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	<title>Wandern Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Wandern Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Wanderung zum Inle See</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2020 15:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Baden]]></category>
		<category><![CDATA[Guide]]></category>
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<p>Der Treffpunkt für das Trekking oder die Wanderung zum Inle See war das Agenturbüro. Hier konnten wir unser Gepäck abgeben, &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/23/wanderung-zum-inle-see/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Wanderung zum Inle See</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Der Treffpunkt für das Trekking oder die Wanderung zum Inle See war das Agenturbüro. Hier konnten wir unser Gepäck abgeben, das wir nicht auf die Wanderung mitnehmen wollten. Hier trafen wir auf eine Amerikanerin. Sie hatte wohl nach uns gebucht und somit waren wir nun doch nicht ganz alleine auf dem Trekk.</p>



<h4 class="wp-block-heading"> Auf schmalen Fusswegen von Dorf zu Dorf &#8211; Trekking Tag 1</h4>



<p>Unsere Trekkingleiterin nannte sie sich Julie,  jedenfalls gegenüber uns Touristen. Sie würde uns auf unserer Wanderung zum Inle See begleiten. Nun führte uns durch Kalaw, am Bahnhof vorbei und dort langsam aus dem Dorf in die satt grüne Landschaft. Wir überquerten einige Felder, blieben jedoch immer schön auf kleinen Fusswegen. Es ging langsam den einen Hang hoch und später entlang eines anderen Hügels wieder einen Hang hinunter. Zwischendurch konnten wir von einem Aussichtspunkt über ein Stück Landschaft gucken. </p>



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<p>Zum Mittagessen gab es Nudeln mit Ei mitten im Nirgendwo bei einem kleinen Restaurant und einem Kiosk. Später verloren wir für eine Weile unsere Trekkingführerin, bzw. sie verlor uns, da sie selten zurückschaute und wir an einer Weggabelung geradeaus statt links gingen. Später fanden wir Cherry-Tomaten und Beeren.&nbsp;Mitte Nachmittag erreichten wir ein Dorf. Hier würden wir&nbsp;bei einer Familie in einem Homestay schlafen.. Das Dorf Sin Leal war das letzte Dorf, welches noch Ausländer aufnehmen wollte (#Corona). Alle anderen Dörfer hatten den Zugang zum Dorf für Ausländer bereits untersagt. Hinter dem Haus nahm ich eine „Eimer Dusche“. Im Dorf entdeckte ich eine Futterschneidemaschine und beobachtete wie ein Junge ohne Schutzvorkehrungen Pestizid auf einem Feld versprühte.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Weiter über Stock und Stein zu einem Kloster &#8211; Trekking Tag 2</h4>



<p>Ich&nbsp;schnitt mich mit einem Gras in den Finger. Julie hatte sofort ein Grasblatt zur Hand, welches antiseptisch wirke. Derweil kramte die Amerikanerin ein alkoholgetränktes septisch abgepacktes&nbsp;Stück Textilie&nbsp;aus&nbsp;ihrer Apotheke. Später fanden wir eine tote Schlange. Am späten Nachmittag erreichten wir eine Hauptstrasse. Dorthin&nbsp;waren zwei weitere Touristinnen gebracht worden. Sie hatten eine&nbsp;Zwei-Tages-Tour gebucht und begleiteten uns für den Rest auf unserem Trek. Es waren eine Japanerin und eine Südkoreanerin. Beide arbeiteten für eine Reiseagentur. Da inzwischen das Reisen aufgrund der (#Corona) Umstände nicht mehr populär war, waren sie beide sozusagen freigestellt und gingen einmal selbst reisen. Die Südkoreanerin arbeitet eigentlich in Vietnam für eine südkoreanische Reiseveranstalterin. </p>



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<p>In den nächsten Stunden kamen wir leider nicht mehr so richtig in&nbsp;abgelegenes Gebiet. Aber wir liefen bei einem kleinen Wasserrad vorbei, welches eine Wasserpumpe antrieb, die das nahe Dorf mit Wasser versorgt. Dort waren auch einige Frauen mit Waschen am Bächlein beschäftigt. Später schwammen wir im Fluss. Dieser war allerdings&nbsp;wenig&nbsp;tief, so dass es eher ein ins Wasser liegen war. Zum Kloster,&nbsp;wo wir am Abend übernachteten,&nbsp;war&nbsp;es&nbsp;nun nicht mehr allzuweit. Noch vor dem Sonnenuntergang erreichten wir&nbsp;dieses. Eine Ecke des Gebetssaals&nbsp;war mit ein paar aufgespannten Vorhängen abgetrennt. Dort war am Boden ein Massenlager&nbsp;mit nebeneinander gelegten Matratzen eingerichtet. Dieses&nbsp;war für uns. Im Kloster hatte es viele Katzen. Das Duschen war sehr erfrischend, denn Warmwasser&nbsp;hatte&nbsp;es&nbsp;nicht. Zum Abendessen gab es einige Töpfe&nbsp;voll&nbsp;köstlicher&nbsp;Speisen. Julie jedoch ass nie mit uns mit.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Abstieg zum Inle See &#8211; Trekking Tag 3</h4>



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<p>Wir spazierten nun eine Weile auf einer Strasse, welche zu einem Kontrollposten führte. Dort mussten wir die Touristentaxe bezahlen, welche die Regierung von Myanmar den Touristen für den Besuch des Inle-Sees abverlangt. Das Ticket hat später nie jemand kontrolliert und auch die Hotels haben nicht nachgefragt. Die Wanderung ging heute leider vorallem abwärts. Während etwa zwei Stunden stiegen wir einige hundert Höhenmeter hinunter bis wir auf einer Strasse, vorbei an Reisfeldern, in Richtung Dorf am grünen See liefen. Julie erklärte uns wie hoch das Wasser hier in der Regenzeit zu stehen komme und, dass dann die meisten hier mit dem Boot unterwegs seien. Das Mittagessen war köstlich. Wir konnten uns dazu ein kühles Bier gönnen. Hier verabschiedete sich nun unsere Trekkingleiterin Julie. Die Wanderung zum Inle See war hier vollendet. Als wir mit ihr Nummern tauschten, verriet sie uns noch ihren tatsächlichen Namen. Sie fuhr nun mit dem Mann zurück nach Kalaw, welcher unser Gepäck gebracht hatte. Unser Gepäck war auf einem Boot. Dieses brachte uns später nach Nyaung Shwe.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Bootfahrt über den Inle See bis nach Nyaung Shwe</h4>



