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	<title>Chinesin Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<title>Chinesin Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Chinesin ledig sucht … &#8211; Nanning</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2019 19:51:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[China]]></category>
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<p>In diesem Artikel erfährst du von unserer Bekanntschaft mit einer Chinesin. Diese Asiatin sucht einen Europäer oder genauer gesagt einen &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/27/chinesin-ledig-sucht-nanning/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Chinesin ledig sucht … &#8211; Nanning</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p><strong>In diesem Artikel erfährst du von unserer Bekanntschaft mit einer Chinesin. Diese Asiatin sucht einen Europäer oder genauer gesagt einen Westeuropäer sucht. Die Chinesin (ledig) war die einzige, welche uns bzw. mir auf unsere Couchsurfing Anfrage geantwortet hat. Wir haben sie zum vegetarisch Essen in Nanning getroffen.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Nanning der Ausgangspunkt für die Zugfahrt nach Hanoi</h4>



<p>Nach Nanning sind wir eigentlich nur gefahren, weil von hier aus der <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/28/nachtzug-von-nanning-cn-nach-hanoi-vn/">Nachtzug nach Hanoi</a> fährt. Die Stadt hatte uns ansonsten niemand empfohlen. Auch da hatten wir erneut versucht eine Couchsurfing Gelegenheit zu finden. Unsere öffentliche Anfrage blieb jedoch bis auf eine Antwort unbeachtet. Diese Dame jedoch hatte klare Absichten. Es war eine weibliche Couchsurferin, welche auf Dominique‘s Couchsurfing Profil antwortete. Es stellte sich bald heraus, dass sie via Couchsurfing einen Partner aus Westeuropa sucht. Auf ihrem spärlich ausgefüllten Profil stand beim Grund für Ihre Couchsurfing Mitgliedschaft das Wort Partner. &#8211; Wir buchten uns ein Hotelzimmer in der Nähe des Bahnhofs.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Neugierde führt zu Abendessen zu Dritt</strong></h4>



<p>Mit der Chinesin blieb ich jedoch in Kontakt. Schliesslich trafen wir uns zu einem Abendessen in der Innenstadt. Das Restaurant haben wir recherchiert, da sie keine vegetarischen Restaurants kannte. Mit dem Portal <a href="https://www.happycow.net/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">happy cow</a> klappt das selbst in China. Wir waren neugierig im Gespräch mit ihr mehr zu erfahren über ihre Erwartungen an ihre Gäste. Was sich die Single Frau wohl genau erhofft, wenn sie ausländische Couchsurfer einlädt? Wollte sie sich ihre Gastfreundschaft bezahlen lassen? War sie möglicherweise sogar eine Prostituierte? Oder ist  sie einfach eine verzweifelte Single Frau?</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Vegetarier können gesund leben</strong></h4>



<p>Wir trafen sie also in einem vegetarischen Restaurant. Dies sorgte erstmal für Gesprächsstoff. So, dass wir während dem Essen zuerst über das Leben als Vegetarier sprachen. Unsere Bekanntschaft interessierte sich, wie lange wir schon Vegetarier seien und wollte auch genauer wissen, warum wir denn um Himmels Willen freiwillig auf Fleisch verzichten würden. Für sie waren unsere Gründe offenbar nicht wirklich nachvollziehbar. Für sie gehört der regelmässige Verzehr von Fleisch zu einer gesunden Ernährung. Darum erstaunte es sie, dass wir so gesund aussahen. Nur arme Menschen würden doch auf Fleisch verzichten, meinte sie.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Das Openair-Land Schweiz</strong> ist der Chinesin bekannt</h4>



<p>Als wir auf die Schweiz zu sprechen kamen, stellten wir fest, dass sie vor allem  über eine Schweizer Sommer-Freizeitaktivität viel wusste: die Openairs. Es war ihr bekannt, dass in der Schweiz im Sommer unzählige Festivals und Openairs stattfinden. Und sie wusste, dass die meisten Besucher dort in Zelten übernachten würden. Scheinbar hatte sie während einiger Zeit einen Schweizer Freund. Diesem hatte sie lange nachgetrauert. Unser Treffen erinnerte sie nun an diese Zeit.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Chinesin ledig sucht West Europäer</strong></h4>



