<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Litang Archive - slow travel to asia.ch</title>
	<atom:link href="https://slowtraveltoasia.ch/tag/litang/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://slowtraveltoasia.ch/tag/litang/</link>
	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
	<lastBuildDate>Thu, 27 May 2021 06:34:59 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.1.1</generator>

<image>
	<url>https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/cropped-slowtraveltoasia_ch-512-32x32.png</url>
	<title>Litang Archive - slow travel to asia.ch</title>
	<link>https://slowtraveltoasia.ch/tag/litang/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Viertes Mal Autostoppen von Litang (理塘县) nach Tagong ( 塔公)</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/17/viertes-mal-autostoppen-von-litang-nach-tagong/</link>
					<comments>https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/17/viertes-mal-autostoppen-von-litang-nach-tagong/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2019 17:45:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Lastwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Litang]]></category>
		<category><![CDATA[Mittagessen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagong]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.slowtraveltoasia.ch/?p=1404</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/17/viertes-mal-autostoppen-von-litang-nach-tagong/">Viertes Mal Autostoppen von Litang (理塘县) nach Tagong ( 塔公)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Wir fuhren mit dem Taxi aus der Stadt an die Strasse nach Tagong. Kurz darauf hielt ein Lastwagen an. Es &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/17/viertes-mal-autostoppen-von-litang-nach-tagong/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Viertes Mal Autostoppen von Litang (理塘县) nach Tagong ( 塔公)</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/17/viertes-mal-autostoppen-von-litang-nach-tagong/">Viertes Mal Autostoppen von Litang (理塘县) nach Tagong ( 塔公)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/17/viertes-mal-autostoppen-von-litang-nach-tagong/">Viertes Mal Autostoppen von Litang (理塘县) nach Tagong ( 塔公)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Wir fuhren mit dem Taxi aus der Stadt an die Strasse nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/24/eine-stadt-mit-vielen-kloestern-tagong/">Tagong</a>. Kurz darauf hielt ein Lastwagen an. Es war der Fahrer eines chinesischen Tanklastwagen an. Er nahm uns ein grosses Stück weit auf dem Weg von Litang nach Tagong mit. Während der Fahrt roch es nach Essen. Plötzlich bemerkten wir, dass der Fahrer in einem kleinen Reiskocher in der Kabine des Lastwagen etwas kochte. Der Reiskocher war am Zigarettenanzünder angeschlossen. Später hielt er an einer kleinen Abzweigung an.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/17/viertes-mal-autostoppen-von-litang-nach-tagong/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4>Mittagessen mit den Kollegen des Lastwagenfahrers</h4>



<p>Wir assen mit seinen Kollegen Mittagessen. Einer konnte etwas Englisch. Jeder brachte etwas zum Essen. Die Resten wollten sie dann wegschmeissen. Wir packten diese gerne ein. Der andere Lastwagenfahrer bot uns an, dass wir uns aufteilen könnten, damit beide einen Sitz hätten. Wir lehnten aber ab, um zusammen bleiben zu können. Ich lag weiterhin illegal auf dem Kabinenbett. Tama sass auf dem Beifahrersitz.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/67_Anreise_Tagong/IMG_5317-1024x683.jpg" alt="Essen zwischen Autostoppen Litang Tagong" class="wp-image-4430" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/67_Anreise_Tagong/IMG_5317-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/67_Anreise_Tagong/IMG_5317-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/67_Anreise_Tagong/IMG_5317-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Beim Mittagessen mit den anderen Lastwagenfahrern war gute Stimmung.</figcaption></figure>



