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	<title>Campieren Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Campieren Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Campen um Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2021 17:30:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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<p>Falls du inspirierende Orte zum&#160;Campen&#160;um Berlin suchst, dann findest du hier eine Sammlung von Plätzen&#160;sowie&#160;Tipps zur Anreise und zum Auffinden &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2021/05/20/campen-um-berlin/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Campen um Berlin</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p><strong>Falls du inspirierende Orte zum&nbsp;Campen&nbsp;um Berlin suchst, dann findest du hier eine Sammlung von Plätzen&nbsp;sowie&nbsp;Tipps zur Anreise und zum Auffinden von weiteren&nbsp;schönen Orten.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bussen für wildes campen</strong> um Berlin</h2>



<p>Als erstes sollte man wissen, dass in Deutschland “wild”&nbsp;campen&nbsp;leider generell verboten ist.&nbsp;Wer es trotzdem tut,&nbsp;muss mit saftigen Bussen rechnen.&nbsp;Eine Orientierung zu den Bussgeldern gibt diese <a href="https://www.bussgeld-info.de/wild-campen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Seite</a>.&nbsp;Es empfiehlt  sich also, einen offiziellen Campingplatz zu suchen.&nbsp;Plätze&nbsp;zum Campen&nbsp;um Berlin&nbsp;findet man am&nbsp;besten&nbsp;unter dem Stichwort&nbsp;“Campingplätze in Brandenburg”. Möchte man ein bisschen weiter nördlich gehen, sucht man nach “Campingplätze in Mecklenburg-Vorpommern”. Die schönsten&nbsp;Plätze findet man unter&nbsp;der Bezeichnung&nbsp;“Naturcampingplatz”.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Anreise zum Camping mit den «Öffi» und Rad</strong></h2>



<p>Die meisten Campingplätze sind ohne weiteres&nbsp;mit einer Kombination von Bahn und Fahrrad erreichbar. Allerdings muss man an Tagen, an denen viele Leute unterwegs sind etwas mehr Zeit einplanen. Da es&nbsp;leider&nbsp;oft zu wenig Fahrradstellplätze in den Bahnen&nbsp;gibt,  ist es nicht immer möglich das Fahrrad mit in die Bahn zu bekommen. Daher muss manchmal&nbsp;eine&nbsp;Gruppe draussen bleiben und auf die nächste Bahn warten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Anreise aus Berlin</strong></h3>



<p>Wer aus Berlin anreist, fährt am besten mit dem Rad zu einer nahegelegenen Berliner S-Bahn-Station.&nbsp;Damit geht’s dann schnell&nbsp;in die gewünschte Richtung&nbsp;zum gewünschten Bahnhof.&nbsp;Achtung, nicht vergessen&nbsp;einen Anschlussausweis für den C Bereich und eine Fahrradfahrkarte zu kaufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mein erster Tipp zum Campen um Berlin ist der Springsee</strong></h2>



<p>Der Springsee liegt im&nbsp;Südosten von Berlin.&nbsp;An&nbsp;die Ufer grenzt auf einer Seite ein Naturschutzgebiet, auf der anderen Seite ein Militärgebiet.&nbsp;Der&nbsp;Campingplatz&nbsp;Springsee&nbsp;ist kinderfreundlich.&nbsp;Am Springsee&nbsp;kann man&nbsp;baden, um den See&nbsp;wandern,&nbsp;Fahrrad fahren&nbsp;oder&nbsp;Tiere&nbsp;beobachten.&nbsp;Am See&nbsp;gibt es&nbsp;sogar&nbsp;einen&nbsp;kleinen&nbsp;separaten&nbsp;Hundestrand. Der&nbsp;Campingplatz&nbsp;ist im Wald.&nbsp;Er&nbsp;ist&nbsp;daher&nbsp;sehr&nbsp;idyllisch&nbsp;und im Sommer etwas kühler.&nbsp;Am Wochenende und&nbsp;an&nbsp;Ferientagen&nbsp;ist er aber sehr voll. Dann eignet er sich weniger, um seine Ruhe zu haben.&nbsp;Man muss dann allerdings nur ein wenig am Ufer entlangspazieren, um an weniger belebte Orte zu kommen.&nbsp;Unter der Woche ist&nbsp;der Campingplatz jedoch super gemütlich!&nbsp;Er hat nebst Zeltplätzen auch Stellplätze für Wohnmobile.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Essen auf dem Campingplatz Springsee</strong></h3>



<p>Für die Verpflegung kann man auf dem Campingplatz&nbsp;in einem&nbsp;lokalen&nbsp;Laden&nbsp;einkaufen.&nbsp;Wer keine eigene Kochmöglichkeit&nbsp;mitbringt, kann die&nbsp;Kochplatten&nbsp;des Campingplatzes nutzen.&nbsp;Dazu einfach am Empfang nachfragen.&nbsp;Zudem gibt es auch&nbsp;ein&nbsp;Restaurant.&nbsp;Dieses ist&nbsp;unabhängig vom&nbsp;Betreiber des&nbsp;Campingplatzes. Das Menu&nbsp;des Restaurants&nbsp;ist relativ&nbsp;deftig und&nbsp;fleischlastig. Mit Menschen, die sich vegan oder vegetarisch ernähren, verhält sich das Küchen- und Servicepersonal&nbsp;jedoch freundlich&nbsp;flexibel&nbsp;bei der Bestellung.&nbsp;Die Speisen&nbsp;liegen preislich&nbsp;im normalen Bereich.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vorschlag zur Hin- und Rückfahrt von Berlin zum Springsee</strong></h3>



<p>Auf der Hinfahrt kannst du zum Beispiel mit der Bahn bis «Königswusterhausen» fahren. Von dort ist es mit dem Fahrrad&nbsp;am einfachsten über Storkow zu fahren.&nbsp;Die Storkow Mark ist ein schöner Ort.&nbsp;Wer es sehr gemütlich will, kann dort einen Stopp&nbsp;für die Nacht&nbsp;einlegen. Aber man&nbsp;schafft&nbsp;es von Königswusterhausen auch&nbsp;gut&nbsp;in einem Tag zum Zeltplatz beim Springsee.&nbsp;</p>



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<p><em>Fotos Storkow Mark von Annemarie, Lizenz: &nbsp;cc by sa</em></p>



<p>Auf dem Rückweg&nbsp;kann man vom Springsee&nbsp;bis&nbsp;nach&nbsp;Rahnsdorf&nbsp;fahren und dort&nbsp;auf die Bahn umsteigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mein zweiter Tipp zum Campen um Berlin ist der Liepnitzsee</strong></h2>



<p>Der Liepnitzsee liegt im Norden von Berlin.&nbsp;Der See ist von&nbsp;idyllischem&nbsp;Wald und alten Hütten umgeben.&nbsp;Dieser See verfügt über eine Insel&nbsp;(<em>Grosser Werder</em>),&nbsp;welche per Fähre oder&nbsp;schwimmend&nbsp;erreichbar ist.&nbsp;Auf der Insel im Liepnitzsee kannst du Campen. Der Liepnitzsee Campingplatz befindet sich am westlichen Ufer des grossen&nbsp;Werder. Um deine Camping Ausrüstung trocken auf die Insel zu bringen, empfiehlt es sich die Fähre zu benutzen. Falls du noch einen anderen See sehen möchtest, kannst du einen&nbsp;Abstecher zum Regenbogensee machen. Im folgenden ein paar Eindrücke vom Regebogensee.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2021/05/20/campen-um-berlin/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p><em>Fotos Regenbogensee von Annemarie, Lizenz: &nbsp;cc by sa</em></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Tipp zur Hin- und Rückfahrt per Fahrrad aus Berlin</strong></h3>



<p>Auf der Hinfahrt kannst du&nbsp;mit dem Rad zum Beispiel&nbsp;am Bahnhof&nbsp;Wollankstrasse starten.&nbsp;Von hier sind es etwa zwei Stunden Anfahrt zum Liepnitzsee. Du&nbsp;kommst beim Kinderbauernhof Pinkepanke vorbei. Vielleicht machst du hier einen Halt. Du fährst dann durch den Bürgerpark Pankow entlang des&nbsp;Flusses Panke. Weiter geht’s durch das Villaquartier. Hier lebten zu DDR Zeiten viele wichtige Menschen. Nimm zum Beispiel die Parkstrasse bis zum Schlosspark Pankow.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Halt beim Schloss im Schlosspark&nbsp;Pankow</strong></h4>



<p>Fahre&nbsp;bis zum Ende des Schlossparks&nbsp;rechts&nbsp;am Schloss vorbei.&nbsp;Wobei auch das Schloss einen Halt wert wäre.&nbsp;Es war auch eine DDR Residenz.&nbsp;Dort&nbsp;gibt es in der Sommersaison&nbsp;auch einen kleinen Kiosk mit Suppen, Kaffee, Kuchen und Eis.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Weiter zum Bahnhof Buch</strong></h4>



