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	<title>ATM Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>ATM Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Frederike trifft auf Corona  im Iran</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2020 12:56:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
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<p>In diesem Beitrag beschreibt&#160;Frederike&#160;ihre&#160;geplante&#160;Reise&#160;nach Australien&#160;und wie Corona&#160;ihre&#160;Pläne verändert hat &#8211; viel Vergnügen beim Lesen:&#160;Mein Name ist Frederike Wrage. Mein Plan &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/29/frederike-trifft-auf-corona-im-iran/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Frederike trifft auf Corona  im Iran</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/29/frederike-trifft-auf-corona-im-iran/">Frederike trifft auf Corona  im Iran</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p><em>In diesem Beitrag beschreibt&nbsp;Frederike&nbsp;ihre&nbsp;geplante&nbsp;Reise&nbsp;nach Australien&nbsp;und wie Corona&nbsp;ihre&nbsp;Pläne verändert hat &#8211; viel Vergnügen beim Lesen:&nbsp;</em>Mein Name ist Frederike Wrage. Mein Plan war es von Deutschland nach Australien zu meiner Schwester zu reisen ohne auf dem Weg dorthin in ein Flugzeug zu steigen. Fortbewegt habe ich mich per Anhalter oder auch mal per Bus, Zug oder Schiff. Als ich mich im Januar in Georgien auf meine <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/02/auf-dem-landweg-nach-indien/">Weiterreise Richtung Osten</a> vorbereitete, hörte ich das erste Mal von Corona. Irgendwo in China sollte sich ein Virus verbreiten. „&#8230;kein Problem für mich“, dachte ich mir. Schließlich hatte ich gerade meine Reiseroute&nbsp;mangels Visum für China in den südlicheren Teil Asiens verschoben. Ab Georgien wollte ich über Aserbaidschan, Iran und Pakistan nach Indien. Dort sollte es dann langsam über Myanmar und Thailand Richtung Süden gehen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Von Aserbaidschan in den Iran</h4>



<p>Anfang Februar nach einem unschönen Couchsurfing Erlebnis in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/18/die-ersten-tage-baku/">Baku</a> checkte ich spontan in ein Hostel in der Innenstadt ein. Dort wurde meine Körpertemperatur kontrolliert. Ich solle mich bei Grippensymptomen sofort an ein Krankenhaus wenden. Da meine Temperatur aber in einem gesunden Bereich lag, war kein Arztbesuch notwendig. Und so überquerte ich schon wenige Tage später freudig aufgeregt die Grenze in den Iran. In Aserbaidschan hatte ich mich nicht sonderlich wohl gefühlt und war froh in ein Land einzureisen, in welchem ich mich respektiert fühlte. Zuerst besuchte ich einige Orte im Norden des Landes. Dabei blieb ich ausschließlich bei iranischen Familien, die ich über Couchsurfing kennen gelernt hatte. Diese Besuche waren jeweils sehr intensiv! Ich lernte viel über die Kultur und das Leben im Iran kennen, die Tage waren vollgepackt mit gemeinsamen Mahlzeiten, Ausflüge ans Meer oder Dörfer in der Umgebung und langen Unterhaltungen über die Situation des Landes.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Etwas mehr Ruhe im Hostel</h4>



<p>Obwohl ich eine tolle Zeit bei den Familien hatte, entschied ich mich, als ich nach Kashan kam, mir dort ein Bett im Hostel zu nehmen. Mal zwei Tage für mich sein, würde mir bestimmt gut tun! Als ich mir abends mit Albena aus Österreich und dem Hostelbesitzer Ali die Hände an einem heißen Chai aufwärmte, lass&nbsp;Ali uns einen Bericht aus den Nachrichten vor: in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie_im_Iran">Ghom</a>, dem Mekka Irans, wurden fünf Coronafälle bestätigt! An Ghom war ich auf dem Weg nach Kashan vorbeigefahren. Somit sollte es mich nicht weiter auf meinem Weg Richtung Pakistan beeinträchtigen, dachte ich mir. Je weiter ich jedoch reiste, desto unruhiger wurden die Iranis um mich herum. Niemand wollte mir mehr die Hand geben und ich wurde dazu aufgefordert mir ständig Hände zu waschen, wenn wir nach Hause kamen. Ich tat&nbsp;dies natürlich, auch wenn mir der Umgang&nbsp;mit der Situation&nbsp;recht dramatisch vorkam.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Plötzlich waren alle Grenzen geschlossen</h4>



