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	<title>Offroad Taxi Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<title>Offroad Taxi Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Endstation Jiribam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 22:30:00 +0000</pubDate>
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<p>Wir erreichten Silchar früh am Morgen, bereits um 5:35, also ganze 20 Minuten vor der fahrplanmässigen Ankunft. Ein Passagier empfahl &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/06/endstation-jiribam/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Endstation Jiribam</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Wir erreichten Silchar früh am Morgen, bereits um 5:35, also ganze 20 Minuten vor der fahrplanmässigen Ankunft. Ein Passagier empfahl uns zu Capital Travels hinter dem Bahnhof zu gehen. Er vermittelte uns einem Tucktuck-Fahrer. Diesem erklärte er in Lokalsprache, dass wir einen Bus nach Imphal suchten. Der Fahrer brachte uns zu einem der Busticket-Agenten gegenüber Capital Travels. Entgegen der Beschreibung auf dem zwei Jahre alten Blog, waren die Fahrpreise inzwischen vereinheitlicht. Die Fahrt nach Imphal kostete bei jeder Busagentur gleich viel, nämlich 700 INR. Wir kauften zwei Tickets für den Transport per Somo (Jeep) nach Imphal um 6:30 Uhr. Das Fahrzeug – der Somo Jeep &#8211; kam jedoch nicht, bzw. der Bus-Agent sagte, dass wir noch nicht einsteigen könnten, es werde gemeldet, dass es in Jiribam (Titelbild) kein Durchkommen gebe heute. Misstrauisch gegenüber solchen Informationen, begannen wir uns bei den anderen Bus-Agenten zu informieren.</p>



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<h4>Suche nach einer Alternative</h4>



<p>Diesmal war das Misstrauen unbegründet, alle erzählten dasselbe. Es war also nicht die Laune unseres Bus-Agenten sondern tatsächlich ein Problem zwischen Silchar und Imphal. Was und warum, war aber nicht herauszufinden. Die Busse nach Jiribam jedoch verkehrten weiter. Da der Bus nicht kam, ging Soodeh etwas umher. Ihr Ziel war, herauszufinden, ob es eine andere Möglichkeit gibt nach Imphal zu gelangen. Sie traf auf jemanden, der Bekannte in Jiribam hat. Er versicherte uns, wir könnten heute bis nach Jiribam fahren und dann bei seinen Bekannten übernachten. Wir beschlossen dieses Angebot anzunehmen und dorthin zu fahren. Daher wollten wir uns das Busticket nach Imphal zurückerstatten lassen. Für die vollumfängliche Rückerstattung ohne Abzug einer Servicegebühr gemäss unserer Devise „kein Service heisst keine Bezahlung“ war etwas Hartnäckigkeit nötig. Im Gesicht des Busagenten stand geschrieben, „ich hab’s versucht“. Dann erhielten wir die 700 INR mit einem verkrampften Lächeln zurück.</p>



<h4>Mit dem Regionalbus nach Jiribam</h4>



<p>Wir erwischten nun einen der Busse nach Jiribam (100INR). Die Fahrt dauert eine Stunde. Fragt man ein Taxi, kostet die Fahrt zwischen 400 und 600 INR. Das wären 50 INR pro Kilometer. Jiribam ist die erste Ortschaft in Manipur nach der Provinzgrenze. Hier an den Checkpoints müssen sich Ausländer registrieren und auswärtige Inder das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Inner_Line_Permit">Inner Line Permit</a> vorweisen. Die Registration ist kostenlos. Man bekommt jedoch weder eine Kopie der Formulare, noch eine Bestätigung der Registration. (<em>Nachtrag: Wir empfehlen, die unterschriebenen Registrationsformulare zu fotografieren. Denn es kommt vor, dass man nach der Registration gefragt wird.</em>) Ein paar Schritte weiter setzten wir uns in einen kleinen Schuppen zum Mittagessen. Der versprochene Bekannte sagte zwar am Telefon zu den&nbsp;Einheimischen, dass er demnächst zum Busbahnhof kommen werde. Wir sahen ihn jedoch nirgends und er rief uns auch nicht mehr zurück.</p>



<h4>Doch ein Fahrzeug nach Imphal</h4>



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<p>Am Eingang des Restaurant-Schuppens verkaufte eine Frau Tickets nach Imphal. Sie sagte, dass der Fahrer in einer Stunde losfahren wolle. Etwas misstrauisch, liessen wir uns zwei Tickets ausstellen. Sagten ihr aber, dass wir die 550 INR erst bezahlen würden, wenn wir im Fahrzeug sitzen würden. Darauf liess sie sich ein. Aus der geplanten Abfahrtszeit von 12:30 wurde zuerst 13:00 und dann schliesslich 13:30. Wir bezahlten und los ging es. Doch nach etwa 15 Minuten, etwas ausserhalb des Dorfes am ersten Militär Checkpoint, wurden keine Fahrzeuge durchgelassen, die bis nach Imphal wollten. Die Strasse sei doch gesperrt. Die Fahrt <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/07/einmal-quer-durch-manipur/">quer durch Manipur</a> war also doch nicht möglich. Eine Brücke müsse repariert werden. Wir liessen nochmal den Bekannten anrufen. Es zeigte sich aber, dass dieser 5 km ausserhalb von Jiribam wohnt und mit einem Taxi zu uns kommen müsste. Daher beschlossen wir, die Nacht im Hotel zu verbringen.</p>



<h4>Das Hotelzimmer in Jiribam</h4>



<p>Da es in Jiribam keinen Bankomaten gibt, lieh uns der Fahrer das Geld für das Hotel. Wir haben auf dem Doppelbett das Innenzelt als Moskitonetz aufgebaut. Denn das Zimmer hatte kein solches und das Fenster war ohne Fensterglas. Gegen Abend kam der Fahrer rüber in unser Hotel. Er wollte mit uns Wein trinken, brachte aber Whisky. Dieser sei in Manipur sehr teuer. Hier in Jiribam aber könne man Alkohol von der Nachbarprovinz kaufen. Der Fahrer weihte uns in die Ideologien der Undergrounds ein. Die Organisationen, welche für eine Unabhängigkeit von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/indien/">Indien</a> kämpfen. Zwei Pappbecher Whisky auf leeren Magen, das spürten wir bald. Unser Gastgeber und Fahrer taute nun auch auf. Er erzählte uns von seinen beiden Freundinnen in Imphal und Moreh. Er wisse nicht, wie er sich entscheiden solle. Doch beim Zuhören zeigte sich, dass er hat sich schon entschieden hatte. Er hat seine Entscheidung nur noch nicht umgesetzt. Später meinte er, wir könnten vielleicht übermorgen mit Ihm nach Moreh fahren.</p>



<h4><strong>Hinweis&nbsp;20 von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</strong></h4>



<p>Zum&nbsp;<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel&nbsp;geht es hier</a>.&nbsp;Der bisher letzte Hinweis:<br><em>Die letzen Buchstaben der Wortteile sind&nbsp;<strong> h, g, m </strong>und<strong> w</strong>. In dieser Reihenfolge.</em> Mehr Hinweise gibt es vielleicht später. Ich bin jedoch überzeugt, dass es mit den bisherigen Hinweisen möglich ist das Lösungswort zu erraten.</p>



