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	<title>Kyrillisch Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Kyrillisch Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Tadschikistan Religion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2019 12:05:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
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		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Unabhängigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/19/tadschikistan-religion/">Tadschikistan Religion</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Im gegenwärtigen Tadschikistan herrsch bezüglich Religion Diversität. Der Islam stellt die dominante Mehrheitsreligion.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/19/tadschikistan-religion/">Tadschikistan Religion</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p><strong>Die Republik Tadschikistan ist offiziell säkular. Die Verfassung verspricht eine strikte Trennung von Religion und Staat. Also eine staatlichen Neutralität gegenüber allen in Tadschikistan existierenden Religionen. Die Realität sieht inzwischen jedoch etwas anders aus. Doch alles schön der Reihe nach. In diesem Artikel erfährst du, welche Religionen in Tadschikistan vertreten sind. Zudem was die geschichtlichen Hintergründe zu den einzelnen Glaubensrichtungen im Land sind. Und was mit Religionen während den Zeiten der Sowjetunion und nach der Unabhängigkeit 1991 geschah. Die folgenden <em>Zitate</em> sind aus einer Publikation zu “Religion in Tadschikistan” von Manja Stephan-Emmrich entnommen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Tadschikistan ist mehrheitlich muslimisch</h2>



<p>“<em>Die religiöse Landschaft im gegenwärtigen <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/tadschikistan/">Tadschikistan</a> ist von grosser Diversität geprägt. Der Islam stellt die dominante Mehrheitsreligion. Über 90% der etwa 7 Millionen Einwohner (…) sind sunnitische Muslime (…).” Die meisten von Ihnen sind ethnische Tadschiken oder Usbeken. Nur “etwa 7% der Muslime sind Schiiten. Die grösste Gruppe von ihnen bilden die Ismailiten (&#8230;).</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">verschiedene Christliche Glaubensgemeinschaften</h2>



<p>“<em>Verschiedene christliche Glaubensgemeinschaften wie die Russisch-Orthodoxen, Protestanten (Lutheraner, Baptisten, Adventisten, Pfingstler) und Katholiken stellen zusammen eine weitere große religiöse Gruppe.” </em>Diesen gehören insbesondere ethnischen Russen und ehemalig-sowjetischen Immigranten wie z.B. Koreanern an.<em> “Zusammen mit (…) den <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/06/ausfluege-mit-dem-motorrad-battambang/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bahai</a>, Zeugen Jehovas oder Hare Krishna sind die christlichen Gemeinden insbesondere im städtischen Raum präsent.</em>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die meisten Juden sind inzwischen wieder ausgewandert</h2>



<p>Juden kamen im 19. Jahrhundert im Zuge der Sowjetisierung der Region nach Tadschikistan. “<em>Der Bedarf an sowjetischen Fachkräften und Spezialisten für den Aufbau der sozialistischen Sowjetrepublik Tadschikistan ab 1924 und die grossen Säuberungsaktionen unter <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/06/von-tiflis-nach-mskheta-und-weiter-nach-gori/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stalin</a> (…) in den 1930ern, brachten (…) Juden aus verschiedenen Teilen der Sowjetunion (v.a. aus dem heutigen <a href="https://slowtraveltoasia.ch/usbekistan/">Usbekistan</a>) ins Land.” Ab den70ern begann eine anhaltende Abwanderung nach Israel, Europa und in die USA. “Heute leben nur noch ca. 500 (…) Juden (…) in Tadschikistan. 2006 wurde die jüdische Synagoge in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/20/in-der-tadschikischen-hauptstadt-dushanbe/">Duschanbe</a>, die einzige im Land, von der Regierung geschlossen</em>.”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Ausbreitung des sunnitischen Islam in Tadschikistan</h2>



<p>“<em>Als arabische Eroberer im 7. Jh. nach Zentralasien kamen, trafen sie (..) auf Religionen wie Manichäismus, Zoroastrismus, Buddhismus oder nestorianisches Christentum (…). Im 9. Jh., unter den Abbasiden, setzte sich der Islam zur dominanten, mehrheitlichen Religion durch. Eine zentrale Rolle dabei spielten die überwiegend persischsprachigen städtischen Zentren in den sesshaft bäuerlichen Regionen. Unter den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Samaniden" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Samaniden</a> (819-992), eine persische Dynastie, deren Herrschaftsgebiet Teile des heutigen Tadschikistan an seiner Peripherie miterfasste, bildeten Buchara und auch <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/28/noch-mehr-gebaeude-zweiter-tag-in-samarkand/">Samarkand</a> gewaltige überregionale Gravitationszentren urbaner tadschikischer und islamischer Kultur und Bildung.</em>&#8222;</p>



