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	<title>Busfahrt Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Busfahrt Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Busfahrt nach Kalaw</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2020 12:12:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Busfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mini-Bus]]></category>
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<p>Im Hotel kostete der Bus nach Kalaw für uns 17&#8217;000 (obwohl eigentlich hätte es 15&#8217;000 sein sollen. Der Rezeptionist hat &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/20/busfahrt-nach-kalaw/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Busfahrt nach Kalaw</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Im Hotel kostete der Bus nach Kalaw für uns 17&#8217;000 (obwohl eigentlich hätte es 15&#8217;000 sein sollen. Der Rezeptionist hat sich offenbar noch eine Provision dazu geschlagen. Lustigerweise nur bei uns und nicht bei den zwei jungen Franzosen, die ebenfalls mit dem Bus mit uns fuhren. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Bus to Kalaw</h4>



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<p>Jedenfalls wurden wir gegen 7:30 im Hotel in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/13/tempel-von-bagan/">Bagan</a> abgeholt und zur Busstation gebracht. Hier stand ein Minibus bereit. Er hatte etwa die Grösse einer Maschrutka und normale Sitzplätze. Allerdings wollte der Bus-Begleiter nun auf die Dreierbank 4&nbsp;Personen&nbsp;setzen. Mit im Bus war ein Paar aus Frankreich, eines aus der Westschweiz und ein&nbsp;deutscher Alleinreisender. Als Europäer in der Überzahl, liessen wir uns das Zusammenquetschen nicht bieten. Schliesslich war uns ein VIP Bus nach Kalaw versprochen worden. Klar, der Bus war besser als eine Ladefläche eines Kleinlastwagens. Aber&nbsp;niemand&nbsp;hatte&nbsp;Lust während sechs Stunden&nbsp;so&nbsp;zusammengequetscht&nbsp;zu&nbsp;sitzen. Mit der geschickten Umverteilung der Einheimischen, gelang es dem Bus-Begleiter dann doch alle Fahrgäste, die er offenbar mitnehmen wollte, irgendwie unterzubringen. Mit einer ganzen Stunde Verspätung fuhr der Fahrer gegen 9 Uhr schliesslich los. Wir hatten das Golden Lilly Gästehaus gebucht. </p>



<p>Der online Preis entpuppte sich als reines Marketing. Die Besitzerin bestand auf Bezahlung in Lokalwährung, womit aus 10 Dollar dann 12 wurden. Um die Wechselkurse kümmerte sie sich scheinbar nicht. Wann sie das letze Mal&nbsp;ihren Preis umgerechnet hatte, blieb unklar. Ihr Gästehaus war aber für Kalaw konkurrenzlos günstig. Wie es mit dem Preis-Leistungsverhältnis aussieht, war eine andere Frage. Das drei-Tages-Trekking wurde uns wie erwartet für 40’000 angeboten. Wir trafen uns mit dem Schweizer Paar in der Strasse der Agenturen. Mangels Touristen (# Corona), boten jedoch die meisten Agenturen keine Touren mehr an. Da&nbsp;Nowruz&nbsp;vor der Türe stand, blieben wir auf Wunsch von Soodeh einen Tag länger in Kalaw. Das Schweizer Paar ging am nächsten Tag auf&nbsp;ihr Trekking. Wir fanden am Abend eine Bäckerei, welche feine Tiramisu Kuchen verkaufte. Soodeh erwischte dazu einen bitteren Kaffee und ich ein etwas zu dickflüssiges&nbsp;Avocado-Eis Smoothie.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das iranische Neujahrsfest Nowruz</h4>



<p>Die&nbsp;iranische Tradition ist es, dass man zum Jahresanfang einen Tisch mit Symbolen bereit macht. Der&nbsp;iranische Jahreswechsel war dieses Jahr am 20. März um 10:30 Myanmar Zeit. Soodeh feierte per Video-Telefon-Konferenz mit&nbsp;ihrer Familie diesen vielbedeutenden Moment. Den Rest des Tages nutzten wir, um unsere Wäsche zu waschen und auswärts in einem Nudelshop feines Abendessen zu geniessen. Dann packten wir unsere Rucksäcke um. Die Trekking Agentur&nbsp;transportierte&nbsp;unser Gepäck an den Zielort. Wir mussten also nur einen Tagesrucksack mitbringen.</p>



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<p>Heute testeten wir den weissen Schokoladekuchen. Er&nbsp;kam nicht an den Tiramisu-Kuchen&nbsp;heran.</p>
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		<title>Luxuriöses Trampen nach Faisalabad</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/19/luxurioeses-trampen-nach-faisalabad/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2020 21:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Busfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Busterminal]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
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<p>Heute wollten wir nach Faisalabad trampen. Wir standen um 11:20 an der Strasse. Bald lud uns ein Jeepfahrer auf. Als &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/19/luxurioeses-trampen-nach-faisalabad/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Luxuriöses Trampen nach Faisalabad</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/19/luxurioeses-trampen-nach-faisalabad/">Luxuriöses Trampen nach Faisalabad</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Heute wollten wir nach Faisalabad trampen. Wir standen um 11:20 an der Strasse. Bald lud uns ein Jeepfahrer auf. Als wir dem Beifahrer erzählten, dass wir zur Strasse nach Faisalabad wollten, um von dort zu trampen, machte er einen Anruf. Wir vermuteten, dass er etwas im Schild führte. Als er plötzlich in eine Autobahnauffahrt einbog, fragten wir nach. Wir seien seine Gäste und sollten uns keine Sorgen machen, war seine Antwort. Zwischen den Autobahnauffahrten war eine Busstation eines privaten Busunternehmens. Auf diesem Areal hielt der Fahrer an. Hier sei eine seiner Partner-Firmen. Gerne offeriere er uns die Busfahrt nach Faisalabad mit dem nächsten Bus. Dieser würde um 13 Uhr losfahren. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Warten im bedienten Wartesaal</h4>



<p>Wir sollten bitte im Wartesaal Platz nehmen. Hier wurden wir mit Tee, Kaffee und Wasser bedient. Kurze Zeit später kam der Beifahrer mit seinem Chauffeur mit zwei auf Hochglanzpapier gedruckten Bustickets zurück. Sitz 3 und 4 seien für uns reserviert. Er wünsche uns eine gute Fahrt. Er müsse nun weiter an eine Hochzeit. Dort wären wir auch willkommen gewesen, doch wir wollten ja nach Faisalabad. Dies war eine Premiere. Wir waren also sozusagen per Anhalter auf der Luxus Business Buslinie der Firma ITC <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.itccruzer.com" target="_blank">Cruzer</a> gelandet. Komfortabler hätte man kaum nach Faisalabad fahren können. Jeder Sitz verfügte über einen eigenen Multimedia-Bildschirm, Getränke und Snacks wurden von einer Hostess mit freundlichem Lächeln serviert. Fünf Stunden später erreichten wir einen Busterminal in Faisalabad.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Instagram Freundschaft</h4>



<p>Wir waren von den zwei Jungs eingeladen, welche uns ein Einladungsschreiben für unser Visum ausgestellt hatten. Die beiden organisieren im Sommer Motorradtouren in Nordpakistan. Soodeh hatte einen von ihnen, Sami, über Instagram kennengelernt. Seit unserer Einreise in Pakistan wollten sie, dass wir sie besuchen kommen. Am Busbahnhof trafen wir nun den Bruder unseres Gastgebers. Er kaufte uns Tee und Kekse und wartete dann mit uns stillschweigend auf seinen Bruder. Dieser holte uns mit seinem Freund und einem Tuck-tuck vor dem Busterminal ab. Von dort erreichten wir um sieben per Tuck-tuck den Minibusbahnhof. Scheinbar wohnten die beiden nicht in Faisalabad sondern in Jaranwala. Die Fahrt dorthin dauerte mit der Wartezeit bis der Minibus gefüllt war, nochmal 90 Minuten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Hinweis 7 von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</h4>



