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	<title>Sikh Tempel Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Sikh Tempel Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Einmal quer durch Manipur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2020 11:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahnbau]]></category>
		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Manipur]]></category>
		<category><![CDATA[Sikh Tempel]]></category>
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<p>Bereits um sechs Uhr wollte der Fahrer in Jiribam losfahren. Bis alles Gepäck verladen war, wurde es dann 6:20. Die &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/03/07/einmal-quer-durch-manipur/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Einmal quer durch Manipur</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Bereits um sechs Uhr wollte der Fahrer in Jiribam losfahren. Bis alles Gepäck verladen war, wurde es dann 6:20. Die Strasse war kurvig und erstaunlich befahren. Die Fahrt nach Imphal &#8211; die Provinzhauptstadt von Manipur &#8211; dauerte eine gefühlte Ewigkeit, etwa 11 Stunden, Pausen inklusive. Die Strasse führte mehrheitlich durch bewaldetes und bergiges Gelände. Die Inder nennen die Provinzen des Ostens auch „hill states“. Jetzt war uns klar warum. Zum Glück machten wir zwischendurch kleine Pausen. Hier pinkeln, da ein Snack oder eine Tüte Betelnus. Die anderen Passagiere im Fahrzeug ausser der Bruder des Fahrers, waren alle Arbeiter einer Baufirma. Diese baut gerade die erste Eisenbahnverbindung durch Manipur, bzw. nach Imphal. Entlang der Strasse sahen wir daher hier und dort einen Streifen gerodeten Wald, ein  neues Tunnelportale oder eine Reihe Brückenpfeiler. Der Eisenbahnbau war in vollem Gange. Die Fahrt durch Manipur auf der zeitweise schmalen Strasse führte durch Dörfer, welche oft in der Karte nicht eingezeichnet waren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auf einer kurvigen Strasse durch Manipur</h4>



<p>Am Strassenrand waren oft Gemüsestände der lokalen Einwohner. Zwischendurch hielten wir an. Dann kauften wir uns Früchte. In einem grösseren Dorf assen wir gegen elf Mittagessen. Der Fahrer wollte wissen, was wir in Imphal machen würden. Wir erzählten ihm, dass wir keine grossen Pläne hätten. Sondern vor allem nach Moreh an die Grenze zu Myanmar reisen wollen. Er wiederholte sein Angebot des Abends zuvor. </p>



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<p>Wir könnten mit Ihm nach Moreh fahren. Dann fragte er nach unserem Hotel. Als er hörte, dass wir noch keines gebucht hätten, lud er uns zu sich ein. Später standen plötzlich lange Reihen von Lastwagen auf der Strasse. Hier werde gerade die Brücke repariert. Für uns ging die Fahrt daher an einer untiefen Stelle durch das Flussbett. Etwa ein dutzend Männer zog auf der anderen seite den Jeep einen schlammigen Pfad hoch. Als wir gegen 17 Uhr in Imphal ankamen, sagte der Fahrer, er müsse gleich wieder nach Jiribam losfahren. Etwas überrascht gingen wir nun zum hiesigen <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/04/der-goldene-tempel/">Sikh Tempel</a>. Dort bekamen wir ein Zimmer und Essen in der Langar Küche angeboten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Früh zur leeren Busstation</h4>



<p>Um 4 Uhr standen wir auf. Um 5 Uhr erreichten wir die Busstation. Wir liefen dummerweise in die Gefängnis-Strasse hinein. Am Ende dieser Strasse war dann leider kein Durchkommen und wir mussten wieder ein gutes Stück zurücklaufen und die Parallelstrasse nehmen. Am Busbahnhof war es erstaunlich still. Wir mussten feststellen , dass am Samstag und Sonntag von hier keine Busse verkehren. Es dauerte nicht lange und ein Van kam angefahren. Nach kurzem Verhandeln nahm er uns für 600 INR mit. Ohne Verhandeln zahlt man zwischen 1000 und 1500 INR. Mit dem öffentlichen Bus kostet dieselbe Fahrt pro Person 120 INR.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mit einem Van an die Grenze von Manipur bzw. Indien</h4>



