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	<title>workaway Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>workaway Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Frederike trifft auf Corona  im Iran</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2020 12:56:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
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<p>In diesem Beitrag beschreibt&#160;Frederike&#160;ihre&#160;geplante&#160;Reise&#160;nach Australien&#160;und wie Corona&#160;ihre&#160;Pläne verändert hat &#8211; viel Vergnügen beim Lesen:&#160;Mein Name ist Frederike Wrage. Mein Plan &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/29/frederike-trifft-auf-corona-im-iran/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Frederike trifft auf Corona  im Iran</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p><em>In diesem Beitrag beschreibt&nbsp;Frederike&nbsp;ihre&nbsp;geplante&nbsp;Reise&nbsp;nach Australien&nbsp;und wie Corona&nbsp;ihre&nbsp;Pläne verändert hat &#8211; viel Vergnügen beim Lesen:&nbsp;</em>Mein Name ist Frederike Wrage. Mein Plan war es von Deutschland nach Australien zu meiner Schwester zu reisen ohne auf dem Weg dorthin in ein Flugzeug zu steigen. Fortbewegt habe ich mich per Anhalter oder auch mal per Bus, Zug oder Schiff. Als ich mich im Januar in Georgien auf meine <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/02/auf-dem-landweg-nach-indien/">Weiterreise Richtung Osten</a> vorbereitete, hörte ich das erste Mal von Corona. Irgendwo in China sollte sich ein Virus verbreiten. „&#8230;kein Problem für mich“, dachte ich mir. Schließlich hatte ich gerade meine Reiseroute&nbsp;mangels Visum für China in den südlicheren Teil Asiens verschoben. Ab Georgien wollte ich über Aserbaidschan, Iran und Pakistan nach Indien. Dort sollte es dann langsam über Myanmar und Thailand Richtung Süden gehen.</p>



<h4>Von Aserbaidschan in den Iran</h4>



<p>Anfang Februar nach einem unschönen Couchsurfing Erlebnis in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/18/die-ersten-tage-baku/">Baku</a> checkte ich spontan in ein Hostel in der Innenstadt ein. Dort wurde meine Körpertemperatur kontrolliert. Ich solle mich bei Grippensymptomen sofort an ein Krankenhaus wenden. Da meine Temperatur aber in einem gesunden Bereich lag, war kein Arztbesuch notwendig. Und so überquerte ich schon wenige Tage später freudig aufgeregt die Grenze in den Iran. In Aserbaidschan hatte ich mich nicht sonderlich wohl gefühlt und war froh in ein Land einzureisen, in welchem ich mich respektiert fühlte. Zuerst besuchte ich einige Orte im Norden des Landes. Dabei blieb ich ausschließlich bei iranischen Familien, die ich über Couchsurfing kennen gelernt hatte. Diese Besuche waren jeweils sehr intensiv! Ich lernte viel über die Kultur und das Leben im Iran kennen, die Tage waren vollgepackt mit gemeinsamen Mahlzeiten, Ausflüge ans Meer oder Dörfer in der Umgebung und langen Unterhaltungen über die Situation des Landes.&nbsp;</p>



<h4>Etwas mehr Ruhe im Hostel</h4>



<p>Obwohl ich eine tolle Zeit bei den Familien hatte, entschied ich mich, als ich nach Kashan kam, mir dort ein Bett im Hostel zu nehmen. Mal zwei Tage für mich sein, würde mir bestimmt gut tun! Als ich mir abends mit Albena aus Österreich und dem Hostelbesitzer Ali die Hände an einem heißen Chai aufwärmte, lass&nbsp;Ali uns einen Bericht aus den Nachrichten vor: in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie_im_Iran">Ghom</a>, dem Mekka Irans, wurden fünf Coronafälle bestätigt! An Ghom war ich auf dem Weg nach Kashan vorbeigefahren. Somit sollte es mich nicht weiter auf meinem Weg Richtung Pakistan beeinträchtigen, dachte ich mir. Je weiter ich jedoch reiste, desto unruhiger wurden die Iranis um mich herum. Niemand wollte mir mehr die Hand geben und ich wurde dazu aufgefordert mir ständig Hände zu waschen, wenn wir nach Hause kamen. Ich tat&nbsp;dies natürlich, auch wenn mir der Umgang&nbsp;mit der Situation&nbsp;recht dramatisch vorkam.</p>



<h4>Plötzlich waren alle Grenzen geschlossen</h4>



<p>Nur wenige Tage nachdem ich Kashan verlassen hatte, erfuhr ich in den Nachrichten, dass innerhalb&nbsp;von&nbsp;wenigen Stunden alle umliegenden Länder, abgesehen von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/aserbaidschan/">Aserbaidschan</a>, ihre Grenzen zum Iran geschlossen hatten! Ich wurde über Whatsapp in eine Gruppe mit anderen Reisenden eingeladen, die nun, genau wie ich, im Iran feststeckten. Ich zögerte etwas zu lange bei meiner Überlegung, ob ich spontan zurück an die Grenze zu Aserbaidschan reisen sollte, um von dort einen Flug nach Pakistan oder Indien zu nehmen. Zurück nach Aserbaidschan wollte ich eigentlich nicht. Als ich mich dann aber doch auf den Weg machte und fast 24 Stunden mit wenig Schlaf bis zur Grenze reiste, stand ich dort&nbsp;vor verschlossenen Toren. Eine halbe Stunde vorher seien noch Reisende durchgelassen worden, berichtete der Grenzbeamte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Astara.jpg" alt="Mehran und seine Mutter kümmerten sich um uns, als ich und Vishnu abends völlig übermüdet an der Grenze zu Aserbaidschan in Astara ankamen." class="wp-image-11788" width="744" height="558" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Astara.jpg 373w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Astara-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Astara-205x155.jpg 205w" sizes="(max-width: 744px) 100vw, 744px" /><figcaption><em>Mehran und seine Mutter kümmerten sich um uns, als ich und Vishnu abends völlig übermüdet an der Grenze zu Aserbaidschan in Astara ankamen.</em></figcaption></figure>



