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	<title>Nachtleben Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<title>Nachtleben Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Tiflis Nightlife &#8211; Tbilisi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Nov 2019 22:43:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Georgien]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Filmabend]]></category>
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<p>Das Nachtleben von Tiflis bzw. Tbilisi bietet einiges. Von Kino über Theater bis zu Nachtclubs oder einer romantischen Bootfahrt ist &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/24/tiflis-nightlife-tbilisi/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Tiflis Nightlife &#8211; Tbilisi</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Das Nachtleben von Tiflis bzw. Tbilisi bietet einiges. Von Kino über Theater bis zu Nachtclubs oder einer romantischen Bootfahrt ist alles möglich. Als Ausgangsmeile jedoch gilt klar die&nbsp;Shardenistrasse. Hier spielt sich das Nachtleben von Tiflis ab. Die meisten Clubs und Bars des Tiflis Nightlife befinden sich daher in der&nbsp;Shardeni&nbsp;Strasse und deren nahen Umgebung. Zudem sind hier viele beliebte Restaurants, Strassenkaffees und Galerien. Ein Besuch lohnt sich auch tagsüber. Es finden oft Ausstellungen, Veranstaltungen und Konzerte statt. Zur Geschichte der Strasse und Ihrem Namen mehr weiter unten.</p>



<h1>Ab ins Kino oder ins Puppentheater oder in einen Nachtclub?</h1>



<p>Du möchtest gerne den neusten gewaltigen Streifen oder eine neue romantische Kreation aus Hollywood geniessen? Eines der bekannten Kinos des Tiflis Nightlife ist das Amirani Cinema Plaza. Dieses hat sogar ein eigenes Program für englisch sprachige Filme. Ein älteres Kino mit etwas mehr architektonischem Charm ist das <a href="http://www.rustaveli.com.ge" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rustaveli</a> Cinema. Etwas günstiger ist das <a href="https://www.facebook.com/cavea.ge/">Cavea</a> Cinema. Bestimmt findest du in einem der Kinos etwas passendes. Falls doch nicht, schau dich in der Ausgangsmeile um. Und übrigens, seit 1981 gibt es in Tifilis auch ein Puppentheater. Es befindet sich an der Shavteli Strasse und heisst Rezo Gabriadze Marionette Theater.</p>



<h2>Welcher Club des Tiflis Nightlife passt zu dir?</h2>



<p>Die Clubs in der Ausgangsmeile sind nicht weit voneinander entfernt. Du könntest also einfach losziehen. Doch wer landet nicht gerne direkt einen Volltreffer? In welchen Club also gehen? Das ist selbstverständlich Geschmacksache. Die meisten Clubs haben sich auf ein Genre spezialisiert, hier hab ich einige für dich zusammengestellt.<br>Für <strong>Rock</strong> Liebhaber bietet sich selbstverständlich das <a href="https://www.hardrockcafe.com/location/tbilisi/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hardrock Café</a> an. Hardrock Cafés haben jedoch ihren Preis. Etwas günstiger ist das <a href="https://www.facebook.com/oldlondontbilisiamst/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">old London</a>, ein British Pub oder das nahe gelegene <a href="https://www.dubpub.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dublin</a>. Dieses hat regelmässig <strong>Live Rock Musik</strong>. Und es ist deutlich günstiger als das Hardrock Café. Das Dublin ist nicht zu verwechseln mit dem Irish Pub in der Shardeni Strasse.<br>Wer sich lieber von <strong>Techno</strong> zudröhnen oder bewegen lässt, wird am Bassiani Club an der Tsereteli Strasse gefallen finden.<br>Musikalisch Abwechslungsreicher geht’s im <a href="https://www.facebook.com/club1011/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Club 10/11</a><strong> </strong>zu und her. Hier wird alles gespielt was die Party Stimmung anhebt, seien es die <strong>internationalen oder georgische Hits</strong>. Manchmal kann man hier auch mit einem Live Gigs oder einen bekannten DJ abfeiern.</p>



