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	<title>Sammeltaxi Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Sammeltaxi Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Endstation Jiribam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 22:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
		<category><![CDATA[Offroad Taxi]]></category>
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		<category><![CDATA[Strassensperre]]></category>
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<p>Wir erreichten Silchar früh am Morgen, bereits um 5:35, also ganze 20 Minuten vor der fahrplanmässigen Ankunft. Ein Passagier empfahl &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/06/endstation-jiribam/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Endstation Jiribam</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Wir erreichten Silchar früh am Morgen, bereits um 5:35, also ganze 20 Minuten vor der fahrplanmässigen Ankunft. Ein Passagier empfahl uns zu Capital Travels hinter dem Bahnhof zu gehen. Er vermittelte uns einem Tucktuck-Fahrer. Diesem erklärte er in Lokalsprache, dass wir einen Bus nach Imphal suchten. Der Fahrer brachte uns zu einem der Busticket-Agenten gegenüber Capital Travels. Entgegen der Beschreibung auf dem zwei Jahre alten Blog, waren die Fahrpreise inzwischen vereinheitlicht. Die Fahrt nach Imphal kostete bei jeder Busagentur gleich viel, nämlich 700 INR. Wir kauften zwei Tickets für den Transport per Somo (Jeep) nach Imphal um 6:30 Uhr. Das Fahrzeug – der Somo Jeep &#8211; kam jedoch nicht, bzw. der Bus-Agent sagte, dass wir noch nicht einsteigen könnten, es werde gemeldet, dass es in Jiribam (Titelbild) kein Durchkommen gebe heute. Misstrauisch gegenüber solchen Informationen, begannen wir uns bei den anderen Bus-Agenten zu informieren.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Suche nach einer Alternative</h4>



<p>Diesmal war das Misstrauen unbegründet, alle erzählten dasselbe. Es war also nicht die Laune unseres Bus-Agenten sondern tatsächlich ein Problem zwischen Silchar und Imphal. Was und warum, war aber nicht herauszufinden. Die Busse nach Jiribam jedoch verkehrten weiter. Da der Bus nicht kam, ging Soodeh etwas umher. Ihr Ziel war, herauszufinden, ob es eine andere Möglichkeit gibt nach Imphal zu gelangen. Sie traf auf jemanden, der Bekannte in Jiribam hat. Er versicherte uns, wir könnten heute bis nach Jiribam fahren und dann bei seinen Bekannten übernachten. Wir beschlossen dieses Angebot anzunehmen und dorthin zu fahren. Daher wollten wir uns das Busticket nach Imphal zurückerstatten lassen. Für die vollumfängliche Rückerstattung ohne Abzug einer Servicegebühr gemäss unserer Devise „kein Service heisst keine Bezahlung“ war etwas Hartnäckigkeit nötig. Im Gesicht des Busagenten stand geschrieben, „ich hab’s versucht“. Dann erhielten wir die 700 INR mit einem verkrampften Lächeln zurück.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mit dem Regionalbus nach Jiribam</h4>



<p>Wir erwischten nun einen der Busse nach Jiribam (100INR). Die Fahrt dauert eine Stunde. Fragt man ein Taxi, kostet die Fahrt zwischen 400 und 600 INR. Das wären 50 INR pro Kilometer. Jiribam ist die erste Ortschaft in Manipur nach der Provinzgrenze. Hier an den Checkpoints müssen sich Ausländer registrieren und auswärtige Inder das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Inner_Line_Permit">Inner Line Permit</a> vorweisen. Die Registration ist kostenlos. Man bekommt jedoch weder eine Kopie der Formulare, noch eine Bestätigung der Registration. (<em>Nachtrag: Wir empfehlen, die unterschriebenen Registrationsformulare zu fotografieren. Denn es kommt vor, dass man nach der Registration gefragt wird.</em>) Ein paar Schritte weiter setzten wir uns in einen kleinen Schuppen zum Mittagessen. Der versprochene Bekannte sagte zwar am Telefon zu den&nbsp;Einheimischen, dass er demnächst zum Busbahnhof kommen werde. Wir sahen ihn jedoch nirgends und er rief uns auch nicht mehr zurück.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Doch ein Fahrzeug nach Imphal</h4>



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<p>Am Eingang des Restaurant-Schuppens verkaufte eine Frau Tickets nach Imphal. Sie sagte, dass der Fahrer in einer Stunde losfahren wolle. Etwas misstrauisch, liessen wir uns zwei Tickets ausstellen. Sagten ihr aber, dass wir die 550 INR erst bezahlen würden, wenn wir im Fahrzeug sitzen würden. Darauf liess sie sich ein. Aus der geplanten Abfahrtszeit von 12:30 wurde zuerst 13:00 und dann schliesslich 13:30. Wir bezahlten und los ging es. Doch nach etwa 15 Minuten, etwas ausserhalb des Dorfes am ersten Militär Checkpoint, wurden keine Fahrzeuge durchgelassen, die bis nach Imphal wollten. Die Strasse sei doch gesperrt. Die Fahrt <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/07/einmal-quer-durch-manipur/">quer durch Manipur</a> war also doch nicht möglich. Eine Brücke müsse repariert werden. Wir liessen nochmal den Bekannten anrufen. Es zeigte sich aber, dass dieser 5 km ausserhalb von Jiribam wohnt und mit einem Taxi zu uns kommen müsste. Daher beschlossen wir, die Nacht im Hotel zu verbringen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Hotelzimmer in Jiribam</h4>



