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	<title>Geschichte Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Geschichte Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Solaranlage auf dem Dach</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2020 14:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Couchsurfing]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
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<p>Der Freund unseres Gastgebers war zurückgekehrt. Scheinbar hatte er seine Pläne geändert und fuhr nicht zum Kamel-Festival. Es sei ein &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/09/solaranlage-auf-dem-dach/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Solaranlage auf dem Dach</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Der Freund unseres Gastgebers war zurückgekehrt. Scheinbar hatte er seine Pläne geändert und fuhr nicht zum Kamel-Festival. Es sei ein grosses Verkehrschaos gewesen. Nun wollte er uns seinem Vater vorstellen. Er brachte uns mit seinem Auto zu sich nach Hause. Hier etwas abseits der Hauptstrasse&nbsp;gab es&nbsp;etwas grössere&nbsp;fertig gebaute&nbsp;Häuser mit grösserem Grundriss und Solaranlage auf dem Dach. Sein Vater sprach verständliches Englisch. Er sei ein Militär höheren Ranges bei der&nbsp;indischen Armee, stellte er sich vor. Indien habe in der jüngeren Geschichte viel Territorium verloren: Afghanistan, <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/pakistan/">Pakistan</a> und Bangladesh. Zu Afghanistan pflege Indien weiterhin gute Beziehungen und helfe beim wirtschaftlichen Aufbau und der Stabilisierung. Seine Aussagen habe ich bisher nicht recherchiert. Ich interessierte mich mehr für seine Solaranlage.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Solarstrom einspeisen in Amritsar</h4>



<p>Auf Nachfrage zeigte er mir&nbsp;stolz seine Solaranlage. Er hat eine 5kWp Solaranlage bestehend aus 16 Panels auf dem Dach. Mich interessierte insbesondere&nbsp;die Art und Weise der Einspeisung und Abrechnung. Sein Haus verfügt über einen bidirektionalen&nbsp;Zähler. Das Elektrizitätswerk&nbsp;(EW)&nbsp;liest diesen einmal jährlich ab. Der Tarif des EW und der Einspeisetarif sind identisch. Er bezahle nur eine Stromrechnung, wenn er übers Jahr mehr Strom verbrauche als er selber mit der Solaranlage produziere. Überproduktion wird nicht vergütet. Das heisst, falls er mehr produziert&nbsp;als&nbsp;er&nbsp;im&nbsp;Jahr verbraucht, erhälter vom EW nichts. Es existieren also faktisch keine Einspeisetarife, aber auch keine Netzgebühren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Richtige Dimensionierung der Solaranlage</h4>



<p>Somit lohnt es sich nicht eine Solaranlage zu bauen, welche mehr als den Eigenverbrauch produziert. Der Anreiz für grosse Solaranlagen ist daher nicht vorhanden. Es gilt also die Investition über den Eigenverbrauch zu amortisieren. In Pakistan ist einspeisen nicht legal, daher ist es nötig teure Batterien zu kaufen. Dies ist in&nbsp;Punjab nicht nötig, sofern man die ortsüblichen Stromausfälle in&nbsp;Kauf nehmen will.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Frühstück mit Chef selber machen</h4>



<p>Gurpreet&nbsp;bot uns zum Frühstück einen Crispy Bite an. Längst hatte ich die klassisch europäischen Frühstücksgewohnheiten &#8211; Brot oder Müesli &#8211; hinter mir gelassen. Wir nahmen sein Angebot gerne an. Wir waren aber neugierig, wie er&nbsp;dies&nbsp;zubereitet. Er zeigte&nbsp;es uns&nbsp;mit Vergnügen: Zuerst gilt es aus dem Teig einen&nbsp;runden&nbsp;Ball zu kneten. Darin wird die Füllung eingearbeitet. Nun formt man aus dem gefüllten Ball einen&nbsp;runden&nbsp;Fladen,&nbsp;benetzt&nbsp;ihn mit Wasser und klebt&nbsp;ihn an die heisse Steinofenwand. Sobald eine Seite knusprig ist, wird der Fladen gewendet. Zum Schluss wird auf dem frisch gebackenen Fladen Butter geschmolzen, schon ist&#8217;s fertig und&nbsp;servierbereit.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zurück in den&nbsp;GoldenenTempel</h4>



<p>Für den Rückweg liessen wir nun den Inder für uns den Preis aushandeln. So fuhren wir für einen Drittel des Preises zurück in die Stadt. Das war zwar immer noch mehr als Einheimische scheinbar bezahlen, aber fühlte sich fairer an. Vom Busbahnhof zum Tempel bestiegen wir eine Fahrrad- Rikscha. Davon sollte es mehr geben, dann wäre es einiges ruhiger in den Städten Indiens. Leise und ruhig glitten wir durch die schmalen Strassen von Amritsar in Richtung Tempeleingang.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Die Geschichte der Sikh</h4>



<p>In den nächsten vier Tagen genossen wir die entspannte Atmosphäre des Tempels, um hier in Indien anzukommen. Es war ein guter Ort, wir fühlten uns wohl. Wir trafen einige Reisende , die uns von ihren Indien-Erlebnissen erzählten. Sie waren in Richtung Pakistan unterwegs. Wir besuchten die Multimedia Show, welche die Geschichte der <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sikhismus" target="_blank">Sikh</a> erklärte,recherchierten die Visum Bedingungen für Myanmar und einige Informationen zur Anreise über die Landesgrenze. Zudem publizierte ich die Blog-Beiträge zu Georgien. Bald fanden wir uns wie selbstverständlich im Tempelgelände zurecht. Einmal besuchten wir den Goldenen Tempel in der Mitte des heiligen Pools.</p>



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<p>Zweimal stiegen wir auf den Turm am Rande des Tempelareals und schauten zu, wie unten die Tauben gefüttert werden, während auf dem Turm der Taubendreck weggeputzt wird. Die Grossküche beeindruckte uns sehr. Die Verpflegung war für das Auge zwar ziemlich eintönig, geschmacklich jedoch in Ordnung. Wenn man bedenkt, in welch grossen Töpfen, bzw. Becken hier gekocht wird, ist dies eine Glanzleistung. Bis auf einmal, am Sonntag, waren alle Gäste der Esshalle sehr diszipliniert und es kam zu keinem Gedränge vor dem Einlass.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Hinweis 12 von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</strong></h4>