<p>Zum <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel geht es hier</a>. Der siebte Hinweis: <br>Der Buchstabe <strong>n </strong>kommt<strong> dreimal </strong>vor. Die beiden ersten Teile des Worts sind aus dem Englischen. Mehr Hinweise findest du im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/22/jaranwala-und-die-punjabis/">nächsten</a> Reisebericht.<br><br>Hast du das gesuchte Wort schon erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/19/luxurioeses-trampen-nach-faisalabad/">Luxuriöses Trampen nach Faisalabad</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>lange Busreise von Lahore nach Islamabad</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/12/lange-busreise-von-lahore-nach-islamabad/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2020 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Busfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Couchsurfing]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
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<p>In Lahore suchten wir einen Ort zum Frühstücken. Unweit&#160;vom Bahnhof&#160;fanden wir ein Restaurant. Das lokale Frühstück besteht aus frittiertem Fladenbrot &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/12/lange-busreise-von-lahore-nach-islamabad/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">lange Busreise von Lahore nach Islamabad</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/12/lange-busreise-von-lahore-nach-islamabad/">lange Busreise von Lahore nach Islamabad</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/12/lange-busreise-von-lahore-nach-islamabad/">lange Busreise von Lahore nach Islamabad</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>In Lahore suchten wir einen Ort zum Frühstücken. Unweit&nbsp;vom Bahnhof&nbsp;fanden wir ein Restaurant. Das lokale Frühstück besteht aus frittiertem Fladenbrot und einer öligen Kichererbsenmussuppe. Darin schwimmen manchmal kleine Fleischstücke. Dazu gibt’s Chai. Gestärkt wagten wir uns nun auf die Strasse zu stehen und unser Glück mit Autostopp zu versuchen. Das Ziel war vorerst bis zur Hauptstrasse&nbsp;die nach&nbsp;Islamabad&nbsp;führt&nbsp;zu trampen.&nbsp;Der Tramper-Gott war uns gut gesinnt. Ein Sammel-Tuck-tuck willigte ein, uns kostenlos mitzunehmen. Ein Autofahrer nahm uns anschliessend ein Stück weit mit. Ein weiteres Tuck-tuck führte uns bis zur Busstation.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Autostoppen und Busfahren auf der Hauptstrasse</h4>



<p>Hier wollten wir nun ein Auto nach Islamabad finden. Doch trotz viel Hartnäckigkeit, wollte es hier nicht klappen. Entweder wurden wir besorgt angesprochen und auf die Bushaltestelle verwiesen oder mussten Tuck-tucks abwimmeln. Nach fast zwei Stunden war unsere Ausdauer am Ende und wir gingen etwas enttäuscht zur Busstation. Die umtriebigen Verkäufer wollten uns ein Ticket mit Klimaanlagenaufpreis verkaufen. Es war wiederum etwas Hartnäckigkeit nötig, um ein normales Ticket zu erhalten. Offenbar waren wir am Überland-Busbahnhof. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Leider mit dem Überlandbus statt mit dem Fernbus</h4>



<p>So erwischten wir leider einen langsamen Überlandbus nach Islamabad. Dieser hielt bei jeder Milchkanne und der Schaffner schrie dauernd laut die nächste Ortschaft aus. Zwischendurch sass er mir auch auf den Schoss um den stehenden Passagieren im Gang auszuweichen. Auf dem Fernseher vorne im Bus lief ein Bollywood Actionfilm. Eine Szene zeigte <a href="http://zürich.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zürich</a> im Zusammenhang mit einem reichen Banditen, der gerade auf einer Privatbank ein Kundengespräch hatte. Die darauffolgende Verfolgungsjagd wurde aber offensichtlich nicht in Zürich gedreht. Fast so schnell wie die Szenen auf der Mattscheibe wechselten auch die Buspassagiere im Gang des Busses.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Nach Islamabad auf der Autobahn</h4>



<p>Der direkteste Weg nach Islamabad auf der Karte war scheinbar nicht der schnellste. Die andere Autobahn nach Islamabad macht zwar einen Umweg. Da sie aber die Dörfer zwischen Lahore und Islamabad umfährt, ist man einiges schneller. Wir hatten aber die Überlandstrasse nach Islamabad erwischt, welche durch die Dörfer geht. Das wusste unser Gastgeber zuerst nicht und hatte uns daher drei Stunden früher erwartet. Die Busse auf der Autobahn nach Islamabad verkehren offenbar direkt, mit mehr Komfort zum gleichen Preis und etwa doppelt so schnell, erzählte er uns, als wir gegen acht Uhr schliesslich ankamen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eine Wohnung für uns ganz allein</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-19_Islamabad/IMG_4917.jpg" alt="Wohnzimmer in Islamabad" class="wp-image-10851" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-19_Islamabad/IMG_4917.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-19_Islamabad/IMG_4917-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-19_Islamabad/IMG_4917-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-19_Islamabad/IMG_4917-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Wohnzimmer der drei Zimmer Wohnung war am Morgen sonnig, jedenfalls beim Fenster. </figcaption></figure>



<p>Unser Gastgeber, ein älterer Herr, führte uns zu seiner Zweitwohnung in Islamabad. Hier dürften wir so lange bleiben wie wir wünschten, meinte er. Die Wohnung verfügte über zwei Zimmer mit separatem Bad, Wohnzimmer, Küche und Glasfaseranschluss. Er liess seinen Assistenten Snacks und Früchte auftischen. Kurze Zeit später kamen noch weitere Freunde von ihm dazu. Anschliessend lud er uns zum Abendessen nach Islamabad in ein Restaurant im Stadtzentrum ein. Wir waren nun zu zahlreich, um nur mit einem Auto los zu fahren. Ein Nachbar hatte einen Freund zu Gast. Dieser Pakistaner, der in Deutschland mit seiner Speditionsfirma für Siemens die Medizin Ersatzteil Logistik betreibt, besuchte gerade über Neujahr seine Verwandten in Pakistan.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Hinweis 4 von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</h4>



<p>Zum <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel geht es hier</a>. Der vierte Hinweis:<br>Der Buchstabe <strong>o </strong>kommt<strong> zweimal </strong>im Lösungswort vor. Mehr Hinweise im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/14/islamabad-und-das-botschaftsviertel/">nächsten</a> Reisebericht.<br><br>Hast du das gesuchte Wort schon erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/12/lange-busreise-von-lahore-nach-islamabad/">lange Busreise von Lahore nach Islamabad</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Durch den Regen nach Tiflis</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/04/durch-den-regen-nach-tiflis/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 2019 15:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Georgien]]></category>
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<p>Es regnete in Strömen. Der laut redende Besitzer der Unterkunft bellte von der Haustüre zum Gartentor ein „Gute Reise und &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/04/durch-den-regen-nach-tiflis/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Durch den Regen nach Tiflis</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/04/durch-den-regen-nach-tiflis/">Durch den Regen nach Tiflis</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/04/durch-den-regen-nach-tiflis/">Durch den Regen nach Tiflis</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Es regnete in Strömen. Der laut redende Besitzer der Unterkunft bellte von der Haustüre zum Gartentor ein „Gute Reise und alles Gute“ durch den Regen. Nicht lange später kam ein Auto angefahren. Die beiden Männer hinter den angelaufenen Scheiben nahmen mich mit nach Zagatala. Dort zeigten sie mir, wo die Marshrutka Richtung Georgien fährt. Am Bushäuschen fragte ich erneut nach. Schliesslich kam eine Marshrutka. Sie fuhr jedoch nur bis Balakon. Um nach Georgien bzw. Tiflis zu fahren, müsse man nun umsteigen. Am Parkplatz standen zwei Marshrutkas mit georgischem Kennzeichen. Im wartenden Bus sassen bereits zwei Passagiere. Es dauerte eine Weile bis ich herausfand, dass der Bus erst in gut einer Stunde fahren würde. Somit hatte ich nun noch Zeit hier im Restaurant einige aserbaidschanische Manat zu verprassen. Als der Bus schliesslich losfuhr, ging es nicht lange und wir erreichten die Grenze.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Über die Brücke nach Georgien gehen</h4>