<p><em> “(…) <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/29/bukhara/">Buchara</a> gedieh zum religiösen, kulturellen und künstlerischen Zentrum der östlichen islamischen Welt und beherbergte bedeutende islamische Gelehrte, Literaten und Poeten wie Ibn Sino, al-Buchari und andere. Der große Einfluss Bucharas als politisches und religiöses Zentrum auf die Entwicklung des sunnitischen Islam in Tadschikistan lässt sich an dem hohen Grad an Interaktionen und Mobilitäten im religiösen Bereich (Personal, Wissen, Diskurse, rituelle Praxis) bis in die Gegenwart hinein belegen.</em>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Entstehung von ismailitischer Glaubensgemeinschaften</h2>



<p>&nbsp;“<em>Die samanische Herrschaft in Zentralasien ermöglichte auch die Etablierung ismailitischer Glaubensgemeinschaften. (…) Späteren Verfolgungen unter den türkischen Ghaznaviden (10.-12. Jh.) und Seldschuken (11.-13. Jh.) ausgesetzt, migrierten die zentralasiatischen Ismailiten aus den Ebenen und Städten Transoxaniens in die entlegenen Bergtäler Badachschans. Isoliert von anderen ismailitischen Gemeinschaften etablierten sie dort eigene Rituale und Traditionen, die bis heute Bestand haben.</em>”&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sufistischer Einfluss auf den Islam in der Region</h2>



<p>“<em>Ab dem 14. Jh. geriet der Islam in der Region unter den Einfluss des zentralasiatischen Sufismus. Der mystische Spiritualismus, die moralisch-ethischen, philosophischen und sozialen Prinzipien insbesondere der Naqschbandiya, ein Sufi-Orden (tariqa), der sich unter Bahauddin Naqschband (gest. 1389) in Buchara etablierte, prägen bis heute die religiöse Identität, rituelle Praxis und dominierenden Islam-Vorstellungen der sunnitischen Muslime Tadschikistans. Die von sufischen Idealen durchdrungenen sittlich-ethischen Werke persischer Dichter und Poeten wie Saadi, Bedil oder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hafis" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hofiz</a> sind heute noch fester Bestandteil des Curriculums elementarer religiöser Wissensvermittlung und werden als Referenzrahmen in Freitagspredigten bemüht. Historische Sufi-Persönlichkeiten spielen in der religiösen Alltagspraxis eine wichtige Rolle.</em>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wallfahrtsstätten und Schreine</h2>



<p>Diese Sufi-Persönlichkeiten “(…) <em>werden als Heilige verehrt und mit lokalen Wallfahrtsstätten und Schreinen (ziyoratgoh, mazar) in Beziehung gesetzt. Einer der populärsten Pilgerorte in Tadschikistan ist die nahe Duschanbe gelegene Grabanlage des Naqschbandi-Scheichs Mawlana Ya‘qub Charkhi (gest. 1447). Das enge, klar determinierte und ritualisierte Verhältnis zwischen Sufi -Meister (murshid) und Schüler (murid) sicherte nicht nur die Reproduktion und Distribution mystischen Wissens. Auf seiner Basis konnte sich ein Patronage-System etablieren. Das <em>ermöglichte</em></em> <em>die Verbindung von spiritueller und politischer Führerschaft: Bis heute stehen v.a. im Süden Tadschikistans viele Dörfer unter dem Einfluss lokal bedeutender Sufi-Familien. Affiliationen mit Sufi-Netzwerken (insbesondere Naqschbandiya und Qadiriya) reichen bis in die politische Sphäre hinein und prägen die islamische Elite des Landes.</em>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Religionen während der Sowjetunion</h2>



