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	<title>Nordtour Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Nordtour Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Nordvietnam Reiseroute für Rundreise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Apr 2019 12:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vietnam]]></category>
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<p>Suchst du nach einer Reiseroute für eine Nordvietnam Rundreise? Hier findest du sie! Du solltest dir dafür mindestens 5 Tage &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/04/13/nordvietnam-reiseroute-rundreise-noerdlich-von-hanoi/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Nordvietnam Reiseroute für Rundreise</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p class="has-text-align-left"><strong>Suchst du nach einer Reiseroute für eine Nordvietnam Rundreise? Hier findest du sie! Du solltest dir dafür mindestens 5 Tage Zeit nehmen. Im folgenden beschreibe ich meine Nordvietnam Reiseroute, es ist eine Rundreise durch die Berge Nordvietnams. Teilweise bereiste ich die Strecke als geführte Tour mit Ethic Travel. Du kannst aber auch alles selbstständig per Motorrad machen. </strong></p>



<h2>Geführt auf meine Nordvietnam Reiseroute &#8211; Rundreise durch Vietnam nördlich von Hanoi</h2>



<p class="has-text-align-left">Für mich war es nach über einer Woche in Hanoi Zeit die Stadt zu verlassen. Ich wollte weiterziehen und raus aus der lärmigen Grossstadt &#8211; nichts wie Hanoi hinter mir lassen. Früh am Morgen stand&nbsp;ich also auf, ohne&nbsp;meine Freundin zu wecken. Sie wollte die lebhafte Stadt noch etwas weiter geniessen und am Zouk Festival teilnehmen.&nbsp;Um sieben sollte ich abgeholt werden. Sie blieb noch einige Nächte im Hostel und stiess erst gegen Ende meiner Nordvietnam Rundreise dazu. Etwas ungewohnt war es schon: zu zweit reisen ist anders als allein. Aber ich reiste ja nicht wirklich allein,&nbsp;sondern mit einer Reisegruppe.&nbsp;Etwas nach&nbsp;halb acht Uhr holte mich die Reisebegleiterin beim Hostel ab. Zusammen liefen wir zum Büro der Reiseagentur Ethic Travel.</p>



<h3>Die kleine Reisegruppe für die nächsten 6 Tage</h3>



<p>Beim Büro wartete ein Minibus und der Fahrer, welcher uns in den nächstenTagen&nbsp;sicher durch&nbsp;den gebirgigen Norden von Vietnam fahren würde. Eine Belgierin&nbsp;des französischen Teils sass bereits im Minibus. Bei einem Hotel stiess noch ein Paar aus Spanien dazu. Nun waren wir bereits komplett.&nbsp;Der Spanier wollte wissen, was eine Reisebegleiterin im Monat verdient. Es sind offenbar 15 Millionen&nbsp;vietnamesische Dong. Also gleich viel wie etwa ein Motorrad in Vietnam kostet. Ein&nbsp;einfaches  Haus auf dem Land&nbsp;ist erhältlich ab 50 Millionen.</p>



<h2>Etappenüberblick unserer Nordvietnam Reiseroute</h2>



<ol><li>Hanoi nach Ha Giang</li><li>Ha Giang nach Quan Ba und weiter nach Dong Van</li><li>Dong Van nach Meo Vac</li><li>Meo Vac nach Ba Be Lake</li><li>Ba Be Lake nach Hanoi (mit Ethic Travel oder alleine weiter nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/04/16/ausgangspunkt-fuer-ausfluege-cao-bang/">Cao Bang</a>)</li><li>Cao Bang nach Hanoi in 3 Tagen (Hier findest du unseren <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/04/20/roadtrip-nach-hanoi-in-drei-etappen/">Bericht über zum Motorrad Roadtrip</a>)</li></ol>