<p>Nur wenige Tage nachdem ich Kashan verlassen hatte, erfuhr ich in den Nachrichten, dass innerhalb&nbsp;von&nbsp;wenigen Stunden alle umliegenden Länder, abgesehen von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/aserbaidschan/">Aserbaidschan</a>, ihre Grenzen zum Iran geschlossen hatten! Ich wurde über Whatsapp in eine Gruppe mit anderen Reisenden eingeladen, die nun, genau wie ich, im Iran feststeckten. Ich zögerte etwas zu lange bei meiner Überlegung, ob ich spontan zurück an die Grenze zu Aserbaidschan reisen sollte, um von dort einen Flug nach Pakistan oder Indien zu nehmen. Zurück nach Aserbaidschan wollte ich eigentlich nicht. Als ich mich dann aber doch auf den Weg machte und fast 24 Stunden mit wenig Schlaf bis zur Grenze reiste, stand ich dort&nbsp;vor verschlossenen Toren. Eine halbe Stunde vorher seien noch Reisende durchgelassen worden, berichtete der Grenzbeamte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Astara.jpg" alt="Mehran und seine Mutter kümmerten sich um uns, als ich und Vishnu abends völlig übermüdet an der Grenze zu Aserbaidschan in Astara ankamen." class="wp-image-11788" width="744" height="558" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Astara.jpg 373w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Astara-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Astara-205x155.jpg 205w" sizes="(max-width: 744px) 100vw, 744px" /><figcaption><em>Mehran und seine Mutter kümmerten sich um uns, als ich und Vishnu abends völlig übermüdet an der Grenze zu Aserbaidschan in Astara ankamen.</em></figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Keine Fähren im persischen Golf mehr</h4>



<p>Auch der Fährbetrieb im Süden des Landes sei eingestellt worden. So konnte ich auch nicht in den Oman übersetzen, was ich mir als Alternative überlegt hatte. Die folgenden Tage waren gefüllt mit viel Informationssuche. Ich liess mich in einem Hostel in Teheran nieder, in dem ich auch andere Reisende traf. Alle hatten das selbe Ziel: wieder aus dem Iran rauszukommen. Die meisten waren wie ich auf einer größeren Reise und wollten ebenfalls das Ende ihrer Reise nicht sehen. Da bleiben war&nbsp;nicht&nbsp;wirklich&nbsp;eine&nbsp;Option, da die Regierung alle Reisenden aus dem Land haben wollte. Gästehäuser und Hostels wurden geschlossen, Touristenattraktionen und Restaurants ebenfalls. Der Iran ist auch nicht gerade für gute medizinische Versorgung bekannt. Die Einheimischen wollten uns dort nicht mehr haben. Sie hatten Angst!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die gastfreundliche Stimmung kippte</h4>



<p>Die Taxi- und Busfahrer nahmen einen nicht mehr mit, mein kurzzeitiger Reisebegleiter Vishnu aus Indien wurde ständig skeptisch gefragt, aus welchem Land er kommen würde. Wobei immer ein erleichterndes Aufatmen folgte, wenn er „Indien“ antwortete. Den chinesischen Reisenden aus unserem Hostel hingegen ging es noch schlimmer. Teilweise mit Besen wurden sie vor Geschäften vertrieben, um ja nicht den Laden zu betreten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="691" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Isfahan-e1593943638160-1024x691.jpg" alt="Der Imam-Sqare bildet normalerweise die touristische Hauptattraktion Isfahans. Hier war ich Ende Februar vermutlich nicht nur die einzige Touristin, sondern auch fast die einzige Person." class="wp-image-11789" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Isfahan-e1593943638160-1024x691.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Isfahan-e1593943638160-300x202.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Isfahan-e1593943638160-768x518.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Isfahan-e1593943638160-694x468.jpg 694w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Frederike_Isfahan-e1593943638160.jpg 1456w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Imam-Sqare bildet normalerweise die touristische Hauptattraktion Isfahans. Hier war ich Ende Februar vermutlich nicht nur die einzige Touristin, sondern auch fast die einzige Person.</figcaption></figure>



<p><em>Der Imam-Sqare bildet normalerweise die touristische Hauptattraktion <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/21/ein-tag-in-isfahan/">Isfahans</a>. Hier war ich Ende Februar vermutlich nicht nur die einzige Touristin, sondern auch fast die einzige Person.</em></p>