<p>Da man mir versicherte, dass der Bus über die Grenze fährt, liess ich mein Gepäck im Bus. Zusammen mit anderen Passagieren, spazierte ich über die Grenze. Allerdings verlor ich bald die Übersicht, wer sonst noch im Bus gewesen war. Ausreise und Einreise waren bald erledigt. Dazwischen lag nur eine kleine Brücke, die über einen Bergbach führte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1454.jpg" alt="" class="wp-image-7665" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1454.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1454-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1454-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1454-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein Blick zurück nach Aserbaidschan von der Brücke über dem Grenzbach Matsimistsqali.</figcaption></figure>



<p>Auf der georgischen Seite konnte ich nach der Einreise auch unkompliziert meine letzen aserbaidschanischen Manat in georgische Lari tauschen. Nun wartete ich auf den Bus. Als er schliesslich erschien, wurde ich herbeigerufen. Ich musste kurz mit dem Zöllner sprechen. Er wollte wissen, ob der Rucksack im Bus meiner sei. Als ich ihm dies versicherte, liess er den Fahrer und uns Passagiere einsteigen und weiterfahren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Umsteigen in Lagodekhi</h4>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/04/durch-den-regen-nach-tiflis/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Der Bus fuhr jedoch anscheinend doch nicht nach Tiflis. Denn bereits im ersten Ort nach der Grenze, in Lagodekhi, wurde ich gebeten auszusteigen. Nun musste ich an einem Schalter ein Ticket nach Tiflis (10 Lari) kaufen. Damit durfte ich in die bereitstehende Marshrutka einsteigen. Diese fuhr kurz darauf in Richtung Tiflis los. Unterwegs hielten wir bei einer Ansammlung von Marktständen. Dort wurden lokale Spezialitäten wie <a href="https://slowtraveltoasia.ch/keine-kerzen-sondern/">Churchkhela</a> (ჩურჩხელა) und <a href="https://youtu.be/T07LCm9tjgM">Lavashana</a> verkauft.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1457.jpg" alt="Die Marktstände am Strassenrand verkauften nicht Kerzen sondern Churchkhela." class="wp-image-7667" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1457.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1457-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1457-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1457-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Marktstände am Strassenrand verkauften nicht Kerzen sondern <a href="https://slowtraveltoasia.ch/keine-kerzen-sondern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Churchkhela</a>.</figcaption></figure>



<p>Später sprach ich mit meinem Sitznachbarn. Er brachte mir einige Georgische Worte und Speisen (Lakman, Shashlik, Samsa) bei. Als wir Tiflis erreichten, begleitete er mich zur Metrostation und spendierte mir die Fahrt mit seiner Metrokarte. Von der Metrostation war es nicht weit zum Hostel.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1469.jpg" alt="erste Bekanntschaft in Tiflis" class="wp-image-7672" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1469.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1469-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1469-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1469-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein Selfie in der Metro von Tiflis mit dem netten Georgier, der mir die Ankunft in Tiflis erleichterte.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Abendspaziergang mit Couchsurfing Kontakt</h4>



<p>Auf meine öffentliche Couchsurfing Anfrage haben sich Tekla und Elina gemeldet. Mit Tekla traf ich mich nach meiner Ankunft auf einen Stadtspaziergang. Wir spazierten am Sankt Gregor beim Freiheitsplatz vorbei. Dann runter in die Altstadt zum Theater und anschliessend zur Mutter von Georgien. Zum Abschluss fuhren wir mit dem Bus in den Park beim TV-Sendeturm. Am nächsten Tag trafen wir uns nachmittags nochmal für einen Spaziergang in einen der Parks von Tiflis.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478.jpg" alt="Tekla und Dominique in Tiflis" class="wp-image-7674" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Mit meiner Couchsurfing Stadtführerin Tekla Abends auf der Fussgängerbrücke über dem Fluss Mtkvari.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Ankunft meiner Reisebegleitung Katarina</h4>



<p>Am Abend spät, bzw. morgens früh kam Katarina in Tiflis an. Ich holte sie mit dem öffentlichen Bus ab. Für die nächsten drei Wochen würden wir zusammen durch Georgien und Armenien reisen. Nach dem Ausschlafen trafen wir den Couchsurfing Kontakt <a href="https://www.couchsurfing.com/people/elina-ke">Elina</a> zum Lunch im <a href="https://www.instagram.com/mamaterraveggie/?hl=en">Mama Terra</a>. Elina sprach sehr gut English und auch etwas Deutsch. Es war spannend mit ihr zu sprechen. Sie erzählte von einem Yoga Retreat, welches sie demnächst als <a href="http://www.tbilisiyogacave.com/teachers">Yoga-Instruktorin</a> leiten würde. Später erzählte sie uns, warum sie sich von ihrem Mann scheiden liess und wie die Gesellschaft in Georgien darauf reagiert. Solche Geschichten zu hören erleichtern das Eintauchen in die lokale Mentalität und Kultur sehr.</p>
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		<title>Campieren über Shamakhi</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/22/campieren-ueber-shamakhi/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 11:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Busfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Campen]]></category>
		<category><![CDATA[Campieren]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Friseur]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Marshrutka]]></category>
		<category><![CDATA[Shamakhi]]></category>
		<category><![CDATA[Zelte]]></category>
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<p>Mit einem Stadtbus fuhr ich aus Baku in Richtung Nord-Osten. Ich war nun eine ganze Woche in Baku gewesen. Darum &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/22/campieren-ueber-shamakhi/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Campieren über Shamakhi</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Mit einem Stadtbus fuhr ich aus <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/18/die-ersten-tage-baku/">Baku</a> in Richtung Nord-Osten. Ich war nun eine ganze Woche in Baku gewesen. Darum  machte ich mich auf den Weg ins Hinterland von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/aserbaidschan/">Aserbaidschan</a>. Mein Fernziel war <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/georgien/">Georgien</a>. Mit dem Zug wäre ich in einem Tag dort angekommen. Das andere Aserbaidschan hätte ich so jedoch verpasst. Darum beschloss ich per Bus und Autostop weiter zu reisen. Im Nord-Osten von Baku erwischte ich eine Marshrutka nach Shamakhi.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Zum Friseur in Shamakhi</h4>



<p>Das  Städtchen war nicht  besonders hübsch, aber auch nicht total heruntergekommen. Bei einem Coiffeur liess ich mich frisieren. Bemerkenswert fand ich, dass er mir die Haare angenehmerweise erst nach dem Schneiden wusch. Nach einem Selfie mit ihm ging ich einige Kleinigkeiten zum Kochen einkaufen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/168_Shamakhi/IMG_1062.jpg" alt="" class="wp-image-7586" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/168_Shamakhi/IMG_1062.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/168_Shamakhi/IMG_1062-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/168_Shamakhi/IMG_1062-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/168_Shamakhi/IMG_1062-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Kisi, einer der Friseure in Shamakhi, bescherte mir wieder kurze Haare.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Ab auf den Berg über der Stadt</h4>



<p>Von weitem sah ich den Hausberg von Shamakhi. Dort wollte ich hin um zu zelten. Ein älterer Herr nahm mich in seiner Limusinenversion eines Lada in die richtige Richtung mit. Er fuhr sogar extra für mich eine Querstrasse hinauf. So war ich nun wenige Meter vom oberen Stadtrand entfernt und bald oberhalb der Stadt. Hier hatte ich  Aussicht über die Stadt. Nach einer Weile beschloss ich, dass ich nicht auf dem Berg, sondern am Berg kampieren wollte. Ich versteckte mein Hab und Gut zwischen zwei Büschen. Nun wanderte ich auf den Hausberg. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Mobilfunk Chalet</h4>