<h4>Über zwei  4000er Pässe</h4>



<p>Wir fuhren durch wunderschöne Landschaften, welche uns teilweise an die <a href="https://slowtraveltoasia.ch/schweiz/">Schweiz</a> erinnerten. Es waren viele Fahrradfahrer unterwegs. In einem langen Tunnel sahen wir sogar Wanderer. An vielen Stellen bietet die Strasse Aussichtsplattformen für Touristen. Der Fahrer fuhr sehr sicher und ruhig. Wir durften mitfahren bis nach Dong‘eluo, wo  die Strasse von Litang her nach Tagong abzweigt. Dort standen wir wenige Minuten.  Dann nahm uns ein Jeep mit. Ein Chinese stieg ebenfalls zu. Er war aus <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/28/eine-provinzstadt-wie-viele-andere-lanzhou/">Lanzhou</a> und freute sich, dass wir bald dorthin fahren würden. Die kurze Fahrt von Dong‘eluo nach Tagong dauerte nur 30 Minuten mit dem Jeep.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/17/viertes-mal-autostoppen-von-litang-nach-tagong/">Viertes Mal Autostoppen von Litang (理塘县) nach Tagong ( 塔公)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/17/viertes-mal-autostoppen-von-litang-nach-tagong/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Litang (理塘县) &#8211; Geburtsstadt des siebten Dalai Lama</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/17/geburtsstadt-des-siebten-dalai-lama-litang/</link>
					<comments>https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/17/geburtsstadt-des-siebten-dalai-lama-litang/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2019 07:25:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Dalai Lama]]></category>
		<category><![CDATA[Himmelsbeerdigung]]></category>
		<category><![CDATA[Jakbutter]]></category>
		<category><![CDATA[Litang]]></category>
		<category><![CDATA[Luxuswohnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Tee]]></category>
		<category><![CDATA[Toiletten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.slowtraveltoasia.ch/?p=1346</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/17/geburtsstadt-des-siebten-dalai-lama-litang/">Litang (理塘县) &#8211; Geburtsstadt des siebten Dalai Lama</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Nach der Ankunft in Litang liefen wir zuerst planlos durch die Gegend nahe unseres Ankunftsortes. Diese bestand aus grosszügigen Grundstücken. &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/17/geburtsstadt-des-siebten-dalai-lama-litang/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Litang (理塘县) &#8211; Geburtsstadt des siebten Dalai Lama</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/17/geburtsstadt-des-siebten-dalai-lama-litang/">Litang (理塘县) &#8211; Geburtsstadt des siebten Dalai Lama</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/17/geburtsstadt-des-siebten-dalai-lama-litang/">Litang (理塘县) &#8211; Geburtsstadt des siebten Dalai Lama</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Nach der Ankunft in Litang liefen wir zuerst planlos durch die Gegend nahe unseres Ankunftsortes. Diese bestand aus grosszügigen Grundstücken. Darauf waren bescheidene Steinhäuser inmitten grosser Gärten&nbsp;hinter unterschiedlich hohen Mauern versteckt.</p>



<h4>Erneuter Versuch in einer Stadt zu zelten</h4>



<p>Beim Anblick der Gärten in Litang hatten wir bald die Idee, dass es schön wäre, in einem solchen Garten unser Zelt aufschlagen zu dürfen. An einem Gartentor sassen zwei ältere Damen mit zwei kleinen Kindern. Sie lächelten uns herzlich entgegen. Ihre Zähne waren gezeichnet von Karies und ihre Kleider abgewetzt und staubig. Sie winkten uns, also versuchten wir mit ihnen zu kommunizieren. Unseren goldenen Brief konnten sie leider nicht lesen. Wahrscheinlich beherrschten sie ausschliesslich die tibetische Sprache.</p>



<p>Somit war es uns nicht möglich sie zu fragen, ob wir in ihrem Garten zelten dürften. An der nächsten Strassenecke sahen wir über eine etwas weniger hohe Mauer eine junge Frau, die uns zuwinkte. Wir winkten zurück und blieben am Gartentor stehen, bis sie mit ihrer Schwester zu uns kam. Nun zeigten wir ihr den goldenen Brief. Sie konnte ihn lesen. Danach fragten wir explizit mit Gesten und Bilderbuch, ob wir unser Zelt hier im Garten aufstellen könnten. Die beiden gingen nun zurück zum Haus und fragten wohl jemand, ob dies möglich sei. Einen Augenblick  später, sahen wir ihr übermütig freudiges Gesicht und hörten sie „Yes“ rufen. Mit Freude über unser Glück, betraten wir den Garten und begannen sofort unser Zelt aufzustellen.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/66_Litang/IMG_4959-1024x683.jpg" alt="Litang Camping" class="wp-image-4380" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/66_Litang/IMG_4959-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/66_Litang/IMG_4959-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/66_Litang/IMG_4959-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Unser Zelt im Garten unserer Gastgeber in Litang von Ihrem Wohnzimmer aus gesehen.</figcaption></figure>