<h4 class="wp-block-heading">Kontakt mit der deutschen Botschaft</h4>



<p>Ich kontaktierte meine Botschaft mit der Bitte um Unterstützung. Das Buchen von Flügen wurde geradezu unmöglich. Kaum eine internationale Fluglinie flog noch über den Iran und die wenigen iranischen Fluglinien, die noch ins Ausland flogen, erforderten eine iranische&nbsp;Bankkarte zum Bezahlen der Flüge. Ein Land nach dem anderen schloss seine Flughäfen für Flugzeuge aus dem Iran kommend oder liess nur Menschen mit&nbsp;ausgewählten&nbsp;Nationalitäten an Bord. Ich fing an mich sehr unwohl zu fühlen! Dieses Virus liess&nbsp;hässliche Seiten der Menschen ans Licht kommen. Die Deutsche Botschaft meldete sich fünf Tage später zurück. Sie informierte mich lediglich in Form eines Newsletters, dass der Iran nun nicht mehr für eine Reise zu empfehlen sei, und man zur Zeit von Reisen dorthin absehen solle. Falls man gerade im Iran sei, sollte man zusehen schleunigst dort wegzukommen! Besonders hilfreich war diese Information nicht!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Französische Botschaft&nbsp;zeigte sich&nbsp;hilfsbereit</h4>



<p>Im Hostel lernte ich Leila aus der Schweiz kennen.&nbsp;Sie empfahl mir ein Reisebüro, um mit deren Hilfe einen Flug zu buchen. Meine erste Idee war es nach Bangkok zu fliegen, dort ein paar Tage zu verbringen und dann von dort weiter nach Indien zu reisen, um meinen Trip von da aus fortzusetzen. Doch&nbsp;bald&nbsp;erfuhr ich, dass immer mehr Länder keine Reisenden mehr einlassen würden, die einen thailändischen Stempel im Pass haben&nbsp;würden. Gleichzeitig gab mir eine Französin den Kontakt ihrer Botschaft. Sie habe direkt ein Flugticket erhalten, nachdem sie sich dort gemeldet hatte. Ich solle mich an meine eigene Botschaft wenden, sagte man mir am Telefon. „Die interessiert es nicht“, sagte ich mehr zu mir selbst als zu der freundliche Dame und legte auf. Fünf Minuten später klingelte mein Handy. Die Französische Botschaft würde mir in fünf Tagen einen Platz auf deren Evakuierungsflug nach Paris anbieten!&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Dank einem Reisebüro einen Rückflug gefunden</h4>



<p>Parallel kontaktierte mich am späten Nachmittag das Reisebüro.&nbsp;Am&nbsp;nächsten&nbsp;Tag um 6:00 Uhr morgens&nbsp;sei&nbsp;noch ein Platz im Flugzeug nach Amsterdam frei geworden. Ich stimmte direkt zu und noch am selben Abend drückte ich dem Agenten Nojan meine Euros in die Hand. Noch drei weiteren Reisenden konnte ich eine Heimreise ermöglichen.&nbsp;Denn ich hatte genügend Bargeld aus Deutschland mitgebracht.&nbsp;Einige der anderen Reisenden hatten nicht mehr ausreichende Reserven dabei,&nbsp;da man im Iran mit Visa- oder Mastercard keinen Zugriff auf Geldautomaten (ATM) hat. Und so sass&nbsp;ich am nächsten Morgen um 6:00 Uhr völlig überstürzt, traurig und aufgeregt im Flugzeug nach Amsterdam. Auf so eine spontane Abreise war ich nicht vorbereitet. Es machte mich traurig dieses Land, das mir so gut gefallen hatte, und deren Bewohner, die mir so freundlich begegnet waren, so überstürzt zu verabschieden. In dem Moment war es nur schwer akzeptierbar, dass meine Reise nun vorbei sein sollte.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Rückblick auf meine Entscheidung</h4>



<p>Im Nachhinein war es für mich die richtige Entscheidung. Unter diesen Bedingungen &#8211; Corona im Iran &#8211; war das Reisen nicht mehr genießbar. Und doch freue ich mich auf die Zeit, wenn die Welt wieder bereisbar&nbsp;wird&nbsp;und ich mein Abenteuer fortsetzen kann, wo ich&nbsp;es doch so&nbsp;unerwartet unterbrechen musste.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Dominique über&nbsp;die Gastautorin Frederike</h4>



