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	<title>Schiff Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Schiff Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Tempel von Bagan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2020 10:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
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<p>Die Agentur, welche für uns am Vorabend die Tickets für die Schifffahrt gebucht hat, bot uns an, ein Taxi zum &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/18/tempel-von-bagan/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Tempel von Bagan</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Die Agentur, welche für uns am Vorabend die Tickets für die Schifffahrt gebucht hat, bot uns an, ein Taxi zum Hafen zu organisieren. Der Preis für das Taxi wäre 6000 Kyats gewesen. Mit der Taxi App Grab kostete das Tucktuck&nbsp;zum Hafen nur&nbsp;2000 Kyats.&nbsp; Pünktlich legte unser Schiff&nbsp;nach&nbsp;Bagan ab.&nbsp;Wir waren die letzten, die an Board kamen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-13_Schifffahrt_Mandaley_Bagan/IMG_7082.jpg" alt="ein Grab Tucktuck " class="wp-image-13637" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-13_Schifffahrt_Mandaley_Bagan/IMG_7082.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-13_Schifffahrt_Mandaley_Bagan/IMG_7082-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-13_Schifffahrt_Mandaley_Bagan/IMG_7082-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-13_Schifffahrt_Mandaley_Bagan/IMG_7082-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Grab Fahrer war sehr freundlich. Hier winkt er zum Abschied am Schiffssteg aus seinem Tucktuck.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Touristen unterwegs mit Touristen </h4>



<p>An Board waren bereits zwei osteuropäische Paare, möglicherweise aus Polen, vier Schweizer,&nbsp;zwei Österreicher, ein&nbsp;französisches Paar und ein älteres kanadisches Paar. Zum Frühstück gab es Toast, Butter, Marmelade, Banane und Kuchen. Am Buffet durfte man sich selbst bedienen. Dasselbe galt für das Mittagessen. Zur Wahl stand gebratener Reis, Nudeln, Hähnchen, Gemüse und zum Nachtisch, Papaya und Wassermelone &#x1f349;. </p>



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<p>Bei einem Halt am Nachmittag besuchten wir ein Dorf, welches sich auf das Herstellen von Tontöpfen spezialisiert hatte. Gegen Abend war die Stimmung im Keller, denn Soodeh las, dass Thailand gerade alle Visa bis auf weiteres suspendiert hatte.</p>



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<p>Bei Sonnenuntergang erreichten wir Bagan. Für die archäologische Zone müssen Ausländer 25&#8217;000 bezahlen. Das Taxi&nbsp;mit dem Pferd nahm uns schliesslich für 3000 mit. Angekommen im gebuchten Hotel, zeigte sich, dass nicht alle Zimmer ein privates Bad haben. Das Hotel hatte also auf Booking.com geschummelt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Unterwegs in Bagan mit dem Elektro-Roller</h4>



<p>An unserem ersten ganzen Tag in Bagan mieteten wir einen Elektroroller. Damit begaben wir uns auf eine sight-seeing Tour. Dabei hatten wir uns wahrscheinlich etwas zu viel Sonne zugemutet. Die nächsten beiden Tage jedenfalls waren wir müde und erschöpft und hatten Magen-Darm-Probleme. Am vierten Tag in Bagan begaben wir uns wieder auf eine Tour. Diesmal erneut mit einem Elektroroller. Die Nutzung von Motorrädern waren für Touristen in diesem Gebiet verboten. Bagan sight seeing ist eine unendliche Angelegenheit. Die Anzahl Tempel ist vielleicht am&nbsp;ehesten mit der Anzahl Tempel von Ankor Watt zu vergleichen. Statt Grabstätten, welche Palästen gleichen, stehen hier eine Unzahl von Pagoden. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7320.jpg" alt="Tempelnummer in Bagan" class="wp-image-13710" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7320.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7320-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7320-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7320-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Inventurnummer eines Tempels in Bagan in burmesischer Schrift mit der Nummer: 326.</figcaption></figure>



<p>Die meisten der Pagoden wurden inzwischen von Archäologen nummeriert. Diese Nummern haben es teilweise als Hausnummern in die Openstreet Map geschafft. Wir lernten die Zahlenzeichen von Myanmar und trugen die fehlenden Pagodennummern in der openstreetmap Karte ein. </p>



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<p>Bei einem der grösseren buddhistischen Tempel wurde erstmals unser archäologisches Zonenticket geprüft. Vor der Pagode reihte sich ein Souvenir Shop an den nächsten. In zwei der Souvenirshops zeigten uns die Eigentümer die eine Seite eines&nbsp;deutschen Reiseführerbuch, in welchem&nbsp;ihr Souvenir Shop&nbsp;erwähnt&nbsp;wird. Wir haben auf der ganzen Reise vom Iran bis hierher niemals in einem Reiseführer gelesen. Daher amüsierte es mich, wie die beiden Souvenirshops damit Werbung machten. Es war denn auch ihr einziges Differenzierungsmerkmal von den anderen Souvenirshops. Wir durften unsere Schuhe im einen der beiden&nbsp;Shops lassen. Denn im Tempel sind Schuhe untersagt. Zum Abschied schenkte uns die Eigentümerin eine&nbsp;runde&nbsp;Lackkunst-Box.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Massnahmen gegen die Corona Ausbreitung</h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7446.jpg" alt="Hände Waschstation" class="wp-image-13756" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7446.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7446-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7446-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7446-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Eine Hände Waschstation und die Anweisungen für den Besuch des Tempels vor dem Tempeleingang.</figcaption></figure>



<p>An einem anderen Ort in Bagan vor einem Tempel entdeckten wir (#corona) eine Hände Waschstation. Eine Pagode weiter&nbsp;sah&nbsp;uns eine Ladenbesitzerin. Sie bot Soodeh an, ihr kostenlos die in Myanmar typische Denacha-Baum Schminke zu machen. Mit diesem Trick&nbsp;löckte&nbsp;sie Soodeh in ihren&nbsp;Laden und begann&nbsp;ihr&nbsp;dann die Kleider zu zeigen, welche sie verkauft. Schliesslich kaufte Soodeh sich 6 Stück der Myanmar- Beauty-Portionen. Diese harten Stücke eingetrockneter Baumrinden und Aloe vera-Paste muss man vor dem Einreiben mit Wasser auf einem Stein verreiben. Dann trägt man die Paste im Gesicht auf.&nbsp;Sie wird auch sonst als Sonnenschutz verwendet. Das regelmässige und deckende Auftragen der Paste ist aber sehr schwierig. So dass man oft am Abend doch Sonnenbrandstreifen hat. Ich hielt mich lieber an mein bewährtes Sonnenschutzkonzept mit deckenden Kleidern. Baumwolle ist immer noch der beste Sonnenschutz.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Familie Win in Myinkaba hat einen Handwerksbetrieb</h4>



<p>Gegen Abend kamen wir in ein Dorf namens Myinkaba. Auch hier waren überall Pagoden versteckt. Auf dem Weg zu einer Pagode fuhren wir durch eine schmale Seitenstrasse. Hier hatte es einen kleinen Laden. Wir kauften zu normalen Preisen ein paar Packungen Chips. Etwas weiter&nbsp;sahen wir&nbsp;ein Schild eines Familienbetriebs.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7693.jpg" alt="Lacquerware Workshop" class="wp-image-13823" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7693.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7693-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7693-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7693-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Schild der Familie Win vor Ihrem Haus weisst Laufkundschaft auf den Handwerksbetrieb hin.</figcaption></figure>



<p>Wir kamen mit dem Herrn des Hauses ins Gespräch. Später erklärte ihm Soodeh das Konzept von «Workaway». Darauf erwiderte&nbsp;er, dass er Workshops anbiete. Er zeige uns gerne wie sein Handwerk funktioniere. Es wurde allerdings klar, dass wir nicht länger als bis kurz nach Sonnenuntergang bei ihm bleiben könnten. Wir machten aus, dass wir für ein Tagespraktikum am nächsten Tag vorbeikommen würden. Auf dem Rückweg bestaunten wir eine Gruppe Männer, die gerade ihre Hähne gegeneinander kämpfen liessen. </p>



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<p> Wir schauten dem Hahnenkampf eine Weile zu. Zurück im Hostel erklärte mir Soodeh, was&nbsp;<strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tschahar_Schanbe_Suri" target="_blank">Tscharschämbasuri</a></strong>&nbsp;ist. Sie war traurig, dass wir nun dies nicht tun könnten. Doch ich versicherte ihr, dass uns bestimmt niemand daran hindern würde, ein kleines Feuer zu machen auf dem Dorfplatz. Und so machten wir es. Wir nahmen in der Hotellobby die 3 Tage alte Zeitung und unser Feuerzeug und gingen los. So feierten wir beim Eindunkeln in Bagan auf dem Dorfplatz das Tschaschämbasuri (چهارشنبه‌سوری) Fest.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lakerware workshop mit der Familie Win</h3>



