noch einen Tag länger bleiben. Somit mussten wir nun warten, bis die Leute in unserem Camp bereit war zum Losfahren. Dies dauerte bis nach Sonnenuntergang. Unser gestriger Fahrer ging bereits am Nachmittag mit einem Kunden an einer anderen Stelle in der Wüste zum Paragliding. Wir durften nun beim weniger erfahrenen Fahrer in den Jeep sitzen. Zweimal mussten uns die anderen Jeeps aus dem Sand ziehen.</p>



<h2>Auch lesenswert</h2>



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		<title>Tiflis Nightlife &#8211; Tbilisi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Nov 2019 22:43:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Georgien]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Filmabend]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtleben]]></category>
		<category><![CDATA[Tiflis]]></category>
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<p>Das Nachtleben von Tiflis bzw. Tbilisi bietet einiges. Von Kino über Theater bis zu Nachtclubs oder einer romantischen Bootfahrt ist &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/24/tiflis-nightlife-tbilisi/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Tiflis Nightlife &#8211; Tbilisi</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Das Nachtleben von Tiflis bzw. Tbilisi bietet einiges. Von Kino über Theater bis zu Nachtclubs oder einer romantischen Bootfahrt ist alles möglich. Als Ausgangsmeile jedoch gilt klar die&nbsp;Shardenistrasse. Hier spielt sich das Nachtleben von Tiflis ab. Die meisten Clubs und Bars des Tiflis Nightlife befinden sich daher in der&nbsp;Shardeni&nbsp;Strasse und deren nahen Umgebung. Zudem sind hier viele beliebte Restaurants, Strassenkaffees und Galerien. Ein Besuch lohnt sich auch tagsüber. Es finden oft Ausstellungen, Veranstaltungen und Konzerte statt. Zur Geschichte der Strasse und Ihrem Namen mehr weiter unten.</p>



<h1>Ab ins Kino oder ins Puppentheater oder in einen Nachtclub?</h1>



<p>Du möchtest gerne den neusten gewaltigen Streifen oder eine neue romantische Kreation aus Hollywood geniessen? Eines der bekannten Kinos des Tiflis Nightlife ist das Amirani Cinema Plaza. Dieses hat sogar ein eigenes Program für englisch sprachige Filme. Ein älteres Kino mit etwas mehr architektonischem Charm ist das <a href="http://www.rustaveli.com.ge" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rustaveli</a> Cinema. Etwas günstiger ist das <a href="https://www.facebook.com/cavea.ge/">Cavea</a> Cinema. Bestimmt findest du in einem der Kinos etwas passendes. Falls doch nicht, schau dich in der Ausgangsmeile um. Und übrigens, seit 1981 gibt es in Tifilis auch ein Puppentheater. Es befindet sich an der Shavteli Strasse und heisst Rezo Gabriadze Marionette Theater.</p>



<h2>Welcher Club des Tiflis Nightlife passt zu dir?</h2>



<p>Die Clubs in der Ausgangsmeile sind nicht weit voneinander entfernt. Du könntest also einfach losziehen. Doch wer landet nicht gerne direkt einen Volltreffer? In welchen Club also gehen? Das ist selbstverständlich Geschmacksache. Die meisten Clubs haben sich auf ein Genre spezialisiert, hier hab ich einige für dich zusammengestellt.<br>Für <strong>Rock</strong> Liebhaber bietet sich selbstverständlich das <a href="https://www.hardrockcafe.com/location/tbilisi/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hardrock Café</a> an. Hardrock Cafés haben jedoch ihren Preis. Etwas günstiger ist das <a href="https://www.facebook.com/oldlondontbilisiamst/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">old London</a>, ein British Pub oder das nahe gelegene <a href="https://www.dubpub.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dublin</a>. Dieses hat regelmässig <strong>Live Rock Musik</strong>. Und es ist deutlich günstiger als das Hardrock Café. Das Dublin ist nicht zu verwechseln mit dem Irish Pub in der Shardeni Strasse.<br>Wer sich lieber von <strong>Techno</strong> zudröhnen oder bewegen lässt, wird am Bassiani Club an der Tsereteli Strasse gefallen finden.<br>Musikalisch Abwechslungsreicher geht’s im <a href="https://www.facebook.com/club1011/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Club 10/11</a><strong> </strong>zu und her. Hier wird alles gespielt was die Party Stimmung anhebt, seien es die <strong>internationalen oder georgische Hits</strong>. Manchmal kann man hier auch mit einem Live Gigs oder einen bekannten DJ abfeiern.</p>



<h2>Alles für den Abend an einem Ort: Unique</h2>



<p>Wer es gerne&nbsp;bequem und&nbsp;abwechslungsreich mag, dem&nbsp;sei&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/nightlife.georgia/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unique</a>&nbsp;empfohlen.&nbsp;Drei in Eins, beschreibt den Ort in aller Kürze. Unique ist nicht nur ein Club, sondern&nbsp;bietet ebenfalls ein <strong>klassisches Restaurant</strong> und eine Terrasse mit Bar. Dies alles&nbsp;auf drei Etagen,&nbsp;schön getrennt und doch sehr nah.&nbsp;In einer grösseren Gruppe&nbsp;im Tiflis Nightlife unterwegs?&nbsp;Alles an einem Ort,&nbsp;erspart&nbsp;mühsame Koordination &#8211; «Wo seid Ihr?» «Wir sind hier und Ihr?».&nbsp;Es bleibt mehr Zeit zum Geniessen. Warum nicht direkt in die Bar oder in den <strong>Club</strong>,&nbsp;statt zuerst ins Restaurant? Sobald der Heisshunger zuschlägt ist die Restauration nur ein paar Stufen entfernt.&nbsp;Das&nbsp;Suchen&nbsp;dernächsten Imbissbude&nbsp;fällt weg.&nbsp;Die Vorteile dieser Kombination haben allerdings Ihren Preis.&nbsp;Das Ensemble aus Restaurant, <strong>Terrassenbar</strong> und&nbsp;Club ist im oberen Preissegment angesiedelt.&nbsp;Reservationen fürs Restaurant werden per Telefon entgegen genommen:+995 598 32 93 61; +995 577 30 60 70; +995 557 18 34 43;&nbsp;Auskünfte und mehr Informationen:&nbsp;+995 555 38 37 48;&nbsp;<a>uniqueisterika@gmail.com</a></p>



