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	<title>Fähre Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Fähre Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Zurück ans iranische Festland mit der Fähre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jan 2020 13:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
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<p>Am nächsten Morgen waren wir relativ früh bereit. Der gleiche Pickup wie am Vortag fuhr vorbei. Der Herr nahm uns &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/05/zurueck-ans-iranische-festland/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Zurück ans iranische Festland mit der Fähre</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Am nächsten Morgen waren wir relativ früh bereit. Der gleiche Pickup wie am Vortag fuhr vorbei. Der Herr nahm uns bis ins Dorf mit. Dann setzen wir mit dem Boot über nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/02/geoparks-und-shrimps/">Quesm</a> und erwischten eine Mitfahrgelegenheit hinten auf einem Pickup und später in der Kabine eines kleinen Kühlwagens. Dieser fuhr direkt zum Fähre Schiffshafen. Dort suchten wir unter den für die Fähre anstehenden Autos nach einer Mitfahrgelegenheit nach Bandarabas. Wir fanden eine junge Familie, die noch zwei Plätze frei hatte und uns gerne mitnahm. Am Nachmittag erreichten wir bereits Bandarabas. Dort fanden wir in einem Luxus-Hotel &#8222;Lobby&#8220; bequeme Sofas. Hier warteten wir, bis wir zum Busbahnhof mussten. Wir hatten für die Fahrt durch das iranische Baluchistan nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/">Zahedan</a> einen Nachtbus gebucht. Unser Gastgeber in Zahedan hatte uns geschrieben, dass ein Gast aus Deutschland ebenfalls mit diesem Bus komme.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Neuer Reisekumpel Max getroffen</h4>



<p>Die Busfahrtsgesellschaft stornierte unsere Tickets am Nachmittag. Bot uns aber an, eine halbe Stunde früher zu fahren. Am Busbillet Schalter trafen wir <a rel="noreferrer noopener" href="https://morethan7wonders.de" target="_blank">Max</a>. Durch die Stornierung der Busfahrtsgesellschaft waren wir nun mit dem gleichen Bus unterwegs. Auf halber Strecke um 01:00 hielt der Bus beim einzigen Restaurant auf der Strecke für das Abendessen an. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4364.jpg" alt="Raststätte" class="wp-image-9575" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4364.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4364-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4364-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4364-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Im Restaurant auf der Strecke um 01:00 Morgens. Hier sahen wir die ersten Baluchistan Anzüge.</figcaption></figure>



<p>Gegen 6 Uhr Uhr trafen wir müde in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/">Zahedan</a> ein. Wir hatten kaum geschlafen, denn der Chauffeur und der Fahrtbegleiter hörten meist Musik und sprachen zusammen. Das mag gut für deren Laune und Aufmerksamkeit gewesen sein. Es raubte uns aber den Schlaf. Daher legte ich mich am Busbahnhof für mehr als eine Stunde hin. Max war quick fidel, denn er hatte auf den hinteren Sitzen des Busses genug Ruhe für Schlaf gefunden. Kurz vor acht bestellte er ein Uber und wir fuhren zu unserem gemeinsamen Gastgeber.</p>
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		<title>Lange Fahrt nach Qeshm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jan 2020 13:25:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Autostoppen]]></category>
		<category><![CDATA[Fähre]]></category>
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<p>Abholservice nach Chah Mobarak Der Touristenführer vom Vorabend hielt sein Versprechen. Bereits vor 10 Uhr tauchte er bei unserem Zeltplatz &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/01/lange-fahrt-nach-qeshm/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Lange Fahrt nach Qeshm</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/01/lange-fahrt-nach-qeshm/">Lange Fahrt nach Qeshm</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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<div class="ttr_start"></div>
<h4 class="wp-block-heading"><br>Abholservice nach Chah Mobarak</h4>



<p>Der Touristenführer vom <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/31/traumhafter-ort-fuer-silvester/">Vorabend</a> hielt sein Versprechen. Bereits vor 10 Uhr tauchte er bei unserem Zeltplatz oberhalb der Höhle auf. Er schien es jedoch nicht eilig zu haben. Er animierte mich noch eine Runde schwimmen zu gehen. So schwamm ich vom Strand hinaus und in die Höhle hinein und kletterte dann von der Höhle wieder an den Strand. Dann half er uns beim Zusammenpacken des Zeltes und brachte uns zu sich nach Hause nach Chah Mobarak. Wir durften bei ihm kochen und duschen bevor wir nach Qeshm aufbrachen. Er führte uns an den Rand seiner Stadt. Diese sei, als er ein Junge war, nur ein Kaff von etwa 10 Häusern gewesen. Heute bekomme man hier alles, was man zum Leben brauche.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Daumen hoch und weiter gehts</h4>