<p>Wir hatten der Familie Win gesagt, dass wir etwa ab 8:30 Uhr frühstücken und dann am Vormittag zu ihnen kommen würden. Wir wollten diesmal zwei Fahrräder anstatt Elektroroller mieten. Ich dachte, dass Soodeh schon mehrmals Fahrrad fahren geübt hatte im Iran. Doch scheinbar war sie dabei nie weit gekommen. Ich pokerte darauf, dass sie in einer Stunde genug gut Fahrrad fahren könnte, dass wir mit dem Fahrrad zur Familie Win fahren könnten. In einer Seitenstrasse führte ich Soodeh Schritt für Schritt in die Kunst des Fahrradfahrens ein. </p>



<h3 class="wp-block-heading">In wenigen Stunden Fahrrad Fahren lernen</h3>



<p>Folgende Übungen helfen dabei am Anfang: Sattel ganz nach unten stellen und los geht’s. Hände an den Lenker und auf den Sattel sitzen. Füsse am Boden lassen.<br>&#8211; Die <strong>erste Übung</strong> Im Sattel sitzend spazieren gehen. Sobald das geht, schnell laufen und Füsse etwas in die Luft heben und die Balance finden. <br>&#8211; Die <strong>zweite Übung</strong>: einen Fuss auf das Pedal stellen. Im Sattel sitzend Trottinett fahren. Also nur mit einem Fuss spazieren und so lange wie es geht die Balance halten. <br>&#8211; Die<strong> Übung drei</strong> entspricht Übung zwei. Allerdings wird nun der angebende, bzw. wegstossende Fuss in die Luft gehoben. Je höher desto besser. Derweil das Rad rollen lassen und die Balance halten. <br>&#8211; Die <strong>Übung vier  </strong>ist dann den Fuss nicht nur anzuheben, sonder ihn auf dem oberen Pedal zu platzieren, allerdings anfangs ohne das Pedal nach unten zu treten. Sobald dies klappt, kann man in die Pedale treten (Übung fünf) und nun kann man Fahrrad fahren, vom Bremsen und Schalten mal abgesehen. </p>



<p>Soodeh schaffte es in einer Stunde bis und mit Übung vier. Dann war sie sehr erschöpft und die Hände schmerzten, da sie sich kramphaft am Lenker festgehalten hatte. Daher brachten wir die Fahrräder zurück und tauschten sie gegen einen Elektroroller ein. Kurz vor Mittag, tauchten wir vor dem Haus der Familie Win auf. Sie luden uns ein, erst einmal etwas zu essen. Dann erklärten wir ihnen, dass Soodeh gerne alles Handwerkliche machen möchte und Dominique alles fotografieren und aufschreiben möchte. Die Familie freute sich, dass wir über ihren Betrieb einen Blogbeitrag schreiben würden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Lacquerware</strong> Anleitung</h3>



<p>Die Lacquerware Produkte sind in verschiedenen Qualitäten erhältlich. Die qualitativ besseren Produkte sind arbeitsaufwändiger. Sie sind daher teurer, dafür einiges stabiler und leichter. Sie werden aus Pferdehaar erstellt. Hier nun die Anleitung dazu.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Pferdehaar Tasse</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7480.jpg" alt="Pferdehaar Tasse" class="wp-image-13767" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7480.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7480-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7480-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7480-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Eine frisch geflochtene und eine bereits mit Lacquer bestrichene Pferdehaar Tasse.</figcaption></figure>



<p>1. ein Bambusnetz erstellen<br>2. die Pferdehaare flechten<br>3. innen und aussen eine Schicht Laquer und Lehm auftragen<br>4. einen Monat trocknen lassen<br>5. das Tassenende mit Schere gerade schneiden und mit nassem Schleifpapier schmirgeln<br>6. kurz trocknen<br>7. nasses Schleifpapier nutzen um Form der Tasse zu perfektionieren<br>8. eine zweite Schicht Lacquer auftragen<br>9. wieder einen Monat trocknen lassen<br>10. Malen/Verzieren: Ein Muster in die Tasse einritzen mit einer Nadel<br>11. Leim über die Tasse in die Ritzen streichen, dann Farbpulver auftragen<br>12. mit Wasser waschen<br>13. für jede zusätzliche Farbe Schritt  11 und 12 wiederholen</p>



<h4 class="wp-block-heading">Bambusholz Tasse</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7488.jpg" alt="Bambus Schale" class="wp-image-13771" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7488.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7488-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7488-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7488-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Eine Bambusschale aus aufgerollten Bambusbänder und eine bereits bestrichene kleinere Schale.</figcaption></figure>



<p>1a) Einen Lacquer Bambu aus dem Wald holen und trocknen<br>1b) Bambus der länge nach in Stücke schneiden<br>1c) ablängen<br>1d) dünne Bambusbänder schneiden<br>1e) gewünschte Form erstellen, indem man die Bambusbänder aufrollt<br>2. eine fertige Bambusform kaufen (photo)<br>3. adhesiver Latex auftragen (photo)<br>4. Lehm Wasser Gemisch auftragen<br>5. Lehm während einer Woche trocknen lassen<br>6. Lacquer Saft innen auftragen<br>7. für eine Woche trocknen<br>8. Lacquer Saft aussen auftragen<br>9. für eine Woche trocknen<br>10. Bild einritzen: Ein Muster in die Tasse einritzen mit einer Nadel<br>11. Leim über die Tasse in die Ritzen streichen, dann Farbpulver auftragen<br>12. trocknen<br>13. mit Wasser  waschen<br>14. wiederhole 11 bis 13 für jede Farbe</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Dorfrundgang mit Herr Win</h3>



<p>Am späten Nachmittag kam ein Ochsenwagen vorbei. Ich durfte aufsteigen und ein Stück weit mitfahren. Danach führte uns der Herr noch etwas im Dorf umher und zeigte uns die diversen&nbsp;Stationen, an denen er&nbsp;verschiedene Dinge erledigt. Am einen Ort kauft er&nbsp;Fabrikate aus&nbsp;Bambus ein. Und bei seinen Verwandten hat er einen kleinen Erdkeller, wo er die Waren&nbsp;trocknen lässt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7521.jpg" alt="Farbpulver Mühle" class="wp-image-13778" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7521.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7521-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7521-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7521-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Am anderen Ort nutzt er einen Wetzstein zur Erstellung von natürlichem Farbpulver.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7520.jpg" alt="Erdkeller zum trocknen" class="wp-image-13777" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7520.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7520-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7520-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7520-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Herr Win im Erdkeller. Hier lässt er die Lacquerware für Wochen oder Monate trocknen.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Beinahe mit Locals nach Kalaw gefahren</h3>



<p>Am Ende des Rundgangs trafen wir einen kleinen Personen-Transportlastwagen an. Dieser&nbsp;fahre zum <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/23/wanderung-zum-inle-see/">Inle See</a>. Für 30&#8217;000 Kyats könnten wir auch mitfahren. Wir schauten kurz online nach und stellten fest, dass der normale Buspreis nur 15&#8217;000 Kyats ist. Falls der Fahrer wirklich allen 30&#8217;000 abknöpfen würde, dann wären die Leute tatsächlich übers Ohr gehauen worden. Und überhaupt für einen regulären Checkout im Hotel war es sowieso schon zu spät. Daher lehnten wir das Angebot auf uns zu warten ab. Ich hatte auch wenig Lust mehr als sechs Stunden im Schneidersitz&nbsp;auf einer Ladefläche zu sitzen. So reisen jedoch einige Einheimische ganz selbstverständlich.</p>
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		<title>Zurück ans iranische Festland mit der Fähre</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/05/zurueck-ans-iranische-festland/</link>
					<comments>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/05/zurueck-ans-iranische-festland/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jan 2020 13:31:00 +0000</pubDate>
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<p>Am nächsten Morgen waren wir relativ früh bereit. Der gleiche Pickup wie am Vortag fuhr vorbei. Der Herr nahm uns &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/05/zurueck-ans-iranische-festland/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Zurück ans iranische Festland mit der Fähre</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Am nächsten Morgen waren wir relativ früh bereit. Der gleiche Pickup wie am Vortag fuhr vorbei. Der Herr nahm uns bis ins Dorf mit. Dann setzen wir mit dem Boot über nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/02/geoparks-und-shrimps/">Quesm</a> und erwischten eine Mitfahrgelegenheit hinten auf einem Pickup und später in der Kabine eines kleinen Kühlwagens. Dieser fuhr direkt zum Fähre Schiffshafen. Dort suchten wir unter den für die Fähre anstehenden Autos nach einer Mitfahrgelegenheit nach Bandarabas. Wir fanden eine junge Familie, die noch zwei Plätze frei hatte und uns gerne mitnahm. Am Nachmittag erreichten wir bereits Bandarabas. Dort fanden wir in einem Luxus-Hotel &#8222;Lobby&#8220; bequeme Sofas. Hier warteten wir, bis wir zum Busbahnhof mussten. Wir hatten für die Fahrt durch das iranische Baluchistan nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/">Zahedan</a> einen Nachtbus gebucht. Unser Gastgeber in Zahedan hatte uns geschrieben, dass ein Gast aus Deutschland ebenfalls mit diesem Bus komme.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Neuer Reisekumpel Max getroffen</h4>