<h2>Doch lieber etwas Folklore?</h2>



<p>Das Ensemble der Georgischen Folklore Lieder <a href="http://basiani.ge/en/about" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Basiani</a> wurde im Jahr 2000 gegründet, 2013 wurde es als staatliches Ensemble anerkannt. </p>



<h1>Die Geschichte zum Namen der&nbsp;Shardeni&nbsp;Strasse</h1>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://img.itinari.com/page/content/original/6d6c365f-c56a-4e12-9cb1-2d04f423c51a-istock-1204150456.jpg?ch=DPR&amp;dpr=2&amp;w=994&amp;s=aa3548d1028d19e313d7ae10b1231168" alt=""/><figcaption>Bildquelle: <a href="https://www.itinari.com/shardeni-street-the-center-of-the-city-s-cultural-and-social-life-pp3f">Itinary</a> © iStock / k_samurkas</figcaption></figure>



<p>Früher hiess die&nbsp;Shardeni&nbsp;Strasse «dunkle Gasse». Diese schmale, enge Gasse in der Altstadt befand sich am selben ort wie die Shardeni Strasse heute. Sie war das Zentrum des kulturellen und sozialen Stadtleben. Die Strasse war als Markt konzipiert und daher überdacht. Somit war es in dieser Gasse dunkel. Im zwanzigsten Jahrhundert (1981) wurde die Strasse erneuert und in Shardeni Strasse umbenannt. Dies Zu ehren von&nbsp;Jean-Baptiste&nbsp;Chardin.&nbsp;Dieser Franzose veröffentlichte nach seinem Besuch von Georgien&nbsp;im siebzehnten Jahrhundert ein Buch. Dieses enthielt eine Karte von Tiflis.&nbsp;Es&nbsp;ist die einzige überlieferte Karte des alten Tiflis.&nbsp;Dafür war Georgien ihm so dankbar, dass sie die Strasse nach ihm benannten.</p>



<h2>Wer war Jean Chardin?</h2>



<p>Jean-Baptiste&nbsp;Chardin&nbsp;war ein Sohn einer französischen&nbsp;Juweliersfamilie. Er war zwar ein erfolgreicher Juvelier, doch seine Familie waren&nbsp;Protestanten. Diese hatten es mit den Katholiken in Frankreich nicht ganz einfach. Daher beschloss der junge Jean-Baptiste Chardin sein Glück ausserhalb seines Heimatlandes zu suchen. Er wurde bald ein privater Handelsman für den persischen&nbsp;Shah Abbas II.&nbsp;So reiste er viel und oft und besuchte auch Georgien. In seinem Buch über seine Reisen lobte er&nbsp;die Georgier&nbsp;später&nbsp;als höfliche und gastfreundliche Menschen mit einer mutigen und bescheidenen Art. Er beschrieb die Georgier als ein Volk, welches seine Kultur und Traditionen pflege und respektiere. Insbesondere schätzte er die Redefreiheit sowie die Religionsfreiheit. Tiflis betitelte er sogar als die schönste Stadt der Welt. Scheinbar war er vor allem von ihrer Einfachheit und den Kontrasten angetan.</p>



<h1>Suchst du eine Stadtführerin?</h1>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478.jpg" alt="Stadtführerin Tekla" class="wp-image-7674" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Unterwegs in Tiflis bei Nacht mit Tekla Nasyidashvili.</figcaption></figure>



<p>Tekla Nasyidashvili ist Tourismusfachfrau und Stadtführerin. Sie kennt Tiflis wie ihre eigene Hosentasche. Was immer du in Tiflis suchst, kaufen oder wissen möchtest, Tekla kann dir bestimmt weiterhelfen. Schreib ihr auf  Whatsappp: +995 598 61 10 11.</p>



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		<title>Kurz nach Signagi via Tiflis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Nov 2019 21:26:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Georgien]]></category>
		<category><![CDATA[Mauer]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Schwefelbad]]></category>
		<category><![CDATA[Signagi]]></category>
		<category><![CDATA[Tiflis]]></category>
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<p>Georgien in Stichworten (Teil 6 von 7)Frühmorgens gefriergetrocknete Wäsche abgenommen, packen und ab zum Bus (Tagesziel Signagi), geplante Abfahrt 7:00. &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/17/kurz-nach-signagi-via-tiflis/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Kurz nach Signagi via Tiflis</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/05/georgien-in-stichworten/">Georgien in Stichworten</a> (Teil 6 von 7)<br>Frühmorgens gefriergetrocknete Wäsche abgenommen, packen und ab zum Bus (Tagesziel Signagi),  geplante Abfahrt 7:00. An Busstation war niemand und kein Bus. Offenbar fährt Bus erst um acht. Schliesslich fuhr Marshrutka nach Tiflis erst um neun. Unterwegs: wilde Pferde überqueren Strasse, grosse Schafherde auf der Strasse. 11:15 Ankunft am Bus-Bahnhof von Tiflis. </p>



<h4>Kurze Pause im Schwefelbad von Tiflis</h4>



<p>Im Zentrum von Tiflis befinden sich die Schwefelbäder. Wir waren im guli&#8217;s siren pool. Mit Metro zu Hauptbahnhof, Ticket für Nachtzug nach Jerewan gekauft, weiter zum Busbahnhof Samgori: letzte Marshrutka nach Signagi fährt um 15 Uhr. Zuerst Mini-Sitz im Gang bekommen, später normale Sitze frei.</p>



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<h4>Ein Wintertag in Signagi</h4>



<p>Signagi ist ein Sommerort, jetzt kalt und trüb. Feines warmes Essen in Stations-Restaurant mit mässiger Playback „Live“ Musik. Bereits im Dunkeln Gästehaus erreicht, Zimmer kalt. Stadtbummel, Verkäufer begannen Markt aufzubauen, Entdeckung einer Mauer: sieht aus wie <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/05/eine-alte-verteidigungslinie-die-chinesische-mauer/">chinesische Mauer</a>, Aussicht auf Kirchen und Stadt, Alter Mann bot sein Fernglas an und wollte später Geld dafür. Besuch Souvenirshop in Museum. </p>