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<p>Bald hielt ein Peugeotfahrer, der uns bis nach Parsian mitnahm. Er hatte für unseren Geschmack eine Zacke zu viel Tempo drauf. Doch wenigstens konnte man sich in seinem Auto anschnallen. Von Parsian brachte uns ein Pickupfahrer zum nächsten Polizei Checkpoint. Nachdem der Polizist unsere Pässe eine Ewigkeit bestaunt hatte, wollte er uns helfen, weiter zu kommen. Er fragte nun alle Autofahrer, ob sie uns mitnehmen könnten. Der dritte Fahrer, den er fragte, fuhr tatsächlich in die richtige Richtung, nach Bandar e Lengengh. Mitten in seiner Stadt lud uns dieser Herr dann aus. Ein Elektriker, welcher in dieser Stadt bei den Stadtwerken arbeitet, nahm uns auf seinem Heimweg mit. Er fuhr dann für uns noch etwas weiter bis zum nächsten Polizei Checkpoint. Nun war es schon Abend und dunkel. Doch wir hatten das Glück drei junge Männer in einem Citroen Kombi anzutreffen. Es war das neuste und komfortabelste Auto an diesem Tag. Sie brachten einen ihrer Freunde zum Schiff nach Qeshm. Also genau dorthin, wo wir auch hin wollten, Bandar Pol.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-01_Anreise_qeshm-island/IMG_4016.jpg" alt="Fähre in Bandar Pol fährt nach Qeshm" class="wp-image-9502" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-01_Anreise_qeshm-island/IMG_4016.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-01_Anreise_qeshm-island/IMG_4016-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-01_Anreise_qeshm-island/IMG_4016-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-01_Anreise_qeshm-island/IMG_4016-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Fussgänger dürfen mit der Fähre von Bandar Pol kostenlos nach Qeshm mitfahren.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Soodeh gräbt in ihren Kontakten eine Unterkunft aus</h4>



<p>Per Instagram wurde Soodeh vor einiger Zeit von einem Hostelbesitzer auf Qeshm kontaktiert. Er hatte sie mehrmals eingeladen, einmal in seinem <a href="https://www.instagram.com/pirharahomestay" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hostel</a> vorbei zu kommen. Nun waren wir also in wenigen Stunden auf der Insel. Soodeh schrieb ihm und er freute sich, dass sie nun kommen würde. Soodeh hatte aus der bisherigen Konversation mit ihm verstanden, dass er gerne ein Wandbild möchte. Wir freuten uns gegen Kost und Logis zwei Tage kreativ sein zu dürfen. </p>



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<p>Er versprach Soodeh, uns am Hafen abzuholen. Als wir dort jedoch schon eine halbe Stunde auf ihn gewartet hatten, beschlossen wir per Autostopp in seine Richtung zu fahren. Unser Fahrer verständigte sich mit ihm dann unterwegs auf einen Übergabeort. Es war schon spät als wir ankamen. Nach dem offerierten Abendessen genossen wir unsere Bettruhe nach dieser langen Reise.</p>
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		<title>Schifffahrt von Kuryk nach Alat</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/15/schifffahrt-von-kuryk-nach-alat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2019 11:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/15/schifffahrt-von-kuryk-nach-alat/">Schifffahrt von Kuryk nach Alat</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Einige Stationen vor dem Busbahnhof in Aktau stiegen wir aus. Alles was ich von Aktau sah waren die weiten Strassenzüge, &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/15/schifffahrt-von-kuryk-nach-alat/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Schifffahrt von Kuryk nach Alat</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/15/schifffahrt-von-kuryk-nach-alat/">Schifffahrt von Kuryk nach Alat</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/15/schifffahrt-von-kuryk-nach-alat/">Schifffahrt von Kuryk nach Alat</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Einige Stationen vor dem Busbahnhof in Aktau stiegen wir aus. Alles was ich von Aktau sah waren die weiten Strassenzüge, eine Moschee und eine orthodoxe Kirche. Denn wir machten uns direkt auf den Weg zum Schalter der Fährgesellschaft. Dort wollten wir ein Ticket  für die Schifffahrt von Kuryk nach Alat kaufen. Doch dann bemerkten wir, dass heute Samstag war. Gemäss der Beschreibung auf <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Caravanistan (öffnet in neuem Tab)" href="https://caravanistan.com/transport/caspian-sea-ferry/#buying-a-ticket" target="_blank">Caravanistan</a> ist der Schalter nur wochentags geöffnet. </p>