<p>Oben entdeckte ich ein Chalet. Es war wohl einst als wunderschönes Ferienhaus geplant worden. Jetzt stand es offen. Es war nur spärlich möbliert und verlassen. Einzig ein Raum war mit einer Stahltüre verschlossen. Von aussen sah ich, dass dort drin die Server des Mobilfunkmastes standen. Die Fensterscheiben waren eingeschlagen und die Kühlung des Raums war ausser Betrieb. Als ich genug von der Aussicht gesehen hatte, ging ich zurück zu meinem versteckten Gepäck. Es war noch alles da.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Das Heulen der Wölfe?</h4>



<p>Ich stellte mein Zelt auf. Nun bekam ich Besuch von einigen Jugendlichen. Sie leisteten mir lange Gesellschaft und schauten mir beim Kochen zu. Einer zog sich etwas zurück und betete. Er war ein Hirte. Es wurde langsam dämmrig. Nun gingen alle ausser dem Hirten zurück in die Stadt. Dieser ging den Berg hinauf und kam später mit seinen Schafen und Geissen wieder. Nun blieb er nochmal bei mir für ein Gebet. Er wollte Allah bitten, mich zu beschützen. Als er damit  fertig war, verabschiedete er sich von mir. Ich solle mich in Acht nehmen vor den Wölfen. In der Nacht hörte ich tatsächlich zwischendurch ein Heulen. Einmal auch ganz in der Nähe von meinem Zelt. Es waren aber wohl eher die Wachhunde der weiter unten lebenden Hausbesitzer.</p>
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		<title>Aralsee 1960 und heute 2021 &#8211; Exkursion von Nukus</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/09/aralsee-1960-und-heute-2021-exkursion-von-nukus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2019 17:13:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Aralsee]]></category>
		<category><![CDATA[Baden]]></category>
		<category><![CDATA[Busfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Camping]]></category>
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		<category><![CDATA[Nukus]]></category>
		<category><![CDATA[Offroad Taxi]]></category>
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		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Taxi]]></category>
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<p>Moynaq lag 1960 noch am Aralsee. Die Lage der ehemaligen Hafenstadt ist heute fast surreal. Heute 2021 muss man von &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/09/aralsee-1960-und-heute-2021-exkursion-von-nukus/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Aralsee 1960 und heute 2021 &#8211; Exkursion von Nukus</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/09/aralsee-1960-und-heute-2021-exkursion-von-nukus/">Aralsee 1960 und heute 2021 &#8211; Exkursion von Nukus</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/09/aralsee-1960-und-heute-2021-exkursion-von-nukus/">Aralsee 1960 und heute 2021 &#8211; Exkursion von Nukus</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Moynaq lag 1960 noch am Aralsee. Die <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/11/22/aralsee-lage#Lage-der-ehemaligen-Hafenstädte">Lage der ehemaligen Hafenstadt</a> ist heute fast surreal. Heute 2021 muss man von dort ein ganzes Stück bis zum Aralsee fahren, denn seit 1960 wurde der Aralsee immer kleiner. Oben im Bild ist eine Illustration mit dem Aralsee 1960 und heute 2021  zu sehen. In dunkel blau die Grösse des Sees heute Die dunklen Konturen heben die ursprüngliche Grösse des Sees von 1960 hervor.</p>



<h1 class="wp-block-heading" id="ressourcen-zum-thema-aralsee">Ressourcen zum Thema Aralsee</h1>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="epyt-video-wrapper"><iframe loading="lazy"  id="_ytid_53576"  width="960" height="540"  data-origwidth="960" data-origheight="540" src="https://www.youtube.com/embed/m-7bhmxSqfY?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=3&#038;loop=0&#038;modestbranding=1&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;" class="__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload" data-vol="0"  data-epautoplay="1"  title="Usbekistan: Der Kampf ums Wasser"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
</div><figcaption>Wie es zur Katastrophe am Aralsee kam und was die Folgend sind, zeigt dieser Film eindrücklich. 8 Minuten dies sich lohnen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="buch-tipps-zum-thema-aralsee-okologische-katastrophe-und-wasserwirtschaft">Buch-Tipps zum Thema Aralsee, ökologische Katastrophe und Wasserwirtschaft</h2>



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<h2 class="wp-block-heading" id="der-aralsee-im-unterricht-vorbereitete-lektion-sowie-ein-film">Der Aralsee im Unterricht: vorbereitete Lektion sowie ein Film</h2>



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<h1 class="wp-block-heading" id="mein-erlebnisbericht-exkursion-zum-aralsee">Mein Erlebnisbericht &#8211; Exkursion zum Aralsee</h1>



<h2 class="wp-block-heading" id="aufbruch-zur-aralsee-exkursion-per-taxi">Aufbruch zur Aralsee Exkursion per Taxi </h2>



<p>Nach dem Frühstück im Hostel bestellte uns der Receptionist des Hostels in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/10/die-stadt-mit-dem-kunstmuseum-nukus/">Nukus</a> ein Taxi zum etwas ausserhalb liegenden Busbahnhof. Zusammen mit zwei anderen Reisenden, einem Spanier und einem Neuseeländer, fuhr ich von dort mit dem Bus nach Moynaq. Der Bus fuhr bereits um 8:50 Uhr statt um 9:00 los. Die Fahrt nach Moynaq kostet 15&#8217;000 uzs und dauert etwas mehr als drei Stunden. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/09/aralsee-1960-und-heute-2021-exkursion-von-nukus/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>An der Bushaltestelle in Moynaq nahm uns ein Herr kostenlos mit zum Schiffsfriedhof. Als er bemerkte, dass wir hier alles genau anschauen wollten verabschiedete er sich. Der Neuseeländer verabschiedete sich gegen 14 Uhr und nahm den letzen Bus zurück nach Nukus. Der Spanier und ich blieben bis gegen 15 Uhr beim Schiffsfriedhof von Moynaq.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="suche-nach-einem-fahrer-in-moynaq">Suche nach einem Fahrer in Moynaq</h2>



<p>Wir wollten versuchen einen Transport zum Aralsee zu finden. Als wir jedoch bemerkten, dass dies an der Strasse nicht möglich ist, suchten wir ein Hostel auf. Der Hostelbesitzer machte einige Telefonanrufe. Der Transport nach Aral koste 150 $ pro Auto, meinte er schliesslich. Die Fahrt zum Aralsee daure drei bis vier Stunden hin und etwa zwei bis drei Stunden zurück und sei nur als Rundtour erhältlich. Es fährt dort selten jemand nur hin oder nur zurück. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="557" height="600" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Satelitenbild_Aralsee_und_Aralkumwueste_2003.jpg" alt="Satelitenbild Aralsee 2003" class="wp-image-15213" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Satelitenbild_Aralsee_und_Aralkumwueste_2003.jpg 557w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Satelitenbild_Aralsee_und_Aralkumwueste_2003-279x300.jpg 279w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Satelitenbild_Aralsee_und_Aralkumwueste_2003-434x468.jpg 434w" sizes="(max-width: 557px) 100vw, 557px" /><figcaption>Bevor der Aralsee auszutrocknen begann, war Muinak ein kleines Hafenstädchen an seinem Ufer (<a href="https://media.diercke.net/omeda/800/9245E_1.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bildquelle</a>).</figcaption></figure>



<p>Wir beschlossen, am nächsten Tag nochmal nach einer günstigeren Variante zu suchen. Allerdings war der Preis im Vergleich mit Touren von Nukus aus, schon mehr als die Hälfte günstiger. Wir zelteten im Schiffsfriedhof. Zwischen Schiffen, die hier 1960 noch im Aralsee schwammen. Die Nacht war windstill und sternenklar. Der Schlafsack des Spaniers war nicht ganz warm genug.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="mangels-alternativen-den-transport-im-hostel-gebucht">Mangels alternativen den Transport im Hostel gebucht</h2>