<h4>Besuch des Nachbarn unseres Gastgebers</h4>



<p>Wir waren gerade fertig, da erschien ausserhalb der Gartenmauer ein Nachbar mit langen, schwarzen, leicht gewellten Haaren und Cowboy Kleidung. Wir verstanden nicht genau, was er von uns wollte. Eine Weile später kam ein Mann im Mönchsgewand aus dem Haus unserer Gastgeber. Er sprach mit dem Mann und deutete uns schliesslich, dass wir doch mit ihm mitgehen sollten, um ein Foto zu machen. Es zeigte sich, dass er uns zu sich einladen wollte. Am liebsten wäre es ihm gewesen, wenn wir unser Zelt bei ihm aufgestellt hätten. Er zeigte uns seinen Garten und lud uns dann zu warmem Wasser in seine Stube ein. Zuhause waren eine seiner Töchter und ihr Sohn. Die Tochter war, wie hier weit verbreitet. ganz weiss geschminkt im Gesicht.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/66_Litang/IMG_4955-1024x683.jpg" alt="zu besuch bei den Nachbarn" class="wp-image-4378" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/66_Litang/IMG_4955-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/66_Litang/IMG_4955-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/66_Litang/IMG_4955-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Beim Nachbarn, welcher uns umbedingt zu sich einladen wollte. Rechts im Bild sein Grosssohn mit einer seiner Töchter. Diese ist wie hier üblich und Mode im Gesicht weiss geschminkt.</figcaption></figure>



<p>Der Sohn war zuerst etwas ängstlich der zwei ungewöhnlichen Eindringlingen wegen, zeigte sich aber bald unbeeindruckt und spielte weiter. Als er auf die Bank zu klettern versuchte, sahen wir, dass er eine Hose mit Schlitz im Schritt trug. Nun hatten wir eindeutig gesehen, dass es ein Junge war. Der Grossvater zeigte uns mehrmals stolz seine Orden, Familienfotos und Ausweise. Wir erzählten ihm mit dem&nbsp;Bilderbuch und unserem Globusball, woher wir gekommen sind und wohin wir weiter reisen würden. Dann versuchte er uns erneut zu überzeugen, die nächste Nacht bei ihm im Garten zu nächtigen. Nach einer Weile gemeinsamen Lachens und Fotos machen, verabschiedeten wir uns wieder und gingen zurück zum&nbsp;Garten, wo unser Zelt stand.</p>



<h4>Tee trinken mit der Gastgeberfamilie</h4>



<p>Dort wollten wir nun unsere Gastgeber-Familie begrüssen&nbsp;gehen und uns mit einem Souvenir-Magneten aus Vietnam für ihre Gastfreundschaft bedanken. Diese stellte sich als noch grösser heraus, als wir es je vermutet hätten. Kaum waren wir in ihrem Wohnraum abgesessen, kochten der Mönch und die zwei&nbsp;jungen Frauen&nbsp;Yakbutter-Tee. Eine Weile später kehrte der zweite Mönch, welcher sich ebenfalls als Onkel der beiden jungen Frauen entpuppte mit&nbsp;Yack-Käse und einem&nbsp;Beutel salziger Fladengebäcke zurück. Später stellten sie noch Bonbons dazu. Unser Gespräch fand im Dreieck statt. Wir sprachen in einfachem Englisch mit den jungen Frauen (16 und 25) und diese erzählten den beiden Onkel, was sie verstanden hatten, auf tibetisch.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/66_Litang/IMG_4958-1024x683.jpg" alt="Tee und Brot" class="wp-image-4379" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/66_Litang/IMG_4958-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/66_Litang/IMG_4958-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/66_Litang/IMG_4958-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>In der Stube unserer Gastgeber stand ein Tisch mit einer eingebauten Herdplatte zum Tee Warmhalten.</figcaption></figure>



<p>Derweil wurde uns der Pappbecher immer wieder mit Yakbutter-Tee aufgefüllt.&nbsp;Nachdem der ältere Mönch selbst vom Yakbutter-Tee getrunken hatte, holte er eine Flasche mit&nbsp;gefrorener Yakmilch und schüttete diese, als sie etwas aufgetaut war,&nbsp;in die&nbsp;Teekanne. Wahrscheinlich war&nbsp;er nicht zufrieden mit dem Tee&nbsp;oder meinte, wir wären nicht zufrieden. Er leerte Tamas Becher, um ihn gleich&nbsp;danach, mit dem aufgemotzten Tee zu füllen. Wir mochten den Tee. Er schmeckte&nbsp;im Grunde wie English Breakfast Tea mit Milch und anders als in Shangri-La viel weniger intensiv nach böckeliger Yakbutter.</p>



