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	<title>Jubiläumsrätsel Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Jubiläumsrätsel Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Jubiläumsrätsel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2020 15:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
		<category><![CDATA[Stichworte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Jubiläumsrätsel</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>slowtraveltoasia.ch wurde am 1.Mai 2020 15 Monate alt, solange bin ich nun schon ohne Flugzeug unterwegs. Um diesen runden Geburtstag &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Jubiläumsrätsel</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>slowtraveltoasia.ch wurde am 1.Mai 2020 15 Monate alt, solange bin ich nun schon <a rel="noreferrer noopener" href="https://flugstreik.earth" target="_blank">ohne Flugzeug</a> unterwegs. Um diesen runden Geburtstag ausgiebig zu feiern, veranstalte ich hier auf meinem Blog eine Jubiläumsaktion.  Mach mit beim Jubiläumsrätsel und gewinne einen der drei <strong>genialen Preise</strong> oder den Trostpreis von unschätzbarem Wert. <em>(Nachtrag: Ich weilte noch bis im Februar 2021 in Myanmar. Dann putschte sich das Militär wieder an die Macht und die Lage im Land wurde ungemütlich. So, dass ich schliesslich entschied das Land zu verlassen Ende Februar 2021.)</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was gibt es zu gewinnen im Jubiläumsrätsel?</h2>



<p>1. Preis: Ein WordPress-Blog Coaching in 5 Teilen (Im Wert von CHF 700)<br>2. Preis: Rucksack-Pack <a href="https://slowtraveltoasia.ch/beratung/">Coaching</a> in 2 Teilen (Im Wert von CHF 300)<br>3. Preis: Dein Lieblingsblogfoto-<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.ifolor.ch/en/wall-decoration/photo-canvas" target="_blank">Fotoposter</a> (Im Wert von CHF 40)<br>Trostpreis: Dein Lieblingsblogfoto hochaufgelöst für dich zum Download (unschätzbarer Wert)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer gewinnt das Jubiläumsrätsel?</h2>



<p>Es gewinnt wer als erster, zweiter, dritter die richtige Antwort zum&nbsp;<strong>Rätsel</strong>&nbsp;via <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Kontaktformular</a>&nbsp; einsendet.&nbsp;Hinweise zur Lösung des Rätsels sind am Ende der ersten zehn Blog-Artikeln zu <a rel="noreferrer noopener" href="https://slowtraveltoasia.ch/tag/jubilaeumsraetsel/" target="_blank">Pakistan und Indien</a> mit dem Stichwort Jubiläumsrätsel veröffentlicht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Jubiläumsrätsel ist ein Worträtsel</h2>



<p>Das <strong>gesuchte Wort</strong> des Jubiläumsrätsels besteht aus <strong>35 Buchstaben</strong> und hat streng genommen vier Teile. Die ersten zwei Wortteile zusammengenommen kommen in diesem Blog öfters als <em>tag</em> bzw. Schlüsselwort vor und sind aus der Englischen Sprache. Der dritte Teil und der vierte Teil sind Wörter, welche im Duden zu finden sind. Sie können auch als einzelne Wörter benutzt werden. Aber die Deutsche Sprache erlaubt ja schliesslich Wörter aneinander zu reihen. Viel Spass beim Jubiläumsrätseln. In diesen<a href="https://slowtraveltoasia.ch/tag/jubilaeumsraetsel/"> Blog-Artikeln</a> findest du 20 Hinweise zur Lösung des Jubiläumsrätsels. Wenn du ein alter Meister im Rätsellösen bist, schaffst du es mit den ersten 10 Hinweisen bereits. Ansonsten schau dir auch die restlichen  Hinweise 11 bis 20 an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Teilnahmebedingungen</h2>



<p> Auch du bist berechtigt am Rätsel teilzunehmen und das Lösungswort einzusenden. Über das Rätsel wird keine Korrespondenz geführt. Es gibt keinen Einsendeschluss.</p>
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		<title>Endstation Jiribam</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/06/endstation-jiribam/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 22:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
		<category><![CDATA[Offroad Taxi]]></category>
		<category><![CDATA[Sammeltaxi]]></category>
		<category><![CDATA[Strassensperre]]></category>
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<p>Wir erreichten Silchar früh am Morgen, bereits um 5:35, also ganze 20 Minuten vor der fahrplanmässigen Ankunft. Ein Passagier empfahl &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/06/endstation-jiribam/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Endstation Jiribam</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Wir erreichten Silchar früh am Morgen, bereits um 5:35, also ganze 20 Minuten vor der fahrplanmässigen Ankunft. Ein Passagier empfahl uns zu Capital Travels hinter dem Bahnhof zu gehen. Er vermittelte uns einem Tucktuck-Fahrer. Diesem erklärte er in Lokalsprache, dass wir einen Bus nach Imphal suchten. Der Fahrer brachte uns zu einem der Busticket-Agenten gegenüber Capital Travels. Entgegen der Beschreibung auf dem zwei Jahre alten Blog, waren die Fahrpreise inzwischen vereinheitlicht. Die Fahrt nach Imphal kostete bei jeder Busagentur gleich viel, nämlich 700 INR. Wir kauften zwei Tickets für den Transport per Somo (Jeep) nach Imphal um 6:30 Uhr. Das Fahrzeug – der Somo Jeep &#8211; kam jedoch nicht, bzw. der Bus-Agent sagte, dass wir noch nicht einsteigen könnten, es werde gemeldet, dass es in Jiribam (Titelbild) kein Durchkommen gebe heute. Misstrauisch gegenüber solchen Informationen, begannen wir uns bei den anderen Bus-Agenten zu informieren.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/06/endstation-jiribam/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4 class="wp-block-heading">Suche nach einer Alternative</h4>



<p>Diesmal war das Misstrauen unbegründet, alle erzählten dasselbe. Es war also nicht die Laune unseres Bus-Agenten sondern tatsächlich ein Problem zwischen Silchar und Imphal. Was und warum, war aber nicht herauszufinden. Die Busse nach Jiribam jedoch verkehrten weiter. Da der Bus nicht kam, ging Soodeh etwas umher. Ihr Ziel war, herauszufinden, ob es eine andere Möglichkeit gibt nach Imphal zu gelangen. Sie traf auf jemanden, der Bekannte in Jiribam hat. Er versicherte uns, wir könnten heute bis nach Jiribam fahren und dann bei seinen Bekannten übernachten. Wir beschlossen dieses Angebot anzunehmen und dorthin zu fahren. Daher wollten wir uns das Busticket nach Imphal zurückerstatten lassen. Für die vollumfängliche Rückerstattung ohne Abzug einer Servicegebühr gemäss unserer Devise „kein Service heisst keine Bezahlung“ war etwas Hartnäckigkeit nötig. Im Gesicht des Busagenten stand geschrieben, „ich hab’s versucht“. Dann erhielten wir die 700 INR mit einem verkrampften Lächeln zurück.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mit dem Regionalbus nach Jiribam</h4>



<p>Wir erwischten nun einen der Busse nach Jiribam (100INR). Die Fahrt dauert eine Stunde. Fragt man ein Taxi, kostet die Fahrt zwischen 400 und 600 INR. Das wären 50 INR pro Kilometer. Jiribam ist die erste Ortschaft in Manipur nach der Provinzgrenze. Hier an den Checkpoints müssen sich Ausländer registrieren und auswärtige Inder das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Inner_Line_Permit">Inner Line Permit</a> vorweisen. Die Registration ist kostenlos. Man bekommt jedoch weder eine Kopie der Formulare, noch eine Bestätigung der Registration. (<em>Nachtrag: Wir empfehlen, die unterschriebenen Registrationsformulare zu fotografieren. Denn es kommt vor, dass man nach der Registration gefragt wird.</em>) Ein paar Schritte weiter setzten wir uns in einen kleinen Schuppen zum Mittagessen. Der versprochene Bekannte sagte zwar am Telefon zu den&nbsp;Einheimischen, dass er demnächst zum Busbahnhof kommen werde. Wir sahen ihn jedoch nirgends und er rief uns auch nicht mehr zurück.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Doch ein Fahrzeug nach Imphal</h4>



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<p>Am Eingang des Restaurant-Schuppens verkaufte eine Frau Tickets nach Imphal. Sie sagte, dass der Fahrer in einer Stunde losfahren wolle. Etwas misstrauisch, liessen wir uns zwei Tickets ausstellen. Sagten ihr aber, dass wir die 550 INR erst bezahlen würden, wenn wir im Fahrzeug sitzen würden. Darauf liess sie sich ein. Aus der geplanten Abfahrtszeit von 12:30 wurde zuerst 13:00 und dann schliesslich 13:30. Wir bezahlten und los ging es. Doch nach etwa 15 Minuten, etwas ausserhalb des Dorfes am ersten Militär Checkpoint, wurden keine Fahrzeuge durchgelassen, die bis nach Imphal wollten. Die Strasse sei doch gesperrt. Die Fahrt <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/07/einmal-quer-durch-manipur/">quer durch Manipur</a> war also doch nicht möglich. Eine Brücke müsse repariert werden. Wir liessen nochmal den Bekannten anrufen. Es zeigte sich aber, dass dieser 5 km ausserhalb von Jiribam wohnt und mit einem Taxi zu uns kommen müsste. Daher beschlossen wir, die Nacht im Hotel zu verbringen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Hotelzimmer in Jiribam</h4>



<p>Da es in Jiribam keinen Bankomaten gibt, lieh uns der Fahrer das Geld für das Hotel. Wir haben auf dem Doppelbett das Innenzelt als Moskitonetz aufgebaut. Denn das Zimmer hatte kein solches und das Fenster war ohne Fensterglas. Gegen Abend kam der Fahrer rüber in unser Hotel. Er wollte mit uns Wein trinken, brachte aber Whisky. Dieser sei in Manipur sehr teuer. Hier in Jiribam aber könne man Alkohol von der Nachbarprovinz kaufen. Der Fahrer weihte uns in die Ideologien der Undergrounds ein. Die Organisationen, welche für eine Unabhängigkeit von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/indien/">Indien</a> kämpfen. Zwei Pappbecher Whisky auf leeren Magen, das spürten wir bald. Unser Gastgeber und Fahrer taute nun auch auf. Er erzählte uns von seinen beiden Freundinnen in Imphal und Moreh. Er wisse nicht, wie er sich entscheiden solle. Doch beim Zuhören zeigte sich, dass er hat sich schon entschieden hatte. Er hat seine Entscheidung nur noch nicht umgesetzt. Später meinte er, wir könnten vielleicht übermorgen mit Ihm nach Moreh fahren.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Hinweis&nbsp;20 von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</strong></h4>



