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	<title>Grenzübertritt Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Grenzübertritt Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Einreise in Österreich ohne Quarantäne und Ausreise von Österreich nach Deutschland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2020 06:21:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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<p>In diesem&#160;Beitrag&#160;berichtet Max über&#160;seine Erlebnisse in Indien&#160;und Südkorea, sowie&#160;über seine Einreise in Österreich ohne Quarantäne und seine&#160;Ausreise von Österreich nach &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/15/einreise-in-oesterreich-ohne-quarantaene-und-ausreise-von-oesterreich-nach-deutschland/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Einreise in Österreich ohne Quarantäne und Ausreise von Österreich nach Deutschland</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p><em>In diesem&nbsp;Beitrag&nbsp;berichtet Max über&nbsp;seine Erlebnisse in <a href="http://slowtraveltoasia.ch/category/indien/">Indien</a>&nbsp;und Südkorea, sowie&nbsp;über seine Einreise in Österreich ohne Quarantäne und seine&nbsp;Ausreise von Österreich nach Deutschland&nbsp;– viel Vergnügen beim Lesen:&nbsp;</em>Mein Name ist Maximilian, oder&nbsp;einfach&nbsp;Max. Im Oktober 2019 habe ich meine Weltreise gestartet mit dem Ziel Überland von Georgien nach Vietnam zu reisen und dann noch einige Länder in Südamerika zu entdecken.&nbsp;Wirklich eingeholt hat mich die Coronapandemie Anfang März in Indien.&nbsp;Eventuell war ich in Pakistan bereits daran erkrankt, es könnte sich aber auch um eine normale Grippe gehandelt haben.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Ein letztes Fest vor dem Lockdown</strong></h4>



<p>In Indien angekommen, hat mich Heike, eine gute Freundin aus Deutschland, besucht und wir sind zusammen durch Kerala gereist. Am Anfang war Corona noch kein grosses Thema. Die Krankheit schien fern und vielleicht hätte das Virus ja wirklich Probleme in der Hitze Indiens. Außerdem stand in wenigen Tagen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Holi" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Holi</a> bevor. Für viele Backpacker und Inder hiess es, noch einmal zu feiern. Wer weiß, für wie lange es danach keine grossen Feste mehr geben würde.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ab nach Hampi für Holi</h4>



<p>Wir haben uns dann auf nach Hampi in Karnataka gemacht. Ein unglaublicher Ort. Die Landschaft ist geprägt von grossen Felsen und durchs das Tal schlängelt sich ein Fluss, an dessen Ufer sich ein kleines Dorf, Tempel und viele weit verstreute Ruinen befinden.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="769" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Indien-Hampis-1024x769.jpg" alt="Ein kleiner Teil Hampis" class="wp-image-14991" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Indien-Hampis-1024x769.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Indien-Hampis-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Indien-Hampis-768x576.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Indien-Hampis-1536x1153.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Indien-Hampis-623x468.jpg 623w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Indien-Hampis-205x155.jpg 205w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Indien-Hampis.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein kleiner Teil Hampis, die Stadt in welcher wir das indische Frühlingsfest gefeiert haben.</figcaption></figure>



<p>Holi ist ein indisches Frühlingsfest, in dem der Sieg des Guten über das Böse gefeiert wird. Das Fest besteht aus zwei Teilen. Der indischen Legende folgend, wird am Vorabend des Farbenfestes eine Strohpuppe der bösen Holika verbrannt. Und am nächsten morgen fliegen, begleitet von schnellen Trommelrhythmen und ausgelassenem Tanz, Farben und Wasser umher. Niemand bleibt verschont und am Ende wird sich im Fluss gewaschen.</p>



<p><strong>Warst du schon mal am Holi mit dabei? Schreibe gerne unten einen Kommentar.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Stimmungswechsel in Kerala</strong></h4>



<p>Wenige Tage nach dem Fest stand Heikes Rückflug nach an. Wir zurück nach Kochi, von wo aus sie nach Delhi und dann Frankfurt fliegen wollte. Leider wurde daraus vorerst nichts. Über mehrere Tage hinweg wurden ihre Flüge immer wieder gecancelt und verschoben, bis sie es dann nach Delhi und etwas später mit Air France nach Paris geschafft hat. Gleichzeitig kippte die Stimmung in der Stadt. Als Ausländer in Indien manchmal angestarrt zu werden, ist normal, aber die Blicke wurden nervöser. Auf der Straße gab es viele Leute, die einen mieden und mancher rief sogar “Corona” hinterher. Manche Regionen waren für Ausländer komplett dicht und viele Hostels machten zu. Es gab immer noch viele freundliche und hilfsbereite Leute, doch ein Lockdown und weitgehende Einschränkungen waren abzusehen. Unsicher, wie lange ich in einem solchen Fall in Indien festsitzen würde, entschloss ich mich das Land zu verlassen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="769" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Zug_Hampi_Bangalore-1024x769.jpg" alt="Porträt von Max (mit etwas Farbe von Holi in den Haaren)" class="wp-image-14993" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Zug_Hampi_Bangalore-1024x769.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Zug_Hampi_Bangalore-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Zug_Hampi_Bangalore-768x576.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Zug_Hampi_Bangalore-1536x1153.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Zug_Hampi_Bangalore-623x468.jpg 623w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Zug_Hampi_Bangalore-205x155.jpg 205w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Zug_Hampi_Bangalore.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Max beim Zugfahren von Hampi zurück nach Bangalore mit noch etwas Farbe von Holi in den Haaren.
</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Ein kleiner Umweg</strong> nach Südkorea</h4>



<p>Doch nicht zurück nach Deutschland, sondern nach Südkorea! Einem der&nbsp;einzigen&nbsp;Länder, deren Grenzen zu dem Zeitpunkt noch offen waren.&nbsp;Wenige Tage später wurde in Indien der Lockdown verkündet und die auswärtigen Ämter haben angefangen gestrandete Reisende zurück nach Hause zu holen. Südkorea hatte ich als Reiseland vorher nie auf dem Schirm. An die Ordnung in Südkorea musste ich mich nach dem liebgewonenen Chaos Indiens erst wieder gewöhnen. Doch ich fand schnell Anschluss. Couchsurfing war immer noch aktiv und Koreaner sind tolle Gastgeber. Südkorea hatte die Coronapandemie bereits im März gut unter Kontrolle. Ausbrüche wurden verfolgt und effektiv, wenn auch ohne Respekt vor individuellem Datenschutz, eingedämmt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Wandern_Suedkorea-1024x768.jpg" alt="Südkorea, in den Gipfeln um Seoul vor der Einreise nach Österreich" class="wp-image-14992" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Wandern_Suedkorea-1024x768.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Wandern_Suedkorea-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Wandern_Suedkorea-768x576.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Wandern_Suedkorea-1536x1152.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Wandern_Suedkorea-624x468.jpg 624w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Wandern_Suedkorea-205x155.jpg 205w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Wandern_Suedkorea.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Beim Wandern in Südkorea, in den Gipfeln um Seoul vor der Einreise nach Österreich</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Letztendlich doch zurück</strong> –&nbsp;<strong>Einreise in Österreich ohne Quarantäne</strong></h4>



<p>In zwei Monaten hatte ich Südkorea&nbsp;ganz gut kennengelernt und es gab keine wirklich sinnvolle Zeitbeschäftigung mehr für mich. Glücklicherweise konnte ich mich an der Universität Graz, wo auch meine Freundin studiert, nachträglich einschreiben. Mitte Mai bin ich dann doch zurück geflogen.&nbsp;Die Einreise nach Österreich verlief trotz Corona ziemlich unkompliziert ohne Quarantäne.&nbsp;(Aktuelle Informationen zur Einreise nach Österreich findest du auf der <a href="https://www.oesterreich.gv.at/themen/freizeit_und_strassenverkehr/reisen_und_ferien.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Seite</a> der österreichischen Regierung.)&nbsp;Ich musste nur einen aktuellen PCR-Test mit negativem Ergebnis vorweisen. Dann war ich frei.&nbsp;In Deutschland hätte ich trotz negativen Befunds in Quarantäne gemusst.&nbsp;Daher hatte ich mich für die Einreise in Österreich (ohne Quarantäne) und für eine spätere Ausreise von Österreich nach Deutschland entschieden. Ich war froh wieder Zeit mit meiner Freundin verbringen und studieren zu können.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ausreise von Österreich nach Deutschland</h4>



