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	<title>Baluchistan-Anzug Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Baluchistan-Anzug Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Mehrfach zu Gast in Lahore</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2020 12:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
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<p>Heute konnten wir tatsächlich unsere Pässe mit dem Indien-Visum auf der Agenturfiliale in Lahore abholen. Denn der Abholschalter für Pässe &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/02/03/mehrfach-zu-gast-in-lahore/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Mehrfach zu Gast in Lahore</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Heute konnten wir tatsächlich unsere Pässe mit dem <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/18/indien-visum/">Indien-Visum</a> auf der Agenturfiliale in Lahore abholen. Denn der Abholschalter für Pässe war im Gegensatz zum Rest der Agentur auch samstags geöffnet. Danach gönnten wir uns ein Eis. Es war das teuerste Eis meiner Reise, 10 Mal teurer als in Faisalabad. Die drei gelangweilten Angestellten schalteten für uns etwas westliche Popmusik ein. Bis auf die Ecke der Toiletten, war das Lokal schön dekoriert und grosszügig möbliert, aber wir waren die einzigen Gäste. Die Eisdiele sei eine ausländische Marke, daher der hohe Preis.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_5980.jpg" alt="Andersen's Ice Cream" class="wp-image-11216" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_5980.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_5980-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_5980-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_5980-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein leckeres Eis. Was danach übrig blieb:  Pappbecher, Serviette und Plastiklöffel. Alles zum wegwerfen.</figcaption></figure>



<p> Zurück bei unserem Gastgeber trafen wir Chris, ein deutscher Couchsurfer. Er war mit einem anderen Couchsurfing-Gastgeber bei unserem zum Abendessen zu Besuch. In Pakistan wollte er herausfinden, ob es möglich wäre in Pakistan mit seinem&nbsp;kleinen Hilfswerkaktiv zu werden. Die Organisation bildet Menschen in Methoden zum Umgang mit&nbsp;Traumta&nbsp;aus. Chris ist dafür in seiner Freizeit aktiv.&nbsp;Zudem war er in Kontakt mit dem Verband&nbsp;der Parcours Sportler&nbsp;von Pakistan,&nbsp;da er selbst ein angefressener Parocour Sportler ist.&nbsp;Bevor Chris nach Hause ging&nbsp;verkaufte ich&nbsp;ihm&nbsp;meinen Baluchistan-Anzug.&nbsp;Denn in Indien wollte ich von weitem lieber nicht wie ein Pakistaner aussehen, sicher ist sicher.</p>



<h4>Von Lahores Altstadt ans Musikfestival</h4>



<p>Am zweiten Tag in Lahore, begaben wir uns in die Altstadt, wo wir eine Moschee in einem Park und am Abend ein Musikfestival besuchten. Das Festival war von&nbsp;der Süssgetränkfirma&nbsp;gesponsert, welche das&nbsp;unbemerkt saure, total&nbsp;übersüsste&nbsp;dunkle amerikanische&nbsp;Getränk herstellt.&nbsp;Daher war der Eintritt kostenlos. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6031.jpg" alt="Musikfestival" class="wp-image-11232" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6031.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6031-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6031-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6031-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Situationsplan des zweitägigen Lahore Music Meet.</figcaption></figure>



<p>Es spielten lokale Bands, wohl&nbsp;auch gegen kleine Gagen. Wir sassen dort, der Musik lauschend, als ein Mann kam und anfing uns zu verehren. Nach einer Weile brachte er alle möglichen Softdrinks. Als später ein Freund unseres Gastgebers dazu kam, erklärte er uns, dass dieser Mann versuche so Getränke zu verkaufen. Er bringe sie und sobald man eines trinke, werde er kommen und einkassieren. Auch eine Verkaufstaktik: tun als wär’s ein Geschenk und dann Rechnung stellen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6030.jpg" alt="Musikfestival" class="wp-image-11231" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6030.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6030-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6030-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6030-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Musikfestival für lokale Bands gab Band eine Chance vor Publikum auf einer Bühne zu spielen.</figcaption></figure>