<p>Zuerst aber würden wir eine Silberschmiede und dann einen Souvenirladen ansteuern. Tatsächlich hielt der Bootsman bald bei einem Haus am Kanal an. Die Silberschmiede mit grossem Silberschmuck Laden hatte eine Schauwerkstatt und etwa drei Räume gefüllt mit Vitrinen. Uns wurde Tamarin und Tee offeriert. Der zweite Halt war bei einem Souvenirshop. Dort sassen zwei Frauen auf einer Bank. Sie lächelten freundlich. Von Ihrem Hals war nichts zu sehen. Dieser war verdeckt von goldigen Ringen. Diese Tradition ist so exotisch, dass sie wohl als Attraktion in diesem Souvenirladen angestellt wruden. Sie schienen ganz offensichtlich darauf zu warten, dass sich Touristen neben ihnen auf die Bank setzen und Fotos machen. Für die Touristinnen gab es sogar ein paar halbe Ringattrappen, um sich für ein Foto neben die zwei Frauen zu setzen. </p>



<p>Erst jetzt überquerten wir den See. Später steckten wir im Wasserlilien Dickicht fest, als der Bootsmann mit uns zu einem Luxushotel fuhr, um die Japanerin abzuladen. Dieses Hotel war auf halber Höhe des Sees und schien ziemlich ausgestorben aber pompös. Eine Nacht müsste hier locker zwischen 100 und 150 Dollar kosten.</p>



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<p>Die Fahrt auf dem Boot ging noch länger weiter. Wir sahen noch Ruderer, welche mit einem Bein ruderten und mit zwei Händen Fischernetze einsammelten. Darauf verliessen wir den See und fuhren auf einem Kanal bis zur Stadt <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/28/nyuan-shwe-ausfluege/">Nyaung Shwe</a> oben am See. Dort hatten wir das Diamond Star Hotel gebucht. Der Zimmerpreis war hier allerdings Verhandlungssache. Insbesondere, weil wir bereit waren, in lokaler Währung statt in Dollar zu bezahlen. Das Zimmer war sauber und hatte ein privates Badezimmer und sogar das Warmwasser funktionierte. Darüber freuten wir uns nach drei Tagen Trekking am meisten. Wir verhandelten für zwei Nächte, verlängerten später aber auf vier Nächte. Der Fahrradverleih des Hotels war gerade doppelt so günstig wie in Bagan, weniger als ein Dollar für einen ganzen Tag pro Fahrrad.</p>
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		<title>Besuch im Bergdorf Saribas</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/29/besuch-im-bergdorf-saribas/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2019 14:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Bergdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Saribas]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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<p>Mein Tagesziel war das abgelegene Bergdorf Saribas. Die Iranerin Soodeh hat es mir als ein authentisches kleines Dorf empfohlen. Ich &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/29/besuch-im-bergdorf-saribas/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Besuch im Bergdorf Saribas</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Mein Tagesziel war das abgelegene Bergdorf Saribas. Die Iranerin Soodeh hat es mir als ein authentisches kleines Dorf empfohlen. Ich beschloss, mich bis dorthin per Autostopp fortzubewegen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Autostopp bis Kakhi</h4>



<p>Vom Zentrum nahmen mich zwei Männer in ihrem Lada in Richtung Stadtrand mit. Nun lief ich bis zur Ausfallstrasse. Vor der Brücke am Stadtrand standen einige Taxi. Als ich über die Brücke lief,  traf ich einen Mann. Er sei Inhaber des Filmstudios <a rel="noreferrer noopener" aria-label="urfansoy film (öffnet in neuem Tab)" href="http://letmegooglethat.com/?q=urfansoy+film" target="_blank">urfansoy film</a>. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/173_Weiterreise_nach_Saribas/IMG_1344.jpg" alt="" class="wp-image-7641" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/173_Weiterreise_nach_Saribas/IMG_1344.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/173_Weiterreise_nach_Saribas/IMG_1344-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/173_Weiterreise_nach_Saribas/IMG_1344-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/173_Weiterreise_nach_Saribas/IMG_1344-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Meine zweite Mitfahrgelegenheit bog hier von der Hauptstrasse ab.</figcaption></figure>



<p>Kurz nachdem er verschwunden war, kamen zwei Herren in einem weinroten Lada angefahren. Sie nahmen mich etwa eine&nbsp;halbe&nbsp;Stunde mit. Dann&nbsp;bogen sie von der Hauptstrasse ab, so dass ich mein Glück erneut versuchte.&nbsp;Bald kam ein grosser Jeep daher. Die beiden Herren darin nahmen mich&nbsp;mit&nbsp;bis nach Kakhi. Dort versuchte ich&nbsp;es nochmal mit Autostopp, nahm aber schliesslich den Lokalbus&nbsp;bis nach Eliseni.&nbsp;Am Abzweiger nach Saribas stieg ich aus und lief los.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wanderung nach Saribas</h4>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/29/besuch-im-bergdorf-saribas/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Nach 1.5 Stunden wandern, setzte ich mich für ein Picknick. Plötzlich hörte ich einen Jeep. Er verlangsamte kurz, doch er war dermassen überfüllt, dass für mich kein Platz darin war. Somit wanderte ich nochmal eine Stunde. Die Strasse führte durch einen Bach. Diesen durchquerte ich barfuss. Vom Bachbett war es nochmal eine knappe halbe Stunde bis zum Anfang des Bergdorfs. Im Dorf sah ich ein Schild des WWF, welches über ein Projekt informierte. Etwas weiter sprachen zwei Männer zusammen. Ich fragte sie, ob es hier ein Restaurant gebe. Sie lachten und verneinten. Der eine hies Ismat. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Einladung zum Tee</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/174_Saribas/IMG_1365.jpg" alt="Gastfreundschaft in Saribas" class="wp-image-7646" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/174_Saribas/IMG_1365.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/174_Saribas/IMG_1365-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/174_Saribas/IMG_1365-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/174_Saribas/IMG_1365-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Zu Gast in Saribas: Dolma, Tschöreitsch, Pendir und Salat.</figcaption></figure>



<p>Er lud mich zum Tee bei seiner Schwägerin Familä ein. Die Schwägerin und ihr Mann Schachim tranken mit mir Tee und amüsierten sich mit meinem Hut und meiner Kamera. Dann wärmte sie noch Dolma. Dieses Gericht besteht aus in Kohlblätter eingerolltem Hackfleisch. Dazu boten sie mir Tschöreitsch (Brot) und Pendir (Käse) an. Zum Chai (Schwarztee) gab es Gänd (Zucker).</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zu Gast bei Ismat</h4>



<p>Nach einer Weile meinte Ismat, ich solle nun mit meinem Gepäck mit ihm mitkommen. In seinem Zuhause konnte ich meinen Rucksack deponieren.  Er nahm sein Fernglas und nahm mich mit auf einen Spaziergang durchs Dorf. Am Dorfrand übergab er mir sein Fernglas und bat mich, hier auf ihn zu warten. Ich beobachtete wie an einigen fernen Orten im Tal Kuhherden getrieben wurden. Es wurde langsam kühl und ich spazierte ein wenig durchs Dorf. Das Dorf bestand vor allem aus verlassenen Haus-Ruinen. Das einzige offensichtlich unterhaltene Gebäude war die Moschee.</p>