<h2>Alles für den Abend an einem Ort: Unique</h2>



<p>Wer es gerne&nbsp;bequem und&nbsp;abwechslungsreich mag, dem&nbsp;sei&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/nightlife.georgia/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unique</a>&nbsp;empfohlen.&nbsp;Drei in Eins, beschreibt den Ort in aller Kürze. Unique ist nicht nur ein Club, sondern&nbsp;bietet ebenfalls ein <strong>klassisches Restaurant</strong> und eine Terrasse mit Bar. Dies alles&nbsp;auf drei Etagen,&nbsp;schön getrennt und doch sehr nah.&nbsp;In einer grösseren Gruppe&nbsp;im Tiflis Nightlife unterwegs?&nbsp;Alles an einem Ort,&nbsp;erspart&nbsp;mühsame Koordination &#8211; «Wo seid Ihr?» «Wir sind hier und Ihr?».&nbsp;Es bleibt mehr Zeit zum Geniessen. Warum nicht direkt in die Bar oder in den <strong>Club</strong>,&nbsp;statt zuerst ins Restaurant? Sobald der Heisshunger zuschlägt ist die Restauration nur ein paar Stufen entfernt.&nbsp;Das&nbsp;Suchen&nbsp;dernächsten Imbissbude&nbsp;fällt weg.&nbsp;Die Vorteile dieser Kombination haben allerdings Ihren Preis.&nbsp;Das Ensemble aus Restaurant, <strong>Terrassenbar</strong> und&nbsp;Club ist im oberen Preissegment angesiedelt.&nbsp;Reservationen fürs Restaurant werden per Telefon entgegen genommen:+995 598 32 93 61; +995 577 30 60 70; +995 557 18 34 43;&nbsp;Auskünfte und mehr Informationen:&nbsp;+995 555 38 37 48;&nbsp;<a>uniqueisterika@gmail.com</a></p>



<h2>Doch lieber etwas Folklore?</h2>



<p>Das Ensemble der Georgischen Folklore Lieder <a href="http://basiani.ge/en/about" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Basiani</a> wurde im Jahr 2000 gegründet, 2013 wurde es als staatliches Ensemble anerkannt. </p>



<h1>Die Geschichte zum Namen der&nbsp;Shardeni&nbsp;Strasse</h1>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://img.itinari.com/page/content/original/6d6c365f-c56a-4e12-9cb1-2d04f423c51a-istock-1204150456.jpg?ch=DPR&amp;dpr=2&amp;w=994&amp;s=aa3548d1028d19e313d7ae10b1231168" alt=""/><figcaption>Bildquelle: <a href="https://www.itinari.com/shardeni-street-the-center-of-the-city-s-cultural-and-social-life-pp3f">Itinary</a> © iStock / k_samurkas</figcaption></figure>



<p>Früher hiess die&nbsp;Shardeni&nbsp;Strasse «dunkle Gasse». Diese schmale, enge Gasse in der Altstadt befand sich am selben ort wie die Shardeni Strasse heute. Sie war das Zentrum des kulturellen und sozialen Stadtleben. Die Strasse war als Markt konzipiert und daher überdacht. Somit war es in dieser Gasse dunkel. Im zwanzigsten Jahrhundert (1981) wurde die Strasse erneuert und in Shardeni Strasse umbenannt. Dies Zu ehren von&nbsp;Jean-Baptiste&nbsp;Chardin.&nbsp;Dieser Franzose veröffentlichte nach seinem Besuch von Georgien&nbsp;im siebzehnten Jahrhundert ein Buch. Dieses enthielt eine Karte von Tiflis.&nbsp;Es&nbsp;ist die einzige überlieferte Karte des alten Tiflis.&nbsp;Dafür war Georgien ihm so dankbar, dass sie die Strasse nach ihm benannten.</p>



<h2>Wer war Jean Chardin?</h2>



<p>Jean-Baptiste&nbsp;Chardin&nbsp;war ein Sohn einer französischen&nbsp;Juweliersfamilie. Er war zwar ein erfolgreicher Juvelier, doch seine Familie waren&nbsp;Protestanten. Diese hatten es mit den Katholiken in Frankreich nicht ganz einfach. Daher beschloss der junge Jean-Baptiste Chardin sein Glück ausserhalb seines Heimatlandes zu suchen. Er wurde bald ein privater Handelsman für den persischen&nbsp;Shah Abbas II.&nbsp;So reiste er viel und oft und besuchte auch Georgien. In seinem Buch über seine Reisen lobte er&nbsp;die Georgier&nbsp;später&nbsp;als höfliche und gastfreundliche Menschen mit einer mutigen und bescheidenen Art. Er beschrieb die Georgier als ein Volk, welches seine Kultur und Traditionen pflege und respektiere. Insbesondere schätzte er die Redefreiheit sowie die Religionsfreiheit. Tiflis betitelte er sogar als die schönste Stadt der Welt. Scheinbar war er vor allem von ihrer Einfachheit und den Kontrasten angetan.</p>