<pre class="wp-block-preformatted">"Ich habe&nbsp;Frederike&nbsp;aus Norddeutschland&nbsp;im&nbsp;November&nbsp;2019 in&nbsp;Tifilis&nbsp;im Hostel getroffen.&nbsp;Sie war schon eine Weile in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/georgien/">Georgien</a>. Bald wollte sie bei einer Familie auf einem Bauernhof ein <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/26/das-staedtchen-am-fluss-zwischen-den-bergen-yangshuo/">Workaway</a> machen. Sie überlegte gerade, ob sie durch <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/russland/">Russland</a> und <a href="https://slowtraveltoasia.ch/china/">China</a> in Richtung Südostasien&nbsp;weiter reisen oder doch in den <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/iran/">Iran</a> und durch <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/pakistan/">Pakistan</a> nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/indien/">Indien</a> reisen wolle. Ich erzählte ihr von meinen Visum Erfahrungen für Russland und&nbsp;China."</pre>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Gastbeitrag Serie</strong> &#8222;<strong>Glücklich Reisen in Zeiten von Corona?</strong>&#8222;</h4>



<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/30/gluecklich-reisen-trotz-corona/"><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/30/gluecklich-reisen-trotz-corona/">Hier gehts zur Serie Übersicht</a> und weiteren Gastbeiträgen.</a></p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/29/frederike-trifft-auf-corona-im-iran/">Frederike trifft auf Corona  im Iran</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Eine Stadt voller restaurierter Sehenswürdigkeiten &#8211; Samarkand</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/26/eine-stadt-voller-restaurierter-sehenswuerdigkeiten-samarkand/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2019 18:31:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[ATM]]></category>
		<category><![CDATA[Bankomat]]></category>
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		<category><![CDATA[Samarkand]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO Weltkulturerbe]]></category>
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<p>Samarkand war definitiv touristisch. Ein volles Hostel hatte ich schon ewig nicht mehr angetroffen, vor allem nicht in Tadschikistan. Ein &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/26/eine-stadt-voller-restaurierter-sehenswuerdigkeiten-samarkand/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Eine Stadt voller restaurierter Sehenswürdigkeiten &#8211; Samarkand</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/26/eine-stadt-voller-restaurierter-sehenswuerdigkeiten-samarkand/">Eine Stadt voller restaurierter Sehenswürdigkeiten &#8211; Samarkand</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/26/eine-stadt-voller-restaurierter-sehenswuerdigkeiten-samarkand/">Eine Stadt voller restaurierter Sehenswürdigkeiten &#8211; Samarkand</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Samarkand war definitiv touristisch. Ein volles Hostel hatte ich schon ewig nicht mehr angetroffen, vor allem nicht in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/tadschikistan/">Tadschikistan</a>. Ein Passant brachte mich zum nächsten. Es war ganz versteckt in einer Seitenstrasse hinter einem niederen Tor. Die Zimmer waren um einen zweistöckigen Laubengang angeordnet. Nach etwa einer Stunde kam der Sohn der Inhaberin und fragte mich, ob ich aus Schweden sei. Ich zeigte ihm meinen Schweizer Pass. Sein Gesichtsausdruck änderte sich. </p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-spontan-angekommen-in-samarkand">Spontan angekommen in Samarkand</h4>



<p>Das Zimmer sei von schwedischen Reisenden gebucht. Seine Mutter hätte wohl etwas verwechselt. Ich müsse entschuldigen. Er könne mir ein Zimmer im Erdgeschoss zeigen. Ansonsten helfe er mir bei der Suche eines Zimmers in einem anderen Hotel. Jetzt bereute ich erstmals nicht online gebucht oder reserviert zu haben. Das Zimmer war in Ordnung für eine Nacht. Das Internet war aber so langsam, dass das Hochladen von Fotos erneut scheiterte. Nun fragte ich drei Reisebekannte um Rat. Zwei der drei Empfehlungen fielen gleich aus: Trip.Le Hostel sei „the place to go“ in Samarkand.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-die-tour-von-bankomat-zu-bankomat">Die Tour von Bankomat zu Bankomat</h4>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/26/eine-stadt-voller-restaurierter-sehenswuerdigkeiten-samarkand/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Der Standort des empfohlenen Hostel war nur zehn Minuten Fussmarsch entfernt. Dort waren die kunterbunt internationalen Gäste gerade beim Frühstück. Anhand des Frühstückstischs wusste ich, dass ich am richtigen Ort angekommen war. Am Vortag hatte ich vergebens einen funktionierenden Bankomaten in Samarkand  gesucht. Darum fragte ich beim Checkin den netten jungen&nbsp;Receptionist&nbsp;um Rat. Er meinte im Hotel Plaza müsste ich einen Bankomaten finden der ausländische Karten akzeptiert. Somit lief ich nun quer durch die Innenstadt. Auf dem Weg entdeckte ich die Ruinen des Kaksaray Palast.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9396.jpg" alt="" class="wp-image-7204" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9396.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9396-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9396-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9396-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Ruinen des Kaksaray Palasts.</figcaption></figure>