<p>Die Ausreise von Österreich nach Deutschland war&nbsp;bereits im&nbsp;Juni&nbsp;wieder möglich. So konnte ich im Sommer einige Freunde besuchen in Deutschland. Und trotzdem immer wieder zu meiner Freundin in Österreich reisen. Eine Übersicht zu den Regeln beim Grenzübertritt&nbsp;innerhalb von Europa findet man übrigens <a href="https://reopen.europa.eu/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>. Im Herbst beginne ich dann das eigentliche Masterstudium&nbsp;Physik&nbsp;in Heidelberg. Doch die Liste der Länder, die es noch zu entdecken gilt, ist lang. 🙂</p>



<h4 class="wp-block-heading">Dominique über seine Bekanntschaft mit dem Gastautor: Maximilian</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4384.jpg" alt="Baluchistan Anzug" class="wp-image-9584" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4384.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4384-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4384-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4384-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Max und ich in Zahedan in einem Kleidergeschäft auf dem Basar beim Kauf unserer Baluchi Anzüge.</figcaption></figure>



<pre class="wp-block-preformatted">Max hab ich das erste Mal in Bandarabas im Iran getroffen. Lustigerweise wusste ich bereits von meinem Couchsurfing Host in Zahedan, dass ich ihn wahrscheinlich auf dem Bus nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/">Zahedan</a> treffen würde. Max sei aus Deutschland und er würde auch bei ihm übernachten. Und so kam es, dass wir uns in Bandarabas am Ticket Schalter des Busterminals trafen. Ab dann reisten wir zusammen bis Quetta in <a href="http://slowtraveltoasia.ch/category/Pakistan/">Pakistan</a>. Dort trennten sich unsere Wege wieder. Er fuhr mit dem Zug nach Karachi, ich nach Lahore. Wär hätte damals gedacht, dass er später statt nach Vietnam nach Südkorea reisen würde.</pre>



<h4 class="wp-block-heading">Danksagung</h4>



<p>Das Titelbild stammt von Premium Collection/stock.adobe.com. Ausser das letzte Bild in Zahedan stammen die alle übrigen Bilder von Max. Herzlichen Dank an Maximilian für das Verfassen des Berichts!</p>
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		<title>Tamu &#8211; Willkommen in Myanmar</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/08/tamu-willkommen-in-myanmar/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2020 12:30:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
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<p>Der Shuttle des indischen Grenzpostens hatte uns über die Freundschaftsbrücke von Indien nach Myanmar gebracht. Wir luden unsere Rucksäcke aus &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/08/tamu-willkommen-in-myanmar/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Tamu &#8211; Willkommen in Myanmar</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Der Shuttle des indischen Grenzpostens hatte uns über die Freundschaftsbrücke von Indien nach Myanmar gebracht. Wir luden unsere Rucksäcke aus und schon standen wir&nbsp;vor dem&nbsp;kleinen Haus&nbsp;des Grenzpostens von Myanmar in Tamu. Vor dem Gebäude mit zwei Schaltern war eine gedeckte Terrasse. Bei den Stufen zur Terrasse standen zwei Damen. </p>



<p><em>Mengalaba</em>&nbsp;(pronounced as&nbsp;<em>Meng- Gah- Lah- Bar</em>) heisst:  Hello</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fieber Messen im Niemandsland</h4>



<p>Sie hatten beide eine Infrarot-Temperatur-Messpistole in der Hand und trugen blaue Gesichtsmasken. Sie baten uns stehen zu bleiben. Biip, biip tönte es aus der weissen Pistole, nachdem sie gegen meine Stirn gerichtet worden war. Die Temperatur war offenbar akzeptabel. Wir durften auf die Terrasse.</p>



<p><em>Chesube</em>&nbsp;(pronounced as&nbsp;<em>Tseh-Soo- Beh</em>) heisst: Danke!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Einreiseformular ausfüllen und kurz warten</h4>



<p>Hier sass ein Mann ohne Uniform an einem kleinen Tisch, vielleicht ein Assistent der Grenzbeamten. Er übergab uns das Einreiseformular. Wir wurden gebeten Platz zu nehmen. Es war wieder&nbsp;Auskunft über den&nbsp;Beruf&nbsp;angesagt. Darauf hatte ich aber keine Lust, daher liess ich diesmal das Feld einfach leer. Zuerst wurde Soodeh an den Schalter gebeten. Wir hofften, dass trotz ihrer kürzlichen Reise in den Iran die Einreise problemlos verlaufen würde. Möglicherweise war es nun von Vorteil, dass die genaue Bedeutung der persischen Zeichen des iranischen Ausreisestempels den Grenzbeamten verborgen blieb. Soodeh’s Reisepass bekam bald den Einreisestempel für Myanmar verpasst. Nun war ich an der Reihe.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Den internationalen Impfausweis zeigen</h4>



<p>Die Schweiz war längst unter den Top 10 der Corona-Fallzahl-Länderliste. Ein Arzt stand neben dem Schalter. Er fragte nach meiner Reisetätigkeit: Januar Pakistan, Februar Indien. Ich müsse ihm mein Gesundheitszertifikat zeigen. Etwas überrascht, fiel mir spontan nur mein Impfausweis ein. Diesen trug ich seit Beginn meiner Reise vor 13 Monaten mit mir herum. Jetzt kam er das erste Mal zum Einsatz, abgesehen von der letzten Impfung in den Niederlanden. Ich zückte ihn aus dem Geheimfach meines Rucksacks und wies ihn vor. Zuerst deutete ich auf das Wort «international» und «WHO», dann führte ich den Arzt durch die Liste meiner Impfungen. </p>



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<h4 class="wp-block-heading">Natürlich keine Corona Impfung</h4>



<p>Natürlich war da keine Corona-Impfung dabei. Doch die schiere Menge an anderen Impfungen (aus der Zeit meiner Kenya Reise) genügte scheinbar als Beweis für meine Gesundheit oder machte sonst irgendwie Eindruck. Als ich verneinte in den letzten zwei Wochen Fieber oder Husten gehabt zu haben, erhielt mein Pass den Einreisestempel ebenfalls. 28 Tage dürften wir in Myanmar bleiben, so die sinnvolle Ergänzung neben dem Datum des Stempels. <em>(Nachtrag: Dass wir schliesslich in Myanmar in einen Lockdown geraten würden, ahnten wir noch nicht. Inzwischen ist August und wir sind immer noch in Myanmar.)</em></p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Unmögliche doch geschafft</h4>



<p>Jetzt war es 11:40 nach Myanmar Zeit (+1 Stunde gegenüber Indien). Bis zum Markt von Tamu sind es&nbsp;1,7 km Fussmarsch. Das wäre bis 12 Uhr nicht zu schaffen gewesen. Doch dann würde der letzte Bus von Tamu nach Mandalay abgefahren sein. Wir brauchten ein Taxi nach Tamu Zentrum. Doch das Tucktuck und das Taxi, welche hinter dem Grenzposten standen, wollten uns nicht mitnehmen. Sie seien bereits reserviert –&nbsp;schade!&nbsp;Enttäuscht liefen in Richtung Tamu wir los. Die Strasse war nicht wirklich viel befahren. Nur einige Roller bzw. Motorräder kamen uns entgegen. Die Fahrer lächelten uns freundlich an. Wir waren schon ein beträchtliches Stück&nbsp;unter&nbsp;der brütenden Sonne auf dem heissen Asphalt gewandert, als der Assistent der Grenzbeamten angefahren kam. Da dieser englisch sprach, fragten wir ihn, ob er uns ein Taxi bestellen könne. </p>