<p>Hast du das gesuchte Wort erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
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		<title>In der Wüste Abuseidabad</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2019 12:27:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Campieren]]></category>
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<p>Heute gingen wir früh von Soodeh&#8217;s zuhause in Tehran los. Soodeh wollte&#160;noch eine warme Jacke für kältere&#160;Tage kaufen. Ein Freund &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/20/in-der-wueste-abuseidabad/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">In der Wüste Abuseidabad</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Heute gingen wir früh von Soodeh&#8217;s zuhause in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/17/unterwegs-in-tehran/">Tehran</a> los. Soodeh wollte&nbsp;noch eine warme Jacke für kältere&nbsp;Tage kaufen. Ein Freund von&nbsp;ihr empfahl ihr auf den Bagche (باغچه) Markt zu gehen. Tatsächlich gibt es dort eine grosse Auswahl an secondhand Sportkleider. Inmitten vieler unbekannter Brands fanden wir schliesslich eine Daunen-Isolationsjacke&nbsp;von guter Qualität. Der Zustand war beinahe neuwertig, der Preis ein&nbsp;Sechstel vom online Verkaufspreis in Europa.&nbsp;Zurück an der&nbsp;Autobahn hielten mehrere&nbsp;Autos an; wir&nbsp;waren&nbsp;wählerisch. Mehrmals wurde&nbsp;uns eine Fahrt nach Ghom angeboten. Soodeh&nbsp;wollte&nbsp;dort nicht hin.&nbsp;Denn die Stadt ist als sehr religiös bekannt. Später kam&nbsp;ein Pickup mit riesigen Reifen daher gefahren. Darin sass&nbsp;ein junges Paar in unserem Alter. Da sie in&nbsp;die gewünschte&nbsp;Richtung fuhren, stiegen wir bei&nbsp;ihnen ein. Unterwegs erzählte&nbsp;der Fahrer, dass er früher professionell Snowboard gefahren sei. Jetzt sei er Tourenführer für Abenteuertouren. Sie erzählten uns, dass sie in die Wüste Abuseidabad (Persisch: ابوزیدآباد) zum Camping fahren würden.&nbsp;</p>



<h2>Ab in die Wüste Abuseidabad</h2>



<p>Dort sei&nbsp;ein kleines privates Festival an einem abgelegenen Ort in der Wüste Abuseidabad. Nach kurzem&nbsp;Zögern entschlossen wir uns mit&nbsp;ihnen in die Wüste zu fahren. Selten bekommt man umsonst die Gelegenheit&nbsp;für&nbsp;eine Wüsten-Safari mit Übernachtung,&nbsp;Live-Musik und&nbsp;Vollpension. Wir fuhren einige hundert Kilometer auf der Autobahn mit einem Zwischenhalt auf einer Raststätte. Dort trafen unsere Gastgeber einen weiteren Mann&nbsp;mit Jeep, welcher ebenfalls mit in die Wüste Abuseidabad kommen wollte. Die Raststätte hatte die nobelsten Toiletten, die ich&nbsp;je&nbsp;im Iran gesehen habe. Als wir Aran va Baidgol erreichten, verliessen wir die Autobahn und fuhren zum Dorf Abouzeyd Abad. </p>



<h2> Offroad zum Camp in Abuseidabad</h2>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-19_ab_in_die_Wueste/e515448a58c2115eac1baf780e3b1d21.jpg" alt="Wüste Abuseidabad" class="wp-image-16820" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-19_ab_in_die_Wueste/e515448a58c2115eac1baf780e3b1d21.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-19_ab_in_die_Wueste/e515448a58c2115eac1baf780e3b1d21-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-19_ab_in_die_Wueste/e515448a58c2115eac1baf780e3b1d21-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-19_ab_in_die_Wueste/e515448a58c2115eac1baf780e3b1d21-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ausgestattet mit Funk, GPS-Navigation und Fahrerfahrung brachte uns der Fahrer zum Camp in der Wüste Abuseidabad.</figcaption></figure>



<p>Dort startete eine Sandpiste. Hier hielten die Fahrer an und liessen bei den Reifen etwas Luft&nbsp;raus. Als wir wenig später über die Sandpiste fuhren, kamen uns ganze Jeep Karawanen entgegen. Nach einiger Zeit verlor sich die Sandpiste im Sand und unser Gastgeber fuhr scheinbar planlos wild über Dünen. Bald dunkelte es. Wir waren noch nicht am Ziel. Der zweite Jeepfahrer war nicht so gewandt im Offroad fahren wie unser Fahrer. Wir warteten&nbsp;mehrmals auf&nbsp;ihn. Manchmal&nbsp;hielt unser Fahrer und&nbsp;ging dem anderen Jeep zu Hilfe. Er&nbsp;übernahm das Steuer des anderen&nbsp;Jeep&nbsp;bis die heiklen Stellen überwunden waren.&nbsp;Wir wären total orientierungslos gewesen.&nbsp;Mit einer&nbsp;online Karte&nbsp;und GPS&nbsp;jedoch&nbsp;fand&nbsp;unser Fahrer den Weg zum Camp&nbsp;zielsicher.</p>



<h3>Party-Crashing in der Wüste Abuseidabad</h3>



<p>Als wir ankamen, waren schon sehr viele Autos dort. Lagerfeuer erhellten das weite Dunkel und eine Jazz Band spielte sich gerade ein. Trotzdem, irgendwie kam nicht so die Party Stimmung auf. Soodeh nervte sich an den Gesprächsthemen der Gäste. Einige versuchten scheinbar mit bestimmten Anekdoten anzugeben und zu zeigen, dass es ihnen wirtschaftlich gut geht. Nach einer weile am Feuer, beschlossen wir die Gegend zu erkunden. Wir entdeckten unweit ein anderes Camp hinter einer weiteren Dünenkette. Dort wurden wir als zugelaufene Besucher herzlich empfangen. Dieses Camp war von jungen Leute organisiert worden. Hier ging die Post ab. Es wurde getanzt und sie hatten sogar Bier und Wein, sowie ein üppiges Snack-Buffet. Das zweite Glas Wein war eine Mischung aus Traubensaft und Vodka. Daher erreichte die Tanzstimmung bald einen neuen Höhepunkt. Als die Feststimmung nachliess, spazierten wir zurück zum Zelt und schliefen bis lange nach Sonnenaufgang.</p>



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<h3>Ohne Kater aufgewacht</h3>



