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	<title>Bloggen Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Bloggen Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Gewerkschaft für Blogger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2020 09:35:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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<p>Am Tag der Arbeit gehen die Gewerkschaften normalerweise auf die Strasse und demonstrieren solidarisch für mehr Lohn, bessere Arbeitsbedingungen und &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/01/gewerkschaft-fuer-blogger/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Gewerkschaft für Blogger</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/01/1-mai-nicht-ueberall-derselbe-feiertag/">Am Tag der Arbeit</a> gehen die Gewerkschaften normalerweise auf die Strasse und demonstrieren solidarisch für mehr Lohn, bessere Arbeitsbedingungen und Gerechtigkeit. Doch was tun, wenn es für die eigene Tätigkeit keine Gewerkschaft gibt? Braucht es eine Gewerkschaft für Blogger?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wofür setzt sich eine Gewerkschaft für Blogger ein?</h4>



<p>1994 als <a rel="noreferrer noopener" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Justin_Hall" target="_blank">Jusitin Hall</a>, einer der ersten Blogger über sein Leben zu schreiben begann, dachte sicher noch niemand an eine Gewerkschaft für Blogger. Doch bereits im Sommer 2007 wurde diese Idee unter Bloggenden in den USA <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.cbsnews.com/news/a-union-for-bloggers/" target="_blank">diskutiert</a>. Die Ideen gingen jedoch weit auseinander. Die einen wollten eine Gewerkschaft nur für Aktivismus-Blogger, die anderen eine Blogger Gewerkschaft für Krethi und Plethi.  Die Ideen zum <a rel="noreferrer noopener" href="https://techcrunch.com/2007/08/05/is-blogging-ready-for-a-unionized-workforce/" target="_blank">Zweck</a> eines <a rel="noreferrer noopener" href="https://dailyblogtips.com/the-bloggers-union/" target="_blank">Blogger-Verbands</a> waren ebenfalls divers. Einige hofften mit dem Verband <a rel="noreferrer noopener" href="https://arstechnica.com/uncategorized/2007/08/do-bloggers-need-a-union-of-their-own/" target="_blank">Zugang zu Krankenkassen</a> und  Presseausweisen zu erhalten oder hofften auf Leitlinien für den Umgang mit Werbung oder der Präsentation von Pageviews. Anfang 2008 verfasste die Studentin Brittany Bulleit eine Arbeit zum Thema Schaffung einer Gewerkschaft für Blogger.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.klick.com/health/wp-content/uploads/2016/10/conflict.jpg" alt=""/></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Diskussion im Vereinsmeier Land &#8211; Deutschland</h4>



<p>Auch in Deutschland, dem Land der Vereinsmeier, brach Anfang 2009 dazu ernsthaft eine <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.basicthinking.de/blog/2009/02/04/gewerkschaft-ig-verein-was-bringt-ein-blogger-verband/" target="_blank">Diskussion</a> aus. Einige wollten eine deutsche Blogger-Gewerkschaft gründen, andere eher einen Berufsverband zwecks Rechtsbeistand und Weiterbildung. Derweil spottete Netzpolitik.org über die Diskussion: &#8222;Was kommt als nächstes: Eine Interessenvertretung der Youtube-Nutzer?&#8220; Beide Vorschläge, Gewerkschaft und Verband, seien Humbug, wichtiger sei eine Reform des Urheberrechts und des Telemediengesetzes. Denn der Gesetzesrahmen für das Internet sei voller Tretminen für dort publizierende Bürger.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ist Bloggen ein Beruf?</h4>



<p>Ist Blogger/in ein Beruf? Das Schweizer Portal für <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.berufsberatung.ch/dyn/show/1900?lang=de&amp;idx=30&amp;id=10336" target="_blank">Berufsberatung</a> listet Blogger/in zwar in den Berufsfeldern Wirtschaft, Verwaltung, Tourismus, Kultur und Medien auf und nennt als Branchen Journalismus,  Marketing und Tourismus. Den Titel Blogger/in jedoch  bezeichnet das Portal nur als Berufsfunktion oder Spezialisierung und hält zudem folgendes fest: &#8222;Dies ist keine Berufstätigkeit, welche einen regulären Ausbildungsweg ersetzt. Diejenigen&nbsp;Blogger,&nbsp;welche durch diese Tätigkeit regelmässig Geld&nbsp;(z.B. von&nbsp;Werbeeinnahmen)&nbsp;verdienen, haben sich auch in der analogen Welt, in ihrem regulären Beruf, einen Bekanntheitsstatus erarbeitet.&#8220; Es existiert tatsächlich noch keine Lehre, mit der man sich den Titel Blogger/in erwerben könnte. Trotzdem bloggen viele in ihrem Erwerbsleben z.B. für eine grosse Firma oder ein Start-up. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Kann man allein vom Bloggen leben?</h4>



<p>Die Mehrheit der Blogger schreibt freiwillig und nicht von Berufes wegen. Trotzdem, <a rel="noreferrer noopener" href="https://99firms.com/blog/blogging-statistics/" target="_blank">Trends</a> zeigen immer mehr Blogger <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.bloggingbasics101.com/how-can-i-make-money-from-my-blog/" target="_blank">leben vom Bloggen</a>, Social Marketing oder Influencing. Bei <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">mir</a> ist dies nicht so. Findest du, dass ich für meinen Blog einen fairen Lohn verdient hätte? Dann darfst du mir gerne hier deinen <a href="https://slowtraveltoasia.ch/wertschaetzung-zeigen/">Wertschätzungsbeitrag</a> überweisen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Gibt es inzwischen eine Blogger Gewerkschaft?</h4>



<p>In der Schweiz ist mir noch keine Gewerkschaft für Blogger bekannt. Wer als Journalist bloggt, könnte sich dem SSM <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.ssm-site.ch/uber-uns/" target="_blank" class="broken_link">Schweizer Syndikat Medienschaffender</a> anschliessen. Blogger sind jedoch nicht alle Journalisten, bzw. je nach Definition sind die Grenzen fliessend. Und die meisten sind in ihrer Tätigkeit als Blogger keine Angestellten.</p>



<p>Währenddessen gibt in Deutschland inzwischen der Bundesverband Influencer Marketing e.V. vor, die Interessen der Blogger zu vertreten. Er wagt den Spagat, gleichzeitig die Interessen aller Branchenteilnehmer  (Auftraggeber und Auftragnehmer: Unternehmen, Agenturen und Influencer, Blogger sowie Content-Creator) zu gleichen Teilen zu vertreten.</p>