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<p>Wir fuhren um 5:45 Uhr  mit dem Van los. Der Fahrer hatte es eilig und bretterte zügig über die schnurgeraden Strasse. In einem Dorf unterwegs bog er ins Dorfzentrum. Er fand ein paar weitere Passagiere und fuhr weiter. Die Strasse zur Grenze wurde gerade verbessert. Viele Teilstücke waren bereits begradigt oder verbreitert. So waren wir relativ schnell unterwegs. Wir erwarteten gemäss einem zweijährigen <a href="https://taleof2backpackers.com/india-to-myanmar-by-road/">Reiseblog</a> eine Fahrt von bis vier Stunden. Aber es dauerte nur nach knapp drei Stunden. Um 8:30 gemäss indischer Zeit erreichten wir Moreh. Es war uns nicht bewusst gewesen, dass Myanmar eine um eine Stunde verschobene Zeitzone hat. Das hiess, dass es nun schon 9:30 war. Es blieben also noch zwei Stunden um es auf den Bus nach Mandalay zu schaffen. Ab jetzt schauten wir auf die Uhr in Myanmar Zeit.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Am Grenzposten von Indien</h4>



<p>Das Gelände des indischen Grenzpostens (Integrated Check Point ICP) ist etwas oberhalb der Freundschaftsbrücke zwischen Indien und Myanmar. Am Grenzposten&nbsp;war eine grosse Ansammlung von Reisenden. Zuerst gab uns der Beamte das Formular mit den Fragen für die Einreise. Als wir erklärten, dass wir doch nur einen&nbsp;<em>Exit</em>&nbsp;Stempel möchten, liess er uns an einem anderen Ort anstehen. Gegen 10 Uhr erhielten wir schliesslich unseren Ausreisestempel. Um 10:25 war auch der Herr Zöllner mit dem Kontrollieren und Zusammenheften der Formulare fertig und ein weiterer Herr nahm uns mit dem kostenlosen Shuttle des Grenzpostens zum Grenzposten von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/myanmar/">Myanmar</a>. Dies ging dann so schnell, dass ich leider verpasste ein Foto von diesem Grenzübertritt zu machen.</p>
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		<title>Der Goldene Tempel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2020 14:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sikh Tempel]]></category>
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<p>Unser Ziel nach Lahore war der goldene Tempel von Amritsar. Dieser goldene Tempel ist zwar vor allem der Pilgerort für &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/04/der-goldene-tempel/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Der Goldene Tempel</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Unser Ziel nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/03/mehrfach-zu-gast-in-lahore/">Lahore</a> war der goldene Tempel von Amritsar. Dieser goldene Tempel ist zwar vor allem der Pilgerort für die Sikhs, aber der goldene Tempel ist eben auch für alle anderen ein offener Ort. Alle Menschen sind willkommen. Doch zuerst mussten wir nach Indien einreisen. Dann wollten wir noch die Schliessungszeremonie der Grenze anschauen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Grenzübertritt von Pakistan nach Indien</h4>



<p>Das Grenzgebäude der Pakistaner war nicht ganz einfach zu finden. Es lag etwas abseits der überdimensionierten Strasse, die zum Grenztor führte. Als wir die Bargeld Deklaration hinter uns hatten, ging es durch die Zollkontrolle und dann zum Schalter für den Ausreisestempel. Hier wurde nun erstmals auch unsere Biometrie geprüft. Dies war bei der Einreise in Taftan nicht der Fall gewesen. Wir erhielten einen Ausreisestempel und unser abgestempeltes Visum mit einem freundlichen Goodbye auf den Weg. Es ging noch etwa 100 Meter weiter bis zur Grenze. Nach einer letzen Passkontrolle standen wir zwischen den beiden Grenztoren auf der Grenzlinie und reisten dann mit einigen weiteren Passkontrollen nach Indien ein. Als erstes mussten wir unsere Rucksäcke hinlegen, damit ein Hund sie beschnüffeln konnte. Dann durften wir uns in einen Bus setzen. Dieser brachte uns zum Grenzgebäude mit Zoll und Grenzpolizei. Hier wurden wir dann wieder zu Bargeld und den letzen Reiseländern befragt. Da wir gerade kein Satellitentelefon, Granaten oder Explosive Chemikalien mit uns führten, gab es ein nettes “Welcome to India” für uns. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Merkwürdiges Spektakel aufgeführt von zwei Feinden</h4>



