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	<title>Kampong Cham Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Kampong Cham Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Kampong Cham</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 09:08:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Almosen]]></category>
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<p>Angekommen in Kampong Cham im Hostel assen wir Mittagessen. Vor dem Hostel stand ein Tucktuck.&#160;Der Fahrer grüsste uns. Wir kamen&#160;ins &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/13/kampong-cham/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Kampong Cham</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Angekommen in Kampong Cham im Hostel assen wir Mittagessen. Vor dem Hostel stand ein Tucktuck.&nbsp;Der Fahrer grüsste uns. Wir kamen&nbsp;ins Gespräch wegen der Aufschrift auf  seinem Hemd. Darauf stand in grossen Buchstaben <a href="http://know.unwto.org/content/childsafe-movement">Child save Movement</a>. Er erklärte uns, dass sich diese Bewegung dafür einsetzt, dass keine Kinder sexuell missbraucht werden. Denn offenbar galt Kambodscha lange Zeit als beliebtes Reiseziel für Pädophile. Wir freuten uns, dass die lokale Bevölkerung sich dem Thema annimmt.</p>



<h4>Tagesausflug auf Land</h4>



<p>Mit einem so engagierten Tucktuckfahrer wollten wir gerne eine Tagestour machen. Wir buchten bei ihm eine Tagestour rund um Kampong Cham für den nächsten Tag. Die Fahrt ging zuerst dem Mekong entlang bis zu einem&nbsp;Dorf auf&nbsp;dem Fluss.&nbsp;Die Bewohner des Dorfes sind ursprünglich Vietnamesen. Sie leben aber bereits seit Generationen in Kambodscha.</p>



<figure class="wp-block-image"><img width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/43_Kampong_Cham/IMG_2528-1024x683.jpg" alt="Dorf auf dem Fluss" class="wp-image-4090" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/43_Kampong_Cham/IMG_2528-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/43_Kampong_Cham/IMG_2528-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/43_Kampong_Cham/IMG_2528-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Dieses Dorf auf dem Mekong wird von Vietnamesen bewohnt.</figcaption></figure>



<h4>Junge Mönche beim Almosen abholen</h4>



<p>Am Strassenrand sahen wir einen jungen Mönch beim Almosen abholen. Er bekam von einer Frau etwas zum Essen. Dann betete er vor ihr, während sie am Boden kniete. Die Mönche dürfen am Morgen bis um elf Uhr Almosen sammeln gehen. Dann können sie diese essen und anschliessend müssen sie bis am nächsten Morgen fasten.</p>



<figure class="wp-block-image"><img width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/43_Kampong_Cham/IMG_2536-1024x683.jpg" alt="Mönch holt Almosen" class="wp-image-4093" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/43_Kampong_Cham/IMG_2536-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/43_Kampong_Cham/IMG_2536-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/43_Kampong_Cham/IMG_2536-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein Mönch holt sich Almosen bei einer Frau im Dorf.</figcaption></figure>



<h4>Ritual nach dem Tod</h4>



<p>Später fuhren wir an einer weissen Fahne und einem Festzelt vorbei. Unser Fahrer erklärte, dass die weisse Fahne das Symbol für den Tod sei. Das Festzelt war für Gäste der Todesfeier&nbsp;aufgestellt worden. Vorher werden hier zwei Tage Totenwache gehalten. Das ganze Ritual nach dem Tod einer Person erstreckt sich über sechs Tage.</p>



<figure class="wp-block-image"><img width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/43_Kampong_Cham/IMG_2534-1024x683.jpg" alt="Zelt für Trauerfest" class="wp-image-4092" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/43_Kampong_Cham/IMG_2534-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/43_Kampong_Cham/IMG_2534-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/43_Kampong_Cham/IMG_2534-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die weisse Fahne zeigt, dass jemand gestorben ist. Das Zelt für die Zeremonie steht bereit.</figcaption></figure>



<p>Während den ersten Tagen werden den Hinterbliebenen von den Dorfbewohnern Dinge fürs tägliche Leben geschenkt. Später geht die Familie zu den Mönchen und übergibt ihnen alle guten Wünsche für die tote Person. Die Mönche nehmen von den Hinterbliebenen einige Gaben an. Im Gegenzug übersetzen sie nun die Wünsche in die heilige Sprache &#8221; Pali&#8221;. Die Familie gibt den Mönchen den Namen der verstorbenen Person und den Todestag bekannt. Dann führen die Mönche eine rituelle Verabschiedung für den Toten durch.</p>