<h1>Suchst du eine Stadtführerin?</h1>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478.jpg" alt="Stadtführerin Tekla" class="wp-image-7674" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Unterwegs in Tiflis bei Nacht mit Tekla Nasyidashvili.</figcaption></figure>



<p>Tekla Nasyidashvili ist Tourismusfachfrau und Stadtführerin. Sie kennt Tiflis wie ihre eigene Hosentasche. Was immer du in Tiflis suchst, kaufen oder wissen möchtest, Tekla kann dir bestimmt weiterhelfen. Schreib ihr auf  Whatsappp: +995 598 61 10 11.</p>



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		<title>Die ersten Tage in Baku</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/18/die-ersten-tage-baku/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2019 17:47:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Baku]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher-Tauschecke]]></category>
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<p>Am späten Nachmittag zog ich los, um Baku zu erkunden. Zuerst kaufte ich mir eine lokale SIM von Azercell. Als &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/18/die-ersten-tage-baku/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Die ersten Tage in Baku</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Am späten Nachmittag  zog ich los, um Baku zu erkunden. Zuerst kaufte ich mir eine lokale SIM von Azercell. Als ich online war, sah ich, dass mir in der Zwischenzeit ein weiterer Couchsurfing Host geschrieben hatte. Er wies mich auf eine kostenlose Filmvorführung hin und schickte mir einen weiteren Hinweis. In einer Bar sei heute Abend eine Jam-Session. Nach einem Abendessen in einem türkischen Restaurant, suchte ich die Jam Session Bar namens Arteground Baku auf. </p>



<h4>Eine Azerbeijanerin aus Nakhchivan</h4>



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<p>Dort machte ich Bekanntschaft mit zwei Aserbaidschanerinnen. Die eine sprach gut English. Sie sei in der Stadt Nakhchivan aufgewachsen. Seit dem Krieg zwischen Aserbaidschan und Armenien ist diese Stadt und ein grosses umliegendes Stück Land, von Aserbaidschan abgeschnitten. Um in ihre Heimatstadt zu reisen, muss sie den Umweg über Iran machen. Die live Musik in der Bar war schön und die Stimmung entspannt. Lange vor elf Uhr versabschiedeten sich die zwei Damen wieder. Ich blieb bis die Musiker ihre Instrumente zusammen packten.</p>



<h4>Besuch der Altstadt</h4>



<p>Die Innenstadt mit vielen Flanierzonen mit Sitzbänken, lud mich erneut zum Verweilen ein. Die Strassen waren alle neu und sauber. Zwischen all den Porsche Cayenne, Mercedes und Audis fühlte ich mich zeitweise fast in Zürich. Die Randsteine der Gehsteige waren durchgehend beinahe so hoch, wie an den hindernisfrei sanierten Zürcher Tramhaltestellen. Die Trottoirs allerdings wurden scheinbar vergessen. Vielleicht sind diese in der Verantwortung der Gebäudeeigentümer? Jedenfalls wechselte das Niveau hinter den hohen Randsteinen dauernd und war selten gleich hoch wie die Randsteine. Unachtsame Fussgänger, die sich in Sicherheit wähnen, könnten hier böse stolpern. In der Altstadt war alles sauber mit Pflastersteinen ausgelegt. </p>



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<p>Am Strassenrand sah ich zwei Männer ein Brettspiel spielen. Ich fragte sie mit der Translator app, wie das Spiel heisst. Oyunun adı nədir? Sie sagten sowas wie „tscheschbesch nard“. Später besuchte ich das Stadtmuseum. Es zeigte nebst den üblichen Tontöpfen, Kleider und Instrumenten auch eine moderne Kunstausstellung. Vor dem Museum war ein Stück schreckliche Geschichte sichtbar. In der Mauer waren noch die Schusslöcher einer Exekution zu sehen. Ich freute mich über die Granatäpfel im Hof und schlenderte dann durch die schmalen Gassen der Altstadt zum berühmten Maiden Turm, während ich mit einer Freundin telefonierte. </p>