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<h4>Zurück nach Tiflis</h4>



<p>Mittagessen in leerem Restaurant, um 14 Uhr fuhr keine Marshrutka. Kauf einer Fahrkarte für 16 Uhr, warten im Stationsrestaurant. Einige Sitze im Bus waren reserviert, später jedoch frei. Ankunft bei Sonnenuntergang in Tiflis. Gemeinsames Essen mit Freunden (Cyril und Adrien aus Frankreich und <a href="https://www.couchsurfing.com/people/tekla-nasyidashvili" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tekla</a> aus Tiflis) in Imbissbude am Bahnhof. Tekla schenkte uns eine Flasche selbstgegorenen Wein von ihrem Grossvater.</p>



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		<title>Vier Tage in Sheki</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/28/vier-tage-in-sheki/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2019 12:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Galarsan-Gorasan]]></category>
		<category><![CDATA[Kis]]></category>
		<category><![CDATA[Marshrutka]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Sheki]]></category>
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<p>Beim Frühstück lernte ich Yesenia eine Reiseblogerin von den Kanarischen Inseln kennen. Sie war per Fahrrad nach Nepal gefahren. Danach &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/28/vier-tage-in-sheki/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Vier Tage in Sheki</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Beim Frühstück lernte ich Yesenia eine <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Reiseblogerin (öffnet in neuem Tab)" href="https://nomadicfeminist.wordpress.com" target="_blank">Reiseblogerin</a> von den Kanarischen Inseln kennen. Sie war per Fahrrad nach Nepal gefahren. Danach besuchte sie ihre Heimat und ihre Familie. Doch nun war sie wieder auf dem Weg zu ihrem Fahrrad, welches sie in Nepal gelassen hatte. Die Flüge nach Nepal seien via Aserbaidschan  am günstigsten.</p>



<h4>Ausflug zu einer Burgruine Galarsan-Gorarsan</h4>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/28/vier-tage-in-sheki/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Sie wollte eine kleine Wanderung zu einer alten Burgruine machen. Die zwei Franzosen und ich zogen mit ihr zusammen los. Unterwegs haben wir uns ausgetauscht über Patriarchat, Emanzipation, Feminismus und über unser Rollenverständnis in einer idealen Familie. Spannend war auch zu hören, wie das alleine Reisen als Frau ist. In Kis besuchten wir noch die albanische Kirche. Zurück in Sheki suchten wir einen&nbsp;Imbissstand. Ich bestellte meinen ersten <a href="http://letmegooglethat.com/?q=Shawarma">Shawarma</a> in meinem Leben. Wir setzen uns im nahen Stadtpark auf eine Bank. Unweit vom Park ertönte traditionelle&nbsp;Musik.&nbsp;Wir begaben uns in die Richtung, aus welcher die fröhlichen Töne kamen.  Vor einem Eingang blieben wir stehen. Davor war ein mit Plastikblumen geschmückter Mercedes geparkt. </p>



<h4>Spontan auf einer Hochzeit</h4>



<p>Nach einer Weile siegte die Neugierde über die Scham. Ich lief die Treppe hoch und setzte mich in der Lobby vor dem grossen Saal auf das Sofa. Kurze Zeit später folgen auch meine Hostel-Freunde. Durch die gläserne Saaltür beobachteten wir die Hochzeitsgesellschaft.&nbsp;Plötzlich kam ein Herr aus dem Saal und bat uns bitte in den Saal hinein zu kommen. Er hiess uns an einem noch freien Tisch Platz zu nehmen. Da sassen wir vier Touristen nun in einem Saal bei einer azerbeijanischen Hochzeitsgesellschaft. Schnell wurde allerhand Essen serviert und  die Gläser mit Soda und Vodka gefüllt. Die Musik der Hochzeitsband dröhnte in ohrenbetäubender Lautstärke aus den Lautsprechern. Wir sassen leider direkt davor. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1305.jpg" alt="" class="wp-image-7630" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1305.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1305-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1305-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1305-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Tisch an der Hochzeit bevor noch reicher aufgetischt wurde.</figcaption></figure>



<h4>Ein Tanz zu Ehren des Ehepaars</h4>



<p>Später wurden wir zum Tanz aufgefordert. Der Ablauf des Abends schien total orchestriert. Ein Moderator übergab jeweils das Mikrofon einer Person. Dann wurden die Leute an bestimmte Tischen zum Tanz aufgefordert. So wiederholte sich das Ganze von Neuem. Das Hochzeitspaar sass auf einer kleinen Tribüne am anderen Ende des Saals. Es war insbesondere mit Selfies machen und sich mit Gästen fotografieren lassen beschäftigt. In jeder Ecke des Saals gab es einen Bildschirm. Dort wurde live gezeigt, was zwei Kameramänner im Saal an Bildern einfingen.</p>



<h4>Ein Abschied und ein neuer Gast aus Katalonien</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1311.jpg" alt="" class="wp-image-7631" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1311.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1311-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1311-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1311-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Am nächsten Tag gegen Mittag verabschiedete sich Yesenia.</figcaption></figure>



<p>Ich blieb an diesem Tag im Hostel. Es standen einige Haushaltaufgaben an. Das Guthaben meiner Prepaid-Kreditkarten musste geladen, Kleider gewaschen und Fotos sortiert werden. Beim Kleider aufhängen lernte ich einen Velofahrer aus Katalonien kennen. Er war seit April via Italien und Griechenland nach Azerbeijan gefahren. Er erzählte mir, dass er in Frankreich für die Katalonische Regierung arbeitete. Nun war ich neugierig. Ich hatte noch nie gehört, dass auch ein Teil von Frankreich als katalonisches Gebiet gilt.</p>