<h4>Eingeladen zur Tafelrunde</h4>



<p>Bereits vor langer Zeit hatte ein Couchsurfing-Gastgeber aus Lahore uns angeschrieben und zum Abendessen eingeladen. Er habe eine Mission und diese nimmt er offenbar sehr ernst. Er versucht möglichst alle Gäste, die in Lahore sind, einmal zu einem Abendessen in sein Lieblingsrestaurant einzuladen. Als wir unseren Gastgeber darauf ansprachen, wusste er genau von wem wir eingeladen wurden. An diesem Abend waren wir offenbar nicht die einzigen Gäste in Lahore. Er hatte nebst uns auch noch ein Paar aus Malaysia und deren Gastgeber eingeladen. So dauerte es eine Weile, bis wir herausgefunden hatten, wer der beiden uns den nun eingeladen hatte.</p>



<h4>Fliegender Gastgeberwechsel innerhalb Lahore</h4>



<p>Das Gespräch&nbsp;in&nbsp;der grossen Runde&nbsp;wurde zwischendurch zu einem Durcheinander von Einzelgesprächen. Der Gastgeber des anderen Paars&nbsp;meinte, es&nbsp;sei&nbsp;schade, dass wir morgen schon ausreisen wollten. Denn ein Parteifreund von ihm suche noch Expats und Touristen, die in seinem neuen Tourismus Fernsehkanal einen Teil der Moderation übernehmen würden. Später fragten wir wie man eigentlich am besten zur indischen Grenze komme. Das Pärchen aus Malaysia zögerte kurz beim Vorschlag mit uns ein Taxi zu teilen um dorthin zu kommen. Worauf sich direkt deren Gastgeber einklinkte und bekannt gab, dass sein Assistent die beiden morgen an die Grenze bringe. </p>



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<p>Wir könnten gerne auch mitfahren, sagte er weiter. Und fügte gleich bestimmt an, dass es dafür am einfachsten wäre, wenn wir heute Abend bei ihm übernachten würden. Dagegen war nichts einzuwenden. Nach dem Essen durften wir bei ihm ins Auto steigen. Er fuhr bei unserem bisherigen Gastgeber vorbei. Diesem erklärten wir kurz die Lage und bedankten uns für seine Gastfreundschaft. Unser neuer Gastgeber fuhr in ein gehobenes Viertel von Lahore. Es war offenbar das Haus seiner Eltern. Diese sahen wir jedoch nicht. Dafür öffnete sein Assistent die Haustür und wollte uns mit dem Gepäck helfen. Sie führten uns in den zweiten Stock. Ein Zimmer mit privatem Bad und Frühstück gegen 9 Uhr, kurz es war als wären wir im Hotel.</p>



<h4>Ein Tag länger Pakistan aus Neugierde</h4>



<p>Soodeh und ich waren beide sehr neugierig auf das TV Casting. Am Morgen fragten wir unseren Gastgeber ein paar Details dazu. Er meinte, dass die Grenze auch am Tag vor dem pakistanischen Kashmir-Tag vom 5.Februar offen sein sollte. Wir machten aus, dass wir an der Grenze nachfragen wollten, ob sie tatsächlich morgen offen sei. Falls uns dies dort bestätigt werde, dann würden wir für das TV Casting zurückkehren. Die Grenzbeamten bestätigten uns, dass die Grenze am nächsten Tag offen sein würde. Das Paar aus Malaysia verabschiedete sich und wir fuhren mit dem Assistenten wieder zurück. Er wollte uns nun die Stadt zeigen. Als&nbsp;wir am Eingang&nbsp;zu&nbsp;einem Garten den Eintritt bezahlen wollten, bemerkten wir erst, dass wir ja allen&nbsp;pakistanischen Cash bereits am Vorabend in indische Rupien getauscht hatten. Der Assistent und jetzt unser Chauffeur schlug vor in den Park mit dem pakistanischen Gründungsdenkmal zu gehen. Dort kam noch ein Freud von ihm dazu. Mit den beiden verbrachten wir den Rest des Vormittags und den halben Nachmittag.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6051.jpg" alt="" class="wp-image-11237" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6051.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6051-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6051-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6051-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Mädchen fotografieren sich mit dem Gründungsvater von Pakistan <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_Ali_Jinnah" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Muhammad Ali Jinnah</a>.</figcaption></figure>