<p>Zum&nbsp;<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel&nbsp;geht es hier</a>.&nbsp;Der nächste Hinweis:<br><em>Die Buchstaben <strong>e, n, r, </strong>und<strong> u</strong> kommen <strong>dreimal</strong> im Lösungswort vor. Auf ein s folgt ein u. </em>Mehr Hinweise findest du im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/12/myanmar-visum-in-delhi/">nächsten</a> Reisebericht.<br><br>Hast du das gesuchte Wort schon erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
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		<title>Persepolis an heilig Abend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Dec 2019 12:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Altertümliches]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Persepolis]]></category>
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<p>Obwohl die beiden Iranerinnen Persepolis eigentlich einen Tag später geplant hatten, kamen sie spontan schon heute mit mir. Somit nahmen &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/24/persepolis-an-heilig-abend/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Persepolis an heilig Abend</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Obwohl die beiden Iranerinnen Persepolis eigentlich einen Tag später geplant hatten, kamen sie spontan schon heute mit mir. Somit nahmen wir zusammen vor der pinken Moschee ein Taxi. Die eine der beiden kannte sich mit der persischen Geschichte gut aus und teilte dieses Wissen in Persepolis mit uns. Von Persepolis war nicht mehr sehr viel übrig. Doch was noch zu sehen war, liess mit etwas Vorstellungskraft leicht erahnen welch immense Bauten hier einst gestanden waren.</p>



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</div><figcaption>Virtueller Rundgang durch eine 3D-Rekonstruktion der Gebäude in Persepolis.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Das Persische Reich</h4>



<p>Das grosse persische Reich hatte Persepolis als&nbsp;einen&nbsp;repräsentativen&nbsp;Ort gebaut. Aus allen&nbsp;Teilen des Reiches kamen Repräsentanten der Regionen und brachten dem König Geschenke. Der König erwartete von den eroberten Regionen nur die Steuern. Die Regionen durften aber ihre Religionen, Traditionen und Bräuche beibehalten. Mehr Informationen zur Geschichte des Persischen Reiches zeigt der folgende Film und weitere Dokumentationen findest du <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/results?search_query=persepolis+doku" target="_blank">hier</a><a href="https://www.youtube.com/results?search_query=persepolis+doku">.</a></p>



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</div><figcaption>Zur Geschichte des Persischen Reiches.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Spätes Mittagessen nach Rundgang</h4>



<p>Nach etwa zwei Stunden&nbsp;laufen unter&nbsp;der&nbsp;heissen&nbsp;Sonne, waren wir zurück beim Ausgang. Unser Taxifahrer stand bereits wieder bereit. Wir liessen uns&nbsp;in der Nähe eines Restaurants absetzen. Es hiess Akbär jujeh (اکبر جوجه) und ist ein Multi-Restaurant Komplex mit traditioneller und moderner Küche. Die Portionen waren riesig. Auf verlassenen Tischen hätte sich locker eine Fussballmannschaft an&nbsp;den stehen gelassenem Speisen satt essen können. Genau so üppig wie die Portionen war auch die Dekoration. Nebst der iranischen Yälda (یلدا) Dekoration waren&nbsp;auch ein Weihnachtsbaum und ein Santa-Claus aufgebaut. Nach dem gemeinsamen Essen verabschiedete ich mich von den beiden&nbsp;Iranerinnen und schlenderte langsam durch die Stadt nach Hause, bzw. in Amins Zweitwohnung.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Heilig Abend per Videokonferenz</h4>



<p>Soodeh hatte auf der Botschaft mehr als vier Stunden warten müssen und schaffte es somit heute nicht mehr nach Shiraz. Sie übernachtete in Isfahan. Am Abend kam Amin vorbei. Wir spielten das Spiel <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/watch?v=KDvvKWi0ijs" target="_blank">Backgammon</a>. Zwecks Weihnachts-Videokonferenz mit meiner Familie unterbrachen wir unser Spiel für eine Weile. Wir sangen gemeinsam zwei Weihnachtslieder und wünschten uns gegenseitig alles Gute. Amin freute sich über die Gesangseinlage. Dann verriet er mir weitere Backgammon Strategie Tricks.</p>
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		<title>Kaukasus Rundreise: die Konflikte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Dec 2019 10:18:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Armenien]]></category>
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<p>Auf meiner Kaukasus Rundreise lernte ich viele historische und akteulle Konflikte der Region kennen. (Nachtrag: Seit Sommer 2020 wieder akut &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/01/kaukasus-rundreise-die-konflikte/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Kaukasus Rundreise: die Konflikte</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/01/kaukasus-rundreise-die-konflikte/">Kaukasus Rundreise: die Konflikte</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/01/kaukasus-rundreise-die-konflikte/">Kaukasus Rundreise: die Konflikte</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Auf meiner Kaukasus Rundreise lernte ich viele historische und akteulle Konflikte der Region kennen. <em>(Nachtrag: Seit Sommer 2020 wieder akut ist der Konflikt um <a href="https://www.bluewin.ch/de/news/international/aserbaidschan-gegen-armenien-erdogans-freischaerler-und-putins-langer-atem-443763.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bergkarabach</a> zwischen Armenien und Aserbaidschan.)</em></p>



<h4 class="wp-block-heading">Meine Kaukasus Rundreise von Usbekistan in den Iran</h4>



<p>Das Persische Reich erstreckte sich einst weit über die Landesgrenzen des heutigen Irans. So erstaunt es auch nicht in Usbekistan ähnliche Architektur zu finden wie im Iran. Wie gelangt man jedoch auf dem Landweg von Usbekistan nach Iran und was gibt es dabei zu beachten? Ich sprach mit Reisenden, die ostwärts durch den Kaukasus gereist waren. Bezüglich der Routenplanung empfahlen mir diese, besser zuerst Aserbaidschan und erst danach Armenien zu besuchen. Dies sei für das Erhalten des aserbaidschanischen Visums vorteilhaft. So hörte ich das erste Mal vom Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien. Hier nur am Rande erwähnen möchte ich, dass dies leider nicht der einzige ungelöste Fall im Kaukasus ist. Denn da sind noch die Konflikte zwischen Georgien und Russland, um Abchasien und Südossetien.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e4/Caucasus-political_de.svg" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">Die Konflikte im Kaukasus in der Übersicht gestreift dargestellt (<a href="https://commons.wikimedia.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bildquelle</a>).</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Warum nicht durch Turkmenistan?</h4>



<p>Die kürzere Alternative wäre ein turkmenisches Transit-Visum gewesen. Dieses ist ab dem gewünschten Datum aber nur fünf Tage gültig. Die Chance eines zu bekommen sei etwa 50%. Somit liess ich die kurze Reise durch das Land dieses&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gurbanguly_Berdimuhamedow">Diktators</a>&nbsp;bleiben. Ich hielt also an der Route Usbekistan, Kasachstan, Aserbaidschan, Georgien, Armenien, Iran fest.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="760" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/Central-Asia-Map-1024x760.jpg" alt="" class="wp-image-17084" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/Central-Asia-Map-1024x760.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/Central-Asia-Map-300x223.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/Central-Asia-Map-768x570.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/Central-Asia-Map-630x468.jpg 630w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/Central-Asia-Map.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Turkmenistan liegt zwischen Usbekistan und dem Iran. (Bildquelle: <a href="https://www.nationsonline.org/oneworld/map/central-asia-map.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.nationsonline.org</a>)</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">E-Visum Formular für Aserbaidschan fragt nach Bergkarabach</h4>