<p>Während der Sowjetunion hatte es in Tadschikistan Religion schwer. “<em>Mit der sowjetischen Herrschaft wurde‚ Religion‘ und&nbsp;ihre Institutionen aus der öffentlichen Sphäre eliminiert, in den häuslichen Bereich verdrängt und einer Nationalisierung unterzogen. Die bolschewistischen Attacken in der Tadschikischen SSR (gegründet 1924/29) richteten sich vor allem gegen den Islam. Sie umfassten die Abschaffung der Scharia, die Schliessung religiöser Waqf-Stiftungen, Moscheen und Ausbildungsstätten sowie die Liquidierung der hanafitischen und ismailitischen Gelehrtenschaft.</em>“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einführung eines modifizierten kyrillischen Alphabets</h2>



<p>“<em>Die Einführung eines modifizierten kyrillischen <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/17/zelten-in-kulob/">Alphabets</a> 1939/40 schnitt die Muslime Tadschikistans von den geistlichen Entwicklungen der restlichen islamischen Welt ab und förderte die Lokalisierung des Islam (…).</em>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rückzug in den Untergrund</h2>



<p>“<em>1943 wurde ein staatlich-kontrolliertes religiöses Selbstverwaltungsorgan für die Muslime Zentralasiens (SADUM) geschaffen, das einen nationalen Ableger in Tadschikistan durch das Qaziyat (Hohes Gericht) erhielt, Vertreter eines „offiziellen“, staatskonformen Islam ausbildete und Kirchen, Moscheen und Synagogen registrierte. Die Exklusivität und Deutungsmacht des SADUM verlagerte alle außerhalb staatlicher Strukturen existierenden religiösen Akteure, Vereinigungen und Praktiken in den Raum der Illegalität. Dort gründeten sich ab den späten 60ern unter sunnitischen Muslimen geheime Zirkel (hujra), in denen die lokale Islamtradition bewahrt, reformorientierte islamische Schriften wie die von Abduh oder Mawdudi rezipiert und der Grundstein für die religiöse Wiedererweckung in der Gorbatschow-Ära gelegt wurden.</em>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Aufblühen der Religionen nach der Unabhängigkeit</h2>



<p>“<em>Die Unabhängigkeit Tadschikistans 1991 verstärkte die in den späten 1980ern einsetzende religiöse Liberalisierung. Dies führte zu einem Moscheebau –&nbsp;und Bildungsboom, der Zunahme an Pilgerreisen nach Mekka (hajj) und Studienaufenthalten junger Muslime in islamischen Ländern. Zusammen mit der missionarischen Tätigkeit ausländischer Akteure (Saudi Arabien, Iran, Türkei) und der steigenden Popularität islamischer Gruppierungen wie die translokal agierende Hizb ut-Tahrir zeugen diese Entwicklungen von der Ausdifferenzierung des religiösen Feldes sowie einem Wettbewerb um normative Deutungen des Islam. Zugleich haben sie ein stärkeres Bewusstsein unter den Muslimen Tadschikistans dafür bewirkt, Teil einer globalen Glaubensgemeinschaft zu sein. </em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Aga Khan IV aus dem Kanton Genf</h2>



<p><em>Das gilt insbesondere für die tadschikischen Ismailiten. Nach der mehr als 70 Jahre währenden kulturellen und spirituellen Isolation vor allem durch die sowjetische Nationalitäten- und Religionspolitik fand 1995 der erste Besuch des amtierenden Aga Khan IV&nbsp;in Tadschikistan statt. Das unter seiner Leitung weltweit agierende sozio-ökonomische und religiöse Entwicklungsnetzwerk (Aga Khan Development Network, AKDN) trägt maßgeblich zur Einbindung der Ismailiten Tadschikistans in die globale Glaubensgemeinschaft bei.</em>”</p>



<p>Ich habe im Wachantal persönlich das erste Mal von der Glaubensgemeinschaft der Ismailiten erfahren. Als bekannt wurde, dass ich aus der Schweiz komme war ein Gasthauseigentümer sehr erfreut. Sofort zeigte er mir das Bild von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karim_Aga_Khan_IV.">Aga Khan</a>. Er erzählte mir, dieser komme auch aus der Schweiz und sei ein sehr guter Man. Für diesen Mann habe viel Respekt, der tue viel Gutes. Mir war jedoch weiterhin ein Rätsel wie in Tadschikistan Religion mit einem Mann aus der Schweiz im Zusammenhang stehen könnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tadschikistan ist offiziell säkular</h2>