<h4>Keine Fähren im persischen Golf mehr</h4>



<p>Auch der Fährbetrieb im Süden des Landes sei eingestellt worden. So konnte ich auch nicht in den Oman übersetzen, was ich mir als Alternative überlegt hatte. Die folgenden Tage waren gefüllt mit viel Informationssuche. Ich liess mich in einem Hostel in Teheran nieder, in dem ich auch andere Reisende traf. Alle hatten das selbe Ziel: wieder aus dem Iran rauszukommen. Die meisten waren wie ich auf einer größeren Reise und wollten ebenfalls das Ende ihrer Reise nicht sehen. Da bleiben war&nbsp;nicht&nbsp;wirklich&nbsp;eine&nbsp;Option, da die Regierung alle Reisenden aus dem Land haben wollte. Gästehäuser und Hostels wurden geschlossen, Touristenattraktionen und Restaurants ebenfalls. Der Iran ist auch nicht gerade für gute medizinische Versorgung bekannt. Die Einheimischen wollten uns dort nicht mehr haben. Sie hatten Angst!</p>



<h4>Die gastfreundliche Stimmung kippte</h4>



<p>Die Taxi- und Busfahrer nahmen einen nicht mehr mit, mein kurzzeitiger Reisebegleiter Vishnu aus Indien wurde ständig skeptisch gefragt, aus welchem Land er kommen würde. Wobei immer ein erleichterndes Aufatmen folgte, wenn er „Indien“ antwortete. Den chinesischen Reisenden aus unserem Hostel hingegen ging es noch schlimmer. Teilweise mit Besen wurden sie vor Geschäften vertrieben, um ja nicht den Laden zu betreten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="691" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Isfahan-e1593943638160-1024x691.jpg" alt="Der Imam-Sqare bildet normalerweise die touristische Hauptattraktion Isfahans. Hier war ich Ende Februar vermutlich nicht nur die einzige Touristin, sondern auch fast die einzige Person." class="wp-image-11789" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Isfahan-e1593943638160-1024x691.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Isfahan-e1593943638160-300x202.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Isfahan-e1593943638160-768x518.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Isfahan-e1593943638160-694x468.jpg 694w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Isfahan-e1593943638160.jpg 1456w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Imam-Sqare bildet normalerweise die touristische Hauptattraktion Isfahans. Hier war ich Ende Februar vermutlich nicht nur die einzige Touristin, sondern auch fast die einzige Person.</figcaption></figure>



<p><em>Der Imam-Sqare bildet normalerweise die touristische Hauptattraktion <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/21/ein-tag-in-isfahan/">Isfahans</a>. Hier war ich Ende Februar vermutlich nicht nur die einzige Touristin, sondern auch fast die einzige Person.</em></p>



<h4>Kontakt mit der deutschen Botschaft</h4>



<p>Ich kontaktierte meine Botschaft mit der Bitte um Unterstützung. Das Buchen von Flügen wurde geradezu unmöglich. Kaum eine internationale Fluglinie flog noch über den Iran und die wenigen iranischen Fluglinien, die noch ins Ausland flogen, erforderten eine iranische&nbsp;Bankkarte zum Bezahlen der Flüge. Ein Land nach dem anderen schloss seine Flughäfen für Flugzeuge aus dem Iran kommend oder liess nur Menschen mit&nbsp;ausgewählten&nbsp;Nationalitäten an Bord. Ich fing an mich sehr unwohl zu fühlen! Dieses Virus liess&nbsp;hässliche Seiten der Menschen ans Licht kommen. Die Deutsche Botschaft meldete sich fünf Tage später zurück. Sie informierte mich lediglich in Form eines Newsletters, dass der Iran nun nicht mehr für eine Reise zu empfehlen sei, und man zur Zeit von Reisen dorthin absehen solle. Falls man gerade im Iran sei, sollte man zusehen schleunigst dort wegzukommen! Besonders hilfreich war diese Information nicht!</p>



<h4>Französische Botschaft&nbsp;zeigte sich&nbsp;hilfsbereit</h4>



<p>Im Hostel lernte ich Leila aus der Schweiz kennen.&nbsp;Sie empfahl mir ein Reisebüro, um mit deren Hilfe einen Flug zu buchen. Meine erste Idee war es nach Bangkok zu fliegen, dort ein paar Tage zu verbringen und dann von dort weiter nach Indien zu reisen, um meinen Trip von da aus fortzusetzen. Doch&nbsp;bald&nbsp;erfuhr ich, dass immer mehr Länder keine Reisenden mehr einlassen würden, die einen thailändischen Stempel im Pass haben&nbsp;würden. Gleichzeitig gab mir eine Französin den Kontakt ihrer Botschaft. Sie habe direkt ein Flugticket erhalten, nachdem sie sich dort gemeldet hatte. Ich solle mich an meine eigene Botschaft wenden, sagte man mir am Telefon. „Die interessiert es nicht“, sagte ich mehr zu mir selbst als zu der freundliche Dame und legte auf. Fünf Minuten später klingelte mein Handy. Die Französische Botschaft würde mir in fünf Tagen einen Platz auf deren Evakuierungsflug nach Paris anbieten!&nbsp;</p>



<h4>Dank einem Reisebüro einen Rückflug gefunden</h4>



<p>Parallel kontaktierte mich am späten Nachmittag das Reisebüro.&nbsp;Am&nbsp;nächsten&nbsp;Tag um 6:00 Uhr morgens&nbsp;sei&nbsp;noch ein Platz im Flugzeug nach Amsterdam frei geworden. Ich stimmte direkt zu und noch am selben Abend drückte ich dem Agenten Nojan meine Euros in die Hand. Noch drei weiteren Reisenden konnte ich eine Heimreise ermöglichen.&nbsp;Denn ich hatte genügend Bargeld aus Deutschland mitgebracht.&nbsp;Einige der anderen Reisenden hatten nicht mehr ausreichende Reserven dabei,&nbsp;da man im Iran mit Visa- oder Mastercard keinen Zugriff auf Geldautomaten (ATM) hat. Und so sass&nbsp;ich am nächsten Morgen um 6:00 Uhr völlig überstürzt, traurig und aufgeregt im Flugzeug nach Amsterdam. Auf so eine spontane Abreise war ich nicht vorbereitet. Es machte mich traurig dieses Land, das mir so gut gefallen hatte, und deren Bewohner, die mir so freundlich begegnet waren, so überstürzt zu verabschieden. In dem Moment war es nur schwer akzeptierbar, dass meine Reise nun vorbei sein sollte.</p>



<h4>Rückblick auf meine Entscheidung</h4>



<p>Im Nachhinein war es für mich die richtige Entscheidung. Unter diesen Bedingungen &#8211; Corona im Iran &#8211; war das Reisen nicht mehr genießbar. Und doch freue ich mich auf die Zeit, wenn die Welt wieder bereisbar&nbsp;wird&nbsp;und ich mein Abenteuer fortsetzen kann, wo ich&nbsp;es doch so&nbsp;unerwartet unterbrechen musste.</p>