<h4>Ein Bier in der &#8220;Crazzy Bear&#8221; Bar</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/165_Baku_night_live/IMG_0905.jpg" alt="" class="wp-image-7555" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/165_Baku_night_live/IMG_0905.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/165_Baku_night_live/IMG_0905-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/165_Baku_night_live/IMG_0905-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/165_Baku_night_live/IMG_0905-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Wandposter in der Bar Crazzy Bear.</figcaption></figure>



<p>Am Abend traf ich in der Bierbar Crazzy Bear meinen Couchsurfing Kontakt. Er hatte noch einige andere Couchsurfer eingeladen. Es stellte sich heraus, dass wir an einer Internations Veransaltung waren. Auf der Bühne stand eine Sängerin, die Playback Lieder bei zu hohem Volumen wiedergab. Die <a href="https://www.internations.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Internations (öffnet in neuem Tab)">Internations</a> Organisatorin wünschte sich, dass alle mittanzen. Die Musik reizte uns jedoch überhaupt nicht dazu. </p>



<h4>Ein Club mit kostenlosem Buffet &#8211; ROOM</h4>



<p>Kurz nach Mitternacht wollte mir mein Kontakt noch den Club ROOM zeigen. Dort gebe es immer montags und mittwochs ein kostenloses Buffet. Der Club war ziemlich voll. Am Buffet gab es noch die kalten Resten eines einst grosszügigen Buffets. Für einen Mitternachtssnack war es gerade recht. Die Stimmung im Club war nicht sehr ausgelassen, die Musik mässig. Ich unterhielt mich kurz mit einem jungen Mann, welcher bei einer Ölfirma arbeitete. Er beschwerte sich, dass man auf Tinder nur Escortdamen finde. Dann zeigte er auf drei Damen im Club, welche ebenfalls Escortdamen seien. Als ich mein Bier leer hatte, verabschiedete ich mich und spazierte zurück ins Hostel.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/165_Baku_night_live/IMG_0908.jpg" alt="" class="wp-image-7557" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/165_Baku_night_live/IMG_0908.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/165_Baku_night_live/IMG_0908-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/165_Baku_night_live/IMG_0908-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/165_Baku_night_live/IMG_0908-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Nachtleben von Baku, hier vor dem Club ROOM.</figcaption></figure>



<h4>Ein Zuhause in Baku</h4>



<p>Ich hatte mit meinem Kontakt abgemacht, die nächste Zeit bei ihm zu übernachten. Er bat mich vor elf Uhr bei ihm aufzutauchen. Ich machte mich also früh auf den Weg. Meine Wanderschuhe hatte ich aussen an meinen Rucksack gebunden. Als ich aus der Metro ausstieg, stellte ich fest, dass ich einen Wanderschuh verloren hatte. Es würde mir ja wohl kaum jemand in der Metro einen Schuh gestohlen haben. Ich fuhr den ganzen Weg zurück und versuchte mich zu erinnern, wo ich wohl genau entlang gelaufen war. Mein Blick schweifte fortlaufend hin und her. Zwischen zwei geparkten Autos gegenüber der Metrostation fand ich schliesslich meinen Wanderschuh wieder. Nun war ich sehr erleichtert. Der Couchsurfing Kontakt empfing mich mit einem Schmunzeln und zeigte mir dann wo ich schlafen dürfe. </p>



<h4>Von der Miete leben</h4>



<p>Das Zimmer und das Wohnzimmer waren voll mit alten Büchern von seinem Vater. Dieser sei Professor für Metallurgie gewesen. Rovshan wohnt in einem Haus mit seinem Bruder. Auf dem gleichen Grundstück befinden sich noch ein weiteres kleines und ein grosses Haus. Beide sehen noch nicht ganz fertig gebaut aus. Er sei „Landlord“ und vermiete kleine Wohnungen an Familien und Einzelpersonen. Er zählte kurz nach. Dann sagte er: &#8220;Es wohnen knapp 40 Personen auf seinem Grundstück.&#8221; Sein Vater habe mit dem Bau des zweiten Hauses angefangen und jedes Jahr eine Wohnung dazu gebaut. Er sei nun daran diese zu renovieren. Von der Miete könne er gerade leben. Später wolle er dann noch ein weiteres Stockwerk bauen. </p>



<h4>Baku ist nicht gleich Baku</h4>



<p>Am Nachmittag half ich ihm beim Aufräumen einer kleinen Renovationsbaustelle. Zudem wischten wir den Strassenrand entlang seines Grundstücks. Es kam eine ganze Schubkarre voll Abfall und Dreck zusammen. In diesem Stadtteil sah es definitiv nicht mehr so aus wie in Zürich. Die Strasse war löchrig und dreckig. Dank seiner Einladung hatte ich nun ein realistischeres Bild von Baku und dem Leben der Menschen hier. Darüber war ich froh.</p>