<p>Da es in Jiribam keinen Bankomaten gibt, lieh uns der Fahrer das Geld für das Hotel. Wir haben auf dem Doppelbett das Innenzelt als Moskitonetz aufgebaut. Denn das Zimmer hatte kein solches und das Fenster war ohne Fensterglas. Gegen Abend kam der Fahrer rüber in unser Hotel. Er wollte mit uns Wein trinken, brachte aber Whisky. Dieser sei in Manipur sehr teuer. Hier in Jiribam aber könne man Alkohol von der Nachbarprovinz kaufen. Der Fahrer weihte uns in die Ideologien der Undergrounds ein. Die Organisationen, welche für eine Unabhängigkeit von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/indien/">Indien</a> kämpfen. Zwei Pappbecher Whisky auf leeren Magen, das spürten wir bald. Unser Gastgeber und Fahrer taute nun auch auf. Er erzählte uns von seinen beiden Freundinnen in Imphal und Moreh. Er wisse nicht, wie er sich entscheiden solle. Doch beim Zuhören zeigte sich, dass er hat sich schon entschieden hatte. Er hat seine Entscheidung nur noch nicht umgesetzt. Später meinte er, wir könnten vielleicht übermorgen mit Ihm nach Moreh fahren.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Hinweis&nbsp;20 von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</strong></h4>



<p>Zum&nbsp;<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel&nbsp;geht es hier</a>.&nbsp;Der bisher letzte Hinweis:<br><em>Die letzen Buchstaben der Wortteile sind&nbsp;<strong> h, g, m </strong>und<strong> w</strong>. In dieser Reihenfolge.</em> Mehr Hinweise gibt es vielleicht später. Ich bin jedoch überzeugt, dass es mit den bisherigen Hinweisen möglich ist das Lösungswort zu erraten.</p>



<p>Hast du das gesuchte Wort erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
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		<title>Taxifahrt von Panjakent nach Samarkand</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/25/taxifahrt-von-panjakent-nach-samarkand/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2019 00:24:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Automarkt]]></category>
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<p>In den etwas mehr als drei Wochen Entdeckungsreise durch Tadschikistan habe ich sehr viele gastfreundliche Menschen und hilfsbereite Fahrer angetroffen. Nun verliess &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/25/taxifahrt-von-panjakent-nach-samarkand/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Taxifahrt von Panjakent nach Samarkand</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>In den etwas mehr als drei Wochen Entdeckungsreise durch Tadschikistan habe ich sehr viele gastfreundliche Menschen und hilfsbereite Fahrer angetroffen. Nun verliess ich dieses bergige Land  und fuhr zur Grenze des flachen Usbekistan. Die Taxifahrt von Panjakent nach Samarkand verlief in zwei Etappen. Zuerst mit der tadjikischen Marshrutka (7 Somoni) also einem Sammeltaxi vom Bazar in Panjakent zur Grenze, dahinter fuhr ich mit einem Taxi nach Samarkand.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ausreise aus Tadschikistan</h4>



<p>Ich war der einzige westliche Tourist im Taxi. Die meisten fahren entweder mit einem privaten Taxi zur Grenze oder direkt von Dushanbe nach Samarkand oder fliegen nach Tashkent. Beim Ausstempeln an der Grenze musste ich ein letztes Mal mein tadschikisches E-Visum zeigen. Dann marschierte ich vorbei an einer langen Kolonne wartender Autos. Diese werden offenbar vom Zoll genau inspiziert.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Dem Präsidenten entgegen marschieren</h4>



<p>Von weitem&nbsp;winkt der tadschikische Präsident „good bye“. Es ist nicht gern gesehen, wenn Touristen Fotos machen von den Präsidenten Postern. Ich habe mich darum bemüht, die Plakate beim Fotografieren&nbsp;in den letzen drei Wochen&nbsp;nicht in meinem Bildausschnitt zu haben. Bei der grossen Anzahl an fassadenhohen Postern war dies eine Herausforderung. Es gibt mindestens drei Dutzend verschiedene Ansichten&nbsp;des winkenden Präsidenten. Am besten hat mir das Poster gefallen auf dem der Präsident über Tulpen schwebend winkt. Als ich den Zoll passiert hatte, wurde auf der anderen Seite des Zollgebäudes gerade ein neues Poster montiert. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9383-1024x683.jpg" alt="Das Präsidentenposter der Grenze auf meiner Taxifahrt von Panjakent nach Samarkand" class="wp-image-7200" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9383-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9383-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9383-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9383-1536x1024.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9383-2048x1365.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9383-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Mit Hilfe eines alten Lastwagen mit einer Hebebühne wird ein neues überdimensionales Poster montiert.</figcaption></figure>



<p>Es zeigte den Präsidenten von Tadschikistan mit einem anderen Mann. Ob das vielleicht der&nbsp;usbekische Präsident war? Ich lief weiter zur usbekischen Passkontrolle. Am Zaun nach der usbekischen Passkontrolle stand wieder ein Grenzbeamter. Er prüfte nochmal meinen neuen Stempel im Pass.&nbsp;30 Tage dürfte ich nun ohne Visa im Land bleiben.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Fahrt nach Samarkand</h4>