<p>Im Zelt wurde es erst gegen Mittag langsam etwas zu heiss. Anders als erwartet, herrschte noch keine Aufbruchstimmung. Im Gegenteil, nun wurde erstmal Frühstück bereit gemacht. Als wir von einem Dünenspaziergang zurückkehrten, sahen wir, dass einige Freunde unseres Gastgebers zwei Jeeps so in einer Düne parkiert hatten, dass sie dazwischen eine Seilwinde spannen konnten. Das Seil der Seilwinde würde als Tragseil für Ziplining dienen. Ich und ein paar andere waren unter den ersten, die im Kletter-Gestältli das Seil runter rasselten. Bald war der Bann gebrochen und alle wollten es ausprobieren. Sogar einen betrunkenen Mann liessen die Adventureguides am Seil runter. So verging der Nachmittag schneller als geahnt. Doch wir wurden langsam etwas unruhig. </p>



<h2>Rückkehr verzögert sich</h2>



<p>Wir hatten für diesen Abend einem Couchsurfing Host in der übernächsten Stadt <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/21/ein-tag-in-isfahan/">Isfahan</a> zugesagt und hatten hier keinen Telefonempfang. Leider verpassten wir auch die erste Mitfahrgelegenheit aus der Wüste. Ich ging nochmal beim Nachbarcamp vorbei. Dort war jedoch gar keine Aufbruchstimmung. Sie würden noch einen Tag länger bleiben. Somit mussten wir nun warten, bis die Leute in unserem Camp bereit war zum Losfahren. Dies dauerte bis nach Sonnenuntergang. Unser gestriger Fahrer ging bereits am Nachmittag mit einem Kunden an einer anderen Stelle in der Wüste zum Paragliding. Wir durften nun beim weniger erfahrenen Fahrer in den Jeep sitzen. Zweimal mussten uns die anderen Jeeps aus dem Sand ziehen.</p>



<h2>Auch lesenswert</h2>



<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/11/kostenlose-vorschau-des-baluchistan-reiseprotokolls/">Mit der Polizei durch die Wüste von Baluchistan</a></p>



<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/29/zugfahrt-von-lanzhou-nach-urumqi/">Mit dem chinesischen Hochgeschwindigkeitszug durch die Wüste nach Urumqi</a></p>



<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/26/exkursion-zu-den-ruinen-von-derawar/">Exkursion zu den Ruinen von Derawar mitten in der Wüste</a></p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/20/in-der-wueste-abuseidabad/">In der Wüste Abuseidabad</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Aralsee 1960 und heute 2021 &#8211; Exkursion von Nukus</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/09/aralsee-1960-und-heute-2021-exkursion-von-nukus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2019 17:13:29 +0000</pubDate>
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<p>Moynaq lag 1960 noch am Aralsee. Die Lage der ehemaligen Hafenstadt ist heute fast surreal. Heute 2021 muss man von &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/09/aralsee-1960-und-heute-2021-exkursion-von-nukus/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Aralsee 1960 und heute 2021 &#8211; Exkursion von Nukus</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Moynaq lag 1960 noch am Aralsee. Die <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/11/22/aralsee-lage#Lage-der-ehemaligen-Hafenstädte">Lage der ehemaligen Hafenstadt</a> ist heute fast surreal. Heute 2021 muss man von dort ein ganzes Stück bis zum Aralsee fahren, denn seit 1960 wurde der Aralsee immer kleiner. Oben im Bild ist eine Illustration mit dem Aralsee 1960 und heute 2021  zu sehen. In dunkel blau die Grösse des Sees heute Die dunklen Konturen heben die ursprüngliche Grösse des Sees von 1960 hervor.</p>



<h1 id="ressourcen-zum-thema-aralsee">Ressourcen zum Thema Aralsee</h1>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  id="_ytid_69296"  width="960" height="540"  data-origwidth="960" data-origheight="540" src="https://www.youtube.com/embed/m-7bhmxSqfY?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=3&#038;loop=0&#038;modestbranding=1&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;" class="__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload" data-vol="0"  data-epautoplay="1"  title="Usbekistan: Der Kampf ums Wasser"  allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
</div><figcaption>Wie es zur Katastrophe am Aralsee kam und was die Folgend sind, zeigt dieser Film eindrücklich. 8 Minuten dies sich lohnen.</figcaption></figure>



<h2 id="buch-tipps-zum-thema-aralsee-okologische-katastrophe-und-wasserwirtschaft">Buch-Tipps zum Thema Aralsee, ökologische Katastrophe und Wasserwirtschaft</h2>



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<h2 id="der-aralsee-im-unterricht-vorbereitete-lektion-sowie-ein-film">Der Aralsee im Unterricht: vorbereitete Lektion sowie ein Film</h2>



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<h1 id="mein-erlebnisbericht-exkursion-zum-aralsee">Mein Erlebnisbericht &#8211; Exkursion zum Aralsee</h1>



<h2 id="aufbruch-zur-aralsee-exkursion-per-taxi">Aufbruch zur Aralsee Exkursion per Taxi </h2>



<p>Nach dem Frühstück im Hostel bestellte uns der Receptionist des Hostels in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/10/die-stadt-mit-dem-kunstmuseum-nukus/">Nukus</a> ein Taxi zum etwas ausserhalb liegenden Busbahnhof. Zusammen mit zwei anderen Reisenden, einem Spanier und einem Neuseeländer, fuhr ich von dort mit dem Bus nach Moynaq. Der Bus fuhr bereits um 8:50 Uhr statt um 9:00 los. Die Fahrt nach Moynaq kostet 15&#8217;000 uzs und dauert etwas mehr als drei Stunden. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/09/aralsee-1960-und-heute-2021-exkursion-von-nukus/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>An der Bushaltestelle in Moynaq nahm uns ein Herr kostenlos mit zum Schiffsfriedhof. Als er bemerkte, dass wir hier alles genau anschauen wollten verabschiedete er sich. Der Neuseeländer verabschiedete sich gegen 14 Uhr und nahm den letzen Bus zurück nach Nukus. Der Spanier und ich blieben bis gegen 15 Uhr beim Schiffsfriedhof von Moynaq.</p>



<h2 id="suche-nach-einem-fahrer-in-moynaq">Suche nach einem Fahrer in Moynaq</h2>



<p>Wir wollten versuchen einen Transport zum Aralsee zu finden. Als wir jedoch bemerkten, dass dies an der Strasse nicht möglich ist, suchten wir ein Hostel auf. Der Hostelbesitzer machte einige Telefonanrufe. Der Transport nach Aral koste 150 $ pro Auto, meinte er schliesslich. Die Fahrt zum Aralsee daure drei bis vier Stunden hin und etwa zwei bis drei Stunden zurück und sei nur als Rundtour erhältlich. Es fährt dort selten jemand nur hin oder nur zurück. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="557" height="600" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Satelitenbild_Aralsee_und_Aralkumwueste_2003.jpg" alt="Satelitenbild Aralsee 2003" class="wp-image-15213" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Satelitenbild_Aralsee_und_Aralkumwueste_2003.jpg 557w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Satelitenbild_Aralsee_und_Aralkumwueste_2003-279x300.jpg 279w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Satelitenbild_Aralsee_und_Aralkumwueste_2003-434x468.jpg 434w" sizes="(max-width: 557px) 100vw, 557px" /><figcaption>Bevor der Aralsee auszutrocknen begann, war Muinak ein kleines Hafenstädchen an seinem Ufer (<a href="https://media.diercke.net/omeda/800/9245E_1.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bildquelle</a>).</figcaption></figure>