<p>Gegen Ende meines Usbekistan&nbsp;Aufenthalts beantragte ich das<a href="https://evisa.gov.az/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> E-Visa für Aserbaidschan</a>. Der Online Visa Prozess ist sehr klar und benutzerfreundlich: Zuerst muss man kurz seine Nationalität und die gewünschten Visa-Daten angeben. Dann kommt&nbsp;die&nbsp;übliche Maske zur Eingabe der Passinformationen. Darunter&nbsp;jedoch&nbsp;steht&nbsp;unverhofft diese eine für Aserbaidschan scheinbar äusserst wichtige Frage:&nbsp;</p>



<p><em>Have you ever visited the Nagorno-Karabakh and other regions of the Republic of Azerbaijan occupied by the Republic of Armenia since 1991 without an official permission of the Republic of Azerbaijan?</em></p>



<p>Hat man diese&nbsp;Frage beantwortet, geht es weiter zur E-Mail Verifizierung, der Kontrollansicht und der Bezahlung (20$ Visa Gebühr und 3$ Service Fee) per Kreditkarte. Danach hat man innert&nbsp;etwa&nbsp;drei&nbsp;Tagen das&nbsp;E-Visa&nbsp;pdf&nbsp;im E-Mail Posteingang. Sehr wahrscheinlich aber nur, sofern man diese eine Frage&nbsp;mit Nein&nbsp;beantwortet. Ich war tatsächlich noch nie in&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bergkarabach" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bergkarabach</a>&nbsp;und hatte somit nichts zu verbergen. Liest man diese Frage genau, stellt man fest, Aserbaidschan hält die Armenier für eine Besetzungsmacht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Konflikt von Bergkarabach</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f7/Bergkarabach.svg" alt="Kaukasus Rundreise geht nur über Georgien, wegen Bergkarabach der Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien."/><figcaption class="wp-element-caption">Die Lage von Bergkarabach (<a href="https://commons.wikimedia.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bildquelle</a>).</figcaption></figure>



<p>Die Geschichte ist etwas komplizierter und hat eine&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bergkarabachkonflikt#Vorgeschichte">Vorgeschichte</a>. Verkürzt geschildert war die Region um&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bergkarabach" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bergkarabach</a>&nbsp;ein traditionell von&nbsp;armenisch stämmigen&nbsp;Christen bewohntes Gebiet und in der Vergangenheit bereits&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bergkarabachkonflikt#Entwicklung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehrfach umstritten</a>. Beim Zusammenbruch der Sowjetunion rief sich dieses Gebiet als autonome Republik aus. Die aserbaidschanische Regierung in Baku anerkannte die Autonomie jedoch nicht. Bald kam es in mehreren Dörfern der Region zu Massakern durch verschiedene Parteien.&nbsp;Es herrschte&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bergkarabachkonflikt#Krieg_1992_bis_1994" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kriegszustand</a>.&nbsp;Eine karabachische Armee wurde gegründet. Die Kämpfe erreichten im Frühjahr 1993 das Gebiet zwischen Bergkarabach und Armenien. Nun griff die Armenische Armee in den Konflikt ein und besetzte etwa ein Jahr später zusammen mit der karabachischen Armee Bergkarabach und alle weiteren aserbaidschanischen Gebiete, die zwischen Bergkarabach und Armenien lagen. Nach dem Waffenstillstand 1994 versuchte die OSZE und später Russland erfolglos zu&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bergkarabachkonflikt#Diplomatische_Aktivit%C3%A4ten" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vermitteln</a>. 2011 wurden die Bemühungen aufgegeben. Der Waffenstillstand wurde mehrmals gebrochen, z.B. 2017. Inzwischen gab es einen 44Tage krieg im September 2020.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="epyt-video-wrapper"><iframe loading="lazy"  id="_ytid_52495"  width="960" height="540"  data-origwidth="960" data-origheight="540" src="https://www.youtube.com/embed/i8KtrqjBEac?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=3&#038;loop=0&#038;modestbranding=1&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;" class="__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload" data-vol="0"  data-epautoplay="1"  title="DER KONFLIKT UM BERGKARABACH"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
</div></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Viele Aserbaidschani&nbsp;mögen Armenier und Armenien nicht</h4>



<p>Während ich auf meiner Kaukasus Rundreise in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/aserbaidschan/">Aserbaidschan</a> unterwegs war, wurde ich oft gefragt ob ich nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/armenien/">Armenien</a> gehen wolle. Die meisten warteten nicht lange auf meine Antwort und empfahlen mir nicht zu gehen.&nbsp;Denn das Land und vor allem die Menschen dort seien schlecht. Diese Meinung ist in Aserbaidschan sehr verbreitet. Es geht aber auch anders. Eine Reportage&nbsp;über&nbsp;ein Dorf in Georgien zeigt, dass Menschen in Frieden zusammen leben können. In diesem Dorf leben Familien aus Aserbaidschan, Armenien und Syrien.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="epyt-video-wrapper"><iframe loading="lazy"  id="_ytid_86053"  width="960" height="540"  data-origwidth="960" data-origheight="540" src="https://www.youtube.com/embed/aW-nT9QkhHM?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=3&#038;loop=0&#038;modestbranding=1&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;" class="__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload" data-vol="0"  data-epautoplay="1"  title="Armenian-Azeri coexistence on the far bank of the River Debed"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Englischsprachige Reportage von Civilnet.tv über ein Dorf in welchem Armenier und Aserbaidschaner leben</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Die älteste Staatskirche der Welt, Armenien und der Völkermord&nbsp;</h4>



<p>Auf meiner Kaukasus Rundreise lernte ich, dass die Armenier scheinbar<strong>&nbsp;</strong>die&nbsp;älteste&nbsp;christliche Staatskirche&nbsp;der Welt haben.&nbsp;Sie heisst&nbsp;<a aria-label="Armenische Apostolische Kirche (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Armenische_Apostolische_Kirche" target="_blank">Armenische Apostolische Kirche</a>. Und sie beansprucht auf apostolische Gründung im Jahr 314 zurückzugehen.&nbsp;Mit der heutigen Republik <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/Armenien">Armenien</a> hat dies allerdings ziemlich wenig zu tun. Diese wurde erst&nbsp;1918 erstmals ausgerufen und erlangte erst 1991 die Unabhängigkeit wieder. Vor 1914 siedelten die Armenier in den&nbsp;Staatsgebieten des osmanischen und des russischen Reiches.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/96/Armenien_1914.png" alt="Armenier zwischen russischem und osmanischem Reich"/><figcaption class="wp-element-caption">Siedlungsgebiet der Armenier vor dem ersten Weltkrieg (<a href="https://commons.wikimedia.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bildquelle</a>).</figcaption></figure>