<p>Am Morgen war wenig los auf der Strasse von Moynaq. Darum beschlossen wir nochmal im Hostel vorbei zu gehen. Dort buchten wir nun den Transport zum Aralsee. Der Besitzer bot uns während dem Warten auf den Fahrer ein Tee an. Und stellte auch noch etwas Wurst auf den Tisch. Mit dem WLAN des Hostels verging die halbe Stunde schnell. Es reichte gerade, um die Nachrichten der letzen 24 Stunden zu lesen und die wichtigsten zu beantworten. Wie versprochen war der Fahrer namens Furi (+998 944 503 010, +998 937 082 385) 30 Minuten später da. Er stand neben dem Lada im Hof des Hostels. (<em>Nachtrag: Am nächsten Tag trafen wir den Fahrer als Taxifahrer an der Busstation von Moynaq. Wer direkt hinfahren will, kann also direkt dort bei den Taxifahrern nach Furi fragen.</em>)</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="eine-wuste-dominiert-von-gasindustrie">Eine Wüste dominiert von Gasindustrie</h2>



<p>Die Strasse führte weiter als gedacht. Nach Moynaq kam noch ein Dorf namens Uchsay. Dann wurden die intakten Asphaltstücke kürzer. Etwa drei Kilometer ausserhalb des Dorfes war die erste Gasverarbeitungsanlage. Entlang der Piste folgten davon noch einige mehr. Später waren dann nebst der spärlich <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aralsee" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bewachsenen Wüstenlandschaft</a> vor allem Gasbohrtürme und Gasleitungen zu sehen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="uberraschend-zum-aral-canyon-viewpoint">Überraschend zum Aral Canyon Viewpoint</h2>



<p>Etwa nach 50 Kilometern bog der Fahrer nach Westen ab. Er fuhr über eine schmale Ruckelpiste. Am Horizont leuchtete eine lange Felsformation. Dieser näherten wir uns langsam in der nächsten Stunde. Kurz davor wurde ein Weg sichtbar, welcher auf die Felsformation führte. Von dort oben war das Ausmass des ehemaligen Aralsees nun zu erahnen. Etwas weiter öffnete sich ein Tal aus umgefallenen erodierten Felsstücken – den Aral Canyon. Diese eindrückliche Landschaft faszinierte uns sehr. Da anzukommen war für uns eine Überraschung, wir hatten nicht damit gerechnet, hier so etwas zu sehen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0424.jpg" alt="ein Sprung über dem Aral Canyon Viewpoint mit blick auf den trockenen Aralsee" class="wp-image-7448" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0424.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0424-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0424-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0424-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Wow so cool, ganz überraschend eine geniale Aussicht vom Aral Canyon Viewpoint.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="ab-ins-salzwasser-des-aralsees">Ab ins Salzwasser des Aralsees</h2>



<p>Nach etwa einer Stunde Fahrt auf dem Hochplateau, führte ein Weg runter an den Aralsee. Wir baten den Fahrer, uns an den See zu bringen. Bei einem kleinen Steg und einer Badeplattform hielt er. Diese Plattform musste wohl einst im Wasser gestanden haben. Jetzt war sie bereits etwa ein Dutzend Meter vom Wasser entfernt. Der Strand war über weite Strecken schlickig. Direkt neben der Plattform sank ich bis zu den Knien im Schlick ein. Nun deutete uns der Fahrer auf die andere Seite zu gehen. Dort war der Sand etwas fester. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59-1024x768.jpeg" alt="ein Bad im salzigen Aralsee 2020" class="wp-image-7464" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59-1024x768.jpeg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59-300x225.jpeg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59-768x576.jpeg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59-1536x1152.jpeg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59-624x468.jpeg 624w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Hier nehme ich ein Bad im kühlen Aralsee, eine abenteuerliche Erfrischung. </figcaption></figure>



<p>Das Wasser war kühl. Die Wasseroberfläche war mit einem rosa Film bedeckt. Darin schwammen kleine Krebse. Sie waren schwarz, grün oder orange. Nur die orangen bewegten sich noch, die anderen waren wohl schon tote Biomasse. Der Grund des Sees war an den meisten Stellen gerillt. Der Boden war nicht überall gleich fest. An einigen Stellen sanken wir leicht ein. Auch weit draussen im See konnten wir noch komfortabel stehen. Das Wasser war sehr salzig.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="aralsee-von-1960-heute-2021-schwer-vorstellbar">Aralsee von 1960 heute 2021 schwer vorstellbar</h2>



<p>Ich war zwar nun am Ufer des Aralsees. Doch wie der Aralsee 1960 noch ausgesehen hat, konnte ich mir heute 2021 trotzdem sehr schwer vorstellen. Damals wäre ich an dieser Stelle einige Meter unter Wasser gewesen. Die <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/11/22/aralsee-lage/">Lage des Ufers</a> vom Aralsee hat sich drastisch geändert. Heute kann man eigentlich nicht mehr von einem Aralsee sprechen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="498" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Karte_Aralsee_1960_heute-1024x498.png" alt="Kartenansicht Aralsee 1960 und heute" class="wp-image-15212" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Karte_Aralsee_1960_heute-1024x498.png 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Karte_Aralsee_1960_heute-300x146.png 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Karte_Aralsee_1960_heute-768x374.png 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Karte_Aralsee_1960_heute-832x405.png 832w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Karte_Aralsee_1960_heute.png 1209w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Auf diesem Kartenausschnitt mit dem Aralsee von 1960 und 2007 wird das Ausmass der Katastrophe heute deutlich (<a href="https://diercke.westermann.de/content/aralsee-landschaftswandel-1960-2007-978-3-14-100700-8-157-1-0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bildquelle</a>).</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="durch-das-seebecken-zuruck-nach-muynaq">Durch das Seebecken zurück nach Muynaq</h2>



<p>Nach dem Baden war es bereits drei Uhr. In der Nähe der ehemaligen Schwimmplattform stand ein Jurtencamp. Von dort näherte sich ein junger Mann mit seinem Vater. Er fragte uns, ob er mit uns nach Muynaq mitfahren dürfe. Da wir noch zwei Sitze frei hatten, nahmen wir ihn gerne mit. Die Fahrt nach Muynaq war nun im Vergleich zur Hinfahrt über das Hochplateau eher unspektakulär. Wir fuhren durch eine öde Landschaft mit dunklem eingetrocknetem Schlammboden. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0558.jpg" alt="die Strasse durch den ehemaligen Aralsee, 1960 war hier noch Wasser" class="wp-image-7463" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0558.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0558-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0558-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0558-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Durch den ehemaligen Aralsee von 1960 führt heute 2021 eine Piste, inks eine provisorische Bleibe.</figcaption></figure>



<p>In regelmässigen Abständen querten wir kleine Furchen, welche in Richtung See in die Landschaft gegraben worden waren. Ob diese Furchen durch den Rückgang des Wasserstand seit 1960 natürlich entstanden oder für die Landwirtschaft von heute gegraben wurden blieb mir schleierhaft. Nach etwa einer Stunde erreichten wir wieder den Ort, an dem wir am Morgen abgebogen waren. Von dort war es nochmal eine Stunde durch das Gasgewinnungsindustriegebiet bis nach Uchsay und Muynaq. Der Spanier übernachtete mangels gutem Schlafsack diese Nacht im Hostel. Ich zeltete nochmal auf dem Schiffsfriedhof.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="busfahrt-zuruck-nach-nukus">Busfahrt zurück nach Nukus</h2>



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<p>Bereits um 6 Uhr war ich wach. Der Wind war diese Nacht etwas heftiger gewesen. Am Morgen hatte er sogar zwei Heringe meines Zelts aus dem Sand gerissen. Die Sonne ging erst gegen sieben Uhr auf. Vom Schifffriedhof war es eine Stunde zu Fuss zum Busbahnhof von Muynaq. Ich erwischte aber einen Ortsbus (1000 uzs) zum Busbahnhof und war somit eine gute Stunde zu früh. Der Bus nach Nukus fährt täglich um 9, 12 und 15 Uhr. (Minibusse nach Kungrad fahren in unregelmässigen Abständen.)</p>