<p>Für sie ist klar, dass sie keinen Chinesen als Partner will. Westeuropäer seien viel angenehmer und netter. Sie will aber in China wohnhaft bleiben. Nun war uns klar, was das Wort Partner auf ihrem Couchsurfing Profil bedeutet. Sie hofft also via Couchsurfing ihre nächste Liebe zu finden. Offenbar geht es ihr tatsächlich um mehr als um Sex mit schönen Ausländern. Sie hofft, diese würden möglichst lange bei ihr bleiben und vielleicht dann mit ihr eine langjährige Liebesbeziehung wollen. Mit dieser Vorstellung tat sie uns etwas leid. Unserer Meinung nach ist auf Couchsurfing mit dieser Erwartung Enttäuschung und Herzschmerz voraussehbar. Doch ist ihr Wunsch total abwegig und unerfüllbar?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="900" height="675" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/diverse/chinesin-ledig-sucht-auf-couchsurfing.jpg" alt="" class="wp-image-15055" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/diverse/chinesin-ledig-sucht-auf-couchsurfing.jpg 900w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/diverse/chinesin-ledig-sucht-auf-couchsurfing-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/diverse/chinesin-ledig-sucht-auf-couchsurfing-768x576.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/diverse/chinesin-ledig-sucht-auf-couchsurfing-624x468.jpg 624w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/diverse/chinesin-ledig-sucht-auf-couchsurfing-205x155.jpg 205w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption>Wer eine langfristige Partnerschaft auf Couchsurfing sucht hat Herzschmerz garantiert (<a href="https://www.businessinsider.com/couchsurfing-the-best-hook-up-app-2013-12" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bildquelle</a>). </figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Gibt es West Europäer welche auf Asiatinnen stehen?</h4>



<p>Wir suchten für sie im Internet nach Partnervermittlungen. Tatsächlich, Google listet mehrere Webseiten auf, welche Europäer an Asiatinnen zu vermitteln versuchen. Die Links zu diesen Plattformen liessen wir ihr später zukommen, wofür sie uns sehr dankbar war. Noch lieber allerdings wäre es ihr gewesen, wenn wir ihr direkt einen geeigneten Lebenspartner vermittelt hätten. Uns war allerdings kein solcher Single Mann bekannt. Vielleicht bist du es ja, dann darfst du mir <a href="http://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">schreiben</a> und ich werden dich gerne verkuppeln.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Ein regensicherer outdoor Massenlager Schlafplatz</strong></h4>



<p>An diesem Abend erlebten wir das erste Mal die sonst wohl so gut versteckte städtische Armut in China. Einerseits der Traum vom Reichtum durch den richtigen Partner und andererseits das Leben auf der Strasse. Als wir die Unterführung bevorzugten, statt auf das grüne Männchen der Ampel zu warten, liefen wir plötzlich durch ein Massenlager von Obdachlosen Menschen. Diese hatten sich hier auf Karton und zum Teil alten Matratzen ihren regensicheren Schlafplatz eingerichtet.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Kleider kaufen fürs Tanzen</strong></h4>



<p>Am nächsten Tag wollen wir China verlassen und nach Hanoi fahren. Tama hatte vor einigen Tagen entdeckt, dass dort ein Salsafestival stattfindet und freute sich nach zwei Monaten Salsa Abstinenz endlich wieder Salsa tanzen zu können. Beim Kleiderpacken war diese Gelegenheit jedoch nicht mitgedacht worden. Somit war nun am zweiten Tag in Nanning vor allem Kleider kaufen angesagt. Die Jagd nach dem richtigen Kleid in Boutiquen am Strassenrand war nicht von grosser Ausbeute. Meist erspähte Tama bereits beim Anschleichen einer Boutique, dass diese nicht ihren Geschmack traf. Schliesslich landeten wir im Zoo der Markenläden. Leider traf auch hier kaum etwas Tama&#8217;s Kleidergeschmack und Grösse zu. Zudem waren die Preise  in den Boutiquen und hier im Einkaufszentrum, zu unserem Erstaunen, auf europäischem Niveau. In der Hoffnung, dass sich in Hanoi die gewünschten Kleidungsstücke finden lassen würden, beendeten wir die Einkaufstour schliesslich erfolglos.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Danksagung</h2>



<p>Herzlichen Dank an unsere chinesische Bekanntschaft für ihre Offenheit und Ehrlichkeit. Das Titelbild zeigt übrigens nicht die getroffene Chinesin, sondern stammt von <a rel="noreferrer noopener" href="http://german.xinhuanet.com/2020-03/10/c_138860668.htm" target="_blank">hier</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auch lesenswert</h2>



<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/25/couchsurfing-in-jerewan/">Couchsurfing in Jerewan</a></p>



<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/05/auf-dem-campus-in-guwahati/">Couchsurfing auf dem Campus in Guwahati</a></p>