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<p>Es leben noch etwa 15 Familien hier. Früher hätten hier 350 Menschen gelebt. Als mich Ismat wieder fand, lud er mich zu sich nach Hause ein. Hier wohne er nur noch im Sommer. Im Winter lebe er in Kakhi bei seiner Frau und Familie. Zuerst sassen wir in seiner Aussenküche. Dann jedoch bat er mich in sein Wohnzimmer und schaltete den Fernseher an. Er wärmte einen Topf mit Fleisch und lud mich zum Abendessen ein. Ich schenkte ihm eine Tafel Kasachstan-Schokolade.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Bollywood Abend</h4>



<div class="wp-block-image is-style-circle-mask"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61W3L2GJ2rL._SX342_.jpg" alt="" width="342" height="342"/></figure></div>



<p>Sein Schwager kam später noch auf ein Tee vorbei. Es lief ein <a href="https://www.imdb.com/title/tt3863552/">episches Bollywood Drama </a>auf der Flimmerkiste. Ein pakistanisches Mädchen steigt auf der Rückfahrt von Indien im Grenzsektor aus dem Nachtzug aus, weil es ein Lamm aus einem Loch retten will. Es schafft es jedoch nicht mehr auf den weiterfahrenden Zug und fährt dann mit einem Güterzug nach Indien. </p>



<p>Irgendwann während dem Film, schlief ich auf dem Sofa ein. Vorher hatte mir Ismat versichert, dass ich am Morgen um 7:30 mit dem Jeep von Saribas zurück nach Kaxhi fahren könne.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Abschied von Ismat</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/174_Saribas/IMG_1394.jpg" alt="Auf der Bank beim Jeep Taxi in Saribas" class="wp-image-7653" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/174_Saribas/IMG_1394.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/174_Saribas/IMG_1394-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/174_Saribas/IMG_1394-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/174_Saribas/IMG_1394-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ismat (Mitte) brachte mich zum Jeep. Dort wartete auch schon ein anderer Passagier auf den Fahrer.</figcaption></figure>



<p>Tatsächlich  besammelte sich in der Nähe des Jeeps, den ich am Vortag gesehen hatte, gegen 7:30 eine Gruppe von Herren und Schülern. Nachdem der Fahrer  den Motor aufgewärmt hatte, fuhren wir um 7:43 los und waren bereits um 7:56 bei meinem gestrigen Picknickplatz und um 8:06 zurück in Kaxhi. 20 Minuten Jeep fahren versus 3 Stunden wandern. Der Fahrer lud mich netterweise an der Hauptstrasse ab. Von hier war es ein leichtes per Autostopp nach Zagatala zu gelangen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/174_Saribas/IMG_1392.jpg" alt="Taxi Jeep in Saribas" class="wp-image-7652" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/174_Saribas/IMG_1392.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/174_Saribas/IMG_1392-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/174_Saribas/IMG_1392-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/174_Saribas/IMG_1392-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Mit diesem Jeep durfte ich für 3 AZN nach Kaxhi mitfahren. Nebst dem Fahrer und mir fuhren noch zwei Schüler, eine Schülerin und zwei Herren mit.</figcaption></figure>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/29/besuch-im-bergdorf-saribas/">Besuch im Bergdorf Saribas</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Der See im Wald &#8211; Garanohur</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/24/der-see-im-wald-garanohur/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2019 12:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Diyalli]]></category>
		<category><![CDATA[Garanohur]]></category>
		<category><![CDATA[Marshrutka]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Sheki]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/24/der-see-im-wald-garanohur/">Der See im Wald &#8211; Garanohur</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Kurz bevor die Sonne mein Zelt anlachte, wachte ich auf. Der Morgentau war noch nicht gefroren, aber es war definitiv kühl. Schnell &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/24/der-see-im-wald-garanohur/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Der See im Wald &#8211; Garanohur</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/24/der-see-im-wald-garanohur/">Der See im Wald &#8211; Garanohur</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/24/der-see-im-wald-garanohur/">Der See im Wald &#8211; Garanohur</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Kurz bevor die Sonne mein Zelt anlachte, wachte ich auf. Der Morgentau war noch nicht gefroren, aber es war definitiv kühl. Schnell zog ich mich an, packte meinen Wanderrucksack und den Rest in meinen grossen Rucksack. Ich beschloss, das Zelt zum Trocknen an der Sonne stehen zu lassen. Am Ende der Dorfstrasse fragte ich eine Frau im Garten nach dem Weg zum See Garanohur. Sie deutete mir, dass ich weiter unten hätte abzweigen sollen. Tatsächlich. Etwas weiter unten ging ein Weg links in Richtung Friedhof. Dieser führte mich stets aufwärts in die richtige Richtung. Bald schon sah ich die beiden Dörfer ganz weit unter mir. Der Weg war steiler und anstrengender als gedacht, war aber gut und schön. Die Herbstlandschaft war malerisch. Irgendwann endete der Wanderweg allerdings ohne dass Garanohur in Sichtweite wäre. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Zurück zum trockenen Zelt</h4>



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<p>Ich lief eine Stunde quer durch den Wald, bis ich den See fand.&nbsp;Gegen Mittag war ich dort. Ein See total umgeben von Wald hatte ich noch selten gesehen. Ich genoss mein Picknick und war am frühen Nachmittag wieder &nbsp;zurück.&nbsp;Die Sonne hatte mein Zelt getrocknet. Ich brach es ab und wollte gerade los, als erneut&nbsp;ein Mann herbei&nbsp;spazierte.&nbsp;Er hatte einen Kessel dabei und wollte offensichtlich irgendwas sammeln gehen. Auf seine Frage antwortete ich ihm: Nein, ich habe kein Essen mehr. Heute war ich beim Garanohur See. Ich komme aus der Schweiz und gehe nun nach&nbsp;Ismailli.&nbsp;Nun erklärte er mir netterweise, was ich  schon wusste. Auf dem Weg zur Hauptstrasse gebe es ein&nbsp;магазин,&nbsp;also einen Laden. Im nächsten Dorf&nbsp;begegnete ich&nbsp;zwei Touristen aus Azerbeijan,&nbsp;die auch zum See wollten.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Via Ismailli nach Sheki</h4>