<h4>Dominique über&nbsp;die Gastautorin Frederike</h4>



<pre class="wp-block-preformatted">"Ich habe&nbsp;Frederike&nbsp;aus Norddeutschland&nbsp;im&nbsp;November&nbsp;2019 in&nbsp;Tifilis&nbsp;im Hostel getroffen.&nbsp;Sie war schon eine Weile in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/georgien/">Georgien</a>. Bald wollte sie bei einer Familie auf einem Bauernhof ein <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/26/das-staedtchen-am-fluss-zwischen-den-bergen-yangshuo/">Workaway</a> machen. Sie überlegte gerade, ob sie durch <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/russland/">Russland</a> und <a href="https://slowtraveltoasia.ch/china/">China</a> in Richtung Südostasien&nbsp;weiter reisen oder doch in den <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/iran/">Iran</a> und durch <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/pakistan/">Pakistan</a> nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/indien/">Indien</a> reisen wolle. Ich erzählte ihr von meinen Visum Erfahrungen für Russland und&nbsp;China."</pre>



<h4><strong>Gastbeitrag Serie</strong> &#8220;<strong>Glücklich Reisen in Zeiten von Corona?</strong>&#8220;</h4>



<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/30/gluecklich-reisen-trotz-corona/"><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/30/gluecklich-reisen-trotz-corona/">Hier gehts zur Serie Übersicht</a> und weiteren Gastbeiträgen.</a></p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/29/frederike-trifft-auf-corona-im-iran/">Frederike trifft auf Corona  im Iran</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Tobia und Florence berichten von ihrer Fahrradreise durch die Welt</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/28/fahrradreise-durch-die-welt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2020 07:18:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Armenien]]></category>
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<p>Tobia und Florence berichten von ihrer Fahrradreise durch die Welt und wie sich ihre Reise aufgrund von Corona verändert hat.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/28/fahrradreise-durch-die-welt/">Tobia und Florence berichten von ihrer Fahrradreise durch die Welt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/28/fahrradreise-durch-die-welt/">Tobia und Florence berichten von ihrer Fahrradreise durch die Welt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Tobia hatte nach seinem Masterabschluss das Bedürfnis herunterzufahren, sich mit sich selbst und mit der Natur wieder zu verbinden und Lust auf ein rauhes Abenteuer. Mit seinem Fahrrad zog er im Mai 2019 los, ohne klares Ziel oder zeitliche Limite. Florence schloss im September 2019 ebenfalls ihr Studium ab und holte ihren Freund Tobia mit dem Zug in Georgien ein. Seither sind sie zusammen auf ihren sehr alten umfunktionierten Bikes Richtung Osten weitergetrampelt. Im folgenden Bericht schreiben Tobia und Florence von ihrer Fahrradreise durch die Welt und wie sich ihre Reise aufgrund von Corona verändert hat &#8211; viel Vergnügen beim Lesen.</p>



<h4>Schweren Herzens direkt vom Iran nach Indien</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-1024x768.jpg" alt="Die ersten paar Tage zusammen, in der Höhe (Svaneti, Georgien)" class="wp-image-11793" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-1024x768.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-768x576.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-1536x1152.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-2048x1536.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-624x468.jpg 624w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-205x155.jpg 205w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Florence neben dem Zelt. Die ersten paar Tage zusammen in der Höhe von Georgien in Svaneti.</figcaption></figure>



<p>Der Weg hat uns von Georgien durch Aserbaidschan in den gastfreundlichen und wunderschönen Iran geführt. Nach dem Mord an General Suleimani anfangs Januar 2020 wurde die politische Situation immer heisser. Dann haben wir uns schweren Herzens entschieden mit dem Flugzeug eine Etappe (Pakistan) zu überspringen und nach New Delhi zu fliegen. Im chaotischen Indien haben wir uns sehr wohl gefühlt und den extremen kulturellen und sozialen Unterschied bestaunt und genossen. Obwohl es natürlich ab und zu – speziell am Anfang &#8211; viel Geduld und Energie gekostet hat.</p>



<h4>Den Lockdown vorausgeahnt</h4>



<p>Im Dezember, als die Medien zum ersten Mal über das damals neue und unbekannte Virus in China berichteten, haben wir schon von der Möglichkeit gesprochen, irgendwo in Süd-Ost Asien stecken zu bleiben. Es schien uns schwierig zu greifen und begreifen. Wir haben aber geahnt, dass es für uns ein Problem werden könnte, falls die Länder alle die Grenzen schliessen würden. Und so ist es auch gekommen.</p>



<h4>Plötzlich ging auch in Indien die Angst um</h4>



<p>Wir haben es gespürt wie das Virus oder besser gesagt die sozialen und psychologischen Auswirkungen davon, sich langsam in das Land geschlichen haben. Dann ging es aber plötzlich schnell. Innerhalb zwei, drei Tagen konnten wir es in den Augen der Menschen lesen: sie haben Angst. Vor allem wurden sie gegenüber Ausländern misstrauisch. Ausländer = Corona. Eines Abends, als wir für einmal unser Zelt trocknen wollten und im Stadtzentrum in einem Tempel ein Zimmer bezogen hatten, sammelte sich plötzlich eine unruhige Gesellschaft auf der Strasse. Dreissig Männer diskutierten animiert, ob sie uns nicht besser weiterschicken sollten. Diese Angst der Leute ging uns bald unter die eigene Haut, obwohl nichts Gefährliches passierte, war es ein schreckliches Gefühl.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-1024x768.jpg" alt="Fahrradreise durch die Welt. Das Fahrradleben ist schön weil es schwer ist." class="wp-image-11796" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-1024x768.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-768x576.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-1536x1152.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-2048x1536.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-624x468.jpg 624w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-205x155.jpg 205w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Tobia: &#8220;Das Fahrradleben ist schön weil es schwer ist.&#8221;</figcaption></figure>



<h4><strong>Situation in Indien abwarten</strong></h4>



<p>Wir hatten vor die Situation in Indien abzuwarten und haben einen netten <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="http://workaway.info" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Workaway</a> Ort aufgesucht, der uns für diese Zeit aufnahm. Der Weg dorthin war aber kein Vergnügen mehr, mit unzähligen Stunden in Polizeistationen und mehreren showmässigen, für die Presse aufbereiteten, COVID-19 Tests.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-1024x768.jpg" alt="Bekanntschaft mit der indischen Polizei gemacht auf der Fahrradreise durch die Welt." class="wp-image-11795" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-1024x768.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-768x576.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-1536x1152.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-2048x1536.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-624x468.jpg 624w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-205x155.jpg 205w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Florence und Tobia haben Bekanntschaft mit der indischen Polizei gemacht.</figcaption></figure>