<h4>Explosion unterschiedlicher Erwartungen</h4>



<p>Gegen Abend fuhren wir zum Firmensitz des Tourismus TV Kanals, diesmal mit unserem Gastgeber persönlich. Dass Treffen war im Büro des künftigen TV-Kanal Inhabers angesetzt. Als wir nach einigen runden durch das grosse Gelände mit Restaurants und Pools schliesslich dort ankamen, sassen dort bereits einige andere Gäste. Sie waren mit unserem Gastgeber bekannt. Bis auf einen, ein deutschen Youtuber. Diesen trafen heute alle das erste Mal, sein Name <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/channel/UCrFWhlHv001rC2lzb2FEhag/" target="_blank">Chris Betzmann</a>. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6076.jpg" alt="Chris Betzmann neben Awais Younas" class="wp-image-11241" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6076.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6076-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6076-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6076-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Links unser Gastgeber Awais Younas und rechts Chris Betzmann, oben die Erinnerungen des Chef im Büro.</figcaption></figure>



<p>Dieser machte einen sehr angespannten und entnervten Eindruck auf uns. Etwa im fünf Minuten Takt fragte er nach dem offiziellen Beginn der Sitzung und den Traktanden. Zudem müsse er nun wissen, was sein Honorar sein werde und wann der Dreh stattfinde. Der Boss im Raum ging darauf jedoch nicht ein und meinte nur beschwichtigend, dass man bestimmt eine zufriedenstellende Lösung finden werde. Zuerst finde bald ein Casting statt. Darauf erschien ein Kellner und fragte nach unseren Wünschen für Getränke.</p>



<h4>Auf die Getränke folgen Snacks</h4>



<p>Herr Betzmann liess nun verlauten, dass es ihm hier zu unprofessionell zugehe. Es sei daneben, dass er hier nun schon eine ganze Stunde warte ohne weitere Informationen zum Projekt zu erhalten. Statt mehr Informationen, kamen bald die feinen Säfte. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6078.jpg" alt="Säfte" class="wp-image-11243" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6078.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6078-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6078-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6078-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ananassäfte dekoriert mit farbigen Plastikstrohhalmen auf dem Salontisch im Chef Büro des TV Kanals.</figcaption></figure>



<p>Auf keine von Betzmanns Forderungen wurde eingegangen. Bald darauf verliess er konsequenterweise das Meeting frühzeitig. Uns hätten die nachgefragten Informationen zwar auch interessiert, aber wir waren mehr zum Spass und ohne spezifische Erwartungen hier. Deutsche Geschäftigkeit war hier auf gastfreundliche pakistanische Unternehmensimprovisation geknallt. Kurz vor dem Verduften des deutschen Gastes, folgten den Drinks einige frittierte Snacks. Inzwischen sassen wir auch etwas mehr als eine Stunde auf dem Bürosofa. Als die Snacks gegessen waren fragte ich nach, ob fotografieren im Büro erlaubt sei. Im Land der Selfies gab es dagegen natürlich keine Einwände.</p>