<p>Sie unterschätzten die Wanderung wohl auch etwas. Allerdings erhielten sie gleich eine Mitfahrgelegenheit ins Dorf am Ende der Strasse. Wir verabschiedeten uns. Im gleichen Moment kam ein Lada in die andere Richtung gefahren und ich durfte mitfahren. In der nächsten Kleinstadt Ismailli blieb ich nur einige Minuten. Der Lada-Fahrer lud mich direkt an einem Busstopp in Richtung Sheki ab. Kaum war ich ausgestiegen, fuhr schon eine Marshrutka herbei. Unterwegs erhielt ich den Kontakt eines Aserbaidschaners. Ich könne ihn jederzeit anrufen, falls ich ein Problem habe. Ein Polizist, welcher gerade Feierabend hatte, erklärte mir, dass er nun nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/28/vier-tage-in-sheki/">Sheki</a> fahre und dann nach Baku ins Spital. Die Strasse im Süden muss um einiges besser ausgebaut sein, wenn sich dieser Umweg für ihn lohnt.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Ankunft in einem gemütlichen Hostel</h4>



<p>Die iranische Couchsurferin hatte mir ein gemütliches Hostel empfohlen. Dort duftete es wie bei meiner Grosstante. Ein junger Mann hatte das Haus von einer Familie gemietet. Diese war kürzlich nach Baku gezogen. Im Hostel traf ich zwei Franzosen und Wolfgang aus Deutschland. Zusammen gingen wir Abendessen. Der Kellner im Restaurant hatte eine spezielle Gabe. Er kannte&nbsp;Europäischen Pop aus den 80 er Jahren wie ein Musiklexikon.&nbsp;So lernten wir deutsche und französische Pop-Ikonen kennen, von denen wir zuvor noch nie gehört hatten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1338.jpg" alt="" class="wp-image-7639" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1338.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1338-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1338-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/172_Sheki/IMG_1338-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Informationstabelle zu Fahrzeiten von und nach Sheki. Nach Baku sind es mit dem Bus nur fünf Stunden.</figcaption></figure>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/24/der-see-im-wald-garanohur/">Der See im Wald &#8211; Garanohur</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<item>
		<title>Das Bergdorf mit den Kohleminen &#8211; Kante</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/das-bergdorf-mit-den-kohleminen-kante/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2019 18:42:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Autostoppen]]></category>
		<category><![CDATA[Bergbau]]></category>
		<category><![CDATA[Esel]]></category>
		<category><![CDATA[Kante]]></category>
		<category><![CDATA[Kohleminen]]></category>
		<category><![CDATA[Lastwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagbau]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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<p>Mein Freund hatte mir eine Adresse eines Bekannten im Bergdorf mit den Kohleminen &#8211; Kante geschickt. Bei ihm könnte ich &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/das-bergdorf-mit-den-kohleminen-kante/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Das Bergdorf mit den Kohleminen &#8211; Kante</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Mein Freund hatte mir eine Adresse eines Bekannten im Bergdorf mit den Kohleminen &#8211; Kante geschickt. Bei ihm könnte ich bestimmt übernachten. Von dort aus wäre es nicht weit zu den Kohleminen in Kante. Kante liegt in einem Seitental oberhalb von Sarvoda. Sarvoda ist ein kleines Dorf auf dem Weg zwischen <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/20/in-der-tadschikischen-hauptstadt-dushanbe/">Dushanbe</a> und Ayny. Kante gehört nicht zu den bekannten tadschikischen Tourismusdestinationen. Denn von Sarvada fahren die meisten zum <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/der-beruehmte-moeraenensee-iskandarkul/">Iskandarkul</a>. Wer nach Kante fährt fühlt sich wie ein Entdecker und muss wissen was er hier sucht. Ausgerüstet mit Koordinaten und Beschreibungen fuhr ich nun erst mal mit einem Taxi zum Haus des Bekannten meines Freundes.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Gastfreundschaft überall</h2>



<p>Da dieser Bekannte noch auswärts bei der Arbeit war, wurde ich bei seinem Bruder empfangen. Auf einem kleinen Spaziergang lud mich sein Nachbar zum Tee ein. Als ich im Teeraum sass, brachte seine Frau sogar eine Suppe. Bald wurde es draussen dunkel. Ich verabschiedete mich herzlich dankend. Inzwischen war der gesuchte Bekannte von der Arbeit zurückgekehrt. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/125_Gastgeber_Kante/IMG_9205-1024x683.jpg" alt="Sharov aus Kante" class="wp-image-6023" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/125_Gastgeber_Kante/IMG_9205-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/125_Gastgeber_Kante/IMG_9205-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/125_Gastgeber_Kante/IMG_9205-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Abschiedsfoto mit Sharov aus Kante, dem Bekannten meines Freundes Jonas.</figcaption></figure>



<p>Sein Sohn holte mich bei seinem Onkel ab. Er freute sich sehr über meinen Besuch. Zuerst hatte er mich für seinen Bekannten aus der Schweiz gehalten. Als das Missverständnis geklärt war, trübte sich jedoch seine Stimmung nicht. Nun löcherte er mich mit Fragen. Dann zeigte er mir stolz einen viel versprechenden Stein. Den habe er kürzlich gefunden, erzählte er geheimnisvoll. Vielleicht werde er damit reich. Vorerst muss er jedoch als Automechaniker im nächst grösseren Ort arbeiten gehen. Auch am nächsten Morgen wieder. Mit seinem weinroten Lada tuckerte er gegen acht Uhr davon. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/125_Gastgeber_Kante/IMG_9208-1024x683.jpg" alt="Sharov aus Kante fährt zur Arbeit ausserhalb " class="wp-image-6024" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/125_Gastgeber_Kante/IMG_9208-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/125_Gastgeber_Kante/IMG_9208-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/125_Gastgeber_Kante/IMG_9208-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Sharov fährt zur Arbeit in die Autowerkstatt in Ayny.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wanderung zu den Kohleminen</h2>



<p>Meine Expedition im Bergdorf mit den Kohleminen &#8211; Kante konnte beginnen. Sharov lebte am unteren Rand von Kante. In das Dorfzentrum führt eine Strasse den Berg hoch. Von Kohleminen war jedoch noch keine Spur zu sehen. Die Koordinaten meines Freundes zeigten einen Ort ausserhalb des Dorfes. Ich folgte dem Weg, der hinter dem Dorf zum Friedhof führte. Dort war auf einer Anhöhe eine Halle und viele Lastwagen auszumachen. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/126_Expediton_Kante_Maschinen/IMG_9216-1024x683.jpg" alt="Der industrielle Kohleabbau im Bergdorf mit den Kohleminen - Kante" class="wp-image-6028" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/126_Expediton_Kante_Maschinen/IMG_9216-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/126_Expediton_Kante_Maschinen/IMG_9216-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/126_Expediton_Kante_Maschinen/IMG_9216-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein staubiger Abhang mit schmalen Fahrwegen und etwas technischem Gerät weiter unten.</figcaption></figure>