<h4>Zu Gast bei zwei Brüdern</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/166_Baku_new_center/IMG_0922.jpg" alt="" class="wp-image-7566" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/166_Baku_new_center/IMG_0922.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/166_Baku_new_center/IMG_0922-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/166_Baku_new_center/IMG_0922-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/166_Baku_new_center/IMG_0922-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Auf der Terrasse bei Rovshan und seinem Bruder zuhause.</figcaption></figure>



<p>Beim Frühstück lernte ich Rovshan etwas besser kennen. Sein jüngerer Bruder allerdings grüsste mich kaum und verkroch sich immer in seinem Zimmer. Rovshan entschuldigte sich dafür. Vielleicht müsse er bald mit Couchsurfing aufhören. Sein Bruder möge es nicht, dass er immer Gäste habe. Rovshan jedoch genoss die Gemeinschaft offenbar. Während meines Aufenthalts bot er weiteren 5 Gästen seine Gastfreundschaft an. Nicht alle jedoch nahmen seine Einladung an. Nach Besichtigung der einfachen Räumlichkeiten, verabschiedete sich zum Beispiel ein Paar, das mit dem Motorrad unterwegs war.</p>



<h4>Ein politisch aktiver Gastgeber</h4>



<p>Aserbaidschan ist, wie es mein Gastgeber nennt eine Präsidialdiktatur. Er selber war lange Mitglied der Oppositionspartei. Inzwischen sei er aber ausgetreten. Die Personen an der Spitze der Oppositionspartei seien auch korrupt und würden nicht mehr echte Opposition machen wollen. Eine international bekannte Anekdote ist der Eurovision Song Contest ESC. Dieser wurde 2011 in Baku ausgetragen. Dafür war in Baku extra ein Stadion gebaut worden. Als der Song des Nachbarlandes Armenien an der Reihe war, wurde er im aserbaidschanischen Staatsfernsehen stumm geschaltet. Aus Protest gab Rovshan seine Stimme Armenien. Einige Monate später wurde er dafür festgenommen. In ganz Aserbaidschan stimmten 43 Personen für Armenien. Diese beiden Reportagen von <a href="https://youtu.be/cBcPX7hWbmc">BBC</a> und <a href="https://youtu.be/SE0HmRCSkG8">Radio Liberty</a> zeigen Rovshan bei Interviews zu diesem Vorfall.</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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</div><figcaption>Die Reportage mit Rovshan von BBC zum Vorfall in Aserbaidschan nach dem Eurovision Song Contest 2011.</figcaption></figure>



<h4>Eine unfertige Bücher-Tauschecke</h4>



<p>Rovshan hat viele Bücher von seinem Vater, die er eigentlich mal loswerden möchte. In der Mauer an der Strasse gibt es eine etwas zurück versetzte Nische. Dort könnte man einen Büchertausch einrichten. Dies schlug ich Rovshan eher im Spass vor. Er nahm es jedoch ernst. Ich dürfe gerne damit loslegen. Bald war ich mit Zement mischen und Backsteinen tragen beschäftigt. Dann holte ich ein noch intaktes Fenster aus seinem Schrottlager. Der Tag ging allerdings zu Ende, bevor das Projekt beendet war. Schliesslich fehlte es an den nötigen Schrauben und Dübeln. Vielleicht steht der Fensterrahmen immer noch in der Nische.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/166_Baku_new_center/IMG_0955.jpg" alt="" class="wp-image-7569" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/166_Baku_new_center/IMG_0955.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/166_Baku_new_center/IMG_0955-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/166_Baku_new_center/IMG_0955-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/166_Baku_new_center/IMG_0955-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Rovshan neben der unfertigen Bücher-Tauschecke am Strassenrand neben seinem Grundstück.</figcaption></figure>