<p>In den USA gibt es tatsächlich eine <a rel="noreferrer noopener" href="https://thebloggerunion.com/about-south-florida-blogger-meetup/" target="_blank">Blogger Union</a>, diese fasst aber den Begriff Gewerkschaft sehr breit. Sie kümmert sich vorwiegend in regionalen Gruppen um Meetups, Award-Verleihungen und Weiterbildungen. Zu einer Interessensvertretung oder Lobbyarbeit ist auf ihrer Webseite jedoch nichts zu lesen.</p>
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		<title>Auf der Dachterrasse des Hideinindia Hostels</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/26/auf-der-dachterrasse-des-hide-in-india-hostels/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2020 06:53:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Delhi]]></category>
		<category><![CDATA[Hostel]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
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<p>Während Soodeh im Iran war, um sich das Thailand Visum zu besorgen, blieb ich in Delhi. Dort lebte ich tagsüber &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/26/auf-der-dachterrasse-des-hide-in-india-hostels/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Auf der Dachterrasse des Hideinindia Hostels</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Während Soodeh im Iran war, um sich das Thailand Visum zu besorgen, blieb ich in Delhi. Dort lebte ich tagsüber auf der Dachterrasse des <a href="http://www.Hideinindia.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">hideinindia</a> Hostel. Hier tauchte ich ab in der lebendigen Geräuschkulisse von Delhi und arbeitete. Es war an der Zeit Fotos zu sichten. Und Reisenotizen zu ergänzen und Blogbeiträge zu verfassen. Zuerst standen die Geschichten aus dem Iran an. Das hideinindia Hostel bot mir die ungestörte Atmosphäre, die ich zum Schreiben brauchte. Während dem Trampen und Couchsurfen durch den <a href="http://slowtraveltoasia.ch/category/iran/">Iran</a> und <a href="http://slowtraveltoasia.ch/category/pakistan/">Pakistan</a> fand ich dazu nicht die nötige Ruhe. Denn Gastgeber interessieren sich normalerweise für ihre Gäste. Daher war es schwierig sich länger ungestört hinzusetzen und zu konzentrieren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Morgenroutine auf der Dachterrasse</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-26_Rooftop_hideindehli/IMG_6609.jpg" alt="Koch mit Frühstück" class="wp-image-8337" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-26_Rooftop_hideindehli/IMG_6609.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-26_Rooftop_hideindehli/IMG_6609-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-26_Rooftop_hideindehli/IMG_6609-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-26_Rooftop_hideindehli/IMG_6609-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em><strong>Der Koch des hideinindia Hostels macht das Frühstück bereit.</strong></em></figcaption></figure>



<p>Im <a href="https://www.instagram.com/hideinindia/?hl=en" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Hideinindia</a> fand ich für mich eine Routine. Am Morgen kurz nach Sonnenaufgang war ich der erste auf der Dachterrasse. Ich machte meine halbe Stunde Yoga. Währenddessen wurde die Terrasse sauber gemacht. Später tischte der Koch des Hostel das Frühstück auf. Er ist ein ganz aufgeweckter und freundlicher junger Mann. Dann kamen langsam Hostelgäste zum Frühstück.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kleine wilde Besucher </h4>



<p>Gegen Mitte Vormittag war ich meist wieder der einzige auf der&nbsp;Dachterrasse. Wer tagsüber was von Delhi sehen möchte, kann sich an den&nbsp;Hideinindia&nbsp;Hostelakitvitäten beteiligen. Die meisten Gäste gehen in die Stadt. Andere Gäste verkriechen sich mit dem Smartphone hinter dem Bettvorhang im Schlafsaal. Das&nbsp;Hideinindia&nbsp;Hostel hat auch einige Doppelzimmer. Sobald es auf der Dachterrasse weniger Menschen hatte, wagten sich die Eichhörnchen und Vögel heran.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/26/auf-der-dachterrasse-des-hide-in-india-hostels/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4 class="wp-block-heading">Essen und Chillen </h4>



<p>Abends kamen einige Gäste zum Chillen auf die Dachterrasse. Wem es nach Abends kamen einige Gäste zum Chillen auf die Dachterrasse. Wem es nach Sonnenuntergang zu kühl wird, kann es sich im Freizeitraum mit Sofa, Spielen und TV bequem machen. Oder sich in die Launch bei der Reception fläzen. Jeden Abend bietet das Hostel eine frisch zubereitete Mahlzeit an. Wer fragt kann auch selber die Küche benutzen. Dazu muss man sich aber mit dem Koch gut absprechen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Dachterrassen Tagebuch</h4>



<p>Der erste Tag im hideinindia Hostel verstrich mit Stichwort Ergänzungen aus der Der erste Tag im hideinindia Hostel verstrich mit dem Ergänzen von Stichworten aus der Erinnerung ins Tagebuch. Zudem telefonierte ich mit meinen Schwestern und meinem Vater, trainierte auf Duolingo und schaute am Abend einem Film. Am zweiten Tag sortierte ich die Fotos von der Reise durch den Iran und ergänzte damit die Tagebuchnotizen erneut. Zudem publizierte ich die Beiträge zu <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/armenien/">Armenien</a> und aktualisierte meine Reisekontaktliste. Auch hatte ich ein berührendes Telefonat mit meiner Mutter. Den Artikel zur <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/01/kaukasus-rundreise/">Geschichte des Kaukasus</a> schrieb ich am dritten Tag. Dann führte ich die Erlebnisberichte zum Iran fort und telefonierte mit meinem Freund Michael.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="680" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-26_Rooftop_hideindehli/IMG_6531_nocoke.jpg" alt="Bloggen in hideinindia Hostel" class="wp-image-8328" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-26_Rooftop_hideindehli/IMG_6531_nocoke.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-26_Rooftop_hideindehli/IMG_6531_nocoke-300x199.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-26_Rooftop_hideindehli/IMG_6531_nocoke-768x510.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-26_Rooftop_hideindehli/IMG_6531_nocoke-705x468.jpg 705w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Bloggen im HideinIndia Hostel in Delhi</figcaption></figure>



<p>Ich entschloss, am nächsten Morgen weiterhin im Hostel zu bleiben. Dann setzte ich mich hinter die Optimierung meines Fotoauswahl Prozesses. Mein Ziel war es bei der Auswahl keine Dublikate mehr zu speichern. Mit einer etwas geschickteren Anwendung der Software <a rel="noreferrer noopener" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/Download" target="_blank">RawTherapie</a> fand ich dafür einen nachvollziehbaren Weg. Am Nachmittag testete ich den neuen Auswahlprozess bis er funktionierte. Die nächsten zweieinhalb Tage war ich hauptsächlich am Foto auswählen. Erneut entschloss ich mich den Aufenthalt im Hostel zu verlängern.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Hinweis 16&nbsp; von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</strong></h4>