<p>Ein erster Lastwagen verliess das abgesperrte Gelände. Dieser Fährte folgend stapfte ich knöcheltief im Staub auf dem Weg. Hinter einem kleinen Graben sah ich eine grau, schwarze Landschaft mit kurzen Förderbändern. Hierhin war der Lastwagen verschwunden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lastwagenstoppen und Kabinenbekanntschaften</h2>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/126_Expediton_Kante_Maschinen/IMG_9238-1024x683.jpg" alt="in der Lastwagenkabine im Bergdorf mit den Kohleminen - Kante" class="wp-image-6033" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/126_Expediton_Kante_Maschinen/IMG_9238-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/126_Expediton_Kante_Maschinen/IMG_9238-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/126_Expediton_Kante_Maschinen/IMG_9238-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Lastwagenfahrer Fahrhod führt täglich mehrmals zur Mine hinauf und wieder hinunter.</figcaption></figure>



<p>Ein weiterer Lastwagen kam in meine Richtung gefahren. Kurz entschlossen versuchte ich mein Glück im Lastwagenstoppen. Der Fahrer hielt tatsächlich. Jetzt durfte ich mit den Männern in der Lastwagenkabine mitfahren. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/126_Expediton_Kante_Maschinen/IMG_9244-1024x683.jpg" alt="Farhod fährt davon zum Bergdorf mit den Kohleminen - Kante" class="wp-image-6034" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/126_Expediton_Kante_Maschinen/IMG_9244-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/126_Expediton_Kante_Maschinen/IMG_9244-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/126_Expediton_Kante_Maschinen/IMG_9244-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Farhod fährt davon. Der Lastwagen wirbelt den Staub auf dem Weg auf.</figcaption></figure>



<p>Farhod, der Fahrer fährt am Tag acht mal diesen Weg hoch und runter. Seine Kumpel in der Kabine waren Baggerfahrer und auf dem Weg zu ihren Baggern. Oben lädt ein Kollege seine Ladefläche mit einigen grossen Baggerschaufeln voll mit Kohlestücken und Kohlestaub. Derweil macht Farhod ein kurzes Nickerchen in der Kabine. Wenn der Kollege fertig ist, hupt er. Dann bringt Farhod die Ladung weg. Nebst Kohle wird ganz nebenbei auch Stein abgebaut. Unten verabschiedete ich mich dankend. Eine Tour war spannend, die zweite hätte mich gelangweilt. Ich war eigentlich auf der Suche nach etwas anderem. </p>



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<h4 class="wp-block-heading">Von Hand graben und mit Eseln wegbringen</h4>



<p>Im Bergdorf mit den Kohleminen &#8211; Kante soll es aber auch Minen geben in denen von Hand Kohle abgebaut wird. Am Vorabend war ich bereits Männern mit schwarz verstaubten Gesichtern und vollbepackten Eseln begegnet. Ein kurzer Austausch mit meinem Freund in der Schweiz, brachte Licht ins Dunkel. Diese Minen sollten oberhalb des Dorfes zu finden sein. Tatsächlich traf ich dort wieder auf einen Mann mit vier vollbepackten Eseln. Wenige Meter weiter sah ich am Wegrand den ersten Mineneingang. Er war ungesichert und nur mit Holzgattern versperrt. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/127_Expedition_Kante_Manuel/IMG_9262-1024x683.jpg" alt="Eine Kohlemine im Bergdorf mit den Kohleminen - Kante" class="wp-image-6036" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/127_Expedition_Kante_Manuel/IMG_9262-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/127_Expedition_Kante_Manuel/IMG_9262-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/127_Expedition_Kante_Manuel/IMG_9262-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Eingang der Mine war nur mit einem Holzgatter versperrt.</figcaption></figure>



<p>Im Tunnel konnte ich kaum stehen. Es war stockdunkel. Meine Taschenlampe nützte wenig. Das Licht wurde vom schwarzen Gestein verschluckt. Wieder draussen entdeckte ich entlang des kleinen Wegs nun dutzende solche Eingänge. In einem stand ein vollbepackter Esel. Etwas später erschien ein Mann mit schwarz staubigem Gesicht. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/127_Expedition_Kante_Manuel/IMG_9284-1024x683.jpg" alt="Ein Esel schaut aus einer Kohlemine im Bergdorf mit den Kohleminen - Kante" class="wp-image-6040" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/127_Expedition_Kante_Manuel/IMG_9284-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/127_Expedition_Kante_Manuel/IMG_9284-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/127_Expedition_Kante_Manuel/IMG_9284-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Zwei Esel schauen aus einem Mineneingang.</figcaption></figure>



<p>Er wollte sich nicht fotografieren lassen und trieb die Esel schnell weiter. Als er verschwunden war, wagte ich mich in die Mine aus der er gekommen war. Nach wenigen Schritten hörte ich hinten im Berg ein dumpfes Schlagen. Dort hinten im Dunkel arbeiteten sie also, diese Mineure. In keiner der Minen sah ich eine Einbruchsicherung. Um noch weiter in die Mine hinein zu laufen, fehlte mir der Mut. Die Arbeit dort hinten musste schwer, ermüdend und wohl auch gefährlich sein. Gerne hätte ich mit einem der Arbeiter gesprochen.</p>



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		<title>Wandern mit Hiking Tadschikistan</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/21/wandern-mit-hiking-tadschikistan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Sep 2019 18:38:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Baden]]></category>
		<category><![CDATA[botanischer Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Dushanbe]]></category>
		<category><![CDATA[Expads]]></category>
		<category><![CDATA[Hiking Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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<p>Vor meiner Weiterreise wollte ich noch einen Ausflug von Dushanbe aus machen. Hiking Tadschikistan bot am Samstag eine gemütliche Wanderung &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/21/wandern-mit-hiking-tadschikistan/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Wandern mit Hiking Tadschikistan</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Vor meiner Weiterreise wollte ich noch einen Ausflug von Dushanbe aus machen. Hiking Tadschikistan bot am Samstag eine gemütliche Wanderung an. Die Tourismus Agentur bietet kurze und längere Wanderungen in Tadschikistan an. Heute war ein kleines Tal etwas nördlich von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/20/in-der-tadschikischen-hauptstadt-dushanbe/">Dushanbe</a> auf dem Programm. Die Wanderung war als Familienwanderung ausgeschrieben. Entsprechend gemütlich war das Wandertempo.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Unterwegs mit Expats und Locals</h4>



<p>Zwei Wanderführer von Hiking Tadschikistan begleiteten die Wandergruppe. Diese bestand sowohl aus Expats und Locals. Eine Frau aus Deutschland ist seit kurzem in Tadschikistan und betreut die DSD Schulen (Deutsches Sprach Diplom). Ein russisches Ehepaar, welches schon länger in Dushanbe lebt war auch dabei. Die Frau ist bei einem Handelsunternehmen tätig, welches japanische Bagger importiert. Als Guide waren zwei Tadschiken dabei. Der eine ist Student der internationalen Beziehungen und der andere war früher in der IT tätig. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/122_HikingTajikistan/IMG_9113-1024x683.jpg" alt="eine Wandergruppe unterwegs mit Hiking Tadschikistan" class="wp-image-5996" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/122_HikingTajikistan/IMG_9113-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/122_HikingTajikistan/IMG_9113-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/122_HikingTajikistan/IMG_9113-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Meine Wandergruppe an diesem Samstag.</figcaption></figure>