<h4><strong>Lockdown an sicherem Ort überstanden</strong></h4>



<p>Auch wenn wir einen sicheren und schönen Ort gefunden hatten, mussten wir uns oft mit dem Virus beschäftigen. Die Situation erforderte ein ständiges Hinterfragen und Neuauswerten. Besteht die Möglichkeit auf Hungersnot in Indien? Was passiert, wenn ich aus irgendeinem Grund ein Spital brauche? Sind unsere Familien bekümmert zuhause? Wird es in den nächsten Monaten überhaupt wieder möglich sein weiter oder nachhause zu reisen? Schliesslich haben wir nach einem Monat Lockdown entschieden die Reise abzubrechen. Oder besser gesagt, dass die Schweiz Myanmar als die nächste Etappe unserer Fahrradreise durch die Welt, ersetzen wird.</p>



<h4>Selber Verantwortung übernehmen</h4>



<p>Wir haben immer gesagt ein Reisender muss sich seiner Verantwortung bewusst sein und diese übernehmen. Wenn wir ins exotischste Land wollen, dann müssen wir uns auch bewusst sein, dass wir nicht immer ein Recht auf Direkthilfe haben, auch nicht als Schweizer. Trotzdem, war es nicht einfach zu akzeptieren, dass wir einfach zu weit weg waren, um in einer Woche einen Schweizer Rückkehrflug zu boarden. Durch unsere und andere Botschaften, aber auch speziell dank einem sehr solidarischen und nützlichen Netzwerk von Fahrradreisenden, haben wir trotz allem noch gute Lösungen gefunden und sind den Umständen entsprechend schnell nach Hause gekommen. Mit speziellem Laissezpasser der Regierung, einem Tag Taxifahrt, drei Tage in einem Bus der spanischen Botschaft, einem KLM Flug nach Amsterdam und einer Zugfahrt sind wir in Basel wieder auf Schweizer Boden gelandet. Von da sind wir aber auf dem Fahrrad noch eine Weile weitergefahren, damit auch Geist und Seele nachkommen konnten. Eine Rückkehr in drei Etappen!</p>



<h4>Dominique über seine Bekanntschaft mit dem Gastautor Tobia</h4>



<pre class="wp-block-preformatted">"Ich habe Tobia im November 2019 in Armenien und zwar in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/09/warten-auf-das-iran-visum/">Yerevan</a> im Hostel getroffen. Als wir unsere Nummern tauschten, wartete er gerade auf seine Freundin Florence, welche er in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/georgien/">Georgien</a> wiedersehen würde. Er lud mich zu einem Gruppechat zum Thema <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/11/kostenlose-vorschau-des-baluchistan-reiseprotokolls/">Baluchistan Crossing</a> ein. In dieser Gruppe tauschten sich Reisende bezüglich dem Durchqueren der pakistanischen Provinz Baluchistan aus. Dies war für mich sehr hilfreich. Von einigen Mitgliedern dieser Gruppe erhielt ich sehr wertvolle Hinweise zum <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/15/visum-fuer-pakistan/">E-Visum Prozess von Pakistan</a>."</pre>



<figure class="wp-block-embed-instagram wp-block-embed is-type-rich is-provider-instagram"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/B5qLH55AAW6/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="12" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:658px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/B5qLH55AAW6/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; 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font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:550; line-height:18px;"> View this post on Instagram</div></div><div style="padding: 12.5% 0;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;"><div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div></div><div style="margin-left: 8px;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div> <div style=" width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; 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Old, imposing and solemnly they can be found in every corner of the country.</a></p> <p style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;">A post shared by <a href="https://www.instagram.com/tobeing_/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px;" target="_blank"> Tobe White</a> (@tobeing_) on <time style=" font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px;" datetime="2019-12-04T17:31:01+00:00">Dec 4, 2019 at 9:31am PST</time></p></div></blockquote><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script>
</div></figure>



<h4><strong>Gastbeitrag Serie</strong>&nbsp;„Glücklich Reisen in Zeiten von Corona?„</h4>



<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/30/gluecklich-reisen-trotz-corona/">Hier gehts zur Serie Übersicht</a> und weiteren Gastbeiträgen.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/28/fahrradreise-durch-die-welt/">Tobia und Florence berichten von ihrer Fahrradreise durch die Welt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Tempel von Bagan</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/18/tempel-von-bagan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2020 10:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Artisans]]></category>
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		<category><![CDATA[Bagan]]></category>
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		<category><![CDATA[workaway]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/18/tempel-von-bagan/">Tempel von Bagan</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Die Agentur, welche für uns am Vorabend die Tickets für die Schifffahrt gebucht hat, bot uns an, ein Taxi zum &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/18/tempel-von-bagan/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Tempel von Bagan</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Die Agentur, welche für uns am Vorabend die Tickets für die Schifffahrt gebucht hat, bot uns an, ein Taxi zum Hafen zu organisieren. Der Preis für das Taxi wäre 6000 Kyats gewesen. Mit der Taxi App Grab kostete das Tucktuck&nbsp;zum Hafen nur&nbsp;2000 Kyats.&nbsp; Pünktlich legte unser Schiff&nbsp;nach&nbsp;Bagan ab.&nbsp;Wir waren die letzten, die an Board kamen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-13_Schifffahrt_Mandaley_Bagan/IMG_7082.jpg" alt="ein Grab Tucktuck " class="wp-image-13637" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-13_Schifffahrt_Mandaley_Bagan/IMG_7082.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-13_Schifffahrt_Mandaley_Bagan/IMG_7082-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-13_Schifffahrt_Mandaley_Bagan/IMG_7082-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-13_Schifffahrt_Mandaley_Bagan/IMG_7082-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Grab Fahrer war sehr freundlich. Hier winkt er zum Abschied am Schiffssteg aus seinem Tucktuck.</figcaption></figure>



<h4>Touristen unterwegs mit Touristen </h4>



<p>An Board waren bereits zwei osteuropäische Paare, möglicherweise aus Polen, vier Schweizer,&nbsp;zwei Österreicher, ein&nbsp;französisches Paar und ein älteres kanadisches Paar. Zum Frühstück gab es Toast, Butter, Marmelade, Banane und Kuchen. Am Buffet durfte man sich selbst bedienen. Dasselbe galt für das Mittagessen. Zur Wahl stand gebratener Reis, Nudeln, Hähnchen, Gemüse und zum Nachtisch, Papaya und Wassermelone &#x1f349;. </p>