<p>Das Taxi nach Samarkand koste zehn Dollar, meinte der letzte Grenzbemte. Gut möglich, dass man es auch günstiger hinkriegt. Doch ich unterliess es nun jedes Auto abzuklappern und nach einem Sammeltaxi zu fragen. Vielleicht könnte man auf dem Weg von der Grenze nach Samarkand auf eine Marshrutka umsteigen. Doch ich hatte keine Lust zum Verhandeln und setzte mich einfach in den alten Chevrolet des Usbeken, der mir schnell entgegen gekommen war. Wir rasten nun über die flache Strasse in Richtung Samarkand, vorbei an den vielen kleinen Minibussen. Hier wurden diese wohl nicht mehr Tangem genannt. Denn es waren anders als in Tadjikistan keine , sondern Chevrolets. Sein Auto sei ein usbekisches Auto meinte mein Fahrer. Dass es sich um eine amerikanische Marke handle, liess er nicht gelten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Automarkt in Usbekistan</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9385-1024x683.jpg" alt="Ein schöner alter Lada mit dem Erdgaskleber an der Heckscheibe gesehen auf der Taxifahrt von Panjakent nach Samarkand." class="wp-image-7201" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9385-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9385-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9385-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9385-1536x1024.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9385-2048x1365.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9385-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein schöner alter Lada mit dem Erdgaskleber an der Heckscheibe.</figcaption></figure>



<p>Nun fiel mir wieder ein, was ich über den Automarkt in Usbekistan gelesen hatte. Die usbekische Regierung hatte vor einigen Jahren mit zwei Autoproduzenten eine Marktzulassung ausgehandelt. Bedingung war, dass sie im Inland produzieren würden. Der auserkorene Autohersteller war <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Uz-DaewooAvto" target="_blank">Daewoo</a> und als dieser 2008 von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/GM_Uzbekistan">Chevrolet</a> übernommen wurde, stieg die Modellpalette in Usbekistan leicht an. Auf anderen &#8211; im Ausland hergestellten &#8211; Autos wird beim Import ein horrender Zoll erhoben. Wer genügend Kleingeld hat, kümmert dies bestimmt nicht. Vereinzelt sah man also einen fetten Offroader oder eine edle schwarze Mercedes Benz Limousine. Der einfache usbekische Bürger hat aber wohl keine grosse Wahl. Also fährt er Daewoo oder Chevrolet. Ausser natürlich, er hat noch eine untötbare sowjetische Karre. Bestimmt gibt es auch Autofahrerinnen. Es sind mir aber keine begegnet.</p>



<p>Der Taxifahrer fuhr mich exakt vor mein Wunschhostel in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/26/eine-stadt-voller-restaurierter-sehenswuerdigkeiten-samarkand/">Samarkand</a>.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/25/taxifahrt-von-panjakent-nach-samarkand/">Taxifahrt von Panjakent nach Samarkand</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Autofahrt nach Sarvoda durch den Todestunnel</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/22/autofahrt-nach-sarvoda-durch-den-todestunnel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2019 18:40:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Dushanbe]]></category>
		<category><![CDATA[Sammeltaxi]]></category>
		<category><![CDATA[Sarvoda]]></category>
		<category><![CDATA[Todestunnel]]></category>
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<p>Meine Abfahrt nach Sarvoda verzögerte sich um ganze vier Stunden. Ich war gerade im Schreibfluss. Diesen nutzte ich, um alle &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/22/autofahrt-nach-sarvoda-durch-den-todestunnel/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Autofahrt nach Sarvoda durch den Todestunnel</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/22/autofahrt-nach-sarvoda-durch-den-todestunnel/">Autofahrt nach Sarvoda durch den Todestunnel</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Meine Abfahrt nach Sarvoda verzögerte sich um ganze vier Stunden. Ich war gerade im Schreibfluss. Diesen nutzte ich, um alle Erlebnisse bis und mit <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/20/in-der-tadschikischen-hauptstadt-dushanbe/">Dushanbe</a> niederzuschreiben. Am Nachmittag machte ich mich schliesslich auf an den Stadtrand. Mit dem Bus Nummer 3 gelangt man an den Ort, wo man Mitfahrgelegenheiten nach Panjakent findet. Sofort umzingelten mich etwa fünf Fahrer, welche mir Preise anboten. Nach einer knappen Minute war ein Deal geschlossen. Ich folgte einem der Fahrer. Er hatte sein Auto etwas weiter weg geparkt. Der Kofferraum war fast bis oben mit gelben Plastiksäcken gefüllt. Knapp konnte ich meinen Rucksack noch knapp hineinstossen. Auf dem Vordersitz sass die Frau des Fahrers. In einem Dorf etwas ausserhalb von Dushanbe wurde noch mehr Gepäck zugeladen. Zwei Bekannte des Fahrerpaars stiegen zu. Nun ging es los in Richtung Todestunnel.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9175-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-6011" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9175-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9175-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9175-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das mit dem Fahrer bekannte Ehepaar, welches im nächsten Dorf zugestiegenen war.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Die Fahrt durch den Todestunnel</h4>



<p>Mein Gastgeber hatte mir gesagt, dass ich auf der Strecke nach Sarvoda durch den unter Reisenden berüchtigten Todestunnel fahren würde. Bereits mehrmals hatte ich vom Tunnel gelesen und hatte erheblichen Respekt. Denn in diesem nie fertig gebauten Tunnel soll der Belag von Schlaglöchern durchsetzt, sowie Beleuchtung und Lüftung fehlen. Eine iranische Baufirma hat im Auftrag des tadschikischen Staats in den Jahren seit der Unabhängigkeit mit dem Bau des Tunnels begonnen. Der Auftrag wurde offenbar nie zu Ende geführt. Eine Röhre wurde fertig ausgehoben, die zweite nur halb. Der Verkehr wird nun im Gegenverkehr durch die halbfertige erste Röhre geführt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Innovative Road solutions</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9181-1024x683.jpg" alt="Das Werbeschild der Firma Innovative Road Solutions am Strassenrand vor dem Todestunnel." class="wp-image-6015" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9181-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9181-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9181-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Werbeschild der Firma Innovative Road Solutions am Strassenrand vor dem Todestunnel.</figcaption></figure>