<p>Im Osmanischen Reich waren die Armenier nach den Griechen&nbsp;die zweite christliche Minderheit. Während dem ersten Weltkrieg organisierte die damalige Regierung des osmanischen Reichs einen systematischen&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord_an_den_Armeniern">Genozid an den Armeniern</a>.&nbsp;1923 ging die Türkei als Nachfolgerstaat aus dem zusammengebrochenen osmanischen Reich hervor.&nbsp;Bis heute sind die&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Armenisch-t%C3%BCrkische_Beziehungen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beziehungen zwischen Armenien und der Türkei</a>&nbsp;belastet.&nbsp;Die türkische Regierung leugnet den Genozid an den Armeniern. Armenien anerkennt die Grenze mit der Türkei nicht an.&nbsp;Denn viele Armenier träumen vom grossen vereinigten Armenien (Bild unten), wie es zu den Zeiten der Römer einst bestand. 1993 schloss die Türkei die Grenze zu Armenien aus Solidarität mit Aserbaidschan. Armenien hat&nbsp;gemäss dem&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/armeniensicherheit/201872#content_2" target="_blank" rel="noreferrer noopener">deutschen auswärtigen Amt</a>&nbsp;nur zwei passierbare Grenzen: eine mit <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/georgien/">Georgien</a> und eine mit dem Iran.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2236.jpg" alt="Gross Armenien, in Jerewan in der Metrostation als wärs selbstverständlich immer noch so. Gesehen auf meiner Kaukasus Rundreise." class="wp-image-9197" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2236.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2236-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2236-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2236-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Bild in einem Metrostationgang in Jerewan: Es zeigt die Provinzen des ehemaligen Grossarmenien</em>s.</figcaption></figure>
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		<title>Tiflis Nightlife &#8211; Tbilisi</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/24/tiflis-nightlife-tbilisi/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Nov 2019 22:43:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Georgien]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Filmabend]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtleben]]></category>
		<category><![CDATA[Tiflis]]></category>
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<p>Das Nachtleben von Tiflis bzw. Tbilisi bietet einiges. Von Kino über Theater bis zu Nachtclubs oder einer romantischen Bootfahrt ist &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/24/tiflis-nightlife-tbilisi/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Tiflis Nightlife &#8211; Tbilisi</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Das Nachtleben von Tiflis bzw. Tbilisi bietet einiges. Von Kino über Theater bis zu Nachtclubs oder einer romantischen Bootfahrt ist alles möglich. Als Ausgangsmeile jedoch gilt klar die&nbsp;Shardenistrasse. Hier spielt sich das Nachtleben von Tiflis ab. Die meisten Clubs und Bars des Tiflis Nightlife befinden sich daher in der&nbsp;Shardeni&nbsp;Strasse und deren nahen Umgebung. Zudem sind hier viele beliebte Restaurants, Strassenkaffees und Galerien. Ein Besuch lohnt sich auch tagsüber. Es finden oft Ausstellungen, Veranstaltungen und Konzerte statt. Zur Geschichte der Strasse und Ihrem Namen mehr weiter unten.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Ab ins Kino oder ins Puppentheater oder in einen Nachtclub?</h1>



<p>Du möchtest gerne den neusten gewaltigen Streifen oder eine neue romantische Kreation aus Hollywood geniessen? Eines der bekannten Kinos des Tiflis Nightlife ist das Amirani Cinema Plaza. Dieses hat sogar ein eigenes Program für englisch sprachige Filme. Ein älteres Kino mit etwas mehr architektonischem Charm ist das <a href="http://www.rustaveli.com.ge" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rustaveli</a> Cinema. Etwas günstiger ist das <a href="https://www.facebook.com/cavea.ge/">Cavea</a> Cinema. Bestimmt findest du in einem der Kinos etwas passendes. Falls doch nicht, schau dich in der Ausgangsmeile um. Und übrigens, seit 1981 gibt es in Tifilis auch ein Puppentheater. Es befindet sich an der Shavteli Strasse und heisst Rezo Gabriadze Marionette Theater.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welcher Club des Tiflis Nightlife passt zu dir?</h2>



<p>Die Clubs in der Ausgangsmeile sind nicht weit voneinander entfernt. Du könntest also einfach losziehen. Doch wer landet nicht gerne direkt einen Volltreffer? In welchen Club also gehen? Das ist selbstverständlich Geschmacksache. Die meisten Clubs haben sich auf ein Genre spezialisiert, hier hab ich einige für dich zusammengestellt.<br>Für <strong>Rock</strong> Liebhaber bietet sich selbstverständlich das <a href="https://www.hardrockcafe.com/location/tbilisi/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hardrock Café</a> an. Hardrock Cafés haben jedoch ihren Preis. Etwas günstiger ist das <a href="https://www.facebook.com/oldlondontbilisiamst/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">old London</a>, ein British Pub oder das nahe gelegene <a href="https://www.dubpub.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dublin</a>. Dieses hat regelmässig <strong>Live Rock Musik</strong>. Und es ist deutlich günstiger als das Hardrock Café. Das Dublin ist nicht zu verwechseln mit dem Irish Pub in der Shardeni Strasse.<br>Wer sich lieber von <strong>Techno</strong> zudröhnen oder bewegen lässt, wird am Bassiani Club an der Tsereteli Strasse gefallen finden.<br>Musikalisch Abwechslungsreicher geht’s im <a href="https://www.facebook.com/club1011/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Club 10/11</a><strong> </strong>zu und her. Hier wird alles gespielt was die Party Stimmung anhebt, seien es die <strong>internationalen oder georgische Hits</strong>. Manchmal kann man hier auch mit einem Live Gigs oder einen bekannten DJ abfeiern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alles für den Abend an einem Ort: Unique</h2>