<p>Am Ende des Schlossparks fährst du in der Schlossallee weiter. Sobald du die Pasewalker Strasse querst, siehst du ein Radwegschild, welches dich auf den Pankeradweg führt.&nbsp;Quere die Autobahn beim Hebammensteig und fahre dann links bis du zurück zur Panke kommst. Später erreichst du das Naturschutzgebiet Karower Teiche. Dort grasen Kühe und die Natur ist einen&nbsp;kleinen&nbsp;Umweg wert. Fahre dann auf dem Pankeradweg weiter. Dieser heisst später «am Sportplatz» und führt auf deiner linken Seite am Noorlinsee vorbei. Dann erreichst du den S-Bahn Bahnhof&nbsp;«Buch».&nbsp;Hier könntest du natürlich auch starten.&nbsp;Dort biegst du links in die Wiltbergstrasse und folgst&nbsp;den Schildern in Richtung Gorinsee für eine Weile. Es geht durch den Wald&nbsp;auf einem Kunstpfad «Steine ohne Grenzen». Du fährst später durch Hobichtsfelde und Schönow. Bald erreichst du&nbsp;dann&nbsp;den Liepnitzsee.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Essen a</strong><strong>m</strong><strong>&nbsp;</strong><strong>Liepnitzsee</strong></h3>



<p>Beim Bahnhof Karow, welcher etwa 90 Fahrrad-Minuten  vom See entfernt ist, gibt es ein paar Läden. Es ist besser sich schon hier mit dem Nötigen einzudecken.&nbsp;Im Sommer ist der See ein sehr beliebtes Ausflugsziel, so dass an Feiertagen und Wochenenden Privatsphäre eher schwierig wird. Am See kann man Boote mieten. Es gibt auch einen Privatstrand. Der Zutritt kostet dort 3 Euro. Man findet aber auch sonst schattige Strandplätze unter den vielen Bäumen. Das Baden im See ist nah am Strand sogar im Schatten der Bäume möglich. Wer zur Insel schwimmen will, sollte ein geübter Schwimmer sein.&nbsp;Die Distanz zur Insel ist zwischen 150 und 400 Metern. Je nachdem wo man los schwimmt.&nbsp;Manchmal&nbsp;verkehren&nbsp;auf dem See&nbsp;auch vereinzelte&nbsp;Ruderboote.&nbsp;Diese und Tretboote können am See beim offiziellen Strand gemietet werden.</p>



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<p><em>Fotos Liepnitzsee</em> <em>von Annemarie, Lizenz: &nbsp;cc by sa</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Weitere Ausflugsziele in Brandenburg</strong></h2>



<p>Ich hoffe, du hast eine gute Zeit beim Campen um Berlin. Falls du weitere Inspiration suchst, hab ich für dich diese Liste mit weiteren Ausflugszielen zusammengestellt. Falls du mehr Infos dazu hast, darfst du gerne unten kommentieren.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2021/05/20/campen-um-berlin/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p><em>Fotos Nonnenflies von Annemarie, Lizenz: &nbsp;cc by sa</em></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Campen um Berlin in Podsdam</strong></h3>



<p>Eine&nbsp;weitere Möglichkeit ist&nbsp;der&nbsp;<a href="http://www.campingpark-sanssouci-potsdam.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Campingpark Sanssouci Gaisberg</a>&nbsp;in Potsdam.&nbsp;Der Platz ist viel besser als die zugehörige&nbsp;Webseite. Wunderbar ruhig im Wald gelegen, eigener Sandstrand, viel Platz.&nbsp;Für Familien ganz toll.&nbsp;Allerdings&nbsp;ist er&nbsp;etwas abgelegen,&nbsp;jedoch mit kostenlosem Shuttle-Service zur ÖPNV. Potsdam ist&nbsp;eine&nbsp;eigene Reise wert. Für Berlinbesuche ist der RE ab Potsdam HBF zu empfehlen.&nbsp;Die Fahrt dauert so&nbsp;20&nbsp;Minuten&nbsp;bis&nbsp;zur&nbsp;Stadtmitte&nbsp;von&nbsp;Berlin.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Campingplatz in Berlin</strong></h3>



<p>Man kann nicht nur um Berlin campieren. Auch in Berlin selbst gibt es Campingplätze. Meine Empfehlung ist derjenige&nbsp;bei Gatow, Kladower Damm. Dieser ist sehr schön&nbsp;und hat dank einer&nbsp;Bushaltestelle&nbsp;eine&nbsp;direkte Anbindung an die Innenstadt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Selber neue schöne Orte und Anfahrtswege finden</strong></h2>



<p>Zum Suchen von Fahrradwegen empfiehlt sich die App Bike Citizens. Dort kann man auch Brandenburg abfragen. Bike Citizen sucht wirklich schöne Wege heraus. Insbesondere solche die man über Google Maps oder&nbsp;<a href="http://maps.me/">maps.me</a>&nbsp;nicht findet. Einziger Nachteil, die App Bike Citizens verbraucht sehr viel Strom. Vergiss also deine&nbsp;Reserve Batterie (Powerbank)&nbsp;nicht. Oder setze dir vorher die wichtigsten Orientierungspunkte auf <a href="http://maps.me/">maps.me</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Selber schöne Wanderungen finden</strong></h3>



<p>Zum Wandern empfiehlt sich&nbsp;<a href="http://maps.me/">maps.me</a>. Da sieht man alle kleinen Wege. Am besten zuhause im Wifi die Karte bereits aufs Telefon laden. Insbesondere, da in Brandenburg der Empfang für Telefonie und mobiles Internet extrem schlecht ist. Es empfiehlt sich auch genügend Bargeld mitzunehmen. Denn man kann oft nicht mit Karte bezahlen. Und der nächste Bankomat ist meistens nicht gleich um die Ecke.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Liste weitere&nbsp;</strong><strong>Ausflugsziele</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nonnenfließ</li>



<li>das Stobbertal im Naturpark Märkische Schweiz</li>



<li>Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin</li>



<li>Tegeler Fliess</li>



<li>UNESCO Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin</li>



<li>Elb-Sandstein-Gebirge: z. B. der Zeltplatz Ostrauer Mühle: Die Anfahrt ist von Berlin etwa 3 Stunden. Dafür ist man dann in einer wunderbaren Umgebung zum Wandern.</li>



<li>Rheinsberger Rhin: Hier empfiehlt es sich zu paddeln, das ist märchenhaft! (Leider immer öfter recht voll, auch mit &#8222;Junggesellinnenabschieden&#8220;.)</li>



<li>die <a href="https://slowtraveltoasia.ch/tag/see/">Seen</a> und Flüsse rund um Lychen: auch wunderbar zum Paddeln.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Danksagung</strong></h2>



<p>Die Ausflug- und Anfahrtsbeschreibungen sowie die wunderbaren Fotos hat mir freundlicherweise Annemarie zur Verfügung gestellt. Die Bilder wurden von ihr mit der creative Commons Lizenz&nbsp;<strong>cc by sa&nbsp;</strong>zur Weiterverwendung freigegeben. Die Fotos wurden mit einer Mobiltelefon Kamera erstellt.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2021/05/20/campen-um-berlin/">Campen um Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Tobia und Florence berichten von ihrer Fahrradreise durch die Welt</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/28/fahrradreise-durch-die-welt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2020 07:18:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Armenien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/28/fahrradreise-durch-die-welt/">Tobia und Florence berichten von ihrer Fahrradreise durch die Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Tobia und Florence berichten von ihrer Fahrradreise durch die Welt und wie sich ihre Reise aufgrund von Corona verändert hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/28/fahrradreise-durch-die-welt/">Tobia und Florence berichten von ihrer Fahrradreise durch die Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/28/fahrradreise-durch-die-welt/">Tobia und Florence berichten von ihrer Fahrradreise durch die Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Tobia hatte nach seinem Masterabschluss das Bedürfnis herunterzufahren, sich mit sich selbst und mit der Natur wieder zu verbinden und Lust auf ein rauhes Abenteuer. Mit seinem Fahrrad zog er im Mai 2019 los, ohne klares Ziel oder zeitliche Limite. Florence schloss im September 2019 ebenfalls ihr Studium ab und holte ihren Freund Tobia mit dem Zug in Georgien ein. Seither sind sie zusammen auf ihren sehr alten umfunktionierten Bikes Richtung Osten weitergetrampelt. Im folgenden Bericht schreiben Tobia und Florence von ihrer Fahrradreise durch die Welt und wie sich ihre Reise aufgrund von Corona verändert hat &#8211; viel Vergnügen beim Lesen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Schweren Herzens direkt vom Iran nach Indien</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-1024x768.jpg" alt="Die ersten paar Tage zusammen, in der Höhe (Svaneti, Georgien)" class="wp-image-11793" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-1024x768.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-768x576.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-1536x1152.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-2048x1536.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-624x468.jpg 624w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-205x155.jpg 205w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Florence neben dem Zelt. Die ersten paar Tage zusammen in der Höhe von Georgien in Svaneti.</figcaption></figure>