<h4>Ein Ausflug ins Nachbardorf Verezet</h4>



<p>Heute war das Wetter wieder schöner. Der Hostelbetreiber verriet mir den Weg zu einem schönen Aussichtspunkt. Die Wanderung führte mich ans nahe gelegene Stadtende von Sheki und dort einen steilen Weg hinauf. Als ich mich ausruhte, kam plötzlich einer der beiden Franzosen daher spaziert. Offenbar hatte er die selbe Idee. Jetzt wanderten wir zusammen über den waldigen Hügel ins Nachbardorf. Wir hatten spannende Gespräche über Beziehungen und Beziehungsformen. Beim Weg beim Abstieg nach Verezet erinnerte ich mich an den <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/22/heisse-quellen-in-altyn-arashan/">unglücklichen Abstieg</a> in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/kirgistan/">Kirgistan</a>. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1332.jpg" alt="" class="wp-image-7637" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1332.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1332-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1332-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1332-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Diese Kuh in Verezet sah aus wie eine abgemagerte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fleckvieh" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Simmentaler (öffnet in neuem Tab)">Simmentaler</a> Kuh.</figcaption></figure>



<h4>Per Anhalter von Verezet nach Sheki </h4>



<p>Als wir heil im Dorf ankamen, dachten wir, dass hier wohl keine Marshrutka nach Sheki fahren würde. Die Frauen im Dorf sagten uns jedoch, dass jede Stunde eine fährt. Wir erhielten jedoch kurz darauf eine Mitfahrgelegenheit nach Sheki von einem Herrn in einem VW. Nach dieser Wanderung hatten wir ein kühles Bier verdient. Wir fanden eine Kneipe, welche an jedem Tisch einen Zapfhahn mit Zähler hatte. So konnten wir Bier zapfen wie an einer Tankstelle. Zufälligerweise erschienen kurze Zeit später unsere Hostel-Zimmergenossen in der gleichen Kneipe. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1335.jpg" alt="" class="wp-image-7638" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1335.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1335-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1335-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1335-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h4>Alles Käse oder was?</h4>



<p>So blieben wir noch eine Weile sitzen. Das Gesprächsthema Nummer eins war schliesslich, ob denn Frankreich oder Georgien den besseren Wein habe. Lustigerweise bestanden die Franzosen weniger auf dem besten Wein, als auf dem besten Käse. Ich gestand ihnen die grösste Weichkäse Variation zu. Aber beanspruchte  das Prädikat bester Hartkäse für die Schweiz. Schliesslich waren die Franzosen erstaunt zu lernen, dass es auch in der Schweiz eine vorzügliche Weinproduktion gibt. Je mehr Bier vom Fass gezapft war, desto repetitiver wurden die Argumente. Schliesslich zahlten wir die Zeche bzw. den Zählerstand und suchten uns noch einen kleinen Imbiss.</p>



<h4>Ab auf das Migrationsamt zur Registration </h4>



<p>Wer länger als 15 Tage in Aserbaidschan bleibt, muss sich registrieren lassen. Mein Hostel in Baku hatte mich darüber informiert. Doch ich dachte nicht, dass ich so lange in Aserbaidschan verweilen würde. Nun war die Registration überfällig. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1339.jpg" alt="" class="wp-image-7640" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1339.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1339-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1339-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1339-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein Foto zum Abschied mit Adrien (Grenoble), Sebastien (Pyrenees) und Cyril (Lyon).</figcaption></figure>



<p>Der Hostelbetreiber erklärte mir, dass er den Registrations-Service nicht anbiete. Ich müsse selber auf das Migrationsamt gehen. Dieses liege am südlichen Rand von Sheki. Mit den Marshrutkanummern 1, 7 und 22 gelange man bis direkt vor das <a href="https://www.migration.gov.az/en/office/7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Amtsgebäude</a>. Das Amtsgebäude war unübersehbar. Einer der Beamten sprach Englisch. Ich nahm bei seinem Schalter Platz und übergab ihm meinen Pass. Mein Hostel war ihnen noch nicht bekannt. Trotzdem bekam ich einige Minuten später ein Dokument mit Stempel, welches mir den Aufenthalt für weitere 15 Tage genehmigte und mich bei der Ausreise vor der happigen Busse verschonen sollte. Wer sich nicht registriert, wird bei der Ausreise mit einer Busse von 350 AZN bestraft.<br></p>
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		<title>In der tadschikischen Hauptstadt Dushanbe</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/20/in-der-tadschikischen-hauptstadt-dushanbe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Sep 2019 18:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Dushanbe]]></category>
		<category><![CDATA[Fahnenstange]]></category>
		<category><![CDATA[Hisor]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Rohat Teehaus]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzfestival]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/20/in-der-tadschikischen-hauptstadt-dushanbe/">In der tadschikischen Hauptstadt Dushanbe</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Mumin, der Cousin des Bräutigams aus Muminobod ist Student in Dushanbe. Gerne wollte er mir etwas von Dushanbe zeigen. Wir &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/20/in-der-tadschikischen-hauptstadt-dushanbe/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">In der tadschikischen Hauptstadt Dushanbe</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/20/in-der-tadschikischen-hauptstadt-dushanbe/">In der tadschikischen Hauptstadt Dushanbe</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Mumin, der Cousin des Bräutigams aus <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/16/zurueck-nach-muminobod/">Muminobod</a> ist Student in Dushanbe. Gerne wollte er mir etwas von Dushanbe zeigen. Wir trafen uns am späten Vormittag in der Rudaki Avenue. Er zeigte mir den Ayni Park. Dieser ist nach einem bekannten tajikischen Dichter benannt, dessen Steinsarg unter einer Kuppel im Park zu besichtigen ist.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/120_Dushanbe/IMG_8987-1024x683.jpg" alt="Mumin, meine neue Prepaid-Buskarte und  ich im Bus in Dushanbe." class="wp-image-5975" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/120_Dushanbe/IMG_8987-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/120_Dushanbe/IMG_8987-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/120_Dushanbe/IMG_8987-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Mumin, meine neue Prepaid-Buskarte und ich im Bus in Dushanbe.</figcaption></figure>



<p>Dieser Dichter sei einer der fünf Nationalhelden nebst dem Präsidenten. Am Mittag wurde ich von einer Bekannten von meinem Freund Jonas in eines ihrer Lieblingsrestaurants mitgenommen. Das Restaurant Sayokh in der Nähe des Busbahnhofs empfehle ich gerne weiter.</p>