<p>Zum&nbsp;<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel&nbsp;geht es hier</a>.&nbsp;Der bisher letzte Hinweis:<br><em>Die letzen Buchstaben der Wortteile sind&nbsp;<strong> h, g, m </strong>und<strong> w</strong>. In dieser Reihenfolge.</em> Mehr Hinweise gibt es vielleicht später. Ich bin jedoch überzeugt, dass es mit den bisherigen Hinweisen möglich ist das Lösungswort zu erraten.</p>



<p>Hast du das gesuchte Wort erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/06/endstation-jiribam/">Endstation Jiribam</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Auf dem Campus in Guwahati</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/05/auf-dem-campus-in-guwahati/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 20:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Couchsurfing]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
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<p>Im Verlauf des vorigen Tages erhielten wir von unserer Gastgeberin die Anreise Informationen. Sie empfahl uns nicht erst in Guwahati &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/05/auf-dem-campus-in-guwahati/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Auf dem Campus in Guwahati</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/05/auf-dem-campus-in-guwahati/">Auf dem Campus in Guwahati</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Im Verlauf des vorigen Tages erhielten wir von unserer Gastgeberin die Anreise Informationen. Sie empfahl uns nicht erst in Guwahati (GHY) sondern bereits in Kamakhya (KHY) auszusteigen. Dies sei näher beim Campus. Wir erreichten diesen Bahnhof gegen zwei Uhr. Am Schalter von Kamakhya wollten wir sofort das nächste Ticket nach Silchar für den folgenden Tag kaufen. Wir gingen zum Schalter. Die Dame wies uns zum nächsten Schalter. Sie gebe nur Auskünfte. Als wir am nächsten Schalter an der Reihe waren, wurden wir erneut weiter verwiesen. Hier gebe es nur Tickets ohne Sitzreservation und nur für Züge die heute fahren würden. Auf der anderen Seite des Bahnhofs fanden wir schliesslich den richtigen Schalter. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Den richtigen Ticketschalter gefunden</h4>



<p>Es war kein Touristenschalter, doch ein Schalter für Tickets mit Sitzplatzreservation. Die Beamten hatten gerade Mittagspause. Als sie gegen Viertel nach Zwei zurückkamen, drängelten sich zuerst ein paar Einheimische an den Schalter. So schnell konnten wir nicht mitdrängeln. Ich stellte mich nun auch dicht an dicht in den Klüngel. Nachdem der Beamte vier Einheimische bedient hatte, bat er um meinen Wunschzettel. An den Schaltern gibt es Formulare. In diese muss man eintragen, welche Zugverbindung, welche Reservationsart und auf welchen Namen und Telefonnummer man die Reservation tätigen will. Ich gab ihm drei Wunschzettel. Denn wir wussten nicht, welche Verbindung wohl noch freie Plätze hätte. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Soodeh darf zu den Schalterbeamten</h4>



<p>Um in Ruhe mit uns zu kommunizieren, bat er uns hinter die Glasscheibe. Soodeh ging hinein und wählte mit dem Beamten die beste Verbindung aus. Auch diesmal half sie ihm bei der Eingabe der Passinformationen. Diese Eingaben müssen Beamte selten tätigen, denn nicht jeden Tag steht ein Ausländer am Schalter. Einheimische brauchen keine Passnummer anzugeben. Die Telefonnummer genügt. Wir erhielten schliesslich eine Reservation auf einer Warteliste für den übernächsten Tag. Da wir aber nicht weit unten auf der Warteliste seien, könnten wir optimistisch sein. Wir würden am Tag der Abfahrt dann per SMS eine Bestätigung der Reservation erhalten. Das war also auch geschafft. Nun suchten wir den Bus und später ein Tuktuk zum Assam Engeneering Collage, wo unsere Gastgeberin mit ihrem Mann wohnte. Er sei hier Junior Professor für Bauingenieurwesen. An diesem Nachmittag blieben wir beim Gastgeberpaar zuhause. Die beiden hatten am Abend bei ihrer Familie abgemacht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zuhause im Professorenhaus auf dem Campus</h4>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/05/auf-dem-campus-in-guwahati/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Sie liessen uns auswählen, ob wir uns lieber zuhause ausruhen oder mitkommen wollten. Unsere Wahl fiel auf die erste Option. Wir könnten die Resten ihres Mittagessens wärmen, sagten sie. Den Rest des Abends verbrachten sie bei ihrer Familie. Wir genossen die Möglichkeit einer warmen Dusche. Am nächsten Tag war es ein Luxus nicht von einem Zugverkäufer geweckt zu werden. Keiner schrie «Chai, chai, chai, pani, pani». Wir assen spät Frühstück und wuschen unsere Wäsche. Dann kochten wir für die beiden Mittagessen. Am frühen Nachmittag machte ich mit ihnen ein Interview zu Couchsurfing und Gastfreundschaft. Später wollte uns die Gastgeberin das Campus Hostel zeigen, wofür ihr Mann verantwortlich sei. Es wurde gerade renoviert. Leider sei dafür nicht das Bildungsministerium, sondern das Bauministerium zuständig, merkte der Professor am<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.aec.ac.in" target="_blank"> Assam Engineering College</a> später an. Daher werde die Renovation mitten im Semester statt in den Semesterferien durchgeführt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Originalunterschrift auf Papier muss sein</h4>



<p>Ich&nbsp;musste einen Vertrag drucken. Der deutsche Reisebuch Verlag bestand darauf den Vertrag mit meiner Unterschrift in Papierform per Post zu erhalten. &#8211; Wenigstens durfte ich den verfassten Artikel für den Reiseführer per E-Mail abliefern und musste ihn nicht wie im Vertrag erwähnt, persönlich auf CD-Rom oder in ausgedruckten Exemplaren auf der Redaktion vorbeibringen. &#8211; Beim Copy&nbsp;Shop auf dem Campus&nbsp;konnte ich unkompliziert&nbsp;die letzte Seite&nbsp;des&nbsp;Vertrags drucken&nbsp;lassen und einen Briefumschlag kaufen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Aufbruch zum Bahnhof</h4>



<p>Wir konnten mit unseren Gasgebern vom Campus an den Bahnhof von Kamakhya fahren. Die Gastgeberin musste nämlich dort auf den Zug, da sie für eine Weile ihre Bekannten in der nächsten Stadt besuchen wollte. An der Hauptstrasse in der Nähe des Bahnhofs nahmen wir den Bus nach Guwahati bis zur Post. Im «general post office» wollte ich den Vertrag mit dem Verlag abschicken. Die Postbeamten jedoch hatten gerade eine halbe Stunde Mittagspause und vor dem Schalter&nbsp;standen bereits&nbsp;einige Menschen&nbsp;Schlange. Es gab zwar ein Ticketing System, doch dies schien niemand zu interessieren. Es gab keinen Bildschirm auf dem auszumachen gewesen wäre, an welchen Schalter eine gezogene Nummer zugewiesen würde. Ich fragte mich also bei den anstehenden Einheimischen durch und stand dann etwa eine halbe Stunde an einem Schalter an. Als die&nbsp;Schalterdame meinen&nbsp;nach&nbsp;<a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/deutschland/">Deutschland</a>&nbsp;adressierten Brief&nbsp;sah, war sie überfordert. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein teurer Brief nach Deutschland</h4>



<p>Sie lief mit dem Brief zu einem jüngeren Beamten. Dieser verlangte nun von mir, dass ich die Telefonnummer des Empfängers, sowie eine Absenderadresse auf dem Brief vermerken müsse. Das Porto für den Versand eines Briefes von Indien nach Europa war alles andere als günstig! Das Versenden des Vertrags, kostete mich ganze 10% meines Autoren-Pauschalhonorars. Erleichtert, dass mein Brief endlich auf der Post war, gingen wir weiter zum Bahnhof. Wir erhielten gerade die Bestätigung auf unsere lokale Nummer gesandt, dass unsere gekaufte Reservationsanfrage nun dem gewünschten Sitz zugeordnet wurde. Somit mussten wir keinen Schaffner für einen Sitz bestechen, sondern konnten einfach auf dem reservierten Sitzen Platz nehmen. Doch zuerst mussten wir&nbsp;die&nbsp;Suche nach dem richtigen Bahnsteig meistern. Die dafür gedachte Anzeige gab uns Rätsel auf, bzw. funktionierte nicht korrekt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-05_GHY/IMG_6660-1024x683.jpg" alt="Abfahrtsanzeige am Bahnhof in Guwahati" class="wp-image-12688" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-05_GHY/IMG_6660-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-05_GHY/IMG_6660-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-05_GHY/IMG_6660-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-05_GHY/IMG_6660-1536x1024.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-05_GHY/IMG_6660-2048x1365.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-05_GHY/IMG_6660-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Abfahrtsanzeige zeigte  die bekannte Zugnummer und Abfahrtszeit, versagte aber beim Abfahrtsort.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Zug nach Silchar</h4>



<p>Das Abteil des Zuges nach Silchar teilten wir mit einem Ehepaar. Der Mann erklärte uns, dass seine Frau schwer krank sei, deswegen könne sie schlecht lange sitzen und werde früh schlafen gehen. Er kümmerte sich sehr aufmerksam um seine Liebste. Gleichzeitig nahm er sich unaufgefordert uns an. Wann immer er Essen kaufen ging auf dem Bahnsteig an den Zwischenstopps, brachte er uns eine Extraportion mit und freute sich, wenn es uns schmeckte.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Hinweis&nbsp;19 von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</strong></h4>