<p>Zum&nbsp;<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel&nbsp;geht es hier</a>.&nbsp;Der nächste Hinweis:<br><em>Der <strong>20.</strong> und <strong>29.</strong> Buchstabe des Wortes ist ein <strong>t</strong>. Die Silbe “<strong>in</strong>” kommt in zwei Wortteilen vor. </em>Mehr Hinweise findest du im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/29/tehran-delhi-ohne-die-arabischen-oelscheichs/">nächsten</a> Reisebericht.<br><br>Hast du das gesuchte Wort schon erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/26/auf-der-dachterrasse-des-hide-in-india-hostels/">Auf der Dachterrasse des Hideinindia Hostels</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Warten auf das Iran Visum</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/09/warten-auf-das-iran-visum/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2019 10:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Armenien]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[E-Visum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/09/warten-auf-das-iran-visum/">Warten auf das Iran Visum</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>In Georgien beantragte ich mein E-Visum für den Iran. Dabei beachtete ich diese Tipps. Prompt kam die Empfangsbestätigung des E-Visuma-Systems. &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/09/warten-auf-das-iran-visum/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Warten auf das Iran Visum</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/09/warten-auf-das-iran-visum/">Warten auf das Iran Visum</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/09/warten-auf-das-iran-visum/">Warten auf das Iran Visum</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>In <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/georgien/">Georgien</a> beantragte ich mein <a href="https://evisatraveller.mfa.ir/de/request/">E-Visum</a> für den Iran. Dabei beachtete ich <a href="https://www.backpacker-dude.com/iran-visum-beantragen/">diese Tipps</a>. Prompt kam die Empfangsbestätigung des E-Visuma-Systems. Dann hörte ich zwei Wochen nichts mehr. Erst nach einem Gang auf die Botschaft in&nbsp;Jerewan&nbsp;kam schliesslich eine Antwort. Negativ, nach 17 Tagen Bearbeitungszeit wurde mein Antrag abgelehnt. <em>(Nachtrag: Bräuchte ich heute ein Iran-Visum, würde ich es von Anfang an zusammen mit einer Agentur beantragen. Diese haben wohl ihre Kontakte in der Administration, was den Ablauf beschleunigt.)</em></p>



<h4 class="wp-block-heading">Gründe der Ablehnung nicht eindeutig </h4>



<p>Mit der Ablehnung kamen zwei Empfehlungen.&nbsp;Ich solle mit einer Agentur beantragen und ich solle mit einem Gastgeber beantragen. Da ich im abgelehnten Antrag bereits einen Gastgeber angegeben hatte, versuchte ich es nun mit der Hilfe einer Visum-Agentur. Diesmal wurde der Antrag innerhalb von zwei Arbeitstagen bearbeitet, aber auch abgelehnt. Das Ministerium wolle mehr Informationen zu meinem iranischen Gastgeber, sagte die Agentur.&nbsp;Offenbar haben sie diesmal nicht nur den zweiten Antrag, sondern auch nochmal den ersten Antrag angeschaut. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Agentur hilft ein zweites Mal</h4>



<p>Die <a href="https://iran.1stquest.com/visa" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Agentur</a> zeigte sich weiterhin hilfsbereit. Ohne weitere Gebühren reichten sie einen dritten Antrag ein. Diesmal sandten sie eine ganze Reihe von Informationen zu meinem Gastgeber im Iran mit. Danach&nbsp;wartete ich erneut eine knappe Woche auf eine Antwort. Im Iran fällt das Wochenende auf Donnerstag und Freitag. Die Agentur war Samstag und Sonntag geschlossen.&nbsp;Somit blieben von sieben Wochentagen nur drei Arbeitstage an denen etwas über den Stand des Visum zu erfahren war.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Keine Lust auf Besichtigungen von Kirchen</h4>



<p>Drei Wochen hatte ich mit relativ schnellem Reisen in Georgien verbracht. Nur vereinzelt hatten wir mehr als eine Nacht am selben Ort geschlafen. Es war abwechslungsreich aber viel Programm, so dass ich es nun etwas ruhiger angehen wollte. Armenien wäre voll von Kirchen&nbsp;an atemberaubenden Orten. Auf Kirchenbesichtigungen hatte ich keine Lust. Erst recht nicht bei der Kälte draussen. Daher machte ich es mir in einem Hostel gemütlich.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  id="_ytid_65409"  width="960" height="540"  data-origwidth="960" data-origheight="540" src="https://www.youtube.com/embed/9u7AhsMv1mo?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=3&#038;loop=0&#038;modestbranding=1&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;" class="__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload" data-vol="0"  data-epautoplay="1"  title="Sad and Mysterious Music - THE CRY OF ARMENIAN DUDUK"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
</div><figcaption>Dieses Video zeigt einige schöne Fotos dieser Kirchen begleitet von melancholischer Musik aus Armenien.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Blog schreiben</h4>



<p>Mein Ziel war meine Beiträge zu <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/Aserbaidschan/">Aserbaidschan</a> zu publizieren während ich auf das Iran-Visum warten würde. Bald müsste wohl eine Antwort von der E-Visum-Plattform kommen. Dann könnte ich mein Iran-Visum auf der iranischen Botschaft in Jerewan abholen. Und bald in Richtung Süden bzw. Richtung <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/Iran/">Iran</a> weiter reisen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Planen, Telefonieren, Kochen, Essen und Schlafen</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2477.jpg" alt="Blog schreiben im Hostel" class="wp-image-9645" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2477.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2477-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2477-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2477-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Blog schreiben auf dem Sofa der Hostel Lobby.</figcaption></figure>



<p>Tagsüber suchte ich mir eines der schönen Kaffeehäuser in der Umgebung des Hostels aus. Die lebendige Umgebung von ständig wechselnden Gästen und Düften gefiel mir. So sass ich mehrere Stunden in einer Ecke und formulierte in Erinnerungen schwellend die Berichte zu meinen Abenteuern in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/aserbaidschan/">Aserbaidschan</a>. Abends vertiefte ich mich in Blogs zum Reisen in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/Pakistan/">Pakistan</a> und <a href="https://caravanistan.com/forum/viewtopic.php?t=7323&amp;start=90#p33370">Tipps</a> für das <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/15/e-visum-antrag-fur-pakistan/">pakistanische E-Visum</a>. </p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2481.jpg" alt="" data-id="9647" data-full-url="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2481.jpg" data-link="https://slowtraveltoasia.ch/img_2481/" class="wp-image-9647" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2481.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2481-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2481-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2481-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Hostel Küche</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2480.jpg" alt="" data-id="9646" data-full-url="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2480.jpg" data-link="https://slowtraveltoasia.ch/img_2480/" class="wp-image-9646" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2480.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2480-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2480-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2480-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Reception</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2477.jpg" alt="Blog schreiben im Hostel" data-id="9645" data-full-url="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2477.jpg" data-link="https://slowtraveltoasia.ch/img_2477/" class="wp-image-9645" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2477.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2477-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2477-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2477-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Aufenthaltsbereich</figcaption></figure></li></ul></figure>



<p>Und zwischendurch telefonierte ich eine Stunde mit guten Freunden zuhause oder anderswo. Ich war nun seit zehn&nbsp;Monaten unterwegs.&nbsp;Es zog mich aber noch nicht nach Hause. <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/02/auf-dem-landweg-nach-indien/">Indien per Landweg </a>zu erreichen faszinierte mich mehr.&nbsp;So vergingen die Tage mit schreiben, recherchieren, telefonieren, kochen, essen und schlafen. Und etwa jeden zweiten Tag verlängerte ich meine Buchung im <a href="https://www.booking.com/hotel/am/family-hostel-and-tours.en-gb.html">Hostel</a> um einige Tage. Immer in der Hoffnung, bald eine Antwort der iranischen Behörden, bzw. der Agentur zu erhalten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Doch noch ein Visum für den Iran</h4>