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<h1 class="wp-block-heading" id="buchtipps-fur-weitere-schiffreisen">Buchtipps für weitere Schiffreisen</h1>



<p>Im Buch <a href="https://www.amazon.de/gp/product/384640781X/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=384640781X&amp;linkCode=as2&amp;tag=slowtraveltoa-21&amp;linkId=8763ae0c0cad2d905746559061a9bd9d" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Abenteuer Schiffsreisen: Den Wind um die Nase auf Frachtern, Fähren und Containerschiffen. Alles außer Kreuzfahrt.</a> beschreibe ich die Überfahrt von Kuryk nach Alat ausführlich. Zudem findest du in diesem Buch vom Polyglott Verlag noch viele weitere Schiffsreisen. </p>



<h1 class="wp-block-heading" id="erlebnisbericht-meine-uberfahrt-von-kuryk-nach-alat">Erlebnisbericht: meine Überfahrt von Kuryk nach Alat</h1>



<h2 class="wp-block-heading" id="suche-nach-ticket-und-fahre">Suche nach Ticket und Fähre</h2>



<p>Wir suchten deshalb ein luxuriöses Hotel auf. Dort hofften wir auf Internet und hilfsbereites Receptionspersonal. Tatsächlich riefen sie für uns ohne Umstände die Nummer einer Auskunftsperson an. Als sie auflegte, erklärte uns die Receptionistin, wir könnten das Ticket online bei der <a href="https://www.asco.az/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Azerbaijan Caspian Shipping Company</a>&nbsp;erwerben. Auf <a href="https://www.marinetraffic.com/en/ais/home/centerx:50.0/centery:42.0/zoom:7">marinetraffic.com</a> sahen wir, dass aktuell zwei Schiffe im Hafen waren, die Passagiere mitnehmen. Somit buchten wir gleich in der Hotellobby unser E-Ticket für die Überfahrt, allerdings ohne zu wissen, wann das nächste Schiff den Hafen verlassen würde.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="transfer-zum-hafen-von-kuryk">Transfer zum Hafen von Kuryk</h2>



<p> Am Busbahnhof von Aktau erfuhren wir, dass keine Marschutkas nach Kuryk fahren. Wir mussten ein Taxi suchen. Ein Fahrer nahm uns für 4000 Tenge mit an den Hafen. Mit im Taxi war ein Hafenmitarbeiter. Unterwegs machten wir Halt um Bier und Snacks zu kaufen. Dies war uns von anderen Reisenden empfohlen worden. Gegen 13 Uhr erreichten wir den Hafen. Dort warteten wir zwei Stunden im leeren Empfangsbereich ausserhalb des Hafenzauns. Dann holte uns ein Hafenmitarbeiter ab und brachte uns zum Servicezentrum in der Mitte des Hafengeländes. Dort wurde unser Onlineticket zusammen mit einer Passkopie ausdruckt und abgelegt. Dann wurden wir ohne weitere Informationen zur voraussichtlichen Abfahrtszeit in den Wartebereich geschickt.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="warten-essen-warten-einkaufen">Warten, essen, warten, einkaufen</h2>



<p>Auf dem Hafenareal gibt es ein Hotel, eine Cafeteria, einen Bankomat und Wifi. In der Cafeteria assen wir späten Lunch und sehr spätes Abendessen. Ein Security zeigte uns einen ungenutzten Wartebereich. Dort legten wir uns schlafen.&nbsp;Als wir am nächsten Morgen aufwachten, war immer noch nicht klar wann das Schiff ablegen würde. Wir frühstückten erst mal in der Cafeteria. Am Nachmittag wurden wir zur Gepäckkontrolle gerufen. Danach hiess es, wir sollten auf den Hafenshuttle warten. Möglicherweise ging es bald los. Ich beschloss, meine letzen Tenge loszuwerden. In der Cafeteria kaufte ich Schokolade. Beinahe um ein Kilogramm Schokolade schwerer,  mit einigen Litern Reservewasser und dem grossen Vorrat an Bier, waren wir bereit für die lange (möglicherweise bis 10 Tage) dauernde Schifffahrt über das Kaspische Meer.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="das-hafenshuttle-vom-zentrum-zum-dock">Das Hafenshuttle vom Zentrum zum Dock</h2>