<p>Der Weg hat uns von Georgien durch Aserbaidschan in den gastfreundlichen und wunderschönen Iran geführt. Nach dem Mord an General Suleimani anfangs Januar 2020 wurde die politische Situation immer heisser. Dann haben wir uns schweren Herzens entschieden mit dem Flugzeug eine Etappe (Pakistan) zu überspringen und nach New Delhi zu fliegen. Im chaotischen Indien haben wir uns sehr wohl gefühlt und den extremen kulturellen und sozialen Unterschied bestaunt und genossen. Obwohl es natürlich ab und zu – speziell am Anfang &#8211; viel Geduld und Energie gekostet hat.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Den Lockdown vorausgeahnt</h4>



<p>Im Dezember, als die Medien zum ersten Mal über das damals neue und unbekannte Virus in China berichteten, haben wir schon von der Möglichkeit gesprochen, irgendwo in Süd-Ost Asien stecken zu bleiben. Es schien uns schwierig zu greifen und begreifen. Wir haben aber geahnt, dass es für uns ein Problem werden könnte, falls die Länder alle die Grenzen schliessen würden. Und so ist es auch gekommen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Plötzlich ging auch in Indien die Angst um</h4>



<p>Wir haben es gespürt wie das Virus oder besser gesagt die sozialen und psychologischen Auswirkungen davon, sich langsam in das Land geschlichen haben. Dann ging es aber plötzlich schnell. Innerhalb zwei, drei Tagen konnten wir es in den Augen der Menschen lesen: sie haben Angst. Vor allem wurden sie gegenüber Ausländern misstrauisch. Ausländer = Corona. Eines Abends, als wir für einmal unser Zelt trocknen wollten und im Stadtzentrum in einem Tempel ein Zimmer bezogen hatten, sammelte sich plötzlich eine unruhige Gesellschaft auf der Strasse. Dreissig Männer diskutierten animiert, ob sie uns nicht besser weiterschicken sollten. Diese Angst der Leute ging uns bald unter die eigene Haut, obwohl nichts Gefährliches passierte, war es ein schreckliches Gefühl.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-1024x768.jpg" alt="Fahrradreise durch die Welt. Das Fahrradleben ist schön weil es schwer ist." class="wp-image-11796" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-1024x768.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-768x576.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-1536x1152.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-2048x1536.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-624x468.jpg 624w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-205x155.jpg 205w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Tobia: &#8222;Das Fahrradleben ist schön weil es schwer ist.&#8220;</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Situation in Indien abwarten</strong></h4>



<p>Wir hatten vor die Situation in Indien abzuwarten und haben einen netten <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="http://workaway.info" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Workaway</a> Ort aufgesucht, der uns für diese Zeit aufnahm. Der Weg dorthin war aber kein Vergnügen mehr, mit unzähligen Stunden in Polizeistationen und mehreren showmässigen, für die Presse aufbereiteten, COVID-19 Tests.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-1024x768.jpg" alt="Bekanntschaft mit der indischen Polizei gemacht auf der Fahrradreise durch die Welt." class="wp-image-11795" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-1024x768.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-768x576.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-1536x1152.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-2048x1536.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-624x468.jpg 624w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-205x155.jpg 205w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Florence und Tobia haben Bekanntschaft mit der indischen Polizei gemacht.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Lockdown an sicherem Ort überstanden</strong></h4>



<p>Auch wenn wir einen sicheren und schönen Ort gefunden hatten, mussten wir uns oft mit dem Virus beschäftigen. Die Situation erforderte ein ständiges Hinterfragen und Neuauswerten. Besteht die Möglichkeit auf Hungersnot in Indien? Was passiert, wenn ich aus irgendeinem Grund ein Spital brauche? Sind unsere Familien bekümmert zuhause? Wird es in den nächsten Monaten überhaupt wieder möglich sein weiter oder nachhause zu reisen? Schliesslich haben wir nach einem Monat Lockdown entschieden die Reise abzubrechen. Oder besser gesagt, dass die Schweiz Myanmar als die nächste Etappe unserer Fahrradreise durch die Welt, ersetzen wird.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Selber Verantwortung übernehmen</h4>



<p>Wir haben immer gesagt ein Reisender muss sich seiner Verantwortung bewusst sein und diese übernehmen. Wenn wir ins exotischste Land wollen, dann müssen wir uns auch bewusst sein, dass wir nicht immer ein Recht auf Direkthilfe haben, auch nicht als Schweizer. Trotzdem, war es nicht einfach zu akzeptieren, dass wir einfach zu weit weg waren, um in einer Woche einen Schweizer Rückkehrflug zu boarden. Durch unsere und andere Botschaften, aber auch speziell dank einem sehr solidarischen und nützlichen Netzwerk von Fahrradreisenden, haben wir trotz allem noch gute Lösungen gefunden und sind den Umständen entsprechend schnell nach Hause gekommen. Mit speziellem Laissezpasser der Regierung, einem Tag Taxifahrt, drei Tage in einem Bus der spanischen Botschaft, einem KLM Flug nach Amsterdam und einer Zugfahrt sind wir in Basel wieder auf Schweizer Boden gelandet. Von da sind wir aber auf dem Fahrrad noch eine Weile weitergefahren, damit auch Geist und Seele nachkommen konnten. Eine Rückkehr in drei Etappen!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Dominique über seine Bekanntschaft mit dem Gastautor Tobia</h4>



<pre class="wp-block-preformatted">"Ich habe Tobia im November 2019 in Armenien und zwar in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/09/warten-auf-das-iran-visum/">Yerevan</a> im Hostel getroffen. Als wir unsere Nummern tauschten, wartete er gerade auf seine Freundin Florence, welche er in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/georgien/">Georgien</a> wiedersehen würde. Er lud mich zu einem Gruppechat zum Thema <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/11/kostenlose-vorschau-des-baluchistan-reiseprotokolls/">Baluchistan Crossing</a> ein. In dieser Gruppe tauschten sich Reisende bezüglich dem Durchqueren der pakistanischen Provinz Baluchistan aus. Dies war für mich sehr hilfreich. Von einigen Mitgliedern dieser Gruppe erhielt ich sehr wertvolle Hinweise zum <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/15/visum-fuer-pakistan/">E-Visum Prozess von Pakistan</a>."</pre>



<figure class="wp-block-embed-instagram wp-block-embed is-type-rich is-provider-instagram"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/B5qLH55AAW6/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="12" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:658px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/B5qLH55AAW6/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div></div></div><div style="padding: 19% 0;"></div> <div style="display:block; height:50px; margin:0 auto 12px; width:50px;"><svg width="50px" height="50px" viewBox="0 0 60 60" version="1.1" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink"><g stroke="none" stroke-width="1" fill="none" fill-rule="evenodd"><g transform="translate(-511.000000, -20.000000)" fill="#000000"><g><path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"></path></g></g></g></svg></div><div style="padding-top: 8px;"> <div style=" color:#3897f0; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:550; line-height:18px;"> View this post on Instagram</div></div><div style="padding: 12.5% 0;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;"><div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div></div><div style="margin-left: 8px;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div> <div style=" width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; 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Old, imposing and solemnly they can be found in every corner of the country.</a></p> <p style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;">A post shared by <a href="https://www.instagram.com/tobeing_/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px;" target="_blank"> Tobe White</a> (@tobeing_) on <time style=" font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px;" datetime="2019-12-04T17:31:01+00:00">Dec 4, 2019 at 9:31am PST</time></p></div></blockquote><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script>
</div></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Gastbeitrag Serie</strong>&nbsp;„Glücklich Reisen in Zeiten von Corona?„</h4>