<p>Am Montag 9. Dezember,&nbsp;einen knappen Monat nach dem ersten Antrag erhielt ich endlich ein Visum-Genehmigungsschreiben. Damit konnte ich nun auf die Botschaft gehen und das Visum abholen. Die iranische Botschaft in Armenien ist für Visumanträge für zwei Stunden geöffnet. Als ich am Visum-Schalter stand, wurde ich gefragt, ob ich das Visum heute oder in ein bis zwei Tagen möchte. Wer es am gleichen Tag möchte zahlt 75 Euro, wer es später abholen kommt, zahlt 50 Euro. Ich hatte das Warten nun etwas satt und sagte „heute bitte“. Darauf bekam ich die Adresse der Malat Bank. Dort müsse ich das Geld einzahlen und dann mit der Zahlungsbestätigung vor 16 Uhr zurück kommen. Zum Zahlen ist keine Referenznummer seitens der Botschaft nötig. Als Referenz wird die Passnummer genommen. Wer sich einen Weg zur Botschaft im Norden von&nbsp;Jerewan&nbsp;sparen will, kann zuerst zur Bank und dann zur Botschaft.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auf ein Bier zum Abschied von Timo und Hanna</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="970" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2470-crop.jpg" alt="Timo und Hanna" class="wp-image-9643" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2470-crop.jpg 970w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2470-crop-300x211.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2470-crop-768x541.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2470-crop-665x468.jpg 665w" sizes="(max-width: 970px) 100vw, 970px" /><figcaption>Anstossen im Pup mit Hanna und Timo auf mein Iran Visum.</figcaption></figure>



<p>Manche sagen: Man trifft sich im Leben immer mindestens drei Mal. Bei&nbsp;Timo und Hanna&nbsp;traf dies zu.&nbsp;Ich hatte das deutsche Paar an meinem ersten Tag in Tadschikistan kennen gelernt. Seither waren wir in sporadischem Kontakt geblieben.&nbsp;Wir tauschten Tipps zum Reisen in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/Tadschikistan/">Tadschikistan</a> und <a href="https://slowtraveltoasia.ch/usbekistan/">Usbekistan</a> aus&nbsp;und lasen&nbsp;gegenseitig unsere Reiseblogs.&nbsp;Vor einigen Tagen waren sie in Jerewan angekommen.&nbsp;Ihre Reise nach Westen unterbrachen sie hier erstmal. Allerdings nur, um sie während der Schulferien in kürzeren Stücken fortzuführen. Denn ihren Autobus hatten sie bis auf weiteres auf einem Campingplatz im Süden Armeniens geparkt. An diesem Abend stiessen wir auf ihre Heimreise und meinen baldigen Abschied von Armenien, bzw. auf mein Iran-Visum an.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/09/warten-auf-das-iran-visum/">Warten auf das Iran Visum</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Das Disneyland von Usbekistan &#8211; Khiva</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/03/das-disneyland-von-usbekistan-khiva/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2019 18:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
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		<category><![CDATA[Khiva]]></category>
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		<category><![CDATA[Minaret]]></category>
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<p>Kaum war ich aufgestanden, brachte mir die Betreiberin des HostelsFrühstück. Dieses war säuberlich portioniert. Jeder Gast erhielt zwei Spiegeleier mit &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/03/das-disneyland-von-usbekistan-khiva/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Das Disneyland von Usbekistan &#8211; Khiva</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Kaum war ich aufgestanden, brachte mir die Betreiberin des HostelsFrühstück. Dieses war säuberlich portioniert. Jeder Gast erhielt zwei Spiegeleier mit einem Viertel Würstchen. Dazu gab es zwei Scheiben Käse, Wurst, Weissbrot und dunkles Brot, sowie zwei verschiedene Kekse und zwei eingelegte süsse Feigen mit einer kleinen Schale Schlagrahm und einen Krug Tee und eine Tasse Kaffee. So geht das in Khiva.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zwei Tage hinter den Stadtmauern von Khiva&#8217;s Altstadt</h4>



<p>Nach einer Weile Blog schreiben und Fotos aussortieren, machte ich mich am Nachmittag auf, um  die Altstadt zu besichtigen. Beim Tor stieg ich auf die Stadtmauer. Leider war es nicht möglich, auf der Stadtmauer um die ganze Altstadt zu gehen. Nach etwa einem Viertel der Strecke musste ich umdrehen. Ein an die Stadtmauer von Khiva&#8217;s Altstadt gebautes Gebäude versperrte den Weg.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Eine neue Altstadt entsteht</h4>



<p>Zurück beim Stadttor, schlenderte ich gemütlich eine Runde durch die Altstadt. Vereinzelt sah ich einige europäische Touristen. Hie und da hörte ich Deutsch und Schweizerdeutsch. Vor einer Moschee machte ich Halt. Das Geländer davor war mit chinesischen Baustellenschildern markiert. Die ganze Fassade war neu verputzt. Auf dem Vorplatz waren neben Sandhaufen grosse Stellwände platziert. Sie erklärten in usbekischer und chinesischer Sprache die Zusammenarbeit der beiden Länder bei der Restaurierung der Kulturdenkmäler von Khiva.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Souvenirstände ohne Ende</h4>



<p>Als ich mich durch eine Gasse im Zentrum der Altstadt näherte, wurden die leeren Strassen farbig. Links und rechts war nun ein Souvenirstand neben dem andern aufgereiht. Unweit des Hostels wurde ein Teil der alten Stadtmauer neu gebaut. Die meisten Häuser hatten einen ganz flachen Lehmputz. An einigen Fassaden waren die Klimageräte in Holzkisten versteckt.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/150_Khiva_Tag1/IMG_9924.jpg" alt="Souvenirläden hinter Khiva's Altstadt Stadtmauer" class="wp-image-7346" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/150_Khiva_Tag1/IMG_9924.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/150_Khiva_Tag1/IMG_9924-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/150_Khiva_Tag1/IMG_9924-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/150_Khiva_Tag1/IMG_9924-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Souvenirläden vor dem unvollendeten Minaret.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Sonnenuntergang auf der Dachterrasse des Restaurant Terassa&nbsp;</h4>



<p>Für den Sonnenuntergang gehen die meisten Touristen auf den Wachturm. Ein ebenso schöner Ausblick hat man auf der Dachterrasse des Restaurant Terassa. Hier wird man zudem kulinarisch hervorragend versorgt. Sobald die Sonne weg ist, wird es zwar kalt. Die Farben des Himmels über Khiva in Kombination mit der historischen Kulisse bieten eine wunderbare Gelegenheit zum Fotografieren.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Ausblick vom höchsten Minarett der Stadt</h4>



<p>Wer sich am Vortag ein Ticket für das Minarett besorgt, kann ab acht Uhr direkt nach Öffnung im Minarett die 128 grossen Stufen emporsteigen. Von oben hat man eine Aussicht weit über die Altstadt von Khiva hinaus.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/151_Khiva_Tag2/IMG_9970.jpg" alt="Blick von einem Minaret auf Khiva's Altstadt mit Stadtmauer" class="wp-image-7361" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/151_Khiva_Tag2/IMG_9970.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/151_Khiva_Tag2/IMG_9970-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/151_Khiva_Tag2/IMG_9970-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/151_Khiva_Tag2/IMG_9970-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>In der Bildmitte sieht man den Friedhof innerhalb der Stadtmauern.</figcaption></figure>