<h4 class="wp-block-heading">mit einem Dreirad zum Busticketschalter</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-08_Border_Tamu/IMG_6838.jpg" alt="Dreirad Taxi" class="wp-image-13526" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-08_Border_Tamu/IMG_6838.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-08_Border_Tamu/IMG_6838-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-08_Border_Tamu/IMG_6838-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-03-08_Border_Tamu/IMG_6838-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Dieser Herr auf seinem Dreirad Motorrad führte uns zum Bus am Markt von Tamu.</figcaption></figure>



<p>Wir hatten den Satz noch nicht beendet, als ein Mann mit einem Dreirad-Motorrad mit Ladefläche angefahren kam. Wir deuteten ihm anzuhalten. Der Assistent der Grenzbeamten übersetzte für uns, dass wir gerne zum Markt bzw. zum Bus-Stand von Tamu  fahren möchten. Der Mann öffnete die Ladefläche, wir stiegen auf. Er fuhr mit uns direkt zum Markt von Tamu, wo wir um 11:55 ankamen. Wir bedankten uns herzlich und gaben ihm 100 INR. Hier am Busticketstand lernten wir, dass der letzte VIP Bus jeweils um 12:30 Tamu verlasse. Um 12 fahre jedoch kein Bus. Uns kam die Änderung des Fahrplans gegenüber den zweijährigen Informationen eines gelesenen Reiseblogs (LINK) gerade recht. So hatten wir noch eine halbe Stunde Zeit, um Geld zu wechseln und SIM Karte und Mittagessen zu besorgen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Dollar oder Euro Wechseln unmöglich</h4>



<p>Wir reservierten zwei Sitzplätze im Bus und ich machte mich auf die Suche nach einer Geldwechselstube. Mehrere Shops, bieten das Wechseln von indischen Rupien nach Myanmar Kyats an. Meine Dollar oder Euros jedoch wollte hier niemand wechseln. Nach der vierten Rückweisung gab ich es auf und ging zu einem Bankomaten. Hier erhielt ich mit meiner Prepaid-Kreditkarte Myanmar Bargeld zu Tausenden. Ein Euro war damals 1460 Kyats wert. Die Überland- Busfahrt nach Mandalay kostete pro Person 28000 Kyats.</p>
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		<title>Willkommen in Pakistan</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/07/willkommen-in-pakistan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2020 23:16:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Gästezimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzübertritt]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
		<category><![CDATA[Levies]]></category>
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<p>Hinter dem Grenztor also in Taftan auf pakistanischer Seite war die Strasse mit Schlick bedeckt. Der Grenzpolizist empfing uns überaus &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/07/willkommen-in-pakistan/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Willkommen in Pakistan</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Hinter dem Grenztor also in Taftan auf pakistanischer Seite war die Strasse mit Schlick bedeckt. Der Grenzpolizist empfing uns überaus freundlich. &#8222;Welcome to Pakistan&#8220;, meinte er mit einem herzlichen Lächeln. Er schrieb unsere Passinformationen in ein Buch und liess uns weiterziehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4430.jpg" alt="erste Begegnung mit pakistanischem Beamten in Taftan" class="wp-image-10692" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4430.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4430-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4430-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4430-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Unsere erste Begegnung mit einem pakistanischen Beamten war sehr herzlich. </figcaption></figure>



<p> Einige Meter geradeaus war ein zweiter Checkposten. Hier durften wir Platz nehmen. Auch hier schrieb der Beamte die Passinformationen in ein Buch ab und dabei bot er uns eine Tasse Tee aus einer Thermoskanne an. Es kam ein weiterer Polizist dazu. Er wies uns den Weg zur Immigration von Taftan.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Berufswahl bei der Einreise</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4431.jpg" alt="Berufswahl auf der Immigration in Taftan" class="wp-image-10693" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4431.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4431-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4431-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4431-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>In der grossen Halle der Immigration füllten wir das Einreiseformular aus und wählten einen Beruf.</figcaption></figure>



<p>Dort wurden unsere Visum-Informationen in ein Computersystem getippt und wir erhielten den Immigrationsfragebogen. Diesmal wählte ich den Beruf Wissenschaftler. Es wäre auch geistlicher Führer zur Auswahl gestanden, doch ich widerstand der Versuchung. Als unsere Pässe den pakistanischen Einreisestempel verpasst erhalten hatten, gingen wir mit dem wartenden Polizist weiter. Nun begann das lange Abenteuer: Mit der Polizeieskorte durch Baluchistan. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4433-1024x683.jpg" alt="Mit dem Polizist zum Levis Wachposten in Taftan " class="wp-image-10695" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4433-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4433-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4433-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4433-1536x1024.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4433-2048x1365.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4433-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Man führte uns vom Grenzposten über eine Baustelle auf den Wachposten der Levies.</figcaption></figure>



<p>Er führte uns zum Wachposten der <a rel="noreferrer noopener" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Pakistan_Levies" target="_blank">Levies</a>. Die Levies sind eine von den Briten gegründete Lokaleinheit der Polizei für ländliche Gebiete. Das Personal der Levies wurde lokal gesucht und dann geschult. Dies verschaffte den Levies etwas mehr Respekt und Vertrauen als die britischen Kolonial-Polizisten genossen. Die Städte sind jedoch Hoheitsgebiet der Polizei.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eine Nacht auf dem Polizeiposten</h4>



<p>Angekommen auf dem Wachposten in Taftan, wurden wir gebeten es uns auf dem Aussensitzplatz bequem zu machen. Die Levies erzählten uns, dass heute Morgen zwei deutsche Touristen mit einem <a rel="noreferrer noopener" href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/11/kostenlose-vorschau-des-baluchistan-reiseprotokolls/" target="_blank">Escort</a> losgefahren seien. Erst jetzt bemerkten wir, dass auch zwischen Iran und Pakistan eine Zeitgrenze besteht. Jetzt im Winter waren es 1.5h Differenz. 7:30 auf der <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/07/vermeintlich-frueh-an-der-grenze/">iranischen Seite</a> war also bereits 9:00 auf der pakistanischen Seite gewesen. Nun war bereits Mittag hier. Die Levies erklärten uns, dass sie jetzt lieber keinen Escort mehr starten würden, zu lange wären für uns an den Polizeiposten dann die Wartezeiten. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4437.jpg" alt="Gästezimmer der Levies in Taftan" class="wp-image-10699" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4437.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4437-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4437-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4437-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Gästezimmer der Levies ist der schönste Raum auf dem Wachposten.</figcaption></figure>



<p>Uns wurde das Gästezimmer des Wachposten in Taftan gezeigt. Ein Raum mit einem grossen Teppich und einem alten ausgeschalteten Kühlschrank. Hier durften wir also die Nacht verbringen. Die Zeit verging schnell. Wir unterhielten uns mit den Polizisten, die etwas English sprachen. Langsam wurden wir etwas hungrig.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Take-Away holen mit Blaulicht</h4>



<p>Wir fragten, ob wir zum Markt von Taftan gehen dürften, um uns Gemüse zu kaufen. Die Polizisten diskutierten. Sie fragten uns, ob sie uns auch zu einem Restaurant bringen könnten, der Markt sei schon geschlossen. Etwas später bat uns ein englisch sprechender Polizist in ein Auto. Wir fuhren um ein paar Häuserblocks in Richtung Zentrum von Taftan. Als ein Lastwagen im Weg stand, betätigte der Polizist tatsächlich die Sirenen und das Blaulicht, um sich schnelle Durchfahrt zu verschaffen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4434.jpg" alt="" class="wp-image-10696" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4434.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4434-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4434-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4434-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>In diesem Restaurant wählten wir uns Essen aus, das wir als Take-Away auf den Wachposten mitnahmen.</figcaption></figure>