<h4>Tempelberg mit Grabhügel</h4>



<p>Wir erreichten den Fuss eines Hügels, bzw. Tempelbergs. Es führte ein Weg den Hügel hoch. Am Hang waren viele Gräber angelegt. Einige sahen sehr prunkvoll aus, andere waren nur einfache Erdhaufen. Scheinbar hat die Klosterschule hier ein lukratives Business entdeckt. Ein Grabplatz am Tempelberg für 1-2 Personen kostet  10‘000 Dollar. Eine Summe, welche sich nur reiche Kambodschaner leisten können.&nbsp;</p>



<h4>Viele Früchte und Tiere</h4>



<p>Bei vielen buddhistischen Tempeln hatten wir schon Symbole oder sogar Plastiken von Früchten und Tieren gesehen. Unser Fahrer erklärte uns, dass diese  an die Zeit von Buddha im Urwald erinnern würden. Dort hätte er sich ausschliesslich als Fruktarier ernährt und mit den Tieren, die ihn besuchten, Freundschaft geschlossen. Darum wären diese Symbole bei vielen Tempeln anzutreffen. Hier war dies nicht anders.</p>



<p> </p>



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<h4>Herrenberg und Frauenberg</h4>



<p>Nach dem Tempelberg fuhren wir weiter zum Männerberg. Dort trafen wir eine Affenpopulation und diese scheinbar alte&nbsp;Bibliothek. Diese&nbsp;wurde erst kürzlich im alten Stil unterhalb des Männerberg gebaut.</p>



<p>Beim Frauenberg trafen wir eine Bettlerin an. Der Fahrer meinte, dass sie wohl eine Frau&nbsp;ohne Verwandte sei. Wahrscheinlich habe sie ihre Familie in der Zeit der roten Khmer verloren und sei nun auf sich allein gestellt. Einen funktionierenden Sozialstaat gibt es in Kambodscha nicht.&nbsp;</p>



<h4>Legende zur Höhe des Frauenbergs</h4>



<p>Eine Frau soll sich darüber beschwert haben, dass die Familien der Frauen bei der Heirat ihrer Töchter die Hochzeit bezahlen müssen. Es sei genug schlimm, dass sie das Elternhaus verlassen müssten. Diese Frau habe viele Frauen versammelt. Später hätten sie mit den Männern ausgehandelt, dass die Partei, welche den höheren Berg baue, künftig die Hochzeit zahlen müsse. Die Regeln für den Bergbau waren klar. Es war eine Woche Zeit. Gearbeitet werden durfte nur während der Nacht. Die Nacht ging mit dem Aufgehen des hellen Morgensterns zu Ende.<br>Ab dem zweiten Tag liessen die Frauen jeweils etwa um Mitternacht ein Lampion steigen. Die Männer sahen diesen vermeintlichen Morgenstern und gingen schlafen. Die Frauen jedoch arbeiteten bis zum tatsächlichen Morgengrauen und konnten so einen grossen Vorsprung rausholen. So gewannen die Frauen und von da an mussten die Männer die Hochzeit bezahlen.</p>



<h4>Alter Tempel</h4>



<p>Nun besuchten wir noch einen Tempel, welcher älter sein soll als die Tempel in Angkor. Nachdem wir die Tempel von Angkor schon gesehen hatten, war dieser  jedoch nicht sehr beeindruckend. Spannender war zu beobachten, wie sich hier die Jugend, Fledermäuse und die Armen gleichermassen aufhalten.</p>



<h4>Bambus-Brücke und Wachturm der Franzosen </h4>



<p>Im Mekong waren noch die Überreste der saisonalen Bambusbrücke von Kampong Cham zu sehen. Diese wird jedes Jahr neu gebaut. Die Erbauer erheben dann einen Brückenzoll.</p>



<figure class="wp-block-image"><img width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/43_Kampong_Cham/IMG_2761-1024x683.jpg" alt="Aussicht vom Wachturm der französischen Kolonialherren." class="wp-image-4107" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/43_Kampong_Cham/IMG_2761-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/43_Kampong_Cham/IMG_2761-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/43_Kampong_Cham/IMG_2761-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Aussicht vom Wachturm der französischen Kolonialherren.</figcaption></figure>



<p>Zum Abschluss unserer Tagestour durch Kampong Cham besuchten wir den&nbsp;Aussichtsturm der&nbsp;französischen Kolonialherren. Von dort hatten diese über den Mekong gewacht und Zölle eingetrieben.</p>



<h4>Das Grundnahrungsmittel Reis</h4>



<p>An der Strasse sahen wir eine Frau Reis trocknen. Sie hatte es auf einer grossen Plane am Boden in der prallen Sonne ausgelegt. Unser Fahrer erklärte uns, dass man den Reis vor dem Schälen nochmal trocknet. Das Benutzen einer Reisschälmaschine kostet pro Stunde fünf Dollar. In dieser Zeit kann man 100 kg Reis schälen. Kauft man 1 kg Reis auf dem Markt, kostet es 2000 Kip, das heisst einen halben Dollar. Es lohnt sich also genügend Reis für sich selbst anzupflanzen und selbst zu schälen. Der Lieblingsreis unseres Fahrers ist der Reis aus <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/06/ausfluege-mit-dem-motorrad-battambang/">Battambang</a>.</p>