<p>In einer Ecke der Stadt entdeckte ich von oben einen Friedhof. Diesen besichtigte ich am Nachmittag. Scheinbar wurden hier die Toten innerhalb der Stadtmauer beerdigt und feinsäuberlich eingemauert. Am nächsten Morgen machte ich spontan einen Ausflug nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/06/ausflug-in-die-hauptstadt-taschkent/">Taschkent</a>.</p>
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		<title>Autofahrt nach Sarvoda durch den Todestunnel</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/22/autofahrt-nach-sarvoda-durch-den-todestunnel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2019 18:40:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Dushanbe]]></category>
		<category><![CDATA[Sammeltaxi]]></category>
		<category><![CDATA[Sarvoda]]></category>
		<category><![CDATA[Todestunnel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/22/autofahrt-nach-sarvoda-durch-den-todestunnel/">Autofahrt nach Sarvoda durch den Todestunnel</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Meine Abfahrt nach Sarvoda verzögerte sich um ganze vier Stunden. Ich war gerade im Schreibfluss. Diesen nutzte ich, um alle &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/22/autofahrt-nach-sarvoda-durch-den-todestunnel/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Autofahrt nach Sarvoda durch den Todestunnel</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Meine Abfahrt nach Sarvoda verzögerte sich um ganze vier Stunden. Ich war gerade im Schreibfluss. Diesen nutzte ich, um alle Erlebnisse bis und mit <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/20/in-der-tadschikischen-hauptstadt-dushanbe/">Dushanbe</a> niederzuschreiben. Am Nachmittag machte ich mich schliesslich auf an den Stadtrand. Mit dem Bus Nummer 3 gelangt man an den Ort, wo man Mitfahrgelegenheiten nach Panjakent findet. Sofort umzingelten mich etwa fünf Fahrer, welche mir Preise anboten. Nach einer knappen Minute war ein Deal geschlossen. Ich folgte einem der Fahrer. Er hatte sein Auto etwas weiter weg geparkt. Der Kofferraum war fast bis oben mit gelben Plastiksäcken gefüllt. Knapp konnte ich meinen Rucksack noch knapp hineinstossen. Auf dem Vordersitz sass die Frau des Fahrers. In einem Dorf etwas ausserhalb von Dushanbe wurde noch mehr Gepäck zugeladen. Zwei Bekannte des Fahrerpaars stiegen zu. Nun ging es los in Richtung Todestunnel.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9175-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-6011" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9175-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9175-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9175-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das mit dem Fahrer bekannte Ehepaar, welches im nächsten Dorf zugestiegenen war.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Die Fahrt durch den Todestunnel</h4>



<p>Mein Gastgeber hatte mir gesagt, dass ich auf der Strecke nach Sarvoda durch den unter Reisenden berüchtigten Todestunnel fahren würde. Bereits mehrmals hatte ich vom Tunnel gelesen und hatte erheblichen Respekt. Denn in diesem nie fertig gebauten Tunnel soll der Belag von Schlaglöchern durchsetzt, sowie Beleuchtung und Lüftung fehlen. Eine iranische Baufirma hat im Auftrag des tadschikischen Staats in den Jahren seit der Unabhängigkeit mit dem Bau des Tunnels begonnen. Der Auftrag wurde offenbar nie zu Ende geführt. Eine Röhre wurde fertig ausgehoben, die zweite nur halb. Der Verkehr wird nun im Gegenverkehr durch die halbfertige erste Röhre geführt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Innovative Road solutions</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9181-1024x683.jpg" alt="Das Werbeschild der Firma Innovative Road Solutions am Strassenrand vor dem Todestunnel." class="wp-image-6015" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9181-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9181-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9181-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Werbeschild der Firma Innovative Road Solutions am Strassenrand vor dem Todestunnel.</figcaption></figure>



<p>40 Kilometer ausserhalb von Dushanbe fuhren wir durch eine Ticketschleuse. Hinter der Schleuse war der Belag der Strasse topfeben. Die Strasse führte dem Fluss Varzob entlang das Tal hoch. Privatstrassen können also auch in gutem Zustand sein. Bald näherten wir uns einer Tunneleinfahrt. Ich wurde bereits nervös. Nach wenigen Sekunden sah ich schon den Tunnelausgang. Das konnte es nicht gewesen sein. Es folgten mindestens 20 weitere solche Steinschlagtunnels. Die Strasse wurde steiler, der Belag blieb super. Mit 40 km/h kämpfte sich der Opel voran. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/22/autofahrt-nach-sarvoda-durch-den-todestunnel/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Auf etwa 2400 müM erreichten wir den tatsächlichen Tunneleingang. Wie erwartet wurde es stockdunkel. Wenigstens war mein Fahrer bis jetzt anständig gefahren. Ich starrte gebannt ins Dunkel. Das Fenster des Fahrers war offen. Im Tunnel war es staubig. Als sich meine Augen angepasst hatten, sah ich durchs Dachfenster kleine Lichter. Da war also doch eine Beleuchtung. Sie schien sehr schwach. Vielleicht wäre sie in einem staubfreien Tunnel sogar genügend. Jetzt bemerkte ich, dass  der Fahrer ruhig gerade aus fuhr. Es rüttelte nicht. Es gab gar keine Schlaglöcher, denen er ausweichen musste.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Unfertig und verbesserungswürdiger, aber befahrbarer iranischer Tunnel</h4>



<p>Der Belag war in Ordnung. Das Schauermärchen hatte sich nicht bewahrheitet. Klar eine Tunnellüftung wäre prima und die Beleuchtung ist ungenügend. Aber es hat wenigstens eine Beleuchtung und ein Entwässerungskanal. Ein offener Graben an der Seite eines ungenügend beleuchteten Tunnels ist nicht ideal. Aber das ist wohl besser als stehendes Wasser im Tunnel zu haben. Kurz der Tunnel genügt westlichen Sicherheitsstandarts nicht, aber ist relativ gut befahrbar. Trotzdem war ich froh, als wir wieder draussen waren.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9192-1024x683.jpg" alt="Auf der anderen Seite des Todestunnels ist der Eingang der zweiten Röhre sichtbar. " class="wp-image-6018" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9192-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9192-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9192-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Auf der anderen Seite des Todestunnels ist der Eingang der zweiten Röhre sichtbar. </figcaption></figure>