<p>Die einzige tadschikische Teilnehmerin ist Verkäuferin bei einer spanischen Kleidermarke im mittleren Preissegment. Eine Frau aus der Ukraine erzählte, dass sie für das Unicef arbeitet. Ein portugiesisch – schwedisches Paar mit Sohn hat sich vor zwei Jahren für Tadschikistan entschieden. Er arbeitet für die <a href="https://www.oecd.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="broken_link">OECD</a>. Eine Frau aus Polen mit Tochter erzählte, dass ihr Mann für ein EU-Projekt arbeitet. Die Kinder kannten sich. Sie gehen beide auf die amerikanische Schule. Diese ist offenbar etwas etablierter als die kürzlich eröffnete britische Schule. Allen gemeinsam war, dass sie für mindestens ein Jahr in Dushanbe leben. Ich war also der einzige Reisende in der Gruppe.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Baden im Bach</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/122_HikingTajikistan/IMG_9137-1024x683.jpg" alt="kleiner Wasserfall auf der Wanderung mit Hiking Tadschikistan" class="wp-image-6001" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/122_HikingTajikistan/IMG_9137-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/122_HikingTajikistan/IMG_9137-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/122_HikingTajikistan/IMG_9137-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Am Wanderweg war ein kleiner natürlicher Pool. Hier badeten wir im Bach.</figcaption></figure>



<p>Auf dem Rückweg unserer Wanderung erfrischten wir uns im kühlen Nass des Baches. Bei 38 Grad Lufttemperatur war dies eine sehr willkommene Abkühlung. Die Wanderung war bereits gegen drei Uhr beendet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Besuch im botanischen Garten</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/123_botanischer_Garten/IMG_9158-1024x683.jpg" alt="botanischer Garten von Dushanbe" class="wp-image-6005" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/123_botanischer_Garten/IMG_9158-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/123_botanischer_Garten/IMG_9158-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/123_botanischer_Garten/IMG_9158-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein Paar im botanischen Garten von Dushanbe.</figcaption></figure>



<p>Es war noch genug Zeit, um durch den sogenannten botanischen Garten von Dushanbe zu spazieren. Botaniker würden wohl bemängeln, dass es ausser Bäumen noch andere spannende Pflanzen gäbe. Das Publikum des Parks ist jedoch mehrheitlich mit sich selbst, beziehungsweise mit seinem Gegenüber beschäftigt. </p>



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<p>Der Park war gespickt mit versteckten Liebespaaren und Hochzeitsgesellschaften beim Fotoshooting. &#8211; Am Abend versuchte ich vergebens in einem renommierten Kaffees einige Bilder auf den Blog zu laden. Das WLAN war zu langsam dafür.<br></p>
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		<title>Zurück nach Muminobod</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2019 18:30:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Badehaus]]></category>
		<category><![CDATA[Bewässerungskanal]]></category>
		<category><![CDATA[Muminobod]]></category>
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<p>Um sieben hatte mein Gastgeber in Childukhtaron seinen Jeep startklar. Mein Gepäck war wieder auf dem Dach und wir fuhren &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/16/zurueck-nach-muminobod/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Zurück nach Muminobod</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Um sieben hatte mein Gastgeber in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/15/fahrt-nach-childukhtaron/">Childukhtaron</a> seinen Jeep startklar. Mein Gepäck war wieder auf dem Dach und wir fuhren los. Eine halbe Stunde später hatten wir den Jeep ganz voll. Im Kofferraum sassen fünf Männer, auf dem Rücksitz waren wir zu viert und vorne sassen nebst dem Fahrer noch drei Leute. Eine Stunde später waren wir in Muminobod. Diesen Ort wollte ich mir nun etwas genauer anschauen. Muminobod ist ein grosses Dorf. Ob sich Sightseeing hier lohnt ist Ansichtssache. Wer die Stimmung auf dem Land mag ist hier gut bedient.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/116_2_Anreise_Mu'minobod/IMG_8825-1024x683.jpg" alt="Männer im Kofferraum des vollen Jeep Taxi zwischen Muminobod und Childukhtaron" class="wp-image-5934" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/116_2_Anreise_Mu&#039;minobod/IMG_8825-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/116_2_Anreise_Mu&#039;minobod/IMG_8825-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/116_2_Anreise_Mu&#039;minobod/IMG_8825-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Auf dem Bild sieht man vier der fünf Männer im Kofferraum. Einer passt immer noch rein&#8230;</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Entdeckungen in Muminobod</h4>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/16/zurueck-nach-muminobod/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Als erstes entdeckte ich eine Lehmsteinproduktion am Strassenrand. Von einer neu restaurierten Burg bestaunte dann ich die Umgebung. Gegenüber des Postgebäudes erblickte ich ein kleines Lokal. Hier standen die Schüler Schlange. Denn man konnte für einen Somoni fünf Schüsse mit einem Luftgewehr abschiessen. In der Post schenkte mir der Pöstler die drei verfügbaren Tageszeitungen. Gleich um die Ecke war ein Denkmal mit der tadschikischen Verfassung zu bestaunen. Etwas versteckter, hinter hohen Bäumen, war eine goldene Lenin Statue zu finden. Das Weltkriegsdenkmal war zugleich Gedenkstätte, Park und Allmende für Kartoffelanbau.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein langes Agrarkulturdenkmal</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/116_3_Muminobod/IMG_8866-1024x683.jpg" alt="Der lange Bewässerungskanal zum Wasserreservoir von Muminobod" class="wp-image-5945" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/116_3_Muminobod/IMG_8866-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/116_3_Muminobod/IMG_8866-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/116_3_Muminobod/IMG_8866-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der lange Bewässerungskanal zum Wasserreservoir von Muminobod.</figcaption></figure>