<h1 class="wp-block-heading" id="hintergrund-infos-zur-okologischen-katastrophe-am-aralsee">Hintergrund Infos zur ökologischen Katastrophe am Aralsee</h1>



<h2 class="wp-block-heading" id="bewassern-in-ariden-regionen-ohne-bodenversalzung">Bewässern in ariden Regionen ohne Bodenversalzung</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="800" height="274" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Dirke_Schema_des_Entstehens_und_der_Verhinderung_der_Versalzung_von_Bewaesserungsflaechen_in_ariden_Regionen.jpg" alt="Schema des Entstehens und der Verhinderung der Versalzung von Bewässerungsflächen in ariden Regionen" class="wp-image-15211" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Dirke_Schema_des_Entstehens_und_der_Verhinderung_der_Versalzung_von_Bewaesserungsflaechen_in_ariden_Regionen.jpg 800w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Dirke_Schema_des_Entstehens_und_der_Verhinderung_der_Versalzung_von_Bewaesserungsflaechen_in_ariden_Regionen-300x103.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Dirke_Schema_des_Entstehens_und_der_Verhinderung_der_Versalzung_von_Bewaesserungsflaechen_in_ariden_Regionen-768x263.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Dieses Schema zeigt, wie die Versalzung von Bewässerungsflächen in ariden Regionen verhindert würde (<a href="https://media.diercke.net/omeda/800/7381E_3.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bildquelle</a>).</figcaption></figure>



<p>Das Problem der Versalzung der Böden entsteht durch die Verdunstung von Bewässerungswasser. Der kapillar aufsteigende Bodenwasserstrom könnte jedoch gestoppt werden. Er würde abbrechen, wenn man den Grundwasserspiegel durch die Bewässerung nicht anheben, sondern dank Drainagegräben annähernd auf dem alten Niveau halten würde. So könnte man sicher stellen, dass das Grundwasser nicht verdunstet und somit die Böden nicht versalzt. So weitsichtig, war das Sowjetische Bewässerungssystem zur Baumwollproduktion jedoch leider nicht. Was in den letzten sechs Jahrzehnten zu einem stetig sinkenden Seespiegel am Aralsee führte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="hoffnung-auf-wiederherstellung-des-sees">Hoffnung auf Wiederherstellung des Sees</h2>



<p>Gemäss dem <a rel="noreferrer noopener" href="https://diercke.westermann.de/content/aralsee-landschaftswandel-1960-2007-978-3-14-100700-8-157-1-0" target="_blank">Dierke Weltatlas</a> konnte die Absenkung des Seespiegel des Aralsee 2008 gestoppt werden. Dies ist allerdings nur richtig für den kasachischen nördlichen Teil des Aralsees. Kasachstan bemüht sich dort mit Gegenmassnahmen den Seespiegel wieder anzuheben. &#8222;<em>Durch den Bau von Dämmen (z. B. Kok-Aral-Damm) und die Ausbesserung der oft undichten Bewässerungskanäle wird versucht, den Wasserstand im Kleinen (nördlichen) Aralsee anzuheben. Tatsächlich konnte sich der Wasserstand etwas erholen, ebenso sank der Salzgehalt ab. Der Syrdarja erreicht den Kleinen Aralsee mittlerweile wieder beständig. Auch die ökologischen Bedingungen haben sich dort verbessert, selbst Fischfang ist wieder möglich.</em>&#8220; Im südlichen usbekischen Teil des Aralsees sind heute 2021 keine Anstrengungen in diese Richtung auszumachen. Hier nutzt man die nun leichter zugänglichen Gasvorkommen und baut in Muynaq mit Hilfe der Chinesen grosse Hotels für den Katastrophen Massentourismus. </p>



<p><strong>Weisst du noch etwas anderes über den Aralsee? Schreibe gerne unten einen Kommentar.</strong></p>



<p><em>Info: Die auf dieser Seite verwendeten Links zu amazon.de sind Affiliate-Links. Das bedeutet, dass Amazon slowtraveltoasia pro verkauften Artikel ein paar Prozent Kommission zahlt – ein kleines Einkommen, welches die Recherche und Aufbereitung kostenloser Artikel wie diesen ermöglicht. Die verlinkten Bücher sind für dich deswegen NICHT teurer.</em></p>
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		<title>Der Campingplatz am Moränensee Iskandarkul</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/der-campingplatz-am-moeraenensee-iskandarkul/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2019 17:43:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bergsee]]></category>
		<category><![CDATA[Bus]]></category>
		<category><![CDATA[Busfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Campen]]></category>
		<category><![CDATA[Campieren]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
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		<category><![CDATA[Lokalbus]]></category>
		<category><![CDATA[Mini-Bus]]></category>
		<category><![CDATA[Möränensee]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Zelten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/der-campingplatz-am-moeraenensee-iskandarkul/">Der Campingplatz am Moränensee Iskandarkul</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Der Moränensee Iskandarkul ist ein beliebter Ort für Kurzferien in Tadschikistan. Von Sarvoda erreicht man Iskandarkul einmal täglich mit dem &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/der-campingplatz-am-moeraenensee-iskandarkul/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Der Campingplatz am Moränensee Iskandarkul</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/der-campingplatz-am-moeraenensee-iskandarkul/">Der Campingplatz am Moränensee Iskandarkul</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Der Moränensee Iskandarkul ist ein beliebter Ort für Kurzferien in Tadschikistan. Von Sarvoda erreicht man Iskandarkul einmal täglich mit dem Bus. An diesem Moränensee befindet sich ein Campingplatz.</p>



<p>Es war bereits Mittag. Meine Expedition zu den Kohleminen war beendet. Ich war zum Mittagessen bei der Familie eingeladen. Zügig lief ich also zurück ins Nachbardorf runter. Es war nur die Schwiegertochter mit den jüngsten Kindern zuhause. Sie bekochte mich köstlich und bestellte mir später ein Taxi. Damit fuhr ich zurück nach Sarvoda um von dort an den Iskandarkul (Moränensee) zu fahren. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9295-1024x683.jpg" alt="Die Schwiegertochter von Sharov mit Ihrem jüngsten Sohn, kurz bevor ich zum Iskandarkul aufbrach." class="wp-image-6043" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9295-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9295-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9295-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Schwiegertochter von Sharov mit Ihrem jüngsten Sohn. </figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Busfahrt zum Iskandarkul</h4>



<p>Mit viel Glück erwischte ich ausserhalb von Sarvoda einen Bus. Dieser Bus mit der Nummer 33 fährt einmal täglich von Dushanbe nach Kanchoch hinter dem Iskandarkul und zurück. Die Fahrt von Sarvoda nach Iskandarkul kostet nur 15 Somoni. Im Bus waren vor allem Arbeiter eines chinesischen Goldschürfer-Unternehmens. Beim Campingplatz am Moränensee Iskandarkul stieg einzig ich aus. Der Busfahrer erklärte mir, dass er in etwa 50 Minuten wieder hier vorbei fahre. So könne ich gleich heute wieder zurück fahren. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/der-campingplatz-am-moeraenensee-iskandarkul/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4 class="wp-block-heading">Campingplatz am Moränensee Iskandarkul mit Hostelzimmer</h4>



<p>Auf dem Campingplatz am Moränensee war nur ein Zelt aufgestellt. Wohnwagen gab es keine. Eine spanische Reisegruppe war offenbar in den kleinen Häuschen am Rande des Geländes einquartiert und besammelte sich für einen Nachmittagsbummel. Ich setzte mich auf eine Schaukelbank und genoss den Ausblick, ohne dabei die Zeit zu vergessen. Den einzigen Bus zurück wollte ich nicht verpassen. Denn ich war in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/24/die-stadt-an-der-grenze-zu-usbekistan-panjakent/">Panjakent</a> als Gast bei den Eltern von Bekannten aus Dushanbe angemeldet. Ausser wandern und Aussicht geniessen, ist am Iskandarkul wenig zu unternehmen. Schwimmen ist im See verboten. Das Wasser ist kalt. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Momente der Stille am Ufer</h4>