<p>Die Busfahrtsgesellschaft stornierte unsere Tickets am Nachmittag. Bot uns aber an, eine halbe Stunde früher zu fahren. Am Busbillet Schalter trafen wir <a rel="noreferrer noopener" href="https://morethan7wonders.de" target="_blank">Max</a>. Durch die Stornierung der Busfahrtsgesellschaft waren wir nun mit dem gleichen Bus unterwegs. Auf halber Strecke um 01:00 hielt der Bus beim einzigen Restaurant auf der Strecke für das Abendessen an. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4364.jpg" alt="Raststätte" class="wp-image-9575" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4364.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4364-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4364-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4364-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Im Restaurant auf der Strecke um 01:00 Morgens. Hier sahen wir die ersten Baluchistan Anzüge.</figcaption></figure>



<p>Gegen 6 Uhr Uhr trafen wir müde in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/">Zahedan</a> ein. Wir hatten kaum geschlafen, denn der Chauffeur und der Fahrtbegleiter hörten meist Musik und sprachen zusammen. Das mag gut für deren Laune und Aufmerksamkeit gewesen sein. Es raubte uns aber den Schlaf. Daher legte ich mich am Busbahnhof für mehr als eine Stunde hin. Max war quick fidel, denn er hatte auf den hinteren Sitzen des Busses genug Ruhe für Schlaf gefunden. Kurz vor acht bestellte er ein Uber und wir fuhren zu unserem gemeinsamen Gastgeber.</p>
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		<title>beste Strände auf Hengam</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/04/beste-straende-auf-hengam/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jan 2020 13:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Campen]]></category>
		<category><![CDATA[Campieren]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Hengam]]></category>
		<category><![CDATA[Insel]]></category>
		<category><![CDATA[Schiff]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>
		<category><![CDATA[Zelten]]></category>
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<p>Bald würde mein Iran Visum ablaufen. Wir wollten aber vorher noch auf die schönen andern Inseln vor dem Iran. Es &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/04/beste-straende-auf-hengam/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">beste Strände auf Hengam</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Bald würde mein <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/09/warten-auf-das-iran-visum/">Iran Visum</a> ablaufen. Wir wollten aber vorher noch auf die schönen andern Inseln vor dem Iran. Es blieb aber nicht mehr viel Zeit. Wir beschlossen weiter auf die Insel Hengam zu gehen. Dazu mussten wir zu einem kleinen Hafen fahren. Zunächst nahm uns ein Flughafenmitarbeiter in seinem Proton mit bis zum Inselflughafen. Von dort konnten wir mit einem Paar, das ebenfalls auf die Insel Hengam wollte, mitfahren. Ohne es zu realisieren, kauften wir uns ein Inselrundfahrt-Ticket, statt nur ein Überfahrtsticket. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4242.jpg" alt="in den Schwimmwesten am Strand von Hengam" class="wp-image-9553" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4242.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4242-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4242-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4242-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Das Boot war also gefüllt mit Tagestouristen und fuhr zuerst bis ans Ende der Insel und landete dann an einem Strand nahe des grösseren Dorfes. Hätten wir den Bootscaptain gefragt, hätte er uns an unserem Strand der Wahl absetzen können. Nun mussten wir laufen. Später kam ein Motorrad. Zuerst durften wir beide aufsitzen. Dann meinte der Fahrer aber, es sei besser, wir würden uns aufteilen und er würde zweimal fahren. Soodeh ging mit ihm mit. Ich wurde später von einem Dreirad-Motorrad aufgeladen. </p>



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<h4 class="wp-block-heading">An zwei Stränden gezeltet</h4>



<p>Der Strand unserer Wahl hiess Nästaram Doushut. Als ich ankam, hatte sich Soodeh schon mit einigen iranischen Langzeitcampern angefreundet. Wir verbrachten den Abend an deren Lagerfeuer. Am nächsten Morgen wollten wir nach Hormoz. Gegen Mittag waren wir mit einem Pickup ins Dorf mit Hafen unterwegs. Der Fahrer erzählte uns aber, dass die Schiffe nach Hormoz nur zweimal täglich fahren würden. Wir seien zu spät unterwegs, um es zurück nach Quesm und zum anderen Hafen zu schaffen, wo die Schiffe nach Hengam ablegten. Also beschlossen wir kurzerhand, die schönste Insel Irans auf später zu verschieben und noch eine weitere Nacht auf Hengam zu verbringen. An einem einsamen silbrig glänzenden Strand liess ich mich absetzen, während Soodeh im Dorf noch etwas Proviant beschaffen ging.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4342.jpg" alt="Zelt am Strand von Hengam" class="wp-image-9566" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4342.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4342-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4342-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4342-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Zelten auf einem Felsen am silbrigen Strand auf Hengam.</figcaption></figure>
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		<title>Strand, Innenstadt, Strand</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/27/strand-innenstadt-strand/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Dec 2019 11:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Bushehr]]></category>
		<category><![CDATA[Couchsurfing]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
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<p>Gegen elf fuhren wir ins Fischerdorf bei Bushehr namens Heleyleh. Dort wollten einige der Klasse mit uns picknicken. Jemand brachte &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/27/strand-innenstadt-strand/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Strand, Innenstadt, Strand</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Gegen elf fuhren wir ins Fischerdorf bei <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/27/strand-innenstadt-strand/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bushehr</a> namens Heleyleh. Dort wollten einige der Klasse mit uns picknicken. Jemand brachte frischen Fisch und grillierte diese. Eine traditionelle Musikformation kam vorbei um für uns lokale Musik zu spielen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/Unknown-7-1024x768.jpg" alt="Am Strand von Heleyleh" class="wp-image-9421" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/Unknown-7-1024x768.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/Unknown-7-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/Unknown-7-768x576.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/Unknown-7-624x468.jpg 624w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/Unknown-7.jpg 1032w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Nach dem Ständchen der Musikformation versuchten wir den Instrumenten einige Töne zu entlocken. </figcaption></figure>



<p>Schliesslich hiess es, wir sollten nun zum Hafen von Heleyleh mitkommen. Dort wartete ein Freund eines Schülers. Dieser war Fischer und er wollte mit uns eine Spritztour auf dem Meer machen. Die Hafenpolizei von Heleyleh wurde darauf aufmerksam, dass zwei Ausländer im Hafen waren. Nun musste der Bootsführer zuerst eine Bewilligung einholen. Nach etwa 10 Minuten war es geregelt und wir fuhren hinaus, kamen jedoch sehr bald zurück. Wir mussten das Boot wechseln, der Motor sei zu schwach für eine richtige Spritztour. Tatsächlich, mit dem zweiten Boot war es einiges amüsanter über die Wellen zu springen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Konzert im Café</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3592.jpg" alt="Neyambun" class="wp-image-9415" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3592.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3592-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3592-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3592-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Am Abend waren wir noch kurz auf dem Fischmarkt  und auf dem Fisch Bazar von Bushehr. Unser Gastgeber zeigte uns eine Bar, die wie ein Schiff aussah. Weil hier bei einem Konzert Gäste getanzt hatten, schloss die Polizei das Kaffee. Dann schauten wir einem Matratzen Produzenten zu. Nachdem unser Gastgeber mit seinem sehr müden Sohn nach Hause gegangen war, spazierten wir durch die schmalen Gassen der Altstadt auf der Suche nach einer stillen Ecke. Dort tranken wir einen Teil des Weins, den wir von einem Freund geschenkt bekommen hatten. Gegen zehn Uhr gingen wir zum berühmten Kaffee Naji. Dort spielte traditionelle Musik auf. Das Café ist so klein, dass die Besucher nur im Turnus ans Konzert kommen dürfen. Jeder Turnus dauert etwa eine halbe Stunde. Davor und danach kann man vor dem Kaffee zuhören. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Campieren im Reishehr Park</h4>