<p>40 Kilometer ausserhalb von Dushanbe fuhren wir durch eine Ticketschleuse. Hinter der Schleuse war der Belag der Strasse topfeben. Die Strasse führte dem Fluss Varzob entlang das Tal hoch. Privatstrassen können also auch in gutem Zustand sein. Bald näherten wir uns einer Tunneleinfahrt. Ich wurde bereits nervös. Nach wenigen Sekunden sah ich schon den Tunnelausgang. Das konnte es nicht gewesen sein. Es folgten mindestens 20 weitere solche Steinschlagtunnels. Die Strasse wurde steiler, der Belag blieb super. Mit 40 km/h kämpfte sich der Opel voran. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/22/autofahrt-nach-sarvoda-durch-den-todestunnel/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Auf etwa 2400 müM erreichten wir den tatsächlichen Tunneleingang. Wie erwartet wurde es stockdunkel. Wenigstens war mein Fahrer bis jetzt anständig gefahren. Ich starrte gebannt ins Dunkel. Das Fenster des Fahrers war offen. Im Tunnel war es staubig. Als sich meine Augen angepasst hatten, sah ich durchs Dachfenster kleine Lichter. Da war also doch eine Beleuchtung. Sie schien sehr schwach. Vielleicht wäre sie in einem staubfreien Tunnel sogar genügend. Jetzt bemerkte ich, dass  der Fahrer ruhig gerade aus fuhr. Es rüttelte nicht. Es gab gar keine Schlaglöcher, denen er ausweichen musste.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Unfertig und verbesserungswürdiger, aber befahrbarer iranischer Tunnel</h4>



<p>Der Belag war in Ordnung. Das Schauermärchen hatte sich nicht bewahrheitet. Klar eine Tunnellüftung wäre prima und die Beleuchtung ist ungenügend. Aber es hat wenigstens eine Beleuchtung und ein Entwässerungskanal. Ein offener Graben an der Seite eines ungenügend beleuchteten Tunnels ist nicht ideal. Aber das ist wohl besser als stehendes Wasser im Tunnel zu haben. Kurz der Tunnel genügt westlichen Sicherheitsstandarts nicht, aber ist relativ gut befahrbar. Trotzdem war ich froh, als wir wieder draussen waren.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9192-1024x683.jpg" alt="Auf der anderen Seite des Todestunnels ist der Eingang der zweiten Röhre sichtbar. " class="wp-image-6018" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9192-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9192-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9192-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Auf der anderen Seite des Todestunnels ist der Eingang der zweiten Röhre sichtbar. </figcaption></figure>



<p>Zudem ist hier noch der Aushub aufgetürmt. Mein Gastgeber in Dushanbe hat mir erzählt, dass die Iranische Regierung kürzlich Geld für den Endausbau des unfertigen Bauwerks zugesagt habe. Irgendwann wird der Todestunnel wohl ein Geschwister erhalten und so seinen berüchtigten Namen verlieren. In Sarvoda angekommen verabschiedete ich mich bei meinen Begleitern und der Fahrer, welcher mich sicher durch den Todestunnel gefahren hatte, posierte für mich zum Abschied. Nun suchte ich ein Taxi nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/?s=kante">Kante</a>.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9195-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-6020" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9195-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9195-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9195-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Abschiedsfoto in Sarvoda mit mein Fahrer, welcher mich durch den Todestunnel fuhr.</figcaption></figure>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/22/autofahrt-nach-sarvoda-durch-den-todestunnel/">Autofahrt nach Sarvoda durch den Todestunnel</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Taxi in die Hauptstadt &#8211; Dushanbe</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/18/taxifahrt-in-die-hauptstadt-dushanbe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2019 18:35:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Couchsurfing]]></category>
		<category><![CDATA[Dushanbe]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kulob]]></category>
		<category><![CDATA[Sammeltaxi]]></category>
		<category><![CDATA[Taxi]]></category>
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<p>Heute wollte ich per Taxi nach Dushanbe. Denn der Zug nach Dushanbe fährt nur einmal wöchentlich. Beim Frühstücken grüsste mich &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/18/taxifahrt-in-die-hauptstadt-dushanbe/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Taxi in die Hauptstadt &#8211; Dushanbe</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p><br>Heute wollte ich per Taxi nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/20/in-der-tadschikischen-hauptstadt-dushanbe/">Dushanbe</a>. Denn der Zug nach Dushanbe fährt nur einmal wöchentlich. Beim Frühstücken grüsste mich ein Kunde von Zoir. Er ist Tajikisch-Lehrer an der Universität. Er wollte mich zum Taxistand nach Dushanbe bringen. Schon wieder durfte ich von der grossen Gastfreundschaft profitierten. Am Taxistand von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/17/zelten-in-kulob/">Kulob</a> fanden wir in Kürze einen fast vollen Mercedes. Den letzen Platz im Taxi nach Dushanbe füllte ich auf und los gings. Unterwegs war das Nurek Reservoir zu sehen. Ein wunderschöner Stausee zwischen kantigen Berghängen. Den Damm haben die Sowjets in den Achtzigern fertig gestellt.</p>