<h3>Die erste Etappe unserer Nordvietnam Reiseroute nach Ha Giang</h3>



<p>Die Fahrt auf der Autobahn war kurz, dann&nbsp;führte die Landstrasse durch ein Dorf nach dem andern. Zum Mittagessen stoppten wir unterwegs bei einem der vielen&nbsp;Restaurants an der Strasse. In der Nähe besichtigten wir Teeplantagen.&nbsp;Davon hat es in Nordvietnam viele.&nbsp;Am Nachmittag machten wir den ersten Spaziergang durch&nbsp;die ländliche Gegend&nbsp;von Ha Giang, der Heimat der Dao und&nbsp;H’mong. Bald lud uns eine Familie zum Tee ein.&nbsp;Die Vorfahren dieser Familie kamen ursprünglich aus China&nbsp;und leben inzwischen verteilt über Laos, Vietnam und Thailand.&nbsp;Nach einigen&nbsp;Gläsern bitterem Grüntee&nbsp;und ein paar Fotos mit den weniger scheuen Mitgliedern der Familie marschierten wir weiter.</p>



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<h4>Ein Spaziergang durchs Dorf Ha Giang</h4>



<p>Unsere Reiseführerin machte uns auf viele Arten von Gemüsepflanzen, Bäumen und domestizierten Tieren aufmerksam. Als wir im Dorf&nbsp;Ha Giang&nbsp;ankamen dauerte es etwa noch 2 Stunden bis Sonnenuntergang. Ich machte einen kurzen Spaziergang und genoss die friedliche Ruhe hier. Das Abendessen nahmen wir zusammen mit der Gastfamilie an einem grossen niederen Tisch im Schneidersitz ein. Nach dem Essen versuchte sich der Rest der Reisegruppe zusammen mit anderen Gästen in Karaoke. Ich zog es vor ein Buch zu lesen.</p>



<h4>Ha Giang und Quan Ba</h4>



<p>Nach dem&nbsp;Omlette-Frühstück gingen wir auf einen etwas längeren Rundgang durch das Dorf&nbsp;Ha Giang und die umliegenden Felder.&nbsp;Hier wohnen die Minderheiten Dao und Tay.&nbsp;Wir sprachen mit den Bauern.&nbsp;Sie pflanzten gerade Mais und düngten mit Kunstdünger. Die Bauern haben immer seltener Ochsen und darum weniger Mist zum Düngen. Später ging die Fahrt durchs&nbsp;grüne Gebirge mit seinen tausend kleinen Feldern. An mehreren Aussichtspunkten machten wir Halt und liefen ein Stück.&nbsp;Am Ende der Fahrt spazierten wir aus der Stadt&nbsp;Quan Ba ins Dorf, zu unserem Homestay&nbsp;bei einer Dao Familie.</p>



<h3>Die zweite Etappe von Quan Ba nach Dong Van</h3>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/17_Nordvietnam/IMG_8519-1024x683.jpg" alt="Ein Schüler in Nordvietnam." class="wp-image-3547" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/17_Nordvietnam/IMG_8519-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/17_Nordvietnam/IMG_8519-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/17_Nordvietnam/IMG_8519-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein neugieriger Schüler schaut hinter der Schulzimmertüre  hervor.</figcaption></figure>



<p>Von Quan Ba geht es heute nach Dong Van.&nbsp;Unterwegs wanderten wir durch abgelegenen Dörfer in der schönen Landschaft von Dong Van. Das pitoreske Tal ist gezeichnet von Reisfeldern. Hier leben die Minderheiten H’mong&nbsp;und Hoa.&nbsp;Viele von ihnen tragen heute noch ihre traditionellen farbigen Trachten. Die Nacht verbrachten wir in einem Hotel.</p>



<h3>Die dritte  Etappe von Dong Van nach Meo Vac </h3>



<p>Heute wanderten wir von Dong Van&nbsp;nach Meo Vac.&nbsp;Die Landschaft war atemberaubend.</p>