<p>Zudem ist hier noch der Aushub aufgetürmt. Mein Gastgeber in Dushanbe hat mir erzählt, dass die Iranische Regierung kürzlich Geld für den Endausbau des unfertigen Bauwerks zugesagt habe. Irgendwann wird der Todestunnel wohl ein Geschwister erhalten und so seinen berüchtigten Namen verlieren. In Sarvoda angekommen verabschiedete ich mich bei meinen Begleitern und der Fahrer, welcher mich sicher durch den Todestunnel gefahren hatte, posierte für mich zum Abschied. Nun suchte ich ein Taxi nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/?s=kante">Kante</a>.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9195-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-6020" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9195-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9195-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/124_Anreise_Sarvoda/IMG_9195-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Abschiedsfoto in Sarvoda mit mein Fahrer, welcher mich durch den Todestunnel fuhr.</figcaption></figure>
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		<title>Eine fast europäische Stadt in Zentralasien &#8211; Almaty</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/07/eine-fast-europaeische-stadt-in-zentralasien-almaty/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2019 15:39:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[1.August]]></category>
		<category><![CDATA[Almaty]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflüge]]></category>
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<p>Zuhause in Almaty Tama hat ein Hostel gefunden, welches sich nicht wie ein Hostel sondern eher wie ein Zuhause anfühlte. &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/07/eine-fast-europaeische-stadt-in-zentralasien-almaty/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Eine fast europäische Stadt in Zentralasien &#8211; Almaty</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<h4 class="wp-block-heading">Zuhause in Almaty</h4>



<p>Tama hat ein Hostel gefunden, welches sich nicht wie ein Hostel sondern eher wie ein Zuhause anfühlte. Es ist ein grosszügiges Einfamilienhaus mit Garten. Im Hochparterre befindet sich der Gemeinschaftsbereich. Dieser besteht aus einem Eingangsbereich mit Empfangstisch, einer Wohnküche und einer Lounge mit grosszügigen Fenstern in Richtung Garten. Das Haus bietet drei grosszügige Doppelzimmer und einen Schlafsaal mit acht Betten. Wer keinen Platz mehr findet, darf im Garten zelten. Das Beste war für uns, dass wir endlich wieder mal selber kochen konnten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Einkauf in der Shopping Mall</h4>



<p>Almaty bietet in Bezug aufs Einkaufen alles, was wir in Europa als selbstverständlich ansehen. Die Verkaufsfläche ist riesig und bietet von den meisten Produkten eine übermässig grosse Auswahl. Das Einkaufen war dementsprechend eine Qual der Wahl. Endlich gab es wieder mal eingelegte Oliven, Essiggurken, Yoghurt und Baumnüsse. Im Shopping Center gab es auch einen Friseur.  Das war die Gelegenheit die misslungene Frisur der chinesischen Coiffeuse zu korrigieren. Am Abend genossen wir feine Pasta und frischen Salat. Einfach und doch so wunderbar anders. Im Hostel waren einige nette Gäste. Am Besten harmonierte es mit Manuel und Katja, einem unter anderem deutschsprachigen Paar aus Belgien. Sie verstanden sogar Schweizerdeutsch, da sie lange in Zürich gelebt und gearbeitet hatten. Sie waren auch schon länger auf Reisen und so hatten wir uns viel zu erzählen. Wir tauschten uns bis spät in die Nacht über unsere Reiseerfahrungen aus.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">1. August in Zentralasien</h4>



<p>Ausschlafen im Doppelzimmer war wunderbar, kein Programm zu haben auch. Am Abend gingen wir zusammen mit unseren neuen belgischen Freunden fein indisch essen und beschlossen am nächsten Tag zusammen wandern zu gehen. Als gemütlicher Tagesausflug bot sich der Stausee von Almaty an.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ausflug zum Almaty See</h4>



<p>Der Almaty See ist ein Stausee. Er dient scheinbar der Trinkwasserversorgung, weshalb baden im See verboten ist. Der See ist unweit&nbsp;eines kirgisisch -kasachischen Grenzübergangs. Dieser ist aber für Ausländer nicht geöffnet. Deshalb wird&nbsp;empfohlen den Pass mitzunehmen. Es besteht&nbsp;nämlich eine gewisse Chance, dass man von Grenzbeamten kontrolliert wird.&nbsp;</p>



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<p>Das Wetter war sehr heiß und der Himmel blau und wolkenlos. Darum liessen wir uns dazu verleiten ohne Regenjacke loszulaufen. Mit einem Stadtbus fuhren wir bis zum Zoo. Dann führte der Weg entlang einer Passstrasse. Leider länger als wir erwartet hatten.&nbsp;Als wir die Abzweigung des Wanderwegs erreichten, war es&nbsp;windig und kühl. Nun waren&nbsp;wir uns nicht mehr sicher, ob wir es noch&nbsp;zu Fuss bis zum See schaffen würden.&nbsp;Daher beschlossen wir es mit Autostopp zu versuchen. Beinahe hätten wir aufgegeben, als es schliesslich doch noch klappte.&nbsp;Zwei Kasachinnen erbarmten sich und nahmen uns mit. Die Strasse führte bis zum Stausee und dann wohl weiter bis zur Grenze. Die Kasachinnen wollten ebenfalls zum See.&nbsp;Oben parkierten&nbsp;sie ihr Auto zwischen den vielen anderen Autos&nbsp;und Bussen, die bereits&nbsp;oberhalb des Sees entlang der Strasse abgestellt waren. Wir bedankten uns herzlich&nbsp;und liefen in Richtung See. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Angekommen am Almaty Lake</h4>



<p>Die Wiese oberhalb des Sees war voller Menschen. Sogleich wurden wir von ein paar englisch sprechenden Kasachen angesprochen. So wie die meisten, die hier&nbsp;waren, sind&nbsp;auch sie&nbsp;hochgefahren. Sie hatten gerade ein Lehrerfortbildungsseminar. Das Wetter hatte sich wieder etwas aufgehellt. Wir picknickten etwas näher am See als die meisten anderen Touristen. Kaum hatten wir fertig geknabbert, fühlten wir die ersten Regentropfen. Nun war es ein Glück, dass wir mit den Lehrern gespochen hatten. Sie luden uns ein mit ihrem Bus zurück in die Stadt zu fahren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Versuch einen zweiten Stempel zu bekommen</h4>



<p>Beim Denkmalpark stiegen wir aus. Dann nahmen wir ein Taxi zur&nbsp;Bevölkerungsbehörde. Denn wir waren nicht&nbsp;sicher, ob wir uns registrieren sollten. Im Hostel ging das Gerücht um, dass man&nbsp;für die problemlose Ausreise unbedingt&nbsp;zwei Stempel im Pass haben sollte. Wir hatten jedoch bei der Einreise nur einen Stempel erhalten. Um auf Nummer sicher zu gehen, wollten wir den zweiten Stempel holen gehen bzw. nachfragen, ob wir den brauchen würden. Es stellte sich heraus, dass die Schweiz auf einer Liste von 41 Ländern steht, die sich nicht registrieren müssen. Zur Sicherheit machten wir von dem Gesetz mit dieser Liste ein Foto.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Zentrum von Almaty</h4>



<p>Almaty verfügt wie die meisten sowjetischen Städte nicht über ein klares Stadtzentrum. Gelegenheit zum Flanieren bietet allerdings die eine lang gezogene Fussgängerzone. Einblick in die Musik-Kultur der Welt bietet die Instrumentensammlung des Instrumentenmuseums&nbsp;unweit des Doms und Kriegsdenkmals. Wir verstanden allerdings trotz englischer Beschriftung nicht, wie die Vitrinen geordnet waren. Es schien weder nach Jahrhundert, noch nach Instrumententyp noch nach irgend einer anderen Logik geordnet zu sein.&nbsp;</p>