<h4>Ausflug nach Hisor</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/121_Hisor/IMG_9019-1024x683.jpg" alt="Der restaurierte Torbogen mit den beiden Türmen beim Eingang zur Festung von Hisor." class="wp-image-5984" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/121_Hisor/IMG_9019-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/121_Hisor/IMG_9019-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/121_Hisor/IMG_9019-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der restaurierte Torbogen mit den beiden Türmen beim Eingang zur Festung von Hisor.</figcaption></figure>



<p>Mehrmals wurde mir ein Ausflug zur Festung von Hisor empfohlen. Darum machte ich mich am Nachmittag auf um die Festung zu erobern. Mit der Linie 8 geht’s vom Zentrum an den Stadtrand. Dort mit geteiltem Taxi oder Marshrutka Nummer 270 nach Hisor und dann mit dem Taxi zur Festung. Diese liegt etwa fünf Kilometer ausserhalb. Vor Ort kann man ein Museum und die Festung für je 10 Somoni besichtigen. Zudem sind die Ruinen einer alten Karavanserei zu sehen. </p>



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<p>Ich hatte gerade die neu nachgebauten Festungsmauern erklommen, als unten auf dem Platz Fanfaren dröhnten und eine traditionelle Musikergruppe aus dem Vollen schöpfte. Dann fuhren Limusinen vor. Presseleute stellten sich auf. Ein gut beleibter Mann in weissem Poloshirt stieg aus. Eine Delegation in Anzügen und Abendkleidern folgte ihm die Treppen hoch. Einige Polizisten standen unscheinbar umher. Ich wurde unverhofft Zeuge eines Empfangs einer ausländischen Delegation.</p>



<h4>Das älteste Restaurant der Stadt – Rohat Teehaus</h4>



<p>Im Teehaus Rohat traf ich eine andere Bekannte meines Freundes Jonas. So lernte ich viel über die klassische tajikische Mentalität und wie diese heute in Dushanbe auf die westliche Moderne trifft. Es war sehr spannend Antworten aus der Perspektive einer zweifach geschiedenen, alleinerziehenden Mutter zu erhalten.</p>



<h4>Ein Tag in Dushanbe</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/120_Dushanbe/IMG_9057-1024x683.jpg" alt="Die Aussicht vom Sofa im Restaurant Safar auf dem Hügel von Dushanbe." class="wp-image-5980" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/120_Dushanbe/IMG_9057-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/120_Dushanbe/IMG_9057-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/120_Dushanbe/IMG_9057-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Aussicht vom Sofa im Restaurant Safar auf dem Hügel von Dushanbe.</figcaption></figure>



<p>Um mir Dushanbe von oben anzusehen, wanderte ich auf den Hügel mit dem Siegespark und dem Weltkriegsdenkmal. Das Denkmal ist eine riesige gestufte Betonwüste. Dieses Jahr ist es 74 Jahre her seit Weltkriegsende. Etwas weiter unten am Hügel kehrte ich im Restaurant Safar ein. Ich genoss die Aussicht auf die Stadt mit dem höchsten Fahnenmast Asiens bei einem feinen Salat, Suppe, dunklem Brot und einem kühlen Weizenbier. </p>



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<h4>Besuch im Nationalmuseum</h4>



<p>Gestärkt machte ich mich auf, um das Nationalmuseum von Tadschikistan zu besuchen. Eine Stunde vor Schliessung traf ich am Eingang ein. Im Untergeschoss waren Mineralien und kunstvoll gestaltete Vitrinen mit ausgestopften&nbsp;Tieren für die Nationalparks Tadschikistans zu sehen. Im Erdgeschoss 1 wurden alle Reiche, die zugehörigen Könige und die entsprechenden archäologischen Fundstätten erklärt. Zentralasien hat eine bewegte Geschichte.&nbsp;Im Stock darüber waren Töpferkunstwerke, Kalligrafie, Münzen, Noten, Instrumente, Portraits von Generälen und politischen Führern ausgestellt. Ein Raum war dem jetzigen Präsidenten Emomali Rahmon und Bauwerken neueren Datums sowie Staatsgeschenken gewidmet. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/121_Hisor/IMG_9078-1024x683.jpg" alt="Das Model eines Strassentunnel im tadschikischen Nationalmuseum in Dushanbe." class="wp-image-5989" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/121_Hisor/IMG_9078-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/121_Hisor/IMG_9078-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/121_Hisor/IMG_9078-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Model eines Strassentunnel im tadschikischen Nationalmuseum in Dushanbe.</figcaption></figure>



<p>Der oberste Stock ist für Kunstliebhaber. Hier sind Gemälde, Schnitzereien, Portraits, Gedichte und Bücher ausgestellt. Um 16:55 schlossen sich wie von Geisterhand die Türen zu den Aussstellungssälen. Die Angestellten machten sich Richtung Ausgang auf. Somit war um Punkt fünf das Museum geschlossen.</p>



<h4>Internationales Festival für Musik und nationale Tänze</h4>



<p>Ich spazierte zum grossen Fahnenmast. Dort erhielt ich von meinem Gastgeber eine Nachricht. In der Philharmonia finde ein Festival statt. Der Eintritt sei kostenlos. Als ich schliesslich ein Taxi fand, erreichte ich den Anlass eine halbe Stunde nach offiziellem Beginn genau zur richtigen Zeit. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/121_Hisor/IMG_9095-1024x683.jpg" alt="Tänzerinnen am sogenannten internationalen Festival für Musik und nationale Tänze." class="wp-image-5995" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/121_Hisor/IMG_9095-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/121_Hisor/IMG_9095-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/121_Hisor/IMG_9095-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Tänzerinnen am sogenannten internationalen Festival für Musik und nationale Tänze.</figcaption></figure>



<p>Die Begrüssungen und Anmoderationen waren gerade zu Ende. Darum begann nun das Tanzspektakel. Bei den &#8220;internationalen&#8221; Musikeinlagen zeigte sich, dass es sich hierbei um eine Inszenierung handelte. Das Italienisch, Französisch und Englisch das Gesungen wurde war definitiv eingeübt. Es handelte sich nicht um internationale Gastsänger sondern um gut geübte international angehauchte Einlagen. </p>