<p>Eine Viertelstunde später fuhr ein moderner Minibus mit verdunkelten Scheiben vor. Der Fahrer war der unfreundlichste Kasache, den wir seit unserer Ankunft in Mangistau angetroffen hatten. Harsch deutete er uns beim Einsteigen, wie und wo wir unser Gepäck zu platzieren hätten. Ohne sein Gesicht zu verziehen, setzte er sich dann hinter das Steuer des Minibus und raste mit beinahe Überschallgeschwindigkeit zum Dock. Kaum war die Schiebetüre hinter uns zu,&nbsp;düste er wieder&nbsp;Richtung Servicezentrum davon.&nbsp;Es war nun 14:30, also etwa 24 Stunden nach unserer Ankunft am Hafen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ubers-dock-ins-schiff">Übers Dock ins Schiff</h2>



<p>Jetzt&nbsp;standen wir&nbsp;endlich&nbsp;vor dem Schiff am Dock. Zwei in Asphalt gelegte Schienen führten&nbsp;direkt in den dunklen, noch leeren  Laderaum des Schiffs.&nbsp;Einige Männer empfingen uns am Eingang des Laderaums und baten uns hier zu warten. Einen Funkspruch später, deutete einer von ihnen auf die Treppen hinter einer Seitentüre in der Stahlwand des Laderaums. Drei Stockwerke höher erreichten wir das eine Aussendeck. In der hinteren Hälfte waren wohl die Kojen der Belegschaft. Wir hörten Stimmen und laufende Fernseher. In der Mitte des Decks waren eine Küche, ein Esssaal und ein Aufenthaltsraum. Dort setzten wir uns hin und warteten&nbsp;abermals.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="kabine-beziehen">Kabine beziehen</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0707.jpg" alt="Kojenfenster auf der Schifffahrt von Kuryk nach Alat" class="wp-image-7506" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0707.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0707-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0707-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0707-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Blick auf das Abendrot nach Sonnnenuntergang durch das Fenster der Kabine.</figcaption></figure>



<p>Eine rundliche Frau war gerade daran den Boden zu putzen. Es schien aber eher als würde sie den Dreck gleichmässig auf dem Linoleum verteilen. Nun holte sie aus der Putz- und Wäschekammer neben dem Aufenthaltsraum unsere Bettbezüge. Sie brachte uns zu einer Koje. Es war eine Viererkoje. Doch die oberen zwei Betten waren nach oben gelappt und an der Wand arretiert. Wir erhielten wohl den Luxus einer Zweierkoje. Sie verfügte über etwas Stauraum beim Eingang, ein Waschbecken und vier schmale Schränke. Duschen und Toiletten waren beim Aufenthaltsraum. Wir schauten uns auf dem Deck um. An Land vor dem Dock sahen wir einen Güterzug stehen. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="passkontrolle-an-board">Passkontrolle an Board</h2>



<p>Wir wurden zur Passkontrolle gerufen. Zwei kasachische Grenzbeamtinnen hatten sich im oberen Deck mit ihren mobilen&nbsp;Computern&nbsp;für die&nbsp;Passkontrolle&nbsp;eingerichtet. Sie sichteten unsere Pässe und verglichen die Gesichtsdaten mit dem Bild der Kamera der Computer. Dann stempelten sie uns aus Kasachstan aus. Den Pass legten sie auf einen kleinen Stapel zu den anderen Pässen. Sie erklärten uns, dass die Pässe bei der Crew bleiben würden. Wir würden diese erst kurz vor Ankunft im Hafen von Malat wieder erhalten. So hat die Crew ein Druckmittel gegen unliebsame Passagiere.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="doch-keine-baldige-ankunft">Doch keine baldige Ankunft</h2>



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<p>Am nächsten Morgen öffneten wir die Kartenapp. Die GPS Nadel machte einen riesigen Sprung. Wir waren praktisch schon auf der anderen Seite des Kaspischen Meeres und vor der Küste Aserbaidschans. Wahrscheinlich würden wir spätestens heute Abend bereits ankommen. Etwas voreilig zog ich das Bettlaken ab und packte meine Sachen. Dann ertönte ein lautes Krachen. Es waren wohl die Anker, denn bald standen wir still. Mein tschechischer Mitreisender war erleichtert. Sein Visa war nämlich erst ab dem nächsten Tag gültig. Der Tag verflog schnell.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="besichtigung-des-guterzugs-im-laderaum">Besichtigung des  Güterzugs im Laderaum</h2>