<p>Im Restaurant in Taftan öffnete der Kellner uns die Töpfe mit den siedenden Speisen. Wir entschieden uns für zwei Gerichte und wollten Platz nehmen. Der Polizist jedoch, bestand auf Take-Away. Mit zwei bis zum Rand gefüllten Alluminiumbehältern ging es zurück auf den Polizeiposten. Im Gästezimmer assen wir die würzigen Speisen ganz nach hiesiger Sitte, im Kreis auf dem Teppich sitzend. Später am Nachmittag schauten wir uns noch auf dem Gelände des Wachpostens den Garten und die Unfallautos an.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Hinweis 1 von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</h4>



<p>Zum <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel geht es hier</a>. Der erste Hinweis:<br>Im Lösungswort kommt <strong>zweimal </strong>ein<strong> c</strong> vor. Mehr Hinweise findest du im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/11/kostenlose-vorschau-des-baluchistan-reiseprotokolls/">nächsten</a> Reisebericht.<br><br>Hast du das gesuchte Wort schon erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
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		<title>vermeintlich früh an der Grenze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2020 09:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[E-Visum]]></category>
		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzübertritt]]></category>
		<category><![CDATA[Taxi]]></category>
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<p>Die pakistanischen Polizeieskorten für Ausländer würden Taftan jeweils am Morgen gegen acht verlassen, war von Reisenden zu vernehmen. In der &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/07/vermeintlich-frueh-an-der-grenze/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">vermeintlich früh an der Grenze</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Die pakistanischen Polizeieskorten für Ausländer würden Taftan jeweils am Morgen gegen acht verlassen, war von Reisenden zu vernehmen. In der Hoffnung, diese zu erwischen standen wir also heute früh auf. Zuerst bestellten wir in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/">Zahedan</a> ein Stadttaxi per Uber zum Taxistand an den Stadtrand. Dort verhandelten wir mit den Taxifahrern für die Fahrt an die Grenze zum Mirjaveh Taftan Grenzübergang. Auf dem Weg zur Grenze passierten wir einige Militär-Checkpoints und sahen viele Trauerflaggen zu Ehren des ermordeten iranischen Militäroberhaupts <a rel="noreferrer noopener" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Qasem_Soleimani" target="_blank">Soleimani</a>. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Iran_Seite/IMG_4414.jpg" alt="Trauerfahne auf dem Weg zum  Mirjaveh Taftan Grenzübergang" class="wp-image-9595" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Iran_Seite/IMG_4414.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Iran_Seite/IMG_4414-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Iran_Seite/IMG_4414-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Iran_Seite/IMG_4414-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Eine Fahne mit der Aufschrift &#8222;Hallo, Tochter von Mohamend&#8220; gehisst aufgrund des Attentats an <a rel="noreferrer noopener" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Qasem_Soleimani" target="_blank">Soleimani</a>.</figcaption></figure>



<p>Andere Fahnen waren auf Halbmast. Um 7:30 standen wir an der Grenze. Das Ausreiseprozedere dauerte in unserem Fall lange 150 Minuten. Also keine Chance um 8 Uhr in Pakistan einzureisen. Soodeh musste ihre Ausreisesteuer bezahlen. <a rel="noreferrer noopener" href="http://morethan7wonders.de" target="_blank">Max</a> und ich unsere Fingerabdrücke prüfen lassen. Dann trafen wir Hamid. Unter Reisenden ist er bekannt als Hamid der Taxifahrer, aber er arbeitet offenbar auch für die Regierung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Iran_Seite/IMG_4420.jpg" alt="Taxis am Mirjaveh Taftan Grenzübergang" class="wp-image-9597" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Iran_Seite/IMG_4420.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Iran_Seite/IMG_4420-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Iran_Seite/IMG_4420-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Iran_Seite/IMG_4420-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Viele wartende Taxis am Mirjaveh Taftan Grenzübergang auf der Iranischen Seite.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Interview vor der Ausreise</h4>



<p>Hamid half die vielen Fragen zu übersetzen, welche der Vertreter der präsidialen Agentur hatte. Ich wurde zum Beispiel gefragt, woher ich die Iranerin kenne. Ob ich alleine reise und einiges mehr zu meinem Beruf. Wir hätten uns das Taxi geteilt von Zahedan zur Grenze, gab ich richtig zu Protokoll. Weiter gab ich an alleine zu reisen. Die Berufsbezeichnung Projektleiter im Umweltbereich zog weiteren Frage nach sich. Das Wort Umwelt umschrieb ich verkürzt mit erneuerbarer Energie und Recycling. Die Fragen waren ziemlich wirr und schienen zusammenhanglos. Es blieb mir unklar, warum der Iran sich dafür interessiert. Bestimmt brauchen sie Umweltwissenschafter.</p>



<p><strong>An welchen Grenzen wurdest du schon interviewt? Schreibe gerne unten einen Kommentar.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Iran_Seite/IMG_4425.jpg" alt="Hamid im Grenzgebäude am Mirjaveh Taftan Grenzübergang" class="wp-image-9598" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Iran_Seite/IMG_4425.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Iran_Seite/IMG_4425-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Iran_Seite/IMG_4425-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Iran_Seite/IMG_4425-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Als alle interviewt waren, wurden unsere Iran Visa mit unseren Pässen eingesammelt. Zurück gegeben wurden uns nur die Pässe ohne einen neuen Stempel. Die ausgestempelten iranischen Visa behielten die Beamten. Als wir nachfragten, durften wir sie jedoch fotografieren. Jetzt konnten wir ausreisen. Wir liefen durch einen Gitterkorridor in iranischen Nationalfarben zum Grenztor.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Iran_Seite/IMG_4426.jpg" alt="Fussgänger Grenzkorridor am Mirjaveh Taftan Grenzübergang" class="wp-image-9599" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Iran_Seite/IMG_4426.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Iran_Seite/IMG_4426-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Iran_Seite/IMG_4426-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Iran_Seite/IMG_4426-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Fussgänger Gitterkorridor in den iranischen Nationalfarben an der Grenze zu Pakistan.</figcaption></figure>
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		<title>Der Persische Kalender, die Zeitrechnung im Iran</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2019 23:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Autostopp]]></category>
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		<category><![CDATA[Trampen]]></category>
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<p>Iran hat eine andere Zeitrechnung: der Persische Kalender. Dieser begegnete mir an der Grenze von Armenien nach Iran. In diesem &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/11/der-persische-kalender-iran-zeitrechnung-die-groesste-zeitverschiebung-meiner-reise/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Der Persische Kalender, die Zeitrechnung im Iran</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/11/der-persische-kalender-iran-zeitrechnung-die-groesste-zeitverschiebung-meiner-reise/">Der Persische Kalender, die Zeitrechnung im Iran</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Iran hat eine andere Zeitrechnung: <strong>der Persische Kalender. Dieser begegnete mir an der Grenze von Armenien nach Iran. In diesem Artikel erzähle ich dir, wie ich in den Iran eingereist bin, was mit meinem Pass und meinem E-Visum geschah und wie ich trotz später Stunde doch noch nach Täbris gekommen bin.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Zögern bei der Einreise im Niemandsland</h4>



<p>Ich erwägte kurz, wie geplant bis nach Mitternacht mit der Einreise zu warten. Damit ich einen Tag länger im Iran bleiben könnte. Das Sicherheitspersonal der iranischen Grenzwache bat mich jedoch weiter zu gehen. Und keiner der Grenzwächter wollte mir die iranische Uhrzeit verraten. Ich ging weiter und reiste gezwungenermassen ungeplant einen Tag früher in den Iran ein. Am Eingang der Passagier Halle wurde ich nach dem Pass und Visum gefragt. Die Grenzpolizisten am Schalter verrieten mir freundlicherweise nun die <a href="https://www.time.ir">iranische Uhrzeit</a>. Dann stempelten sie mein E-Visum, nicht jedoch meinen Pass! Gemäss der Zeitrechnung im Iran ist gerade das Jahr 1398. Der persische Kalender zeigte gerade das Datum 19. <em>Āsar</em> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Iranischer_Kalender">1398</a>. So führte die Zeitrechnung im Iran, bzw. der persische Kalender zur grössten je erlebten Zeitverschiebung auf meiner bisherigen Reise. Auf einen Schlag war ich nun 621 Jahre in der Zeit &#8222;zurück&#8220; gereist. Ob ich es noch nach Täbris schaffen würde?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Willkommen im Iran bzw. in der Provinz Südaserbaidschan</h4>