<h3>Die vierte Etappe Meo Vac, Bao Lac und Ankunft im Ba Be National Park</h3>



<p>Nun geht die Fahrt von Meo Vac&nbsp;nach Ba Be Lake.&nbsp;Dieser See ist einer der grössten&nbsp;natürlichen Seen in Vietnam. Die Umgebung ist die Heimat vieler Vogelarten. Zudem gibt es hier unzählige kleine Täler, hohe felsige Berge, unterirdische Flüsse und Höhlen. In den tiefer gelegenen Dörfern im Nationalpark leben nicht unbedingt&nbsp;einheimische Tai. Die Dörfer weiter oben im Nationalpark werden von der grünen&nbsp;H’mong und roten Dao&nbsp;Minderheit bewohnt.<br>Kurz vor dem Ba Be Lake, gelang es dem Fahrer den öffentlichen Bus, mit welchem Tama angereist kam, abzufangen. So konnte sie reibungslos zur Reisegruppe stossen. Die Fahrt ging weiter zu einem Wasserfall. Dies war eine willkommene Abkühlung nach der Fahrt durch die Hitze. Der Aufstieg zum Badebecken unter dem Wasserfall war ein Barfusskletter-Abenteuer. Das Gästehaus&nbsp;einer Tai- Familie&nbsp;bot gute Aussicht auf den See.</p>



<h4>Wanderung zu einem kleinen Dao Dorf</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/17_Nordvietnam/IMG_8699-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3557" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/17_Nordvietnam/IMG_8699-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/17_Nordvietnam/IMG_8699-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/17_Nordvietnam/IMG_8699-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein Paar Flipflops am Rande eines Reisfeldes.</figcaption></figure>



<p>Am nächsten Morgen unternahmen wir eine Bergwanderung im Jungle zu einem Dorf der ethnischen Minderheit rote Dao. Es war sehr heiß und feucht. Wir waren alle nass geschwitzt. Der Pfad verliess den dichten Jungle und führte entlang kleiner Felder durch&nbsp;H’mong Dörfer. In einem Dorf wollte ein angetrunkener Einheimischer uns Ausländern allen die Hand schütteln. Etwas weiter , im Dorfkern, assen wir  bei einer einheimischen Familie auf der Terrasse ein Nudelgericht. Dann traten wir den Abstieg durch einen dichten Bambuswald an. Am späten Nachmittag setzten wir uns von der Reisegruppe ab und badeten noch im Ba Be See. Dann trafen wir Tama‘s Bekannte aus Tschechien, die sie im Bus getroffen hatte und besprachen mit ihnen die weiteren Reisepläne.</p>



<h4>Hahnenwasser trinken in Vietnam, lieber nicht ungefiltert</h4>



<p>Zurück in unserem Gästehaus sprachen wir mit dem deutschen Reiseführer eines Schweizer Paars. Dieser Auswanderer lebt seit einigen Jahren in Vietnam. Er erzählte uns, dass er in Vietnam das Hahnenwasser nur zum Duschen und Händewaschen, jedoch nicht zum Zähneputzen nutzt. Nebst dem Risiko, dass es Spuren von Napalm bzw. Agent Orange enthalten könnte, werde das Hahnenwasser ja schliesslich von Tanklastwagen in die Tanks auf dem Dach gepumpt und sei somit alles andere als frisch.</p>



<p>Zurück nach Hanoi (Abbruch der Rundreise) optional</p>



<p>Wer nach fünf Tagen in den Bergen im Norden von Vietnam genug hat, kann vom Babe  Nationalpark zurück nach Hanoi fahren. Dies ist aber eine relativ lange Fahrt. Wer gemütlich mit dem Motorrad unterwegs ist plant dafür eher 2 Tage ein. Ein Tourbusfahrer schafft es locker in einem Tag. Die Tourgäste sitzen dann aber mehr als 4 Stunden im Bus.</p>