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<p>Im Park beim Dom entdeckten wir einen kleinen gedeckten Unterstand in dem etwa ein Dutzend Männer Schach spielten.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Almaty von oben &#8211; Kok Tobe</h4>



<p>Gegen Abend besuchten wir eine&nbsp;Yoga Klasse&nbsp;und gingen zum Sonnenuntergang auf den Hausberg von Almaty, den Kok Tobe.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Schreiben auf dem Sofa&nbsp;und einiges in der Stadt erledigen</h4>



<p>Während den nächsten&nbsp;vierTagen war Dominique&nbsp;vor allem&nbsp;mit Blogtext schreiben beschäftigt. Es galt die Stichworte aus Kambodscha, Laos und China zu vertexten.&nbsp;Tama holte ihre Lieblingsserien nach, die sie in China nicht hatte schauen können. Zur Abwechslung besuchten wir eine internationale Klinik, um einen Checkup hinter uns zu bringen. Beim ersten Besuch fand die Untersuchung statt, beim zweiten Besuch wurden die Untersuchungsresultate kommuniziert. Das ganze kostete zehn mal weniger als ein Arztbesuch in der Schweiz. Ansonsten suchten wir in den Outdoorshops vergebens eine Isomatte in der&nbsp;Grösse unseres Zeltbodens.&nbsp;Falls man sein Handy reparieren muss in Almaty: Im Kinogebäude in der Fussgängerzone gibt es einen riesigen Telefon-Reparier- und Zubehör-Markt. Dort liess Dominique bei seinem Telefon super günstig sein Display, Batterie und Ein-Aus Knopf ersetzen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auch Langzeitgäste gehen mal weiter</h4>



<p>Wir fühlten uns im Hostel schon wie zuhause. Nach zwei Nächten im Doppelzimmer wechselten wir vom Luxus wieder in unser Zelt in den Garten. Der Besitzer des Hostels ging tagsüber seiner regulären Arbeit nach. Darum kam eine Receptionistin ins Haus. Diese hatte diese Woche  Geburtstag. Sie lud alle Gäste zu Kuchen und Kaffee ein. Während unserer Woche in Almaty lernten wir viele Reisende kennen, welche auch über Land auf dem Landweg aus Europa auf der Seidenstrasse gekommen waren. Eines Tages kam zum Beispiel ein Neuenburger namens Renault mit seinem Pickup-Jeep mit Camper-Aufbau und ein italienisch-französisches Paar mit einem Lastwagen mit Campingcontainer. Diese Overlander erzählten spannende Geschichten vom Formularkrieg für die Einreise nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/china/">China</a>, um durch das Tibet nach Nepal fahren zu können. Die Woche verflog schnell und bald packten wir unsere sieben Sachen und machten uns bereit für die Weiterreise nach Biskek in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/kirgistan/">Kirgistan</a>.</p>
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		<title>Tagong (塔公) &#8211; Eine Stadt mit vielen Klöstern</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/24/eine-stadt-mit-vielen-kloestern-tagong/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2019 08:39:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Bo Sang]]></category>
		<category><![CDATA[Himalayak Guest House]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdetrekking]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Serkyi Gyelgo]]></category>
		<category><![CDATA[Tagong]]></category>
		<category><![CDATA[Xia Ma Long Cun]]></category>
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<p>Nach Tagong sind wir aufgrund der Empfehlung unserer niederländischen Zimmerkameraden gereist. Sie waren im Hostel eines Tibeters, welcher mit einer &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/24/eine-stadt-mit-vielen-kloestern-tagong/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Tagong (塔公) &#8211; Eine Stadt mit vielen Klöstern</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Nach Tagong sind wir aufgrund der Empfehlung unserer niederländischen Zimmerkameraden gereist. Sie waren im Hostel eines Tibeters, welcher mit einer Aargauerin verheiratet ist. Er war sehr nett und sein Hostel einfach und hübsch. Dies war ein Ort um länger zu bleiben. Auf der Dachterrasse des Hostels arbeiteten wir an den letzen drei Monaten Blog Updates. Der Gastgeber bot uns an auf Kredit zu bleiben. Im Ort gab es keinen Geldautomaten für Visa- oder Mastercard. Unsere Schulden konnten wir später mit Hilfe eines Chinesen in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/26/die-stadt-mit-den-pandabaeren-chengdu/">Chengdu</a> mit WeChat-Pay begleichen.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Kloster in Tagong</h4>



<p>Am Tag unserer Ankunft besuchten wir die Klosterschule Buddhism Study Grand Monastery am Ende des Dorfes. Wir kamen gerade am Ende einer Zeremonie an und sahen etwa 300 Mönche aus dem Tempel gehen. Sie stellten sich in einem grossen Kreis auf und gingen danach in ihre Zimmer.</p>



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<p>Am Tag darauf spazierten wir auf den Hügel am anderen Ende von Tagong. Es gibt eine Stupa auf der Anhöhe. Eine Tibeterin machte dort ihre Runden und forderte Tama auf, auch im Kreis zu laufen. Auf dem Weg auf den Hügel  gibt es viele Blumen. Oben ist es windig. Chinesische Touristen lassen sich von der anderen Seite mit dem Pferd auf den Hügel bringen. Von dort aus sieht man weit über die grüne Graslandschaft mit den Klöstern, welche in der Region verstreut sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ausflug nach Bo Sang</h4>



<p>Unser Gastgeber ist im Nachbardorf Bo Sang aufgewachsen. Am dritten Tag nahm er uns an ein Festival mit in sein Dorf. Es war sonnig und warm. Die Dorfbewohner und die Besucher von anderen Dörfern sassen mit vielen bunten Schirmen um einen Platz. In der Mitte des Platzes wurde gesungen und es wurden traditionelle Tänze gezeigt. Alle Tänzer trugen farbige Kostüme. Wir genossen die Tanzvorführungen. Aufgefallen ist uns, dass Tibeter sehr herzlich zueinander sind. Sie stehen oft sehr nahe beieinander und nicht selten sieht man, dass sie sich umarmen.</p>



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<p>Ein Mönch versuchte ganz intensiv mit Dominique zu kommunizieren.&nbsp;Er wollte  uns zu seinem 200 km entfernten Kloster einladen. Dieses liegt auf 5000 m.ü.M. Da wir kein eigenes Fahrzeug hatten, mussten wir leider die Einladung ablehnen.&nbsp;Der Mönch schien darüber etwas traurig.&nbsp;Nach einigen Stunden Tanzshow fuhren wir wieder zurück zum Hostel. Unterwegs sahen wir Sanskrit Mantras, welche auf den Steinen im Tal gemalt worden waren. Viele davon waren jedoch mit Zement bedeckt worden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Gemütliche Schreibtage auf der Dachterrasse des Himalayak Guest House</h4>



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<p>Wir genossen einige Tage ohne Programm. Ausschlafen, gemütlich frühstücken, mit anderen Gästen sprechen, Blog-Beiträge schreiben und Fotos sortieren. Wir verliessen unsere geliebte, warme und sonnige Dachterrasse nur fürs Essen. Von dort konnten wir beobachten, wie auch hier jeden Tag viele Buddhisten um den Tempel laufen.  Auch wir machten eine Runde um den Tempel und drehten jede Gebetsmühle, ein richtiger Kraftakt, ähnlich einem Vita Parcours.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Pferdetrekking vom Nachbardorf Xia Ma Long Cun nach Serkyi Gyelgo</h4>