<p>Wir beschlossen, am nächsten Tag nochmal nach einer günstigeren Variante zu suchen. Allerdings war der Preis im Vergleich mit Touren von Nukus aus, schon mehr als die Hälfte günstiger. Wir zelteten im Schiffsfriedhof. Zwischen Schiffen, die hier 1960 noch im Aralsee schwammen. Die Nacht war windstill und sternenklar. Der Schlafsack des Spaniers war nicht ganz warm genug.</p>



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<h2 id="mangels-alternativen-den-transport-im-hostel-gebucht">Mangels alternativen den Transport im Hostel gebucht</h2>



<p>Am Morgen war wenig los auf der Strasse von Moynaq. Darum beschlossen wir nochmal im Hostel vorbei zu gehen. Dort buchten wir nun den Transport zum Aralsee. Der Besitzer bot uns während dem Warten auf den Fahrer ein Tee an. Und stellte auch noch etwas Wurst auf den Tisch. Mit dem WLAN des Hostels verging die halbe Stunde schnell. Es reichte gerade, um die Nachrichten der letzen 24 Stunden zu lesen und die wichtigsten zu beantworten. Wie versprochen war der Fahrer namens Furi (+998 944 503 010, +998 937 082 385) 30 Minuten später da. Er stand neben dem Lada im Hof des Hostels. (<em>Nachtrag: Am nächsten Tag trafen wir den Fahrer als Taxifahrer an der Busstation von Moynaq. Wer direkt hinfahren will, kann also direkt dort bei den Taxifahrern nach Furi fragen.</em>)</p>



<h2 id="eine-wuste-dominiert-von-gasindustrie">Eine Wüste dominiert von Gasindustrie</h2>



<p>Die Strasse führte weiter als gedacht. Nach Moynaq kam noch ein Dorf namens Uchsay. Dann wurden die intakten Asphaltstücke kürzer. Etwa drei Kilometer ausserhalb des Dorfes war die erste Gasverarbeitungsanlage. Entlang der Piste folgten davon noch einige mehr. Später waren dann nebst der spärlich <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aralsee" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bewachsenen Wüstenlandschaft</a> vor allem Gasbohrtürme und Gasleitungen zu sehen.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/09/aralsee-1960-und-heute-2021-exkursion-von-nukus/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h2 id="uberraschend-zum-aral-canyon-viewpoint">Überraschend zum Aral Canyon Viewpoint</h2>



<p>Etwa nach 50 Kilometern bog der Fahrer nach Westen ab. Er fuhr über eine schmale Ruckelpiste. Am Horizont leuchtete eine lange Felsformation. Dieser näherten wir uns langsam in der nächsten Stunde. Kurz davor wurde ein Weg sichtbar, welcher auf die Felsformation führte. Von dort oben war das Ausmass des ehemaligen Aralsees nun zu erahnen. Etwas weiter öffnete sich ein Tal aus umgefallenen erodierten Felsstücken – den Aral Canyon. Diese eindrückliche Landschaft faszinierte uns sehr. Da anzukommen war für uns eine Überraschung, wir hatten nicht damit gerechnet, hier so etwas zu sehen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0424.jpg" alt="ein Sprung über dem Aral Canyon Viewpoint mit blick auf den trockenen Aralsee" class="wp-image-7448" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0424.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0424-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0424-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0424-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Wow so cool, ganz überraschend eine geniale Aussicht vom Aral Canyon Viewpoint.</figcaption></figure>



<h2 id="ab-ins-salzwasser-des-aralsees">Ab ins Salzwasser des Aralsees</h2>



<p>Nach etwa einer Stunde Fahrt auf dem Hochplateau, führte ein Weg runter an den Aralsee. Wir baten den Fahrer, uns an den See zu bringen. Bei einem kleinen Steg und einer Badeplattform hielt er. Diese Plattform musste wohl einst im Wasser gestanden haben. Jetzt war sie bereits etwa ein Dutzend Meter vom Wasser entfernt. Der Strand war über weite Strecken schlickig. Direkt neben der Plattform sank ich bis zu den Knien im Schlick ein. Nun deutete uns der Fahrer auf die andere Seite zu gehen. Dort war der Sand etwas fester. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59-1024x768.jpeg" alt="ein Bad im salzigen Aralsee 2020" class="wp-image-7464" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59-1024x768.jpeg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59-300x225.jpeg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59-768x576.jpeg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59-1536x1152.jpeg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59-624x468.jpeg 624w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Hier nehme ich ein Bad im kühlen Aralsee, eine abenteuerliche Erfrischung. </figcaption></figure>



<p>Das Wasser war kühl. Die Wasseroberfläche war mit einem rosa Film bedeckt. Darin schwammen kleine Krebse. Sie waren schwarz, grün oder orange. Nur die orangen bewegten sich noch, die anderen waren wohl schon tote Biomasse. Der Grund des Sees war an den meisten Stellen gerillt. Der Boden war nicht überall gleich fest. An einigen Stellen sanken wir leicht ein. Auch weit draussen im See konnten wir noch komfortabel stehen. Das Wasser war sehr salzig.&nbsp;</p>



<h2 id="aralsee-von-1960-heute-2021-schwer-vorstellbar">Aralsee von 1960 heute 2021 schwer vorstellbar</h2>



<p>Ich war zwar nun am Ufer des Aralsees. Doch wie der Aralsee 1960 noch ausgesehen hat, konnte ich mir heute 2021 trotzdem sehr schwer vorstellen. Damals wäre ich an dieser Stelle einige Meter unter Wasser gewesen. Die <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/11/22/aralsee-lage/">Lage des Ufers</a> vom Aralsee hat sich drastisch geändert. Heute kann man eigentlich nicht mehr von einem Aralsee sprechen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="498" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Karte_Aralsee_1960_heute-1024x498.png" alt="Kartenansicht Aralsee 1960 und heute" class="wp-image-15212" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Karte_Aralsee_1960_heute-1024x498.png 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Karte_Aralsee_1960_heute-300x146.png 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Karte_Aralsee_1960_heute-768x374.png 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Karte_Aralsee_1960_heute-832x405.png 832w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Karte_Aralsee_1960_heute.png 1209w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Auf diesem Kartenausschnitt mit dem Aralsee von 1960 und 2007 wird das Ausmass der Katastrophe heute deutlich (<a href="https://diercke.westermann.de/content/aralsee-landschaftswandel-1960-2007-978-3-14-100700-8-157-1-0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bildquelle</a>).</figcaption></figure>



<h2 id="durch-das-seebecken-zuruck-nach-muynaq">Durch das Seebecken zurück nach Muynaq</h2>