<p>Wer es gerne&nbsp;bequem und&nbsp;abwechslungsreich mag, dem&nbsp;sei&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/nightlife.georgia/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unique</a>&nbsp;empfohlen.&nbsp;Drei in Eins, beschreibt den Ort in aller Kürze. Unique ist nicht nur ein Club, sondern&nbsp;bietet ebenfalls ein <strong>klassisches Restaurant</strong> und eine Terrasse mit Bar. Dies alles&nbsp;auf drei Etagen,&nbsp;schön getrennt und doch sehr nah.&nbsp;In einer grösseren Gruppe&nbsp;im Tiflis Nightlife unterwegs?&nbsp;Alles an einem Ort,&nbsp;erspart&nbsp;mühsame Koordination &#8211; «Wo seid Ihr?» «Wir sind hier und Ihr?».&nbsp;Es bleibt mehr Zeit zum Geniessen. Warum nicht direkt in die Bar oder in den <strong>Club</strong>,&nbsp;statt zuerst ins Restaurant? Sobald der Heisshunger zuschlägt ist die Restauration nur ein paar Stufen entfernt.&nbsp;Das&nbsp;Suchen&nbsp;dernächsten Imbissbude&nbsp;fällt weg.&nbsp;Die Vorteile dieser Kombination haben allerdings Ihren Preis.&nbsp;Das Ensemble aus Restaurant, <strong>Terrassenbar</strong> und&nbsp;Club ist im oberen Preissegment angesiedelt.&nbsp;Reservationen fürs Restaurant werden per Telefon entgegen genommen:+995 598 32 93 61; +995 577 30 60 70; +995 557 18 34 43;&nbsp;Auskünfte und mehr Informationen:&nbsp;+995 555 38 37 48;&nbsp;<a>&#x75;&#x6e;&#x69;&#x71;&#x75;&#x65;&#x69;&#x73;&#x74;&#x65;&#x72;&#x69;&#x6b;&#x61;&#x40;&#x67;&#x6d;&#x61;&#x69;&#x6c;&#x2e;&#x63;&#x6f;&#x6d;</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Doch lieber etwas Folklore?</h2>



<p>Das Ensemble der Georgischen Folklore Lieder <a href="http://basiani.ge/en/about" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Basiani</a> wurde im Jahr 2000 gegründet, 2013 wurde es als staatliches Ensemble anerkannt. </p>



<h1 class="wp-block-heading">Die Geschichte zum Namen der&nbsp;Shardeni&nbsp;Strasse</h1>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://img.itinari.com/page/content/original/6d6c365f-c56a-4e12-9cb1-2d04f423c51a-istock-1204150456.jpg?ch=DPR&amp;dpr=2&amp;w=994&amp;s=aa3548d1028d19e313d7ae10b1231168" alt=""/><figcaption>Bildquelle: <a href="https://www.itinari.com/shardeni-street-the-center-of-the-city-s-cultural-and-social-life-pp3f">Itinary</a> © iStock / k_samurkas</figcaption></figure>



<p>Früher hiess die&nbsp;Shardeni&nbsp;Strasse «dunkle Gasse». Diese schmale, enge Gasse in der Altstadt befand sich am selben ort wie die Shardeni Strasse heute. Sie war das Zentrum des kulturellen und sozialen Stadtleben. Die Strasse war als Markt konzipiert und daher überdacht. Somit war es in dieser Gasse dunkel. Im zwanzigsten Jahrhundert (1981) wurde die Strasse erneuert und in Shardeni Strasse umbenannt. Dies Zu ehren von&nbsp;Jean-Baptiste&nbsp;Chardin.&nbsp;Dieser Franzose veröffentlichte nach seinem Besuch von Georgien&nbsp;im siebzehnten Jahrhundert ein Buch. Dieses enthielt eine Karte von Tiflis.&nbsp;Es&nbsp;ist die einzige überlieferte Karte des alten Tiflis.&nbsp;Dafür war Georgien ihm so dankbar, dass sie die Strasse nach ihm benannten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer war Jean Chardin?</h2>



<p>Jean-Baptiste&nbsp;Chardin&nbsp;war ein Sohn einer französischen&nbsp;Juweliersfamilie. Er war zwar ein erfolgreicher Juvelier, doch seine Familie waren&nbsp;Protestanten. Diese hatten es mit den Katholiken in Frankreich nicht ganz einfach. Daher beschloss der junge Jean-Baptiste Chardin sein Glück ausserhalb seines Heimatlandes zu suchen. Er wurde bald ein privater Handelsman für den persischen&nbsp;Shah Abbas II.&nbsp;So reiste er viel und oft und besuchte auch Georgien. In seinem Buch über seine Reisen lobte er&nbsp;die Georgier&nbsp;später&nbsp;als höfliche und gastfreundliche Menschen mit einer mutigen und bescheidenen Art. Er beschrieb die Georgier als ein Volk, welches seine Kultur und Traditionen pflege und respektiere. Insbesondere schätzte er die Redefreiheit sowie die Religionsfreiheit. Tiflis betitelte er sogar als die schönste Stadt der Welt. Scheinbar war er vor allem von ihrer Einfachheit und den Kontrasten angetan.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Suchst du eine Stadtführerin?</h1>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478.jpg" alt="Stadtführerin Tekla" class="wp-image-7674" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Unterwegs in Tiflis bei Nacht mit Tekla Nasyidashvili.</figcaption></figure>



<p>Tekla Nasyidashvili ist Tourismusfachfrau und Stadtführerin. Sie kennt Tiflis wie ihre eigene Hosentasche. Was immer du in Tiflis suchst, kaufen oder wissen möchtest, Tekla kann dir bestimmt weiterhelfen. Schreib ihr auf  Whatsappp: +995 598 61 10 11.</p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h4 class="wp-block-heading" id="block-c2db1e48-edc5-4c1c-aed9-f3ff09a99743">Dich könnten auch folgende Artikel interessieren</h4>



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</div></div>
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		<title>Tadschikistan Religion</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/19/tadschikistan-religion/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2019 12:05:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Kyrillisch]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Unabhängigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/19/tadschikistan-religion/">Tadschikistan Religion</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Im gegenwärtigen Tadschikistan herrsch bezüglich Religion Diversität. Der Islam stellt die dominante Mehrheitsreligion.</p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p><strong>Die Republik Tadschikistan ist offiziell säkular. Die Verfassung verspricht eine strikte Trennung von Religion und Staat. Also eine staatlichen Neutralität gegenüber allen in Tadschikistan existierenden Religionen. Die Realität sieht inzwischen jedoch etwas anders aus. Doch alles schön der Reihe nach. In diesem Artikel erfährst du, welche Religionen in Tadschikistan vertreten sind. Zudem was die geschichtlichen Hintergründe zu den einzelnen Glaubensrichtungen im Land sind. Und was mit Religionen während den Zeiten der Sowjetunion und nach der Unabhängigkeit 1991 geschah. Die folgenden <em>Zitate</em> sind aus einer Publikation zu “Religion in Tadschikistan” von Manja Stephan-Emmrich entnommen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Tadschikistan ist mehrheitlich muslimisch</h2>



<p>“<em>Die religiöse Landschaft im gegenwärtigen <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/tadschikistan/">Tadschikistan</a> ist von grosser Diversität geprägt. Der Islam stellt die dominante Mehrheitsreligion. Über 90% der etwa 7 Millionen Einwohner (…) sind sunnitische Muslime (…).” Die meisten von Ihnen sind ethnische Tadschiken oder Usbeken. Nur “etwa 7% der Muslime sind Schiiten. Die grösste Gruppe von ihnen bilden die Ismailiten (&#8230;).</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">verschiedene Christliche Glaubensgemeinschaften</h2>