<figure class="wp-block-image is-resized"><img decoding="async" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/Nurek.jpg" alt="Das  Nurek Reservoir gesehen im Taxi von Kulob nach Dushanbe " class="wp-image-6396" width="580" height="386" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/Nurek.jpg 799w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/Nurek-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/Nurek-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /><figcaption>Das Nurek Reservoir aufgenommen von <a href="https://www.flickr.com/photos/ninara/28912790537">Ninara</a> veröffentlicht unter der <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">cc by Lizenz</a>.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Der Busbahnhof ist nicht im Zentrum</h4>



<p>Leider verpasste ich in Dushanbe im Stadtzentrum auszusteigen. Darum liess ich mich vom Busbahnhof mit dem Taxi zum Wohnort meines Couchsurfing Gastgebers fahren. Diese zweite Taxifahrt innerhalb Dushanbe kostete fast gleichviel wie die Fahrt von Kulob nach Dushanbe (35 Somoni). Die Frau meines Gastgebers hiess mich herzlich willkommen und zeigte mir mein Zimmer in einer Wohnung im zweiten Stock. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Couchsurfing in einer eigenen Wohnung</h4>



<p>Später erfuhr ich, dass die Familie zwei Stockwerke weiter oben wohnt. Die Wohnung mit meinem Zimmer wird im Winter von den Eltern des Gastgebers bewohnt. In der restlichen Zeit lädt er Couchsurfer ein. Es war wohl eines der grosszügigsten Angebote auf der bisherigen Reise. Am späten Abend traf der zweite Gast ein &#8211; Gianpietro aus Italien.</p>
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		<title>Jeep nach Qalai Khumb</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/12/jeep-nach-qalai-khumb/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2019 16:21:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Beifahrersitz]]></category>
		<category><![CDATA[Dushanbe]]></category>
		<category><![CDATA[Offroad Taxi]]></category>
		<category><![CDATA[Qalai Khumb]]></category>
		<category><![CDATA[Rushon]]></category>
		<category><![CDATA[Sammeltaxi]]></category>
		<category><![CDATA[Strassenverzweigung]]></category>
		<category><![CDATA[Taxi]]></category>
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<p>Mein Gastgeber Ganji kam mit mir ins Dorfzentrum von Rushon. Er wollte mir helfen ein Taxi bzw. ein Jeep nach &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/12/jeep-nach-qalai-khumb/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Jeep nach Qalai Khumb</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Mein Gastgeber Ganji kam mit mir ins Dorfzentrum von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/12/herzliche-gastfreundschaft-in-rushon/">Rushon</a>. Er wollte mir helfen ein Taxi bzw. ein Jeep nach Qalai Khumb zu finden. Dies war keine einfache Aufgabe. Bis wir eine Mitfahrgelegenheit für mich fanden dauerte es zwei Stunden. Die meisten Fahrer wollen Fahrgäste bis <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/20/in-der-tadschikischen-hauptstadt-dushanbe/">Dushanbe</a> mitnehmen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Frische Früchte geschenkt bekommen</h4>



<p>Während sich Ganji weiter um eine Mitfahrgelegenheit für mich bemühte, wurde ich von einem Ladenbesitzer entdeckt. Zuerst zeigte er mir sein Restaurant im oberen Stock. Diesen Raum könne man mieten für Anlässe erklärte er mit Händen und Füssen und zeigte mir insbesondere den ausgestopfen Vogel und den Hirschkopf. Diese habe er selber gejagt. Er wollte mich aber eigentlich eingeladen, um mit mir ein Paar Früchte von seinen Bäumen im Garten hinter dem Haus zu schütteln. So war ich bald mit einem ganzen Sack voller Äpfel und Birnen wieder bei Ganji. Schliesslich durfte ich mit dem vollen Auto von Ganji&#8217;s Nachbar als zweiter Passagier auf dem Beifahrersitz mitfahren. Dieser wollte auch bis nach Dushanbe fahren, willigte aber ein, mich als überzähliger zahlender Passagier auch noch mitzunehmen. Auf dem Beifahrersitz sass ich dann für sechs Stunden mit dem zweiten Passagier auf dem Beifahrersitz. Er nahm es gelassen. Dies war meine erste Fahrt auf einem geteilten Beifahrersitz. <em>(Nachtrag: Doch es sollte nicht die letze sein auf meiner Reise. Im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/">Iran</a> haben wir öfters nur so eine Mitfahrgelegenheit erhalten.)</em></p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/111_Anreise_Qalai_Khumb/IMG_8675-1024x683.jpg" alt="zu zweit auf dem Beifahrersitz auf der Fahrt mit dem Jeep nach Qalai Khumb" class="wp-image-5892" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/111_Anreise_Qalai_Khumb/IMG_8675-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/111_Anreise_Qalai_Khumb/IMG_8675-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/111_Anreise_Qalai_Khumb/IMG_8675-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Mit diesem Mann teilte ich während sechs Stunden den Beifahrersitz bis Qalai Khumb..</figcaption></figure>