<h4>Pup Crowl mit Rovshan, einem Saudi und einer Iranerin</h4>



<p>Am Abend machten wir uns bereit fürs Stadtzentrum. Während ich bereits in die Jam-Session Bar ging, wartete Rovshan noch auf eine Couchsurferin aus Iran. Im Artground Baku traf ich wieder die Azerbeijanerin aus der Stadt&nbsp;Nakhchivan&nbsp;an. Diesmal mit ihrer Arbeitskollegin, deren Freund und dessen Kumpel. Heute war die Musik etwas gewöhnungsbedürftiger und weniger fetzig. Darum verabschiedete sich das Trüppchen bald wieder. Als Rovshan und die iranische Soodeh eintrafen, waren die anderen bereits wieder weg. An diesem Abend entpuppte sich Rovshan als ausgezeichneter Bar Kenner. Wir zogen weiter ins Phoenix und Finnegans. Unterwegs trafen wir den Saudi. Im Finnegans spielte eine Hardrock Band. Zum Schluss&nbsp;wollte Rovshan noch&nbsp;ins&nbsp;Irish Pub und der Saudi insistierte darauf, uns noch zwei Runden Bier zu spendieren. Für den Heimweg bestellte uns Rovshan ein Yandex-Taxi.&nbsp;</p>
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		<title>Die workaway Tai-Chi Schule in Yangshuo</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/26/workaway-tai-chi-schule-in-yangshuo/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2019 12:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Ausreise]]></category>
		<category><![CDATA[Bambusboot]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtshow]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtleben]]></category>
		<category><![CDATA[Sänger mit Gitarre]]></category>
		<category><![CDATA[Tai-Chi]]></category>
		<category><![CDATA[Toiletten]]></category>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Der Empfang in der Inhaber der workaway Tai-Chi Schule war herzlich. Die Gastgeberin aus Frankreich stellte uns den anderen zwei <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="http://workaway.info" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Workaway</a>er (ein Pärchen aus Italien, bzw. Sardinien wie sie  sagten) und den Tai-Chi Studenten (ein Tessiner und ein Norweger) vor.</p>



<h4><strong>Zu Gast gegen Arbeit</strong></h4>



<p>Das Leben in der Schule war auf der Plattform workaway.info relativ genau beschrieben. Es wurde erwartet, dass wir täglich eine definierte Anzahl Stunden für die workaway Tai-Chi Schule arbeiten würden. Im Gegenzug erhielten wir drei Mahlzeiten und ein grosszügiges Doppelzimmer mit chinesischer Nasszelle (also Squat-Toilet und Dusche). Nach unserer Ankunft versuchten wir herauszufinden, welche Arbeiten denn gerade so anstehen würden. Dies waren insbesondere Fensterputzen, Website SEO, Küche putzen und Gartenarbeiten. Am meisten Lust hatten wir auf die Gartenarbeit. Am ersten Tag putzten wir jedoch mal die Küche durch.</p>



<h4><strong>Eine Schule zur Miete</strong></h4>



<p>Der Mann unserer Gastgeberin, ein ehemaliger Tai-Chi-Lehrer, mietet das Grundstück für 8 Jahre&nbsp;von einem Investor. Diese&nbsp;Vertragszeit ist bald um&nbsp;und eine Vertragsverlängerung unsicher. Somit war bei ihm eine gewisse Endzeitstimmung spürbar. Er wusste nicht, wie es mit der Schule weitergehen wird. Die von seiner Frau erträumte Garten Verschönerung wurde&nbsp;am dritten Tag unseres Aufenthalt&nbsp;von der To do-Liste gestrichen. So blieb für uns nur noch das Putzen der Fenster übrig. Scheinbar war dies während sechs Jahren nie gemacht worden. In den Fensterrahmen hatten sich inzwischen Ameisen, Fliegen, Spinnen und Wespen eingenistet. Die Fenster klemmten in Ihren Aufhängungen fest, was das&nbsp;Aushängen und Putzen der Schiebefenster zu einer Herkulesaufgabe mit Risiko auf Glasbruch machte.&nbsp;Wir arbeiteten manchmal etwas mehr Stunden am einen Tag, so dass wir am andern Tag frei machen konnten.</p>



<h4><strong>Feine simple chinesische Küche</strong></h4>



<p>Der Tai-Chi Master hatte während unserem Aufenthalt gerade Besuch von seiner Mutter. Somit wurde die Aufgabe, für alle zu kochen, von ihr übernommen. Sie kochte zweimal täglich und immer mit Präzision auf 12 und 18 Uhr frisches Gemüse, Reis und ein Fleischgericht. Das Essen schmeckte uns sehr. Nach einigen Tagen begannen sich die Gerichte allerdings zu wiederholen. Zum Frühstück holte uns die Gastgeberin jeweils beim Strassenverkäufer an der Ecke die klassischen gedämpften Brote mit Pflaumen- oder Dattelfüllung.&nbsp;Am Wochenende nutzen wir die Küche selbst oder gingen in einem der beiden feinen indischen Restaurants essen. Diese waren nach mehreren Wochen chinesischer Küche eine willkommene Abwechslung.</p>