<p>“<em>Das Verhältnis zwischen Staat und Religion ist in Tadschikistan stark ambivalent. Laut Verfassung gründet Tadschikistan auf einer säkularen Staatlichkeit (&#8230;). Grundlage bildet ein 1994 erlassenes Religionsgesetz, das in den Folgejahren mehrfach überarbeitet wurde und einen zunehmenden staatlichen Autoritarismus sowie die Abkehr von einem einst proklamierten religiösen Pluralismus erkennen lässt. Die restriktive Religionspolitik der amtierenden Regierung unter Emomali Rahmon richtet sich primär gegen islamische Organisationen (Moscheen, Medresen, Parteien), aber auch gegen missionierende christliche Bewegungen (z.B. Pfingstler, Baptisten oder die zu Sowjetzeiten verbotene charismatische Kirche), die seit der Unabhängigkeit zu einer steigenden Zahl an Konversionen unter Muslimen insbesondere in den städtischen Zentren geführt haben.</em>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Autoritäre Politik gegenüber Religion in Tadschikistan</h2>



<p>“<em>Die gegenwärtige Religionspolitik in Tadschikistan wurzelt in alten sowjetischen Ressentiments gegenüber Religion (Islam), in der gefühlten Bedrohung durch eine Politisierung des Islams im nationalen wie internationalen Kontext und ermöglicht de facto eine staatliche Kontrolle der Religionsausübung im öffentlichen und <a href="https://www.welt.de/kultur/article13539661/Religion-bekaempfen-heisst-sie-einzubinden.html">privaten Bereich</a>. Ihr ausführendes Organ, die staatliche Religionsbehörde (kumita-i dini, Komitee für religiöse Angelegenheiten) ist direkt dem Präsidenten unterstellt. Im gleichen Atemzug zeugt die Islamisierung der politischen Sphäre etwa durch die Pilgerfahrt des Präsidenten Rahmon nach Mekka 1997 oder die pompösen Feierlichkeiten 2007 zu Ehren von Abu Hanifa, dem Begründer der hanafitischen Rechtsschule, vom Versuch, tadschikischen Nationalismus und islamisches Erbe in Einklang zu bringen und in der islamischen Welt anschlussfähig zu werden.</em>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Islamische Wiedergeburtspartei Tadschikistan</h2>



<p>&nbsp;“<em>Tadschikistan ist das einzige muslimische Land im ehemals sowjetischen Zentralasien mit einer legal arbeitenden islamischen Partei, die Islamische Wiedergeburtspartei Tadschikistan (Hizb-i Nahzat-i Islomii Tojikistan, IWPT). 1990/91 aus einem informellen Netzwerk reformorientierter und teilweise regimekritischer Muslime gegründet, positionierten sich Mitglieder der Partei im Bürgerkrieg zwischen 1992 – &nbsp;97 als tragender Teil der Oppositionskoalition gegen die amtierende kommunistische Regierung. In der Folge wird die Partei 1993 verboten. 1997 erfolgt die Rehabilitation als legale politische Partei. Heute ist die IWPT mit ihren ca. 22.000 und vorwiegend&nbsp;jungen Mitgliedern die einzige glaubwürdige Oppositionspartei im Land. Trotz ihrer betont moderaten islamischen Agenda, die im Einklang mit den säkularen Koordinaten der Verfassung steht und pro-demokratische und nationalistische Bekenntnisse formuliert, wird die IWPT in ihrer Tätigkeit massiv von der amtierenden Regierung behindert.</em>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Islam-Zentrum und das Konzil der Gelehrten</h2>



<p>“<em>Das Qaziyat (Oberstes Gericht) als höchstes offizielles islamisches Gremium im Land wurde 1996 durch ein Konzil der Gelehrten (shuro-i ulamo) ersetzt, welches zugleich das Islam-Zentrum (markaz-i islomi) bildet (…). De jure unabhängig, fungiert das in der Bevölkerung nur wenig populäre Gremium de facto als ein staatliches Kontrollorgan zur Regulierung der heterogenen islamischen Gelehrtenschaft. Dem Islam-Zentrum angegliedert ist die zentrale Freitagsmoschee in Duschanbe sowie die Islam-Universität Imom Termizi, die einzige Institution höherer islamischer Bildung in Tadschikistan, die 1997 als private Bildungseinrichtung registriert wurde, seit 2010 aber als staatliche Bildungsinstitution dem Ministerium für Bildung zugeordnet ist.</em>”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Danksagung</h2>