<p>Nun wurde uns erklärt, dass wir für die Grenzzeremonie wieder zurück an die Grenze gehen könnten und auf der Zuschauer Tribüne Platz nehmen sollten. Dies taten wir dann auch. Die Grenzzeremonie war ein sehr merkwürdiges Spektakel. Zwei gegenüberstehende Grenzwacht-Mannschaften, die sich symbolisch gegenseitig ihre Schlagkraft demonstrierten. Gleichzeitig auf beiden Seiten die Zuschauer, die jeweils ihre Grenztruppe in ihren altmodischen Kostümen beim Salutieren bejubeln.</p>



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<p>Als der theatralisch inszenierte Hahnenkampf ein Ende nahm, mussten alle Zuschauer schnell die Tribünen verlassen. Wir holten unser Gepäck beim Einstellraum im Restaurant ab und liefen zum Parkhaus. Hier sprachen wir eine Familie an. In ihrem wartenden Taxi hatten sie noch zwei freie Sitze und nahmen uns mit nach Amritsar. Sie waren indische Touristen und wollten ebenfalls zum Goldenen Tempel. Am Ende gaben sie uns ihre Telefonnummer und luden uns zu sich nach Hause nach Shimla ein.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zuhause im Gästehaus des goldenen Tempels</h4>



<p>Der Goldene Tempel hat mit dem Shri Guru Arjan Dev Ji Niwas ein eigenes Gästehaus für alle Pilger. Für ausländische Gäste gibt es einen kostenlosen Aufenthaltsbereich. In einem fensterlosen, länglichen Raum sind Doppelbetten aufgestellt. Von diesem Gemeinschaftsraum führen Türen in 5 Zimmer. Wir registrierten uns beim Sikh hinter einem kleinen Pult im grossen Gästebuch des goldenen Tempels mit den üblichen Informationen aus dem Pass. Nun zeigte er uns zwei freie Betten im ersten Raum. Dort sass Paul, ein Fahrrad-Reisender aus Frankreich. Soodeh kannte ihn aus Armenien. Ein herzliches Wiedersehen ohne Absprache.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Essen in der grossen Langar Halle</h4>



<p>Die Sikh haben die kostenlose Verpflegung von Besuchern ihrer Tempel zu ihrer Tugend gemacht. Hier im Haupttempel, dem goldenen Tempel,  ist denn auch die grösste Gassenküche, die ich je gesehen habe. Soodeh hat auf der Führung durch die Küche einige Fotos gemacht. Die Arbeiten in der Küche werden hauptsächlich von Freiwilligen erledigt. Vor der Speisehalle kann man sich zu den Freiwilligen gesellen. Am besten bringt man sein eigenes Messer mit. Zwiebeln, Knoblauch, Karotten müssen gerüstet und in kleine Stücke geschnitten werden. Jeder hilft solange er Lust hat. Dasselbe gilt beim Abwaschdienst. Alles Geschirr wird von Hand gewaschen. Es hat daTausende Löffel, Becher und Portionenteller aus Edelstahl, die täglich im Umlauf sind.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Im Tempel aufgewacht</h4>



<p>Das Leben im goldenen Tempel beginnt in aller Frühe. Lange vor Sonnenaufgang werden die ersten Weisheiten aus dem heiligen Buch der Sikh über die Lautsprecher vorgetragen. Diese sind aber im Ruheraum für Ausländer fast nicht hörbar. Wir erwachten wegen ein paar lauten Stimmen im Gemeinschaftsraum. Langsam dämmerte es mir: Dominique du bist nun in Indien in einem Sikh Tempel. Du bist gerade das erste Mal in Indien aufgewacht. Ich freute mich!</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Einladung zu einem Sikh ausserhalb der Stadt</h4>



<p>Es war wieder eine Weile her, seit wir unsere Kleider gewaschen hatten. Ein Couchsurfer hatte uns angeboten bei ihm zu schlafen. Diesen fragten wir, ob er möglicherweise eine Waschmaschine habe. Da er gerade nicht in der Stadt war, vermittelte er uns an seinen besten Freund, einen Sikh, mit einem Restaurant. Dieser bot uns an, ihn zu besuchen und unsere Kleider in seiner Maschine zu waschen. Am Taxistand galt es das erste Mal in Indien um den Preis zu verhandeln. Für eine Strecke von 8 km bezahlten wir schliesslich 200 INR. Mit der Uber oder <a href="https://www.olacabs.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ola App</a> wäre es teurer gewesen. Als wir ankamen, erfuhren wir jedoch, dass der Preis für einen Inder 20 INR gewesen wäre. Er sagte uns, dass wir die Strecke besser in zwei Teilen hätten machen sollen: Ein Auto zum Busbahnhof und dann eines aus der Stadt. Wie auch immer. Preise sind in Indien jedenfalls sehr relativ und man muss sich damit abfinden, dass man als jemand von ausserhalb (das gilt auch für Inder) mehr bezahlt als die Einheimischen.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Crispy Bites zum Frühstück und Mittagessen</h4>