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<p>Ein Zuhörer gab uns seine Visitenkarte. Wir könnten mit ihm die Tage kostenlos Paragliding machen kommen. Nach Mitternacht suchten wir eine Mitfahrgelegenheit zu einem Park am Meer. Dort wollten wir zelten. Ein junger Mann nahm uns mit. Die Plätze, die er uns zeigte, waren nicht zum Campen tauglich. Es war nicht klar, ob das  Meer dort über Nacht der Flut wegen ansteigen würde. Schliesslich brachte er uns bis zum Reishehr Park, am gleichnamigen Strand.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Einladung im Reishehr Park</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3606.jpg" alt="Picknick" class="wp-image-9417" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3606.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3606-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3606-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3606-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Spontan zum Mitessen bei einer Geburtstags Grillade  eingeladen </figcaption></figure>



<p>Den Morgen genossen wir im Park. Bevor wir los gingen, verschenkten wir einige Limetten an eine Gruppe von Menschen, die sich zu einem Picknick getroffen hatten. Einer der Gruppe verriet Soodeh, dass er heute Geburtstag habe. Wir sollten doch bitte mit ihm Geburtstag feiern. Und schon waren wir wieder von fremden netten Menschen zu einem reichhaltigen Picknick eingeladen. Später erfuhren wir, dass die Gruppe eine Englischklasse derselben <a rel="noreferrer noopener" href="http://kanoonzabanmarefat.com/" target="_blank">Sprachschule</a> sei, welche wir am Tag zuvor im Deutschunterricht besucht hatten. Als wir aufbrachen, wollte uns ein junger Man aus der Gruppe zur Hauptstrasse fahren. Von dort fanden wir dann bald eine Mitfahrgelegenheit. </p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/27/strand-innenstadt-strand/">Strand, Innenstadt, Strand</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Schifffahrt von Kuryk nach Alat</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/15/schifffahrt-von-kuryk-nach-alat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2019 11:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
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<p>Einige Stationen vor dem Busbahnhof in Aktau stiegen wir aus. Alles was ich von Aktau sah waren die weiten Strassenzüge, &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/15/schifffahrt-von-kuryk-nach-alat/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Schifffahrt von Kuryk nach Alat</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/15/schifffahrt-von-kuryk-nach-alat/">Schifffahrt von Kuryk nach Alat</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/15/schifffahrt-von-kuryk-nach-alat/">Schifffahrt von Kuryk nach Alat</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Einige Stationen vor dem Busbahnhof in Aktau stiegen wir aus. Alles was ich von Aktau sah waren die weiten Strassenzüge, eine Moschee und eine orthodoxe Kirche. Denn wir machten uns direkt auf den Weg zum Schalter der Fährgesellschaft. Dort wollten wir ein Ticket  für die Schifffahrt von Kuryk nach Alat kaufen. Doch dann bemerkten wir, dass heute Samstag war. Gemäss der Beschreibung auf <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Caravanistan (öffnet in neuem Tab)" href="https://caravanistan.com/transport/caspian-sea-ferry/#buying-a-ticket" target="_blank">Caravanistan</a> ist der Schalter nur wochentags geöffnet. </p>



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<h1 class="wp-block-heading" id="buchtipps-fur-weitere-schiffreisen">Buchtipps für weitere Schiffreisen</h1>



<p>Im Buch <a href="https://www.amazon.de/gp/product/384640781X/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=384640781X&amp;linkCode=as2&amp;tag=slowtraveltoa-21&amp;linkId=8763ae0c0cad2d905746559061a9bd9d" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Abenteuer Schiffsreisen: Den Wind um die Nase auf Frachtern, Fähren und Containerschiffen. Alles außer Kreuzfahrt.</a> beschreibe ich die Überfahrt von Kuryk nach Alat ausführlich. Zudem findest du in diesem Buch vom Polyglott Verlag noch viele weitere Schiffsreisen. </p>



<h1 class="wp-block-heading" id="erlebnisbericht-meine-uberfahrt-von-kuryk-nach-alat">Erlebnisbericht: meine Überfahrt von Kuryk nach Alat</h1>



<h2 class="wp-block-heading" id="suche-nach-ticket-und-fahre">Suche nach Ticket und Fähre</h2>



<p>Wir suchten deshalb ein luxuriöses Hotel auf. Dort hofften wir auf Internet und hilfsbereites Receptionspersonal. Tatsächlich riefen sie für uns ohne Umstände die Nummer einer Auskunftsperson an. Als sie auflegte, erklärte uns die Receptionistin, wir könnten das Ticket online bei der <a href="https://www.asco.az/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Azerbaijan Caspian Shipping Company</a>&nbsp;erwerben. Auf <a href="https://www.marinetraffic.com/en/ais/home/centerx:50.0/centery:42.0/zoom:7">marinetraffic.com</a> sahen wir, dass aktuell zwei Schiffe im Hafen waren, die Passagiere mitnehmen. Somit buchten wir gleich in der Hotellobby unser E-Ticket für die Überfahrt, allerdings ohne zu wissen, wann das nächste Schiff den Hafen verlassen würde.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="transfer-zum-hafen-von-kuryk">Transfer zum Hafen von Kuryk</h2>



<p> Am Busbahnhof von Aktau erfuhren wir, dass keine Marschutkas nach Kuryk fahren. Wir mussten ein Taxi suchen. Ein Fahrer nahm uns für 4000 Tenge mit an den Hafen. Mit im Taxi war ein Hafenmitarbeiter. Unterwegs machten wir Halt um Bier und Snacks zu kaufen. Dies war uns von anderen Reisenden empfohlen worden. Gegen 13 Uhr erreichten wir den Hafen. Dort warteten wir zwei Stunden im leeren Empfangsbereich ausserhalb des Hafenzauns. Dann holte uns ein Hafenmitarbeiter ab und brachte uns zum Servicezentrum in der Mitte des Hafengeländes. Dort wurde unser Onlineticket zusammen mit einer Passkopie ausdruckt und abgelegt. Dann wurden wir ohne weitere Informationen zur voraussichtlichen Abfahrtszeit in den Wartebereich geschickt.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="warten-essen-warten-einkaufen">Warten, essen, warten, einkaufen</h2>



<p>Auf dem Hafenareal gibt es ein Hotel, eine Cafeteria, einen Bankomat und Wifi. In der Cafeteria assen wir späten Lunch und sehr spätes Abendessen. Ein Security zeigte uns einen ungenutzten Wartebereich. Dort legten wir uns schlafen.&nbsp;Als wir am nächsten Morgen aufwachten, war immer noch nicht klar wann das Schiff ablegen würde. Wir frühstückten erst mal in der Cafeteria. Am Nachmittag wurden wir zur Gepäckkontrolle gerufen. Danach hiess es, wir sollten auf den Hafenshuttle warten. Möglicherweise ging es bald los. Ich beschloss, meine letzen Tenge loszuwerden. In der Cafeteria kaufte ich Schokolade. Beinahe um ein Kilogramm Schokolade schwerer,  mit einigen Litern Reservewasser und dem grossen Vorrat an Bier, waren wir bereit für die lange (möglicherweise bis 10 Tage) dauernde Schifffahrt über das Kaspische Meer.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="das-hafenshuttle-vom-zentrum-zum-dock">Das Hafenshuttle vom Zentrum zum Dock</h2>



<p>Eine Viertelstunde später fuhr ein moderner Minibus mit verdunkelten Scheiben vor. Der Fahrer war der unfreundlichste Kasache, den wir seit unserer Ankunft in Mangistau angetroffen hatten. Harsch deutete er uns beim Einsteigen, wie und wo wir unser Gepäck zu platzieren hätten. Ohne sein Gesicht zu verziehen, setzte er sich dann hinter das Steuer des Minibus und raste mit beinahe Überschallgeschwindigkeit zum Dock. Kaum war die Schiebetüre hinter uns zu,&nbsp;düste er wieder&nbsp;Richtung Servicezentrum davon.&nbsp;Es war nun 14:30, also etwa 24 Stunden nach unserer Ankunft am Hafen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ubers-dock-ins-schiff">Übers Dock ins Schiff</h2>