<p>Vor dem pompösen Plaza Hotel von Samarkand brummten zwei grosse Reisecars. In der Lobby wimmelte es von Rentnern in kurzen Hosen und Baseballcaps. Die meisten standen in einer Reihe vor dem&nbsp;Currency&nbsp;Exchange Office. Bei den fünf Bankomaten in der Ecke stand komischerweise niemand. Die matten Bildschirme mit der Anzeige „temporarly out of service“ erklärten mir warum.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9398.jpg" alt="" class="wp-image-7205" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9398.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9398-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9398-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9398-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fünf Bankomaten mit matten Bildschirmen oder einer „temporarly out of service“ Anzeige.</figcaption></figure>



<p>Ein Portier erklärte mir den Weg zur nächsten Bank. Diese hatte jedoch keinen Bankomaten. Von dort suchte ich auf meiner Karte die nächste Bank. Zwei Bankomaten erlaubten mir meinen Pin einzugeben und die Geldmenge auszuwählen. Dann druckten sie aber nur einen Papierzettel mit der Aufschrift „System failure“ aus. Meine ersten usbekischen Som aus einem Bankomat lieferte schliesslich ein GRGbanking Automat der Savdogar Bank. Ich beschloss kurzerhand Millionär werden zu wollen. Für Milliardär reichte das Guthaben meiner Prepaid Kreditkarte leider aktuell nicht aus.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-playback-musicalprobe-mit-armee-und-schule">Playback Musicalprobe mit Armee und Schule</h4>



<p>Von weitem hörte ich Musik. Auf der Karte war ein Theater eingezeichnet. Am Tor des grossen Metallzauns stand eine Gruppe von Tänzerinnen. Sie übten gerade eine Choreografie ein. Nach dem zweiten Durchlauf ging ich zum Theatereingang. Ein freundlicher Touristenpolizist begrüsste mich und hatte Freude an meinem tadschikischen Hut, welchen er als usbekischen Hut verkannte. </p>



<p>Auf der Tribüne um die Arena sassen einige Soldaten und zivile Usbeken. Zuoberst auf der Tribüne sass ein Mann hinter einem Mikrofon. Er gab wohl Regieanweisungen und spielte Musik ein. Soldaten stürmten die Arena. Sie stellten Pulte mit zwei Stühlen hin und traten wieder ab. Später rannten Schüler zu den Pulten und tanzten anschliessend daneben zur eingespielten Musik. Lehrer stellten die tanzenden Schüler auf die richtige Position. Die Akustik war schlecht. Das Echo hallte von den Kulissen zurück. Als die Tänzerinnen vom Eingang an die Reihe kamen, verliess ich die Probe und ging in Richtung Bahn Ticket Office von Samarkand.</p>



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<h4 class="wp-block-heading" id="h-bahntickets-im-zentrum-kaufen-moglich">Bahntickets im Zentrum kaufen möglich</h4>



<p>Seit kurzem hat die usbeksiche Staatsbahn einen Ticketschalter im Stadtzentrum von Samarkand. Damit spart man sich die Fahrt zum Bahnhof, welcher fast sechs Kilometer ausserhalb des Stadtzentrums liegt. Dieses Ticketoffice erhebt zwar auf die Tickets eine Buchungsgebühr. Sie ist aber kleiner als der Preis einer Taxifahrt zum Bahnhof und zurück. Die Dame am Empfang kann die usbekischen Bahnverbindungen nachschauen. Leider kennt sie aber die grenzüberschreitenden Verbindungen nach Kasachstan nicht. Am Schalter neben dem Empfang kann man dann die Tickets für die innländischen Verbindungen erwerben. </p>



<p>Online buchen sei nicht möglich, versicherte mir das Personal. Im Gespräch mit anderen Reisenden stellte sich heraus, dass die Tickets auch online gebucht werden können, nämlich sowohl bei der<a href="https://pass.rzd.ru/main-pass/public/en" class="broken_link"> russischen Eisenbahn</a> als auch bei der usbekischen Bahngesellschaft. Leider bietet die <a href="https://e-ticket.railway.uz/lang-en/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">usbekische Seite</a> nur VISA und UZCard als Zahlungsmöglichkeiten an. Ab dem ersten Oktober 2019 funktionierten die beiden Buchungssysteme jedoch nicht mehr.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-graber-mausoleen-moscheen-und-koranschulen">Gräber, Mausoleen, Moscheen und Koranschulen</h4>