<p>Bald waren wir etwas ausserhalb von Amritsar. Entlang der Hauptstrasse säumten sich halbfertige, aber bewohnte Betonhäuser 2-3 Stockwerke hoch. Vor einem dieser Häuser stand ein Steinofen und ein Grill sowie einige Plastiktische. Auf dem etwas verblassten Banner liess sich die Inschrift Crispy Bites erahnen. Der Mann mit Turban und Schürze rief uns herbei und liess uns erst mal Platz nehmen. Bald servierte er uns seine Spezialität, die Crispy Bites. Es war ein knuspriges Fladenbrot gefüllt mit Gemüse und Kartoffeln. Dazu servierte er ein paar Löffel Dahl und frische Kräuter. Dieses Essen habe er selbst erfunden und sei schon bis nach Dubai gerufen worden, um es für Hochzeiten zu kochen. Wir genossen den schmackhaften und würzigen Snack.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Doch noch Wäsche waschen</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-06_Amritsar_Crispy-bites/IMG_6183.jpg" alt="Beim Wäsche waschen in Amritsar." class="wp-image-12475" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-06_Amritsar_Crispy-bites/IMG_6183.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-06_Amritsar_Crispy-bites/IMG_6183-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-06_Amritsar_Crispy-bites/IMG_6183-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-06_Amritsar_Crispy-bites/IMG_6183-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die halbautomatische Waschmaschine musste erst mit Wasser gefüllt werden.</figcaption></figure>



<p>Nun wollten wir mit dem Waschen beginnen. Statt der Waschmaschine zeigte er uns jedoch sein Gästezimmer. Wir sollten uns etwas ausruhen. Er zeige uns die Waschmaschine dann nach Feierabend. Mit Wäsche trocknen an der Sonne wurde also heute nichts. Brav legten wir uns hin. Der Schlaf überkam uns bald. Als er das Restaurant geschlossen hatte, zeigte er uns seine Wohnung und die Waschküche. In diesem Moment&nbsp;fiel der Strom aus. Wir sassen also eine Weile auf seiner Terrasse mit&nbsp;Blick auf einen Hindutempel&nbsp;im Rohbau. Bei der Waschmaschine handelte es sich um eine halbautomatische. Es ist im&nbsp;Wesentlichen eine Zylindertrommel, welche man mit warmem Wasser und Waschmittel füllt. Das Rührwerk lässt nur wenige Kilogramm&nbsp;Wäsche zu. Auswinden mussten wir die Wäsche von Hand, denn die Zentrifuge war defekt. Somit wuschen wir unsere Kleider in drei&nbsp;Portionen&nbsp;und hängten sie lange nach Sonnenuntergang auf der Dachterrasse auf.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Abendessen mit Gastgeber ohne seine Frau</h4>



<p>Beim Abendessen setzten&nbsp;sich die Frau und die Grossmutter mit Grosssohn nicht zu uns. Wir sassen alleine mit dem Gastgeber auf den Sofas um den Salontisch. Er erzählte uns von den Traditionen der Sikhs. Er selbst trinke aber schon Bier. Früher habe er am Abend sein Restaurant auch noch als Bierbar geöffnet. Jetzt mit der Familie, sei dies aber zu viel. Wir durften diese Nacht im Gästezimmer schlafen. Wir liessen uns Zeit mit&nbsp;dem Aufstehen. Denn wir mussten&nbsp;ja ohnehin auf das Trocknen unserer Wäsche warten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Hinweis 11 von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</h4>



<p>Zum&nbsp;<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel&nbsp;geht es hier</a>.&nbsp;Der nächste Hinweis:<br><em>Die Buchstaben <strong>a, d, g, h, k, l, s, v </strong>und<strong> w</strong> kommen <strong>einmal</strong> im Lösungswort vor. Auf das h folgt ein s. Am Übergang zwischen dem zweiten und dritten Wortteil folgt ein d auf ein g.</em> Mehr Hinweise findest du im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/09/solaranlage-auf-dem-dach/">nächsten</a> Reisebericht.</p>



<p>Hast du das gesuchte Wort schon erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
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