<p>Nach einer Gepäckkontrolle des Zolls war ich definitiv im Iran angekommen. Das Grenzgebäude war hauptsächlich eine Halle mit Wartesaalbestuhlung. Um diese Halle waren Büros, Kiosks, das Zollbüro, Toiletten, eine VIP-Lounge und je ein Gebetssaal für Männer und Frauen angeordnet. Ob ich wohl im Männer Gebetssaal übernachten könnte? Ich traute mich nicht. Ich meinte, es wäre nun zu spät um nach Täbris zu trampen. Nachdem ich die aufdringlichen geldwechselnden Männer und Taxifahrer los war, machte ich es mir im Wartesaal gemütlich. Derweil zogen unablässig Menschen mit Säcken, Kisten und grossen Taschen an mir vorbei. Es waren die armenischen Einkaufstouristen, die ihre Waren über die Grenze nach Armenien brachten. Aufgrund der andauernden Sanktionen gegen den Iran ist die Landeswährung, der Rial, regelrecht abgestürzt. Der Einkaufstourismus ist seither noch lukrativer geworden als zuvor.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Spät nachts doch noch nach Täbris mit dem Bus</h4>



<p>Zwei Stunden später sah ich zwei Europäer im Wartesaal. Sie seien mit dem Direktbus von Jerewan nach Teheran unterwegs. Der Bus sei halb leer. Sie stellten mich einem iranischen Passagier vor, welcher gut Englisch sprach. Er könne den Fahrer fragen, ob ich auch ein Stück mitfahren könne. Eine knappe Stunde später war der Bus bereit. Es waren drei Stunden Fahrt bis Täbris. Gegen zwei Uhr morgens erreichten wir Täbris.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zu Gast bei der Familie eines Freundes</h4>



<p>Ein guter Freund meiner Schwester kommt ursprünglich aus Täbris. Er und ein weiterer Bruder leben in der Schweiz. Der Rest der Familie wohnt in Täbris. So kam es, dass ich bei ihnen in Täbris herzlich willkommen war. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-12_Tabris/IMG_2653.jpg" alt="Kühlschrank" class="wp-image-9682" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-12_Tabris/IMG_2653.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-12_Tabris/IMG_2653-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-12_Tabris/IMG_2653-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-12_Tabris/IMG_2653-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Abschiedfoto mit der Mutter der Gastfamilie vor dem riesigen Kühlschrank.</figcaption></figure>



<p>Trotz früher Morgenstunde wollte mich die Familie abholen kommen. Der Busbegleiter machte mit ihnen einen Treffpunkt an einer Tankstelle bei einer Autobahnausfahrt aus. Dort wurde ich von der Obhut des Buspersonals an die Familie übergeben. Der älteste Bruder und die Schwester meines Freundes holten mich ab. Als wir gegen drei Uhr in der Wohnung ankamen, fragten sie mich im Auftrag ihrer Mutter in vollem Ernst, ob ich gerne Abendessen möchte. Ich lehnte dankend ab. Bald schlief ich im Gästezimmer, welches eigentlich das Zimmer der Mutter war, müde ein.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Schwimmen gehen im Iran</h4>



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<p>Der älteste Bruder meines Freundes&nbsp;nahm mich mit in die Stadt. Zuerst musste er in seiner Bank Zahlungen aufgeben. Dann besuchten wir zusammen eine Moschee, das historische Museum von&nbsp;Täbris und einen Friseur.&nbsp;Währenddessen hatte seine Mutter zuhause fleissig Köstliches gekocht. Am Abend wollten wir ins Hallenbad. Bis wir ein Hallenbad fanden, welches  Männertag hatte, dauerte es eine Weile. Die grossen Bäder hatten gerade Frauentag. Das heute für Männer geöffnete Bad hatte dafür nebst einem kleinen Schwimmbecken auch ein&nbsp;Jacuzzi&nbsp;und eine Sauna. Bevor wir nach&nbsp;Hause fuhren,&nbsp;verpflegte uns der&nbsp;Bademeister&nbsp;mit&nbsp;Fruchtsaft und&nbsp;mit Sirup getränkten Süssigkeiten. Diese heissen auf Türkisch Geyganakh, bzw. Khagine (خاگینه) auf Farsi. In der Provinz Südaserbeitschan wird vor allem Aserbaidschan-Türkisch, bzw. die südaserbaidschanische Ausprägung davon, gesprochen. Am nächsten Tag zeigte mir die Familie den Basar von Täbris und das Dorf <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/12/vom-bazar-in-taebris-nach-kandovan/">Kandovan</a>.</p>
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		<title>Zug (train) von Tiflis nach Jerewan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Nov 2019 09:20:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Armenien]]></category>
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<div class="ttr_start"></div>
<p><strong>In diesem Artikel erfährst du wie du einen Zug (train) von Jerewan nach Tiflis oder von Tiflis nach Jerewan buchen kannst. Zudem verraten wir dir wie oft die Nachtzüge zwischen den beiden Hauptstädten im Kaukasus verkehren und was dich an der Grenze erwartet.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Buchen einer Nachtzug Verbindung zwischen Jerewan und Tiflis</h4>



<p>Für unsere Fahrten innerhalb von Georgien haben wir unsere Bahntickets immer im online <a href="https://tickets.railway.ge/Home/Index" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Portal</a> der Georgischen Eisenbahn gekauft. Man muss sich dort mit einem Benutzernamen ein Konto einrichten und eine E-Mail Adresse angeben. Dann kann man die Tickets mit der Kreditkarte bezahlen. So haben wir unsere Tickets von Batumi nach Tiflis gebucht. Leider steht dieser Dienst nicht für internationale Zugfahrten zur Verfügung. Die Destination Jerewan ist nicht wählbar. Daher haben wir unsere Tickets direkt am Bahnschalter in Tiflis gekauft. Wer in der Hauptsaison auf Nummer sicher gehen will kann mit einer <a href="https://georgiaintrend.com/book-train-ticket-in-georgia/tbilisi-yerevan-train-ticket-reservation/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Agentur</a> buchen, wahrscheinlich werden dann aber  zusätzlich Gebühren verrechnet. Dort haben wir auch erfahren, dass die Nachtzug Verbindung nur alle 2 Tage angeboten wird. Scheinbar fährt derselbe Zug die eine Nacht hin und die nächste Nacht her.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Katarinas erste Fahrt in einem Nachtzug</h4>



<p>Es war Katarinas erste Fahrt mit einem Nachtzug. Entsprechend aufgeregt war sie. Wo kann man sein Gepäck sicher verstauen? Kann man die Kabine von innen Schliessen? Was wird an der Grenze geschehen?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Atmosphäre an Board</h4>



<p>Der Zug war nicht sehr belegt. Es war allerdings November. Die Hauptsaison ist zwischen April und Oktober. Wir hatten ein ganzes Abteil für vier Personen für uns zwei allein. Für das Gepäck fanden wir genügend Platz unter dem unteren Bett. Die Wagons sind etwas in die Jahre gekommen. Daher haben sie einen gewissen nostalgischen Charm. Sie stammen möglicherweise noch aus der Zeit der Sowjetunion. Wie ich es mir von meinen Zugfahrten in Russland und Kasachstan gewohnt war, erhielten wir auch in diesem Zug kostenlos schwarzen Tee. Die Kontrolleurin unseres Wagons servierte uns diesen sogar in die Kabine. Was ich als sehr hilfsbereit empfand. </p>



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<h4 class="wp-block-heading">Grenzübertritt ohne Aussteigen möglich</h4>