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<p>Der Cousin unseres Gastgebers bietet Pferdetrekkings an. Vom Nachbardorf aus geht&#8217;s in die Berge zum Sommercamp seiner Familie. Dort assen wir unser Picknick, dazu gabs Yakbutterbrot und Yakbutter-Tee. Von dort ritten wir weiter über die Hügel zu einem Bergsee und dann wieder runter zu einem Kloster. Ein sehr lohnenswerter Ausflug. Schade, dass Tama wegen Magendarm Problemen nicht mitkommen konnte. Mit dabei war ein sehr sympatisches Paar aus Neuseeland, welches auch im Hostel übernachtete.</p>



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		<title>Kampot food &#8211; Da wo der Pfeffer wächst</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/02/kampot-food/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jun 2019 16:20:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Kampot]]></category>
		<category><![CDATA[Khmer Root Cafe]]></category>
		<category><![CDATA[La Plantation]]></category>
		<category><![CDATA[Pfeffer]]></category>
		<category><![CDATA[rote Khmer]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/02/kampot-food/">Kampot food &#8211; Da wo der Pfeffer wächst</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>In diesem Artikel erfährst du einige Geheimtipps zu Kampot. Wir waren mehrere Nächte in Kampot und haben einiges im Umland &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/02/kampot-food/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Kampot food &#8211; Da wo der Pfeffer wächst</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/02/kampot-food/">Kampot food &#8211; Da wo der Pfeffer wächst</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/02/kampot-food/">Kampot food &#8211; Da wo der Pfeffer wächst</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p><strong>In diesem Artikel erfährst du einige Geheimtipps zu Kampot. Wir waren mehrere Nächte in Kampot und haben einiges im Umland entdeckt. Typischer Kampot food findest du zum Beispiel im &#8222;Countryside&#8220; Restaurant. Auch sehr zu empfehlen ist das Khmer Root Cafe. Dieses befindet sich auf dem Weg zur Pfefferfarm La Plantation.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Agrartourismus ist lehrreich</h4>



<p>Wer in Kampot ist, sollte sich anschauen, wie Pfeffer wächst. Die Region gehört zu den wichtigsten Pfefferproduzenten&nbsp;der Welt.&nbsp;Auf unserem Rundgang machten wir Halt bei zwei&nbsp;Agrar-Tourismus Destinationen.&nbsp;Ein Shop nahe des Stadtzentrums bietet eine Möglichkeit, alles über den Pfefferanbau zu lernen. Dort kann man sehen, wie es auf dem Feld aussieht, ohne tatsächlich auf die Plantage zu fahren. Wer dafür jedoch Zeit hat, fährt meist zu <a href="http://kampotpepper.com">La Plantation</a>. Diese Farm bietet das ganze Erlebnis inklusive Plantagenrundgang. Man kann auch eine Rundfahrt im Ochsen- und Wasserbüffel-Gespann zum und durch den See buchen. Das Grundstück La Plantation wurde von einem Paar aus Australien und Belgien erworben. Der Landpreis habe 3000$ pro Hektare betragen, erzählte uns der Wirt des Restaurants später auf dem Rückweg. </p>



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<h4 class="wp-block-heading">Schrecken und Vergnügen sind in Kambodscha nahe zusammen</h4>



<p>Während der <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/05/30/phnom-peng/">Herrschaft der roten Khmer</a>, war die Tradition des Pfefferanbaus aufgegeben bzw. verboten worden. Exportorientierte Landwirtschaft passte nicht zur Vision einer Selbstversorger-Bauerngesellschaft. Diese kolonialen Feldfrüchte und Anbaumethoden wurden erst vor einigen Jahren wieder eingeführt. Dies meist von neuen Einwanderern. Die Anfahrt zu La Plantation lässt sich mit einem Besuch auf den Salzfeldern und der Tempelhöhle verbinden. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/31_Kampot_Countryside/IMG_1598-1024x683.jpg" alt="Salzfelder Kampot Food" class="wp-image-3994" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/31_Kampot_Countryside/IMG_1598-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/31_Kampot_Countryside/IMG_1598-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/31_Kampot_Countryside/IMG_1598-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Dank der starken Sonnenstrahlung kann zur Salzgewinnung auf diesen Feldern Salzwasser verdunstet werden ganz ohne fossilen Energiebedarf.</figcaption></figure>



<p>Die Fahrt geht auch vorbei am sogenannt versteckten See. Diesen künstlich angelegten See liess Pol Pot mit einem Dammprojekt anstauen. Wer damals nicht tagelang ununterbrochen schuftete, wurde von seinen Gefolgsleuten direkt hingerichtet und vor Ort verscharrt. Grauenhaft zu wissen, dass dieser jetzt so idyllische Ort unter solchen menschenverachtenden Bedingungen entstand. Von hier aus wäre es nun nicht mehr sehr weit nach Kep und seinem Krabbenmarkt gewesen. Wir bevorzugten jedoch den Krabbenmarkt auszulassen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Mittagessen im Khmer Root Cafe</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/31_Kampot_Countryside/IMG_1749-1024x683.jpg" alt="Zutaten für Curry" class="wp-image-4008" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/31_Kampot_Countryside/IMG_1749-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/31_Kampot_Countryside/IMG_1749-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/31_Kampot_Countryside/IMG_1749-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Zutaten für ein Curry, welches im Khmer Root Cafe für uns frisch zubereitet wurde.</figcaption></figure>



<p>So blieb Zeit, auf dem Rückweg in einem kleinen Openair-Restaurant namens Khmer Root Cafe, mit Blick auf den See, entspannt ein sehr feines Curry zu essen. Der Besitzer und seine Frau kochen alles frisch und zeigen den Gästen auch gerne, wie sie es zubereiten. Ich ergänzte dieses charmante Restaurant auf <a href="https://www.openstreetmap.org/node/6515707351">openstreetmap</a>. Damit die beiden so hoffentlich in Zukunft zu mehr Kundschaft kommen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Am Naturpool&nbsp;des&nbsp;Bohemiaz Resorts</h4>



<p>Am nächsten Tag genossen wir den Naturpool des Resorts und sammelten die Stichworte für unsere Blogbeiträge von China bis Vietnam. Fürs Texte schreiben, war der Pool jedoch zu entspannend. Später lernten wir noch einen australischen Auswanderer kennen, welcher mit zwei Freunden ins Spa des Hotels kam. Er hatte in den letzen zwei Jahren in Kampot ein Hostel und eine kleine Tour-Firma aufgebaut. Mit ihm und seinen Freunden plantschten wir noch etwas im Jacuzzi und Pool. Dann gingen wir gemeinsam in seinem Lieblingsrestaurant „Countriside“ essen. Dort gibt es typischen Kampot Food.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/02/kampot-food/">Kampot food &#8211; Da wo der Pfeffer wächst</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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