<p>“<em>Verschiedene christliche Glaubensgemeinschaften wie die Russisch-Orthodoxen, Protestanten (Lutheraner, Baptisten, Adventisten, Pfingstler) und Katholiken stellen zusammen eine weitere große religiöse Gruppe.” </em>Diesen gehören insbesondere ethnischen Russen und ehemalig-sowjetischen Immigranten wie z.B. Koreanern an.<em> “Zusammen mit (…) den <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/06/ausfluege-mit-dem-motorrad-battambang/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bahai</a>, Zeugen Jehovas oder Hare Krishna sind die christlichen Gemeinden insbesondere im städtischen Raum präsent.</em>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die meisten Juden sind inzwischen wieder ausgewandert</h2>



<p>Juden kamen im 19. Jahrhundert im Zuge der Sowjetisierung der Region nach Tadschikistan. “<em>Der Bedarf an sowjetischen Fachkräften und Spezialisten für den Aufbau der sozialistischen Sowjetrepublik Tadschikistan ab 1924 und die grossen Säuberungsaktionen unter <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/06/von-tiflis-nach-mskheta-und-weiter-nach-gori/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stalin</a> (…) in den 1930ern, brachten (…) Juden aus verschiedenen Teilen der Sowjetunion (v.a. aus dem heutigen <a href="https://slowtraveltoasia.ch/usbekistan/">Usbekistan</a>) ins Land.” Ab den70ern begann eine anhaltende Abwanderung nach Israel, Europa und in die USA. “Heute leben nur noch ca. 500 (…) Juden (…) in Tadschikistan. 2006 wurde die jüdische Synagoge in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/20/in-der-tadschikischen-hauptstadt-dushanbe/">Duschanbe</a>, die einzige im Land, von der Regierung geschlossen</em>.”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Ausbreitung des sunnitischen Islam in Tadschikistan</h2>



<p>“<em>Als arabische Eroberer im 7. Jh. nach Zentralasien kamen, trafen sie (..) auf Religionen wie Manichäismus, Zoroastrismus, Buddhismus oder nestorianisches Christentum (…). Im 9. Jh., unter den Abbasiden, setzte sich der Islam zur dominanten, mehrheitlichen Religion durch. Eine zentrale Rolle dabei spielten die überwiegend persischsprachigen städtischen Zentren in den sesshaft bäuerlichen Regionen. Unter den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Samaniden" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Samaniden</a> (819-992), eine persische Dynastie, deren Herrschaftsgebiet Teile des heutigen Tadschikistan an seiner Peripherie miterfasste, bildeten Buchara und auch <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/28/noch-mehr-gebaeude-zweiter-tag-in-samarkand/">Samarkand</a> gewaltige überregionale Gravitationszentren urbaner tadschikischer und islamischer Kultur und Bildung.</em>&#8222;</p>



<p><em> “(…) <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/29/bukhara/">Buchara</a> gedieh zum religiösen, kulturellen und künstlerischen Zentrum der östlichen islamischen Welt und beherbergte bedeutende islamische Gelehrte, Literaten und Poeten wie Ibn Sino, al-Buchari und andere. Der große Einfluss Bucharas als politisches und religiöses Zentrum auf die Entwicklung des sunnitischen Islam in Tadschikistan lässt sich an dem hohen Grad an Interaktionen und Mobilitäten im religiösen Bereich (Personal, Wissen, Diskurse, rituelle Praxis) bis in die Gegenwart hinein belegen.</em>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Entstehung von ismailitischer Glaubensgemeinschaften</h2>



<p>&nbsp;“<em>Die samanische Herrschaft in Zentralasien ermöglichte auch die Etablierung ismailitischer Glaubensgemeinschaften. (…) Späteren Verfolgungen unter den türkischen Ghaznaviden (10.-12. Jh.) und Seldschuken (11.-13. Jh.) ausgesetzt, migrierten die zentralasiatischen Ismailiten aus den Ebenen und Städten Transoxaniens in die entlegenen Bergtäler Badachschans. Isoliert von anderen ismailitischen Gemeinschaften etablierten sie dort eigene Rituale und Traditionen, die bis heute Bestand haben.</em>”&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sufistischer Einfluss auf den Islam in der Region</h2>



<p>“<em>Ab dem 14. Jh. geriet der Islam in der Region unter den Einfluss des zentralasiatischen Sufismus. Der mystische Spiritualismus, die moralisch-ethischen, philosophischen und sozialen Prinzipien insbesondere der Naqschbandiya, ein Sufi-Orden (tariqa), der sich unter Bahauddin Naqschband (gest. 1389) in Buchara etablierte, prägen bis heute die religiöse Identität, rituelle Praxis und dominierenden Islam-Vorstellungen der sunnitischen Muslime Tadschikistans. Die von sufischen Idealen durchdrungenen sittlich-ethischen Werke persischer Dichter und Poeten wie Saadi, Bedil oder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hafis" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hofiz</a> sind heute noch fester Bestandteil des Curriculums elementarer religiöser Wissensvermittlung und werden als Referenzrahmen in Freitagspredigten bemüht. Historische Sufi-Persönlichkeiten spielen in der religiösen Alltagspraxis eine wichtige Rolle.</em>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wallfahrtsstätten und Schreine</h2>



<p>Diese Sufi-Persönlichkeiten “(…) <em>werden als Heilige verehrt und mit lokalen Wallfahrtsstätten und Schreinen (ziyoratgoh, mazar) in Beziehung gesetzt. Einer der populärsten Pilgerorte in Tadschikistan ist die nahe Duschanbe gelegene Grabanlage des Naqschbandi-Scheichs Mawlana Ya‘qub Charkhi (gest. 1447). Das enge, klar determinierte und ritualisierte Verhältnis zwischen Sufi -Meister (murshid) und Schüler (murid) sicherte nicht nur die Reproduktion und Distribution mystischen Wissens. Auf seiner Basis konnte sich ein Patronage-System etablieren. Das <em>ermöglichte</em></em> <em>die Verbindung von spiritueller und politischer Führerschaft: Bis heute stehen v.a. im Süden Tadschikistans viele Dörfer unter dem Einfluss lokal bedeutender Sufi-Familien. Affiliationen mit Sufi-Netzwerken (insbesondere Naqschbandiya und Qadiriya) reichen bis in die politische Sphäre hinein und prägen die islamische Elite des Landes.</em>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Religionen während der Sowjetunion</h2>