<p>Mit dem Jeep nach Qalai Khumb machten wir einmal Halt um zu essen bei einem Restaurant sowie ab und zu, um den klappernden Deckel der Motorhaube zu fixieren. Bald erreichten wir <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/13/ort-mit-der-strassenverzweigung-qalai-khumb/">Qalai Khumb</a> &#8211; den Ort mit der Strassenverzweigung. Von hier kann man nach via Südroute oder Nordroute nach Dushanbe fahren. Für mich war aber erstmal Zeltplatz suchen und ausruhen angesagt. Ich hatte heute das letze Stück entlang des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wachankorridor" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wachankorridors</a> hinter mich gebracht.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/111_Anreise_Qalai_Khumb/IMG_8691-1024x683.jpg" alt="Erste Wegweiser auf der Fahrt mit dem Jeep nach Qalai Khumb" class="wp-image-5894" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/111_Anreise_Qalai_Khumb/IMG_8691-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/111_Anreise_Qalai_Khumb/IMG_8691-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/111_Anreise_Qalai_Khumb/IMG_8691-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>In Qalai Khumb oder Kalai Khumb teilt sich der Pamir Highway in eine Süd- und Nordroute.</figcaption></figure>
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		<title>Mit dem Tangem nach Rushon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2019 16:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Khorugh]]></category>
		<category><![CDATA[Rushon]]></category>
		<category><![CDATA[Sammeltaxi]]></category>
		<category><![CDATA[Tangem]]></category>
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<p>Das Taxi nach Rushon war ein Tangem. Scheinbar wurden die chinesischen Fahrzeuge in Tadschkistan etwa dann eingeführt, als am Fernsehen eine koreanische &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/11/mit-dem-tangem-nach-rushon/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Mit dem Tangem nach Rushon</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/11/mit-dem-tangem-nach-rushon/">Mit dem Tangem nach Rushon</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
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<p>Das Taxi nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/12/herzliche-gastfreundschaft-in-rushon/">Rushon</a> war ein Tangem. Scheinbar wurden die chinesischen Fahrzeuge in Tadschkistan etwa dann eingeführt, als am Fernsehen eine koreanische Fernsehshow mit dem Namen Tangem lief. So kam es, dass die Tadschiken ihre neuen Mini-Marshrutka Tangem tauften. Es wird nun aber gemunkelt, dass die Regierung aus Sicherheitsgründen vielleicht bald die Tangems verbieten wird. Denn diese werden nach belieben umgebaut um mehr als die 5 vorgesehenen Passagiere hinein zu packen. Vorerst sind sie jedoch unterwegs und ich fuhr damit in Richtung Rushon.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/109_Anreise_Rushon/IMG_8595-1024x683.jpg" alt="Tangem nach Rushon" class="wp-image-5869" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/109_Anreise_Rushon/IMG_8595-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/109_Anreise_Rushon/IMG_8595-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/109_Anreise_Rushon/IMG_8595-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein Tangem in Khorugh auf der Linie 1. Die Grösse auf dem Foto täuscht. Die Fahrzeuge sind klein.</figcaption></figure>



<p>Auf dem hinteren Sitz des Tangem nach Rushon konnte ich leider nicht aus dem Fenster schauen ohne mich zu ducken. Darum lag mein Kopf mehr als die halbe Fahrt schräg auf meinem Rucksack und ich bestaunte die wunderbare Grenzlandschaft: Abhang, <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pandsch" target="_blank">Pandsch</a>, afghanische Berge. Auf der Bank vor mir sassen drei weitere Passagiere. Die Fahrt nach Rushon dauerte weniger als zwei Stunden auf einer mehrheitlich intakten Strasse. In den Dörfer war sie sogar asphaltiert. Kurz vor vier Uhr hatten wir Rushon erreicht. Der Fahrer erhielt seine 20 Somoni und ich stand also in Rushon. Schon kam das nächste Tangem und fragte, ob ich nach Khorugh möchte.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/11/mit-dem-tangem-nach-rushon/">Mit dem Tangem nach Rushon</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Fahrt von Biskek nach Toktogul</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/28/fahrt-von-biskek-nach-toktogul/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 08:24:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Biskek]]></category>
		<category><![CDATA[Pass]]></category>
		<category><![CDATA[Sammeltaxi]]></category>
		<category><![CDATA[Toktogul]]></category>
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<p>Biskek – Osh Wer direkt von Biskek nach Osh will, muss sich auf eine 12 stündige Fahrt für 1300 kgs &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/28/fahrt-von-biskek-nach-toktogul/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Fahrt von Biskek nach Toktogul</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/28/fahrt-von-biskek-nach-toktogul/">Fahrt von Biskek nach Toktogul</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/28/fahrt-von-biskek-nach-toktogul/">Fahrt von Biskek nach Toktogul</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<h4 class="wp-block-heading">Biskek – Osh</h4>



<p>Wer direkt von Biskek nach Osh will, muss sich auf eine 12 stündige Fahrt für 1300 kgs einstellen. Die Preise für andere Destinationen findet man <a href="https://ru.sputnik.kg/infographics/20161103/1030096680/taksi-iz-bishkeka-v-regiony.html">hier</a>. Einfach in einem Schuss durchzufahren wäre schade. Denn es loht sich die Landschaft zwischen Biskek und Osh zu geniessen. Darum beschloss ich etwa in der Mitte einen Halt einzulegen. Ich reiste erst mal nur nach Toktogul.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fahrt von Biskek nach Toktogul</h4>