<p>Zum&nbsp;<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel&nbsp;geht es hier</a>.&nbsp;Der nächste Hinweis:<br><em>Das Lösungswort beinhaltet “<strong>ment</strong>” und “<strong>mint</strong>”. </em>Mehr Hinweise findest du im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/06/endstation-jiribam/">nächsten</a> Reisebericht.</p>



<p>Hast du das gesuchte Wort erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/05/auf-dem-campus-in-guwahati/">Auf dem Campus in Guwahati</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Sitzplatzreservation in Indien</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/02/sitzplatzreservation-in-indien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2020 08:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Direktzug]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
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<p>Bereits war ich fast einen Monat in Indien. Doch heute sollte es weiter gehen, mit einem Zugticket mit oder ohne Sitzplatzreservation nach Ostindien. Die Zeit rast. Zehn Tage war ich im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/26/auf-der-dachterrasse-des-hide-in-india-hostels/">Hideinindia</a>&nbsp;Hostel. Ganz im Sinne des Hostelnamens, ging ich nie raus, sondern fokussierte mich ganz auf mein Ziel, das Schreiben. Ich hatte mir vorgenommen alle Berichte der Reise durch den Iran und Pakistan zu schreiben und zu veröffentlichen. Doch dies war trotz strukturierter Arbeitsweise und kurzen Auflockerungspausen zu viel. Einerseits hatte ich den Aufwand unterschätzt, andererseits verbrachte ich mehr Zeit mit Telefonieren als geahnt.&nbsp;<em>(Nachtrag: Hätte uns Corona später nicht aufgehalten, weiss ich nicht, wann ich den Blog aktualisiert hätte.)</em> </p>



<h4 class="wp-block-heading">Wenig Hoffnung auf eine Sitzplatzreservation</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="801" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-01_Delhi_KHY/IMG_2396-1024x801.jpg" alt="Indische Bahn App" class="wp-image-12667" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-01_Delhi_KHY/IMG_2396-1024x801.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-01_Delhi_KHY/IMG_2396-300x235.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-01_Delhi_KHY/IMG_2396-768x601.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-01_Delhi_KHY/IMG_2396-1536x1202.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-01_Delhi_KHY/IMG_2396-2048x1603.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-01_Delhi_KHY/IMG_2396-598x468.jpg 598w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die indische Bahn-App IRCTC ist das pendant zu SBB Mobile. </figcaption></figure>



<p>Im Hostel haben uns die Rezeptionisten wenig Mut gemacht, es heute noch auf einen Zug mit Sitzplatzreservation zu schaffen. Wir hatten ihnen unsere Wunschverbindung gezeigt, worauf sie uns die Angaben unter der Verbindung, im <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.irctc.co.in/nget/" target="_blank" class="broken_link">indischen Bahn</a>-App erklärten. Dort sieht man die Anzahl  Sitzplatzreservationen und die Anzahl Leute, welche auf der Sitzwarteliste sind in Echtzeit. Falls diese Zahl 100 übersteige, seien die Chancen auf einen reservierten Sitzplatz klein. Dies heisst aber nicht, dass der durchschnittliche Inder nicht trotzdem mit diesem Zug reisen würde. Denn am Bahnhof gibt es eine extra Schalterhalle für das Erwerben von Tickets ohne Sitzplatzreservation. Also das, was in der Schweiz ganz normal ist. Der Unterschied zwischen den Tickets in der Schweiz und Indien ist, dass die SBB meist für alle einen Sitzplatz hätte, wenn man genug lang durch den Zug läuft, mal abgesehen von den Stosszeiten. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Am Boden Sitzen ohne Sitzplatzreservation</h4>



<p>In Indien jedoch hat man, ähnlich wie auf einigen ICE Strecken der Deutschen Bahn, ohne Sitzplatzreservation fast garantiert höchstens einen Platz am Boden im Wagendurchgang. Wir waren sehr abenteuerlustig und sagten uns, dass wir dies auch überleben würden. Kurz später waren wir in der Wartehalle für das Erwerben der Billette ohne Platzreservation. Wir hatten uns gerade für unsere definitiv favorisierte Verbindung entschieden, da sprach uns ein Herr an. Er fragte uns, warum wir denn hier ein Ticket kaufen würden? Für Ausländer gebe es doch die Touristenquote. Wir sollten doch zuerst unser Glück beim Touristenschalter versuchen. Auf den meisten Zügen gebe es bis kurz vor Abfahrt noch eine freigehaltene Quote für Touristen. Vor dem inneren Auge auf dem Boden eines überfüllten Zuges schlafend, war dies ein Lichtblick.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Touristenschalter hat Touristenquote</h4>



<p> Wir nahmen sein Angebot dankend an, uns zu zeigen wo der Touristenschalter ist. Im Unterschied zum normalen Schalter hatte der Touristenschalter ein Ticketing System. Wir zogen Nummer 128. Die aktuelle Nummer war 35. Nun war erstmal Warten angesagt. Später legten bereits bediente Kunden ihre doppelt gezogenen Nummern zurück. So hatten wir die Nummer 91 und 40 Warteplätze eingespart. Die Hoffnung auf ein reserviertes Bett verlieh weiterhin Durchhaltewillen. Etwa drei Stunden später war es schliesslich an uns. Der Schalterbeamte ging die Sache ruhig an. Er prüfte unsere Lieblingsverbindung im DOS System auf Verfügbarkeit und hackte dazu erstmal eine Weile zünftig einige Nummern in die Tastatur. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Die letzen beiden Quotenplätze erhalten</h4>



<p>Plötzlich sagte er: «I have good news for you!» Beim Preisschild kam allerdings eine kleine Überraschung. Der Touristen Aufschlag ist etwa 50%. Angesichts dessen, dass man ansonsten wenig bis keine Chancen auf ein reserviertes Ticket hätte, finde ich dies jedoch noch ziemlich angemessen. Die Preise für Bahnfahrten sind in der Standard-Klasse in Indien sowieso absolut erschwinglich. Bei der Eingabe unserer Passinformationen im System unterstützten wir den Beamten so gut wie nur möglich durch Diktieren und Buchstabieren. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Tickets drucken und Sitzplatznummern anstreichen</h4>



<p>Nachdem er diese Hürde gemeinsam mit uns gemeistert hatte, schaffte er es, uns mit einem Nadeldrucker die Ticketinformationen auf vorgedrucktes Ticketpapier zu drucken. Anschliessend hob er darauf &#8211; wie vom SBB-Ticketschalter für Auslandreisen gewohnt – Zug-, Wagen- und Sitznummer mit einem Leuchtstift hervor. Es war geschafft, wir hatten ein Ticket mit Sitz- bzw. Bettreservation nach Guwahati. Nun galt es noch über fünf Stunden totzuschlagen. Unweit des Touristenschalters auf derselben Etage fanden wir ein Bahnhof-Buffet. Wir waren erstaunt über die vernünftigen Preise und bestellten gleich mal ein verspätetes Mittagessen und einige Stunden später ein frühes Abendessen. Die fahrplanmässige Abfahrt unseres Zuges war auf etwa 22 Uhr angesetzt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">In der Nacht niemanden treten</h4>



<p>Die Reise nach Guwahati dauerte mit unserer Verbindung zwei Nächte und einen halben Tag. Wir konnten kaum einsteigen. Wir mussten uns regelrecht zu unserem Platz durcharbeiten. Dort mussten wir dann Platz für unser Gepäck aushandeln. Denn der Wagen war voll bis auf den letzten Zentimeter. Unser Gepäck zufriedenstellend verstaut, machten wir unser Bett bereit. Dazu wird die Rückenlehne des Sitzes hochgeklappt und mit zwei Ketten an der obersten Liege festgemacht. Gleich wie in Pakistan gab es keine Bettlacken. Wir verzichteten daher diesmal auf Pyjama anziehen und Seidenschlafsack. Ich bedeckte mich mit Regenjacke und Fliessjacke. Als ich in der Nacht aufwachte, um zur Toilette&nbsp;zu gehen, wäre ich fast einem Jungen auf den Kopf gestanden. Dieser lag im Dunkeln auf dem Boden unseres Abteils. Auf&nbsp;den&nbsp;Zehenspitzen schlich ich mich&nbsp;durch den Gang an das Wagenende&nbsp;zur Toilette. Ich musste sehr Acht geben nicht auf Hände, Köpfe, Oberkörper&nbsp;oder&nbsp;Beine&nbsp;zu stehen,&nbsp;denn am Boden lagen viele schlafende Passagiere.&nbsp;Erneut war ich froh um mein reserviertes Bett.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Schlafqualität im Zug ist individuell</h4>



<p>Die erste Nacht war gut überstanden. Ich hatte zu meiner Überraschung auch gut geschlafen, Soodeh nicht besonders. Sie hatte mit dem nächtlichen Gedanken zu kämpfen, dass sich jemand zu ihr aufs Bett setzen könnte. Die unterste Liege wird tagsüber oft als eine&nbsp;Sitzbank genutzt.&nbsp;Manchmal respektieren&nbsp;die&nbsp;anderen&nbsp;Reisenden&nbsp;die Privatsphäre von schlafenden Passagieren. Insbesondere unter Einheimischen jedoch, wird jedes Stückchen freier Sitz genutzt. Ganz egal, ob da gerade noch jemand auf der Liege schläft oder ob die mittlere Lehne schon runtergeklappt ist. Es gilt die Devise, wo du nicht sitzt oder anlehnst, kann ich sitzen oder anlehnen. Natürlich hatten wir all dies schon in Geschichten von anderen Reisenden gehört. Dies aber selbst zu erleben, war eine andere Sache. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Abwägen zwischen Toleranz und Ignoranz</h4>