<p>Am Nachmittag spazierte ich einer alten Bewässerungsleitung aus der Sowjetzeit entlang, durch das umliegende Agrarland von Muminobod und zurück zum Stadion. Hier wurden gerade die Linien auf dem Rasen neu aufgetragen. Zurück im Dorf wollte ich das Wellness Angebot testen. Bei der Sauna war ein älterer Herr. Er führte mich in das Badehaus. Leider war die Sauna nicht eingeheizt. Wenigstens war das Duschwasser warm. Jetzt hatte ich in diesem Dorf wohl alles gesehen. Im Zentrum fand ich eine Mitfahrgelegenheit nach Kulob.</p>
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		<title>Fahrt nach Childukhtaron</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/15/fahrt-nach-childukhtaron/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 23:28:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Childukhtaron]]></category>
		<category><![CDATA[Fest]]></category>
		<category><![CDATA[Legende]]></category>
		<category><![CDATA[Offroad Taxi]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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<p>Gegen neun sollte hier am Ende des Basars von Muminobod ein weisser Jeep nach Childukhtaron fahren. Gegen zehn Uhr war &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/15/fahrt-nach-childukhtaron/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Fahrt nach Childukhtaron</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Gegen neun sollte hier am Ende des Basars von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/16/zurueck-nach-muminobod/">Muminobod</a> ein weisser Jeep nach Childukhtaron fahren. Gegen zehn Uhr war der Jeep beladen und genügend Passagiere versammelt.  Unterwegs stiegen mehr als die Hälfte aus. Im Dorf fragte ich den Fahrer, ob ich meinen Rucksack in seinem Haus lassen dürfte. Da gab er mir zu verstehen, dass er nun sowieso auch gerade zu den bekannten Bergen von Childukhtaron fahre. Mit seiner Familie und einigen Bekannten fuhren wir dann bis zum Anfang des Wanderwegs.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die 40 versteinerten Töchter</h4>



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<p>Hier verabschiedete ich mich für eine Wanderung durch die Berge von Childukhtaron. Unterwegs bestaunte ich die spektakulären Steinskulpturen, welche 40 Töchter genannt werden. Der Legende nach sollen während eines Krieges die Frauen des Dorfes Gott gebeten haben sie zu versteinern. Denn sie wollten nicht mit ansehen müssen, wie ihre Männer sterben. Unterwegs traf ich ausser einem Mann mit zwei Eseln niemanden. Er wollte, dass ich auf seinen Esel sitze und machte dann von mir ein Foto für mich.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Plov und Tanzen</h4>



<p>Als ich gegen vier Uhr ins Dorf zurück kam wurde ich vom Fahrer gerade zum Plov eingeladen. Er hatte gerade mit seiner Frau gegessen und füllte nun für mich einen ganzen Teller mit gebratenem Reis und Gemüse. Morgen könnte ich mit ihm zurück nach Muminobod fahren. Gegen Abend nahm er mich mit zu einem Fest am anderen Dorfende. Es tanzten eigentlich fast nur Männer. Es war ziemlich ungewohnt aber lustig. Es war das erste mal, dass ich mit strahlenden Männer zwischen 20 und 70 getanzt habe. Die meisten Frauen standen zusammen in einer Ecke und schauten zu. Viele Männer waren wohl schon etwas betrunken. Denn zwischendurch brach  kurz fast eine Schlägerei aus. Gegen elf wurde die Party darum plötzlich abgebrochen und die Dorfbewohner gingen nach etwas Verwirrung schliesslich in alle Richtungen nach Hause. <br></p>
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		<title>Herzliche Gastfreundschaft in Rushon</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/12/herzliche-gastfreundschaft-in-rushon/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2019 10:20:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Kanäle]]></category>
		<category><![CDATA[Ladenbesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Rohre]]></category>
		<category><![CDATA[Rushon]]></category>
		<category><![CDATA[Sharvedoj]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraftwerk]]></category>
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<p>Ich war also in Rushon angekommen. Hier wollte ich meinen Proviant etwas aufstocken und mir dann einen schönen Zeltplatz suchen. &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/12/herzliche-gastfreundschaft-in-rushon/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Herzliche Gastfreundschaft in Rushon</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Ich war also in Rushon angekommen. Hier wollte ich meinen Proviant etwas aufstocken und mir dann einen schönen Zeltplatz suchen. In einem so grossen Dorf hat es bestimmt einen Basar, dachte ich. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Basar, Basar?</h4>



<p>Eine Passantin schüttelte den Kopf, ein anderer Passant deutete mir den Weg. Ich fand keinen Basar aber eine Strasse mit etwa fünf Tante Emma Läden. Ich ging in einen rein und wieder raus. Im dritten hatte es Gemüse. Davon wollte ich mir  kaufen. Ich plante ein Risotto zu kochen. Nach dem Zahlen streckte ich der Verkäuferin mein Telefon entgegen. „Wissen Sie einen Ort, wo ich mein Zelt aufstellen kann?“ Sie schaute vom Display auf. Ihr Sohn&nbsp;Ganji kam in den Laden. Sie deutete in seine Richtung. „Hello! How are you? Can I help you?“ sagte er in gutem Englisch. Gerne könne ich hinten im Tal zelten gehen, aber ich könne auch den Rucksack bei seinem Haus lassen.&nbsp;Ich nahm sein Angebot an. Er meinte, ich solle doch nun noch ein wenig wandern gehen. Wenn ich zurück sei, könne ich dann bei ihnen auf der „sharvedoj“ schlafen. So&nbsp;heisst der Kat auf Pamiri, einem Farsi Dialekt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auf den Spuren eines alten Wasserkraftwerks</h4>



<p>Wie von meinem Gastgeber empfohlen wanderte ich nun ins Seitental. Zuerst ging der Weg bis ans Ende von Rushon. Nach dem Friedhof wurde der Weg zu einem schmalen Wanderweg. Auf der anderen Flussseite sah ich Rohre und ein Haus. Wahrscheinlich war es das Turbinenhaus eines ehemaligen Wasserkraftwerks. Weiter hinten im Tal querten die Rohre die Talseite und den Wanderweg. </p>



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<p>Dann traf ich auf die Wassersammelstelle und einen langen Kanal. Scheinbar wurde früher ein Teil des Bachs hier umgeleitet und dann durch das Druckrohr zum Turbinenhaus geleitet. Dem Wanderweg könnte man noch folgen bis zu einer Hochebene. Da es aber bald dunkel werden würde, beschloss ich zurück ins Dorf zu gehen. Im Dorf lud mich spontan ein Mann zu Milchtee mit Brot ein. Dann ging ich zurück in den Laden und wartete. Mein Gastgeber hatte noch einige Kunden zu bedienen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zu Gast bei den Ladenbesitzern</h4>