<p>Am Nachmittag gingen wir mit zwei anderen Passagieren in den Laderaum. Die beiden Güterzug-Begleiter waren mit etwa einem Dutzend leeren Kühlcontainern auf der Rückreise nach Aserbaidschan.&nbsp;Als sie ihre Reise antraten, waren die Container gefüllt mit Truthanschenkeln. Diese brachten sie nach Kasachstan und Usbekistan. Nun&nbsp;zeigten&nbsp;sie&nbsp;uns ihr mobiles Zuhause auf Schienen.&nbsp;Hier lebten sie während ihrer Reise. Der erste Raum des Spezialwagons war ein Maschinenraum. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0731.jpg" alt="Maschinenwagen eines Frachtzuges auf der Schifffahrt von Kuryk nach Alat" class="wp-image-7511" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0731.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0731-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0731-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0731-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die beiden Güterzug-Begleiter im Maschinenraum Ihres Fracht-Begleitwagon.</figcaption></figure>



<p>Hier standen zwei grosse Generatoren zur Stromproduktion für die Kühlaggregate der Container.&nbsp;Sie standen still. Vom Maschinenraum des Wagons, gingen&nbsp;wir&nbsp;durch eine Türe in den zweiten Raum. Entlang eines schmalen Gangs, waren hier in kleinen Abteilen Toilette, Küche und Dusche installiert. Am Ende des Wagons war der Schlafraum der beiden Männer. Er glich unserer Schiffskoje, war aber leicht geräumiger.&nbsp;Ausser den Kühlcontainerwagons des Güterzugs standen noch zwei Lastwagen und ein Auto im Laderaum.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="die-passagiere-an-board">Die Passagiere an Board</h2>



<p>Nebst den beiden Güterzug-Begleiter aus Aserbaidschan waren zwei Lastwagenfahrer an Board. Der eine war Georgier, der andere Ukrainer. Das Auto gehörte einem Paar aus Kasachstan. Wir waren die einzigen Passagiere ohne Fracht bzw. Fahrzeug im Laderaum. Mit nur acht Passagieren war es sehr ruhig an Baord. Andere Reisende hatten uns vor grossen Saufgelagen und handsärmliger Stimmung an Board erzählt. Unsere Mitreisenden waren sehr anständig und ruhig. Die zwei Aserbaidschaner luden uns im Aufenthaltsraum herzlich ein mit ihnen Tee zu trinken. Das Paar und die Lastwagenfahrer suchten etwas weniger Gemeinschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="immer-noch-vor-anker">Immer noch vor Anker</h2>



<p>Erneut hörten wir am späten Nachmittag das Rasseln der Ankerketten. Entgegen meiner Hoffnung wurden diese jedoch nicht hochgezogen. Wahrscheinlich war etwas mehr Kette runtergelassen worden. Wir genossen den Sonnenuntergang auf dem Deck. Der eine Güterzugbegleiter erklärte uns, dass wir wohl wegen den Windverhältnissen vor Anker wären. Die Hafeneinfahrt sei nur bei Windstille möglich. Das Schiff drehte sich im Wasser um seinen Anker wie ein Segel im Wind.&nbsp;Der Kaptain rief zum Abendessen.&nbsp;Am späten Abend standen wir immer noch. Wir stellten uns auf eine weitere Nacht an Board ein und legten uns in der Koje schlafen. Die Nachtruhe war jedoch kürzer als erwartet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="kurze-nacht-aufgrund-fruher-tagwache">Kurze Nacht aufgrund früher Tagwache</h2>



<p>Es war ein harter Start in den Tag. Nach nur drei Stunden Schlaf wurden wir&nbsp;durch ein Poltern an der Kojentüre geweckt.&nbsp;Später hörten wir die Ankerketten. Wir sollten unsere Bettlaken bitte der Crew übergeben und uns im Aufenthaltsraum für die Ankunft bereit machen, deutete uns einer der Passagiere.</p>