<p>Es erforderte eine gehörige Portion Toleranz, Nachsicht und Empathie. Angenommen wir wären nicht dank unseres Status als Touristen zu diesen reservierten Sitzen bzw. Liegen gekommen, hätten wir es auch sehr geschätzt, wenn jemand uns Asyl auf seiner Liege gegeben hätte. Auch wenn es nur für ein paar Stunden und vielleicht nur für einen Teil unseres Hintern gewesen wäre. Die Dreierbank wird deshalb, wenn die Toleranz die Ignoranz überwiegt, als Viererbank genutzt. Da immer Menschen zu- und aussteigen ist die Ausnutzung der Sitzflächen eine dynamische Angelegenheit. Am ersten Tag waren die zwei lauten Bengalifrauen noch in der Mitte des Wagons. Gegen Abend waren sie dann allerdings&nbsp;in der Nähe&nbsp;unserer Liegen und schliefen in der zweiten Nacht dort&nbsp;am Boden unseres Abteils. Dort,&nbsp;wo die Nacht zuvor der Junge geschlafen hatte. Je nach Manieren der Mitreisenden ist mehr oder weniger Ignoranz und Toleranz nötig für diese Fahrt. Ein unvergessliches Erlebnis war es allemal.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Hinweis 18&nbsp; von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</strong></h4>



<p>Zum&nbsp;<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel&nbsp;geht es hier</a>.&nbsp;Der nächste Hinweis: <br><em>Der letzte Wortteil besteht selbst aus zwei Teilen. Der erste Teil wird auch bei <strong>Zugbezeichnungen</strong> und einer Schweizer <strong>Sportgeschäftskette</strong> verwendet.</em> Mehr Hinweise findest du im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/05/auf-dem-campus-in-guwahati/">nächsten</a> Reisebericht.</p>



<p>Hast du das gesuchte Wort erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
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		<title>Tehran &#8211; Delhi ohne die arabischen Ölscheichs</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/29/tehran-delhi-ohne-die-arabischen-oelscheichs/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Feb 2020 05:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Delhi]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
		<category><![CDATA[Moskau]]></category>
		<category><![CDATA[Tehran]]></category>
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<p>Soodeh meldete, dass inzwischen arabische Fluggesellschaften den Iran meiden. Die Fluggesellschaften der arabischen Ölscheichs beschlossen zur Sicherheit ihres Flugpersonals, den &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/29/tehran-delhi-ohne-die-arabischen-oelscheichs/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Tehran &#8211; Delhi ohne die arabischen Ölscheichs</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Soodeh meldete, dass inzwischen arabische Fluggesellschaften den Iran meiden. Die Fluggesellschaften der arabischen Ölscheichs beschlossen zur Sicherheit ihres Flugpersonals, den Iran nicht mehr anzufliegen und stornierten Soodeh&#8217;s Rückreise  ersatzlos. Bis heute warten wir auf eine Rückerstattung. Währenddessen flogen die iranischen Fluggesellschaften weiterhin bestimmte Destinationen an: z. B. Damaskus, <a href="https://slowtraveltoasia.ch/?s=baku">Baku</a> und Beirut. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Als hätte er auf sie gewartet: Rückblick</h4>



<p>Kurz nachdem Soodeh in Teheran ankam, starb ihr Grossvater, als hätte er auf ihre Rückkehr gewartet. Ihre Familie traf sich also zu einer Beerdigung in der Stadt der Grosseltern. Währenddessen hatte Soodeh ihr Visum für Thailand beantragt und wartete nun auf die Ausstellung. In dieser Zeit spitzte sich die Lage bezüglich Corona im Iran weiter zu und Nachbarländer begannen ihre Grenzen zu schliessen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Keine Ausreise per Landweg mehr möglich</h4>



<p>Die Ausreise per Landweg nach Aserbeidschan hatte Soodeh gerade knapp verpasst. Die Ausstellung von E-Visa von Azerbeijan wurde per Stichdatum 27. Februar eingestellt. Wenigstens wurde die Visagebühr umgehend zurückerstattet. Somit war nun auch die letzte Landesgrenze des <a href="http://slowtraveltoasia.ch/category/iran/">Iran</a> dicht. Soodeh packte ihre Sachen und begab sich auf eine ungewisse Reise. Sie ging an den ausgestorbenen Grossflughafen von Tehran und liess sich auf die Wartelisten von den verbleibenden verfügbaren Flügen setzen. Dies war die letze Möglichkeit bald ausreisen zu können.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Weg vom Iran nach Indien finden ohne die arabischen Ölscheichs</h4>



<p>Einer der nächsten Flüge war derjenige nach Baku. Bei den Airlines der arabischen Ölscheichs hatte sie keine Chance. Währenddessen verbrachte ich den Nachmittag damit für Soodeh Anschluss-Verbindungen nach Dehli zu suchen, welche nicht über die arabische Halbinsel führen würden bzw. nicht von einer arabischen Ölscheichs Gesellschaft durchgeführt würden. Es war das erste Mal auf der langen Reise, dass ich mich mit Flugtickets herumschlagen musste. Dabei wurde mir bewusst, wie stark das Fluggeschäft von den arabischen Ölscheichs dominiert wird. Jedes Kalifat hat seine Mega-Airline, welche&nbsp;von&nbsp;seinem&nbsp;Giga-Heimatflughafen&nbsp;fast&nbsp;die ganze Welt bedient. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Fliegen ist irrsinnig einfach</h4>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/29/tehran-delhi-ohne-die-arabischen-oelscheichs/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Das Reisen per Flugzeug ist viel zu einfach. Drei Klicks, etwas digitaler Cash-flow und ein Taxi zum Flughafen und du bist nach zwei bis drei Hollywoodstreifen und ein paar Gläschen Wein am anderen Ende der Welt. Total&nbsp;irrsinnig&nbsp;in Zeiten des Klimawandels! Nun jedoch, als die  Fluggesellschaften der arabischen Ölscheichs nicht mehr zur Wahl standen, war die Auswahl kleiner geworden. Schliesslich blieben nur noch zwei&nbsp;halbwegs&nbsp;bezahlbare Flüge über Moskau übrig. Die Kosten für diese Verbindungen beliefen sich auf das zehnfache dessen, was wir in Pakistan in einem ganzen Monat ausgegeben hatten. Das Suchen der Flüge kostete mich sehr viel Energie, denn es widerstrebte meinen Überzeugungen. Ausserdem war die Aufgabe scheinbar endlos. Denn ständig versorgte mich Soodeh mit neuen aufgekommenen Gerüchten über Einschränkungen hier oder dort. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Anschluss-Verbindung nach Dehli suchen</h4>



<p>Es war eine grosse Herausforderung kühlen Kopf zu bewahren und gleichzeitig emotionalen Beistand zu leisten. Kurz bevor Soodeh nach Baku <em>(Titelbild: im Flughafen von Baku)</em> reiste, buchte ich für sie die Verbindung von Baku nach Delhi via Moskau und sandte ihr die Tickets auf ihre E-Mail. Während sie in Baku war, erreichte mich die Neuigkeit, dass möglicherweise in Dehli die Einreise verwehrt würde. Offiziell würden seit gestern zwei Wochen Quarantäne für alle die aus dem Iran anreisen gelten. Als ich das hörte, waren meine Nerven das erste Mal auf dieser langen Reise blank. Die Unsicherheit, die ständigen Änderungen der Umstände und Einschränkungen, die Ohnmacht und die Suche nach Flügen zehrten an mir. Doch ich wollte äusserlich ruhig bleiben und mir nichts anmerken lassen. Schliesslich war ich ja gemütlich in Indien auf einer Dachterrasse, während Soodeh in einer misslichen Lage zwischen der panischen Angst vor Corona, gespenstisch ausgestorbenen Flughäfen, störrischen Grenzbeamten und Einreisebeschränkungen war. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Früh Morgens im Etagenbett eingeschlafen</h4>



<p>Todmüde schlief ich schliesslich früh morgens im Etagenbett im Hostel ein. Ich hatte alles in meiner Macht stehende getan, um Soodeh zurück nach Delhi zu bringen. Im schlimmsten Fall würde sie entweder repatriiert oder sie wäre zwei Wochen in Quarantäne am Flughafen. Oder, und das hofften wir fest, im besten Fall würden die neuen Vorschriften nicht sofort oder nicht ganz strickt umgesetzt und sie würde ganz normal einreisen können. Und wie durch ein Wunder in dieser turbulenten Zeit, stand Soodeh am späten Vormittag des 29. Februars an der Metrostation in der Nähe des Hostels in Delhi. Ich konnte es eine Weile gar nicht wahrhaben. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Spät nachmittags im Etagenbett eingeschlafen</h4>



<p>Erschöpft von der strapaziösen Reise mit nächtlichen Transfers in Baku und Moskau legte sich Soodeh erstmal hin und fiel sofort in einen Tiefschlaf. Nach einer weiteren Nacht im Hostel, brachen wir schliesslich auf in Richtung Ostindien, Myanmar und Thailand.&nbsp;<em>(Nachtrag: Doch Covid-19, bzw. die empfohlenen Präventionsmassnahmen der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/watch?v=Pa9iFJVvte4" target="_blank">Bill Gates WHO</a> holten uns ein und stoppten unsere Reise für eine Weile.)&nbsp;</em>Wir genossen eine erlebnisreiche Reise durch den Osten Indiens, kurz bevor die indische PR Maschine gegen Ausländer in Indien ins Rollen kam. &#8211;<em> «Jeder Ausländer ist eine Corona Schleuder».</em></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Hinweis 17&nbsp; von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</strong></h4>