<h4><strong>Eine Nachbarschaft im Umbruch</strong></h4>



<p>Gemäss der Website der workaway Tai-Chi Schule steht diese inmitten unberührter Natur. Die Realität war dann jedoch anders. In diese unberührte Natur waren inzwischen grosszügige Erschliessungsstrassen gebaut worden. In der Nachbarschaft hatte es mehrere neu erstellte Häuser und an einigen Ecken grössere Haufen von Bauschutt. Unweit eines  Flüsschens lag ein altes vergessenes Boot am Strassenrand. Offenbar war es seit einem Hochwasser dort. Zwischen den neuen Erschliessungsstrassen waren die Flächen zum Teil von Gras überwachsen oder mit Abfall aufgefüllt. Dieser sammelte sich auch an den Rändern der Strasse. Wie lange es wohl gehen wird, bis hier eine neue Nachbarschaft entsteht?</p>



<h4>E<strong>ine spektakuläre Lichtshow</strong></h4>



<p>An einem Abend hörten wir von Weitem&nbsp;wieder Musik. Scheinbar gab es in Yangshuo seit mehreren Jahren eine sehr erfolgreiche Freilicht-Aufführung mit spektakulären Lichteffekten. Als Ortskundige hat uns die Gastgeberin einen Ort verraten, von welchem aus man das Spektakel kostenlos&nbsp;ansehen kann.&nbsp;Nach dem Aufstieg über eine marode Treppe in einem Höhleneingang erreichten wir eine Aussichtsplattform. Wir waren offensichtlich nicht die ersten, welche von dort das Spektakel mitverfolgten. Vielleicht war es früher eine inoffizielle Zuschauer Loge, welche den Betrieb später einstellen musste.&nbsp;Das Spektakel, welches gröstenteils auf dem Wasser inszeniert wurde, dauerte mehr als eine Stunde und erstaunte uns mit immer neuen Lichteffekten.</p>



<h4><strong>Eine Altstadt mit viel Nachtleben</strong></h4>



<p>Am späten Nachmittag fuhren wir manchmal in die Stadt. Im Zentrum Yangshuos gibt es unzählige Bars. Gegen Abend singen dort Gitarrenkünstler um die Wette. Dann glänzt die Stadt in allen erdenklichen LED Farben und die Gassen füllen sich mit Strassenhändlern. Der Tessiner Langzeit Tai-Chi Student -6 Monate -Übung macht den Meister –&nbsp;nahm uns mit in eine Bar mit Pooltable. Dort trifft sich die Expat-community: Kletterlehrer, Englischlehrerinnen, Rafting-Instruktoren und andere Reiseagentur-Abenteuer-Begleiterinnen. Gleich mit Gleich oder ähnlich gesellt sich gerne.</p>



<h4><strong>Ein touristischer Ausflug mit Velo und Bambusboot</strong></h4>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/26/workaway-tai-chi-schule-in-yangshuo/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Wir haben heute nach einer Woche in einer Tai-Chi Schule wieder etwas Touristisches gemacht. Wir mieteten ein Tandem (20RMB) und fuhren dem Fluss entlang hoch. Dann liessen wir uns auf einem Bambusboot flussabwärts navigieren (siehe Titelbild). Dort erwartete uns schon das Tandem, mit welchem wir nun weiter durch die zauberhafte Landschaft zurück nach Yangshuo fuhren.</p>



<h4><strong>Unser Visa zwingt zur Ausreise</strong></h4>



<p>Wäre nicht die Zeit unseres ersten China- Aufenthaltes bald zu Ende gewesen, hätten wir es noch gut in Yangshuo ausgehalten. Dann wären wir vielleicht noch öfters mit unserer Gastgeberin am Fluss mit Tinte malen gegangen oder hätten begonnen, die Hügel um Yangshuo unsicher zu machen. Leider mussten wir aber nun weiter nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/27/chinesin-ledig-sucht-nanning/">Nanning</a>.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/26/workaway-tai-chi-schule-in-yangshuo/">Die workaway Tai-Chi Schule in Yangshuo</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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