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<p>Bei einem Halt am Nachmittag besuchten wir ein Dorf, welches sich auf das Herstellen von Tontöpfen spezialisiert hatte. Gegen Abend war die Stimmung im Keller, denn Soodeh las, dass Thailand gerade alle Visa bis auf weiteres suspendiert hatte.</p>



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<p>Bei Sonnenuntergang erreichten wir Bagan. Für die archäologische Zone müssen Ausländer 25&#8217;000 bezahlen. Das Taxi&nbsp;mit dem Pferd nahm uns schliesslich für 3000 mit. Angekommen im gebuchten Hotel, zeigte sich, dass nicht alle Zimmer ein privates Bad haben. Das Hotel hatte also auf Booking.com geschummelt.</p>



<h4>Unterwegs in Bagan mit dem Elektro-Roller</h4>



<p>An unserem ersten ganzen Tag in Bagan mieteten wir einen Elektroroller. Damit begaben wir uns auf eine sight-seeing Tour. Dabei hatten wir uns wahrscheinlich etwas zu viel Sonne zugemutet. Die nächsten beiden Tage jedenfalls waren wir müde und erschöpft und hatten Magen-Darm-Probleme. Am vierten Tag in Bagan begaben wir uns wieder auf eine Tour. Diesmal erneut mit einem Elektroroller. Die Nutzung von Motorrädern waren für Touristen in diesem Gebiet verboten. Bagan sight seeing ist eine unendliche Angelegenheit. Die Anzahl Tempel ist vielleicht am&nbsp;ehesten mit der Anzahl Tempel von Ankor Watt zu vergleichen. Statt Grabstätten, welche Palästen gleichen, stehen hier eine Unzahl von Pagoden. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7320.jpg" alt="Tempelnummer in Bagan" class="wp-image-13710" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7320.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7320-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7320-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7320-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Inventurnummer eines Tempels in Bagan in burmesischer Schrift mit der Nummer: 326.</figcaption></figure>



<p>Die meisten der Pagoden wurden inzwischen von Archäologen nummeriert. Diese Nummern haben es teilweise als Hausnummern in die Openstreet Map geschafft. Wir lernten die Zahlenzeichen von Myanmar und trugen die fehlenden Pagodennummern in der openstreetmap Karte ein. </p>



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<p>Bei einem der grösseren buddhistischen Tempel wurde erstmals unser archäologisches Zonenticket geprüft. Vor der Pagode reihte sich ein Souvenir Shop an den nächsten. In zwei der Souvenirshops zeigten uns die Eigentümer die eine Seite eines&nbsp;deutschen Reiseführerbuch, in welchem&nbsp;ihr Souvenir Shop&nbsp;erwähnt&nbsp;wird. Wir haben auf der ganzen Reise vom Iran bis hierher niemals in einem Reiseführer gelesen. Daher amüsierte es mich, wie die beiden Souvenirshops damit Werbung machten. Es war denn auch ihr einziges Differenzierungsmerkmal von den anderen Souvenirshops. Wir durften unsere Schuhe im einen der beiden&nbsp;Shops lassen. Denn im Tempel sind Schuhe untersagt. Zum Abschied schenkte uns die Eigentümerin eine&nbsp;runde&nbsp;Lackkunst-Box.&nbsp;</p>



<h3>Massnahmen gegen die Corona Ausbreitung</h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7446.jpg" alt="Hände Waschstation" class="wp-image-13756" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7446.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7446-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7446-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-17_Bagan/IMG_7446-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Eine Hände Waschstation und die Anweisungen für den Besuch des Tempels vor dem Tempeleingang.</figcaption></figure>



<p>An einem anderen Ort in Bagan vor einem Tempel entdeckten wir (#corona) eine Hände Waschstation. Eine Pagode weiter&nbsp;sah&nbsp;uns eine Ladenbesitzerin. Sie bot Soodeh an, ihr kostenlos die in Myanmar typische Denacha-Baum Schminke zu machen. Mit diesem Trick&nbsp;löckte&nbsp;sie Soodeh in ihren&nbsp;Laden und begann&nbsp;ihr&nbsp;dann die Kleider zu zeigen, welche sie verkauft. Schliesslich kaufte Soodeh sich 6 Stück der Myanmar- Beauty-Portionen. Diese harten Stücke eingetrockneter Baumrinden und Aloe vera-Paste muss man vor dem Einreiben mit Wasser auf einem Stein verreiben. Dann trägt man die Paste im Gesicht auf.&nbsp;Sie wird auch sonst als Sonnenschutz verwendet. Das regelmässige und deckende Auftragen der Paste ist aber sehr schwierig. So dass man oft am Abend doch Sonnenbrandstreifen hat. Ich hielt mich lieber an mein bewährtes Sonnenschutzkonzept mit deckenden Kleidern. Baumwolle ist immer noch der beste Sonnenschutz.</p>



<h4>Die Familie Win in Myinkaba hat einen Handwerksbetrieb</h4>



<p>Gegen Abend kamen wir in ein Dorf namens Myinkaba. Auch hier waren überall Pagoden versteckt. Auf dem Weg zu einer Pagode fuhren wir durch eine schmale Seitenstrasse. Hier hatte es einen kleinen Laden. Wir kauften zu normalen Preisen ein paar Packungen Chips. Etwas weiter&nbsp;sahen wir&nbsp;ein Schild eines Familienbetriebs.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7693.jpg" alt="Lacquerware Workshop" class="wp-image-13823" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7693.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7693-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7693-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7693-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Schild der Familie Win vor Ihrem Haus weisst Laufkundschaft auf den Handwerksbetrieb hin.</figcaption></figure>



<p>Wir kamen mit dem Herrn des Hauses ins Gespräch. Später erklärte ihm Soodeh das Konzept von «Workaway». Darauf erwiderte&nbsp;er, dass er Workshops anbiete. Er zeige uns gerne wie sein Handwerk funktioniere. Es wurde allerdings klar, dass wir nicht länger als bis kurz nach Sonnenuntergang bei ihm bleiben könnten. Wir machten aus, dass wir für ein Tagespraktikum am nächsten Tag vorbeikommen würden. Auf dem Rückweg bestaunten wir eine Gruppe Männer, die gerade ihre Hähne gegeneinander kämpfen liessen. </p>



