Die Tempel in Ankor sind weltberühmt. Sie ziehen jährlich Millionen von Touristen an. Es gibt so viele Tempel, dass man nicht alle an einem Tag sehen kann. In Angkor ist es schwer sich eine Übersicht zu den Tempel zu verschaffen, denn es gibt hunderte. Es werden meist zwei verschiedene Touren angeboten: Eine kleine Runde und eine grosse Runde. Wir entschieden uns für die kleine Tempelrunde und den Eintagespass. Im folgenden erhältst du eine Tempel Übersicht zu der kleinen Tempelrunde (rot im Bild) von Angkor. Auf der kleinen Runde kommt man bei Ankor Wat, dem südlichen Tor, Bayon, Baphuon, Phinmeanakas, Victory Gate, Chau Say Tevoda, Thommanom, Ta Keo und Ta Prohm vorbei. Die Option Mieten von Fahrrädern haben wir aufgrund des heissen Wetters verworfen. Wir buchten uns ein Tucktuck für die kleine Runde. Unseren Tucktuck Fahrer können wir weiter empfehlen.

Einführung für Laien, die von Archäologie wenig verstehen
Als nicht Archäologen hatten wir nach dem sechsten Tempel in Folge bald genug Tempel gesehen. Es sind zwar alle anders, aber eben doch alle aus Stein. Wir haben uns nicht in die Details eingelesen. Zu gross ist die Anzahl der Tempel und Entstehungsgeschichten. Den folgenden Dokumentarfilm zum Mysterium von Angkor können wir jedoch empfehlen.
Die kleine Runde
Wir waren eine Stunde vor Sonnenaufgang vor dem Hotel bereit. Der erste Halt war der Ticketschalter. Hier kauften wir die teuersten Eintritskarten unserer bisherigen Reise. Ein Tagespass kostet 37 Dollar, der 3-Tages-Pass kostet 62 Dollar und den 7-Tages-Pass bekommt man für 72 Dollar. Wer also nur einen Tag nach Ankor Wat geht, zahlt pro Tag also fast vier mal mehr als wer sieben Tage geht. Doch um sieben -Tage am Stück Tempel zu besuchen, muss man sehr angefressen von Archäologie sein. (Nachtrag: Unsere Eigeneinschätzung stellte sich als Richtig heraus. Wir hatten nach einem Tag genug vom Tempel besichtigen.)

Auf der kleinen Runde kommt man bei Ankor Wat, dem südlichen Tor, Bayon, Baphuon, Phinmeanakas, Victory Gate, Chau Say Tevoda, Thommanom, Ta Keo und Ta Prohm vorbei. Wir zeigen dir nun die eindrücklichsten Bilder dieser Tempel.
Ankor Wat
South Gate
Bayon
Baphuon
Thommanom

Phinmeanakas
Victory Gate

Chau Say Tevoda
Ta Keo
Ta Prohm
Angekommen beim letzen Tempel waren wir froh, die Tour geschafft zu haben. Wir gingen direkt zu unserem Lieblingscafé. Zurück im Hotel ruhten wir dann am Hotelpool aus. Wir waren froh, dass wir am nächsten Tag noch nicht gerade weiter reisen mussten und uns einen Ruhetag mit Massage gönnen konnten. In den nächsten Tagen würden wir einige Kilometer in kleinen Bussen nach Kampong_Cham, Kratie und schliesslich Sen-Monorom zurücklegen. So genossen wir es heute am selben Ort zu bleiben ohne Touristen Programm.
Ich habe kürzlich eine Dokumentation über Angkor gesehen und war begeistert von der unglaublichen Schönheit und Komplexität der Tempelanlagen.