<h4>Wechsel der Reisebegleitung, Abschied von der geführten Reisegruppe</h4>



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<p>Am Vorabend der geplanten Rückkehr nach Hanoi beschlossen wir noch etwas im Norden zu bleiben. Mit dem tschechischen Paar wollten wir am nächsten Tag unsere Nordvietnam Reiseroute nach Cao Bang ostwärts fortzuführen. Also verabschiedeten wir die Reisegruppe nach der Bootsfahrt auf dem See. Und liessen diese ohne uns zurück nach Hanoi fahren. Mit einer tüte voller Zutaten fürs Mittagessen unsere Reisetourführerin ging es zum Hotel das tschechischen Paar. Diese sollten wir bei einem bestimmten Hotel treffen. Dort kochte die Köchin uns dann ein leckeres Mittagessen mit unseren Zutagen. Danach war wieder fertig mit rundum Vollversorgung der Vollpension-während der Reisetour. Am Nachmittag nahmen wir den Minibus nach Cao Bang.<br></p>
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		<title>Die eisige Weite – der Baikalsee</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/02/25/die-eisige-weite-der-baikalsee/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2019 00:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Russland]]></category>
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		<category><![CDATA[UAZ-452]]></category>
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<p>Der Baikalsee ist nicht nur im Sommer einen Besuch wert. Klar, im Wintern kann man hier keine Badeferien machen. Dafür &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/02/25/die-eisige-weite-der-baikalsee/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Die eisige Weite – der Baikalsee</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Der Baikalsee ist nicht nur im Sommer einen Besuch wert. Klar, im Wintern kann man hier keine Badeferien machen. Dafür fasziniert, dass der See zugefroren ist. Daher kann man im Winter nicht mit der Fähre anreisen. Dafür fährt von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/02/27/die-sibirische-tramstadt-irkutsk/">Irkutsk</a> ein <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/02/23/busfahrt-von-irkutsk-nach-khuzhir/">Bus</a> über den Baikalsee nach Olchon.</p>



<h4>Ankunft in Khuzir</h4>



<p>Der Homestay in Khuzir auf Olchon war etwas schwer zu finden. Denn wir verliessen uns zu fest auf die eingezeichnete Position auf <a href="https://maps.me">maps.me</a>. Die Hausnummer im Beschrieb von <a href="https://www.booking.com/hotel/ru/usad-ba-filatovykh.de.html" rel="nofollow">Booking.com</a> führte dann zum Ziel. Wir öffneten das Holztor im Bretterzaun und wagten uns in den kargen Garten vor und öffneten schliesslich zögerlich die Haustüre. Empfangen wurden wir eher zufällig von den anderen Gästen, welche dann die Gastgeberin anriefen. Die Kommunikation mit ihr fand in einem etwas schwerfälligen Trialog mit dem Smartphone bzw. Übersetzungs-App statt. So dauerte es etwas bis wir herausgefunden hatten, dass sie uns zu dieser Jahreszeit insbesondere die Exkursion zur Nordseite der Insel empfehlen würde und diese für uns buchen kann. Um 10 Uhr am nächsten Morgen sollten wir bereit sein.</p>



<h4>Die Olchon Nordtour auf dem Baikalsee</h4>



<p>Wir wurden etwas früher abgeholt. Das Sowjet &#8211; “VW-Bus“ Gefährt war klapprig und ohne Standheizung. Gut, dass wir heute fast alles, was wir an Kleider mitgenommen, auch angezogen hatten. Die Touri-Sammel-Tour im Ort war etwa ein halbe Stunde später zu Ende. Nun sassen wir mit zwei Thailänderinnen und einem russischen Pärchen im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/UAZ-452">UAZ-452</a>. Doch da hielt der Fahrer noch beim Nationalpark-Bürohäuschen. Er gab uns zu verstehen, dass er nun von uns etwas Rubel braucht. Mit einem gestempelten Zettel auf seinem Klemmbrett, kehrte er zurück und nun ging es über die Feld-Pisten Richtung See. Die Piste führte aufs Glatteis und darauf bis zum nördlichen Ende der Insel.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/08_Kuzhir/IMG_5481-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3312" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/08_Kuzhir/IMG_5481-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/08_Kuzhir/IMG_5481-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/08_Kuzhir/IMG_5481-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Zwei UAZ-452 auf dem gefrorenen Baikalsee.</figcaption></figure>