<p>Jetzt&nbsp;standen wir&nbsp;endlich&nbsp;vor dem Schiff am Dock. Zwei in Asphalt gelegte Schienen führten&nbsp;direkt in den dunklen, noch leeren  Laderaum des Schiffs.&nbsp;Einige Männer empfingen uns am Eingang des Laderaums und baten uns hier zu warten. Einen Funkspruch später, deutete einer von ihnen auf die Treppen hinter einer Seitentüre in der Stahlwand des Laderaums. Drei Stockwerke höher erreichten wir das eine Aussendeck. In der hinteren Hälfte waren wohl die Kojen der Belegschaft. Wir hörten Stimmen und laufende Fernseher. In der Mitte des Decks waren eine Küche, ein Esssaal und ein Aufenthaltsraum. Dort setzten wir uns hin und warteten&nbsp;abermals.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="kabine-beziehen">Kabine beziehen</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0707.jpg" alt="Kojenfenster auf der Schifffahrt von Kuryk nach Alat" class="wp-image-7506" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0707.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0707-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0707-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0707-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Blick auf das Abendrot nach Sonnnenuntergang durch das Fenster der Kabine.</figcaption></figure>



<p>Eine rundliche Frau war gerade daran den Boden zu putzen. Es schien aber eher als würde sie den Dreck gleichmässig auf dem Linoleum verteilen. Nun holte sie aus der Putz- und Wäschekammer neben dem Aufenthaltsraum unsere Bettbezüge. Sie brachte uns zu einer Koje. Es war eine Viererkoje. Doch die oberen zwei Betten waren nach oben gelappt und an der Wand arretiert. Wir erhielten wohl den Luxus einer Zweierkoje. Sie verfügte über etwas Stauraum beim Eingang, ein Waschbecken und vier schmale Schränke. Duschen und Toiletten waren beim Aufenthaltsraum. Wir schauten uns auf dem Deck um. An Land vor dem Dock sahen wir einen Güterzug stehen. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="passkontrolle-an-board">Passkontrolle an Board</h2>



<p>Wir wurden zur Passkontrolle gerufen. Zwei kasachische Grenzbeamtinnen hatten sich im oberen Deck mit ihren mobilen&nbsp;Computern&nbsp;für die&nbsp;Passkontrolle&nbsp;eingerichtet. Sie sichteten unsere Pässe und verglichen die Gesichtsdaten mit dem Bild der Kamera der Computer. Dann stempelten sie uns aus Kasachstan aus. Den Pass legten sie auf einen kleinen Stapel zu den anderen Pässen. Sie erklärten uns, dass die Pässe bei der Crew bleiben würden. Wir würden diese erst kurz vor Ankunft im Hafen von Malat wieder erhalten. So hat die Crew ein Druckmittel gegen unliebsame Passagiere.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="doch-keine-baldige-ankunft">Doch keine baldige Ankunft</h2>



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<p>Am nächsten Morgen öffneten wir die Kartenapp. Die GPS Nadel machte einen riesigen Sprung. Wir waren praktisch schon auf der anderen Seite des Kaspischen Meeres und vor der Küste Aserbaidschans. Wahrscheinlich würden wir spätestens heute Abend bereits ankommen. Etwas voreilig zog ich das Bettlaken ab und packte meine Sachen. Dann ertönte ein lautes Krachen. Es waren wohl die Anker, denn bald standen wir still. Mein tschechischer Mitreisender war erleichtert. Sein Visa war nämlich erst ab dem nächsten Tag gültig. Der Tag verflog schnell.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="besichtigung-des-guterzugs-im-laderaum">Besichtigung des  Güterzugs im Laderaum</h2>



<p>Am Nachmittag gingen wir mit zwei anderen Passagieren in den Laderaum. Die beiden Güterzug-Begleiter waren mit etwa einem Dutzend leeren Kühlcontainern auf der Rückreise nach Aserbaidschan.&nbsp;Als sie ihre Reise antraten, waren die Container gefüllt mit Truthanschenkeln. Diese brachten sie nach Kasachstan und Usbekistan. Nun&nbsp;zeigten&nbsp;sie&nbsp;uns ihr mobiles Zuhause auf Schienen.&nbsp;Hier lebten sie während ihrer Reise. Der erste Raum des Spezialwagons war ein Maschinenraum. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0731.jpg" alt="Maschinenwagen eines Frachtzuges auf der Schifffahrt von Kuryk nach Alat" class="wp-image-7511" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0731.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0731-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0731-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0731-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die beiden Güterzug-Begleiter im Maschinenraum Ihres Fracht-Begleitwagon.</figcaption></figure>



<p>Hier standen zwei grosse Generatoren zur Stromproduktion für die Kühlaggregate der Container.&nbsp;Sie standen still. Vom Maschinenraum des Wagons, gingen&nbsp;wir&nbsp;durch eine Türe in den zweiten Raum. Entlang eines schmalen Gangs, waren hier in kleinen Abteilen Toilette, Küche und Dusche installiert. Am Ende des Wagons war der Schlafraum der beiden Männer. Er glich unserer Schiffskoje, war aber leicht geräumiger.&nbsp;Ausser den Kühlcontainerwagons des Güterzugs standen noch zwei Lastwagen und ein Auto im Laderaum.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="die-passagiere-an-board">Die Passagiere an Board</h2>



<p>Nebst den beiden Güterzug-Begleiter aus Aserbaidschan waren zwei Lastwagenfahrer an Board. Der eine war Georgier, der andere Ukrainer. Das Auto gehörte einem Paar aus Kasachstan. Wir waren die einzigen Passagiere ohne Fracht bzw. Fahrzeug im Laderaum. Mit nur acht Passagieren war es sehr ruhig an Baord. Andere Reisende hatten uns vor grossen Saufgelagen und handsärmliger Stimmung an Board erzählt. Unsere Mitreisenden waren sehr anständig und ruhig. Die zwei Aserbaidschaner luden uns im Aufenthaltsraum herzlich ein mit ihnen Tee zu trinken. Das Paar und die Lastwagenfahrer suchten etwas weniger Gemeinschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="immer-noch-vor-anker">Immer noch vor Anker</h2>



<p>Erneut hörten wir am späten Nachmittag das Rasseln der Ankerketten. Entgegen meiner Hoffnung wurden diese jedoch nicht hochgezogen. Wahrscheinlich war etwas mehr Kette runtergelassen worden. Wir genossen den Sonnenuntergang auf dem Deck. Der eine Güterzugbegleiter erklärte uns, dass wir wohl wegen den Windverhältnissen vor Anker wären. Die Hafeneinfahrt sei nur bei Windstille möglich. Das Schiff drehte sich im Wasser um seinen Anker wie ein Segel im Wind.&nbsp;Der Kaptain rief zum Abendessen.&nbsp;Am späten Abend standen wir immer noch. Wir stellten uns auf eine weitere Nacht an Board ein und legten uns in der Koje schlafen. Die Nachtruhe war jedoch kürzer als erwartet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="kurze-nacht-aufgrund-fruher-tagwache">Kurze Nacht aufgrund früher Tagwache</h2>



<p>Es war ein harter Start in den Tag. Nach nur drei Stunden Schlaf wurden wir&nbsp;durch ein Poltern an der Kojentüre geweckt.&nbsp;Später hörten wir die Ankerketten. Wir sollten unsere Bettlaken bitte der Crew übergeben und uns im Aufenthaltsraum für die Ankunft bereit machen, deutete uns einer der Passagiere.</p>



<p>23:30 Rückzug in Koje<br>02:30 plötzliche Tagwache<br>03:45 Passrückgabe im Aufenthaltsraum<br>04:00 Abmarsch auf Frachtdeck<br>04:15 Abmarsch über Dock an Land zu Wartebereich der aserbaidschanischen Zoll- und Grenzkontrolle<br>04:45 Pass- und Visakontrolle&nbsp;&amp;&nbsp;Welcome to Azerbaijan</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ankunft-in-alat">Ankunft in Alat</h2>



<p>Der Hafen von Alat ist mitten im Nirgendwo an der aserbaidschanischen Küste zwischen unzähligen Ölförderpumpen. Im gelben Licht der Hafenscheinwerfer folgen wir einem langen Absperrzaun. An einem Checkpoint wollte ein Mann mit Schlips nochmal unseren Pass kontrollieren. Dann liess er uns auf die andere Seite der Absperrung passieren. Am Ende eines grossen Lastwagenparkplatzes erspähten wir eine Leuchtschrift. Es war inzwischen fünf Uhr. Das Restaurant jedoch war geschlossen und das Wifi verschlüsselt. Vor acht Uhr war hier nicht mit Betrieb zu rechnen. Wir liefen weiter auf der Suche nach einem Bankomaten. Unterwegs begegneten wir der Hafen-Sicherheitspatrouille.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="das-grune-hafenshuttle">Das grüne Hafenshuttle</h2>