<p>Die Passkontrollen im Zug (train) zwischen Tiflis und Jerewan wurden vor Mitternacht durchgeführt. Die Grenzbeamten kommen in den Zug, so dass an Grenze kein Aussteigen nötig ist. Im Vergleich zum <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/28/nachtzug-von-nanning-cn-nach-hanoi-vn/">Nachtzug von China nach Vietnam</a> war dies geradezu sehr bequem. Nach der Passkontrolle an der Grenze kann man zur Nachtruhe über gehen. Die Abteil Türe kann von innen verriegelt werden. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Ankunft im schlafenden Jerewan</h4>



<p>Am Morgen weckte uns das Nachtzug Personal Bald danach erreichten wir Jerewan. Es war 7 Uhr und noch dunkel und der Bahnhof menschenleer. Am Geldautomaten in der Bahnhofshalle wurde ich beim Abheben einiger hundert Euros gleich Millionär. Mit der Metro fuhren wir anschliessend ins Stadtzentrum. Dort war um diese Zeit jedoch alles noch geschlossen. Es war nicht einmal ein Café geöffnet! Das Wetter war kalt und wir waren noch nicht sicher wo wir übernachten würden. An einer Bushaltestelle haben wir mit einem Herrn gesprochen. Dieser sagte uns, dass Shops und Café in Eriwan bzw. Jerewan erst zwischen 10 und 11 Uhr öffnen würden. Wir nahmen also den nächsten Bus, um an der Wärme zu sitzen. Mit dem pinken Bus Nummer 35 fuhren wir bis an die Endstation etwas südlich der Stadt. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2232.jpg" alt="Bus 35, an der Endstation südlich von Jerewan." class="wp-image-9194" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2232.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2232-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2232-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-09_Yerevan/IMG_2232-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>An der Endstation des Bus 35, am Stadtrand südlich von Jerewan.</figcaption></figure>
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		<title>Durch den Regen nach Tiflis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 2019 15:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Georgien]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
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		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
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		<category><![CDATA[Ticket]]></category>
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<p>Es regnete in Strömen. Der laut redende Besitzer der Unterkunft bellte von der Haustüre zum Gartentor ein „Gute Reise und &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/04/durch-den-regen-nach-tiflis/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Durch den Regen nach Tiflis</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Es regnete in Strömen. Der laut redende Besitzer der Unterkunft bellte von der Haustüre zum Gartentor ein „Gute Reise und alles Gute“ durch den Regen. Nicht lange später kam ein Auto angefahren. Die beiden Männer hinter den angelaufenen Scheiben nahmen mich mit nach Zagatala. Dort zeigten sie mir, wo die Marshrutka Richtung Georgien fährt. Am Bushäuschen fragte ich erneut nach. Schliesslich kam eine Marshrutka. Sie fuhr jedoch nur bis Balakon. Um nach Georgien bzw. Tiflis zu fahren, müsse man nun umsteigen. Am Parkplatz standen zwei Marshrutkas mit georgischem Kennzeichen. Im wartenden Bus sassen bereits zwei Passagiere. Es dauerte eine Weile bis ich herausfand, dass der Bus erst in gut einer Stunde fahren würde. Somit hatte ich nun noch Zeit hier im Restaurant einige aserbaidschanische Manat zu verprassen. Als der Bus schliesslich losfuhr, ging es nicht lange und wir erreichten die Grenze.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Über die Brücke nach Georgien gehen</h4>



<p>Da man mir versicherte, dass der Bus über die Grenze fährt, liess ich mein Gepäck im Bus. Zusammen mit anderen Passagieren, spazierte ich über die Grenze. Allerdings verlor ich bald die Übersicht, wer sonst noch im Bus gewesen war. Ausreise und Einreise waren bald erledigt. Dazwischen lag nur eine kleine Brücke, die über einen Bergbach führte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1454.jpg" alt="" class="wp-image-7665" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1454.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1454-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1454-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1454-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein Blick zurück nach Aserbaidschan von der Brücke über dem Grenzbach Matsimistsqali.</figcaption></figure>



<p>Auf der georgischen Seite konnte ich nach der Einreise auch unkompliziert meine letzen aserbaidschanischen Manat in georgische Lari tauschen. Nun wartete ich auf den Bus. Als er schliesslich erschien, wurde ich herbeigerufen. Ich musste kurz mit dem Zöllner sprechen. Er wollte wissen, ob der Rucksack im Bus meiner sei. Als ich ihm dies versicherte, liess er den Fahrer und uns Passagiere einsteigen und weiterfahren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Umsteigen in Lagodekhi</h4>



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<p>Der Bus fuhr jedoch anscheinend doch nicht nach Tiflis. Denn bereits im ersten Ort nach der Grenze, in Lagodekhi, wurde ich gebeten auszusteigen. Nun musste ich an einem Schalter ein Ticket nach Tiflis (10 Lari) kaufen. Damit durfte ich in die bereitstehende Marshrutka einsteigen. Diese fuhr kurz darauf in Richtung Tiflis los. Unterwegs hielten wir bei einer Ansammlung von Marktständen. Dort wurden lokale Spezialitäten wie <a href="https://slowtraveltoasia.ch/keine-kerzen-sondern/">Churchkhela</a> (ჩურჩხელა) und <a href="https://youtu.be/T07LCm9tjgM">Lavashana</a> verkauft.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1457.jpg" alt="Die Marktstände am Strassenrand verkauften nicht Kerzen sondern Churchkhela." class="wp-image-7667" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1457.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1457-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1457-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1457-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Marktstände am Strassenrand verkauften nicht Kerzen sondern <a href="https://slowtraveltoasia.ch/keine-kerzen-sondern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Churchkhela</a>.</figcaption></figure>



<p>Später sprach ich mit meinem Sitznachbarn. Er brachte mir einige Georgische Worte und Speisen (Lakman, Shashlik, Samsa) bei. Als wir Tiflis erreichten, begleitete er mich zur Metrostation und spendierte mir die Fahrt mit seiner Metrokarte. Von der Metrostation war es nicht weit zum Hostel.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1469.jpg" alt="erste Bekanntschaft in Tiflis" class="wp-image-7672" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1469.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1469-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1469-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/177_Anreise_Tbilisi/IMG_1469-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein Selfie in der Metro von Tiflis mit dem netten Georgier, der mir die Ankunft in Tiflis erleichterte.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Abendspaziergang mit Couchsurfing Kontakt</h4>



<p>Auf meine öffentliche Couchsurfing Anfrage haben sich Tekla und Elina gemeldet. Mit Tekla traf ich mich nach meiner Ankunft auf einen Stadtspaziergang. Wir spazierten am Sankt Gregor beim Freiheitsplatz vorbei. Dann runter in die Altstadt zum Theater und anschliessend zur Mutter von Georgien. Zum Abschluss fuhren wir mit dem Bus in den Park beim TV-Sendeturm. Am nächsten Tag trafen wir uns nachmittags nochmal für einen Spaziergang in einen der Parks von Tiflis.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478.jpg" alt="Tekla und Dominique in Tiflis" class="wp-image-7674" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/178_Tbilisi/IMG_1478-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Mit meiner Couchsurfing Stadtführerin Tekla Abends auf der Fussgängerbrücke über dem Fluss Mtkvari.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Ankunft meiner Reisebegleitung Katarina</h4>