<h4>Benzinflaschen</h4>



<p>Am Strassenrand sieht man bei vielen Läden einen Stand mit alten Cola- und Pepsi-Glasflaschen. Darin sind gelbe oder blaue Treibstoffe. Unser Fahrer klärte uns darüber auf, dass die Farben des Benzins die Herkunft anzeigen. Je nach Farbe wird klar, ob das Benzin aus Vietnam kommt oder aus Kambodscha. Er kaufe für sein Tucktuck immer an der Tankstelle Benzin, denn nur dort sei er sicher, dass er das &#8220;starke&#8221; Benzin erhalte.</p>



<p><strong>Hast du schon mal Erfahrungen mit unterschiedlichem Benzin im Ausland gemacht? Schreibe gerne unten einen Kommentar.<br></strong><br></p>
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		<title>Busfahrt von Siem Reap nach Kampong Cham</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/11/busfahrt-von-siem-reap-nach-kampong-cham/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2019 13:18:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
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<p>Eine Busfahrt von von Siem Reap nach Kampong Cham bietet zum Beispiel die Firma &#8220;US Bus&#8221; (Telefon +855 87 335 &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/11/busfahrt-von-siem-reap-nach-kampong-cham/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Busfahrt von Siem Reap nach Kampong Cham</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Eine Busfahrt von von Siem Reap nach Kampong Cham bietet zum Beispiel die Firma &#8220;US Bus&#8221; (Telefon +855 87 335 577) an. Diese hat eine Direktverbindung für die Fahrt von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/11/seide-steinhauer-und-strassenkinder-siem-reap/">Siem Reap</a> nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/13/kampong-cham/">Kampong Cham</a>. Im Busticket in Siem Reap inbegriffen ist die Abholung beim Hotel. </p>



<h2>Früh abgeholt worden</h2>



<p>Früh morgens um 7:30 holte uns ein Khmer-Tucktuck vor dem Hotel ab. Der Fahrer fuhr uns zur Busstation. Diese lag am Rand von Siem Reap. Von dort dauerte die Busfahrt von Siem Reap nach Kampong Cham wenige Stunden. Das heisst wir waren am frühen Nachmittag in Kampong Cham. Das kurze Stück zu unserem Hotel gingen wir zu Fuss. Die folgende Galerie zeigt, was wir unterwegs fotografiert haben.</p>



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<h2>E-Money oder Wing in Kambodscha</h2>



<p>Wir sahen zum Beispiel eine Wing Filiale. An vielen Orten sieht man kleine Büros mit der Aufschrift E-Money oder Wing. Diese fungieren als Filialen für Bargeld Einzahlungen und Auszahlungen eines elektronischen Zahlungssystems. In Kambodscha nutzen viele Leute E-Money oder Wing, um schnelle Geldtransfers per Handy zu machen. Man kann Dollar oder Kip (die Landeswährung von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kambodscha">Kambodscha</a>) überweisen. </p>



<figure class="wp-block-image"><img width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/42_Anreise_Kampong_Cham/IMG_2485-1024x683.jpg" alt="Eine Filiale von E-Money Wing, gesehen auf der Busfahrt von Siem Reap nach Kampong Cham." class="wp-image-4079" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/42_Anreise_Kampong_Cham/IMG_2485-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/42_Anreise_Kampong_Cham/IMG_2485-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/42_Anreise_Kampong_Cham/IMG_2485-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Eine Wing Filiale gesehen auf der Fahrt von Siem Reap nach Kampong Cham.</figcaption></figure>



<p>Die Transaktion dauert meist nicht mehr als zwei Minuten. Mit der Bank dauert ein <a href="https://transferwise.com/invite/a/dominiquej32" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Geldtransfer</a> viel länger. Die meisten Kambodschaner haben kein Bankkonto. Das heisst, sie bringen Bargeld zur Filiale, wenn sie Geld überweisen wollen. Die Identifikation des Begünstigten erfolgt meistens über Name und Telefonnummer. Die Filialen dienen auch als eine Art Bankomat. Denn sein digitale Guthaben kann man in den Filialen ausbezahlen lassen. Ob Touristen sich ebenfalls für das System anmelden können, haben wir nicht getestet.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/06/11/busfahrt-von-siem-reap-nach-kampong-cham/">Busfahrt von Siem Reap nach Kampong Cham</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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