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<p> Wir schauten dem Hahnenkampf eine Weile zu. Zurück im Hostel erklärte mir Soodeh, was&nbsp;<strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tschahar_Schanbe_Suri" target="_blank">Tscharschämbasuri</a></strong>&nbsp;ist. Sie war traurig, dass wir nun dies nicht tun könnten. Doch ich versicherte ihr, dass uns bestimmt niemand daran hindern würde, ein kleines Feuer zu machen auf dem Dorfplatz. Und so machten wir es. Wir nahmen in der Hotellobby die 3 Tage alte Zeitung und unser Feuerzeug und gingen los. So feierten wir beim Eindunkeln in Bagan auf dem Dorfplatz das Tschaschämbasuri (چهارشنبه‌سوری) Fest.</p>



<h3>Lakerware workshop mit der Familie Win</h3>



<p>Wir hatten der Familie Win gesagt, dass wir etwa ab 8:30 Uhr frühstücken und dann am Vormittag zu ihnen kommen würden. Wir wollten diesmal zwei Fahrräder anstatt Elektroroller mieten. Ich dachte, dass Soodeh schon mehrmals Fahrrad fahren geübt hatte im Iran. Doch scheinbar war sie dabei nie weit gekommen. Ich pokerte darauf, dass sie in einer Stunde genug gut Fahrrad fahren könnte, dass wir mit dem Fahrrad zur Familie Win fahren könnten. In einer Seitenstrasse führte ich Soodeh Schritt für Schritt in die Kunst des Fahrradfahrens ein. </p>



<h3>In wenigen Stunden Fahrrad Fahren lernen</h3>



<p>Folgende Übungen helfen dabei am Anfang: Sattel ganz nach unten stellen und los geht’s. Hände an den Lenker und auf den Sattel sitzen. Füsse am Boden lassen.<br>&#8211; Die <strong>erste Übung</strong> Im Sattel sitzend spazieren gehen. Sobald das geht, schnell laufen und Füsse etwas in die Luft heben und die Balance finden. <br>&#8211; Die <strong>zweite Übung</strong>: einen Fuss auf das Pedal stellen. Im Sattel sitzend Trottinett fahren. Also nur mit einem Fuss spazieren und so lange wie es geht die Balance halten. <br>&#8211; Die<strong> Übung drei</strong> entspricht Übung zwei. Allerdings wird nun der angebende, bzw. wegstossende Fuss in die Luft gehoben. Je höher desto besser. Derweil das Rad rollen lassen und die Balance halten. <br>&#8211; Die <strong>Übung vier  </strong>ist dann den Fuss nicht nur anzuheben, sonder ihn auf dem oberen Pedal zu platzieren, allerdings anfangs ohne das Pedal nach unten zu treten. Sobald dies klappt, kann man in die Pedale treten (Übung fünf) und nun kann man Fahrrad fahren, vom Bremsen und Schalten mal abgesehen. </p>



<p>Soodeh schaffte es in einer Stunde bis und mit Übung vier. Dann war sie sehr erschöpft und die Hände schmerzten, da sie sich kramphaft am Lenker festgehalten hatte. Daher brachten wir die Fahrräder zurück und tauschten sie gegen einen Elektroroller ein. Kurz vor Mittag, tauchten wir vor dem Haus der Familie Win auf. Sie luden uns ein, erst einmal etwas zu essen. Dann erklärten wir ihnen, dass Soodeh gerne alles Handwerkliche machen möchte und Dominique alles fotografieren und aufschreiben möchte. Die Familie freute sich, dass wir über ihren Betrieb einen Blogbeitrag schreiben würden.</p>



<h3><strong>Lacquerware</strong> Anleitung</h3>



<p>Die Lacquerware Produkte sind in verschiedenen Qualitäten erhältlich. Die qualitativ besseren Produkte sind arbeitsaufwändiger. Sie sind daher teurer, dafür einiges stabiler und leichter. Sie werden aus Pferdehaar erstellt. Hier nun die Anleitung dazu.</p>



<h4>Pferdehaar Tasse</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7480.jpg" alt="Pferdehaar Tasse" class="wp-image-13767" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7480.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7480-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7480-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7480-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Eine frisch geflochtene und eine bereits mit Lacquer bestrichene Pferdehaar Tasse.</figcaption></figure>



<p>1. ein Bambusnetz erstellen<br>2. die Pferdehaare flechten<br>3. innen und aussen eine Schicht Laquer und Lehm auftragen<br>4. einen Monat trocknen lassen<br>5. das Tassenende mit Schere gerade schneiden und mit nassem Schleifpapier schmirgeln<br>6. kurz trocknen<br>7. nasses Schleifpapier nutzen um Form der Tasse zu perfektionieren<br>8. eine zweite Schicht Lacquer auftragen<br>9. wieder einen Monat trocknen lassen<br>10. Malen/Verzieren: Ein Muster in die Tasse einritzen mit einer Nadel<br>11. Leim über die Tasse in die Ritzen streichen, dann Farbpulver auftragen<br>12. mit Wasser waschen<br>13. für jede zusätzliche Farbe Schritt  11 und 12 wiederholen</p>



<h4>Bambusholz Tasse</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7488.jpg" alt="Bambus Schale" class="wp-image-13771" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7488.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7488-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7488-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7488-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Eine Bambusschale aus aufgerollten Bambusbänder und eine bereits bestrichene kleinere Schale.</figcaption></figure>



<p>1a) Einen Lacquer Bambu aus dem Wald holen und trocknen<br>1b) Bambus der länge nach in Stücke schneiden<br>1c) ablängen<br>1d) dünne Bambusbänder schneiden<br>1e) gewünschte Form erstellen, indem man die Bambusbänder aufrollt<br>2. eine fertige Bambusform kaufen (photo)<br>3. adhesiver Latex auftragen (photo)<br>4. Lehm Wasser Gemisch auftragen<br>5. Lehm während einer Woche trocknen lassen<br>6. Lacquer Saft innen auftragen<br>7. für eine Woche trocknen<br>8. Lacquer Saft aussen auftragen<br>9. für eine Woche trocknen<br>10. Bild einritzen: Ein Muster in die Tasse einritzen mit einer Nadel<br>11. Leim über die Tasse in die Ritzen streichen, dann Farbpulver auftragen<br>12. trocknen<br>13. mit Wasser  waschen<br>14. wiederhole 11 bis 13 für jede Farbe</p>



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<h3>Dorfrundgang mit Herr Win</h3>