<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/30/gluecklich-reisen-trotz-corona/">Hier gehts zur Serie Übersicht</a> und weiteren Gastbeiträgen.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/28/fahrradreise-durch-die-welt/">Tobia und Florence berichten von ihrer Fahrradreise durch die Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>beste Strände auf Hengam</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/04/beste-straende-auf-hengam/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jan 2020 13:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Campen]]></category>
		<category><![CDATA[Campieren]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Hengam]]></category>
		<category><![CDATA[Insel]]></category>
		<category><![CDATA[Schiff]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>
		<category><![CDATA[Zelten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/04/beste-straende-auf-hengam/">beste Strände auf Hengam</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Bald würde mein Iran Visum ablaufen. Wir wollten aber vorher noch auf die schönen andern Inseln vor dem Iran. Es &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/04/beste-straende-auf-hengam/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">beste Strände auf Hengam</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/04/beste-straende-auf-hengam/">beste Strände auf Hengam</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/04/beste-straende-auf-hengam/">beste Strände auf Hengam</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Bald würde mein <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/09/warten-auf-das-iran-visum/">Iran Visum</a> ablaufen. Wir wollten aber vorher noch auf die schönen andern Inseln vor dem Iran. Es blieb aber nicht mehr viel Zeit. Wir beschlossen weiter auf die Insel Hengam zu gehen. Dazu mussten wir zu einem kleinen Hafen fahren. Zunächst nahm uns ein Flughafenmitarbeiter in seinem Proton mit bis zum Inselflughafen. Von dort konnten wir mit einem Paar, das ebenfalls auf die Insel Hengam wollte, mitfahren. Ohne es zu realisieren, kauften wir uns ein Inselrundfahrt-Ticket, statt nur ein Überfahrtsticket. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4242.jpg" alt="in den Schwimmwesten am Strand von Hengam" class="wp-image-9553" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4242.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4242-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4242-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4242-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Das Boot war also gefüllt mit Tagestouristen und fuhr zuerst bis ans Ende der Insel und landete dann an einem Strand nahe des grösseren Dorfes. Hätten wir den Bootscaptain gefragt, hätte er uns an unserem Strand der Wahl absetzen können. Nun mussten wir laufen. Später kam ein Motorrad. Zuerst durften wir beide aufsitzen. Dann meinte der Fahrer aber, es sei besser, wir würden uns aufteilen und er würde zweimal fahren. Soodeh ging mit ihm mit. Ich wurde später von einem Dreirad-Motorrad aufgeladen. </p>



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<h4 class="wp-block-heading">An zwei Stränden gezeltet</h4>



<p>Der Strand unserer Wahl hiess Nästaram Doushut. Als ich ankam, hatte sich Soodeh schon mit einigen iranischen Langzeitcampern angefreundet. Wir verbrachten den Abend an deren Lagerfeuer. Am nächsten Morgen wollten wir nach Hormoz. Gegen Mittag waren wir mit einem Pickup ins Dorf mit Hafen unterwegs. Der Fahrer erzählte uns aber, dass die Schiffe nach Hormoz nur zweimal täglich fahren würden. Wir seien zu spät unterwegs, um es zurück nach Quesm und zum anderen Hafen zu schaffen, wo die Schiffe nach Hengam ablegten. Also beschlossen wir kurzerhand, die schönste Insel Irans auf später zu verschieben und noch eine weitere Nacht auf Hengam zu verbringen. An einem einsamen silbrig glänzenden Strand liess ich mich absetzen, während Soodeh im Dorf noch etwas Proviant beschaffen ging.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4342.jpg" alt="Zelt am Strand von Hengam" class="wp-image-9566" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4342.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4342-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4342-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4342-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Zelten auf einem Felsen am silbrigen Strand auf Hengam.</figcaption></figure>
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		<title>Schmuggler, Grenzwächter und Fischer</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Dec 2019 13:16:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Autostopp]]></category>
		<category><![CDATA[Autostoppen]]></category>
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<p>Das Paar hatte uns die Pissoo Eco-Lodge überlassen. Sie müssten kurz nach Bushehr und kämen gegen Abend wieder zurück. Leider &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Schmuggler, Grenzwächter und Fischer</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Das Paar hatte uns die Pissoo <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.tripadvisor.com/Hotel_Review-g17849214-d17838758-Reviews-Pissoo_Eco_lodge-Rostami_Bushehr_Province.html" target="_blank">Eco-Lodge</a> überlassen. Sie müssten kurz nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/27/strand-innenstadt-strand/">Bushehr</a> und kämen gegen Abend wieder zurück. Leider kamen sie&nbsp;aber erst&nbsp;nachmittags am nächsten Tag zurück.&nbsp;Daher konnten wir nicht los in Richtung Bandar Dayyer, denn sie hatten unsere Identitätskarten noch auf sich. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Warten auf die Rückkehr der Ecolodge Besitzer</h4>



<p>Als sie schliesslich zurückkamen, tranken wir noch einen Tee zusammen. Dann brachten sie uns an die Hauptstrasse. Zuerst nahm uns ein Herr mit, der den Kofferraum mit Mandarinen gefüllt hatte. Dann durften wir uns auf den Beifahrersitz eines Schmugglers setzen. Schmuggler zu sein ist in dieser Region ein Beruf, zu welchem die Schmuggler mit Stolz stehen. Die Polizei kennen sie persönlich und so müssen sie sich nicht gross fürchten.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Grosstransport per Tieflader</h4>



<p>Nach kurzer Fahrt stoppte uns die Polizei. Wir dachten schon, es sei, weil wir zu zweit auf dem Beifahrersitz sassen. Dies wäre zwar ein Grund für eine Busse gewesen, aber da er den Polizisten kannte, wurde der Bussenzettel nicht gezückt. Trotzdem mussten wir vorerst am Strassenrand parkieren. Es komme nämlich demnächst ein Tieflader-Transporter aus Bandar Dayyer. Daher sei die Strasse in unserer Fahrtrichtung aktuell gesperrt. Ein Servicewagen hatte bereits die Stromleitung über der Strasse angehoben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715.jpg" alt="Tief-Lader aus der Richtung Bandar Dayyer" class="wp-image-9446" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Für diesen Tieflader-Transporter aus Bandar Dayyer sperrte die Polizei den Verkehr in die Gegenrichtung.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Abendessen am Fischerhafen</h4>



<p>Der Schmuggler hielt für uns unterwegs bei einem Laden und einer Bäckerei. So konnten wir unseren Proviant etwas aufstocken. Denn wir wollten heute wieder am Strand zelten. Ein Paar aus Bandar Dayyer nahm uns dann bis zum Eindunkeln mit und brachte uns etwas ausserhalb zu einem kleinen Fischerbootshafen wenige Kilometers von Bandar Dayyer. Etwas abseits davon kochten wir uns ein Abendessen auf dem Campinggaskocher und beobachteten das Treiben im Hafen. Regelmässig kamen Autos angefahren und luden Waren von den Booten ein und fuhren davon. Ob dies wohl Schmuggelware von der arabischen Halbinsel war?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Durch Taschenlampe entdeckt worden</h4>



<p>Wir zogen es vor uns nicht entdecken zu lassen. Da wir jedoch kurz unsere Taschenlampe nutzten, wurden wir schliesslich vom Hafenwächter entdeckt. Dieser bestätigte uns, dass das Wasser nicht mehr höher ansteigen würde. Er schien aber nicht ganz sicher und bot uns an im Wächterhäuschen zu schlafen. Im selben Moment näherte sich dem Wächterhäuschens ein Jeep. Es war die iranische Grenzwache. Der zweite Wächter kam mit zwei Uniformierten zu uns. Sie wollten unsere Papiere sehen. </p>



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<p>Danach erklärten sie uns, dass dieses Gebiet als Grenzzone gelte, da es zu weit vom besiedelten Gebiet entfernt sei. Deshalb dürften wir hier nicht bleiben und müssten ein Taxi in die Stadt bestellen. Soodeh erklärte ihnen, dass nirgends ein Zeltverbot angebracht sei. Der Hafenwächter half uns schliesslich aus der Patsche bezüglich dem Taxi. Er überzeugte die Grenzwächter, dass er auf uns aufpassen würde. Der nächste Fischer könne uns dann in die Stadt bringen. Darauf liessen sich die Grenzwächter ein.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zu Gast bei der Familie des Fischers</h4>



<p>Tatsächlich kam etwas später ein weiteres Fischerboot an. Der Hafenwächter und der Fischer machten zusammen aus, dass wir heute Abend beim Fischer schlafen sollten. Eine Kiste Fisch wurde im Kofferraum verstaut. Daneben durften wir unser Gepäck verstauen. So entkamen wir der Grenzpolizei im Auto des Fischers zusammen mit seinen beiden Fischerkollegen. Anstatt am Hafen zu zelten, wurde uns dann in Bandar Dayyer im Haus des Fischers das Zimmer der ältesten Tochter angeboten. Zudem bestand die Familie darauf, dass wir bitte noch (nochmal) zu Abend essen sollten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742.jpg" alt="Wanddekoration im Zimmer in Bandar Dayyer" class="wp-image-9455" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die romantische Wanddekoration im Zimmer der ältesten Tochter des Fischers.</figcaption></figure>
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		<title>Ein Tag in Isfahan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Dec 2019 12:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Autostoppen]]></category>
		<category><![CDATA[Basar]]></category>
		<category><![CDATA[Campieren]]></category>
		<category><![CDATA[Goldschmied]]></category>
		<category><![CDATA[Lastwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>
		<category><![CDATA[Yelda]]></category>
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<p>Kein Bus nach Isfahan Schliesslich verliessen wir die Wüste. Wir waren nun fast in Aran va Bigdol angekommen waren, hielten &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/21/ein-tag-in-isfahan/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Ein Tag in Isfahan</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<h4 class="wp-block-heading">Kein Bus nach Isfahan</h4>