<p>Nach dem Baden war es bereits drei Uhr. In der Nähe der ehemaligen Schwimmplattform stand ein Jurtencamp. Von dort näherte sich ein junger Mann mit seinem Vater. Er fragte uns, ob er mit uns nach Muynaq mitfahren dürfe. Da wir noch zwei Sitze frei hatten, nahmen wir ihn gerne mit. Die Fahrt nach Muynaq war nun im Vergleich zur Hinfahrt über das Hochplateau eher unspektakulär. Wir fuhren durch eine öde Landschaft mit dunklem eingetrocknetem Schlammboden. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0558.jpg" alt="die Strasse durch den ehemaligen Aralsee, 1960 war hier noch Wasser" class="wp-image-7463" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0558.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0558-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0558-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0558-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Durch den ehemaligen Aralsee von 1960 führt heute 2021 eine Piste, inks eine provisorische Bleibe.</figcaption></figure>



<p>In regelmässigen Abständen querten wir kleine Furchen, welche in Richtung See in die Landschaft gegraben worden waren. Ob diese Furchen durch den Rückgang des Wasserstand seit 1960 natürlich entstanden oder für die Landwirtschaft von heute gegraben wurden blieb mir schleierhaft. Nach etwa einer Stunde erreichten wir wieder den Ort, an dem wir am Morgen abgebogen waren. Von dort war es nochmal eine Stunde durch das Gasgewinnungsindustriegebiet bis nach Uchsay und Muynaq. Der Spanier übernachtete mangels gutem Schlafsack diese Nacht im Hostel. Ich zeltete nochmal auf dem Schiffsfriedhof.</p>



<h2 id="busfahrt-zuruck-nach-nukus">Busfahrt zurück nach Nukus</h2>



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<p>Bereits um 6 Uhr war ich wach. Der Wind war diese Nacht etwas heftiger gewesen. Am Morgen hatte er sogar zwei Heringe meines Zelts aus dem Sand gerissen. Die Sonne ging erst gegen sieben Uhr auf. Vom Schifffriedhof war es eine Stunde zu Fuss zum Busbahnhof von Muynaq. Ich erwischte aber einen Ortsbus (1000 uzs) zum Busbahnhof und war somit eine gute Stunde zu früh. Der Bus nach Nukus fährt täglich um 9, 12 und 15 Uhr. (Minibusse nach Kungrad fahren in unregelmässigen Abständen.)</p>



<h1 id="hintergrund-infos-zur-okologischen-katastrophe-am-aralsee">Hintergrund Infos zur ökologischen Katastrophe am Aralsee</h1>



<h2 id="bewassern-in-ariden-regionen-ohne-bodenversalzung">Bewässern in ariden Regionen ohne Bodenversalzung</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="800" height="274" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Dirke_Schema_des_Entstehens_und_der_Verhinderung_der_Versalzung_von_Bewaesserungsflaechen_in_ariden_Regionen.jpg" alt="Schema des Entstehens und der Verhinderung der Versalzung von Bewässerungsflächen in ariden Regionen" class="wp-image-15211" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Dirke_Schema_des_Entstehens_und_der_Verhinderung_der_Versalzung_von_Bewaesserungsflaechen_in_ariden_Regionen.jpg 800w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Dirke_Schema_des_Entstehens_und_der_Verhinderung_der_Versalzung_von_Bewaesserungsflaechen_in_ariden_Regionen-300x103.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Dirke_Schema_des_Entstehens_und_der_Verhinderung_der_Versalzung_von_Bewaesserungsflaechen_in_ariden_Regionen-768x263.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Dieses Schema zeigt, wie die Versalzung von Bewässerungsflächen in ariden Regionen verhindert würde (<a href="https://media.diercke.net/omeda/800/7381E_3.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bildquelle</a>).</figcaption></figure>



<p>Das Problem der Versalzung der Böden entsteht durch die Verdunstung von Bewässerungswasser. Der kapillar aufsteigende Bodenwasserstrom könnte jedoch gestoppt werden. Er würde abbrechen, wenn man den Grundwasserspiegel durch die Bewässerung nicht anheben, sondern dank Drainagegräben annähernd auf dem alten Niveau halten würde. So könnte man sicher stellen, dass das Grundwasser nicht verdunstet und somit die Böden nicht versalzt. So weitsichtig, war das Sowjetische Bewässerungssystem zur Baumwollproduktion jedoch leider nicht. Was in den letzten sechs Jahrzehnten zu einem stetig sinkenden Seespiegel am Aralsee führte.</p>



<h2 id="hoffnung-auf-wiederherstellung-des-sees">Hoffnung auf Wiederherstellung des Sees</h2>



<p>Gemäss dem <a rel="noreferrer noopener" href="https://diercke.westermann.de/content/aralsee-landschaftswandel-1960-2007-978-3-14-100700-8-157-1-0" target="_blank">Dierke Weltatlas</a> konnte die Absenkung des Seespiegel des Aralsee 2008 gestoppt werden. Dies ist allerdings nur richtig für den kasachischen nördlichen Teil des Aralsees. Kasachstan bemüht sich dort mit Gegenmassnahmen den Seespiegel wieder anzuheben. &#8220;<em>Durch den Bau von Dämmen (z. B. Kok-Aral-Damm) und die Ausbesserung der oft undichten Bewässerungskanäle wird versucht, den Wasserstand im Kleinen (nördlichen) Aralsee anzuheben. Tatsächlich konnte sich der Wasserstand etwas erholen, ebenso sank der Salzgehalt ab. Der Syrdarja erreicht den Kleinen Aralsee mittlerweile wieder beständig. Auch die ökologischen Bedingungen haben sich dort verbessert, selbst Fischfang ist wieder möglich.</em>&#8221; Im südlichen usbekischen Teil des Aralsees sind heute 2021 keine Anstrengungen in diese Richtung auszumachen. Hier nutzt man die nun leichter zugänglichen Gasvorkommen und baut in Muynaq mit Hilfe der Chinesen grosse Hotels für den Katastrophen Massentourismus. </p>



<p><strong>Weisst du noch etwas anderes über den Aralsee? Schreibe gerne unten einen Kommentar.</strong></p>



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		<title>Fahrt nach Childukhtaron</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/15/fahrt-nach-childukhtaron/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 23:28:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Childukhtaron]]></category>
		<category><![CDATA[Fest]]></category>
		<category><![CDATA[Legende]]></category>
		<category><![CDATA[Offroad Taxi]]></category>
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<p>Gegen neun sollte hier am Ende des Basars von Muminobod ein weisser Jeep nach Childukhtaron fahren. Gegen zehn Uhr war &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/15/fahrt-nach-childukhtaron/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Fahrt nach Childukhtaron</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Gegen neun sollte hier am Ende des Basars von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/16/zurueck-nach-muminobod/">Muminobod</a> ein weisser Jeep nach Childukhtaron fahren. Gegen zehn Uhr war der Jeep beladen und genügend Passagiere versammelt.  Unterwegs stiegen mehr als die Hälfte aus. Im Dorf fragte ich den Fahrer, ob ich meinen Rucksack in seinem Haus lassen dürfte. Da gab er mir zu verstehen, dass er nun sowieso auch gerade zu den bekannten Bergen von Childukhtaron fahre. Mit seiner Familie und einigen Bekannten fuhren wir dann bis zum Anfang des Wanderwegs.</p>