<p>Am Abend spät, bzw. morgens früh kam Katarina in Tiflis an. Ich holte sie mit dem öffentlichen Bus ab. Für die nächsten drei Wochen würden wir zusammen durch Georgien und Armenien reisen. Nach dem Ausschlafen trafen wir den Couchsurfing Kontakt <a href="https://www.couchsurfing.com/people/elina-ke">Elina</a> zum Lunch im <a href="https://www.instagram.com/mamaterraveggie/?hl=en">Mama Terra</a>. Elina sprach sehr gut English und auch etwas Deutsch. Es war spannend mit ihr zu sprechen. Sie erzählte von einem Yoga Retreat, welches sie demnächst als <a href="http://www.tbilisiyogacave.com/teachers">Yoga-Instruktorin</a> leiten würde. Später erzählte sie uns, warum sie sich von ihrem Mann scheiden liess und wie die Gesellschaft in Georgien darauf reagiert. Solche Geschichten zu hören erleichtern das Eintauchen in die lokale Mentalität und Kultur sehr.</p>
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		<title>Taxifahrt von Panjakent nach Samarkand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2019 00:24:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
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		<category><![CDATA[Taxi]]></category>
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<p>In den etwas mehr als drei Wochen Entdeckungsreise durch Tadschikistan habe ich sehr viele gastfreundliche Menschen und hilfsbereite Fahrer angetroffen. Nun verliess &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/25/taxifahrt-von-panjakent-nach-samarkand/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Taxifahrt von Panjakent nach Samarkand</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>In den etwas mehr als drei Wochen Entdeckungsreise durch Tadschikistan habe ich sehr viele gastfreundliche Menschen und hilfsbereite Fahrer angetroffen. Nun verliess ich dieses bergige Land  und fuhr zur Grenze des flachen Usbekistan. Die Taxifahrt von Panjakent nach Samarkand verlief in zwei Etappen. Zuerst mit der tadjikischen Marshrutka (7 Somoni) also einem Sammeltaxi vom Bazar in Panjakent zur Grenze, dahinter fuhr ich mit einem Taxi nach Samarkand.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ausreise aus Tadschikistan</h4>



<p>Ich war der einzige westliche Tourist im Taxi. Die meisten fahren entweder mit einem privaten Taxi zur Grenze oder direkt von Dushanbe nach Samarkand oder fliegen nach Tashkent. Beim Ausstempeln an der Grenze musste ich ein letztes Mal mein tadschikisches E-Visum zeigen. Dann marschierte ich vorbei an einer langen Kolonne wartender Autos. Diese werden offenbar vom Zoll genau inspiziert.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Dem Präsidenten entgegen marschieren</h4>



<p>Von weitem&nbsp;winkt der tadschikische Präsident „good bye“. Es ist nicht gern gesehen, wenn Touristen Fotos machen von den Präsidenten Postern. Ich habe mich darum bemüht, die Plakate beim Fotografieren&nbsp;in den letzen drei Wochen&nbsp;nicht in meinem Bildausschnitt zu haben. Bei der grossen Anzahl an fassadenhohen Postern war dies eine Herausforderung. Es gibt mindestens drei Dutzend verschiedene Ansichten&nbsp;des winkenden Präsidenten. Am besten hat mir das Poster gefallen auf dem der Präsident über Tulpen schwebend winkt. Als ich den Zoll passiert hatte, wurde auf der anderen Seite des Zollgebäudes gerade ein neues Poster montiert. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9383-1024x683.jpg" alt="Das Präsidentenposter der Grenze auf meiner Taxifahrt von Panjakent nach Samarkand" class="wp-image-7200" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9383-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9383-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9383-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9383-1536x1024.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9383-2048x1365.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9383-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Mit Hilfe eines alten Lastwagen mit einer Hebebühne wird ein neues überdimensionales Poster montiert.</figcaption></figure>



<p>Es zeigte den Präsidenten von Tadschikistan mit einem anderen Mann. Ob das vielleicht der&nbsp;usbekische Präsident war? Ich lief weiter zur usbekischen Passkontrolle. Am Zaun nach der usbekischen Passkontrolle stand wieder ein Grenzbeamter. Er prüfte nochmal meinen neuen Stempel im Pass.&nbsp;30 Tage dürfte ich nun ohne Visa im Land bleiben.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Fahrt nach Samarkand</h4>



<p>Das Taxi nach Samarkand koste zehn Dollar, meinte der letzte Grenzbemte. Gut möglich, dass man es auch günstiger hinkriegt. Doch ich unterliess es nun jedes Auto abzuklappern und nach einem Sammeltaxi zu fragen. Vielleicht könnte man auf dem Weg von der Grenze nach Samarkand auf eine Marshrutka umsteigen. Doch ich hatte keine Lust zum Verhandeln und setzte mich einfach in den alten Chevrolet des Usbeken, der mir schnell entgegen gekommen war. Wir rasten nun über die flache Strasse in Richtung Samarkand, vorbei an den vielen kleinen Minibussen. Hier wurden diese wohl nicht mehr Tangem genannt. Denn es waren anders als in Tadjikistan keine , sondern Chevrolets. Sein Auto sei ein usbekisches Auto meinte mein Fahrer. Dass es sich um eine amerikanische Marke handle, liess er nicht gelten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Automarkt in Usbekistan</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9385-1024x683.jpg" alt="Ein schöner alter Lada mit dem Erdgaskleber an der Heckscheibe gesehen auf der Taxifahrt von Panjakent nach Samarkand." class="wp-image-7201" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9385-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9385-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9385-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9385-1536x1024.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9385-2048x1365.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/133_Anreise_Samarkant/IMG_9385-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein schöner alter Lada mit dem Erdgaskleber an der Heckscheibe.</figcaption></figure>



<p>Nun fiel mir wieder ein, was ich über den Automarkt in Usbekistan gelesen hatte. Die usbekische Regierung hatte vor einigen Jahren mit zwei Autoproduzenten eine Marktzulassung ausgehandelt. Bedingung war, dass sie im Inland produzieren würden. Der auserkorene Autohersteller war <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Uz-DaewooAvto" target="_blank">Daewoo</a> und als dieser 2008 von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/GM_Uzbekistan">Chevrolet</a> übernommen wurde, stieg die Modellpalette in Usbekistan leicht an. Auf anderen &#8211; im Ausland hergestellten &#8211; Autos wird beim Import ein horrender Zoll erhoben. Wer genügend Kleingeld hat, kümmert dies bestimmt nicht. Vereinzelt sah man also einen fetten Offroader oder eine edle schwarze Mercedes Benz Limousine. Der einfache usbekische Bürger hat aber wohl keine grosse Wahl. Also fährt er Daewoo oder Chevrolet. Ausser natürlich, er hat noch eine untötbare sowjetische Karre. Bestimmt gibt es auch Autofahrerinnen. Es sind mir aber keine begegnet.</p>



<p>Der Taxifahrer fuhr mich exakt vor mein Wunschhostel in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/26/eine-stadt-voller-restaurierter-sehenswuerdigkeiten-samarkand/">Samarkand</a>.</p>
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		<title>Osh &#8211; Murghab per Jeep-Taxi</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/osh-murghab/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2019 18:40:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzübertritt]]></category>
		<category><![CDATA[Murghab]]></category>
		<category><![CDATA[Offroad Taxi]]></category>
		<category><![CDATA[Osh]]></category>
		<category><![CDATA[Saray Moghol]]></category>
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<p>Von Osh in Kirgistan nach Murghab in Tadschikistan fahren nicht viele Taxis. Es empfiehlt sich am Vortag einen Platz in &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/osh-murghab/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Osh &#8211; Murghab per Jeep-Taxi</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Von Osh in Kirgistan nach Murghab in Tadschikistan fahren nicht viele Taxis. Es empfiehlt sich am Vortag  einen Platz in einem Jeep-Taxi zu reservieren. Die Fahrt Osh &#8211; Murghab per Jeep-Taxi kostet je nach Verhandlungsgeschick zwischen 2100 und 2500 kgs. Mein Gastgeber bestand darauf mich trotz der frühen Abfahrtszeit an den vereinbarten Abfahrtsort zu fahren. Wir warteten eine halbe Stunde am Ortsausgang von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/das-alte-handelszentrum-von-kirgistan-osh/">Osh</a> auf das Jeep-Taxi.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Erste Etappe bis Sary Moghol</h4>