<p>23:30 Rückzug in Koje<br>02:30 plötzliche Tagwache<br>03:45 Passrückgabe im Aufenthaltsraum<br>04:00 Abmarsch auf Frachtdeck<br>04:15 Abmarsch über Dock an Land zu Wartebereich der aserbaidschanischen Zoll- und Grenzkontrolle<br>04:45 Pass- und Visakontrolle&nbsp;&amp;&nbsp;Welcome to Azerbaijan</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ankunft-in-alat">Ankunft in Alat</h2>



<p>Der Hafen von Alat ist mitten im Nirgendwo an der aserbaidschanischen Küste zwischen unzähligen Ölförderpumpen. Im gelben Licht der Hafenscheinwerfer folgen wir einem langen Absperrzaun. An einem Checkpoint wollte ein Mann mit Schlips nochmal unseren Pass kontrollieren. Dann liess er uns auf die andere Seite der Absperrung passieren. Am Ende eines grossen Lastwagenparkplatzes erspähten wir eine Leuchtschrift. Es war inzwischen fünf Uhr. Das Restaurant jedoch war geschlossen und das Wifi verschlüsselt. Vor acht Uhr war hier nicht mit Betrieb zu rechnen. Wir liefen weiter auf der Suche nach einem Bankomaten. Unterwegs begegneten wir der Hafen-Sicherheitspatrouille.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="das-grune-hafenshuttle">Das grüne Hafenshuttle</h2>



<p>Die zwei Sicherheitskräfte deuteten auf ein Häuschen beim Zaun, der das Hafengelände absichert. Zudem erwähnten sie ein grünes Hafenshuttle, welches uns zum Bankomaten bringen würde.  Beim Häuschen waren weitere uniformierte Sicherheitsleute. Einer bot uns seinen Granatapfel an. Wir setzen uns auf die Bank beim Häuschen. Der grüne Shuttle fahre nicht, sagten sie uns nach einer Weile. Wir könnten einfach zur Hauptstrasse laufen und dort ein Taxi nehmen. Optimistisch machten wir uns auf. Die Morgendämmerung war ein traumhafter Anblick. Die Hauptstrasse jedoch glich einer Autobahn. Taxis waren keine auszumachen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0789.jpg" alt="" class="wp-image-7519" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0789.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0789-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0789-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0789-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="mitfahrgelegenheit-an-den-rand-von-baku">Mitfahrgelegenheit an den Rand von Baku</h2>



<p> Autostopp funktionierte aber schnell. Ein älterer quirliger Herr stoppte. Er stieg aus und öffnete die Türe des Laderaums für unser Gepäck. Wir durften uns auf die Rückbank zu einem anderen Herrn setzen. Während der Tscheche in Russisch mit dem netten Fahrer sprach, nickte ich immer wieder ein. Ein Gefühl von Geborgenheit und unendlicher Dankbarkeit erfüllte mich. Ich fühlte mich total sicher und behütet. Als mich der Tscheche mit einem Schubser weckte, waren wir bereits im Einzugsgebiet der öffentlichen Busse von Baku.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="busfahrt-ins-zentrum-von-baku">Busfahrt ins Zentrum von Baku</h2>



<p>Inzwischen war es Tag. Unser Fahrer half uns hier den richtigen Bus (Nr. 195) zu erwischen. Er bezahlte sogar für uns das Busticket. Wir schenkten ihm die letzen zwei Dosen Bier aus Kasachstan. Die Sitzplätze im Bus waren alle besetzt. Wir quetschten uns mit unserem Gepäck im den Gang zwischen die stehenden Pendler. Auf beiden Seiten der Strasse wippten unzählige Ölpumpen vor sich hin. Langsam näherten wir uns dem Stadtzentrum von Baku. Dort stiegen wir aus und fanden bald einen funktionierenden Bankomaten. Das Stadtzentrum machte einen sehr modernen und sauberen Eindruck. Wir suchten ein Café zum Frühstücken. Mein Versuch spontan einen Couchsurfing Platz zu finden, scheiterte vorerst. Ich beschloss mit dem Tschechen in ein <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/18/die-ersten-tage-baku/">Hostel</a> im Zentrum zu gehen. Dort angekommen war ich so müde, dass ich den Nachmittag mit Schlafen verbrachte.</p>