<p><strong>Was würdest du erwarten unter dem Titel internationales Tanzfestival? Schreibe gerne unten einen Kommentar.</strong></p>



<p>Das ganze Program dauerte gute zwei Stunden. Die Programmteile folgten Schlag auf Schlag. Pausen gab es keine. Pop, Klassik und Volkstümliches wechselte sich ab. Ein interessantes aber gedrängtes Spektakel. Nach der Vorführung verbrachte ich den Rest des Abends mit meinem neuen italienischen Kumpel und seiner japanischen Reisebekanntschaft, welche auch zur Vorführung gekommen waren.</p>
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		<title>Nach  Ishkashim mit einem Lada 2107</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Sep 2019 06:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Ishkoshim]]></category>
		<category><![CDATA[Lada 2107]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Supermarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Tuggoz]]></category>
		<category><![CDATA[Wakhan Corridor Museum]]></category>
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<p>Die drei Reisefreunde fuhren heute morgen zurück zum Muborak-i-Vakhani Museum in Yamg. Dort hoffte ich eine neue Mitfahrgelegenheit zu finden. &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/07/mit-einem-lada-2107-nach-ishkashim/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Nach  Ishkashim mit einem Lada 2107</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Die drei Reisefreunde fuhren heute morgen zurück zum Muborak-i-Vakhani Museum in Yamg. Dort hoffte ich eine neue Mitfahrgelegenheit zu finden. Touristenjeeps waren jedoch keine in Sicht. Aber ein lokaler Jeepfahrer nahm mich mit zurück nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/06/die-mitfahrgelegenheit-von-langar-nach-tuggoz/">Tuggoz</a>. Nach einem kurzen Fussmarsch näherte sich dann ein weinroter Lada 2107. Auf mein Zeichen hielten die drei Männer an. Sie erklärten, dass sie nach Ishkashim fahren würden.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/105_Anreise_Ishkoshim/IMG_8380-1024x683.jpg" alt="Diese drei Männer nahmen mich mit nach Iskashim. Hier auf dem Parkplatz bei Bibi Fatima." class="wp-image-5800" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/105_Anreise_Ishkoshim/IMG_8380-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/105_Anreise_Ishkoshim/IMG_8380-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/105_Anreise_Ishkoshim/IMG_8380-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Diese drei Männer nahmen mich mit ihrem Lada 2107 mit nach Ishkashim. Hier auf dem Parkplatz bei Bibi Fatima.</figcaption></figure>



<p>Aber zuerst wollten sie noch ein Bad in Bibi Fatima nehmen. Ich stieg ein. Nun war alles ein Deja-Vue, einfach im Lada 2107 bzw. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/WAS-2107" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Riva</a>, statt im Honda CR-V. Frisch gebadet gings wieder runter nach Tuggoz und weiter durch das Tal Richtung Ishkashim. Mit einheimischen Leuten unterwegs zu sein ist ein besonderes Erlebnis. Während der ganzen Fahrt lief die lokale Musik. Es stiegen immer neue Passagiere zu und aus. </p>



<h4>Halt beim&nbsp;Supermarkt hier&nbsp;und bei Familien dort</h4>



<p>Unterwegs hielten wir bei einem „Supermarkt“. Die Männer kauften eine Flasche Coca Cola. Der nächste Halt war in Udit. In diesem kleinen Dorf assen wir beim Onkel, von einem der drei Männer. Ich wurde auch zum Mittagessen eingeladen und anschliessend mit Äpfeln beschenkt. Später hielten wir noch im Dorf Namadguti Bolo. Dort assen wir frische Aprikosen. Währenddessen besuchte ein anderer Passagier eine Bekannte. Das Wakhan Corridor Museum im Ort war leider geschlossen. (Nachtrag: In Khorugh erfuhr ich von einem anderen Reisenden, dass man sich davon nicht aufhalten lassen sollte. Er habe in Langar und auch in Namadguti Bolo jemand gefunden, der ihm sagen konnte, wer den Schlüssel habe. So sei er in beiden Museen gewesen.) </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/07/mit-einem-lada-2107-nach-ishkashim/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Ich blieb im Lada sitzen und deutete den Männern, dass ich gerne weiter mitfahren würde. Vor Ishkashim tankten wir. Im Dorf hielten wir wieder beim Supermarkt. Ich kaufte die einzige Frucht. Es war eine Honigmelone für 20 Somoni. Nach Ishkashim liess ich mich&nbsp;&nbsp;an der Strasse zum&nbsp;Zelten absetzen. Die drei Männer meinten, ich sollte da einen Platz finden.</p>



<h4>250 Meter von der&nbsp;afghanischen Grenze zelten</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/105_Anreise_Ishkoshim/IMG_8434-1024x683.jpg" alt="Mein Zeltplatz etwas nach  Ishkashim." class="wp-image-5812" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/105_Anreise_Ishkoshim/IMG_8434-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/105_Anreise_Ishkoshim/IMG_8434-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/105_Anreise_Ishkoshim/IMG_8434-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Versteckt hinter Büschen und im Schatten einiger Bäume, schlief ich unweit der afghanischen Grenze.</figcaption></figure>



<p>Ich stellte mein Zelt zwischen einigen Bäumen und Büschen unweit eines Bewässerungskanals auf. Hinter den Büschen war das Flussbett des Pandsch Flusses zu sehen. Auf einer Anhöhe auf der anderen Talseite war ein afghanisches Dorf auszumachen. Der Sternenhimmel war wunderschön und ich schlief herrlich.<br></p>
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		<title>Fabienne&#8217;s Heimreise mit gebrochenem Fussknöchel</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/24/fabiennes-heimreise-mit-gebrochenem-fussknoechel/</link>
					<comments>https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/24/fabiennes-heimreise-mit-gebrochenem-fussknoechel/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2019 06:30:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Flughafen]]></category>
		<category><![CDATA[gebrochener Fuss]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Taxi]]></category>
		<category><![CDATA[Unfall]]></category>
		<category><![CDATA[Unfallversicherung]]></category>
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<p>Am Morgen begannen wir mit der Organisation der Rückführung bzw. Heimreise von Fabienne. Es stellte sich heraus, dass die Unfallversicherung &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/24/fabiennes-heimreise-mit-gebrochenem-fussknoechel/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Fabienne&#8217;s Heimreise mit gebrochenem Fussknöchel</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Am Morgen begannen wir mit der Organisation der Rückführung bzw. Heimreise von Fabienne. Es stellte sich heraus, dass die Unfallversicherung Ihres Arbeitgebers  die Organisation nach Deutschland outgesourced hatte.</p>