<p>Zum&nbsp;<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel&nbsp;geht es hier</a>.&nbsp;Der nächste Hinweis:<br><em>Der vierte Teil des Wortes beschreibt was <strong>Journalisten</strong> und <strong>HR Leute</strong> machen.</em> Mehr Hinweise findest du im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/02/sitzplatzreservation-nach-ostindien/">nächsten</a> Reisebericht.<br><br>Hast du das gesuchte Wort schon erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
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		<title>Auf der Dachterrasse des Hideinindia Hostels</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/26/auf-der-dachterrasse-des-hide-in-india-hostels/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2020 06:53:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Delhi]]></category>
		<category><![CDATA[Hostel]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/26/auf-der-dachterrasse-des-hide-in-india-hostels/">Auf der Dachterrasse des Hideinindia Hostels</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Während Soodeh im Iran war, um sich das Thailand Visum zu besorgen, blieb ich in Delhi. Dort lebte ich tagsüber &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/26/auf-der-dachterrasse-des-hide-in-india-hostels/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Auf der Dachterrasse des Hideinindia Hostels</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/26/auf-der-dachterrasse-des-hide-in-india-hostels/">Auf der Dachterrasse des Hideinindia Hostels</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/26/auf-der-dachterrasse-des-hide-in-india-hostels/">Auf der Dachterrasse des Hideinindia Hostels</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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<p>Während Soodeh im Iran war, um sich das Thailand Visum zu besorgen, blieb ich in Delhi. Dort lebte ich tagsüber auf der Dachterrasse des <a href="http://www.Hideinindia.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">hideinindia</a> Hostel. Hier tauchte ich ab in der lebendigen Geräuschkulisse von Delhi und arbeitete. Es war an der Zeit Fotos zu sichten. Und Reisenotizen zu ergänzen und Blogbeiträge zu verfassen. Zuerst standen die Geschichten aus dem Iran an. Das hideinindia Hostel bot mir die ungestörte Atmosphäre, die ich zum Schreiben brauchte. Während dem Trampen und Couchsurfen durch den <a href="http://slowtraveltoasia.ch/category/iran/">Iran</a> und <a href="http://slowtraveltoasia.ch/category/pakistan/">Pakistan</a> fand ich dazu nicht die nötige Ruhe. Denn Gastgeber interessieren sich normalerweise für ihre Gäste. Daher war es schwierig sich länger ungestört hinzusetzen und zu konzentrieren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Morgenroutine auf der Dachterrasse</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-26_Rooftop_hideindehli/IMG_6609.jpg" alt="Koch mit Frühstück" class="wp-image-8337" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-26_Rooftop_hideindehli/IMG_6609.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-26_Rooftop_hideindehli/IMG_6609-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-26_Rooftop_hideindehli/IMG_6609-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-26_Rooftop_hideindehli/IMG_6609-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em><strong>Der Koch des hideinindia Hostels macht das Frühstück bereit.</strong></em></figcaption></figure>



<p>Im <a href="https://www.instagram.com/hideinindia/?hl=en" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Hideinindia</a> fand ich für mich eine Routine. Am Morgen kurz nach Sonnenaufgang war ich der erste auf der Dachterrasse. Ich machte meine halbe Stunde Yoga. Währenddessen wurde die Terrasse sauber gemacht. Später tischte der Koch des Hostel das Frühstück auf. Er ist ein ganz aufgeweckter und freundlicher junger Mann. Dann kamen langsam Hostelgäste zum Frühstück.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kleine wilde Besucher </h4>



<p>Gegen Mitte Vormittag war ich meist wieder der einzige auf der&nbsp;Dachterrasse. Wer tagsüber was von Delhi sehen möchte, kann sich an den&nbsp;Hideinindia&nbsp;Hostelakitvitäten beteiligen. Die meisten Gäste gehen in die Stadt. Andere Gäste verkriechen sich mit dem Smartphone hinter dem Bettvorhang im Schlafsaal. Das&nbsp;Hideinindia&nbsp;Hostel hat auch einige Doppelzimmer. Sobald es auf der Dachterrasse weniger Menschen hatte, wagten sich die Eichhörnchen und Vögel heran.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Essen und Chillen </h4>



<p>Abends kamen einige Gäste zum Chillen auf die Dachterrasse. Wem es nach Abends kamen einige Gäste zum Chillen auf die Dachterrasse. Wem es nach Sonnenuntergang zu kühl wird, kann es sich im Freizeitraum mit Sofa, Spielen und TV bequem machen. Oder sich in die Launch bei der Reception fläzen. Jeden Abend bietet das Hostel eine frisch zubereitete Mahlzeit an. Wer fragt kann auch selber die Küche benutzen. Dazu muss man sich aber mit dem Koch gut absprechen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Dachterrassen Tagebuch</h4>



<p>Der erste Tag im hideinindia Hostel verstrich mit Stichwort Ergänzungen aus der Der erste Tag im hideinindia Hostel verstrich mit dem Ergänzen von Stichworten aus der Erinnerung ins Tagebuch. Zudem telefonierte ich mit meinen Schwestern und meinem Vater, trainierte auf Duolingo und schaute am Abend einem Film. Am zweiten Tag sortierte ich die Fotos von der Reise durch den Iran und ergänzte damit die Tagebuchnotizen erneut. Zudem publizierte ich die Beiträge zu <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/armenien/">Armenien</a> und aktualisierte meine Reisekontaktliste. Auch hatte ich ein berührendes Telefonat mit meiner Mutter. Den Artikel zur <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/01/kaukasus-rundreise/">Geschichte des Kaukasus</a> schrieb ich am dritten Tag. Dann führte ich die Erlebnisberichte zum Iran fort und telefonierte mit meinem Freund Michael.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="680" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-26_Rooftop_hideindehli/IMG_6531_nocoke.jpg" alt="Bloggen in hideinindia Hostel" class="wp-image-8328" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-26_Rooftop_hideindehli/IMG_6531_nocoke.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-26_Rooftop_hideindehli/IMG_6531_nocoke-300x199.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-26_Rooftop_hideindehli/IMG_6531_nocoke-768x510.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-26_Rooftop_hideindehli/IMG_6531_nocoke-705x468.jpg 705w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Bloggen im HideinIndia Hostel in Delhi</figcaption></figure>



<p>Ich entschloss, am nächsten Morgen weiterhin im Hostel zu bleiben. Dann setzte ich mich hinter die Optimierung meines Fotoauswahl Prozesses. Mein Ziel war es bei der Auswahl keine Dublikate mehr zu speichern. Mit einer etwas geschickteren Anwendung der Software <a rel="noreferrer noopener" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/Download" target="_blank">RawTherapie</a> fand ich dafür einen nachvollziehbaren Weg. Am Nachmittag testete ich den neuen Auswahlprozess bis er funktionierte. Die nächsten zweieinhalb Tage war ich hauptsächlich am Foto auswählen. Erneut entschloss ich mich den Aufenthalt im Hostel zu verlängern.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Hinweis 16&nbsp; von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</strong></h4>



<p>Zum&nbsp;<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel&nbsp;geht es hier</a>.&nbsp;Der nächste Hinweis:<br><em>Der <strong>20.</strong> und <strong>29.</strong> Buchstabe des Wortes ist ein <strong>t</strong>. Die Silbe “<strong>in</strong>” kommt in zwei Wortteilen vor. </em>Mehr Hinweise findest du im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/29/tehran-delhi-ohne-die-arabischen-oelscheichs/">nächsten</a> Reisebericht.<br><br>Hast du das gesuchte Wort schon erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/26/auf-der-dachterrasse-des-hide-in-india-hostels/">Auf der Dachterrasse des Hideinindia Hostels</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Neuer Gastgeber in Delhi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2020 05:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Couchsurfing]]></category>
		<category><![CDATA[FRRO]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
		<category><![CDATA[NOC]]></category>
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<p>Nach einem sehr leckeren Frühstück verabschiedeten wir uns bei unserer Gastgeberfamilie (Titelbild). Gerne hätten sie uns länger beherbergt, aber sie &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/19/neuer-gastgeber-in-delhi/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Neuer Gastgeber in Delhi</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Nach einem sehr leckeren Frühstück verabschiedeten wir uns bei unserer Gastgeberfamilie (Titelbild). Gerne hätten sie uns länger beherbergt, aber sie erhielten Familienbesuch. Daher hatten wir uns einen anderen Gastgeber gesucht. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Gastgeber Wechsel in Delhi</h4>



<p>Unser neuer Gastgeber  hiess Ratnesh und holte uns an der nächstgelegenen Metrostation namens Greenpark ab. Von dort liefen wir zu seiner Wohnung. Unterwegs offerierte er uns eine frische Kokosnuss. Frisches Kokosnusswasser ist so fein. Ich musste an meinen Nachbarn zuhause denken, welcher unserer Wohngemeinschaft Kokosnusswasser in kleinen Tetrapacks geschenkt hatte, nachdem ihm die Lust darauf vergangen war. Wir baten den «Kokosnussmann» die Nuss mit der Machete zu halbieren und löffelten dann noch das wässrige Kokosnussfleisch aus. Ratnesh wohnte mit seinem Cousin in einer Zweizimmerwohnung etwas abseits der Hauptstrasse in einem dicht bebauten Areal. Er bot uns sein Zimmer an und teilte sich das andere Zimmer mit seinem Cousin. Dieser sprach aber kein Englisch. Als wir ankamen war er gerade im Bett, offenbar krank. Da er gerade einen neuen Job in einem Callcenter habe, müsse er trotzdem zur Arbeit. Er sei noch in der Probezeit. Das tat uns leid. Ratnesh, unser neuer Gastgeber zeigte uns die Wohnung, seinen Vorrat und die neu erworbene Waschmaschine. Er schien sich sehr zu freuen, dass er wieder Gäste hatte. Gerne nutzten wir sein Angebot, eine Maschine Wäsche zu waschen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Sonntag auf dem Campus</h4>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/19/neuer-gastgeber-in-delhi/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Manchmal geht Ratnesh an eine Lesung in einem Nonnenkloster von&nbsp;<a href="https://www.google.com/search?client=safari&amp;rls=en&amp;q=Pravrajika+DivyanandaPrana&amp;ie=UTF-8&amp;oe=UTF-8">Pravrajika Divyananda Prana</a>. Diesen Sonntag fand auch eine solche Lesung statt. Das Thema werde Meditation sein. Wir begleiteten ihn. Da die Nonne, welche normalerweise die Lesung hält krank war, hielt eine ältere Nonne die Lesung. Alles schien etwas improvisiert, aber sehr herzlich. Sie ging insbesondere auf den Sinn des Lebens, den Weg der Erleuchtung anhand eines Modells ein. Als eine Stunde verflossen war, wurde die Versammlung für Fragen geöffnet und danach langsam aufgelöst. Eine Professorin, die Ratnesh kannte bot uns eine Mitfahrgelegenheit zur Universität an. Dort besuchten wir den Universitätscampus, wo Ratnesh seinen Master und sein Doktorat als Bauingenieur absolviert hatte. Der Spaziergang durch den Campus erinnerte mich an meine Zeit an der ETH Lausanne und die ETH Zürich am Hönggerberg. Die Gebäude mussten aus derselben Zeit stammen. Sie waren verbunden durch lange, gerade, halb offene Aussengänge. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Besuch der Kantine,  des Labors und des Studentenheims</h4>