<p>Ich folgte nun den Nadeln auf meiner Karte. Die erste steckte beim Ruhabad&nbsp;Mausoleum.&nbsp;Auf dem Weg dorthin begegnete ich im Park von Ploshchad Kuk Saroy der usbekischen Variante einer hohen Fahnenstange. Im Vergleich zu&nbsp;ihrer grossen Schwester in Dushanbe war diese geradezu&nbsp;nieder. In einem kleinen Laden an einer Hausecke gab es frische Trauben. In der Nähe des Hamid Alimjan Theaters&nbsp;machte sich die „DiaMonD“ fastfood Imbissbude das runde gelbe M zunutzen.Nur eine Strasse und einen&nbsp;halber Park weiter stand ich vor dem Ruhabad Mausoleum. </p>



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<p>Es war ein erstaunlich schlichtes Gebäude aus Lehm oder hellen Backsteinen. Etwas weiter südlich empfing mich ein hufeisenförmiges Gebäude. Es war die erste Ansammlung von Souveniershops und Werkstätten, welche ich in Usbekistan antraf. Allerdings definitiv nicht die letze. Im Schatten eines Baumes genoss ich mein Picknick.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-gure-amir-und-ak-saray-mausoleum">Gure Amir und Ak Saray Mausoleum</h4>



<p>Durch ein Tor ging es aus dem Hof der Ruhabad Madrasah (Koranschule) auf den Parkplatz neben der Ruhabad Moschee und dem Hoji Muin Museums. Hoji Muin erinnerte mich kurz an Ho Chi Min, sagte mir aber nichts. Ich ging weiter und stand bald vor dem Gure Amir Mausoleum. Dort traf ich erstmals auf die usbekische Touristen- Polizei. Ein wortkarger Kassier verkaufte fast unsichtbar hinter dem kleinen Fenster des Ticketoffice das Eintrittsticket (25‘000 uzs). Das Mausoleum des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gur-Emir-Mausoleum" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gure Amir</a> war ein sehr verziertes Prachtstück. </p>



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<p>Es war, wie die meisten heutigen touristischen Attraktionen in Samarkand,&nbsp;umfassend restauriert worden. Vom Hinterausgang des Gure Amir Mausoleums ist der Bau des Ak Saray&nbsp;bzw.&nbsp;<a href="http://verum.uz/qr.php?text=TR0001017">Maqbarsi Mausoleum</a> (10000uzs) zu sehen.&nbsp;Es ist innen wie aussen&nbsp;etwas&nbsp;bescheidener verziert.</p>



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<h4 class="wp-block-heading" id="h-mit-der-nazzar-app-etwas-mehr-informationen-erhalten">Mit der Nazzar App etwas mehr Informationen erhalten</h4>



<p>In vielen&nbsp;Sehenswürdigkeiten&nbsp;in Usbekistan&nbsp;können&nbsp;übrigens&nbsp;mithilfe&nbsp;der&nbsp;kostenlosen&nbsp;App Nazzar mehr Informationen zu den Monumenten&nbsp;nachgelesen werden.&nbsp;Die App setzt allerdings Internetzugang voraus. Mit einer lokalen SIM Karte ist dieser für einige Dollar erhältlich.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-der-registran-platz-die-hauptattraktion">Der Registran Platz –&nbsp;die Hauptattraktion</h4>



<p>Das Stadtbild&nbsp;auf dem Weg zum Registran Platz&nbsp;war&nbsp;vor allem von Gasleitungen geprägt. Unterwegs entdeckte ich einen doppelten Brotbackofen&nbsp;(uzbekisch: tandyr) und einige Lebensmittelläden. </p>



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<p>Am Registran&nbsp;Platz&nbsp;stehen heute&nbsp;drei wunderschöne&nbsp;Koranschulen. Wer die ehemaligen Schulen von innen ansehen möchte, kauft sich das Eintrittsticket&nbsp;(40‘000&nbsp;uzs).&nbsp;Am Eingang sprach mich&nbsp;eine Touristenführerin an. Dilia schien ein akzeptables Englisch zu sprechen. Etwas müde entschied ich mich&nbsp;ihre Erzähl- und Präsentationskünste&nbsp;zu testen.&nbsp;Während einer&nbsp;Stunde&nbsp;(25$)&nbsp;waren wir zusammen unterwegs in den Innenhöfen, Schulräumen, Konferenzsälen und Moscheen der drei&nbsp;Koranschulen (Madrasahs).&nbsp;Jede der Koranschulen verfügt über unterschiedlich viele Schulräume. Darin sollen jeweils drei Studenten gelebt haben und unterrichtet worden sein.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-zahlen-und-fakten-zu-den-madrasahs">Zahlen und Fakten zu den Madrasahs</h4>