<p>Kurz nach zehn Uhr marschierte ich bei meinen Gastgebern im Mikrorayon 8&nbsp;los. Eine gute Stunde später erreichte ich mit der Marshrutka 130 die&nbsp;West Bus Station. Dort war eine Marshrutka schnell gefunden. Doch bis diese voll war, dauerte es noch bis gegen 13 Uhr.&nbsp;Dann konnte die Fahrt nach Toktogul (600kgs) beginnen. Bereits im nächsten Ort machte der Fahrer jedoch beim Supermarkt Halt.&nbsp;Dieser hiess witzigerweise&nbsp;Globus. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/87_Anreise_Toktogul/IMG_7409-1024x683.jpg" alt="Erster Zwischenhalt beim Globus Supermarkt in Belovodskoye." class="wp-image-5594" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/87_Anreise_Toktogul/IMG_7409-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/87_Anreise_Toktogul/IMG_7409-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/87_Anreise_Toktogul/IMG_7409-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Erster Zwischenhalt beim Globus Supermarkt in Belovodskoye.</figcaption></figure>



<p>Etwas später hielt er&nbsp;abrupt bei einem Pannenfahrzeug am&nbsp;Strassenrand an. Er stieg aus und wollte wohl dem anderen Fahrer helfen. Offenbar konnte er aber beim Flicken nicht helfen.&nbsp;Er kam schnell wieder zurück. Nun fuhren wir ins nächste Dorf.&nbsp;Als dort Kartoffeln und andere Säcke&nbsp;zugeladen waren, ging es weiter. Kurz vor der Passstrasse hielten wir zum Tanken. Die Strasse gewann langsam an Höhe.&nbsp;Oben fuhren wir in einen dunklen,&nbsp;knapp zweispurigen,&nbsp; 2,4 km langen Tunnel. Auf der anderen Seite erwartete uns eine&nbsp;wunderbare Aussicht. </p>



<figure class="wp-block-image is-resized"><img decoding="async" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/87_Anreise_Toktogul/IMG_7429-1024x683.jpg" alt="Aussicht auf dem Weg nach Toktogul" class="wp-image-5599" width="589" height="392" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/87_Anreise_Toktogul/IMG_7429-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/87_Anreise_Toktogul/IMG_7429-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/87_Anreise_Toktogul/IMG_7429-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 589px) 100vw, 589px" /><figcaption>Aussicht auf eine Hochebene nach dem Tunnel.</figcaption></figure>



<p>Wir sahen vor uns eine Hochebene umgeben von Bergen. Knapp vor fünf&nbsp;Uhr hielten wir unten auf der Hochebene in einem Ort mit mehreren kleinen Läden und einem Restaurant an.&nbsp;Im Restaurant wollte&nbsp;ich zum Fahrer an den Tisch sitzen.&nbsp;Er deutete mir&nbsp;aber, mich an einen anderen Tisch&nbsp;zu setzen. Dieser Tisch&nbsp;sei nur für&nbsp;die Fahrer. Nun entdeckte ich&nbsp;den Unterschied. Die anderen Tische&nbsp;waren nicht so reichlich mit Brot, Süssigkeiten und Früchten gedeckt.&nbsp;Die Fahrer, die hier anhalten, werden dafür belohnt.&nbsp;Eine Kellnerin trug ein&nbsp;merkwürdiges T-shirt mit der Aufschrift: „Common sense isn‘t common“ &#8211;&nbsp;manchmal stimmt das wohl. </p>



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<p>Unterwegs begegneten uns immer wieder Herden, Jurten und alte Wasserkanäle. Kurz vor Toktogul stiegen die meisten Passagiere aus. Gegen sieben Uhr erreichten wir <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/30/busfahrt-von-toktogul-nach-osh-via-jalalabad/">Toktogul</a>. Von hier war es zu Fuss noch etwas mehr als eine Stunde zum See. Gegen 20:30 war ich am See in meinem Zelt. Ich kochte mir im Dunkeln auf dem Gaskocher ein einfaches Abendessen und schlief bald danach ein. Kurz nach Sonnenuntergang zu schlafen fühlt sich sehr natürlich an.</p>
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		<title>Fahrt von Biskek nach Kochkor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2019 17:18:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Berner]]></category>
		<category><![CDATA[Biskek]]></category>
		<category><![CDATA[Engländerin]]></category>
		<category><![CDATA[Guide]]></category>
		<category><![CDATA[Kochkor]]></category>
		<category><![CDATA[Motorrad]]></category>
		<category><![CDATA[Overlander]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdetrekking]]></category>
		<category><![CDATA[Sammeltaxi]]></category>
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<p>Mit einem Guide und einem Driver nach Kochkor Die Fahrt nach Kochkor startete mit einer Taxifahrt zur Marshrutka-Station. Dort wurde &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/15/fahrt-von-biskek-nach-kochkor/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Fahrt von Biskek nach Kochkor</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<h4 class="wp-block-heading">Mit einem Guide und einem Driver nach Kochkor</h4>



<p>Die Fahrt nach Kochkor startete mit einer Taxifahrt zur Marshrutka-Station. Dort wurde uns von einigen Fahrern die Fahrt für einen hohen Preis angeboten. Plötzlich kam ein englisch sprechender Fahrer und stieg sofort auf unsere Preisvorstellung (250kgs) ein. Im Nu waren wir bei seinem Jeep und unterwegs in Richtung Kochkor. Auf dem Beifahrersitz sass ein jüngerer Mann. Er stellte sich als Guide vor und erklärte uns, dass sie gerade Touristen zurück nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/10/eine-durchgeplante-sowjetstadt-biskek/">Biskek</a> gebracht hätten. </p>



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<p>Sie zeigten uns dann ihre Visitenkarte und fragten, ob wir denn bereits wissen, was wir in Kochkor machen möchten. Ihre Agentur biete nämlich Pferdetrekkings an. Nach der Ankunft erkundigten wir uns über die Konditionen für eine <a href="https://slowtraveltoasia.ch/?p=4729">Dreitagestour mit zwei Tagen Reiten</a>. Die Agentur unserer Fahrer machte uns das beste Angebot. Nun machten wir uns auf zu unserem Hostel.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Begegnung mit einer Overlanderin aus England &#8230;</h4>