<p>Am späten Nachmittag kam ein Ochsenwagen vorbei. Ich durfte aufsteigen und ein Stück weit mitfahren. Danach führte uns der Herr noch etwas im Dorf umher und zeigte uns die diversen&nbsp;Stationen, an denen er&nbsp;verschiedene Dinge erledigt. Am einen Ort kauft er&nbsp;Fabrikate aus&nbsp;Bambus ein. Und bei seinen Verwandten hat er einen kleinen Erdkeller, wo er die Waren&nbsp;trocknen lässt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7521.jpg" alt="Farbpulver Mühle" class="wp-image-13778" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7521.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7521-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7521-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7521-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Am anderen Ort nutzt er einen Wetzstein zur Erstellung von natürlichem Farbpulver.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7520.jpg" alt="Erdkeller zum trocknen" class="wp-image-13777" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7520.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7520-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7520-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-18_Bagan_letzterTag_Lakerware/IMG_7520-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Herr Win im Erdkeller. Hier lässt er die Lacquerware für Wochen oder Monate trocknen.</figcaption></figure>



<h3>Beinahe mit Locals nach Kalaw gefahren</h3>



<p>Am Ende des Rundgangs trafen wir einen kleinen Personen-Transportlastwagen an. Dieser&nbsp;fahre zum <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/23/wanderung-zum-inle-see/">Inle See</a>. Für 30&#8217;000 Kyats könnten wir auch mitfahren. Wir schauten kurz online nach und stellten fest, dass der normale Buspreis nur 15&#8217;000 Kyats ist. Falls der Fahrer wirklich allen 30&#8217;000 abknöpfen würde, dann wären die Leute tatsächlich übers Ohr gehauen worden. Und überhaupt für einen regulären Checkout im Hotel war es sowieso schon zu spät. Daher lehnten wir das Angebot auf uns zu warten ab. Ich hatte auch wenig Lust mehr als sechs Stunden im Schneidersitz&nbsp;auf einer Ladefläche zu sitzen. So reisen jedoch einige Einheimische ganz selbstverständlich.</p>
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		<title>Die workaway Tai-Chi Schule in Yangshuo</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/26/workaway-tai-chi-schule-in-yangshuo/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2019 12:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Ausreise]]></category>
		<category><![CDATA[Bambusboot]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtshow]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtleben]]></category>
		<category><![CDATA[Sänger mit Gitarre]]></category>
		<category><![CDATA[Tai-Chi]]></category>
		<category><![CDATA[Toiletten]]></category>
		<category><![CDATA[workaway]]></category>
		<category><![CDATA[Yangshuo]]></category>
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<p>Der Empfang in der Inhaber der workaway Tai-Chi Schule war herzlich. Die Gastgeberin aus Frankreich stellte uns den anderen zwei &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/26/workaway-tai-chi-schule-in-yangshuo/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Die workaway Tai-Chi Schule in Yangshuo</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Der Empfang in der Inhaber der workaway Tai-Chi Schule war herzlich. Die Gastgeberin aus Frankreich stellte uns den anderen zwei <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="http://workaway.info" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Workaway</a>er (ein Pärchen aus Italien, bzw. Sardinien wie sie  sagten) und den Tai-Chi Studenten (ein Tessiner und ein Norweger) vor.</p>



<h4><strong>Zu Gast gegen Arbeit</strong></h4>



<p>Das Leben in der Schule war auf der Plattform workaway.info relativ genau beschrieben. Es wurde erwartet, dass wir täglich eine definierte Anzahl Stunden für die workaway Tai-Chi Schule arbeiten würden. Im Gegenzug erhielten wir drei Mahlzeiten und ein grosszügiges Doppelzimmer mit chinesischer Nasszelle (also Squat-Toilet und Dusche). Nach unserer Ankunft versuchten wir herauszufinden, welche Arbeiten denn gerade so anstehen würden. Dies waren insbesondere Fensterputzen, Website SEO, Küche putzen und Gartenarbeiten. Am meisten Lust hatten wir auf die Gartenarbeit. Am ersten Tag putzten wir jedoch mal die Küche durch.</p>



<h4><strong>Eine Schule zur Miete</strong></h4>



<p>Der Mann unserer Gastgeberin, ein ehemaliger Tai-Chi-Lehrer, mietet das Grundstück für 8 Jahre&nbsp;von einem Investor. Diese&nbsp;Vertragszeit ist bald um&nbsp;und eine Vertragsverlängerung unsicher. Somit war bei ihm eine gewisse Endzeitstimmung spürbar. Er wusste nicht, wie es mit der Schule weitergehen wird. Die von seiner Frau erträumte Garten Verschönerung wurde&nbsp;am dritten Tag unseres Aufenthalt&nbsp;von der To do-Liste gestrichen. So blieb für uns nur noch das Putzen der Fenster übrig. Scheinbar war dies während sechs Jahren nie gemacht worden. In den Fensterrahmen hatten sich inzwischen Ameisen, Fliegen, Spinnen und Wespen eingenistet. Die Fenster klemmten in Ihren Aufhängungen fest, was das&nbsp;Aushängen und Putzen der Schiebefenster zu einer Herkulesaufgabe mit Risiko auf Glasbruch machte.&nbsp;Wir arbeiteten manchmal etwas mehr Stunden am einen Tag, so dass wir am andern Tag frei machen konnten.</p>



<h4><strong>Feine simple chinesische Küche</strong></h4>



<p>Der Tai-Chi Master hatte während unserem Aufenthalt gerade Besuch von seiner Mutter. Somit wurde die Aufgabe, für alle zu kochen, von ihr übernommen. Sie kochte zweimal täglich und immer mit Präzision auf 12 und 18 Uhr frisches Gemüse, Reis und ein Fleischgericht. Das Essen schmeckte uns sehr. Nach einigen Tagen begannen sich die Gerichte allerdings zu wiederholen. Zum Frühstück holte uns die Gastgeberin jeweils beim Strassenverkäufer an der Ecke die klassischen gedämpften Brote mit Pflaumen- oder Dattelfüllung.&nbsp;Am Wochenende nutzen wir die Küche selbst oder gingen in einem der beiden feinen indischen Restaurants essen. Diese waren nach mehreren Wochen chinesischer Küche eine willkommene Abwechslung.</p>



<h4><strong>Eine Nachbarschaft im Umbruch</strong></h4>



<p>Gemäss der Website der workaway Tai-Chi Schule steht diese inmitten unberührter Natur. Die Realität war dann jedoch anders. In diese unberührte Natur waren inzwischen grosszügige Erschliessungsstrassen gebaut worden. In der Nachbarschaft hatte es mehrere neu erstellte Häuser und an einigen Ecken grössere Haufen von Bauschutt. Unweit eines  Flüsschens lag ein altes vergessenes Boot am Strassenrand. Offenbar war es seit einem Hochwasser dort. Zwischen den neuen Erschliessungsstrassen waren die Flächen zum Teil von Gras überwachsen oder mit Abfall aufgefüllt. Dieser sammelte sich auch an den Rändern der Strasse. Wie lange es wohl gehen wird, bis hier eine neue Nachbarschaft entsteht?</p>