<p>Meine Führerin&nbsp;erzählte mir&nbsp;auch&nbsp;wann welche der Schulen von wem gebaut worden war.&nbsp;Die erste&nbsp;mit 55 Schulräumen&nbsp;und einer Moschee war&nbsp;unter der Leitung eines&nbsp;iranischen Architekten in nur drei Jahren errichtet&nbsp;worden. Um die zweite&nbsp;(mit 48 Schulräumen)&nbsp;nach dem Vorbild der ersten, jedoch ohne Moschee, zu errichten, brauchten die heimischen Architekten&nbsp;dann&nbsp;17 Jahre. An der dritten&nbsp;(mit nur 26 Schulräumen)&nbsp;wurde 14 Jahre gebaut.&nbsp;Diese verfügt über eine grosse Moschee.&nbsp;Im Grab auf dem Platz zwischen den drei Schulen&nbsp;liegt übrigens ein Metzger. Er soll hier den Studenten Fleisch verkauft und wohl oft auch geschenkt haben.</p>



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<h4 class="wp-block-heading" id="h-schliessung-und-restauration-unter-den-sowjets">Schliessung und&nbsp;Restauration unter den Sowjets</h4>



<p>Als&nbsp;die&nbsp;Sowjets&nbsp;nach Usbekistan kamen&nbsp;waren die Schulen&nbsp;verwahrlost.&nbsp;Zwar waren bereits in den 30er Jahren erste Anstrengungen unternommen worden, diese Gebäude zu restaurieren. Aber ganz umfassend wurde die Restauration unter den Sowjets in den 60ern angegangen. Seit dann erfüllen die Gebäude nicht mehr die ursprüngliche Funktion als Bildungsstätte. Es sind nun historische Monumente vergangener Zeit und Hauptanziehungspunkt für die Touristen aus aller Welt. Letzteren dient die künstlerisch verzierte Kulisse als beliebtes Selfie Sujet.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-registran-platz-nach-sonnenuntergang">Registran Platz nach Sonnenuntergang</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/140_Samarkand_Registran/IMG_9561.jpg" alt="" class="wp-image-7246" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/140_Samarkand_Registran/IMG_9561.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/140_Samarkand_Registran/IMG_9561-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/140_Samarkand_Registran/IMG_9561-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/140_Samarkand_Registran/IMG_9561-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Registran Platz nach Sonnenuntergang und mit Abendbeleuchtung.</figcaption></figure>



<p>Die Sonne senkte sich gerade am Horizont neben dem Minarett der ersten Madrasah.&nbsp;Ich&nbsp;hatte&nbsp;von so viel Geschichte und historisch restauriertem&nbsp;gebranntem und lasiertem Lehm langsam genug. Nun setzte ich&nbsp;mich&nbsp;auf die Treppe vor dem Platz und wartete. Obwohl heute Abend auch eine Lasershow die Gebäude in ein anderes Licht stellen würde? Nein, ich erlebte ein kurzes, aber wunderschönes Schauspiel. Dieses dauerte etwa 1 Sekunde. Die Dämmerung hatte gerade begonnen. Die Strassenbeleuchtung war schon an. Ich schaute auf den Platz. Nun wurde wie durch Zauberhand genau in diesem Augenblick der Schalter für die drei Fassadenbeleuchtungen gedrückt. Blitzschnell kletterte das Licht den Fassaden hoch und veränderte die dämmrige Stimmung in ein märchenhaftes Ambiente. Andere würden es wohl als simple Fassadenbeleuchtung bezeichnen.&nbsp;</p>
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		<title>Ankunft in Beijing &#8211; 22 Millionen Stadt</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/02/ankunft-in-beijing-22-millionen-stadt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2019 11:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[ATM]]></category>
		<category><![CDATA[Beijing]]></category>
		<category><![CDATA[Couchsurfing]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalbus]]></category>
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		<category><![CDATA[VPN]]></category>
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<p>Es war noch vor sechs Uhr, als wir in Beijing einfuhren und ausstiegen. Nun wurde uns erst richtig bewusst, dass &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/02/ankunft-in-beijing-22-millionen-stadt/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Ankunft in Beijing &#8211; 22 Millionen Stadt</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Es war noch vor sechs Uhr, als wir in Beijing einfuhren und ausstiegen. Nun wurde uns erst richtig bewusst, dass wir jetzt in China angekommen waren.Bei unserer Ankunft in Beijing war auf dem Bahnhofsplatz bereits zu dieser Morgenstunde ein emsiges Treiben. Strassenhändler, Karton- und Plastikflaschensammler, Reisende, Obdachlose, Pendler, Polizisten und andere Uniformierte gingen Ihren Tätigkeiten nach. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Buslinien in Beijing</h2>