<h4>Die öffentliche Toilette der Nachbarschaft</h4>



<p>Als Tama später aufs Klo musste, stellte sich heraus, dass es angeblich kein Klo im  Hause gibt. Die jüngere Frau begleitete Tama zu einer etwa fünf Fussminuten entfernten öffentlichen Toilette. Tama bemerkte auf dem Weg dorthin, dass die Frau immer beschämt auf den Boden schaute. Das öffentliche Klo ist ein Plumpsklo mit mehreren türlosen Abteilen. Erstaunlicherweise stinkt es jedoch überhaupt nicht.</p>



<h4>Der Start der Sommerferien</h4>



<p>Im Gespräch mit den beiden Töchtern vernahmen wir, dass gerade die Sommerferien begonnen hatten. Die ältere Tochter hat den „High-School“ Abschluss. Die jüngere muss noch eine Weile die&nbsp;Schulbank drücken. Dort lernen sie&nbsp;chinesisch. Zuhause aber sprechen&nbsp;sie jedoch Tibetisch.&nbsp;Die jüngere Tochter machte brav Hausaufgaben.</p>



<h4>Kommunizieren mit Standardsätzen</h4>



<p>Später fragten sie uns, ob wir auch nach Lhasa reisen würden. Wir erklärten ihnen, dass dies ausländischen Individualtouristen untersagt ist. Dann erzählten sie uns, dass auch sie nicht dorthin könnten, da sie keine entsprechenden Ausweise besitzen würden. Anscheinend können auch sie nicht in andere Länder reisen. Sie sind sozusagen eingesperrt in der Region Litang in China. Als wir später mit dem einen Mönch alleine waren, nahm er ein Buch aus dem Regal mit nützlichen Sätzen in drei Sprachen: Chinesisch, Tibetisch und Englisch. Ab und zu fanden wir darin einen passenden Satz und konnten so ein wenig zusammen weiter kommunizieren bis wir müde wurden und ihm andeuten mussten, dass wir uns im Zelt  ausruhen wollten.</p>



<h4>Eine Magenverstimmung</h4>



<p>Leider kam Tama nicht wirklich zur Ruhe und begann bald im Zelt einen Plastikbeutel voll zu erbrechen.&nbsp;Ob ihr wohl die Yak-Milch nicht gut bekam? Der Appetit kam jedoch bald zurück.&nbsp;Die Auberginen, die wir uns später in der Stadt zum Abendessen  bestellten, waren die besten, die wir auf dieser Reise je gegessen hatten.</p>



<h4>Eine kühle Nacht im Zelt</h4>



<p>Beim Schlafen auf über 3000 Metern, wurde es im Zelt&nbsp;etwas kalt. Insbesondere auch, weil eine der Luftmatratzen bereits leckte. Dominique&nbsp;musste&nbsp;diese mehrmals neu voll pusten. Trotzdem war es wunderschön in der Natur geschlafen zu haben.&nbsp;Wir verliessen unser Zelt, liessen es aber mit allen unseren Sachen im Garten unserer Gastgeber stehen.</p>



<h4>Suche nach einem Motorrad</h4>



<p>Im gleichen Restaurant, wo wir am Vorabend waren, assen wir nun unsere erste Mahlzeit des Tages. Nun&nbsp;suchten wir ein Geschäft, welches Motorräder vermietet. Wir fragten&nbsp;im Restaurant und&nbsp;in vielen Hotels&nbsp;danach, fanden aber kein solches. Wir&nbsp;wurden nur viel hin und her geschickt.&nbsp;Allerdings ohne Erfolg.&nbsp;In einem Hotel in dem&nbsp;jemand Englisch sprach,&nbsp;fragten sie uns, ob wir eine Autowerkstatt suchen würden. Nun bemerkten wir, dass unsere Übersetzung falsch&nbsp;war. Mit der vereinfachten und kurzen Übersetzung&nbsp;von „Mieten Motorrad“, war die Antwort nun, dass es keinen Motorradverleih gibt. Somit war unser&nbsp;angepeiltes Tagesprogramm im Eimer. Zu den heissen Quellen, war es ohne Motorrad zu weit.</p>