<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/05/20/die-russische-touristenstadt-nha-trang/">Couchsurfing in Nha Trang</a></p>
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		<title>Zugreise Russland nach China</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/02/28/zugreise-russland-nach-china/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2019 13:00:05 +0000</pubDate>
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<p>Eine Zugreise von Russland nach China ist auf mehreren Strecken möglich. Die eine Strecke führt durch die Mongolei. Die andere &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/02/28/zugreise-russland-nach-china/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Zugreise Russland nach China</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p><strong>Eine Zugreise von Russland nach China ist auf mehreren Strecken möglich. Die eine Strecke führt durch die Mongolei. Die andere Strecke führt durch die Mandschurei. Auf der transmandschurischen Eisenbahn Strecke fährt man von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/02/27/die-sibirische-tramstadt-irkutsk/">Irkutsk</a> nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/02/etwa-22-millionen-menschen-auf-knapp-17000-km²-ankunft-in-beijing/">Beijing</a> via Slyudyanka, Ulan-Ude, Chita 2, Karymskaya, Adrianovka, Mogoytuy, Olovyannaya, Yasnogorsk, Borzya, Zabaykal‘sk, Park Pogr. Dosm (Russland), Gosgranitsa Rossiya (China), Man‘chzhuriya, Khaylar, Boketu, Anansi, Kharbin, Chanchun, Shen‘yan, Tszin‘chzhou, Shan‘kheyguan, Tanshan, Tyan‘tszin.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Die letzten Kilometer in Russland</h4>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/02/28/zugreise-russland-nach-china/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 
<p>&nbsp;</p>



<p>Unser Zug fuhr am Morgen los. Die Schienen führten erstmal lange dem südlichen Ufer des <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/02/25/die-eisige-weite-der-baikalsee/">Baikalsees</a> entlang und dann weiter durch russische Städte nördlich der Mongolei bis hin zur russisch-chinesischen Grenze. 3G-Internet-Daten-Empfang mit unserer russischen SIM Karte hatten wir das letze Mal kurz nach der Stadt Chita. Dann nur noch schwach bis gar nicht mehr. Die provinziellen Städte scheinen vom Provider TELE2 doch nicht abgedeckt zu sein. Es blieb somit spannend, wo wir in Beijing schlafen würden. Denn bisher hatte uns noch kein Couchsurfing Host definitiv zugesagt. Die Unsicherheit verflog dann später dank der Hilfe einer russischen Studentin, welche gerade für ein weiteres Semester in die chinesische Stadt Kharbin unterwegs war und uns einen Hotspot einrichtete.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Spurwechsel am Grenzbahnhof auf russischer Seite</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/09_Zug_Transmatschuria/IMG_6384-1024x683.jpg" alt="Grenzbahnhof auf russischer Seite. Im Hintergrund das chinesische Grenzgebäude." class="wp-image-3339" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/09_Zug_Transmatschuria/IMG_6384-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/09_Zug_Transmatschuria/IMG_6384-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/09_Zug_Transmatschuria/IMG_6384-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Dieser Bahnhof hat etwas mehr Spuren als üblich. Hier können chinesische und russische Züge halten.</figcaption></figure>



<p>Gegen 13 Uhr am folgenden Tag erreichten wir die russische Grenzstadt. Wir mussten nun den Zug verlassen. Das Gepäck durfte an Board bleiben. So hatten wir drei Stunden Zeit für einen Spaziergang. Kurz nach dem Aussteigen trafen wir eine junge Familie. Es war ein Niederländer und eine Chinesin mit gemeinsamem Baby. Sie machten diese Zugreise von Russland nach China zum dritten Mal. Der junge Vater meinte, wir sollten nicht erstaunt sein, wenn der Zug gleich wegfahren würde. Der lange Halt ist dem Wechsel von Breitspur auf Normalspur geschuldet. Hier werden die Wagenachsen gewechselt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eine heruntergekommene menschenleere Grenzstadt</h4>



<p>Auf dem Spaziergang in der Stadt war uns nicht ganz geheuer. Denn die Stadt schien wie ausgestorben. Es war fast kein Mensch auf der Strasse, nur streunende Hunde. Von weitem sahen wir das pompöse chinesische Grenzgebäude. Dieses liess im Gegensatz dazu das russische lächerlich aussehen. Zurück im Bahnhof tauschten wir die letzten paar Rubel gegen ein paar Gramm Salz-Erdnüsse. Als nach drei Stunden der Zug wieder vorfuhr, standen die Wagenräder zwischen dem schmäleren Schienenpaar. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Zoll und Passkontrolle in Russland</h4>