<p>Die zwei Sicherheitskräfte deuteten auf ein Häuschen beim Zaun, der das Hafengelände absichert. Zudem erwähnten sie ein grünes Hafenshuttle, welches uns zum Bankomaten bringen würde.  Beim Häuschen waren weitere uniformierte Sicherheitsleute. Einer bot uns seinen Granatapfel an. Wir setzen uns auf die Bank beim Häuschen. Der grüne Shuttle fahre nicht, sagten sie uns nach einer Weile. Wir könnten einfach zur Hauptstrasse laufen und dort ein Taxi nehmen. Optimistisch machten wir uns auf. Die Morgendämmerung war ein traumhafter Anblick. Die Hauptstrasse jedoch glich einer Autobahn. Taxis waren keine auszumachen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0789.jpg" alt="" class="wp-image-7519" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0789.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0789-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0789-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0789-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="mitfahrgelegenheit-an-den-rand-von-baku">Mitfahrgelegenheit an den Rand von Baku</h2>



<p> Autostopp funktionierte aber schnell. Ein älterer quirliger Herr stoppte. Er stieg aus und öffnete die Türe des Laderaums für unser Gepäck. Wir durften uns auf die Rückbank zu einem anderen Herrn setzen. Während der Tscheche in Russisch mit dem netten Fahrer sprach, nickte ich immer wieder ein. Ein Gefühl von Geborgenheit und unendlicher Dankbarkeit erfüllte mich. Ich fühlte mich total sicher und behütet. Als mich der Tscheche mit einem Schubser weckte, waren wir bereits im Einzugsgebiet der öffentlichen Busse von Baku.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="busfahrt-ins-zentrum-von-baku">Busfahrt ins Zentrum von Baku</h2>



<p>Inzwischen war es Tag. Unser Fahrer half uns hier den richtigen Bus (Nr. 195) zu erwischen. Er bezahlte sogar für uns das Busticket. Wir schenkten ihm die letzen zwei Dosen Bier aus Kasachstan. Die Sitzplätze im Bus waren alle besetzt. Wir quetschten uns mit unserem Gepäck im den Gang zwischen die stehenden Pendler. Auf beiden Seiten der Strasse wippten unzählige Ölpumpen vor sich hin. Langsam näherten wir uns dem Stadtzentrum von Baku. Dort stiegen wir aus und fanden bald einen funktionierenden Bankomaten. Das Stadtzentrum machte einen sehr modernen und sauberen Eindruck. Wir suchten ein Café zum Frühstücken. Mein Versuch spontan einen Couchsurfing Platz zu finden, scheiterte vorerst. Ich beschloss mit dem Tschechen in ein <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/18/die-ersten-tage-baku/">Hostel</a> im Zentrum zu gehen. Dort angekommen war ich so müde, dass ich den Nachmittag mit Schlafen verbrachte.</p>



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		<title>Flussdelfine im Mekong &#8211; Kratie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jun 2019 06:02:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Aussterben]]></category>
		<category><![CDATA[Fischfang]]></category>
		<category><![CDATA[Flussdelfine]]></category>
		<category><![CDATA[Flussdelphine]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Kratie]]></category>
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		<category><![CDATA[Schiff]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel]]></category>
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<p>Bei unserem Hotel mieteten wir ein Motorrad für den nächsten Tag. So konnten wir selbstständig zu den Flussdelfine im Mekong fahren. &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/15/flussdelfine-im-mekong-kratie/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Flussdelfine im Mekong &#8211; Kratie</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Bei unserem Hotel mieteten wir ein Motorrad für den nächsten Tag. So konnten wir selbstständig zu den Flussdelfine im Mekong fahren. Leider sind diese Geschöpfe aufgrund des Fischfangs seit dem 1970er Jahren vom Aussterben bedroht. <em>(Nachtrag 2022: Wie <a href="https://m.phnompenhpost.com/national/last-his-kind-irrawaddy-dolphin-chheuteal-dead">Phnom Penh Post </a>im Februar 2022 berichtet, ist eine Population von Süsswasserdelfinen im Nordosten Kambodschas jetzt <a href="https://netzfrauen.org/2022/02/17/mekong/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ausgestorben</a>.) </em></p>



<h4 class="wp-block-heading">Nur noch etwa 50 Flussdelfine im Mekong bei Kratie</h4>



<p>Bei Kratie leben gemäss Schätzungen nur noch 50 Flussdelfine im Mekong. Der Flussabschnitt ist inzwischen ein Naturschutzgebiet. Touristen werden dort mit kleinen Motorbooten auf den Mekong zum Beobachten gebracht.&nbsp;Wer zum Bootsteg will bezahlt einen Eintritt. Dieser komme dem Schutz der Delfine zugute. Die Flussdelfine haben runde Köpfe und keine spitzen Nasen wie ihre bekannteren Artgenossen. Sie sind auch etwas kleiner.<br></p>



<h4 class="wp-block-heading">Mit dem Boot auf den Mekong</h4>



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<p>Am Steg erwarteten uns mehrer Bootsführer. Sie waren jedoch offenbar keine Konkurrenten, sondern angestellte des Naturschutzzentrum. Bald legte einer der Bootsführer sein Boot am Steg an. Wir konnten einsteigen. Dann fuhr er in Richtung Fluss Mitte. Es dauerte eine ganze Weile bis wir den ersten Delfin sichteten. Doch es sollte nicht der letze sein. Während der gefühlten halben Stunde auf dem Boot sahen wir bestimmt mehr als ein halbes Dutzend Male die schönen Säugetiere auftauchen und umher spritzen. Ganz nah ans Boot kamen sie auch. Doch davon haben wir keine Fotos. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Tempelbesuch auf dem Rückweg</h4>



<p>Auf dem Rückweg besuchten wir noch einen Tempel bzw. &#8222;Wat&#8220;,&nbsp;wie diese hier heissen. Dort kamen wir noch ins Gespräch mit&nbsp;einem Mönch. Er erzählte uns, was für ihn Meditation ist und warum für ihn Umweltschutz nicht mehr so wichtig ist: Weil er im Moment lebt und sich keine Sorgen um die Zukunft macht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Feier zum ersten Geburtstag</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/45_Kratie/20190613_200707-1024x768.jpg" alt="Geburtstagsparty zum ersten Geburtstag" class="wp-image-4113" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/45_Kratie/20190613_200707-1024x768.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/45_Kratie/20190613_200707-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/45_Kratie/20190613_200707-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Geburtstagsparty zum ersten Geburtstag des Sohnes der Hotelbesitzerin.</figcaption></figure>



<p>Entlang des Mekongs tuckerten wir zurück zum Hotel.&nbsp;Dort war gerade Geburtstagsparty für den einjährigen Sohn der Inhaberin in vollem Gange. Am nächsten Tag stand unsere <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/15/busfahrt-nach-sen-monorom/">Busfahrt nach Sen Monorom</a> an.</p>
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		<title>Mit Speedboat von Chau Doc nach Phnom Penh</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/05/28/bootsfahrt-von-chau-doc-nach-phnom-penh/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 May 2019 13:03:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Vietnam]]></category>
		<category><![CDATA[Chau Doc]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzübertritt]]></category>
		<category><![CDATA[Schiff]]></category>
		<category><![CDATA[Speedboat]]></category>
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<p>Es gibt zwei Optionen von Chau Doc nach Phnom Penh zu reisen: Bus oder Schiff. Wir entschlossen uns für das &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/05/28/bootsfahrt-von-chau-doc-nach-phnom-penh/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Mit Speedboat von Chau Doc nach Phnom Penh</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/05/28/bootsfahrt-von-chau-doc-nach-phnom-penh/">Mit Speedboat von Chau Doc nach Phnom Penh</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/05/28/bootsfahrt-von-chau-doc-nach-phnom-penh/">Mit Speedboat von Chau Doc nach Phnom Penh</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Es gibt zwei Optionen von Chau Doc nach Phnom Penh zu reisen: Bus oder Schiff. Wir entschlossen uns für das Schiff-Erlebnis. Der Aufpreis ist einige Dollar. Die Speedboat Verbindung  von Chau Doc nach Phnom Penh wird von der Hotelgesellschaft <a href="https://www.victoriahotels.asia/en/victoria-hotels-resorts-experience/victoria-speedboat.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Victoria Hotel and Spa</a> betrieben. Das Boot legt gleich hinter dem Hotel Victoria ab. Bis zur Grenze ist es dann nicht weit.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Grenzübertritt mit dem Boot</h4>