<p>In einer Kantine assen wir mit unserem Gastgeber zu Mittag. Ratnesh war stolz uns den Campus zu zeigen. Wir gingen in einen Raum mit etwa 12 Computer-Arbeitsplätzen. Dies sei sein ehemaliges Labor wo er forschte. Hier trafen wir zwei seiner damaligen Kollegen, einen Inder und einen Äthiopier beide über einen Bildschirm mit Tabellen gebeugt. In seinem ehemaligen Studentenheim lernten wir seinen früheren Zimmernachbarn kennen. Dieser forscht zur unterschiedlich starken regionalen Verbreitung der Anwendung von dezentralen erneuerbaren Energietechnologien in ruralen Regionen. Als wir mit dem Tuktuk vom Campus zu Ratneshs Zuhause fuhren, war bei ihm etwas Nostalgie auszumachen. Er habe die letzten fünf Jahre auf diesem Gelände verbracht. Jetzt gehe er nur noch selten an einem Samstag ins Labor, um seinen letzten Verpflichtungen nachzukommen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Foreigner Regional Registration Offices</h4>



<p>Wir liefen zum FRRO (<a href="https://www.immihelp.com/nri/foreigner-registration/foreigners-regional-registration-officers.html">Foreigner Regional Registration Offices</a>). Ein Beamter triagierte in der Eingangshalle alle Besucher. Als wir unser Anliegen erklärt hatten, wies er uns mit ruhiger und leicht zurückweisender Stimme darauf hin, dass man mit dem Tourismus Visa keine Wohnsitzbestätigung erhalten könne. Er könne leider nichts für uns tun. Damit war klar, wenn sich Thailand nicht kulant zeigen wird, bekommt Soodeh in Indien kein Thailand Visum. Denn Thailand stellt für Iraner in Indien scheinbar nur ein Visum aus, wenn diese ihren indischen Wohnsitz nachweisen können. Das hatte Soodeh nicht erwartet. Um anderen Reisenden diese böse Überraschung mit dem <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/14/thailand-visum-in-delhi/">Thailand-Visum</a> zu ersparen, haben wir dies nun auf der Visa-Politik-Seite von&nbsp;<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Visa_policy_of_Thailand#Visa_required_in_Advance">Wikipedia</a>&nbsp;ergänzt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der wilde Osten Indiens</h4>



<p>Verschiedentlich haben wir gehört, dass die Reise an die östliche Grenze Indiens nicht ohne zusätzliche Papiere möglich sei. Denn die Provinzen im Osten von Indien, namentlich&nbsp;Manipur, Nagaland, Arunachal Pradesh und Mizoram,&nbsp;geniessen einen Sonderstatus. Diese Provinzen unterhalten in Delhi Vertretungen mit Gästehäusern für ihre Einwohner. Dort wollten wir uns nun aus erster Hand informieren. Die Erlaubnis sei ohne Probleme an der Provinzgrenze zu erhalten. Doch wir hofften, vielleicht die Erlaubnispapiere schon in Delhi besorgen zu können. Deswegen gingen wir zum Manipur House. Dort zeigte sich aber, dass Manipur zwei Gästehäuser unterhält. Wir waren leider gerade beim falschen. Das Büro der Vertretung sei im anderen. Dort erklärten sie uns, dass die Dokumente für die Durchreise ab Ausstellungstag nur für 15 Tage gültig seien und 100 INR kosten würden. Sie seien aber an der Grenze auch erhältlich. Allerdings bräuchten wir als Ausländer für die Durchreise keine Dokumente. Einzig eine Registration am Checkpoint an der Provinzgrenze sei nötig um zu passieren. Die anderen Dokumente, sogenannte&nbsp;<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Inner_Line_Permit">ILP</a>&nbsp;seien nur für Inder nötig. Wir hätten in Manipur keine administrativen Probleme zu befürchten. Good News! Unsere Mägen meldeten sich. Im benachbarten Gästehaus der Nachbarprovinz Assam gönnten wir uns im&nbsp;<a href="https://goo.gl/maps/nwXnQhQ4tQDqTLcq7">Restaurant</a>&nbsp;ein spätes Mittagessen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Hoffnung auf eine Ausnahme für Thailand Visum</h4>



<p>Am nächsten Tag machte sich Soodeh erneut auf zu VFS. Dort erfuhr sie, dass keine Anträge angenommen werden, wenn kein Resident Permit beiliegt. Somit konnte sie sich den erneuten Besuch ihrer Botschaft für die Ausstellung eines NOC (Non Objection Certificate) auch ersparen. Nun war klar, mindestens ihr Pass musste auf die thailändische Botschaft im Iran. Da man gültige Pässe mit DHL nicht international versenden darf, musste sie wohl persönlich zurück in den Iran reisen, um sich das Visum dort ausstellen zu lassen. Am nächsten Tag klärte Soodeh die Formalitäten des Visum-Antrag-Prozesses im Iran ab. Dieser dauert normalerweise 7 Arbeitstage. Entsprechend buchte sie ihre Reise mit genügend Aufenthalt zwischen Hin- und Rückreise. Am Abend spät brach sie auf. In den nächsten folgenden Tagen überschlugen sich dann die Ereignisse: Soodeh musste zurück nach Tehran für das Thailand Visum. <em>(Nachtrag: Das Thailand Visum wurde später für ungültig erklärt. Die Reise nach Tehran jedoch ermöglichte Soodeh an der Trauerfeier zu Ehren Ihres Grossvaters teilzunehmen. Mehr dazu <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/29/tehran-delhi-ohne-die-arabischen-oelscheichs/">hier</a>.)</em></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Hinweis 15&nbsp; von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</strong></h4>



<p>Zum&nbsp;<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel&nbsp;geht es hier</a>.&nbsp;Der nächste Hinweis:<br><em>Die beiden ersten Teile des Worts sind aus dem Englischen. Der zweite Teil beschreibt eine <strong>Aktivität</strong>, welche man normalerweise <strong>im Wasser</strong> macht. </em>Mehr Hinweise findest du im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/26/auf-der-dachterrasse-des-hide-in-india-hostels/">nächsten</a> Reisebericht.<br><br>Hast du das gesuchte Wort schon erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
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		<title>Thailand Visum in Delhi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2020 14:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
		<category><![CDATA[Visum]]></category>
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<p>Einige Tage zuvor, als wir für das Myanmar Visum unterwegs waren, hatten wir bei einem Spaziergang durch das Botschaftsviertel die &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/14/thailand-visum-in-delhi/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Thailand Visum in Delhi</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Einige Tage zuvor, als wir für das <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/12/myanmar-visum-in-delhi">Myanmar Visum</a> unterwegs waren, hatten wir bei einem Spaziergang durch das Botschaftsviertel die thailändische Botschaft besucht. Der Wächter am Tor sagte uns, dass die thailändische Botschaft keine Thailand Visum Anträge von Touristen entgegen nimmt. Diesen Prozess hat sie an die Agentur VFS delegiert. Wer also in Thailand  ein Visum braucht, muss bei der Agentur VFS vorbei. Diese war einfach per Metro zu erreichen und das Bürogebäude war gut zu finden. Da die thailändische Botschaft gerade aufgrund von Feiertagen geschlossen war, hatte die Agentur die Weisung bis am&nbsp;21 Februar&nbsp;keine Visa-Gesuche anzunehmen. Wenigstens konnten uns die zuständigen Angestellten über den Prozess und die nötigen Dokumente informieren. Nebst den Anforderungen der Checkliste (siehe Bild unten) schrieben sie für Soodeh, bzw. für Iranische Staatsangehörige folgende Zusatzanforderungen auf:<br>&#8211; Visum Antrag ist in fünffacher Ausführung einzureichen<br>&#8211; 6 statt 2 Passfotos (3.5&#215;4.5cm mit weissem Hintergrund)<br>&#8211; ausführliches Reiseprogramm<br>&#8211; Brief der eigenen Botschaft (Non objection certificate)<br>&#8211; Wohnsitzbestätigung der FRRO (Indien Resident Permit)</p>



<h4 class="wp-block-heading">Thailand Visum in Indien nur mit Wohnsitzbestätigung</h4>



<p>Sie erklärten, dass mit dem Visumantrag eine Wohnsitzbestätigung sowie ein Brief der eigenen Botschaft zwingend beigelegt werden muss. Diese zwei Dokumente waren jedoch heute nicht zu beschaffen. Denn die Botschaft des Irans wollte Soodeh ohne Vorweisen ihres Passes keine Auskunft geben. Sie erklärte, dass ihr Pass gerade für ein Visum auf der Botschaft von Myanmar sei. Trotzdem wurde sie freundlich aber kalt abgewiesen. Beim zweiten Versuch bekam sie wenigstens die Telefonnummer der Botschaft. Sie solle anrufen, falls sie es vor 17 Uhr noch schaffe mit ihrem Pass vorbei zu kommen. FRRO Büros gab es mehrere und wir mussten zuerst ausfindig machen, welches das richtige war. Kurz gesagt, für das Thailand Visum für Soodeh gab es noch einige Hürden zu nehmen. Schweizer Bürger können auf dem Landweg zweimal im Jahr ohne Visum nach Thailand einreisen. Möchte man öfter einreisen, muss man über einen Flughafen ankommen. <em>(Nachtrag: Für Touristen aus dem Iran ist es in Indien nicht möglich ein Thailand Visum zu beantragen. Das geht ausschliesslich für Iraner mit indischer Wohnsitzbestätigung. Alle anderen werden von der thailändischen Botschaft in Indien nicht bedient. Der Antrag wird nur im Iran angenommen.)</em></p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/14/thailand-visum-in-delhi/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4 class="wp-block-heading">Abholen des Myanmar Visums</h4>