<h4>Luxuswohnungen zu verkaufen</h4>



<p>Darum beschlossen wir in Richtung des Ortes zu laufen, wo die Himmelsbeerdigungen stattfinden. Dies war etwa eine Stunde Fussmarsch.Es war sehr heiß und die Sonne brannte auf uns runter. Unser Ziel war etwas ausserhalb, am anderen Ende der Stadt.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/66_Litang/IMG_4992-1024x683.jpg" alt="Litang Real Estate" class="wp-image-4387" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/66_Litang/IMG_4992-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/66_Litang/IMG_4992-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/66_Litang/IMG_4992-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das 3D Modell einer 149 Quadratmeter Wohnung, welche gerade im Zentrum von Litang gebaut wird.</figcaption></figure>



<p>Im Stadtzentrum entdeckte ich vis à vis einer Baustelle ein Gebäudemodell. Das Geschäft war eine Verkaufsstelle für Luxuswohnungen einer neue Überbauung in Litang. Als wir uns das Modell anschauten, kamen wir mit der Englisch sprechenden Verkaufsmanagerin des Projekts ins Gespräch. Sie bot uns bald darauf einen Tee an.</p>



<h4>Himmelsbeerdigung</h4>



<p>Als wir den Himmelsfriedhof erreichten, sahen wir eine tote Kuh dort liegen. Vom Anblick eines toten Menschenkörpers blieben wir verschont. Am Hang des Berges sahen wir aber die Geier, welche beim Ritual zum Essen der Leichenteile eingeladen werden. Die Vögel sind allerdings scheu. Weiter unten stand eine grosse Feuerstelle mit brennendem Müll, was wohl keinen Zusammenhang mit den Beerdigungen hat.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/66_Litang/IMG_5070-1024x683.jpg" alt="Litang Himmelsbeerdigung " class="wp-image-4400" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/66_Litang/IMG_5070-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/66_Litang/IMG_5070-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/66_Litang/IMG_5070-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Am Ort der Himmelsbeerdigungen ist der Hang mit vielen Gebetsfahnen geschmückt.</figcaption></figure>



<h4>Planänderung aufgrund einer Magenverstimmung</h4>



<p>Leider fühlte sich Tama nicht gut genug um ohne Toilette zu zelten. Zurück im Stadtzentrum fanden wir das Summer Hostel. Es schien, als gäbe es nur Männer- und Frauenschlafsäle. Doch als zwei Niederländer ebenfalls einen Platz zum Schlafen suchten, durften wir zu viert ein gemischtes Zimmer eröffnen. Wir bezogen zusammen ein Sechsbettzimmer. Doch wir mussten noch zurück zu unserem Zelt, bevor wir uns hinlegen konnten. Beim Zelt angekommen, fühlten wir uns beide miserabel. Mit letzter Kraft schaffen wir den Zeltabbruch und verabschiedeten uns von unseren Gastgebern.</p>



<p>Beiden war uns etwas schwindlig. Ein Wirt an der Hauptstrasse bestellte für uns ein überteuertes Taxi. Es war wohl ein Kollege von ihm. Im Hostel angekommen, bezogen wir beide schnell unser Bett und legten uns hin. Auch unsere <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/niederlande/">niederländischen</a> Zimmerfreunde waren müde oder krank. Am frühen Abend lagen wir alle vier im Bett. Später weckten uns zwei Chinesen, welche auch in unserem Zimmer schliefen. Die Magen-Darmprobleme waren kurz und heftig. Am nächsten Tag waren wir wieder ziemlich fit.</p>