<p>Schliesslich verliessen wir die <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/20/in-der-wueste-abuseidabad/">Wüste</a>. Wir waren nun fast in Aran va Bigdol angekommen waren, hielten die Jeeps an, um die Reifen zu pumpen. Netterweise brachte uns der Jeepfahrer anschliessend zur Busstation von Kashan. Allerdings fuhr der nächste Bus erst um 03:00 nach Isfahan. Ein Ortsbus auf Dienstfahrt nahm uns mit bis zum Stadtende. Vor dem Lebensmittelladen, in welchem wir uns ein Abendbrot kauften, hielt ein Lastwagen an. Er nahm uns glücklicherweise mit bis nach Isfahan. Da er mit nur etwas über 55 Kilometer die Stunde dahin tuckerte, erreichten wir jedoch Isfahan erst gegen 2 Uhr morgens. Unsere Gastgeber waren so freundlich und liessen uns nicht sitzen. Im Gegenteil, als wir schliesslich ankamen, fragten sie uns in allem Ernst, ob wir noch Abendessen möchten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Stadtrundgang</h4>



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<p>Am Morgen&nbsp;besuchten wir das Stadtzentrum von Isfahan. Am berühmten Naghshe-Jahan Platz befinden sich vier wichtige Gebäude: ein Palast, eine Moschee, eine Schule und ein Markt. Naghshe-Jahan heisst übersetzt Bild der Welt. Die Moschee&nbsp;und Schule schauten wir uns nur von aussen an. Der Palast hatte als repräsentativer Wohnsitz eines Lokalherren gedient. Er verfügte über einige akustisch ausgeklügelte Räume. In einem Raum war es möglich, Gespräche in der gegenüberliegenden Ecke des Raumes zu belauschen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kunsthandwerker im Basar</h4>



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<p>Beim Basar besuchten wir mehrere Handwerker. Diese erklärten uns&nbsp;ihr Handwerk. Da war einerseits das etwa 300 Jahre alte Handwerk Chatäm (خاتم).&nbsp;Es ist eine Methode um Oberflächen zu verzieren.&nbsp;Um die Muster zu erzeugen, werden das Holz des Bitterorangenbaums, Bras-Metal, dunkles Holz und Kamelknochenstäbchen zu langen Zylindern zusammengeleimt und dann in zwei oder fünf Millimeter dicke Scheiben geschnitten. Diese Scheiben werden auf die&nbsp;zu verzierenden&nbsp;Objekte geleimt und&nbsp;dann&nbsp;flach&nbsp;geschliffen. Heute wird&nbsp;zusätzlich&nbsp;noch ein Kunststoffüberzug gemacht. Ein weiteres Handwerk ist das Ghäläm Säni (قلم زنی). Der Handwerker meisselt gekonnt Muster&nbsp;aus einer&nbsp;Metallscheibe.&nbsp;Als drittes Handwerk wurde uns Türkis auf Kupfer gezeigt. Es ist eine nicht wirklich traditionelle Handwerkstechnik,&nbsp;welche seit etwa zehn Jahren&nbsp;praktiziert wird. Es werden türkisfarbige&nbsp;Steine auf Kupfergefässe&nbsp;geleimt und dann geschliffen und mit Kunststoff überzogen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Berühmte Brücken</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3147.jpg" alt="Brücke" class="wp-image-9322" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3147.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3147-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3147-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3147-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Si-o-se-pol Brücke am&nbsp;Zayandeh Roud (زاینده رود) in Isfahan.</figcaption></figure>



<p>Am Abend spazierten wir entlang des Flusses Zayandeh Roud (زاینده رود) zu den berühmten Brücken. Der Wasserstand war sehr tief. Das Flussbecken war voller Vögel, die im Schlick herum pickten. Die Khanju Brücke ist im Vergleich zu den nächsten beiden Brücken relativ unspektakular. Es handelt sich eher um ein zweistöckig überbautes Wehr als um eine Brücke. Die Joubi Brücke übertraf die Khanju Brücke.Traditionellerweise wird unter der Joubi Brücke gesungen. Zuerst lauschten wir den Liedern der zwei, drei Männer dort. Dann sang Soodeh und später auch ich ein Lied vor. Weiter ging es unter einer modernen Autobrücke durch und vorbei an einer Flussinsel.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3150.jpg" alt="Schild" class="wp-image-9323" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3150.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3150-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3150-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3150-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Achtung, Zelten ist im Park nicht erlaubt. Doch wo ist der Park?</figcaption></figure>



<p> Auf dieser war früher eine Art Casino. Dieses war nun geschlossen. Die Sonne ging nun unter. Von weitem leuchtete uns nun die Si-o-se-pol Brücke mit ihren 33 Bogen entgegen. Wir überquerten die Brücke. Am Ende der Brücke war ein Schild „Zelten ist im Park nicht erlaubt“. Nur sahen wir nirgends einen Park.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zu Besuch bei einem Juwelier</h4>



<p>Wir flanierten durch die Stadt und kamen bei einem Schmuckbasar vorbei. Dort wagten wir uns eine unscheinbare Treppe hinauf und liefen in die Werkstadt eines Goldschmieds. Dieser lud uns prompt zu einem Tee ein und zeigte uns dann, woran er gerade arbeitete.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3151.jpg" alt="Juvelier" class="wp-image-9324" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3151.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3151-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3151-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3151-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>In einer Ecke im ersten Stock des Schmuckbasars hatte dieser Goldschmied seine Werkstadt eingerichtet.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Yelda bei der Familie der Gastgeber</h4>



<p>Zurück bei unserem Gastgeber-Paar wurden wir zur Familie der Frau mitgenommen. Denn heute war Yelda. Dies ist für Iraner ein traditionelles Fest, welches mit der Familie gefeiert wird. Wir trafen auf alle Geschwister und einige Cousins sowie die Eltern der&nbsp;Couchsurfing&nbsp;Gastgeberin. Der Yelda Tisch war reichlich gedeckt mit den traditionellen Speisen: Früchte und Kürbis. Später wurde getanzt und dann nochmal gegessen.</p>



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		<title>In der Wüste Abuseidabad</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2019 12:27:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Campieren]]></category>
		<category><![CDATA[Fest]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[offline]]></category>
		<category><![CDATA[Offroad Taxi]]></category>
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		<category><![CDATA[Wüste]]></category>
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<p>Heute gingen wir früh von Soodeh&#8217;s zuhause in Tehran los. Soodeh wollte&#160;noch eine warme Jacke für kältere&#160;Tage kaufen. Ein Freund &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/20/in-der-wueste-abuseidabad/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">In der Wüste Abuseidabad</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/20/in-der-wueste-abuseidabad/">In der Wüste Abuseidabad</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/20/in-der-wueste-abuseidabad/">In der Wüste Abuseidabad</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Heute gingen wir früh von Soodeh&#8217;s zuhause in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/17/unterwegs-in-tehran/">Tehran</a> los. Soodeh wollte&nbsp;noch eine warme Jacke für kältere&nbsp;Tage kaufen. Ein Freund von&nbsp;ihr empfahl ihr auf den Bagche (باغچه) Markt zu gehen. Tatsächlich gibt es dort eine grosse Auswahl an secondhand Sportkleider. Inmitten vieler unbekannter Brands fanden wir schliesslich eine Daunen-Isolationsjacke&nbsp;von guter Qualität. Der Zustand war beinahe neuwertig, der Preis ein&nbsp;Sechstel vom online Verkaufspreis in Europa.&nbsp;Zurück an der&nbsp;Autobahn hielten mehrere&nbsp;Autos an; wir&nbsp;waren&nbsp;wählerisch. Mehrmals wurde&nbsp;uns eine Fahrt nach Ghom angeboten. Soodeh&nbsp;wollte&nbsp;dort nicht hin.&nbsp;Denn die Stadt ist als sehr religiös bekannt. Später kam&nbsp;ein Pickup mit riesigen Reifen daher gefahren. Darin sass&nbsp;ein junges Paar in unserem Alter. Da sie in&nbsp;die gewünschte&nbsp;Richtung fuhren, stiegen wir bei&nbsp;ihnen ein. Unterwegs erzählte&nbsp;der Fahrer, dass er früher professionell Snowboard gefahren sei. Jetzt sei er Tourenführer für Abenteuertouren. Sie erzählten uns, dass sie in die Wüste Abuseidabad (Persisch: ابوزیدآباد) zum Camping fahren würden.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ab in die Wüste Abuseidabad</h2>