<h4>Warten auf die Unfallversicherung</h4>



<p> Nun mussten Röntgenbilder an die Versicherung geschickt werden. Diese mussten die Vertrauensärzte der Versicherung sichten. Dann sollten diese entscheiden, ob ein Rückflug mit einem normalen Flug möglich ist. Es vergingen Stunden bis Fabienne Antwort erhielt. Offenbar hatten sie Mühe die kirgisische Vorwahl richtig zu wählen.</p>



<h4>Alles selber organisieren</h4>



<p>Mit der zweiten Sachbearbeiterin fanden wir schliesslich heraus, dass sie ihren Flug selber upgraden und ein <a href="https://www.allcleartravel.co.uk/blog/fit-to-fly-certificates/">fit to fly Zertifikat</a>, sowie eine Thrombose- Präventionsspritze besorgen müsse. Dies erfuhr sie leider erst gegen 21 Uhr. Also neun Stunden vor ihrem Heimreise Flug. Dank der sehr grossen Unterstützung unserer Gastgeber schafften wir es  jedoch sogar zu später Stunde noch die nötige Spritze und das Zertifikat zu bekommen. Derweil versuchte Dominique den Flug umzubuchen. Dies war jedoch aufgrund der Kurzfristigkeit nicht mehr möglich. Fabienne sollte dann am Flughafen nachfragen, ob ein Upgrade möglich sei. Nur die Rollstuhltransporte an den Flughäfen konnten so kurzfristig dazu gebucht werden.</p>



<h4>Am internationalen Flughafen Manas</h4>



<p>Mit einem komfortablen Taxi fanden wir den Weg zum Flughafen in 40 Minuten, denn es war drei Uhr morgens. Der Check-In von Fabiennes Airline war noch ziemlich menschenleer. Leider war die Dame am Schalter nicht flexibel genug, um Fabienne ein Business Class-Upgrade zu verkaufen. Das einzige, was sie hinbekam war ein Platz in der ersten Reihe. Nach dem fit to fly Zertifikat fragte sie nicht. Zum Abschied steckte ich Fabienne die Thrombose Präventionsspritze und drückte sie herzlich.</p>



<h4>Röntgenbild ist nicht gleich Röntgenbild</h4>



<p>Im Moskau klappte der Rollstuhltransfer für Fabienne. Sie schaffte es dort auch noch ein Buisness Class Upgrade zu ergattern. &#8211; Inzwischen wurde Fabienne in Zürich operiert. Denn auf dem Röntgenbild in der Schweiz wurde sichtbar, dass der Bruch leider nicht so sauber war, wie es auf den Röntgenbildern in Kochkor und <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/10/eine-durchgeplante-sowjetstadt-biskek/">Biskek</a> ausgesehen hatte.&nbsp;</p>



<h4>Mit dem Taxi vom Manas Airport nach Biskek</h4>



<p>Um mich nach dem Abschied etwas aufzumuntern, fragte ich den Taxifahrer nach seiner Lieblingsmusik. Diese Fahrt wurde zur schönsten nächtlichen Taxifahrt meiner Reise. Er arbeitet übrigens nur nachts, weil dann die Strassen weniger voll sind. Ich war etwa gegen fünf Uhr morgens wieder bei meinen Gastgebern und schlief bis am Nachmittag. </p>



<h4>Musikempfehlungen meines Taxifahres aus Biskek</h4>



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</div><figcaption>Ein kirgisischer Kultsong.</figcaption></figure>



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</div><figcaption>Etwas Pop.</figcaption></figure>



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</div><figcaption>Etwas Rap.</figcaption></figure>



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</div><figcaption>Etwas Soundtrack zu einem russischen Mafia Film.</figcaption></figure>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/24/fabiennes-heimreise-mit-gebrochenem-fussknoechel/">Fabienne&#8217;s Heimreise mit gebrochenem Fussknöchel</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Eine Pizza im 4P Hanoi &#8211; die letzen Tage in Hanoi</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/04/06/vorerst-die-letzen-tage-in-hanoi/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Apr 2019 08:26:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vietnam]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Ananas]]></category>
		<category><![CDATA[Hanoi]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Nordvietnam]]></category>
		<category><![CDATA[Taxiapp]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserpuppentheater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/04/06/vorerst-die-letzen-tage-in-hanoi/">Eine Pizza im 4P Hanoi &#8211; die letzen Tage in Hanoi</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>An unseren letzen Tagen in Hanoi gönnten wir uns eine Pizza im 4P Hanoi, gingen ins Thang long Wasserpuppentheater. Wir &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/04/06/vorerst-die-letzen-tage-in-hanoi/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Eine Pizza im 4P Hanoi &#8211; die letzen Tage in Hanoi</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/04/06/vorerst-die-letzen-tage-in-hanoi/">Eine Pizza im 4P Hanoi &#8211; die letzen Tage in Hanoi</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/04/06/vorerst-die-letzen-tage-in-hanoi/">Eine Pizza im 4P Hanoi &#8211; die letzen Tage in Hanoi</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>An unseren letzen Tagen in Hanoi gönnten wir uns eine Pizza im 4P Hanoi, gingen ins Thang long Wasserpuppentheater. Wir liessen uns abermals auf das Strassenleben in Hanoi ein. Der verrückte Verkehr und die Strassenhändler mit ihren süssen Snacks. Dann entschied ich mich für eine Tour in den Norden von Vietnam.</p>