<p>Der Grenzübertritt per Speedboat von Chau Doc nach Phnom Penh geschieht durch Anlegen an zwei verschiedenen Bootsanlegestellen. Zuerst anlegen und ausstempeln, dann weiterfahren anlegen und einstempeln. Beide Male nehmen die stempelnden Beamten eine Stempelgebühr. In Kambodscha zahlt man zusätzlich noch die Gebühr fürs Visa on Arrival. Das Aussstempeln lassen übernahmen die Bootsleute für uns. Beim Einstempeln mussten wir persönlich anwesend sein, damit die Biometrie überprüft werden konnte. Für die Bezahlung der Stempel- und Visagebühren ziehen die Bootsleute am Anfang der Fahrt bei den Passagieren die nötigen Dollar ein.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/27_AnreisePhnomPeng/IMG_1056-1024x683.jpg" alt="Gerade in Kambodscha eingereist, am Steg für auf das Speedboat nach Phnom Penh" class="wp-image-3932" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/27_AnreisePhnomPeng/IMG_1056-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/27_AnreisePhnomPeng/IMG_1056-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/27_AnreisePhnomPeng/IMG_1056-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Dominique am Steg des <em>Grenzposten</em> von Kambodscha.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Fahrt auf dem Mekong</h4>



<p>Die Fahrt war gemütlich. Vom Boot aus beobachteten wir das Geschehen am Ufer. Wir waren mit Touristen aus den Niederlanden und aus Argentinien auf dem Aussendeck des Bootes. Später lernte Dominique noch einen vietnamesischen Pendler kennen, welcher in Kambodscha für eine Telefongesellschaft einen Marketingauftrag erledigt. Dieser brachte ihm einige Brocken Khmer bei. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Pünktlich zu unserem Gastgeber geschafft</h4>



<p>Die Ankunft in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/05/30/oeffnungszeiten-koenigspalast-phnom-penh/">Phnom Penh</a> mit nur 5 Minuten Verspätung war gerade noch genügend frühzeitig, um unseren Couchsurfing Gastgeber noch zuhause anzutreffen. Seine Arbeitszeit ist wochentags von 14 &#8211; 23 Uhr. Er arbeitet als Journalist bzw. Editor der Phnom Penh Post. Dort ist er für das Layout des nationalen Teils verantwortlich. Zudem liest er zusammen mit 5 andern Kollegen die World Section durch. Er steht immer um 12 Uhr auf und geht offenbar selten vor 3 Uhr morgens ins Bett. Als wir ankamen, musste er gegen halb zwei zur Arbeit. Nach der Arbeit geniesst er das rege Nachtleben der Regenbogen-Szene in Phnom Penh. Diese Szene ist hier offenbar deutlich grösser als in seinem Heimatland Indonesien. Ein Grund für ihn damals, das Heimatland gerne gegen Phnom Penh zu tauschen. Daran merkten wir, dass unser 6 jähriger Reiseführer definitiv veraltet war.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/05/28/bootsfahrt-von-chau-doc-nach-phnom-penh/">Mit Speedboat von Chau Doc nach Phnom Penh</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Schwimmender Markt in Can-Tho</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 May 2019 17:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vietnam]]></category>
		<category><![CDATA[Can Tho]]></category>
		<category><![CDATA[Nudelfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[Schiff]]></category>
		<category><![CDATA[schwimmender Markt]]></category>
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<p>Stell dir vor du gehst einkaufen. Diesmal aber anders. Es ist ein Schwimmender Markt in Can-Tho, wo du heute einkaufen &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/05/25/schwimmender-markt-can-tho/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Schwimmender Markt in Can-Tho</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Stell dir vor du gehst einkaufen. Diesmal aber anders. Es ist ein Schwimmender Markt in Can-Tho, wo du heute einkaufen gehst. Zuhause nimmst du nicht dein Velo oder E-Bike, sondern ein langes Kanu mit oder ohne Motor. Natürlich kannst du damit ohne Probleme auf einem Fluss navigieren. Jederzeit bist du in der Lage zu beschleunigen oder anzuhalten. Also völlig easy. Nun bist du nahe beim Markt. Dein Einkaufswagen ist das Kanu, das hast du ja. Auf deiner Einkaufsliste steht was du brauchst. Du kennst den Laden zwar noch nicht, aber hast ja Augen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Fahrt mit dem Boot durch den schwimmenden Markt von Can-Tho</h4>



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<p>Jetzt fährst du im Supermarktfluss einfach mal hoch und hältst Ausschau. Du siehst ein Boot mit Früchten und näherst dich, da du Früchte brauchst. Du legst mit deinem Kanu am Boot des Verkäufers an und sagst wie viele Früchte du willst. Er wiegt diese für dich, sagt dir den Preis, du bezahlst und nimmst es in dein Einkaufskanu. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Anderen Kunden helfen beim Einkaufen</h4>



<p>Neben dir hat nun ein weiterer Kunde angelegt, der will auch Früchte kaufen. Netterweise wartest du kurz bis er den Handel auch abgeschlossen hat. Jetzt reichst du das Geld des anderen Käufers dem Verkäufer weiter und die Früchte an den Käufer zurück. Nun könnt ihr beide ablegen. Du brauchst noch Gemüse. Also fährst du weiter an vier Booten mit Früchten vorbei bis du ein Boot mit Gemüse findest. Du brauchst nicht viel. Du musst gut handeln. Inzwischen hast du Hunger. Zum Glück verkauft ein Boot Sandwiches. Jetzt musst du nur warten, bis das Ei fertig gebraten ist, welches ins Sandwich kommt. Du bezahlst und fährst nochmal zwischen den Booten entlang. Ein schwimmender Markt ist für dich in Can-Tho ganz normal. Ob sonst noch jemand etwas verkauft, das du gebrauchen könntest? Heute leider nicht. Du gehst nach Hause. Okey, du gehst zu dem Seitenkanal des Flusses auf dem du mit deinem Boot nach Hause fahren kannst. Heute hatte es sehr viele Touristen auf kleinen Booten am Markt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Rückfahrt durch Seitenkanäle mit Stopp bei der Nudelfabrik</h4>



<p>Etwa so funktioniert einkaufen auf dem Mekong in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/12/07/vietnam/">Vietnam</a>. Nicht ganz so systematisch sortiert wie im orangen Riesen, dafür mit etwas mehr Action und vielen persönlichen Begegnungen. Wir waren etwa auch so unterwegs. Und fuhren mit einigen Umwegen durch verschiedene andere Seitenkanäle zu unserem Hostel zurück. Diese Kanäle waren so sehr voll Plastik, dass der Fahrer immer wieder die Schiffsschraube aus dem Wasser nehmen musste, um die Plastiksäcke weg zu machen. Auf dem Rückweg hielten wir noch bei einer Nudelfabrik. Der Reis-Nudelteig wird wie Crêpes gebacken, dann auf Bambusmatten gehärtet und an der Sonne getrocknet. Schliesslich dann durch die Nudelmaschine gedreht.</p>
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		<title>die russische Touristenstadt &#8211; Nha Trang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2019 22:38:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vietnam]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Baden]]></category>
		<category><![CDATA[Englischschule]]></category>
		<category><![CDATA[Insel]]></category>
		<category><![CDATA[russische Touristen]]></category>
		<category><![CDATA[Schiff]]></category>
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<p>In Nha Trang hatte uns der britische Couchsurfing Gastgeber Mac ein Doppelzimmer zugesagt. Er sitzt im Rollstuhl und wohnt seit &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/05/20/die-russische-touristenstadt-nha-trang/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">die russische Touristenstadt &#8211; Nha Trang</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>In Nha Trang hatte uns der britische Couchsurfing Gastgeber Mac ein Doppelzimmer zugesagt. Er sitzt im Rollstuhl und wohnt seit einigen Jahren in Vietnam. Trotz rollstuhl-unfreundlicher Umgebung hat er sich offenbar in das Land verliebt. Zusammen mit seiner jüngeren vietnamesischen Partnerin betreibt er eine Englisch Schule. Er bietet etwa dreimal wöchentlich eine kostenlose English-Conversation Class für Erwachsene oder solche, die sich schon gross fühlen, an. </p>



<p>Einziges Kriterium für die Teilnahme: Man muss schon so englisch sprechen können, dass man sich vorstellen kann. An den Conversation Classes lässt er gerne seine Gäste teilhaben. Die Vietnamesen müssen diese dann interviewen. Denn Fragen stellen lernt man in der vietnamesischen Staatsschule offenbar nicht. Das Lernumfeld dort ist konservativ hierarchisch. Nicht so in der Conversation Class. Hier ist der Umgang humorvoll und zeitweise etwas ironisch. Die Klasse ist sehr beliebt. Mit vietnamesischer &#8222;Pünktlichkeit&#8220; tröpfeln bis eine halbe Stunde nach Beginn noch neue Schüler ins Wohn- und Schulzimmer.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Schulausflug mit den Kleinen</h4>