<p>Dort sei&nbsp;ein kleines privates Festival an einem abgelegenen Ort in der Wüste Abuseidabad. Nach kurzem&nbsp;Zögern entschlossen wir uns mit&nbsp;ihnen in die Wüste zu fahren. Selten bekommt man umsonst die Gelegenheit&nbsp;für&nbsp;eine Wüsten-Safari mit Übernachtung,&nbsp;Live-Musik und&nbsp;Vollpension. Wir fuhren einige hundert Kilometer auf der Autobahn mit einem Zwischenhalt auf einer Raststätte. Dort trafen unsere Gastgeber einen weiteren Mann&nbsp;mit Jeep, welcher ebenfalls mit in die Wüste Abuseidabad kommen wollte. Die Raststätte hatte die nobelsten Toiletten, die ich&nbsp;je&nbsp;im Iran gesehen habe. Als wir Aran va Baidgol erreichten, verliessen wir die Autobahn und fuhren zum Dorf Abouzeyd Abad. </p>



<h2 class="wp-block-heading"> Offroad zum Camp in Abuseidabad</h2>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-19_ab_in_die_Wueste/e515448a58c2115eac1baf780e3b1d21.jpg" alt="Wüste Abuseidabad" class="wp-image-16820" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-19_ab_in_die_Wueste/e515448a58c2115eac1baf780e3b1d21.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-19_ab_in_die_Wueste/e515448a58c2115eac1baf780e3b1d21-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-19_ab_in_die_Wueste/e515448a58c2115eac1baf780e3b1d21-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-19_ab_in_die_Wueste/e515448a58c2115eac1baf780e3b1d21-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ausgestattet mit Funk, GPS-Navigation und Fahrerfahrung brachte uns der Fahrer zum Camp in der Wüste Abuseidabad.</figcaption></figure>



<p>Dort startete eine Sandpiste. Hier hielten die Fahrer an und liessen bei den Reifen etwas Luft&nbsp;raus. Als wir wenig später über die Sandpiste fuhren, kamen uns ganze Jeep Karawanen entgegen. Nach einiger Zeit verlor sich die Sandpiste im Sand und unser Gastgeber fuhr scheinbar planlos wild über Dünen. Bald dunkelte es. Wir waren noch nicht am Ziel. Der zweite Jeepfahrer war nicht so gewandt im Offroad fahren wie unser Fahrer. Wir warteten&nbsp;mehrmals auf&nbsp;ihn. Manchmal&nbsp;hielt unser Fahrer und&nbsp;ging dem anderen Jeep zu Hilfe. Er&nbsp;übernahm das Steuer des anderen&nbsp;Jeep&nbsp;bis die heiklen Stellen überwunden waren.&nbsp;Wir wären total orientierungslos gewesen.&nbsp;Mit einer&nbsp;online Karte&nbsp;und GPS&nbsp;jedoch&nbsp;fand&nbsp;unser Fahrer den Weg zum Camp&nbsp;zielsicher.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Party-Crashing in der Wüste Abuseidabad</h3>



<p>Als wir ankamen, waren schon sehr viele Autos dort. Lagerfeuer erhellten das weite Dunkel und eine Jazz Band spielte sich gerade ein. Trotzdem, irgendwie kam nicht so die Party Stimmung auf. Soodeh nervte sich an den Gesprächsthemen der Gäste. Einige versuchten scheinbar mit bestimmten Anekdoten anzugeben und zu zeigen, dass es ihnen wirtschaftlich gut geht. Nach einer weile am Feuer, beschlossen wir die Gegend zu erkunden. Wir entdeckten unweit ein anderes Camp hinter einer weiteren Dünenkette. Dort wurden wir als zugelaufene Besucher herzlich empfangen. Dieses Camp war von jungen Leute organisiert worden. Hier ging die Post ab. Es wurde getanzt und sie hatten sogar Bier und Wein, sowie ein üppiges Snack-Buffet. Das zweite Glas Wein war eine Mischung aus Traubensaft und Vodka. Daher erreichte die Tanzstimmung bald einen neuen Höhepunkt. Als die Feststimmung nachliess, spazierten wir zurück zum Zelt und schliefen bis lange nach Sonnenaufgang.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Ohne Kater aufgewacht</h3>



<p>Im Zelt wurde es erst gegen Mittag langsam etwas zu heiss. Anders als erwartet, herrschte noch keine Aufbruchstimmung. Im Gegenteil, nun wurde erstmal Frühstück bereit gemacht. Als wir von einem Dünenspaziergang zurückkehrten, sahen wir, dass einige Freunde unseres Gastgebers zwei Jeeps so in einer Düne parkiert hatten, dass sie dazwischen eine Seilwinde spannen konnten. Das Seil der Seilwinde würde als Tragseil für Ziplining dienen. Ich und ein paar andere waren unter den ersten, die im Kletter-Gestältli das Seil runter rasselten. Bald war der Bann gebrochen und alle wollten es ausprobieren. Sogar einen betrunkenen Mann liessen die Adventureguides am Seil runter. So verging der Nachmittag schneller als geahnt. Doch wir wurden langsam etwas unruhig. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Rückkehr verzögert sich</h2>



<p>Wir hatten für diesen Abend einem Couchsurfing Host in der übernächsten Stadt <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/21/ein-tag-in-isfahan/">Isfahan</a> zugesagt und hatten hier keinen Telefonempfang. Leider verpassten wir auch die erste Mitfahrgelegenheit aus der Wüste. Ich ging nochmal beim Nachbarcamp vorbei. Dort war jedoch gar keine Aufbruchstimmung. Sie würden noch einen Tag länger bleiben. Somit mussten wir nun warten, bis die Leute in unserem Camp bereit war zum Losfahren. Dies dauerte bis nach Sonnenuntergang. Unser gestriger Fahrer ging bereits am Nachmittag mit einem Kunden an einer anderen Stelle in der Wüste zum Paragliding. Wir durften nun beim weniger erfahrenen Fahrer in den Jeep sitzen. Zweimal mussten uns die anderen Jeeps aus dem Sand ziehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auch lesenswert</h2>



<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/11/kostenlose-vorschau-des-baluchistan-reiseprotokolls/">Mit der Polizei durch die Wüste von Baluchistan</a></p>



<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/07/29/zugfahrt-von-lanzhou-nach-urumqi/">Mit dem chinesischen Hochgeschwindigkeitszug durch die Wüste nach Urumqi</a></p>



<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/26/exkursion-zu-den-ruinen-von-derawar/">Exkursion zu den Ruinen von Derawar mitten in der Wüste</a></p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/20/in-der-wueste-abuseidabad/">In der Wüste Abuseidabad</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Batumi am Schwarzen Meer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Nov 2019 17:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Georgien]]></category>
		<category><![CDATA[Ali & Nino]]></category>
		<category><![CDATA[Batumi]]></category>
		<category><![CDATA[Campieren]]></category>
		<category><![CDATA[Grafiti]]></category>
		<category><![CDATA[schwarzes Meer]]></category>
		<category><![CDATA[tanzender Brunnen]]></category>
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<p>Georgien in Stichworten (Teil 4 von 7)Frühe Tagwache und kurzes Frühstück, 07:30 Abmarsch zur Busstation, Bus nach Batumi fährt 8:00, &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/13/batumi-am-schwarzen-meer/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Batumi am Schwarzen Meer</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/05/georgien-in-stichworten/">Georgien in Stichworten</a> (Teil 4 von 7)<br>Frühe Tagwache und kurzes Frühstück, 07:30 Abmarsch zur Busstation, Bus nach Batumi fährt 8:00, angekündigte Fahrtdauer: knappe 5 Stunden: Musik hören, reden, lachen. 13:30 Ankunft Batumi, Aussteigen und mit Rucksäcken Richtung Radisson Hotel gelaufen. Katarina wollte versuchen Gutschein einzulösen. Erfolglos. Zeltaufbau auf der Wiese vor dem Radisson Hotel. Russischer Reisender angetroffen. Besichtigung der Fusionsskulpturen Ali &amp; Nino (siehe Titelbild), eines der vielen Kunstwerke in Batumi.</p>



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<p> Abmarsch in die Stadt mit Tagesrucksack. Nutzung Wifi und WC in nahe gelegenem Kunst-Café. Spaziergang zum Europaplatz mit der Medea Statue. Medizinisches Umweltinstitut entdeckt. Kunstmuseum war im Umbau, daher nur Fotogalerie zu besichtigen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Pedalo fahren und am schwarzen Meer sitzen</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/186_Batumi/IMG_1991.jpg" alt="kreatives Hausgrafiti, ein Kunstwerk in Batumi " class="wp-image-7774" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/186_Batumi/IMG_1991.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/186_Batumi/IMG_1991-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/186_Batumi/IMG_1991-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/186_Batumi/IMG_1991-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein kreatives Hausgrafiti in der Innenstadt von Batumi.</figcaption></figure>