<p>Der Text dieses Artikels besteht aus Auszügen der <a href="https://www.academia.edu/19687846/Religion_in_Tadschikistan" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Publikation</a> zu “Religion in Tadschikistan” von <a href="https://hu-berlin.academia.edu/ManjaStephanEmmrich">Manja Stephan-Emmrich</a> erschienen im Handbuch der Religionen der Welt, 2012 herausgegeben von Prof. Dr. Markus Porsche-Ludwig, Universität Hualien (Taiwan) und Prof. Dr. Jürgen Bellers, Universität Siegen.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/19/tadschikistan-religion/">Tadschikistan Religion</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Busfahrt von Toktogul nach Osh via Jalalabad</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/30/busfahrt-von-toktogul-nach-osh-via-jalalabad/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2019 10:26:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
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<p>Auf dem Weg zum Busbahnhof füllte ich am Dorfbrunnen meine Flaschen. Gegen halb neun war der Busbahnhof von Toktogul ziemlich &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/30/busfahrt-von-toktogul-nach-osh-via-jalalabad/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Busfahrt von Toktogul nach Osh via Jalalabad</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Auf dem Weg zum Busbahnhof füllte ich am Dorfbrunnen meine Flaschen. Gegen halb neun war der Busbahnhof von Toktogul ziemlich menschenleer. Die Sammeltaxi davor wollten alle nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/27/aussicht-ueber-biskek/">Biskek</a>. Weiter hinten stand ein einziger Bus. Der war aber mit , angeschrieben. In der Halle neben dem Parkplatz deutete ein Mann auf die Tafel an der Wand. Hier war zu lesen, dass der direkte Bus nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/das-alte-handelszentrum-von-kirgistan-osh/">Osh</a> bereits um sieben losfährt. Der einzige Bus in die richtige Richtung fuhr um 9:15 nach Jalalabad. Ich musste also nach Osh via Jalalabad.</p>



<figure class="wp-block-image"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/89_Toktogul_Osh/IMG_7542-1024x683.jpg" alt="Bus Abfahrtszeiten von Toktogul:
Osh und nach Osh via Jalalabad und Kara Kol" class="wp-image-5629" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/89_Toktogul_Osh/IMG_7542-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/89_Toktogul_Osh/IMG_7542-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/89_Toktogul_Osh/IMG_7542-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Abfahrtstafel im Busbahnhof von Toktogul. Es gibt weniger Busverbindungen als Destinationen.</figcaption></figure>



<p>Er tuckerte um den <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/29/ein-tag-am-toktogul-see/">Toktogul</a> See und später entlang des mehrmals aufgestauten Flusses Naryn. Das Ticket nach Jalalabad hatte 330 kgs gekostet. 10:06 hielten wir in Saragata, 11:32 in Karakul, 14:04 in Kochkor Ata. Gegen halb vier waren wir in Jalalabad. Unmittelbar nach Ankunft fuhr hier ein Bus nach Osh für 120 kgs. Ich musste mich zwischen die Sitzreihen auf einen Holzschemel setzen. Doch noch bevor der Bus losfuhr, bot mir ein Mann seinen Sitzplatz an und setzte sich selbst auf den Holzschemel.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Begegnung mit Gulperi</h4>



<p>Ich sass nun neben einer modern gekleideten Frau ohne Kopftuch. Sie sprach mich&nbsp;direkt auf Englisch an&nbsp;und erzählte mir, dass ihr Mann in Moskau arbeitet. Bald würde sie mit&nbsp;ihren zwei Kindern nach Moskau&nbsp;fliegen. Darum seien sie gerade auf dem Weg nach Osh.&nbsp;Sie wollten&nbsp;vor der Ausreise nochmal die Grossmutter besuchen.&nbsp;Viele Kirgisen&nbsp;arbeiten in Moskau. Nun vernahm ich direkt, was dies für die Familien heisst. Kirgisen können ohne Visum nach Russland reisen. Sie müssen sich einfach jedes Jahr bei der Behörde registrieren. Dies kostet offenbar 5000 Rubel pro Person. Zuerst dachte ich, dass Gulperi ihren Mann nur besuchen geht. Erst im Verlauf des Gesprächs verstand ich, dass sie demnächst auswandern werden.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/30/busfahrt-von-toktogul-nach-osh-via-jalalabad/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4 class="wp-block-heading">Sackgeld dank Mini Level Marketing</h4>