<h4>Ein Paar Stops und Mittagessen</h4>



<p>Unterwegs wurden wir an einigen Stellen rausgelassen. So machten wir jeweils einen Spaziergang und einige Bilder. Wir sahen eine Eishöhle mit abgebrochenen Eiszapfen, eine Eisnase zum Darunterkriechen, klares Eis, Spalten im Eis und noch mehr Eis in weiteren verschiedenen Formen. Zudem wurden wir Zeugen des Starts eines Eis-Laufs, welcher von Chinesen für Chinesen veranstaltet wurde. Wir sahen andere Touristen mit Ketten an Schuhen, Velofahrer mit Spikes und Schlittschuhfahrer mit Schlittenanhänger. Am Mittag kochte unser Fahrer eine Fischsuppe und Tee und servierte dazu Brot und Güetzli. Für Vegetarier wurde die Suppe möglichst ohne Fischstücke serviert. Somit gab es für die strikte Vegetarierin wenig Kulinarisches zum Mittagessen. </p>



<h4>Irgendwann hat man es dann gesehen</h4>



<p>Die Rückfahrt war dann weniger spannend, denn wir hatten uns ans Fahren auf dem Eis gewöhnt und nicht mehr viel Lust noch mehr Bilder vom Eis zu machen. Wieder an Land, ging es vorbei an Kuhherden, über die Landepiste des Inselflughafens zurück ins Dorf. Am Holztor zahlten wir den restlichen Betrag für die Exkursion. Glücklicherweise hatten wir genug Bargeld dabei, denn auf der Insel hätte es keinen Bankautomaten gehabt.</p>



<h4>Der Schamanenfelsen am Tag</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/08_Kuzhir/IMG_6035-1024x683.jpg" alt="Die Schamanenfelsen in der Nähe von Khuzir am Baikalsee." class="wp-image-3329" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/08_Kuzhir/IMG_6035-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/08_Kuzhir/IMG_6035-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/08_Kuzhir/IMG_6035-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die  Schamanenfelsen in der Nähe von Khuzir am Baikalsee.</figcaption></figure>



<p>Den zweiten Tag verbrachten wir in der nahen Umgebung des Dorfes. Bei einem Aussichtspunkt, welcher auch „Shaman Rock“ genannt wird, verweilten wir für eine Fotosession. Hier sah man weit über die Eisfläche. Dieses Jahr sei das Eis besonders glatt, da es sehr windstill gewesen war, als es kalt wurde. Später erfuhren wir dank einer kleinen deutschen Reisegruppe in Hör-Reichweite mehr über die Mystik dieses Ortes. Hier rufen Shamanen die Geister und Frauen sei es früher nicht gestattet gewesen hierher zu kommen. Heute ist die Opferstätte für alle zugänglich. Allerdings herrscht ein Quadrokopter-Kamera-Flug-Verbot und es gilt einige Verhaltens-Gebote zu beachten.</p>



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<p>Gegen Mittag entdeckten wir ein chinesisches Restaurant im Dorf. Als wir anklopften, machte uns ein Chinese mit zwei Smartphones in den Händen die Türe auf. Während er auf dem einen Display zusammen mit seinen Online-Kumpels versuchte, alles was ihn bedrohte, abzuwehren, erklärte er uns auf dem anderen Display mit Google-Translater die vegetarischen Optionen der Menukarte. Unser Blick schweifte allerdings vom Display in den Raum hinter ihm. Dort waren unzweifelhaft am Boden und auf den Tischen noch die unappetitlichen Spuren eines Grossgelages auszumachen – leere Bierdosen, braun gefleckte Taschentücher, halbleere Töpfe auf Gaskochern. Wir verabschiedeten uns freundlich und suchten den Tante Emma Laden des Ortes auf. Dort erhielten wir dank unserer Zeigefinger und etwas Gestik von einer unmotivierten Verkäuferin oder Ladenbesitzerin für einige Rubel genug, um uns am Abend was Einfaches zu kochen. </p>



<h4>Sonnenuntergang am Schamanenfelsen</h4>



<p>Zum Sonnenuntergang machten wir uns nochmal auf zum Baikalsee. Doch wir waren nicht die einzigen, die mit Stativ und Kamera anrückten. Nun war klar, was unsere russischen Couch-Surfing Gäste einst meinten mit „Invasion aus China am Baikalsee“.<br></p>
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