<p>Während der Sowjetunion hatte es in Tadschikistan Religion schwer. “<em>Mit der sowjetischen Herrschaft wurde‚ Religion‘ und&nbsp;ihre Institutionen aus der öffentlichen Sphäre eliminiert, in den häuslichen Bereich verdrängt und einer Nationalisierung unterzogen. Die bolschewistischen Attacken in der Tadschikischen SSR (gegründet 1924/29) richteten sich vor allem gegen den Islam. Sie umfassten die Abschaffung der Scharia, die Schliessung religiöser Waqf-Stiftungen, Moscheen und Ausbildungsstätten sowie die Liquidierung der hanafitischen und ismailitischen Gelehrtenschaft.</em>“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einführung eines modifizierten kyrillischen Alphabets</h2>



<p>“<em>Die Einführung eines modifizierten kyrillischen <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/17/zelten-in-kulob/">Alphabets</a> 1939/40 schnitt die Muslime Tadschikistans von den geistlichen Entwicklungen der restlichen islamischen Welt ab und förderte die Lokalisierung des Islam (…).</em>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rückzug in den Untergrund</h2>



<p>“<em>1943 wurde ein staatlich-kontrolliertes religiöses Selbstverwaltungsorgan für die Muslime Zentralasiens (SADUM) geschaffen, das einen nationalen Ableger in Tadschikistan durch das Qaziyat (Hohes Gericht) erhielt, Vertreter eines „offiziellen“, staatskonformen Islam ausbildete und Kirchen, Moscheen und Synagogen registrierte. Die Exklusivität und Deutungsmacht des SADUM verlagerte alle außerhalb staatlicher Strukturen existierenden religiösen Akteure, Vereinigungen und Praktiken in den Raum der Illegalität. Dort gründeten sich ab den späten 60ern unter sunnitischen Muslimen geheime Zirkel (hujra), in denen die lokale Islamtradition bewahrt, reformorientierte islamische Schriften wie die von Abduh oder Mawdudi rezipiert und der Grundstein für die religiöse Wiedererweckung in der Gorbatschow-Ära gelegt wurden.</em>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Aufblühen der Religionen nach der Unabhängigkeit</h2>



<p>“<em>Die Unabhängigkeit Tadschikistans 1991 verstärkte die in den späten 1980ern einsetzende religiöse Liberalisierung. Dies führte zu einem Moscheebau –&nbsp;und Bildungsboom, der Zunahme an Pilgerreisen nach Mekka (hajj) und Studienaufenthalten junger Muslime in islamischen Ländern. Zusammen mit der missionarischen Tätigkeit ausländischer Akteure (Saudi Arabien, Iran, Türkei) und der steigenden Popularität islamischer Gruppierungen wie die translokal agierende Hizb ut-Tahrir zeugen diese Entwicklungen von der Ausdifferenzierung des religiösen Feldes sowie einem Wettbewerb um normative Deutungen des Islam. Zugleich haben sie ein stärkeres Bewusstsein unter den Muslimen Tadschikistans dafür bewirkt, Teil einer globalen Glaubensgemeinschaft zu sein. </em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Aga Khan IV aus dem Kanton Genf</h2>



<p><em>Das gilt insbesondere für die tadschikischen Ismailiten. Nach der mehr als 70 Jahre währenden kulturellen und spirituellen Isolation vor allem durch die sowjetische Nationalitäten- und Religionspolitik fand 1995 der erste Besuch des amtierenden Aga Khan IV&nbsp;in Tadschikistan statt. Das unter seiner Leitung weltweit agierende sozio-ökonomische und religiöse Entwicklungsnetzwerk (Aga Khan Development Network, AKDN) trägt maßgeblich zur Einbindung der Ismailiten Tadschikistans in die globale Glaubensgemeinschaft bei.</em>”</p>



<p>Ich habe im Wachantal persönlich das erste Mal von der Glaubensgemeinschaft der Ismailiten erfahren. Als bekannt wurde, dass ich aus der Schweiz komme war ein Gasthauseigentümer sehr erfreut. Sofort zeigte er mir das Bild von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karim_Aga_Khan_IV.">Aga Khan</a>. Er erzählte mir, dieser komme auch aus der Schweiz und sei ein sehr guter Man. Für diesen Mann habe viel Respekt, der tue viel Gutes. Mir war jedoch weiterhin ein Rätsel wie in Tadschikistan Religion mit einem Mann aus der Schweiz im Zusammenhang stehen könnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tadschikistan ist offiziell säkular</h2>



<p>“<em>Das Verhältnis zwischen Staat und Religion ist in Tadschikistan stark ambivalent. Laut Verfassung gründet Tadschikistan auf einer säkularen Staatlichkeit (&#8230;). Grundlage bildet ein 1994 erlassenes Religionsgesetz, das in den Folgejahren mehrfach überarbeitet wurde und einen zunehmenden staatlichen Autoritarismus sowie die Abkehr von einem einst proklamierten religiösen Pluralismus erkennen lässt. Die restriktive Religionspolitik der amtierenden Regierung unter Emomali Rahmon richtet sich primär gegen islamische Organisationen (Moscheen, Medresen, Parteien), aber auch gegen missionierende christliche Bewegungen (z.B. Pfingstler, Baptisten oder die zu Sowjetzeiten verbotene charismatische Kirche), die seit der Unabhängigkeit zu einer steigenden Zahl an Konversionen unter Muslimen insbesondere in den städtischen Zentren geführt haben.</em>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Autoritäre Politik gegenüber Religion in Tadschikistan</h2>



<p>“<em>Die gegenwärtige Religionspolitik in Tadschikistan wurzelt in alten sowjetischen Ressentiments gegenüber Religion (Islam), in der gefühlten Bedrohung durch eine Politisierung des Islams im nationalen wie internationalen Kontext und ermöglicht de facto eine staatliche Kontrolle der Religionsausübung im öffentlichen und <a href="https://www.welt.de/kultur/article13539661/Religion-bekaempfen-heisst-sie-einzubinden.html">privaten Bereich</a>. Ihr ausführendes Organ, die staatliche Religionsbehörde (kumita-i dini, Komitee für religiöse Angelegenheiten) ist direkt dem Präsidenten unterstellt. Im gleichen Atemzug zeugt die Islamisierung der politischen Sphäre etwa durch die Pilgerfahrt des Präsidenten Rahmon nach Mekka 1997 oder die pompösen Feierlichkeiten 2007 zu Ehren von Abu Hanifa, dem Begründer der hanafitischen Rechtsschule, vom Versuch, tadschikischen Nationalismus und islamisches Erbe in Einklang zu bringen und in der islamischen Welt anschlussfähig zu werden.</em>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Islamische Wiedergeburtspartei Tadschikistan</h2>