<p>Gulperi hat Ökonomie studiert. Da&nbsp;sie aktuell alleine die Kinder betreut, kann sie nicht arbeiten gehen. Von zuhause aus, verdient sie sich ein Sackgeld als sogenannte Mini Level Marketing Agentin bei&nbsp;<a href="https://faberlic.com">faberlic.com</a>. Dies ist eine russische online Verkaufsplattform.&nbsp;Wer ein Netzwerk von&nbsp;Wiederverkäufern hat, verdient am generierten Umsatz mit. Je mehr Kunden&nbsp;ihreProdukte via&nbsp;Gulperi beziehen, desto mehr Sackgeld erhält sie.&nbsp;Der Kauf einer 2-3 Zimmer- Wohnung in Osh koste aktuell etwa 40‘000 Dollar.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kyrilisch üben</h4>



<p>Zusammen mit Gulperi übte ich&nbsp;wieder mal etwas kyrillisch. Dominique &#8211;&nbsp;Доминик und Gulperi гулпери. Gulperi bedeutet offenbar so etwas wie Blumenengel.&nbsp;Zuerst übten wir unsere Namen, dann den Namen ihres Sohnes:&nbsp;байзак.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Taxifahrt in die Innenstadt&nbsp;und mein Russisch</h4>



<p>Am Busbahnhof in Osh stand nur ein einziges Taxi. Beim Preis von 150 kgs für die Fahrt ins Stadtzentrum wurden wir handelseinig. Unsere Konversation war kurz: „Откуда ты? (Otkuda ty?)“ „швейцария (Shveytsariya)“ „Shveytsariya Capital is Stockholm?“ „Niet, is Bern – Stockholm is Capital швеция (Shvetsiya)“. Im Abendverkehr dauerte die Fahrt etwas länger ,als mein Navi vermutete und so herrschte bald wieder Stille.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ortung des neuen Gastgebers</h4>



<p>Mein Gastgeber aus Biskek hatte mit mir zusammen die genaue Geoposition seines Geburtshauses nachgeschaut. So konnte ich den Taxifahrer zielsicher anweisen, obwohl die Häuser in dieser Strasse nicht nummeriert sind. Kaum am Garagentor vorgefahren, wurde ich schon&nbsp;von meinen Gastgebern empfangen. Mein Russisch steckt noch in den Kinderschuhen. Somit war die Kommunikation&nbsp;herzlich lebhaft gestikulierend. Als die Tochter zum Abendessen zu&nbsp;Besuch kam,&nbsp;wurde sie die Übersetzerin&nbsp;für die Gespräche am Tisch.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/30/busfahrt-von-toktogul-nach-osh-via-jalalabad/">Busfahrt von Toktogul nach Osh via Jalalabad</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Heisse Quellen in Altyn Arashan</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/22/heisse-quellen-in-altyn-arashan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2019 16:57:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
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		<category><![CDATA[Offroad Taxi]]></category>
		<category><![CDATA[Strassenverzweigung]]></category>
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<h4 class="wp-block-heading">Weiterreise nach Ak-Suu via Karakol</h4>



<p>In Tamga fährt um sieben der Bus 519 nach Biskek. Um acht fährt einer nach Karakol. Meine Schwester Fabienne&nbsp;und ich warteten an der Bushaltestelle&nbsp;auf den Bus nach Karakol. Von dort wollten wir weiter nach Altyn Arashan wandern. Plötzlich erhielten wir Besuch.&nbsp;Einige Trinker vom Dorf strolchten herbei und begannen mit uns zu quatschen. Später kaufte ihnen ein Passant eine Flasche Vodka.&nbsp;Davon wollten sie uns anbieten. Wir lehnten ab. Darauf kauften sie uns Brot und Eistee.&nbsp;Nun frühstückten&nbsp;wir mit ihnen&nbsp;bis unser Bus kam. </p>



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<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7271-1024x683.jpg" alt="Begegnung in Tamga" class="wp-image-5567" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7271-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7271-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7271-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Begegnung am Busstop in Tamga mit zwei Trinkern und einem Passanten.</figcaption></figure>