<h4>Die 40 versteinerten Töchter</h4>



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<p>Hier verabschiedete ich mich für eine Wanderung durch die Berge von Childukhtaron. Unterwegs bestaunte ich die spektakulären Steinskulpturen, welche 40 Töchter genannt werden. Der Legende nach sollen während eines Krieges die Frauen des Dorfes Gott gebeten haben sie zu versteinern. Denn sie wollten nicht mit ansehen müssen, wie ihre Männer sterben. Unterwegs traf ich ausser einem Mann mit zwei Eseln niemanden. Er wollte, dass ich auf seinen Esel sitze und machte dann von mir ein Foto für mich.</p>



<h4>Plov und Tanzen</h4>



<p>Als ich gegen vier Uhr ins Dorf zurück kam wurde ich vom Fahrer gerade zum Plov eingeladen. Er hatte gerade mit seiner Frau gegessen und füllte nun für mich einen ganzen Teller mit gebratenem Reis und Gemüse. Morgen könnte ich mit ihm zurück nach Muminobod fahren. Gegen Abend nahm er mich mit zu einem Fest am anderen Dorfende. Es tanzten eigentlich fast nur Männer. Es war ziemlich ungewohnt aber lustig. Es war das erste mal, dass ich mit strahlenden Männer zwischen 20 und 70 getanzt habe. Die meisten Frauen standen zusammen in einer Ecke und schauten zu. Viele Männer waren wohl schon etwas betrunken. Denn zwischendurch brach  kurz fast eine Schlägerei aus. Gegen elf wurde die Party darum plötzlich abgebrochen und die Dorfbewohner gingen nach etwas Verwirrung schliesslich in alle Richtungen nach Hause. <br></p>
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		<title>Jeep nach Qalai Khumb</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2019 16:21:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Beifahrersitz]]></category>
		<category><![CDATA[Dushanbe]]></category>
		<category><![CDATA[Offroad Taxi]]></category>
		<category><![CDATA[Qalai Khumb]]></category>
		<category><![CDATA[Rushon]]></category>
		<category><![CDATA[Sammeltaxi]]></category>
		<category><![CDATA[Strassenverzweigung]]></category>
		<category><![CDATA[Taxi]]></category>
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<p>Mein Gastgeber Ganji kam mit mir ins Dorfzentrum von Rushon. Er wollte mir helfen ein Taxi bzw. ein Jeep nach &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/12/jeep-nach-qalai-khumb/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Jeep nach Qalai Khumb</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Mein Gastgeber Ganji kam mit mir ins Dorfzentrum von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/12/herzliche-gastfreundschaft-in-rushon/">Rushon</a>. Er wollte mir helfen ein Taxi bzw. ein Jeep nach Qalai Khumb zu finden. Dies war keine einfache Aufgabe. Bis wir eine Mitfahrgelegenheit für mich fanden dauerte es zwei Stunden. Die meisten Fahrer wollen Fahrgäste bis <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/20/in-der-tadschikischen-hauptstadt-dushanbe/">Dushanbe</a> mitnehmen. </p>



<h4>Frische Früchte geschenkt bekommen</h4>



<p>Während sich Ganji weiter um eine Mitfahrgelegenheit für mich bemühte, wurde ich von einem Ladenbesitzer entdeckt. Zuerst zeigte er mir sein Restaurant im oberen Stock. Diesen Raum könne man mieten für Anlässe erklärte er mit Händen und Füssen und zeigte mir insbesondere den ausgestopfen Vogel und den Hirschkopf. Diese habe er selber gejagt. Er wollte mich aber eigentlich eingeladen, um mit mir ein Paar Früchte von seinen Bäumen im Garten hinter dem Haus zu schütteln. So war ich bald mit einem ganzen Sack voller Äpfel und Birnen wieder bei Ganji. Schliesslich durfte ich mit dem vollen Auto von Ganji&#8217;s Nachbar als zweiter Passagier auf dem Beifahrersitz mitfahren. Dieser wollte auch bis nach Dushanbe fahren, willigte aber ein, mich als überzähliger zahlender Passagier auch noch mitzunehmen. Auf dem Beifahrersitz sass ich dann für sechs Stunden mit dem zweiten Passagier auf dem Beifahrersitz. Er nahm es gelassen. Dies war meine erste Fahrt auf einem geteilten Beifahrersitz. <em>(Nachtrag: Doch es sollte nicht die letze sein auf meiner Reise. Im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/">Iran</a> haben wir öfters nur so eine Mitfahrgelegenheit erhalten.)</em></p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/111_Anreise_Qalai_Khumb/IMG_8675-1024x683.jpg" alt="zu zweit auf dem Beifahrersitz auf der Fahrt mit dem Jeep nach Qalai Khumb" class="wp-image-5892" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/111_Anreise_Qalai_Khumb/IMG_8675-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/111_Anreise_Qalai_Khumb/IMG_8675-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/111_Anreise_Qalai_Khumb/IMG_8675-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Mit diesem Mann teilte ich während sechs Stunden den Beifahrersitz bis Qalai Khumb..</figcaption></figure>



<p>Mit dem Jeep nach Qalai Khumb machten wir einmal Halt um zu essen bei einem Restaurant sowie ab und zu, um den klappernden Deckel der Motorhaube zu fixieren. Bald erreichten wir <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/13/ort-mit-der-strassenverzweigung-qalai-khumb/">Qalai Khumb</a> &#8211; den Ort mit der Strassenverzweigung. Von hier kann man nach via Südroute oder Nordroute nach Dushanbe fahren. Für mich war aber erstmal Zeltplatz suchen und ausruhen angesagt. Ich hatte heute das letze Stück entlang des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wachankorridor" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wachankorridors</a> hinter mich gebracht.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/111_Anreise_Qalai_Khumb/IMG_8691-1024x683.jpg" alt="Erste Wegweiser auf der Fahrt mit dem Jeep nach Qalai Khumb" class="wp-image-5894" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/111_Anreise_Qalai_Khumb/IMG_8691-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/111_Anreise_Qalai_Khumb/IMG_8691-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/111_Anreise_Qalai_Khumb/IMG_8691-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>In Qalai Khumb oder Kalai Khumb teilt sich der Pamir Highway in eine Süd- und Nordroute.</figcaption></figure>
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		<title>Wandern unweit des Gästehaus in Murghab</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/03/wandern-bei-murghab/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2019 18:40:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Langar]]></category>
		<category><![CDATA[Murghab]]></category>
		<category><![CDATA[Offroad Taxi]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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<p>Beim Tee im Gästehaus in Murghab hatte ich ein argentinisch-norwegisches Paar getroffen. Sie planten eine Wanderung am nächsten Tag. Sie &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/03/wandern-bei-murghab/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Wandern unweit des Gästehaus in Murghab</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Beim Tee im Gästehaus in Murghab hatte ich ein argentinisch-norwegisches Paar getroffen. Sie planten eine Wanderung am nächsten Tag. Sie willigten ein mich mitzunehmen. Mit ihrem gemieteten Jeep fuhren wir etwas zurück in Richtung <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/das-alte-handelszentrum-von-kirgistan-osh/">Osh</a> und bogen dann in ein Seitental ab. Ganz hinten im Tal parkten wir das Auto bei einigen Jurten. Wir verbrachten einen gemütlichen Tag mit Wandern, Fotografieren, Plaudern und Aussicht geniessen. Als wir zurück zu den Jurten kamen, luden uns die Kinder zu Tee und Joghurt ein.</p>