<h4>Doch noch zum Casting</h4>



<p>Wir kamen mit den anderen Anwesenden ins Gespräch und beschäftigten uns nun mit dem aufliegenden Brainstorming-Zettel, auf dem Ideen für die Sendungen notiert waren. Wir sollten uns überlegen, bei welcher Episode wir gerne moderieren möchten. Ein pakistanischer Casting-Teilnehmer erklärte mir, dass er sein Englisch und sein Selbstvertrauen vor allem im Toastmaster-Club für öffentliches Reden verbessert habe. Solche Klubs gebe es überall, er könne dies nur empfehlen. Eine Weile später stiess noch eine Expat dazu. Sie sei mit einem Pakistaner verheiratet und versuche nun in der Tourismusbranche tätig zu werden. Gerade komme sie von einer Eröffnung eines Themen-Restaurants, die sie organisiert habe. Sie fliege noch heute nach Amerika. Daher wurde «offfff cooaaarse» ihr der erste Slot des Castings zugeteilt. Die Castings fanden in einem, noch nach frischer Farbe riechenden, grünen Raum statt. Es sei gut, dass wir keine grünen Kleider trügen.</p>



<h4>Improvisieren vor grünem Hintergrund</h4>



<p>Nach knapp 3 Stunden war ich an der Reihe. Das Warten hatte sich gelohnt. Im Casting Raum kümmerten sich nun vier Profis um meine korrekte Position vor dem grünen Nichts bzw. vor der Kamera. Der Regieassistent zeigte mir ein Bild von einem Gebäude in Pakistan. Nachdem er mir die dazugehörige Jahreszahl und den Namen verriet, forderte er mich zum Improvisieren auf. Nach dem zweiten «Take» waren sie zufrieden. Mit ein paar Komplimenten wurde ich verabschiedet. Etwas später kam die Regie mit einem USB Stick ins Büro, um die Filme zu zeigen. Zum Abschied erhielten wir die aufklappbare Visitenkarte des TV-Kanal Inhabers. Das Casting hatte stattgefunden, mehr Informationen zum Projekt gab es jedoch keine. Die Regie werde sich in den nächsten Monaten bei uns melden. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6090.jpg" alt="Chauffeur in Lahore" class="wp-image-11248" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6090.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6090-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6090-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-02-03_Lahore/IMG_6090-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Abschiedsfoto mit dem Assistenten unseres Gastgebers am Parkplatz an der Grenze zu Indien.</figcaption></figure>



<p>Am nächsten Morgen führte uns der Assistent von unserem Gastgeber das zweite Mal zur Grenze. Diesmal überquerten wir diese tatsächlich. Bye Bye <a href="http://slowtraveltoasia.ch/category/pakistan/">Pakistan</a>, see you later!</p>
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		<title>Motorradtour nach Manipur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2020 06:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
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		<category><![CDATA[TV]]></category>
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<p>Für heute hatten sich die beiden Jungs wiederum Ausflug aufs nahe Umland ausgedacht. Statt mit dem Lokalfürsten von gestern, gingen &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/23/motorradtour-nach-manipur/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Motorradtour nach Manipur</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Für heute hatten sich die beiden Jungs wiederum Ausflug aufs nahe Umland ausgedacht. Statt mit dem Lokalfürsten von gestern, gingen wir diesmal mit ihren Motorrädern auf die Motorradtour nach Manipur. Sie wollten uns zeigen, dass es auch im islamischen Pakistan Christen gibt. Daher fuhren wir in ein Dorf mit einer Kirche. Das Dorf namens Manipur soll von dem&nbsp;Priester (<em>Reverend)&nbsp;</em>Dr. Samuel Martin&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Doctor_of_Divinity" target="_blank">D. D.</a>&nbsp;gegründet worden sein. Sein Portrait mit der Jahrzahl 1895 hängt in der Kirche der Missionarsgemeinde&nbsp;gut sichtbar&nbsp;auf. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5211-1024x683.jpg" alt="Portrait von Dr. Samuel Martin D. D. in der Kirche von Manipur" class="wp-image-10907" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5211-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5211-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5211-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5211-1536x1024.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5211-2048x1365.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5211-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Portrait von Dr. Samuel Martin D. D. in der Kirche von Manipur in der Nähe von Jaranwala.</figcaption></figure>