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<p>Dann gingen wir zu seinem Haus. Seine Frau hatte Suppe gekocht. Ich ass mit ihm und seinem Bruder auf der „sharvedoj“. Sein Bruder wird bald nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/china/">China</a> gehen zum Studieren. Wir redeten nach dem Essen noch eine Weile. Anschliessend machte mir Ganji mein Bett auf der „sharvedoj“ bereit. Beim Frühstück erzählte er mir von seiner Zeit in Moskau. Da arbeitete er im Marketing für Qnet. Er habe die Berge und die frische Luft des Pamirs vermisst. Jetzt managed er den Laden zusammen mit seiner Mutter. Später möchte er vielleicht eine Tourismusagentur und ein Hostel in Rushon eröffnen. Rushon ist nämlich der Ausgangspunkt für Exkursionen ins Bartang Tal.</p>
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		<title>Wandern unweit des Gästehaus in Murghab</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/03/wandern-bei-murghab/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2019 18:40:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Langar]]></category>
		<category><![CDATA[Murghab]]></category>
		<category><![CDATA[Offroad Taxi]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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<p>Beim Tee im Gästehaus in Murghab hatte ich ein argentinisch-norwegisches Paar getroffen. Sie planten eine Wanderung am nächsten Tag. Sie &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/03/wandern-bei-murghab/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Wandern unweit des Gästehaus in Murghab</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/03/wandern-bei-murghab/">Wandern unweit des Gästehaus in Murghab</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Beim Tee im Gästehaus in Murghab hatte ich ein argentinisch-norwegisches Paar getroffen. Sie planten eine Wanderung am nächsten Tag. Sie willigten ein mich mitzunehmen. Mit ihrem gemieteten Jeep fuhren wir etwas zurück in Richtung <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/das-alte-handelszentrum-von-kirgistan-osh/">Osh</a> und bogen dann in ein Seitental ab. Ganz hinten im Tal parkten wir das Auto bei einigen Jurten. Wir verbrachten einen gemütlichen Tag mit Wandern, Fotografieren, Plaudern und Aussicht geniessen. Als wir zurück zu den Jurten kamen, luden uns die Kinder zu Tee und Joghurt ein.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Neue Bekanntschaft und Mitfahrgelegenheit im Gästehaus</h4>



<p>Als wir zurück ins Gästehaus in Murghab kamen, waren neue Gäste angekommen. Darunter war ein italienisches Paar. Dieses war mit einem kirgisischen Jeepfahrer aus Osh unterwegs. Am nächsten Tag wollten sie die Wanderung machen, welche wir gerade hinter uns hatten. Am übernächsten Tag dann würden sie von Alichur nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/06/ein-rundgang-durch-langar/">Langar</a> an die afghanische Grenze fahren. </p>



<p>Wir machten aus, uns in Alichur zu treffen und gemeinsam nach Langar zu fahren. Eine Überfahrt nach Langar ist sonst schwer zu bekommen. Taxi fahren über diesen Pass keine. Andere reisen darum von Murghab direkt nach Khorugh und dann zurück ins <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wachankorridor" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wachan-Tal</a>. Ich hatte Glück. Darum entschied ich meinen Plan, nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/05/von-alichur-nach-langar-mit-abstecher-nach-bulunkul/">Bulunkul</a> zu fahren, aufzugeben. (<em>Nachtrag: Da sich das italienische Paar später für eine Planänderung entschied, kam ich doch noch nach Bulunkul.</em>)</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/03/wandern-bei-murghab/">Wandern unweit des Gästehaus in Murghab</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Aussicht über Biskek</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/27/aussicht-ueber-biskek/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2019 08:03:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Ausblick]]></category>
		<category><![CDATA[Aussicht]]></category>
		<category><![CDATA[Aussichtshügel]]></category>
		<category><![CDATA[Biskek]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/27/aussicht-ueber-biskek/">Aussicht über Biskek</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Mein Gastgeber lud mich auf eine Wanderung zu den Hügeln mit Aussicht über Biskek ein. Wir machten uns kurz vor &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/27/aussicht-ueber-biskek/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Aussicht über Biskek</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/27/aussicht-ueber-biskek/">Aussicht über Biskek</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/27/aussicht-ueber-biskek/">Aussicht über Biskek</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Mein Gastgeber lud mich auf eine Wanderung zu den Hügeln mit Aussicht über Biskek ein. Wir machten uns kurz vor Mittag auf und fuhren mit einem Bus an den Stadtrand. Von dort bestiegen wir eine Hügelkette. Die Aussicht über Biskek wurde mit jedem Hügel etwas grösser. Wir liefen bis zu einer Radiosendestation. Links unten war die präsidiale Residenz des Präsidenten von Kirgistan zu sehen. Es ist ein ausgedehnter Komplex von mehreren mittelgrossen Gebäuden. Als wir die Sendestation erreichten wanderten wir querfeldein runter,&nbsp;vorbei an einem muslimischen Friedhof. Wir näherten uns nun dem Nachbarort von Biskek hinter den Hügeln.&nbsp; Von hier wollten wir einen Bus zurück in die Stadt nehmen.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Ein Wunsch an die kirgisische Nation</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_2_Hügel_Biskek/cacb2dc18fcadca2fcc3bf9c0c330bb1-1024x683.jpg" alt="„Lass Freundschaft unter unseren Menschen entstehen, lass Wohlbefinden unser Land erfüllen.&quot; Schild am Ende der Wanderung mit Aussicht über Biskek" class="wp-image-5591" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_2_Hügel_Biskek/cacb2dc18fcadca2fcc3bf9c0c330bb1-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_2_Hügel_Biskek/cacb2dc18fcadca2fcc3bf9c0c330bb1-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_2_Hügel_Biskek/cacb2dc18fcadca2fcc3bf9c0c330bb1-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>„Lass Freundschaft unter unseren Menschen entstehen, lass Wohlbefinden unser Land erfüllen.&#8220;</figcaption></figure>



<p>Unten am Fuss des Hügels, in der Nähe der Bushaltestelle, stand ein&nbsp;grosses Schild.&nbsp;Sinngemäss übersetzt stand darauf: „Lass Freundschaft unter unseren Menschen entstehen, lass Wohlbefinden unser Land erfüllen.“&nbsp;Weise Wünsche an eine Nation die latente Spannungen zwischen Usbeken und Kirgisen verspürt. <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/kirgistan/">Kirgistan</a> heisst Land der Kirgisen. <a href="https://slowtraveltoasia.ch/usbekistan/">Usbekistan</a> heisst Land der Usbeken. Doch der Übergang ist sehr fliessend und hält sich oft nicht an die Grenzen die einst von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/06/von-tiflis-nach-mskheta-und-weiter-nach-gori/">Stalin</a> gezeichnet wurden. So leben Usbeken in Kirgistan und Kirgisen in Usbekistan. Seit den Unruhen vor einigen Jahren sind allerdings einige in das Land geflohen, in dem sie in der Mehrheit sind. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Mit Taxi und Bus zurück</h4>



<p>Es kam leider kein Bus. Daher nahmen wir schliesslich ein Taxi bis an den Stadtrand und versuchten dort erneut einen Bus zu erwischen. Die Dichte an Bussen war sehr niedrig. Wir quetschten uns schliesslich in Kirgisischer Manier in einen überfüllten Bus.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/27/aussicht-ueber-biskek/">Aussicht über Biskek</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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