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		<title>Finnlines .fi Erfahrungen: Angebot, Bordshop, Essen, Kontakt, Mahlzeitenpaket, Ruhesessel, Wifi bzw. WLAN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Feb 2019 09:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
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<p>In diesem Artikel berichten wir über unsere Finnlines .fi Erfahrungen an Board. Du erfährst mehr zum Angebot im Bordshop, im &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/02/09/finnlines-fi-erfahrungen-angebot-bordshop-essen-kontakt-mahlzeitenpaket-ruhesessel-wifi-wlan/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Finnlines .fi Erfahrungen: Angebot, Bordshop, Essen, Kontakt, Mahlzeitenpaket, Ruhesessel, Wifi bzw. WLAN</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p><strong>In diesem Artikel berichten wir über unsere <strong>Finnlines .fi</strong></strong> <strong>Erfahrungen an Board. Du erfährst mehr zum Angebot im Bordshop, im Wellnessbereich und im Kinderspielplatz Bereich. Zudem erklären wir dir was es mit dem <strong>Essen an Board und dem</strong> Mahlzeitenpaket auf sich hat. Privatsphäre oder Kontakt: Der Unterschied zwischen Ruhesessel, Bett und Kabine und wie du dich im Wifi bzw. WLAN einloggst, erfährst du auch hier.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Mit Finnlines .fi über die Ostsee von Travemünde nach Helsinki</h4>



<p>Unsere Schifffahrt startete im Hafen von Travemünde und dauerte 29&nbsp;Stunden. Nach einer Strecke von 611 Seemeilen (1132 km)&nbsp;erreichten wir den Hafen von Helsinki. Da die Fähre Abends ablegte schliefen wir zwei Nächte an Board.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/02_auf-Faehre/IMG_4900-1024x683.jpg" alt="Container auf finnlines Fähre: Finnlines .fi Erfahrungen: Angebot Bordshop Essen Kontakt Mahlzeitenpaket Ruhesessel Wifi Wlan" class="wp-image-3512" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/02_auf-Faehre/IMG_4900-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/02_auf-Faehre/IMG_4900-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/02_auf-Faehre/IMG_4900-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Blick auf die Container Ladung vom oberen Aussendeck der finnlines Fähre nach Helsinki. </figcaption></figure>



<p>Das Schiff von Travemünde nach Helsinki ist ein wenig Kreuzfahrtschiff, Containerschiff und Fähre zugleich. Die Fähr-Linie wird von Finlines mit drei baugleichen Schiffen ganzjährlich betrieben. Wir waren also doch noch mit einem Containerschiff unterwegs, obwohl wir uns für das <a href="https://slowtraveltoasia.ch/tag/zugfahrt/">Zugfahren</a> nach <a href="http://slowtraveltoasia.ch/category/vietnam/">Vietnam</a> entschieden hatten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Privatsphäre oder Kontakt: Ruhesessel, Bett oder Kabine</h4>



<p>Für die Fahrt nach Helsinki haben wir uns eine Kabine gebucht. Im Vergleich zu zwei Betten kommt dies sogar ganz leicht günstiger. Oftmals ist das Buchen von Ruhesessel nicht möglich. Wir wissen jedoch nicht warum. Doch bei Fragen hilft die Schiffsgesellschaft per Kontakt E-Mail oder Telefon bestimmt gerne weiter. Wir haben alles ohne persönliche Hilfe online gebucht. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/02_auf-Faehre/IMG_4852-1024x683.jpg" alt="finnlines.fi Kabine statt Ruhesessel für etwas mehr Privatsphäre" class="wp-image-3505" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/02_auf-Faehre/IMG_4852-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/02_auf-Faehre/IMG_4852-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/02_auf-Faehre/IMG_4852-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Eine dreier Kabine eingerichtet für zwei Personen mit klappbarem Sofa, Bett, Nachttisch, Leselampen, TV und WC-Dusche (nicht im Bild).</figcaption></figure>



<p>Der Buchungsprozess ist relativ selbsterklärend. Bucht man eine Kabine, sind die Betten dabei. Bucht man ein Bett hat man je nach Belegung die Kabine nicht für sich alleine. Ruhesessel sind Sessel, wie man sie aus dem Flugzeug der Economy Klasse kennt. Man kann also nur im Sitzen etwas zurückgelehnt versuchen zu schlafen. Zudem ist man mit vielen Menschen im gleichen Raum. Dies gleicht also einem bestuhlten Massenlager.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Angebot der Finnlines Schiffe an Board</h4>