<h4><strong><br></strong>Thang long Wasserpuppentheater</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/16_Hanoi/IMG_8310-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3532" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/16_Hanoi/IMG_8310-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/16_Hanoi/IMG_8310-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/16_Hanoi/IMG_8310-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Wasserpuppen im Wasserpuppentheater.</figcaption></figure>



<p>Das Wasserpuppentheater hat in Vietnam bzw. auch im alten China eine lange Tradition. Offenbar haben Reisbauern bei Langeweile farbige Holzpuppen geschnitzt. Bei besonderen Gelegenheiten wurden diese dann in Form von Puppentheatern dem Dorf präsentiert. Ein solches Spektakel gibt es in Hanoi täglich in drei abendlichen Aufführungen zu sehen. Begleitet wird das ganze von traditioneller Livemusik und Gesang. Das geschickte Führen der Wasserpuppen braucht bestimmt vollen Körpereinsatz hinter dem Vorhang.</p>



<h4>Pizza 4P Hanoi</h4>



<p>Zum Abendessen gönnten wir uns heute den Luxus einer Pizza im Restaurant <a href="https://pizza4ps.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Pizza 4P</a> Hanoi. Wir erhielten gerade noch einen der letzen Tische. Die vier Filialen sind meist völlig ausgebucht. Offenbar mögen auch andere Reisende und Expats nicht die ganze Zeit Nudelsuppe essen.</p>



<h4>Unterwegs im Chaos</h4>



<p>Für das westliche Sicherheitsgefühl braucht man in Hanoi mindestens 10 Schutzengel am Tag. Über die Strasse gehen scheint ein Kamikazeakt zu sein. Sich die Statistik der Verkehrstoten anzuschauen, trägt nicht zu einem besseren Gefühl bei – im Gegenteil. Wie überlebt man also? Beachte folgendes: Niemand ist im Recht bzw. alle sind im Recht. Daraus folgt: Rechne immer mit allem! Dies beherzigend, gilt es sich im Chaos zu integrieren. Für Anfänger empfiehlt sich beim Strassenüberqueren die Schattenlauftechnik. Man wartet auf einen Einheimischen und überquert mit diesem im Gleichschritt die Strasse. So kann man ein Gefühl für Geschwindigkeit und Abstände bekommen. Der Blick ist dabei leicht zur Seite in Richtung entgegenkommende Fahrzeuge zu richten. Gegen Mitte der Strasse ist der Blick zu wenden. Besondere Aufmerksamkeit sollte man gegenüber am Telefon hantierenden Motorradfahrenden walten lassen. Das wichtigste ist, nicht stehen zu bleiben. Alle rechnen damit, dass man sich weiter bewegt.</p>



<h4>Temporäre Fussgängerzonen in der Altstadt</h4>



<p> Wem dies zu riskant ist, bewegt sich mit Vorteil abends in den temporär autofreien Zonen der Altstadt. Für längere Strecken empfiehlt es sich die lokalen Taxi-Apps zu nutzen. <a href="http://grab.com">Gr</a><a href="http://grab.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">a</a><a href="http://grab.com">b</a> ist die bekannteste. <a href="https://www.be.xyz" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Be</a> und GoViet <em>(Nachtrag: inzwischen <a href="http://gojek.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gojek</a>)</em> die Konkurrenten. Zur Anmeldung ist allerdings eine lokale SIM Karte Voraussetzung. Mit den Apps erspart man sich das Verhandeln des Fahrpreises.</p>



<h4>Süsse Snacks kaufen auf der Strasse</h4>



<p>Alle paar hundert Meter trifft man in der Altstadt eine Strassenverkäuferin an, welche Ihre Ware entweder in einem Bauchladen oder auf dem Fahrrad zum Verkauf anbietet. Das Angebot der Bauchläden sind meist frittierte und gezuckerte Hefeteigkugeln. Auf den Fahrrädern wird meist vor allem geschälte Ananas feil geboten. Wer den Preis nicht verhandelt, zahlt locker zehn mal mehr als Einheimische. Der Einheimische zahlt für eine geschälte Ananas mit Chilisalz 10‘000 Dong. Für eine frittierte Zuckerteigkugel 3000 Dong. Kennt man diese Preise, kann man ohne schlechtes Gewissen einen fairen Preis aushandeln.</p>



<h4>Genug Hanoi oder nicht?</h4>



<p>Dominique war nach unzähligen Tagen Hanoi langsam überdrüssig. Der Rummel in den Gassen und das nie endende Hupen in den Strassen schlug ihm langsam aufs Gemüt. Etwas ländlicheres Ambiente war gewünscht. Tama jedoch gefiel die lebhafte Stadt weiterhin und sie wollte insbesondere noch am Zouk-Marathon teilnehmen. Beides ging nicht. Darum beschlossen wir nun für einige Tage getrennte Wege zu gehen.&nbsp;</p>



<h4>Die letzen zwei gemeinsamen Tage in Hanoi</h4>



<p>Wir besuchten erneut unser Lieblingsrestaurant. Die Inhaber von Voie 80&nbsp;kochen täglich zwei vegane Versionen von traditionellen vietnamesischen Gerichten. Dort trafen wir heute drei Westler. Die Schottin, der Franzose und die Amerikanerin verbrachten zusammen die Mittagspause ihres English-Teaching-Training-Course.&nbsp;Dieser sei sehr intensiv, aber eine gute Vorbereitung für die Lehrtätigkeit. &#8211; Ein Besuch im Reisebüro von Ethictravel machte vor allem Dominique Lust auf den <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/04/13/doch-nochmal-nordwaerts-noerdlich-von-hanoi/">Norden von Vietnam</a>. Tama schreckte vor zu viel Busfahren zurück.&nbsp;Übermorgen würde Dominique darum die Reise in den Norden alleine antreten, während Tama in Hanoi noch weiter Zouktanzen würde. Doch bevor es soweit war, fuhr Dominique auch nochmal zum Lindyhop-tanzen. Diesmal war das Event aber leider spärlich besucht. Die erste Hälfte war ein Anfängerkurs. Es war gut zu hören, dass es auch in Saigon eine Lindyhop-Szene geben soll.<br></p>
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