<p>Bereits einen Tag und 6 Stunden nach dem&nbsp;Einreichen des <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/12/myanmar-visum-in-delhi">Myanmar Visum</a> Antrags kann man bei der Botschaft von Myanmar das Visum abholen gehen. Wir hatten also um 16 Uhr auf der Botschaft, bzw. an deren Visa Schalter aufzutauchen. Der nette Herr öffnete zwar den Schalter erst 20 Minuten nach Beginn der offiziellen Nachmittagsöffnungszeiten, doch wir erhielten wie versprochen unseren Pass mit dem Visum drin, zurück. Hurra! Das nächste Land war greifbar nahe. Leider war die Freude wegen den <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/19/neuer-gastgeber-in-delhi/">Hürden des Thailand-Visum</a> für Soodeh etwas getrübt.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Hinweis&nbsp;14 von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</strong></h4>



<p>Zum&nbsp;<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel&nbsp;geht es hier</a>.&nbsp;Der nächste Hinweis:<br><em>Der Buchstabe <strong>i </strong>kommt als einziger <strong>viermal</strong> im Lösungswort vor. Ausser im ersten Wortteil kommt i in jedem Wortteil mindestens einmal vor. Jetzt hast du alle Buchstaben des Lösungswort.</em> Mehr Hinweise findest du im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/19/neuer-gastgeber-in-delhi/">nächsten</a> Reisebericht.<br><br>Hast du das gesuchte Wort schon erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/14/thailand-visum-in-delhi/">Thailand Visum in Delhi</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Myanmar Visum in Delhi</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/12/myanmar-visum-in-delhi/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2020 14:28:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[E-Visum]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
		<category><![CDATA[Visum]]></category>
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<p>Unser Ziel war Delhi mit dem Zug zu erreichen. Dort wollten wir das Myanmar Visum und das Thailand Visum beantragen. &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/12/myanmar-visum-in-delhi/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Myanmar Visum in Delhi</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p class="has-text-align-left">Unser Ziel war Delhi mit dem Zug zu erreichen. Dort wollten wir das Myanmar Visum und das <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/14/thailand-visum-in-delhi/">Thailand Visum</a> beantragen. Oft sind <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.irctc.co.in/nget/train-search" target="_blank" class="broken_link">Züge in Indien</a> Wochen bis Monate im Voraus ausgebucht. Für Touristen soll es jedoch eine Quote reservierter Plätze geben. Diese sind allerdings nicht online erhältlich. Möchte man einen garantierten Sitzplatz, lässt sich ein Gang an den Schalter spätestens am Vortag der Reise nicht vermeiden. Auf gut Glück kann man aber auch einfach am Reisetag zum Bahnhof gehen und ein allgemeines (general), also ein Ticket ohne Platzreservation kaufen. Dieses berechtigt in den Zug einzusteigen, egal wie voll er ist, sofern es kein Spezialzug ohne SL Klasse (SL steht für Sleeper, also normale Schlafwagen ohne Klimaanlage) ist. Im dümmsten Fall sitzt man dann die meiste Zeit im schmalen Gang am Boden, im besten Fall bietet jemand etwas Platz auf seiner Bank an. Wir erhielten am Schalter noch ein Ticket mit Platzreservation. Für diese erste indische Zugfahrt konnten wir uns also zurücklehnen. Zudem hatten wir in Delhi für drei Nächte einen Couchsurfing Gastgeber gefunden, welcher uns sogar an der Metrostation abholen wollte.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tagsüber im indischen Zug im Sitzwagen</h4>



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<p>Aufgrund des täglichen Staus&nbsp;in der Stadt, wollten wir es nicht riskieren eine Rickscha zu nehmen. Wir entschlossen uns die halbe Stunde zum Bahnhof zu laufen. Wir prüften im indischen Eisenbahn-App, wieviel Verspätung unser Zug hatte. Da der Zug in Amritsar startete, hatte er keine Verspätung. Pünktlich erreichten wir den Bahnhof. Ohne Hilfe eines anderen Passagiers wäre es schwierig gewesen, herauszufinden auf welchem Bahnsteig der Zug fuhr. Dort waren dann jedoch die Wagennummern präzise mit LED Anzeigen markiert. Im Sitzwagen sind immer zwei sechser Abteile gegenüber. Wir sassen mit einer Familie im&nbsp;selben Abteil. Sie freuten sich, als sie sahen, dass wir versuchten das hinduistische Alphabet zu lernen. Wir hatten es uns mit Duolingo beigebracht und waren gerade daran, die ersten Wörter zu entziffern. Soodeh konnte teilweise Worte verstehen, da diese dem Persisch entlehnt waren. Ich allerdings war mehr motiviert, mir das persische Alphabet anzueignen. Wir erreichten Delhi etwas vor fünf&nbsp;Uhr Abends&nbsp;und fanden uns in der Metro gut zurecht,&nbsp;nebst Hindi war alles auch auf Englisch beschriftet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kein Alkohol nach den Wahlen</h4>



<p>Am Montag war in Delhi das Lokalparlament gewählt worden. Heute war Urnenauszählung. Die Stadt hatte für heute ein Verkaufsverbot&nbsp;für&nbsp;Alkohol verhängt. Unser Gastgeber holte uns mit dem Auto ab. Er war direkt von der Arbeit gekommen. Er brachte uns nach Hause und wollte&nbsp;dann mit uns ein Bier trinken gehen. Doch die Läden, wo er üblicherweise Bier kauft, waren geschlossen. Nun erinnerte er sich an den Wahlmontag des Stadtparlaments&nbsp;und erklärte uns, dass wir heute kein Bier trinken könnten. Zudem sei&nbsp;Trinken auf der Strasse verboten. Wir könnten das Bier einzig im Auto trinken. Denn&nbsp;zuhause ginge es nicht, seine Frau möge das nicht. Damit es nicht schien, als wären wir umsonst in die Stadt gefahren, wollte er uns nun noch einige wichtige Gebäude zeigen. So fuhren wir scheinbar am Polizeihauptquartier, am Mehrwertsteuer-Hauptbüro und der nationalen Buchhalter-Registrationsstelle vorbei. Dann fuhren wir einmal um den Indian Gate und schliesslich zum geschlossenen Eingangstor des Zoo von Delhi in der&nbsp;Nähe der roten Festung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">DD für das Myanmar Visum</h4>



<p>Heute wollten wir uns um unser Myanmar Visum kümmern. Per Metro und Ola erreichten wir die Botschaft von Myanmar. Heute&nbsp;sollte es jedoch noch nicht klappen, denn ausgerechnet heute hatte Myanmar einen der wenigen Feiertage, an denen die Botschaft geschlossen blieb. Auf der Webseite der Botschaft oder auf Google Maps war dies leider nicht ersichtlich gewesen. Somit war ausser Spesen nichts gewesen. Trotzdem war es gut, dass wir gekommen waren. Der Wachmann erklärte uns nämlich, dass der Schalter hier kein Bargeld annehmen würde. Wir müssten mit einem Bankcheck, einem sogenannten&nbsp;<em>demand draft</em>&nbsp;oder kurz DD in der Höhe der Visumgebühr antreten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was ist ein DD?</h4>



<p>Ein DD ist wie ein Überweisungsgutschein. Der Besitzer kann den Gutschein bei seiner Bank einlösen und den Betrag vom Konto des Ausstellers des Gutscheins überweisen lassen. Die Schwierigkeit war nun eine Bank zu finden, welche uns diesen&nbsp;DD ausstellt. Die meisten Privatbanken z.B. HFDC oder YES Banken&nbsp;stellen nur Kontoinhabern solche DD aus. Wir mussten also eine Staatsbank finden. Die Canara Bank ist offenbar eine Tochtergesellschaft der indischen Regierung. Deren DD-Drucker war aber gerade ausser Betrieb, weshalb wir zur SBI State Bank of India geschickt wurden. Unterwegs versuchten wir es noch bei der Indian Post Payment Bank, jedoch auch&nbsp;vergebens. Nur auf der State Bank of India konnten sie uns schliesslich den gewünschten DD ausstellen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kleiner Fehler führt zu Unmut</h4>



<p>Leider schafften sie es auf&nbsp;Soodehs&nbsp;DD&nbsp;Ihren&nbsp;Nachnamen&nbsp;falsch zu schreiben.&nbsp;Bis wir einen neuen korrekten DD für sie erhielten, brauchte&nbsp;es&nbsp;sehr viel Geduld und Beharrlichkeit.&nbsp;Im Vergleich dazu&nbsp;war die Ausstellgebühr von 25 INR pro Schein&nbsp;fast&nbsp;nichts.&nbsp;Gibt es eine Alternative zur Staatsbank für die Ausstellung eines DD? Ja, der Service wird durch die meisten Exchange Office angeboten. Die Gebühren dort wuchern allerdings zwischen 50 und 200 INR pro DD. Mit unserem DD in der Tasche spazierten wir weiter durchs diplomatische Viertel und entdeckten auf der Karte (mapsmelink einfügen)&nbsp;ganz in der Nähe das nationale Eisenbahnmuseum. Die Highlights waren die Dampflokomotiven sowie die Monorail. Ein Zugsystem, welches mit einer Schiene und einem Stützrad auskam. Dies war viel leichter zu konstruieren, setzte sich aber nicht durch. Indien bzw. die Besatzungsmacht England importierte scheinbar Züge aus den USA, der Schweiz und Deutschland. Später wurde in Indien eine eigene&nbsp;Eisenbahn-Produktionsindustrie aufgebaut.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Bier im Auto</h4>



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<p>Unser Gastgeber holte uns am Abend an der Metrostation ab und dann gingen wir direkt zum Bierladen. Er bat uns unser Bier versteckt zum Auto zu tragen. Ein Prost auf unsere Freundschaft. Die Gefahr beim Autofahren beim Biertrinken erwischt zu werden sei minim. Er fahre nun einige Runden durch ruhige Quartierstrassen. Zwischendurch fragte er uns nach dem Füllstand unseres Biers. „5 or 10 more minutes?“ Später verlangsamte er am Strassenrand. Hier sollten wir die Flasche bzw. Büchse an den Strassenrand legen. Sie würden garantiert von jemandem eingesammelt und dem Recycling zugeführt. Das Essen, welches die Frau des Gastgebers kochte, war sehr köstlich.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Double Entry Touristen Visa für Myanmar?</h4>