<p>Eine kurze Internetrecherche zeigt, der <a rel="noreferrer noopener" href="https://en.wikisource.org/wiki/Martin,_Samuel_(1817-1878)_(DNB00)" target="_blank">Herr Dr. Martin</a> war ein Architekt. Er studierte später Theologie und arbeitete wohl etwa ein Jahr als Missionar in Indien&nbsp;für eine&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Presbyterianische_Kirchen" target="_blank">presbyterianische</a> Kirche.Die Menschen im Dorf sind mehrheitlich dem Christentum treu geblieben. Nachdem wir noch auf den Kirchturm gestiegen waren, fuhren wir weiter. Im nächsten Dorf besuchten wir eine Moschee. Zuerst wollten sie dort Soodeh nicht hinein lassen, machten dann aber für Touristen eine Ausnahme. Offenbar sind Frauen nicht in allen pakistanischen Moscheen erwünscht.</p>



<h4>Besuch in der Wasserabfüllanlage</h4>



<p>Auf dem Rückweg unserer Motorradtour nach Manipur bat ich die Jungs bei der Fabrik eines Chinesen anzuhalten. Ich war gespannt, ob wir die Produktion anschauen dürfen. Der Chinese sprach kein Englisch und nur wenig Urdu. Mit Händen und Füssen konnten wir uns trotzdem verständigen. Wir liessen uns in die Produktionshalle führen. Es war gerade niemand am Arbeiten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5226-1024x683.jpg" alt="Abfüllanlage" class="wp-image-10915" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5226-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5226-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5226-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5226-1536x1024.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5226-2048x1365.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5226-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Im Betrieb werden auf diesem Band den mit Wasser gefüllten Plastikflaschen Beschriftungen  verpasst.</figcaption></figure>



<p>Die Maschinen standen still. Warum war nicht klar. Wir sahen die grosse Reverse-Osmose-Anlage und die Abfüllanlage, sowie das Produktionslager. Zum Schluss zeigte ich ihm noch meinen Wasserfilter. Dann verabschiedeten wir uns mit einem freundlichen Lächeln. Doch nach pakistanischer Manier wollten die Jungs mit dem Chinesen noch, ganz nach pakistanischer Sitte, ein Selfie machen.</p>



<h4>Interview mit mehreren TV Kanälen</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5270-1024x683.jpg" alt="TV Interview auf der Motorradtour nach Manipur" class="wp-image-10929" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5270-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5270-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5270-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5270-1536x1024.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5270-2048x1365.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5270-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Aus Neugierde hielten wir an und wurden prompt eingeladen die Geschichte dieser Schiene zu erzählen.</figcaption></figure>



<p>Wir fuhren einer schmalen Schiene entlang. Diese verlief entlang der Strasse. Sami erzählte, dass die Schiene ein reicher Herr für seine Tochter gebaut habe. Die Tochter sei so auf einem Wagen, der von einem Pferd gezogen wurde, zur Schule gefahren worden. An einer Stelle war die Schiene besonders gut zu sehen. Hier stand nun ein Auto mit einer Satellitenschüssel auf dem Dach. Es hatte die Aufschrift verschiedener Fernsehkanäle. Daneben standen drei Männer mit Mikrofonen und andere mit Kameras. Wir waren neugierig und hielten an. Prompt wurden wir für ein Interview gefragt.</p>



<p><em>(Einfügen des Interview Film): Das Video kommt demnächst: freu dich drauf!</em></p>



<p>Später, fast am Ende unserer Motorradtour nach Manipur genossen wir&nbsp;einen kleinen Süsskartoffel-Snack am Strassenrand. Zum Abendessen gab es unter anderem&nbsp;<em>Saag</em>&nbsp;ein&nbsp;spinatähnliches&nbsp;Gericht aus den Blättern&nbsp;der Senfpflanzen. Die Senfpflanze wird hier nicht nur für das&nbsp;Gewinnen von Öl angebaut. Aus den Blättern&nbsp;entsteht das feine Spinatgericht und die Stengel der Pflanze werden als Kraftfutter an Kühe verfüttert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5303-1024x683.jpg" alt="Abendessen" class="wp-image-10939" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5303-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5303-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5303-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5303-1536x1024.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5303-2048x1365.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-21_Martinpur/IMG_5303-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Wieder bei der Familie von einem der Freunde der Jungs eingeladen, es ist fast fertig &#8220;aufgetischt&#8221;. </figcaption></figure>