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<p>Die Partnerin von Mac ist ausgebildete Englischlehrerin mit den besten Abschlüssen und betreibt eine Englischschule für Kinder. Alle Kinder, welche eine Klasse besuchen, durften am zweiten Tag unseres Aufenthalts mit auf den Schulausflug auf eine Insel. Wir durften mit, da es im Bus und auf dem Boot noch zwei Plätze frei hatte. Also fanden wir uns am nächsten Tag mit mehr als 25 Kindern in einem Bus in Richtung Hafen von Nha Trang wieder.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Baden am Strand von Nha Trang</h2>



<p>Am Tag vor unserer Abreise, gingen wir schliesslich noch zum Strand von Nha Trang zum Baden. In diese Stadt kommen so viele russische Touristen, dass an vielen Orten Ladenbeschriftungen auch in russisch zu sehen sind. Wir assen wieder mal Hotpot also <em>Lau</em> in einem Restaurant in der Stadt. Am nächsten Tag ging unsere Reise am Abend mit dem <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/05/21/nachtzug-von-nha-trang-nach-saigon/">Nachtzug</a> weiter nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/05/24/herr-duong-van-ngo-und-saigon-ho-chi-minh-city/">Saigon</a> bzw. Ho Chi Minh City.</p>
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		<title>In Nordvietnam am Strand auf Coto, der Ferieninsel für Einheimische in der Bai Tu Long Bucht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Apr 2019 15:28:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vietnam]]></category>
		<category><![CDATA[1.Mai]]></category>
		<category><![CDATA[30.April]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Baden]]></category>
		<category><![CDATA[Bai Tu Long Bay]]></category>
		<category><![CDATA[Coto]]></category>
		<category><![CDATA[Halong bay]]></category>
		<category><![CDATA[Hostel]]></category>
		<category><![CDATA[Insel]]></category>
		<category><![CDATA[Schiff]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Speedboat]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>
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<p>Die Landschaft der Halong Bucht ist bekannt für ihre Felseninseln, welche aus dem Wasser der Bucht herausragen. Diese Landschaft zieht &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/04/28/nordvietnam-strand-coto-in-der-bai-tu-long-bucht/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">In Nordvietnam am Strand auf Coto, der Ferieninsel für Einheimische in der Bai Tu Long Bucht</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/04/28/nordvietnam-strand-coto-in-der-bai-tu-long-bucht/">In Nordvietnam am Strand auf Coto, der Ferieninsel für Einheimische in der Bai Tu Long Bucht</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Die Landschaft der Halong Bucht ist bekannt für ihre Felseninseln, welche aus dem Wasser der Bucht herausragen. Diese Landschaft zieht sehr viele Touristen an. Sie werden mit ähnlich organisierten Touren an die immer gleichen Plätze geschleust. Wir suchten darum nach einer Alternative für einen Strand in Nordvietnam in derselben Region und fanden die Ferieninsel <a href="https://goo.gl/maps/tJgFhRF6HWnaL3WD8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Coto</a> in der Bai Tu Long Bucht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zwei Tages oder drei Tagestour in die Halong Bucht: nein danke.</h4>



<p>Einer der Reisenden auf der Nordvietnam Reise erzählte uns von seinem Strand Erlebnis in der Halong Bucht. Sie seien mit einem kleinen Schiff losgefahren und hätten sich auf einer schönen Tour gewähnt. Beim ersten Stopp an einem Strand zeigte sich dann aber, dass von eben diesen Boten viel zu viele am gleichen Strand anlegten. Sie wären buchstäblich an einem überfüllten Strand gestrandet. Später seien sie abgeholt worden, um an einem anderen Ort eine Kanu Tour zu machen. Vor lauter Touristen in Kanus sei ihnen der Genuss am gemütlichen Abenteuer aber etwas vergangen. </p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Warum Bai Tu long Bucht statt Halong Bucht?</strong></h4>



<p>Wir beschlossen nach mehreren solchen Erzählungen die Halong Bucht von unserer Liste zu streichen und nach einer gemütlicheren Alternative zu suchen. Unsere Reisebegleiterin auf der Nordvietnam-Tour war uns dabei behilflich. Sie machte uns auf eben die Bai Tu Long Bucht aufmerksam. Diese benachbarte Landschaft, war im Wesentlichen dasselbe wie die Halong Bucht. Der Unterschied war, dass die Landschaft im Wasser etwas weiter weg von Hanoi war und unter westlichen Touristen etwas weniger bekannt ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Überfahrt und Ankunft auf Coto</strong> in der Bai Tu Long Bucht</h4>



<p>Nach Coto gibt es Schnellboote &#8211; &#8222;Speedboats&#8220; oder auch langsame Boote &#8222;slowboats&#8220;. Die Preise für die Tickets unterscheiden sich nicht. Wir entschieden uns für die schnelle Überfahrt. Leider konnten wir die Fahrt nicht ohne Übelkeit und ihre manifesten Folgen hinter uns bringen. Entsprechend bleich und ermüdet waren wir bei der Ankunft. Netterweise nahm uns ein Hotelbesitzer mit seinem Mini-Bus mit und offerierte uns kühles Wasser in der Lobby seines Hotels. Dann telefonierte er dem Besitzer unserer Lodge. Dieser wusste von unserer Booking.com Buchung scheinbar nichts. Darum hatte er uns nicht abgeholt. </p>



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<h4 class="wp-block-heading">Eine Buchung die nie gebucht wurde</h4>



<p>Das vermeintlich gebuchte Zimmer bot er uns deutlich günstiger an. Das Essen, welches sie auf der Menukarte  des Hotel-Restaurants anboten, mochte uns nicht so erwärmen. Mit dem Motorrad machten wir an diesem Nachmittag eine Erkundungstour. Wir fuhren vorbei an einer Hochzeit, dann dem Strand entlang und dann wieder ins Innere der Insel. Plötzlich fuhren wir auf einer schmalen Betonplatten-Strasse. Auf beiden Seiten der Strasse lagen Soldaten mit Gewehren am Boden und schossen. Wir waren bereits mittendrin, als wir entdeckten, was da geschieht. Zum Glück hatte keiner seine Zielscheibe verfehlt, denn die Feldübung war nicht abgesichert gegen die Strasse. Wir sind mit Todesangst davon gekommen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Hotel wechseln</strong></h4>



<p>Wir zogen am nächsten Tag ins Hotel nebenan. Dort war die Besitzerin sehr freundlich. Das Zimmer war noch günstiger und komfortabler. Zudem bot sie uns an für einen vernünftigen Preis mittags und abends zu kochen. Das mache sie gut. Wir blieben schliesslich fünf Nächte. Länger ging leider nicht. Es waren unsere ersten Ferien auf dieser Reise. So fühlte es sich jedenfalls an. Denn wir waren auf einer Insel. Es hatte einen Strand und hellblaues Wasser. Wir haben öfters ausgeschlafen, Strandspaziergänge gemacht und Blog geschrieben.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/19_Coto/IMG_9204-1024x683.jpg" alt="Eine Schaukel am Strand von Coto in der Bai Tu Long Bucht in Nordvietnam" class="wp-image-3602" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/19_Coto/IMG_9204-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/19_Coto/IMG_9204-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/19_Coto/IMG_9204-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Tama auf einer neu erbauten Schaukel am Strand von Coto in Nordvietnam.</figcaption></figure>



<p>Manchmal gingen wir zum Strand zum Baden, Reden, Spazieren, Müll sammeln oder Vietnamesen beobachten. Die einen waren früh gekommene Touristen.  Vietname-sinnen badeten meistens im T-shirt. Einheimische Vietnamesen stellten am Strand immer mehr Zelte auf und richteten Grillstände ein. Sie bereiteten sich vor für den grossen Ansturm. Denn Coto ist bekannt als Ferieninsel. Am 30. April und <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/01/1-mai-nicht-ueberall-derselbe-feiertag/">1.Mai</a> sind Staatsferien. Dann haben alle, die angestellt sind, frei.  An diesen zwei Tagen werden etwa hunderttausend Vietnamesen auf der Insel erwartet. Da auch unser Hotel  voll ausgebucht war, mussten wir dann unsere Abreise planen. Auf der Insel hatte es wenig Westler. Wir sahen gerade mal vier während unserem ganzen Aufenthalt.&nbsp;</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/04/28/nordvietnam-strand-coto-in-der-bai-tu-long-bucht/">In Nordvietnam am Strand auf Coto, der Ferieninsel für Einheimische in der Bai Tu Long Bucht</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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