<p>Das Frühstück war jeweils ebenso reichhaltig wie das Abendessen. Heute stand das Einreichen des Antrags für unser Myanmar Visum auf dem Programm. Am Schalter der Botschaft angekommen, fragten wir ob, es auch möglich ist ein Double entry Myanmar Visum zu erhalten – Negativ. Aber er könne uns zwei Single Entry Visa in den Pass kleben. Allerdings wären beide nur drei Monate gültig und würden je 40$ kosten. In Thailand kostet das Myanmar Visum aber nur 810 Bath (26$). Also entschieden nur ein single entry Myanmar Visum machen zu lassen und dann in Bangkok für die Rückreise ein neues Myanmar Visum zu beantragen. Das Touristen Visum für Myanmar gibts auch als <a href="https://evisa.moip.gov.mm/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">E-Visum</a>. Es kostet allerdings 50$ und ist nicht für alle Länder verfügbar.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Essen im Sikh Tempel am Chandi Chowk</h4>



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<p>Gegen Mittag besuchten wir den Sikh Tempel in der Innenstadt in der Nähe von Chandi Chowk. Dort assen wir im Langar eine einfache Mahlzeit und machten im Ruheraum einen Nachmittagsschlaf bzw. eine 20 Minuten-Meditation. Nun waren wir bereit, uns ins Gewusel der Strasse Paranthe Wali Gali zu begeben. Diese schmalen Gassen waren einiges&nbsp;lebhafter als die sonntägliche Züricher Bahnhofstrasse. In diesen Gassen findet man nebst Essen auch alles, was man für eine traditionelle&nbsp;Hochzeit braucht. Dann spazierten wir zum&nbsp;Vorplatz von Red Fort.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">die grösste Moschee Indiens: jama masjid</h4>



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<p>Verzichteten aber auf den Museumsbesuch, gingen aber&nbsp;dann noch in die grösste Moschee Indiens. Die jama masjid:&nbsp;Vor dem Eingang verkauften&nbsp;ein paar Schummler Kamera Tickets für 50 INR. Andere wollten für&nbsp;das Bewachen der Schuhe Geld und einer drehte einer Reisegruppe halb durchsichtige Umhänge an, die man da drinnen tragen müsse. Es war amüsant, wie sich eine der Reisegruppen tatsächlich verarschen liess. Mit Kameratickets ist gemeint, dass man für das Aufnehmen von Bildern mit einer Kamera ein Ticket brauche. In einigen Museen wird dies tatsächlich ernsthaft verkauft, wobei es dann jeweils nur für Kameras und nicht für Mobiltelefone gilt. Wir schauten den Verkäufer bzw. Schummler nur amüsiert an und gingen an ihm vorbei. Als wir wieder bei unserm Gastgeber zuhause waren, hörten wir in der Strasse eine Hochzeitsband spielen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Hinweis&nbsp; 13 von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</strong></h4>



<p>Zum&nbsp;<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel&nbsp;geht es hier</a>.&nbsp;Der nächste Hinweis:<br><em>Die Buchstaben <strong>c, f, m, o </strong>und<strong> t</strong> kommen <strong>zweimal</strong> im Lösungswort vor. In den ersten beiden englischen Wortteilen kommt kein a, k, l, m, t, v und w vor. Auf ein o folgt ein k auf das andere ein u. </em>Auf ein l folgt ein m. Mehr Hinweise findest du im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/14/thailand-visum-in-delhi/">nächsten</a> Reisebericht.<br><br>Hast du das gesuchte Wort schon erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
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		<title>Solaranlage auf dem Dach</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/09/solaranlage-auf-dem-dach/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2020 14:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Couchsurfing]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
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<p>Der Freund unseres Gastgebers war zurückgekehrt. Scheinbar hatte er seine Pläne geändert und fuhr nicht zum Kamel-Festival. Es sei ein &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/09/solaranlage-auf-dem-dach/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Solaranlage auf dem Dach</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Der Freund unseres Gastgebers war zurückgekehrt. Scheinbar hatte er seine Pläne geändert und fuhr nicht zum Kamel-Festival. Es sei ein grosses Verkehrschaos gewesen. Nun wollte er uns seinem Vater vorstellen. Er brachte uns mit seinem Auto zu sich nach Hause. Hier etwas abseits der Hauptstrasse&nbsp;gab es&nbsp;etwas grössere&nbsp;fertig gebaute&nbsp;Häuser mit grösserem Grundriss und Solaranlage auf dem Dach. Sein Vater sprach verständliches Englisch. Er sei ein Militär höheren Ranges bei der&nbsp;indischen Armee, stellte er sich vor. Indien habe in der jüngeren Geschichte viel Territorium verloren: Afghanistan, <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/pakistan/">Pakistan</a> und Bangladesh. Zu Afghanistan pflege Indien weiterhin gute Beziehungen und helfe beim wirtschaftlichen Aufbau und der Stabilisierung. Seine Aussagen habe ich bisher nicht recherchiert. Ich interessierte mich mehr für seine Solaranlage.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Solarstrom einspeisen in Amritsar</h4>



<p>Auf Nachfrage zeigte er mir&nbsp;stolz seine Solaranlage. Er hat eine 5kWp Solaranlage bestehend aus 16 Panels auf dem Dach. Mich interessierte insbesondere&nbsp;die Art und Weise der Einspeisung und Abrechnung. Sein Haus verfügt über einen bidirektionalen&nbsp;Zähler. Das Elektrizitätswerk&nbsp;(EW)&nbsp;liest diesen einmal jährlich ab. Der Tarif des EW und der Einspeisetarif sind identisch. Er bezahle nur eine Stromrechnung, wenn er übers Jahr mehr Strom verbrauche als er selber mit der Solaranlage produziere. Überproduktion wird nicht vergütet. Das heisst, falls er mehr produziert&nbsp;als&nbsp;er&nbsp;im&nbsp;Jahr verbraucht, erhälter vom EW nichts. Es existieren also faktisch keine Einspeisetarife, aber auch keine Netzgebühren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Richtige Dimensionierung der Solaranlage</h4>



<p>Somit lohnt es sich nicht eine Solaranlage zu bauen, welche mehr als den Eigenverbrauch produziert. Der Anreiz für grosse Solaranlagen ist daher nicht vorhanden. Es gilt also die Investition über den Eigenverbrauch zu amortisieren. In Pakistan ist einspeisen nicht legal, daher ist es nötig teure Batterien zu kaufen. Dies ist in&nbsp;Punjab nicht nötig, sofern man die ortsüblichen Stromausfälle in&nbsp;Kauf nehmen will.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Frühstück mit Chef selber machen</h4>



<p>Gurpreet&nbsp;bot uns zum Frühstück einen Crispy Bite an. Längst hatte ich die klassisch europäischen Frühstücksgewohnheiten &#8211; Brot oder Müesli &#8211; hinter mir gelassen. Wir nahmen sein Angebot gerne an. Wir waren aber neugierig, wie er&nbsp;dies&nbsp;zubereitet. Er zeigte&nbsp;es uns&nbsp;mit Vergnügen: Zuerst gilt es aus dem Teig einen&nbsp;runden&nbsp;Ball zu kneten. Darin wird die Füllung eingearbeitet. Nun formt man aus dem gefüllten Ball einen&nbsp;runden&nbsp;Fladen,&nbsp;benetzt&nbsp;ihn mit Wasser und klebt&nbsp;ihn an die heisse Steinofenwand. Sobald eine Seite knusprig ist, wird der Fladen gewendet. Zum Schluss wird auf dem frisch gebackenen Fladen Butter geschmolzen, schon ist&#8217;s fertig und&nbsp;servierbereit.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zurück in den&nbsp;GoldenenTempel</h4>



<p>Für den Rückweg liessen wir nun den Inder für uns den Preis aushandeln. So fuhren wir für einen Drittel des Preises zurück in die Stadt. Das war zwar immer noch mehr als Einheimische scheinbar bezahlen, aber fühlte sich fairer an. Vom Busbahnhof zum Tempel bestiegen wir eine Fahrrad- Rikscha. Davon sollte es mehr geben, dann wäre es einiges ruhiger in den Städten Indiens. Leise und ruhig glitten wir durch die schmalen Strassen von Amritsar in Richtung Tempeleingang.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Die Geschichte der Sikh</h4>



<p>In den nächsten vier Tagen genossen wir die entspannte Atmosphäre des Tempels, um hier in Indien anzukommen. Es war ein guter Ort, wir fühlten uns wohl. Wir trafen einige Reisende , die uns von ihren Indien-Erlebnissen erzählten. Sie waren in Richtung Pakistan unterwegs. Wir besuchten die Multimedia Show, welche die Geschichte der <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sikhismus" target="_blank">Sikh</a> erklärte,recherchierten die Visum Bedingungen für Myanmar und einige Informationen zur Anreise über die Landesgrenze. Zudem publizierte ich die Blog-Beiträge zu Georgien. Bald fanden wir uns wie selbstverständlich im Tempelgelände zurecht. Einmal besuchten wir den Goldenen Tempel in der Mitte des heiligen Pools.</p>



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<p>Zweimal stiegen wir auf den Turm am Rande des Tempelareals und schauten zu, wie unten die Tauben gefüttert werden, während auf dem Turm der Taubendreck weggeputzt wird. Die Grossküche beeindruckte uns sehr. Die Verpflegung war für das Auge zwar ziemlich eintönig, geschmacklich jedoch in Ordnung. Wenn man bedenkt, in welch grossen Töpfen, bzw. Becken hier gekocht wird, ist dies eine Glanzleistung. Bis auf einmal, am Sonntag, waren alle Gäste der Esshalle sehr diszipliniert und es kam zu keinem Gedränge vor dem Einlass.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Hinweis 12 von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</strong></h4>



<p>Zum&nbsp;<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel&nbsp;geht es hier</a>.&nbsp;Der nächste Hinweis:<br><em>Die Buchstaben <strong>e, n, r, </strong>und<strong> u</strong> kommen <strong>dreimal</strong> im Lösungswort vor. Auf ein s folgt ein u. </em>Mehr Hinweise findest du im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/12/myanmar-visum-in-delhi/">nächsten</a> Reisebericht.<br><br>Hast du das gesuchte Wort schon erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/09/solaranlage-auf-dem-dach/">Solaranlage auf dem Dach</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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