<p>In Karakol erwischten wir bald den Bus 350 nach Ak-Suu. Gegen Abend wollten wir die heissen Quellen in Altyn Arashan erreichen. An der Endhaltestelle in Ak-Suu begegneten wir einer&nbsp;tschechischen Touristin. Sie hatte gerade ein Auto gestoppt um noch etwas weiter&nbsp;talaufwärts mit zu fahren. Sie winkte uns. Schnell liefen wir&nbsp;herbei. Wir durften auch mitfahren. So fuhren wir zu dritt mit dem Kirgisen talaufwärts. Er war unterwegs&nbsp;zu einem Baufahrzeug.&nbsp;Dort hielt er um einige Kanister Öl und Diesel zu übergeben. Uns brachte er dann noch bis zum Ende der Strasse.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Etwas zu weit&nbsp;mitgefahren</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7287-1024x683.jpg" alt="Abzweigung" class="wp-image-5569" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7287-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7287-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7287-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Abzweigung nach Altyn Arashan oder Ak Suu. Auch ein guter Wegweiser zum Kyrillisch lernen.</figcaption></figure>



<p>Beim Kurbad&nbsp;Ak-Suu bemerkten wir, dass wir die Abzweigung ins Arashan Tal verpasst hatten. Mit einem anderen Auto konnten wir wieder etwas talabwärts mitfahren. Dort wo der Arashan Bach in den Ak-Suu Bach mündet, geht die Strasse nach Altyn Arashan. Der Begriff Strasse ist für diesen Weg übertrieben. Es war eher ein Feldweg, der einem doppelspurigen Bergwanderweg glich. Wir wanderten gemütlich mit unserer tschechischen Bekanntschaft talaufwärts.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7289-1024x683.jpg" alt="Auf dem Weg nach Altyn Arashan" class="wp-image-5570" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7289-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7289-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/86_1_Ak-suu/IMG_7289-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Lenka, Fabienne und Dominique am Startpunkt der Wanderung nach Altyn Arashan.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Der Aufstieg nach Altyn Arashan</h4>



<p>Nach etwa einer Stunde wurden wir ab und zu von Offroad Taxis überholt. Der Aufstieg dauerte drei Stunden. Dann erreichten wir eine Anhöhe mit Blick nach Altyn Arashan. Dort stellten wir unser Zelt auf und liefen weiter in Richtung Homestays und heisse Quellenbäder. Das Baden in den Quellen ist pro Gruppe für eine halbe Stunde möglich. Es wird mehrheitlich nackt gebadet. Zum Glück konnten wir uns mit einer anderen Gruppe zusammen schliessen. Die drei Deutschen waren ganz gesprächig und wir hatten es so lustig, dass die halbe Stunde sehr schnell um war. Das heisse Bad und das kühle Bier dazu war ein Genuss nach der langen Wanderung. Der Bach Arashan bot sich an um zu kneipen. Zurück beim Zelt kochten wir mit dem Campingkocher etwas Nudeln und bestaunten bald den wunderbar klaren Sternenhimmel. Dann verkrochen wir uns in den warmen Schlafsäcken.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Unfall zum Schluss </h4>



<p>Zum Frühstück hatten wir unsere neue tschechische Bekannte Lenka eingeladen. Dann machten wir eine kurze Wanderung in der Ebene von Altyn Arashan. Nach dem Mittagessen brachen wir unser Camp ab und brachen auf. Unglücklicherweise ist Fabienne auf dem Rückweg gestürzt und hat sich den rechten Knöchel gebrochen. Glücklicherweise kam wenige Minuten später ein Offroad Taxi, mit welchem wir mitfahren konnten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mit dem Taxi ins Spital und weiter nach Biskek</h4>



<p>Da das Fahrzeug nicht mehr registriert ist, mussten wir nach der etwa einstündigen holprigen Fahrt vom Offroad Taxi in ein normales Auto umsteigen. Schliesslich gelangten wir so zum Spital und konnten dort röntgen lassen. Wir beschlossen noch am gleichen Abend einen Transfer nach Biskek zu organisieren. Denn übernachten in einem Hostel wäre nur umständlich gewesen. Der Fahrer brachte uns von Kochkor direkt nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/27/aussicht-ueber-biskek/">Biskek</a> (für 5000kgs). So trafen wir noch in der gleichen Nacht wieder in Biskek bei unseren Gastgebern ein.</p>
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