<p>Dieser Ausblick vom Campingplatz am Moränensee Iskandarkul ist wunderbar. Ich genoss die Aussicht auf die hinter einander aufgereiten Bergketten und die kühle türkis Wasseroberfläche.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9306-1024x683.jpg" alt="Ausblick vom Campingplatz am Moränensee Iskandarkul" class="wp-image-6047" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9306-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9306-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9306-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Iskandarkul ist ein Moränensee.</figcaption></figure>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/der-campingplatz-am-moeraenensee-iskandarkul/">Der Campingplatz am Moränensee Iskandarkul</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Busfahrt von Toktogul nach Osh via Jalalabad</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/30/busfahrt-von-toktogul-nach-osh-via-jalalabad/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2019 10:26:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bus]]></category>
		<category><![CDATA[Busfahrt]]></category>
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<p>Auf dem Weg zum Busbahnhof füllte ich am Dorfbrunnen meine Flaschen. Gegen halb neun war der Busbahnhof von Toktogul ziemlich &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/30/busfahrt-von-toktogul-nach-osh-via-jalalabad/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Busfahrt von Toktogul nach Osh via Jalalabad</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Auf dem Weg zum Busbahnhof füllte ich am Dorfbrunnen meine Flaschen. Gegen halb neun war der Busbahnhof von Toktogul ziemlich menschenleer. Die Sammeltaxi davor wollten alle nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/27/aussicht-ueber-biskek/">Biskek</a>. Weiter hinten stand ein einziger Bus. Der war aber mit , angeschrieben. In der Halle neben dem Parkplatz deutete ein Mann auf die Tafel an der Wand. Hier war zu lesen, dass der direkte Bus nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/das-alte-handelszentrum-von-kirgistan-osh/">Osh</a> bereits um sieben losfährt. Der einzige Bus in die richtige Richtung fuhr um 9:15 nach Jalalabad. Ich musste also nach Osh via Jalalabad.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/89_Toktogul_Osh/IMG_7542-1024x683.jpg" alt="Bus Abfahrtszeiten von Toktogul:
Osh und nach Osh via Jalalabad und Kara Kol" class="wp-image-5629" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/89_Toktogul_Osh/IMG_7542-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/89_Toktogul_Osh/IMG_7542-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/89_Toktogul_Osh/IMG_7542-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Abfahrtstafel im Busbahnhof von Toktogul. Es gibt weniger Busverbindungen als Destinationen.</figcaption></figure>



<p>Er tuckerte um den <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/29/ein-tag-am-toktogul-see/">Toktogul</a> See und später entlang des mehrmals aufgestauten Flusses Naryn. Das Ticket nach Jalalabad hatte 330 kgs gekostet. 10:06 hielten wir in Saragata, 11:32 in Karakul, 14:04 in Kochkor Ata. Gegen halb vier waren wir in Jalalabad. Unmittelbar nach Ankunft fuhr hier ein Bus nach Osh für 120 kgs. Ich musste mich zwischen die Sitzreihen auf einen Holzschemel setzen. Doch noch bevor der Bus losfuhr, bot mir ein Mann seinen Sitzplatz an und setzte sich selbst auf den Holzschemel.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Begegnung mit Gulperi</h4>



<p>Ich sass nun neben einer modern gekleideten Frau ohne Kopftuch. Sie sprach mich&nbsp;direkt auf Englisch an&nbsp;und erzählte mir, dass ihr Mann in Moskau arbeitet. Bald würde sie mit&nbsp;ihren zwei Kindern nach Moskau&nbsp;fliegen. Darum seien sie gerade auf dem Weg nach Osh.&nbsp;Sie wollten&nbsp;vor der Ausreise nochmal die Grossmutter besuchen.&nbsp;Viele Kirgisen&nbsp;arbeiten in Moskau. Nun vernahm ich direkt, was dies für die Familien heisst. Kirgisen können ohne Visum nach Russland reisen. Sie müssen sich einfach jedes Jahr bei der Behörde registrieren. Dies kostet offenbar 5000 Rubel pro Person. Zuerst dachte ich, dass Gulperi ihren Mann nur besuchen geht. Erst im Verlauf des Gesprächs verstand ich, dass sie demnächst auswandern werden.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Sackgeld dank Mini Level Marketing</h4>



<p>Gulperi hat Ökonomie studiert. Da&nbsp;sie aktuell alleine die Kinder betreut, kann sie nicht arbeiten gehen. Von zuhause aus, verdient sie sich ein Sackgeld als sogenannte Mini Level Marketing Agentin bei&nbsp;<a href="https://faberlic.com">faberlic.com</a>. Dies ist eine russische online Verkaufsplattform.&nbsp;Wer ein Netzwerk von&nbsp;Wiederverkäufern hat, verdient am generierten Umsatz mit. Je mehr Kunden&nbsp;ihreProdukte via&nbsp;Gulperi beziehen, desto mehr Sackgeld erhält sie.&nbsp;Der Kauf einer 2-3 Zimmer- Wohnung in Osh koste aktuell etwa 40‘000 Dollar.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kyrilisch üben</h4>



<p>Zusammen mit Gulperi übte ich&nbsp;wieder mal etwas kyrillisch. Dominique &#8211;&nbsp;Доминик und Gulperi гулпери. Gulperi bedeutet offenbar so etwas wie Blumenengel.&nbsp;Zuerst übten wir unsere Namen, dann den Namen ihres Sohnes:&nbsp;байзак.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Taxifahrt in die Innenstadt&nbsp;und mein Russisch</h4>



<p>Am Busbahnhof in Osh stand nur ein einziges Taxi. Beim Preis von 150 kgs für die Fahrt ins Stadtzentrum wurden wir handelseinig. Unsere Konversation war kurz: „Откуда ты? (Otkuda ty?)“ „швейцария (Shveytsariya)“ „Shveytsariya Capital is Stockholm?“ „Niet, is Bern – Stockholm is Capital швеция (Shvetsiya)“. Im Abendverkehr dauerte die Fahrt etwas länger ,als mein Navi vermutete und so herrschte bald wieder Stille.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ortung des neuen Gastgebers</h4>



<p>Mein Gastgeber aus Biskek hatte mit mir zusammen die genaue Geoposition seines Geburtshauses nachgeschaut. So konnte ich den Taxifahrer zielsicher anweisen, obwohl die Häuser in dieser Strasse nicht nummeriert sind. Kaum am Garagentor vorgefahren, wurde ich schon&nbsp;von meinen Gastgebern empfangen. Mein Russisch steckt noch in den Kinderschuhen. Somit war die Kommunikation&nbsp;herzlich lebhaft gestikulierend. Als die Tochter zum Abendessen zu&nbsp;Besuch kam,&nbsp;wurde sie die Übersetzerin&nbsp;für die Gespräche am Tisch.</p>
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		<title>Busfahrt nach Xiang Sheng</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/13/busfahrt-nach-xiang-sheng/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jul 2019 14:39:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Busfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Laden]]></category>
		<category><![CDATA[Mittagessen]]></category>
		<category><![CDATA[Tibet]]></category>
		<category><![CDATA[Toiletten]]></category>
		<category><![CDATA[Xiang Sheng]]></category>
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<p>Nach einem kleinen Frühstück im Hostel fuhren wir am frühen Morgen mit unserem Gepäck und Proviant mit dem Taxi zum &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/13/busfahrt-nach-xiang-sheng/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Busfahrt nach Xiang Sheng</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Nach einem kleinen Frühstück im Hostel fuhren wir am frühen Morgen mit unserem Gepäck und Proviant mit dem Taxi zum Busbahnhof. Die Fahrplanzeiten der öffentlichen Busse sind in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/13/die-stadt-mit-der-groessten-outdoor-gebetsmuehle-shangri-la/">Shangri-La</a> sehr beschränkt. Sie verkehren nur zwischen 7:30 und 18:30. Am Busbahnhof angekommen, mussten wir noch etwa eine halbe Stunde warten auf die Busfahrt nach Xiang Sheng.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Genügend Sitzplätze?</h4>