<h4>Konversation beim Tee trinken</h4>



<p>Jeden Abend trafen wir uns beim gleichen Tee-Stall zum Tee trinken und quatschen. Am ersten Abend wollten die Jungs wissen, wie sich Soodeh und ich kennen gelernt haben. Während des zweiten Abends&nbsp;erklärten wir, was wir so gemacht haben, bevor wir&nbsp;unsere Reise begannen. Soodeh, als Produkt Managerin&nbsp;einer Softwarefirma, führte aus warum gute User Experience wichtig ist. Ich, als Projektleiter im Umweltbereich. erklärte den Klimawandel und was alles zu mehr Klimagas-Emissionen beiträgt. Z.B. mit Öl und Gas&nbsp;heizen, mit dem Flugzeug reisen, Fleisch essen und vieles mehr. </p>



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<p>Am dritten Abend wollten die Jungs wissen, was wir heute gesehen hatten. Als wir&nbsp;ihnen das Bild der Hauswände mit den Kuhfladen erklärten, mussten sie lachen. Und erklärten uns schliesslich, dass es in Urdu sehr spezifische Namen für diverse Exkremente gibt.&nbsp;<em>Led</em>&nbsp;ist Esel oder Pferdedung,&nbsp;<em>beth</em>&nbsp;ist Vogelscheisse,&nbsp;<em>Mengen</em>&nbsp;ist Ziegenmist,&nbsp;<em>goya</em>&nbsp;ist Büffeldreck und&nbsp;<em>tatti</em>&nbsp;oder&nbsp;<em>linda</em>&nbsp;ist ein Stück Menschenkot. Die Kuhfladen an der Wand heissen jedoch nicht g<em>oya</em>&nbsp;sondern&nbsp;<em>obla</em>&nbsp;oder&nbsp;<em>pati</em>.</p>



<h4>Ein Tag länger in Jaranwala</h4>



<p>Da wir etwas planlos waren, blieben wir nochmal einen Tag in Jaranwala. Wir nutzen die Zeit um Fotos auszutauschen. Am Nachmittag machten wir&nbsp;mit den Jungs&nbsp;eine kleine Rundfahrt mit dem Motorrad in Jaranwala. Etwas ausserhalb sahen wir eine Gruppe Athleten beim&nbsp;Spielen eines lokales Manschaftsspiels.&nbsp;Am Strassenrand beim Sportplatz sprach mich ein Mann&nbsp;auf Französisch an. Nach einem Selfie fuhren wir weiter. Bei einem hohen Schornstein hielten wir an. Es war eine Backsteinfabrik. Wir bekamen eine Führung und wurden dann sogar zum Tee eingeladen. </p>



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<p>Vor dem Abendessen nach unserer Motorradtour nach Manipur brachte mich Hassan zum einem Schneider, der meine Hosen flickte und dann noch zu einer Overlock-Station, wo mein Baluchistan-Anzug verbessert wurde.&nbsp;Unterdessen&nbsp;stattete Sami seinem Onkel einen Besuch ab,&nbsp;zusammen mit Soodeh. Zum Abendessen fuhren wir heute etwas ausserhalb der Stadt in ein kleines Restaurant bei einer Tankstelle. Es&nbsp;gebe hier&nbsp;das beste Dahl von Jaranwala. Die Jungs kauften unterwegs Hühnchen, um&nbsp;simit dem Dahl zu essen. Danach gingen wir wie üblich zum Tee-Stall.</p>