<h4>Drei kostenlose Sehenswürdigkeiten</h4>



<p>Im Stadtzentrum von Litang ist der Stupa Garten, ein Tempel in einem Park. Der Besuch war ein schönes Erlebnis. Der Tempel mit der übergrossen Gebetsmühle und der Rundgang mit den vielen kleineren Gebetsmühlen war sehr bevölkert, obwohl wir vormittags an einem Wochentag dort waren. Das Beten und Mantra aufsagen im Gehen trägt, falls es sonst nichts nützt, sicherlich zur Volksgesundheit bei. Alt und Jung marschieren um den Tempel.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/17/geburtsstadt-des-siebten-dalai-lama-litang/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Auf dem Rückweg zum Hostel besuchten wir das Geburtshaus des siebten Dalai Lama. Gerade nebenan ist das Litang Folk Museum. Es zeigt in einer hübsch arrangierten Ausstellung die Bräuche und Traditionen einer tibetischen Familie von Litang. Es deckt unter anderem die Themen Medizin, Heirat, Wohnen, Kochen, Schlafen, Beten und sich Kleiden ab. Das Museum verfügt über Erklärungen in gutem Englisch.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/17/geburtsstadt-des-siebten-dalai-lama-litang/">Litang (理塘县) &#8211; Geburtsstadt des siebten Dalai Lama</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/17/geburtsstadt-des-siebten-dalai-lama-litang/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Drittes Mal Autostoppen Xiang Sheng nach Litang (理塘县)</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/14/drittes-mal-autostoppen-xiang-sheng-litang/</link>
					<comments>https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/14/drittes-mal-autostoppen-xiang-sheng-litang/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jul 2019 17:40:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Autostoppen]]></category>
		<category><![CDATA[Bauarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Litang]]></category>
		<category><![CDATA[Strassensperre]]></category>
		<category><![CDATA[Xiang Sheng]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.slowtraveltoasia.ch/?p=1263</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/14/drittes-mal-autostoppen-xiang-sheng-litang/">Drittes Mal Autostoppen Xiang Sheng nach Litang (理塘县)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Gegen sieben Uhr standen wir auf und machten uns bald auf den Weg von Xiang Sheng nach Litang. Um ein &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/14/drittes-mal-autostoppen-xiang-sheng-litang/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Drittes Mal Autostoppen Xiang Sheng nach Litang (理塘县)</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/14/drittes-mal-autostoppen-xiang-sheng-litang/">Drittes Mal Autostoppen Xiang Sheng nach Litang (理塘县)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/14/drittes-mal-autostoppen-xiang-sheng-litang/">Drittes Mal Autostoppen Xiang Sheng nach Litang (理塘县)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Gegen sieben Uhr standen wir auf und machten uns bald auf den Weg von Xiang Sheng nach Litang. Um ein dickes Fladenbrot reicher, erreichten wir einige hundert Meter weiter die richtige Abzweigung nach Litang. Es dauerte nur knapp zehn Minuten und schon hielt ein Autofahrer an. Er stieg aus, nahm ganz gemütlich unsere Rucksäcke und verstaute sie im vollgeladenen Kofferraum. Zunächst schien es im Auto einen Platz zu wenig zu geben, denn mit dem Fahrer waren sie bereits zu viert. Im Kofferraum liess sich jedoch noch ein Sitz aufklappen. Da Tama die kürzeren Beine hat, bot es sich an, dass sie versuchte, es sich in dieser hintersten Reihe gemütlich zu machen, während sich Dominique zu den beiden Passagieren auf der regulären Rückbank quetschte.</p>



<p>Die Fahrt im Kofferraum war für Tama unangenehmer als vermutet. Das links von ihr aufgetürmte Gepäck bereitete Tama in scharfen Linkskurven grosses Unbehagen. Durch das Anbinden des Gepäcks stieg das Wohlbefinden und Sicherheitsgefühl wieder an. Der Fahrer liess auf dem Display der Soundanlage des Geländewagens eines chinesischen Herstellers laute Techno-Videoclips laufen. Bis auf die Dame auf dem Beifahrersitz, rauchten alle zwischendurch Zigaretten bei halb offenem Fenster. Auch uns wurden Zigaretten angeboten. Wir lehnten aber dankend ab.</p>



<h4>Nochmal zurück fahren?</h4>



<p>Im ersten Moment dachten wir, dass es sich wohl um eine Familie auf Reisen handelt. Eine Weile später wurde der Fahrer angerufen und er drehte dann mitten auf der Strasse um. Erstaunt fragten wir unsere Sitznachbarn, warum wir umkehren würden. Wir erfuhren, dass offenbar noch ein Mitreisender abgeholt werden sollte. Wo dieser noch sitzen würde,  war uns aus der Erfahrung im Sammeltaxi aus Kambodscha bereits klar. Bald konnten wir jedoch verschnaufen, der Fahrer erhielt erneut einen Anruf, fluchte wahrscheinlich kurz und änderte die Fahrtrichtung erneut. Wahrscheinlich hatte der vermeintliche Passagier gerade wieder abgesagt.</p>