<h4>E<strong>ine spektakuläre Lichtshow</strong></h4>



<p>An einem Abend hörten wir von Weitem&nbsp;wieder Musik. Scheinbar gab es in Yangshuo seit mehreren Jahren eine sehr erfolgreiche Freilicht-Aufführung mit spektakulären Lichteffekten. Als Ortskundige hat uns die Gastgeberin einen Ort verraten, von welchem aus man das Spektakel kostenlos&nbsp;ansehen kann.&nbsp;Nach dem Aufstieg über eine marode Treppe in einem Höhleneingang erreichten wir eine Aussichtsplattform. Wir waren offensichtlich nicht die ersten, welche von dort das Spektakel mitverfolgten. Vielleicht war es früher eine inoffizielle Zuschauer Loge, welche den Betrieb später einstellen musste.&nbsp;Das Spektakel, welches gröstenteils auf dem Wasser inszeniert wurde, dauerte mehr als eine Stunde und erstaunte uns mit immer neuen Lichteffekten.</p>



<h4><strong>Eine Altstadt mit viel Nachtleben</strong></h4>



<p>Am späten Nachmittag fuhren wir manchmal in die Stadt. Im Zentrum Yangshuos gibt es unzählige Bars. Gegen Abend singen dort Gitarrenkünstler um die Wette. Dann glänzt die Stadt in allen erdenklichen LED Farben und die Gassen füllen sich mit Strassenhändlern. Der Tessiner Langzeit Tai-Chi Student -6 Monate -Übung macht den Meister –&nbsp;nahm uns mit in eine Bar mit Pooltable. Dort trifft sich die Expat-community: Kletterlehrer, Englischlehrerinnen, Rafting-Instruktoren und andere Reiseagentur-Abenteuer-Begleiterinnen. Gleich mit Gleich oder ähnlich gesellt sich gerne.</p>



<h4><strong>Ein touristischer Ausflug mit Velo und Bambusboot</strong></h4>



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<p>Wir haben heute nach einer Woche in einer Tai-Chi Schule wieder etwas Touristisches gemacht. Wir mieteten ein Tandem (20RMB) und fuhren dem Fluss entlang hoch. Dann liessen wir uns auf einem Bambusboot flussabwärts navigieren (siehe Titelbild). Dort erwartete uns schon das Tandem, mit welchem wir nun weiter durch die zauberhafte Landschaft zurück nach Yangshuo fuhren.</p>



<h4><strong>Unser Visa zwingt zur Ausreise</strong></h4>



<p>Wäre nicht die Zeit unseres ersten China- Aufenthaltes bald zu Ende gewesen, hätten wir es noch gut in Yangshuo ausgehalten. Dann wären wir vielleicht noch öfters mit unserer Gastgeberin am Fluss mit Tinte malen gegangen oder hätten begonnen, die Hügel um Yangshuo unsicher zu machen. Leider mussten wir aber nun weiter nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/27/chinesin-ledig-sucht-nanning/">Nanning</a>.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/26/workaway-tai-chi-schule-in-yangshuo/">Die workaway Tai-Chi Schule in Yangshuo</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Die letzen Tage in Zhangjiajie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Mar 2019 13:00:53 +0000</pubDate>
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<p>Bei der Ankunft im Hotel war es der Rezeptionistin sehr wichtig, mit uns einen Plan für unseren Aufenthalt zu machen. Sie erzählte uns von allen wichtigen touristischen Attraktionen der Stadt. Dann malte sie auf einem Blatt die Daten unseres Aufenthalts auf. Sie begann mit uns die möglichen Aktivitäten unter Einbezug des Wetterberichts einzuordnen. Dass wir uns einen ganzen Tag frei halten wollten, um unsere Weiterreise zu planen erstaunte die Rezeptionistin. Offenbar war dies eher ungewöhnlich für die Gäste hier im Hotel. Für uns sind die Tage, an denen wir kein Programm haben sehr wichtig. Dann können wir die nächsten möglichen Destinationen in Ruhe recherchieren, Fahrpläne abfragen, Unterkünfte suchen, Reiseblogs studieren.</p>



<h4><strong>Ein weiterer Planungstag für das Weiterreisen</strong></h4>



<p>Heute waren jedoch die nächsten Destinationen zweitrangig. Wir versuchten unserem Bedürfnis nach weniger Sightseeing nachzugeben und dafür eine sinnvolle Lösung zu finden. Beim Recherchieren nach Alternativen zu Couchsurfing haben wir <a href="http://www.workaway.info">workaway.info</a> gefunden. Dort haben wir uns als Paar registriert und drei verschiedene Projekte angeschrieben. Nun galt es abzuwarten. Ob eines der Projekte uns antworten und uns einladen würde bzw. unsere Mithilfe gebrauchen kann? Gemäss der Plattform und den Profilangaben braucht es meist zwischen drei und sieben Tage bis die Antworten abkommen. Nach dem <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/14/das-tor-zur-avatarlandschaft-zhangjiajie/">Naturspektakel im Nationalpark</a> beschlossen wir, uns nun Zeit für die berühmte Kulturlandschaft der Reisterrassen von Longsheng zu nehmen. Dort würden wir dann auf die Antworten der workaway Projekte warten. Es wird also eine Überraschung, wo es als nächstes hin geht, bevor wir China aufgrund der auslaufenden Visazeit verlassen müssen.</p>



<h4><strong>Ein Besuch im Museum für Minderheiten</strong></h4>



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<p>Am Tag unserer Abreise besuchten wir in Zhangjiajie das Freilichtmuseum der Minderheiten. Es ist am unteren Rand eines Hügels mitten in der Stadt. Hinter dem Eingang verbergen sich traditionelle chinesische Bauten und Ausstellungen zu alten Landwirtschaftswerkzeugen, Kriegsutensilien, Trachten und weiteres Altertümliches Chinas, die Minderheiten Diskriminierung wird stillgeschwiegen. Auf dem Zentralplatz des Dorfmuseums wurden gerade Choreografien traditioneller Tänze eingeübt. Das Museum war schnell gesehen und lud nicht für mehr als eine Stunde zum Verweilen ein. Ein englischer Guide war nicht verfügbar und so schauten wir vor allem dem Choreografie-Übungsgeschehen zu und genossen die Aussicht über die Stadt, bevor wir uns auf den Weg zum Hotel und zum Bahnhof machten.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/15/die-letzen-tage-in-zhangjiajie/">Die letzen Tage in Zhangjiajie</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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