<p>Im Innenhof des Hostels stand ein grosses Motorrad. Daneben sass eine Frau um die dreissig. Sie erzählte uns, wie sie in drei Monaten von England bis hierher nach Kirgistan gefahren war. Leider waren es die letzen Tage ihrer Reise. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/81_Happy_hostel/IMG_6728-1024x683.jpg" alt="Sarah aus Südengland in Kochkor" class="wp-image-5517" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/81_Happy_hostel/IMG_6728-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/81_Happy_hostel/IMG_6728-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/81_Happy_hostel/IMG_6728-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Sarah aus Südengland hinter Ihrem Motorrad</figcaption></figure>



<p>Ihr Motorrad werde von dem österreichischen Motorradproduzenten KTM nach Deutschland gebracht. Dort werde sie es dann später mal abholen. Nach der Reise werde sie als selbständige Unternehmerin mit dem Anbau und dem Verkauf von <a href="http://www.kemloandkemlo.com ">Hochzeits-Blumenschmuck</a> beginnen. Wir wünschen ihr viel Erfolg dabei.</p>



<h4 class="wp-block-heading">&#8230; und zwei aus Bern</h4>



<p>Als wir vom Abendessen zurückkehrten, stand hinter dem Hoftor ein roter Toyota mit Berner Kennzeichen. Er gehörte Dagmar und Tobias aus Bern. Das Paar war mit diesem selbst umgebauten Overlander seit April 2019 unterwegs nach Novosibirsk. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/15/fahrt-von-biskek-nach-kochkor/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Aussenansicht des Overlander bzw. Dagmar und Tobias beim Kaffee</p>



<p>Später werden sie von Novosibirsk nach Süden verschiffen. Sie erzählten uns von ihrer schönen Zeit in Tajikistan und Iran. Sie hatten im wesentlichen die selbe Route hinter sich, welche wir für die Rückreise geplant haben. Es machte viel Vorfreude ihnen zuzuhören. Von ihren Abenteuern auf dem Weg weit weg von zuhause berichten sie auf ihrem Blog <a href="http://a-way.ch">a-way.ch</a>.</p>



<p><strong>Was für spannende Reisende hast du auf deiner Reise angetroffen? Schreibe gerne unten einen Kommentar.<br></strong></p>
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		<title>Sammeltaxi von Battambang nach Siem Reap</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/07/sammeltaxi-nach-siem-reap/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 07:33:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Battambang]]></category>
		<category><![CDATA[Sammeltaxi]]></category>
		<category><![CDATA[Siem Reap]]></category>
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<p>Unser Couchsurfing Gastgeber hat uns den Tipp gegeben, dass wir anstatt den Bus auch das Sammeltaxi von Battambang nach Siem &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/07/sammeltaxi-nach-siem-reap/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Sammeltaxi von Battambang nach Siem Reap</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/07/sammeltaxi-nach-siem-reap/">Sammeltaxi von Battambang nach Siem Reap</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Unser <a href="https://couchsurfing.com">Couchsurfing</a> Gastgeber hat uns den Tipp gegeben, dass wir anstatt den Bus auch das Sammeltaxi von Battambang nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/11/seide,-steinhauer-und-strassenkinder---siem-reap">Siem Reap</a> nehmen könnten. Er meinte, damit wären wir etwas schneller und günstiger unterwegs. Das war dann jedoch für uns nicht ganz so. Die Fahrer der Sammeltaxis nannten einen höheren Preis als die Busfahrt gekostet hätte. Daher verhandelten wir weiter. Trotz hartnäckigen Verhandlungen wollten die Fahrer für uns keine Preisanpassungen machen. Nach einer Weile kam dann ein Fahrer, der uns den erwarteten Preis anbot.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kunden einem anderen Fahrer weitergeben</h2>



<p>Bald stellte sich heraus, dass er nicht selbst Fahren würde. Er brachte uns zu einem anderen Ort in der Stadt und übergab uns als Kunden einem anderen Fahrer. Vielleicht erhielt er vom anderen Fahrer etwas.  Das Auto des neuen Fahrers war aber noch leer. Nun mussten wir wohl oder übel warten, bis genügend Passagiere gefunden waren. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Voll ist noch nicht voll: Sammeltaxi füllen</h2>



<p>Nach einer Stunde warten sassen wir in einem Siebenplätzer-Minivan mit zehn weiteren Passagieren.  Es waren sechs überzählige Personen an Bord. Das Abenteuer eines Sammeltaxis statt einer Busfahrt kostete uns sechs statt acht Dollar. Schneller waren wir nicht. Denn wir warteten über eine Stunde lang auf die übrigen Passagiere.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lieber etwas mehr für ein Bus-Ticket zahlen</h2>



<p>Das Sammeltaxi von Battambang nach Siem Reap war zwar ein Erlebnis. Aber nicht eines, welches wir gerne wiederholen möchten. Daher empfehlen wir statt ein Sammeltaxi von Battambang nach Siem Reap zu nehmen, lieber den leicht höheren Preis für den Bus zu bezahlen. Damit besteht eine berechtigte Chance auf einen eigenen Sitzplatz.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/07/sammeltaxi-nach-siem-reap/">Sammeltaxi von Battambang nach Siem Reap</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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