<p>Sitzen auf Parkbank, Suche eines vegetarischen Restaurants mit hausgemachten Gerichten, erfolglos. Am Standort steht inzwischen Bankfiliale. Weiter durch die Stadt, erreichten Park mit See und Palmen: sehr schön. Nach Fastfood Zwischenverpflegung bei Sonnenuntergang auf See Pedalo gefahren, dann weiter spaziert entlang Promenade am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Meer" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schwarzen Meer</a>. Am Strand sitzen, Wellen zuhören, auf orange spiegelnde Oberfläche schauen: Schwarzes Meer! Entlang Promenade zurück zum Zelt. Mond über leuchtendem Hotel, groß und voll. Erneute Besichtigung der Fusionsskulpturen Ali &amp; Nino. Campingkochen: letzte chinesische Nudelsuppe und Gemüse, Zähneputzen, Matratze aufblasen, Schlafen. Kalte Nacht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Stadtbummel und Fahrt zum Bahnhof</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/186_Batumi/IMG_2008.jpg" alt="vergängliche und repetitive Kunstwerke aus Wasser und Licht in Batumi" class="wp-image-7779" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/186_Batumi/IMG_2008.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/186_Batumi/IMG_2008-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/186_Batumi/IMG_2008-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/186_Batumi/IMG_2008-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der tanzende Brunnen vor der modernen Strandpromenade in Batumi.</figcaption></figure>



<p>Spät aufgewacht, dann zum Frühstück im Café neben Kunst-Café. 11:30 Französisches Frühstück und Cappuccino für Katarina. Dominique telefonierte mit Mitbewohner. Katarina las E-Mails. Buchung Zug nach Tiflis. Leider fährt Nachtzug nur alle zwei Tage. Dominique beantragte E-Visa für Iran. 15:00 weiter durch Gassen der Stadt, Mittagessen auf der Piazza– Lachs, Reis, Salat und schliesslich guter Wein. Liefen erneut Strand-Promenade entlang, Sonnenuntergang bei Ali &amp; Nino, Snack am Kiosk, Strassenhunde stören beim Essen. Spaziergang zum tanzenden Brunnen, bestiegen kleinen weissen Turm. Bus zurück zum Zelt und weiter zum Bahnhof. Herausforderung Marshrutka zum Bahnhof zu finden. Gruppe von Frauen half. Stationsgebäude unvollendet, ziemlich leer und kalt. Bahnhofbuffet schloss vor unserer Ankunft. Filme schauen in Café. Übernachten auf Boden im geschlossenen Bahnhofbuffet. </p>
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		<title>Per Autostopp nach Diyalli</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/23/per-autostopp-nach-diyalli/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2019 11:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Autostoppen]]></category>
		<category><![CDATA[Campieren]]></category>
		<category><![CDATA[Diyalli]]></category>
		<category><![CDATA[Garanohur]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lavashana]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/23/per-autostopp-nach-diyalli/">Per Autostopp nach Diyalli</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Ich war gerade am Frühstücken, als ich von einem Herrn Besuch bekam. Er zeigte mir wo sein Haus sei. Ich &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/23/per-autostopp-nach-diyalli/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Per Autostopp nach Diyalli</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Ich war gerade am Frühstücken, als ich von einem Herrn Besuch bekam. Er zeigte mir wo sein Haus sei. Ich solle später bitte zum Tee vorbeikommen. Ich packte gemütlich meine Sachen und genoss noch etwas den Ausblick und die Morgensonne. Etwa zwei Stunden später war ich bereit um nach Diyalli aufzubrechen. Doch da war noch diese Einladung des Herrn, so stand ich bald am Tor seines Hauses und klopfte an. Vorsichtig ging ich hinein. Im Hof stand eine Frau mit ihrer Tochter. Offenbar war ihr Mann nicht zuhause. Ich erzählte etwas von Zelt und Tee.  Er hatte ihr wohl auch nicht erzählt, dass er mich eingeladen hatte. Die Frau näherte sich mir nun. Sie redete auf mich ein und gab mir zu verstehen, dass sie nicht Freude an meinem Besuch habe. Gestikulierend öffnete sie die Türe im Tor, durch welches ich erschienen war. Es schien als würde sie mich hinaus bitten. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Doch nicht eingeladen</h4>



<p>Als ich wieder vor dem Tor stand, schnellte sie die Türe hinter mir zu. Ich atmete einmal durch und schaute auf die Uhr. Wenn ich es noch zum nächsten Ort schaffen wollte, sollte ich wohl losgehen. Ich war fasziniert von den kreativ aus Metall gefertigten Verzierungen an den meisten Toren. Auf dem Weg zur Hauptstrasse kam ich noch an zum Verkauf stehenden Bauparzellen und einem sehr unnatürlichen Wald vorbei.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Doch nicht mit dem Bus weiter</h4>



<p>An der Hauptstrasse war ein grosses Gasthaus. Davor waren einige Autos geparkt. Es kam auch gerade eine Marshrutka angefahren. Der Fahrer wollte mein Gepäck hinten einladen. Die hinterste Sitzreihe war wie hier üblich ganz zuhinterst montiert. Es war bereits etwas Gepäck geladen. Mein Rucksack passte beim ersten Versuch nicht hinein. Er gab ihn mir  zurück und schloss die Hecktüre. Mit einem „Sorry“ verabschiedete er sich. Das war das erste Mal, dass mich ein Fahrer wegen meines Gepäcks nicht mitnehmen wollte. Ich lief entlang des Parkplatzes in Fahrtrichtung. Am Ende stand ein grosser, schwarzer, fensterloser Mercedes Sprinter. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Mit einem Handwerker nach Diyalli</h4>



<p>Der Fahrer war gerade daran einzusteigen und winkte mich herbei. Nun durfte ich mich zu ihm auf die Beifahrerbank setzen. Er sprach nicht wirklich Englisch. Ich versuchte meine russischen Brocken anzuwenden. Nach einer Weile bot er mir einen Apfel an. Ich erzählte ihm, wo ich durchgereist war. Nun sprach er mich auf Armenien an. Um es mir mit ihm nicht zu verscherzen, verschwieg ich ihm meinen Plan via Georgien nach Armenien zu fahren. Ich sagte ihm nur, dass ich nicht in Armenien gewesen sei. Er war nicht der erste Aserbaidschaner, welcher mir empfahl nicht nach Armenien zu gehen. Denn das Land sei schlecht. Diese Meinung ist in Aserbaidschan aufgrund des Konflikts mit Armenien um <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bergkarabachkonflikt">Bergkarabach</a> sehr verbreitet. Es scheint als würden noch heute die meisten Aserbaidschaner Armenien hassen. Es geht aber auch anders. Diese <a href="https://youtu.be/aW-nT9QkhHM">Reportage</a> aus Georgien zeigt ein Dorf, in welchem Familien aus Aserbaidschan, Armenien und Syrien friedlich miteinander leben.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Durch Wälder und über Pässe</h4>



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<p>Die Fahrt war hügliger als erwartet. Oft führte die Strasse durch bewaldete Landschaft. Im Wald sah man häufig  gedeckte Picknickplätze, Spielplätze und kleine Kneipen. Diese Orte sind wohl in den wärmeren Jahreszeiten ein beliebtes Ausflugsziel. Am Weg waren auch viele Bazars zu sehen. Sie verkauften insbesondere ganz viele verschiedene Arten von Lavashana. Mein Ziel war ein Bergsee oberhalb des Dorfes Diyalli und Ismailli. Es schien aber auf der Karte, dass der See von Diyalli aus besser zu erreichen sein müsste. Deshalb liess ich mich von meinem netten Fahrer an der Abzweigung zum Dorf Diyalli absetzen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Am Ortseingang</h4>



<p>Das eigentliche Dorf&nbsp;Diyalli&nbsp;war noch etwa 3 km entfernt. Ich versuchte mein Glück erneut mit Autostopp, hatte aber auf diesem Wegstück kein Glück. Unterwegs traf ich immer wieder Männer an, die mich fragten, wohin ich denn um Himmels willen hin wolle. Sobald ich ihnen den Namen des Sees offenbarte, konnte ich grosses Erstaunen in ihren Augen ausmachen. Sie gestikulierten wie weit weg dies noch sei. Es schien, als würde es noch über mindestens 5 Berge gehen, bis ich beim See ankommen würde. Zudem habe es Bären. Alleine dort hin zu gehen sei viel zu gefährlich. Ich liess mich vorerst nicht beirren. Ob die Männer wirklich schon mal dorthin gelaufen waren? Einige sahen nicht gerade aus, als wären sie kürzlich mal einen Tag gewandert.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Besuch von zwei Hirten</h4>