<h4>Doch in einem Taxi gelandet?</h4>



<p>Es dämmerte uns, dass wir wohl in einem Sammeltaxi sassen. Auf Nachfrage beim Sitznachbarn erfuhren wir, dass dieser selbstständig unterwegs war und niemand mit dem Fahrer verwandt sei. Die Mitfahrenden wollten alle via Xiang Sheng nach Litang bis nach Chengdu fahren und hatten einen Fahrpreis vereinbart mit dem Fahrer. Ob wir wohl auch zahlen müssten? Beim Einsteigen hatte uns der Fahrer nichts dergleichen angedeutet. Wir nahmen uns vor, ab jetzt vor dem Einsteigen konkret nachzufragen. Unser Sitznachbar meinte, dass wir wohl etwa je 50 RMB zahlen müssten. Das war immer noch weniger als ein Busticket und somit für uns mit dem Trampergedanke vereinbar.</p>



<h4>Ein langer ungeplanter Halt</h4>



<p>Plötzlich standen wir in einer geparkten Fahrzeugkolonne und konnten nicht weiterfahren, da die Strasse gesperrt war. Wir erfuhren dann von Passagieren anderer Autos, dass wir wegen Strassenerneuerung etwa 2,5 Stunden warten müssten. Was macht man so lange in Nirgendwo? Dominique entdeckte unter dem Sitz einen Feldstuhl und setzte sich damit an den Strassenrand an den rauschenden Bergbach und setzte die Lektüre seines Buches fort. Tama, wahrscheinlich müde von der Reisetablette, schlief eine Weile. Später spazierten wir an der Strassensperre vorbei.</p>



<p>Da die Strasse viel weiter unten gesperrt war als sich die Baustelle befand, sahen wir gar nicht was das Problem war. An der Baustelle angekommen, wurden wir von Bauarbeitern darauf hingewiesen, dass wir weiter oben etwas zu essen kaufen könnten. Wir folgten diesem Hinweis. In einem kleinem improvisierten Laden in einer Baracke kauften wir Kekse, gesalzene Kichererbsen und Küchlein mit Füllung. Der ganze Einkauf kostete weniger als eine Packung Chips in Xiang Sheng gekostet hatte. Die Preise waren wohl an die Gehälter der Bauarbeiter angepasst.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/14/drittes-mal-autostoppen-xiang-sheng-litang/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4>Endlich wird der Weg wieder freigegeben</h4>



<p>Gegen Mittag kam ein ganzer Trupp von Baufahrzeugen angerollt. Als diese neben der Fahrzeugkolonne geparkt waren, ging die Fahrt bald weiter. Da wir jetzt knappe 2,5 Stunden verloren hatten, versuchte unser Fahrer durch schnelles Fahren Zeit aufzuholen. Er fuhr über den holprigen Bergpass wie ein Verrückter. So, dass es Tama angst und bange wurde. Sie schloss die Augen um keine Angst mehr zu haben. Bei graden Strecken gab der Fahrer ordentlich Gas nur, um in letzter Sekunde bei der nächsten Kurve wieder zu bremsen. Glücklicherweise konnte der Fahrer die etwas vernünftigeren Fahrer vor uns auf der engen Strasse nicht überholen. Dominique störte sich weniger am Fahrstil, denn er war mit dem Fotografieren der schönen Landschaft beschäftigt.</p>



<h4>Die Strasse führt zweimal über einen hohen Pass</h4>



<p>Die Landschaft schien sich selbst überbieten zu wollen. Eine spektakulär schöne Aussicht folgte auf die nächste. Kurz nach dem wir den 4708 Meter hohen Kuluke Pass hinter uns gelassen hatten, ging es bereits wieder auf einen knapp 4600 Meter hohen, weiteren Pass. Ab Sangdui wurde die Fahrt wieder etwas gemächlicher und wir stoppten gegen drei Uhr, um ein Mittagessen in einem Restaurant einzunehmen. Es schien als würde der Fahrer die Wirtin gut kennen, denn die beiden wirkten sehr vertraut und machten viele Spässe. Nun war es noch etwa eine halbe Stunde Fahrt bis <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/17/geburtsstadt-des-siebten-dalai-lama-litang/">Litang</a>. Dort angekommen, stiegen wir aus. Der Fahrer fragte zu unserem Erstaunen nicht nach Geld und fuhr schnell weiter in Richtung Chengdu. Für ein Abschiedsfoto reichte es deshalb diesmal nicht. Wir waren froh, heil angekommen zu sein nach dieser abenteuerlichen Fahrt von Xiang Sheng nach Litang.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/14/drittes-mal-autostoppen-xiang-sheng-litang/">Drittes Mal Autostoppen Xiang Sheng nach Litang (理塘县)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/14/drittes-mal-autostoppen-xiang-sheng-litang/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