<p>Um 16:30 wurden wir zum Einsteigen gerufen. Eine gute halbe Stunde später erst kamen die Zollbeamten. Sie öffneten nach kurzer Gepäckinspektion vor allem die versteckten dunklen Ecken hinter den Abdeckungen der Lüftungsschächte und leuchteten diese mit suchenden ernsten Blicken gründlich aus. Wer mit dem Zug Drogen schmuggeln will, muss sich etwas Schlaues ausdenken. Zum Schluss kamen die Grenzbeamten vorbei und sammelten freundlich die Pässe ein. Ausgestempelt brachten sie diese nach einer gefühlten Ewigkeit schliesslich zurück und ab dann war das Verlassen des Zuges nicht mehr gestattet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Nächtliche Ankunft in China</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/09_Zug_Transmatschuria/IMG_6395-1024x683.jpg" alt="die Skyline der ersten Stadt hinter der Grenze auf der Zugreise von Russland nach China" class="wp-image-3341" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/09_Zug_Transmatschuria/IMG_6395-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/09_Zug_Transmatschuria/IMG_6395-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/09_Zug_Transmatschuria/IMG_6395-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die erste Stadt auf chinesischer Seite verfügt über eine völlig überbeleuchtete Skyline.</figcaption></figure>



<p>Der Zug setzte sich etwa eine Stunde nach dem Einsteigen in Bewegung. Bald stieg ein chinesischer Grenzbeamte in den Zug. Dieser fragte freundlich jeden Passagier woher er kommt und teilte Formulare aus, während er prüfte, ob die Pässe ein chinesisches Visum enthielten. Es wurde dunkel draussen und bald fuhren wir in die erste Stadt auf der chinesischen Seite der Grenze ein. Ein Anblick, welcher an nächtliche Filmszenen aus Las Vegas erinnerte. Die Hochhäuser leuchteten und blinkten wild in allen erdenklichen LED Farben. Am Bahnhof stiegen wieder Zollbeamte ein, diesmal die chinesischen. Ohne Alkohol, Tabak und Bargeld wähnten wir uns auf der sicheren Seite. Grund zur Aufregung boten schliesslich unsere feinen Orangen. Diese durften wir nicht einführen &#8211; höchstens auf der Stelle noch Essen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zoll und Passkontrolle in China</h4>



<p>Kurz darauf galt es mit allem Gepäck den Zug für eine Visite bei der chinesischen Grenzkontrolle zu verlassen. Den Rücken mit unserem Gepäck beladen und in den Händen halb geschälte Orangen und die ausgepackten Kleinigkeiten, marschierten wir zum Eingang. Die Halle der Passkontrolle war hell erleuchtet und mit einer überaus grosszügigen Dosis Kameras ausgestattet. Die Zugpassagiere verteilten sich auf vier Schlangen vor den geöffneten Schaltern. Die Grenzbeamten prüften nebst Visa und Pass mit Hilfe ihren digitalen Gehilfen auch die Biometriedaten: Alle Finger, Iris, Gesicht. Nur Gewicht und Grösse waren ihnen einerlei.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Einen schnelleren Grenzübertritt?</h4>



<p>Seit der russischen Grenzstadt waren wir alleine im Abteil. Die mandschurischen Grenzgänger in unserem Abteil hatten sich wohl am Nachmittag selber über die Grenze gewagt und wahrscheinlich im nächsten chinesischen Bahnhof den nächsten Schnellzug geschnappt. Wer weiss wie, spart so sicher eine Menge Zeit und Geduld. Im selben Wagen lernten wir noch einen Japaner kennen, welcher mit seiner liebsten Chinesin, welche er in einem Austauschsemester kennengelernt hatte, unterwegs war. Sie erzählten uns, dass es sich lohnt das Ticket nur bis in die russische Grenzstadt zu buchen und dann eine zweite Buchung nach Peking zu machen. Ob dies tatsächlich so ist, konnten wir nicht überprüfen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mandschurei</h4>



<p>Die Zugreise von Russland nach China im russischen Zug, mit russischem Personal und immer weniger Passagieren, mutete etwas seltsam an. In keinem der chinesischen Bahnhöfe schien jemand zuzusteigen. Zwischen den Bahnhöfen bzw. Städten beobachteten wir, dass die Landschaft stärker durch Ackerbau geprägt war, als noch in den Weiten Russlands. Entlang der Geleise sahen wir oft Gräber, Abfallmulden oder improvisierte Obdachlosen-Behausungen. Etwas weiter weg schienen Hochhäuser in jeweils mehrfach identischer Ausführung wie Pilze aus dem Boden zu schiessen. Die Baustellen zeichneten ein kontrastreiches Bild des radikalen und scheinbar kompromisslosen Wandels. Am einen Ende der Baustelle werden alte kleine Häuser abgerissen und gleich daneben die neuen Betontürme langsam von unten mit Fassaden bekleidet. Weiter wird das Landschaftsbild geprägt von vielen neuen Infrastrukturbauten, Kohlekraftwerken und dazwischen Äcker, welche dank den bäuerlichen Ernteresten-Feuer ihren Teil zum ländlichen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Smog" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Smog</a> und der Gesundheit der Atemwege beitragen.</p>
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