<h4>Hinweis 9 von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</h4>



<p>Zum&nbsp;<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel&nbsp;geht es hier</a>. Der neunte Hinweis:<br><em>Der Buchstabe<strong> r </strong>kommt<strong> dreimal </strong>vor. Und der fünfte Teil des Wortes beschreibt was Journalisten und HR Leute manchmal machen.</em> Mehr Hinweise findest du im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/24/via-faisalabad-nach-multan/">nächsten</a> Reisebericht.<br><br>Hast du das gesuchte Wort schon erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
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		<title>24 Stunden in Zahedan</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2020 21:16:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Baluchistan-Anzug]]></category>
		<category><![CDATA[Basar]]></category>
		<category><![CDATA[Couchsurfing]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Käleh Patscheh]]></category>
		<category><![CDATA[Teppich]]></category>
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<p>Unser Gastgeber in Zahedan hat eine Zahntechnik Firma mit einigen Angestellten. Im Studio, wo er alles begann, hat er sich &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">24 Stunden in Zahedan</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Unser Gastgeber in Zahedan hat eine Zahntechnik Firma mit einigen Angestellten. Im Studio, wo er alles begann, hat er sich eine Freizeitecke eingerichtet. Das Studio verfügt über eine Küche und über zwei Zahntechnik Werkbänke. Hier kommt er morgens hin um konzentriert zu arbeiten. Abends nutzt er die Freizeitecke, um mit Freunden ausgelassene Abende zu verbringen. Die Freizeitecke stellt er auch Couchsurfern zum Übernachten zur Verfügung. Auf dem Teppich breiteten wir am Abend unsere Campingmatten aus.</p>



<h4>iranische Frühstück&nbsp;Spezialität Käleh Patscheh</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4369.jpg" alt="Käleh Patscheh (کله پاچه) " class="wp-image-9578" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4369.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4369-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4369-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4369-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Nun jedoch wollten Max und Soodeh unbedingt noch ein letztes mal die iranische Frühstück Spezialität Käleh Patscheh (کله پاچه) also Kopf und Fuss vom Schaf essen gehen. Diese Spezialität wird nur Morgens zwischen 5 und 9 Uhr angeboten. Es gibt sogar eine Redensart im Iran dazu: „Wer bequem ist, kann kein Käleh Patscheh essen.“ Also wer zu lange schläft, verpasst es. Wir mussten uns also beeilen. Das nächste Frühstücksrestaurant mit diesem Angebot hiess Bäbäi (ببعی), was eine kindische Art ist Schafe zu benennen, da diese bäää bäää machen. Etwas später wurden wir von der Schwester einer Bekannten von Soodeh abgeholt. </p>



<h4>Baluchistan Kleid kaufen</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4384.jpg" alt="Baluchistan Anzug" class="wp-image-9584" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4384.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4384-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4384-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4384-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Dominique und Max zeigen die Hose eines Baluchistan Anzugs.</figcaption></figure>



<p>Mit ihrer Hilfe suchten wir auf dem Basar von Zahedan nach einem Baluchistan-Anzug. Sich lokal zu kleiden macht Spass und tarnt etwas. Reist man mit grossem Rucksack ist die Tarnung dahin. Trotzdem sorgt es für Goodwill bei den Locals. Am Nachmittag durften wir unsere Kleider bei der Familie dieser Bekannten zum Waschen geben und wurden auch noch zum Essen eingeladen. Das Essen war so gut, dass wir zu viel assen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4406.jpg" alt="Vollgefressen" class="wp-image-9593" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4406.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4406-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4406-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4406-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Max und Dominique in ihren neuen Baluchistan Anzügen sind nach dem sehr reichhaltigen Essen müde.</figcaption></figure>



<p>Vor dem Abendessen mussten wir uns jedoch regelrecht wehren, damit wir uns mit unserem eigentlichen Gastgeber in Zahedan treffen konnten. Dieser wartete nämlich in seiner Freizeitecke auf uns, um mit uns zu plaudern, bevor wir am frühen Morgen an den Grenzübergang nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/pakistan/">Pakistan</a> gehen würden.</p>



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