<p>Als ich im Dorf ankam, war es allerdings schon gegen 15 Uhr. Ich beschloss, mir die kleinen Tante-Emma Läden anzuschauen. Nebst vielem Schleckzeug fand ich schliesslich auch etwas zum Kochen und Frühstücken. Ich lief weiter bis ins Dorf namens Sadiyan. Dort machte ich es mir auf einer versteckten Weide hinter einigen Hecken gemütlich. Ich beschloss erst am nächsten Tag zum See zu wandern. In der Dämmerung kamen zwei Hirten zu Besuch. Einer wollte mich mitnehmen. Da ich aber schon am Kochen war, beschloss ich zu bleiben. So war ich auch frei, um am nächsten Morgen früh zum <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/24/der-see-im-wald-garanohur/">Garanohur</a> los zu gehen.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/23/per-autostopp-nach-diyalli/">Per Autostopp nach Diyalli</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Campieren über Shamakhi</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/22/campieren-ueber-shamakhi/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 11:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Busfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Campen]]></category>
		<category><![CDATA[Campieren]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Friseur]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Marshrutka]]></category>
		<category><![CDATA[Shamakhi]]></category>
		<category><![CDATA[Zelte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/22/campieren-ueber-shamakhi/">Campieren über Shamakhi</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Mit einem Stadtbus fuhr ich aus Baku in Richtung Nord-Osten. Ich war nun eine ganze Woche in Baku gewesen. Darum &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/22/campieren-ueber-shamakhi/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Campieren über Shamakhi</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/22/campieren-ueber-shamakhi/">Campieren über Shamakhi</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/22/campieren-ueber-shamakhi/">Campieren über Shamakhi</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Mit einem Stadtbus fuhr ich aus <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/18/die-ersten-tage-baku/">Baku</a> in Richtung Nord-Osten. Ich war nun eine ganze Woche in Baku gewesen. Darum  machte ich mich auf den Weg ins Hinterland von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/aserbaidschan/">Aserbaidschan</a>. Mein Fernziel war <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/georgien/">Georgien</a>. Mit dem Zug wäre ich in einem Tag dort angekommen. Das andere Aserbaidschan hätte ich so jedoch verpasst. Darum beschloss ich per Bus und Autostop weiter zu reisen. Im Nord-Osten von Baku erwischte ich eine Marshrutka nach Shamakhi.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/22/campieren-ueber-shamakhi/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4 class="wp-block-heading">Zum Friseur in Shamakhi</h4>



<p>Das  Städtchen war nicht  besonders hübsch, aber auch nicht total heruntergekommen. Bei einem Coiffeur liess ich mich frisieren. Bemerkenswert fand ich, dass er mir die Haare angenehmerweise erst nach dem Schneiden wusch. Nach einem Selfie mit ihm ging ich einige Kleinigkeiten zum Kochen einkaufen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/168_Shamakhi/IMG_1062.jpg" alt="" class="wp-image-7586" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/168_Shamakhi/IMG_1062.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/168_Shamakhi/IMG_1062-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/168_Shamakhi/IMG_1062-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/168_Shamakhi/IMG_1062-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Kisi, einer der Friseure in Shamakhi, bescherte mir wieder kurze Haare.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Ab auf den Berg über der Stadt</h4>



<p>Von weitem sah ich den Hausberg von Shamakhi. Dort wollte ich hin um zu zelten. Ein älterer Herr nahm mich in seiner Limusinenversion eines Lada in die richtige Richtung mit. Er fuhr sogar extra für mich eine Querstrasse hinauf. So war ich nun wenige Meter vom oberen Stadtrand entfernt und bald oberhalb der Stadt. Hier hatte ich  Aussicht über die Stadt. Nach einer Weile beschloss ich, dass ich nicht auf dem Berg, sondern am Berg kampieren wollte. Ich versteckte mein Hab und Gut zwischen zwei Büschen. Nun wanderte ich auf den Hausberg. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Mobilfunk Chalet</h4>



<p>Oben entdeckte ich ein Chalet. Es war wohl einst als wunderschönes Ferienhaus geplant worden. Jetzt stand es offen. Es war nur spärlich möbliert und verlassen. Einzig ein Raum war mit einer Stahltüre verschlossen. Von aussen sah ich, dass dort drin die Server des Mobilfunkmastes standen. Die Fensterscheiben waren eingeschlagen und die Kühlung des Raums war ausser Betrieb. Als ich genug von der Aussicht gesehen hatte, ging ich zurück zu meinem versteckten Gepäck. Es war noch alles da.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Das Heulen der Wölfe?</h4>



<p>Ich stellte mein Zelt auf. Nun bekam ich Besuch von einigen Jugendlichen. Sie leisteten mir lange Gesellschaft und schauten mir beim Kochen zu. Einer zog sich etwas zurück und betete. Er war ein Hirte. Es wurde langsam dämmrig. Nun gingen alle ausser dem Hirten zurück in die Stadt. Dieser ging den Berg hinauf und kam später mit seinen Schafen und Geissen wieder. Nun blieb er nochmal bei mir für ein Gebet. Er wollte Allah bitten, mich zu beschützen. Als er damit  fertig war, verabschiedete er sich von mir. Ich solle mich in Acht nehmen vor den Wölfen. In der Nacht hörte ich tatsächlich zwischendurch ein Heulen. Einmal auch ganz in der Nähe von meinem Zelt. Es waren aber wohl eher die Wachhunde der weiter unten lebenden Hausbesitzer.</p>
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		<title>Der Campingplatz am Moränensee Iskandarkul</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/der-campingplatz-am-moeraenensee-iskandarkul/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2019 17:43:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bergsee]]></category>
		<category><![CDATA[Bus]]></category>
		<category><![CDATA[Busfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/der-campingplatz-am-moeraenensee-iskandarkul/">Der Campingplatz am Moränensee Iskandarkul</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Der Moränensee Iskandarkul ist ein beliebter Ort für Kurzferien in Tadschikistan. Von Sarvoda erreicht man Iskandarkul einmal täglich mit dem &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/der-campingplatz-am-moeraenensee-iskandarkul/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Der Campingplatz am Moränensee Iskandarkul</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Der Moränensee Iskandarkul ist ein beliebter Ort für Kurzferien in Tadschikistan. Von Sarvoda erreicht man Iskandarkul einmal täglich mit dem Bus. An diesem Moränensee befindet sich ein Campingplatz.</p>



<p>Es war bereits Mittag. Meine Expedition zu den Kohleminen war beendet. Ich war zum Mittagessen bei der Familie eingeladen. Zügig lief ich also zurück ins Nachbardorf runter. Es war nur die Schwiegertochter mit den jüngsten Kindern zuhause. Sie bekochte mich köstlich und bestellte mir später ein Taxi. Damit fuhr ich zurück nach Sarvoda um von dort an den Iskandarkul (Moränensee) zu fahren. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9295-1024x683.jpg" alt="Die Schwiegertochter von Sharov mit Ihrem jüngsten Sohn, kurz bevor ich zum Iskandarkul aufbrach." class="wp-image-6043" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9295-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9295-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9295-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Schwiegertochter von Sharov mit Ihrem jüngsten Sohn. </figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Busfahrt zum Iskandarkul</h4>



<p>Mit viel Glück erwischte ich ausserhalb von Sarvoda einen Bus. Dieser Bus mit der Nummer 33 fährt einmal täglich von Dushanbe nach Kanchoch hinter dem Iskandarkul und zurück. Die Fahrt von Sarvoda nach Iskandarkul kostet nur 15 Somoni. Im Bus waren vor allem Arbeiter eines chinesischen Goldschürfer-Unternehmens. Beim Campingplatz am Moränensee Iskandarkul stieg einzig ich aus. Der Busfahrer erklärte mir, dass er in etwa 50 Minuten wieder hier vorbei fahre. So könne ich gleich heute wieder zurück fahren. </p>



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<h4 class="wp-block-heading">Campingplatz am Moränensee Iskandarkul mit Hostelzimmer</h4>



<p>Auf dem Campingplatz am Moränensee war nur ein Zelt aufgestellt. Wohnwagen gab es keine. Eine spanische Reisegruppe war offenbar in den kleinen Häuschen am Rande des Geländes einquartiert und besammelte sich für einen Nachmittagsbummel. Ich setzte mich auf eine Schaukelbank und genoss den Ausblick, ohne dabei die Zeit zu vergessen. Den einzigen Bus zurück wollte ich nicht verpassen. Denn ich war in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/24/die-stadt-an-der-grenze-zu-usbekistan-panjakent/">Panjakent</a> als Gast bei den Eltern von Bekannten aus Dushanbe angemeldet. Ausser wandern und Aussicht geniessen, ist am Iskandarkul wenig zu unternehmen. Schwimmen ist im See verboten. Das Wasser ist kalt. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Momente der Stille am Ufer</h4>



<p>Dieser Ausblick vom Campingplatz am Moränensee Iskandarkul ist wunderbar. Ich genoss die Aussicht auf die hinter einander aufgereiten Bergketten und die kühle türkis Wasseroberfläche.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9306-1024x683.jpg" alt="Ausblick vom Campingplatz am Moränensee Iskandarkul" class="wp-image-6047" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9306-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9306-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9306-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Iskandarkul ist ein Moränensee.</figcaption></figure>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/der-campingplatz-am-moeraenensee-iskandarkul/">Der Campingplatz am Moränensee Iskandarkul</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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