<p>Die Fahrt im Morgengrauen verlief sanft. Es war halb sechs und noch waren es über 200 Kilometer bis zum letzen kirgisischen Dorf. Unterwegs stieg eine Familie mit Kleinkind zu. Wir erreichten Sary Moghol Mitte Vormittag. Bei einem Haus hielten wir an. Einige Männer trugen Kisten, Säcke und Taschen aus dem Haus. Der Fahrer leerte den Kofferraum. Nun musste alles aufs Dach des Jeeps geladen werden. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7802-1024x683.jpg" alt="Osh - Murghab per Jeep-Taxi, Gepäck und Passagiere umladen" class="wp-image-5676" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7802-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7802-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7802-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Kiste mit einer Waschmaschine passte nicht auf den Dachträger. Sie wurde ganz vorne dran gebunden.</figcaption></figure>



<p>Dann klappte der Fahrer im Kofferraum zwei Sitze auf. Bevor wir weiterfuhren wurden wir zu Tee, Suppe, Brot und Süssem eingeladen. Nach der Mahlzeit wurde ich gebeten auf dem Rücksitz Platz zu nehmen. Vorne setzte sich eine ältere Frau, auf dem Rücksitz neben mir zwei Mütter mit Kleinkind, im Kofferraum zwei Väter. Zudem sass ein Knabe zwischen den Vordersitzen beim Schalthebel und einer mit den Männern im Kofferraum.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fahrt zum kirgisischen Grenzposten</h4>



<p>Der Jeep war für hiesige Verhältnisse also komfortabel gefüllt, nicht überfüllt. Etwas ausserhalb des Dorfes wurde die Strasse deutlich schlechter. Diese führte Richtung Grenzposten, entlang eines mäandrierenden Flusses. Die kirgisischen Grenzbeamten erhielten vom Fahrer eine frische Wassermelone geschenkt. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/osh-murghab/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>So lief der Grenzübertritt problemlos und freundschaftlich. Der Beamte fragte mich, ob ich das kirgisische Nationalgetränk gekostet hätte. Denn die vergorene Pferdemilch sei voller Vitamine und darum gut für die Gesundheit. Als ich bejahte, stempelte er meinen Pass und wünschte mir gute Reise. Zwischen den beiden Grenzposten liegen 20 Kilometer wunderschöne Landschaft.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Am tadschikischen Grenzposten</h4>



<p>Die Grenze verläuft auf der Wasserscheide des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kyzyl-Art-Pass" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kyzyl-Art</a> Passes. Der tajikische Grenzposten folgt dann zwei Kilometer später. Hier schrieb ein tajikischer Zöllner mein E-Visa das erste Mal in ein Buch ab. Ob es sich um ein Original handelt, prüfte er mangels Computer nicht. Der Fahrer schenkte derweil einem Kollegen vier Flaschen Vodka. 200 Meter weiter prüfte ein Angestellter des UNODC mit einem Blick ins Auto, ob wir kriminelle Drogenschmuggler seien. Er bekam frische Trauben geschenkt. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7835-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-5683" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7835-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7835-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7835-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die erklärende Tafel am Container Häuschen der UNODC zwischen Zoll und Passkontrolle.</figcaption></figure>



<p>20 Meter weiter wurde ich vom Grenzbeamten eingeladen mein Visa ein zweites Mal zu zeigen. Auch er schrieb die Visadaten von meinem Telefondisplay in ein Buch ab. Mein Blick schweifte über die Namen der westlichen Touristen im Buch. Es waren nicht wenige. Wir hatten eine gefühlte Stunde an den drei Posten verbracht. Nun wurde die Schranke für&nbsp;uns geöffnet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Dorf im Nichts &#8211; Kunagurgan</h4>



<p>Gegen Abend erreichten wir Kunagurgan. Hier wohnten die beiden Familien, welche im Jeep mitgereist waren. Nun luden wir also ihre Ladung ab. Der Fahrer hatte noch einige Taschen und Kisten, die er im Dorf verteilen musste. In Murgab brachte er mich zum gewünschten homestay (150 Somoni). Im Teezimmer sassen ein halbes Dutzend westliche Touristen bei Tee und Keksen und tauschten sich über ihre Erlebnisse aus.</p>



<p><br></p>
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		<title>Busfahrt von Almaty nach Biskek</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/08/busfahrt-von-almaty-nach-biskek/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Aug 2019 00:06:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Almaty]]></category>
		<category><![CDATA[Biskek]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzübertritt]]></category>
		<category><![CDATA[Marshrutka]]></category>
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<p>Die Receptionistin des familiären European Backpackerhostel hatte uns ein Taxi bestellt. Der Taxifahrer holte uns vor dem Hostel ab und &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/08/busfahrt-von-almaty-nach-biskek/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Busfahrt von Almaty nach Biskek</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Die Receptionistin des familiären European Backpackerhostel hatte uns ein Taxi bestellt. Der Taxifahrer holte uns vor dem Hostel ab und brachte uns zum Busbahnhof. Dort wollte uns zuerst ein Taxifahrer mitnehmen. Wir fanden aber einen jungen Kasachen, der Englisch sprach. Er brachte uns zum richtigen Schalter. So konnten wir wie geplant ein <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Marshrutka">Marshrutka</a> (маршрутка) Ticket für 1800 Tenge pro Person nach Biskek kaufen. Der Bus war fast voll. Darum mussten wir nicht lange warten bis er losfuhr. Auf der Busfahrt von Almaty nach Biskek  sahen wir ein sehr lustiges Auto mit eingebauter Dusche und Hupenorchester.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/77_Anreise_Biskek/IMG_6481-1024x683.jpg" alt="Dusche im Auto gesehen zwischen Biskek und Almaty " class="wp-image-5474" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/77_Anreise_Biskek/IMG_6481-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/77_Anreise_Biskek/IMG_6481-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/77_Anreise_Biskek/IMG_6481-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Auf der Rückseite des Autos war ein Schriftzug in kasachisch: &#8222;Aus Langeweile gemacht!&#8220;</figcaption></figure>



<p>Später hielten wir an einer etwas in die Jahre gekommen Raststätte mit Restaurants und Mini-Märkten. Die Fahrt führte durch karge Landschaften bis an die Grenze von Kasachstan. Im Bus lernten wir einen kasachischen Juristen kennen. Er ging gerade mit seiner Schwester und Mutter seinen Cousin in Biskek besuchen. An der Grenze informierte uns der Fahrer, dass wir auf der kasachischen Seite 40 Minuten auf den weiterführenden Bus warten müssten. Nun bot uns die Familie an, dass wir wahrscheinlich mit Ihrem Cousin in die Stadt fahren könnten.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Verunsicherung an der Grenze</h4>



<p>Unsere Gastgeberin aus Biskek informierte uns per Whatsapp über die Ereignisse in Biskek. Am frühen Morgen gab es anscheinend im Anwesen des ehemaligen kirgisischen Präsidenten eine Schiesserei. Offenbar versuchte der amtierende Präsident den ehemaligen Präsidenten festzunehmen. Da dieser über eine eigene Garde verfügte, war dies aber keine einfache Angelegenheit. Es wurde daher in Biskek mit Demonstrationen der Anhänger des ehemaligen Präsidenten gerechnet. Die Schweizer Behörden empfahlen das Stadtzentrum zu meiden und abends zuhause zu bleiben.&nbsp;Sollten wir unter diesen Umständen tatsächlich nach Kirgistan einreisen? </p>



<h4 class="wp-block-heading">Nach Biskek mit unseren neuen Freunden</h4>



<p>Unsere neuen kasachischen Freunde sahen das ganz locker. Wir beschlossen wie geplant einzureisen. Die Ausreise mit nur einem Stempel klappte ohne Fragen und die Einreise in Kirgistan ohne Visum ebenfalls. Nun schlossen wir uns den drei Kasachen an. Es zeigte sich, dass der Cousin tatsächlich genügend Platz hatte und uns mit seinem Auto mitnehmen konnte. Unterwegs wurden wir sogar noch mit Trauben beschenkt. Und sie bestellten uns ein Taxi für die letzte kurze Strecke zu unserer Gastgeberin. Das war ein gelungener Start in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/kirgistan/">Kirgistan</a>.<br></p>
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