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<h4>Neue Bekanntschaft und Mitfahrgelegenheit im Gästehaus</h4>



<p>Als wir zurück ins Gästehaus in Murghab kamen, waren neue Gäste angekommen. Darunter war ein italienisches Paar. Dieses war mit einem kirgisischen Jeepfahrer aus Osh unterwegs. Am nächsten Tag wollten sie die Wanderung machen, welche wir gerade hinter uns hatten. Am übernächsten Tag dann würden sie von Alichur nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/06/ein-rundgang-durch-langar/">Langar</a> an die afghanische Grenze fahren. </p>



<p>Wir machten aus, uns in Alichur zu treffen und gemeinsam nach Langar zu fahren. Eine Überfahrt nach Langar ist sonst schwer zu bekommen. Taxi fahren über diesen Pass keine. Andere reisen darum von Murghab direkt nach Khorugh und dann zurück ins <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wachankorridor" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wachan-Tal</a>. Ich hatte Glück. Darum entschied ich meinen Plan, nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/05/von-alichur-nach-langar-mit-abstecher-nach-bulunkul/">Bulunkul</a> zu fahren, aufzugeben. (<em>Nachtrag: Da sich das italienische Paar später für eine Planänderung entschied, kam ich doch noch nach Bulunkul.</em>)</p>
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		<title>Osh &#8211; Murghab per Jeep-Taxi</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/osh-murghab/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2019 18:40:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzübertritt]]></category>
		<category><![CDATA[Murghab]]></category>
		<category><![CDATA[Offroad Taxi]]></category>
		<category><![CDATA[Osh]]></category>
		<category><![CDATA[Saray Moghol]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/osh-murghab/">Osh &#8211; Murghab per Jeep-Taxi</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Von Osh in Kirgistan nach Murghab in Tadschikistan fahren nicht viele Taxis. Es empfiehlt sich am Vortag einen Platz in &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/osh-murghab/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Osh &#8211; Murghab per Jeep-Taxi</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/osh-murghab/">Osh &#8211; Murghab per Jeep-Taxi</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/osh-murghab/">Osh &#8211; Murghab per Jeep-Taxi</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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<p>Von Osh in Kirgistan nach Murghab in Tadschikistan fahren nicht viele Taxis. Es empfiehlt sich am Vortag  einen Platz in einem Jeep-Taxi zu reservieren. Die Fahrt Osh &#8211; Murghab per Jeep-Taxi kostet je nach Verhandlungsgeschick zwischen 2100 und 2500 kgs. Mein Gastgeber bestand darauf mich trotz der frühen Abfahrtszeit an den vereinbarten Abfahrtsort zu fahren. Wir warteten eine halbe Stunde am Ortsausgang von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/das-alte-handelszentrum-von-kirgistan-osh/">Osh</a> auf das Jeep-Taxi.</p>



<h4>Erste Etappe bis Sary Moghol</h4>



<p>Die Fahrt im Morgengrauen verlief sanft. Es war halb sechs und noch waren es über 200 Kilometer bis zum letzen kirgisischen Dorf. Unterwegs stieg eine Familie mit Kleinkind zu. Wir erreichten Sary Moghol Mitte Vormittag. Bei einem Haus hielten wir an. Einige Männer trugen Kisten, Säcke und Taschen aus dem Haus. Der Fahrer leerte den Kofferraum. Nun musste alles aufs Dach des Jeeps geladen werden. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7802-1024x683.jpg" alt="Osh - Murghab per Jeep-Taxi, Gepäck und Passagiere umladen" class="wp-image-5676" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7802-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7802-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7802-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Kiste mit einer Waschmaschine passte nicht auf den Dachträger. Sie wurde ganz vorne dran gebunden.</figcaption></figure>



<p>Dann klappte der Fahrer im Kofferraum zwei Sitze auf. Bevor wir weiterfuhren wurden wir zu Tee, Suppe, Brot und Süssem eingeladen. Nach der Mahlzeit wurde ich gebeten auf dem Rücksitz Platz zu nehmen. Vorne setzte sich eine ältere Frau, auf dem Rücksitz neben mir zwei Mütter mit Kleinkind, im Kofferraum zwei Väter. Zudem sass ein Knabe zwischen den Vordersitzen beim Schalthebel und einer mit den Männern im Kofferraum.&nbsp;</p>



<h4>Fahrt zum kirgisischen Grenzposten</h4>



<p>Der Jeep war für hiesige Verhältnisse also komfortabel gefüllt, nicht überfüllt. Etwas ausserhalb des Dorfes wurde die Strasse deutlich schlechter. Diese führte Richtung Grenzposten, entlang eines mäandrierenden Flusses. Die kirgisischen Grenzbeamten erhielten vom Fahrer eine frische Wassermelone geschenkt. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/osh-murghab/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>So lief der Grenzübertritt problemlos und freundschaftlich. Der Beamte fragte mich, ob ich das kirgisische Nationalgetränk gekostet hätte. Denn die vergorene Pferdemilch sei voller Vitamine und darum gut für die Gesundheit. Als ich bejahte, stempelte er meinen Pass und wünschte mir gute Reise. Zwischen den beiden Grenzposten liegen 20 Kilometer wunderschöne Landschaft.&nbsp;</p>



<h4>Am tadschikischen Grenzposten</h4>



<p>Die Grenze verläuft auf der Wasserscheide des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kyzyl-Art-Pass" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kyzyl-Art</a> Passes. Der tajikische Grenzposten folgt dann zwei Kilometer später. Hier schrieb ein tajikischer Zöllner mein E-Visa das erste Mal in ein Buch ab. Ob es sich um ein Original handelt, prüfte er mangels Computer nicht. Der Fahrer schenkte derweil einem Kollegen vier Flaschen Vodka. 200 Meter weiter prüfte ein Angestellter des UNODC mit einem Blick ins Auto, ob wir kriminelle Drogenschmuggler seien. Er bekam frische Trauben geschenkt. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7835-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-5683" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7835-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7835-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7835-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die erklärende Tafel am Container Häuschen der UNODC zwischen Zoll und Passkontrolle.</figcaption></figure>



<p>20 Meter weiter wurde ich vom Grenzbeamten eingeladen mein Visa ein zweites Mal zu zeigen. Auch er schrieb die Visadaten von meinem Telefondisplay in ein Buch ab. Mein Blick schweifte über die Namen der westlichen Touristen im Buch. Es waren nicht wenige. Wir hatten eine gefühlte Stunde an den drei Posten verbracht. Nun wurde die Schranke für&nbsp;uns geöffnet.</p>