<p>Dann standen viele Menschen auf und stellten sich in eine Reihe beim Ausgang der Wartehalle. Wie immer in diesen Momenten, warteten wir mit Aufstehen, bis sich die Schlange verkürzt hatte. Dann gingen auch wir zur Dame, welche die Tickets kontrollierte. Auf unseren Tickets standen die Sitznummern 29 und 30. Der Bus hatte jedoch nur 25 Sitzplätze. Ein westlicher Tourist meinte, wir könnten uns wohl selbst einen Platz aussuchen. Wir hofften, der Bus sei nicht überbucht und setzten uns auf zwei noch freie Sitze.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fahrt durch das autonome Gebiet Tibet?</h4>



<p>Wir waren etwas aufgeregt, ob die Reise wohl, wie unsere Routenplanungsapp vermuten liess, durch das autonome Gebiet Tibet gehen würde oder doch nicht? Nach einer Stunde Fahrt wurde klar, der Bus fährt eine andere Route, welche nicht durch dieses, uns untersagte Gebiet von Tibet führt. Die Aussicht wurde bald eindrücklich und spannend. Wir fuhren zwischen hohen Bergspitzen und reissenden Flüssen auf scheinbar ziemlich neu erbauten Strassen. Ab und zu wurde die Fahrt erschwert, weil ein Strassenabschnitt von einem Erdrutsch oder Steinschlag zugeschüttet war. so dass auf einem provisorisch erbauten Weg durch die Gesteinsmassen gefahren werden musste. Es fühlte sich etwas riskant an, auf diesen Strassen zu fahren. Das schien aber nur uns Touristen zu kümmern.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Mittagspause</h4>



<p>Auf etwa halber Strecke hielt der Bus etwa 30 Minuten bei einer kleinen Ansammlung von Häusern an. Im einzigen Restaurant hielt die Wirtin vier Speisen bereit, welche frei kombiniert werden konnten. Als Vegetarier blieben für uns zwei Speisen nebst Reis übrig.Neben dem Restaurant befand sich ein Laden, der erstaunlich vieles verkaufte.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/63_Anreise_XiangSheng/IMG_4862-1024x683.jpg" alt="Allerlei Laden am Stopp auf der Busfahrt nach Xiang Sheng" class="wp-image-4354" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/63_Anreise_XiangSheng/IMG_4862-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/63_Anreise_XiangSheng/IMG_4862-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/63_Anreise_XiangSheng/IMG_4862-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Laden oben auf dem Pass bietet ein erstaunlich breites Sortiment an. Frischwaren gibts aber nicht.</figcaption></figure>



<p>Die Toilette beschrieb Tama als die hässlichste, die sie während der Reise gesehen habe. Es war die einfachste Art einer Squat-Toilette Marke Eigenbau. Sie bestand im Wesentlichen aus einem Fliesenboden mit einem Schlitz ohne wirklich funktionierenden Ablauf. Den Rest überlassen wir lieber eurer Phantasie. Doch was wäre reisen, wenn alles so wäre, wie wir es von zu Hause gewohnt sind?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Umsteigen kurz vor dem Ziel</h4>



<p>Knappe 20 Kilometer vor dem Ende unserer Busfahrt nach Xiang Sheng forderte uns der Busfahrer auf auszusteigen. Zuerst ignorierten wir ihn und blieben sitzen. Dann dämmerte uns erst, dass wir wahrscheinlich in den Bus umsteigen mussten, welcher inzwischen neben unserem geparkt hatte. Dieser brachte uns tatsächlich zum Busbahnhof von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/13/eine-graue-transitstadt-xiang-sheng/">Xiang Sheng</a>. Zu unserer Erleichterung hatte die Fahrt zwei Stunden weniger lange gedauert als im Hostel angeschrieben war. Dank den grossen Investitionen Chinas in den Bau von Infrastruktur sind die Angaben zu Fahrzeiten oft schon nach wenigen Monaten veraltet.</p>
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		<title>Busfahrt durch Laos nach Luang Prabang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jun 2019 18:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laos]]></category>
		<category><![CDATA[Busfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Luang Prabang]]></category>
		<category><![CDATA[Massage]]></category>
		<category><![CDATA[Pakse]]></category>
		<category><![CDATA[Vang Vieng]]></category>
		<category><![CDATA[Vientiane]]></category>
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<p>Da unser Aufenthalt in Laos auf acht Tage beschränkt war, beschlossen wir nur zwei Destinationen zu besuchen. Unser China-Visum zwang &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/28/busfahrt-nach-luang-prabang/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Busfahrt durch Laos nach Luang Prabang</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/28/busfahrt-nach-luang-prabang/">Busfahrt durch Laos nach Luang Prabang</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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<p>Da unser Aufenthalt in Laos auf acht Tage beschränkt war, beschlossen wir nur zwei Destinationen zu besuchen. Unser China-Visum zwang uns also einige schöne Orte in Laos auszulassen. Don Det hatten wir nun gesehen, jetzt ging es auf nach Luang Prabang. Die Fahrt würde zwei Tage dauern. Die erste Etappe war ein Bus nach Pakse.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Essen und Massage in Pakse</h4>



<p>Dort kamen wir am Nachmittag an. Wir nutzten die Zeit um ein vietnamesisches Abendessen zu geniessen. Im Restaurant fanden wir ein Inserat eines Massage-Instituts, welches Blinden eine Arbeit bietet. Spontan entschieden wir, uns dort massieren zu lassen. </p>



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<h4 class="wp-block-heading">Tucktuck an die Hauptstrasse von Pakse</h4>



<p>Gegen Abend waren wir zurück im Speditionsbüro. Von dort wurden wir zusammen mit einem Engländer von einem Tucktuck abgeholt. Das Tucktuck brachte uns an eine Hauptstrasse und wartete mit uns auf den Nachtbus, welcher nach zehn Minuten anhielt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Nachtbus nach Vientiane</h4>



<p>Wir bekamen die vier Betten zu hinterst im Bus zugeteilt. Der Nachtbus in die Hauptstadt Vientiane sollte gemäss unseren Angaben gegen sieben Uhr morgens dort ankommen. Wir erreichten den Busbahnhof gegen 9 Uhr. Nach langem Warten wurden wir gegen zehn Uhr abgeholt und in das Stadtzentrum gebracht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Bus nach Vang Vieng</h4>



<p>Dort stand ein Bus bereit. Dieser würde uns zusammen mit zwei Amerikanern nach Vang Vieng bringen. Die zwei Amis, welche seit längerem in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/china/">China</a> leben und als  Englischlehrer tätig sind, machten einen Wochenendausflug nach Vang Vieng. Sie waren gerade zwei Stunden vorher in Vientiane gelandet. In Vang Vieng wollten sie in einem Wildbach <a href="https://www.welt.de/reise/Fern/article113070704/Die-Zeit-der-Sauf-Orgien-in-Vang-Vieng-ist-vorbei.html">Tubing</a> machen, das heisst  auf einem Lastwagenschlauch den Wildbach runter fetzen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Bus nach Luang Prabang</h4>



<p>Unsere Reise ging eine knappe halbe Stunde nach Ankunft in Vang Vieng weiter nach Luang Prabang. Die Fahrt dauerte erneut 4 Stunden und führte über einige Pässe durch atemberaubende Landschaften. Unterwegs waren einige Baustellen sichtbar. Die Chinesen bauen aktuell gerade eine Bahnverbindung nach Vientiane. Erst nach Sonnenuntergang erreichten wir Luang Prabang. In der Dämmerung suchten wir uns ein Hostelzimmer. Die Preise waren deutlich höher als in Don Det. Da wir mehrere Nächte blieben, konnten wir jedoch etwas verhandeln.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/28/busfahrt-nach-luang-prabang/">Busfahrt durch Laos nach Luang Prabang</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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