<p>Auf unserer Schifffahrt von Travemünde nach Helsinki vergnügten wir uns auf dem Kinderspielplatz ebenso wie in Wellnessbereich. Der Kinderspielplatz besteht nebst einer Rutschbahn vor allem aus einem Ballbad. Der Wellnessbereich bietet eine Sauna und einen Whirlpool. Das Wellnesserlebnis mussten wir allerdings getrennt geniessen. Die Garderoben führen in zwei nach Geschlecht getrennten Wellnessbereiche. Vom Whirlpool kann man direkt auf das Aussendeck gehen. Dies ist jedoch kein Nacktbereich. </p>



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<p>Auf das Aussendeck gelangt man auch vom Boardrestaurant. Dieses ist gleich neben dem Boardshop. Diesen Boardshop nennt finnlines &#8222;Sailor&#8217;s Shop&#8220;. Der Shop gleicht einem Duty-Free shop mit einer extra Souvenir Abteilung. Finnlines beschreibt &#8222;im Shop finden Sie Marken wie Kind Natured, Hublot und Man´Stuff. Es gibt auch eine Vielzahl von maritimen&nbsp;Souvenirs, Kleidung, Taschen, Schmuck, hochwertige alkoholische Getränke, Parfums, Süßwaren, Spielzeug und Snacks.&#8220; Zum weiteren Angebot an Board gehören ein Konferenzraum und Live Musik, letzteres jedoch nur in den Sommermonaten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wifi bzw. WLAN Zugang an Board ist etwas limitiert</h4>



<p>Wem es trotzdem etwas langweilig wird an Board, der kann sich ins Wifi einloggen. Der WLAN Zugang ist allerdings nicht kostenlos. Netflix und Co. sind aber keine Option. Denn finnlines schreibt. &#8222;Die W-Lan-Verbindung ist in erster Linie für das Surfen im Internet und das Lesen und Versenden von E-Mails gedacht.&#8220; Das Wifi ist wohl nicht sehr leistungsstark, was bei Satelliten-Internet nicht verwunderlich ist. Wer aber Blog Updates hochladen will, eine Online Zeitung lesen oder eine E-Mail schreiben will, kann sich an Board die <a href="https://www.finnlines.com/de/schiffsreise/bord/travemuende-helsinki/w-lan-bord">Zugangspakete</a> für eine, sechs oder 35 Stunden kaufen.</p>



<p class="has-white-color has-text-color has-small-font-size">Finnlines .fi Erfahrungen: Angebot Bordshop Essen Kontakt Mahlzeitenpaket Ruhesessel Wifi Wlan</p>



<h4 class="wp-block-heading">Essen an Board mit oder ohne Mahlzeitenpaket</h4>



<p>Das Essen an Board ist im Fahrpreis mit oder ohne Kabine nicht enthalten. Wer sich mit dem Angebot an Board verköstigen will hat mehrere Optionen. Die Budget Variante: Man bringt sein eigenes Essen mit. Die Kabinen verfügen allerdings über keinen Kühlschrank. An Board gibt es Picknickbereiche. Die Pauschal Variante. Wenn man gerne drei Mahlzeiten aus der Schiffsküche möchte, kann man sich beim Buchen der Fahrt das Mahlzeitenpaket dazu buchen. Damit sind dann die Hauptmahlzeiten mit gewisser Auswahl abgedeckt. Die flexibelste Variante bleibt das Essen im  Boardrestaurant nach Bedarf. Dabei bezahlt man extra für jede ausgewählte Mahlzeit. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Ankunft im Hafen von Helsinki</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/02_auf-Faehre/IMG_4933-1024x683.jpg" alt="Finnlines .fi Erfahrungen: Angebot Bordshop Essen Kontakt Mahlzeitenpaket Ruhesessel Wifi Wlan" class="wp-image-3516" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/02_auf-Faehre/IMG_4933-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/02_auf-Faehre/IMG_4933-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/02_auf-Faehre/IMG_4933-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Hafen von Helsinki ist in Sicht. Dieser liegt übrigens etwas abseits vom Zentrum von Helsinki.</figcaption></figure>



<p>Die schwimmende Eis-Schneedecke bei der Ankunft in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/02/11/wieder-an-land-helsinki/">Helsinki</a> zeigte uns eindrücklich, dass wir nun im Norden angekommen waren. Es sollte jedoch nicht der nördlichste Punkt unserer Reise bleiben. </p>



<p class="has-white-color has-text-color has-small-font-size">Finnlines .fi Erfahrungen: Angebot Bordshop Essen Kontakt Mahlzeitenpaket Ruhesessel Wifi Wlan</p>
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