<h4>Ein Dorf im Nichts &#8211; Kunagurgan</h4>



<p>Gegen Abend erreichten wir Kunagurgan. Hier wohnten die beiden Familien, welche im Jeep mitgereist waren. Nun luden wir also ihre Ladung ab. Der Fahrer hatte noch einige Taschen und Kisten, die er im Dorf verteilen musste. In Murgab brachte er mich zum gewünschten homestay (150 Somoni). Im Teezimmer sassen ein halbes Dutzend westliche Touristen bei Tee und Keksen und tauschten sich über ihre Erlebnisse aus.</p>



<p><br></p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/osh-murghab/">Osh &#8211; Murghab per Jeep-Taxi</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Heisse Quellen in Altyn Arashan</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/22/heisse-quellen-in-altyn-arashan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2019 16:57:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Abzweigung]]></category>
		<category><![CDATA[Altyn Arashan]]></category>
		<category><![CDATA[Gletscher]]></category>
		<category><![CDATA[heisse Quelle]]></category>
		<category><![CDATA[Kyrillisch]]></category>
		<category><![CDATA[Offroad Taxi]]></category>
		<category><![CDATA[Strassenverzweigung]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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<p>Weiterreise nach Ak-Suu via Karakol In Tamga fährt um sieben der Bus 519 nach Biskek. Um acht fährt einer nach &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/22/heisse-quellen-in-altyn-arashan/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Heisse Quellen in Altyn Arashan</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/22/heisse-quellen-in-altyn-arashan/">Heisse Quellen in Altyn Arashan</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<h4>Weiterreise nach Ak-Suu via Karakol</h4>



<p>In Tamga fährt um sieben der Bus 519 nach Biskek. Um acht fährt einer nach Karakol. Meine Schwester Fabienne&nbsp;und ich warteten an der Bushaltestelle&nbsp;auf den Bus nach Karakol. Von dort wollten wir weiter nach Altyn Arashan wandern. Plötzlich erhielten wir Besuch.&nbsp;Einige Trinker vom Dorf strolchten herbei und begannen mit uns zu quatschen. Später kaufte ihnen ein Passant eine Flasche Vodka.&nbsp;Davon wollten sie uns anbieten. Wir lehnten ab. Darauf kauften sie uns Brot und Eistee.&nbsp;Nun frühstückten&nbsp;wir mit ihnen&nbsp;bis unser Bus kam. </p>



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<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7271-1024x683.jpg" alt="Begegnung in Tamga" class="wp-image-5567" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7271-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7271-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7271-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Begegnung am Busstop in Tamga mit zwei Trinkern und einem Passanten.</figcaption></figure>



<p>In Karakol erwischten wir bald den Bus 350 nach Ak-Suu. Gegen Abend wollten wir die heissen Quellen in Altyn Arashan erreichen. An der Endhaltestelle in Ak-Suu begegneten wir einer&nbsp;tschechischen Touristin. Sie hatte gerade ein Auto gestoppt um noch etwas weiter&nbsp;talaufwärts mit zu fahren. Sie winkte uns. Schnell liefen wir&nbsp;herbei. Wir durften auch mitfahren. So fuhren wir zu dritt mit dem Kirgisen talaufwärts. Er war unterwegs&nbsp;zu einem Baufahrzeug.&nbsp;Dort hielt er um einige Kanister Öl und Diesel zu übergeben. Uns brachte er dann noch bis zum Ende der Strasse.</p>



<h4>Etwas zu weit&nbsp;mitgefahren</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7287-1024x683.jpg" alt="Abzweigung" class="wp-image-5569" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7287-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7287-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7287-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Abzweigung nach Altyn Arashan oder Ak Suu. Auch ein guter Wegweiser zum Kyrillisch lernen.</figcaption></figure>



<p>Beim Kurbad&nbsp;Ak-Suu bemerkten wir, dass wir die Abzweigung ins Arashan Tal verpasst hatten. Mit einem anderen Auto konnten wir wieder etwas talabwärts mitfahren. Dort wo der Arashan Bach in den Ak-Suu Bach mündet, geht die Strasse nach Altyn Arashan. Der Begriff Strasse ist für diesen Weg übertrieben. Es war eher ein Feldweg, der einem doppelspurigen Bergwanderweg glich. Wir wanderten gemütlich mit unserer tschechischen Bekanntschaft talaufwärts.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7289-1024x683.jpg" alt="Auf dem Weg nach Altyn Arashan" class="wp-image-5570" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7289-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7289-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7289-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Lenka, Fabienne und Dominique am Startpunkt der Wanderung nach Altyn Arashan.</figcaption></figure>



<h4>Der Aufstieg nach Altyn Arashan</h4>



<p>Nach etwa einer Stunde wurden wir ab und zu von Offroad Taxis überholt. Der Aufstieg dauerte drei Stunden. Dann erreichten wir eine Anhöhe mit Blick nach Altyn Arashan. Dort stellten wir unser Zelt auf und liefen weiter in Richtung Homestays und heisse Quellenbäder. Das Baden in den Quellen ist pro Gruppe für eine halbe Stunde möglich. Es wird mehrheitlich nackt gebadet. Zum Glück konnten wir uns mit einer anderen Gruppe zusammen schliessen. Die drei Deutschen waren ganz gesprächig und wir hatten es so lustig, dass die halbe Stunde sehr schnell um war. Das heisse Bad und das kühle Bier dazu war ein Genuss nach der langen Wanderung. Der Bach Arashan bot sich an um zu kneipen. Zurück beim Zelt kochten wir mit dem Campingkocher etwas Nudeln und bestaunten bald den wunderbar klaren Sternenhimmel. Dann verkrochen wir uns in den warmen Schlafsäcken.</p>



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<h4>Unfall zum Schluss </h4>



<p>Zum Frühstück hatten wir unsere neue tschechische Bekannte Lenka eingeladen. Dann machten wir eine kurze Wanderung in der Ebene von Altyn Arashan. Nach dem Mittagessen brachen wir unser Camp ab und brachen auf. Unglücklicherweise ist Fabienne auf dem Rückweg gestürzt und hat sich den rechten Knöchel gebrochen. Glücklicherweise kam wenige Minuten später ein Offroad Taxi, mit welchem wir mitfahren konnten.</p>



<h4>Mit dem Taxi ins Spital und weiter nach Biskek</h4>



<p>Da das Fahrzeug nicht mehr registriert ist, mussten wir nach der etwa einstündigen holprigen Fahrt vom Offroad Taxi in ein normales Auto umsteigen. Schliesslich gelangten wir so zum Spital und konnten dort röntgen lassen. Wir beschlossen noch am gleichen Abend einen Transfer nach Biskek zu organisieren. Denn übernachten in einem Hostel wäre nur umständlich gewesen. Der Fahrer brachte uns von Kochkor direkt nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/27/aussicht-ueber-biskek/">Biskek</a> (für 5000kgs). So trafen wir noch in der gleichen Nacht wieder in Biskek bei unseren Gastgebern ein.</p>
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