<p>&nbsp;“<em>Tadschikistan ist das einzige muslimische Land im ehemals sowjetischen Zentralasien mit einer legal arbeitenden islamischen Partei, die Islamische Wiedergeburtspartei Tadschikistan (Hizb-i Nahzat-i Islomii Tojikistan, IWPT). 1990/91 aus einem informellen Netzwerk reformorientierter und teilweise regimekritischer Muslime gegründet, positionierten sich Mitglieder der Partei im Bürgerkrieg zwischen 1992 – &nbsp;97 als tragender Teil der Oppositionskoalition gegen die amtierende kommunistische Regierung. In der Folge wird die Partei 1993 verboten. 1997 erfolgt die Rehabilitation als legale politische Partei. Heute ist die IWPT mit ihren ca. 22.000 und vorwiegend&nbsp;jungen Mitgliedern die einzige glaubwürdige Oppositionspartei im Land. Trotz ihrer betont moderaten islamischen Agenda, die im Einklang mit den säkularen Koordinaten der Verfassung steht und pro-demokratische und nationalistische Bekenntnisse formuliert, wird die IWPT in ihrer Tätigkeit massiv von der amtierenden Regierung behindert.</em>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Islam-Zentrum und das Konzil der Gelehrten</h2>



<p>“<em>Das Qaziyat (Oberstes Gericht) als höchstes offizielles islamisches Gremium im Land wurde 1996 durch ein Konzil der Gelehrten (shuro-i ulamo) ersetzt, welches zugleich das Islam-Zentrum (markaz-i islomi) bildet (…). De jure unabhängig, fungiert das in der Bevölkerung nur wenig populäre Gremium de facto als ein staatliches Kontrollorgan zur Regulierung der heterogenen islamischen Gelehrtenschaft. Dem Islam-Zentrum angegliedert ist die zentrale Freitagsmoschee in Duschanbe sowie die Islam-Universität Imom Termizi, die einzige Institution höherer islamischer Bildung in Tadschikistan, die 1997 als private Bildungseinrichtung registriert wurde, seit 2010 aber als staatliche Bildungsinstitution dem Ministerium für Bildung zugeordnet ist.</em>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Danksagung</h2>



<p>Der Text dieses Artikels besteht aus Auszügen der <a href="https://www.academia.edu/19687846/Religion_in_Tadschikistan" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Publikation</a> zu “Religion in Tadschikistan” von <a href="https://hu-berlin.academia.edu/ManjaStephanEmmrich">Manja Stephan-Emmrich</a> erschienen im Handbuch der Religionen der Welt, 2012 herausgegeben von Prof. Dr. Markus Porsche-Ludwig, Universität Hualien (Taiwan) und Prof. Dr. Jürgen Bellers, Universität Siegen.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/19/tadschikistan-religion/">Tadschikistan Religion</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Sowjetistan eine Reise durch Turkmenistan Kasachstan Tadschikistan Kirgistan und Usbekistan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2019 20:27:20 +0000</pubDate>
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<p>Bei meinem Couchsurfing Gastgeber in Biskek habe ich mir das Buch &#8222;Sowjetistan eine Reise durch Turkmenistan Kasachstan Tadschikistan Kirgistan und &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/29/sowjetistan-eine-reise-durch-turkmenistan-kasachstan-tadschikistan-kirgistan-und-usbekistanein-tag-am-toktogul-see/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Sowjetistan eine Reise durch Turkmenistan Kasachstan Tadschikistan Kirgistan und Usbekistan</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Bei meinem Couchsurfing Gastgeber in Biskek habe ich mir  das Buch &#8222;Sowjetistan eine Reise durch Turkmenistan Kasachstan Tadschikistan Kirgistan und Usbekistan&#8220; ausgeliehen. Dieses wollte ich bis zu meiner Ankunft in Osh bei den Eltern von ihm fertig gelesen haben.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Tag am Toktogul See</h4>



<p class="has-text-align-left"> Als ich am Morgen aufwachte hatte ich keine Lust gleich wieder aufzubrechen. Darum beschloss ich ein Tag am Toktogul See zu verbringen. Das Ufer des Toktogul ist ein wunderbar friedlicher Ort. Er eignet sich super zum Campieren, Relaxen und Lesen. Hier hat man seine Ruhe und eine wunderbare Aussicht. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/29/sowjetistan-eine-reise-durch-turkmenistan-kasachstan-tadschikistan-kirgistan-und-usbekistanein-tag-am-toktogul-see/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4 class="wp-block-heading">Ein Buch passend zur Umgebung der nächsten Monate</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/sowjetistan_Buchtipp-639x1024.jpg" alt="Sowjetistan eine Reise durch Turkmenistan Kasachstan Tadschikistan Kirgistan und Usbekistan" class="wp-image-6212" width="156" height="248"/><figcaption>Buchumschlag.</figcaption></figure></div>



<p>Der Toktogul war der perfekte Ort um mein Buch von <a rel="noreferrer noopener" href="https://fo.wikipedia.org/wiki/Erika_Fatland" target="_blank">Erika Fatland</a> zu lesen.  „Sowjetistan – eine Reise durch Turkmenistan, <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kasachstan/">Kasachstan</a>, <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/tadschikistan/">Tadschikistan</a>, <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/kirgistan/">Kirgistan</a> und <a href="https://slowtraveltoasia.ch/usbekistan/">Usbekistan</a>“ ist hier eine interessante Lektüre. Mein Zelt stand im Schatten eines Baumes. Es war himmlisch friedlich. Nur einige Fliegen und Vögel waren zu hören. Nur selten spürte ich den Wind an mein Zelt stossen. Das Buch weckte meine Entdeckungslust für die verbleibenden zwei -stan Länder und bot viele spannende Einblicke in Kultur und Geschichte. Reisende in diesen Ländern werden das Buch amüsant finden. Einiges ist etwas überspitzt formuliert, anderes ist genau so anzutreffen, wie es im Buch steht.  Das Buch ist einiges süffiger geschrieben als Wikipedia Artikel. Der Spass war also deutlich höher. Ansonsten hätte mich das Buch kaum einen ganzen Tag so in Bann gezogen. </p>



<p><strong>Warst du auch am Toktogul See? Oder hast du das Buch auch gelesen? Was ist dir in Erinnerung geblieben? Schreibe gerne unten einen Kommentar dazu.</strong></p>



<p>Mein Ziel war es die Leihgabe zwischen Biskek und Osh fertig zu lesen. Denn so konnte ich das Buch meines Gastgebers aus Biskek einfach bei seinen Eltern in Osh wieder zurückgeben. So kam es, dass ich auch auf der Fahrt nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/30/busfahrt-von-toktogul-nach-osh-via-jalalabad/">Osh via Jalalabad</a> noch fleissig am lesen war. </p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/29/sowjetistan-eine-reise-durch-turkmenistan-kasachstan-tadschikistan-kirgistan-und-usbekistanein-tag-am-toktogul-see/">Sowjetistan eine Reise durch Turkmenistan Kasachstan Tadschikistan Kirgistan und Usbekistan</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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