<p>Wir wussten nur, dass wir verschiedene Buslinien nehmen können, um in die Nähe unseres Gastgebers zu fahren. Allerdings wussten wir noch nicht, wie man hier die Bustickets bekommt. Zudem hatten wir nach der Ankunft in Beijing noch gar kein <a href="https://slowtraveltoasia.ch/china/">China</a>-Geld. Darum suchten wir als erstes einen Geldautomaten auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Geld abheben in China</strong></h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.electronicpaymentsinternational.com/wp-content/uploads/sites/4/2024/11/unionpay-shutterstock_2535436309.jpg" alt="Union Pay" style="aspect-ratio:1"/></figure>



<p>Schnell fanden wir einen Geldautomaten. Die Mühe mit diesem war jedoch vergebens, denn dieser akzeptierte nur <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/UnionPay">Unionpay</a> Karten. Unsere Visa- und Mastercards wollte er nicht als gültig anerkennen. Nun wären wir froh gewesen, wenn wir uns bei unseren chinesischen Bahn-Bekanntschaften vor der Ankunft in Beijing informiert hätten, wie man in China zu Lokalwährung kommt. Leider hatten wir uns von ihnen aber bereits auf dem Bahnsteig freundschaftlich verabschiedet. Wir machten uns auf die Suche eines zweiten hoffentlich  freundlicheren  Geldautomaten. Wie durch ein Wunder begegneten wir im Gewimmel auf dem Bahnhofplatz erneut der niederländisch-chinesischen Familie. Sie dienten uns nun netterweise als unsere Businfo- und Geldwechselhelfer. Nun kam der einsame 20 Euro Schein im Reisegeldbeutel gelegen. Wenige Augenblicke später waren wir im Besitz von 150 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Renminbi">RMB</a> und wussten, dass Visa- und Masterkarten nur von den vier grossen Banken Chinas anerkannt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>ÖV in chinesischen Grossstädten, erstes Beispiel nach Ankunft in Beijing</strong></h2>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/10_Beijing/20190305_1801010-1024x768.jpg" alt="Ankunft in Beijing, das U-Bahn Netz der 22 Millionen Stadt" class="wp-image-3375" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/10_Beijing/20190305_1801010-1024x768.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/10_Beijing/20190305_1801010-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/10_Beijing/20190305_1801010-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Netzplan der Metro, der U-Bahn von Beijing.</figcaption></figure>



<p>Nachdem wir auch den Abfahrtsort unserer Buslinien verifiziert hatten, verabschiedeten wir uns zum zweiten Mal bei der netten, reisenden Familie. Am Kiosk kauften wir eine Packung Kekse. So hatten wir nun das nötige Kleingeld für die Busfahrt, denn im Stadtbus gibt es kein Wechselgeld. Wer Buslinie wechselt, zahlt erneut. Wer nicht passend zahlt, hat Pech. Stadtbewohner nutzen eine Chip-Karte. Diese kann an Automaten geladen werden. Sie wird beim Einsteigen dem &#8222;Piepserkasten&#8220; hingehalten. Diese RFID-Karte funktioniert auch für die U-Bahn. Dort ist sie sogar unerlässlich, ausser man kauft sich Einzelfahrscheine am Schalter. Diese gibt es aber nicht an allen Stationen. Die Busse, <a href="http://bjt.guide/index.php/7-beijing-subway-map.html">U-Bahn-Linien</a>, U-Bahn-Stationen und die Haltestellen sind alle sehr klar beschriftet mit den Liniennummern und Namen in lateinischer Schrift. Dies ermöglichte uns das Umherfahren in der Stadt, obwohl wir über keine Mandarin-Lesefähigkeiten verfügten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Weiterschlafen und Ausschlafen</strong> nach Ankunft in Beijing</h2>



<p>Angekommen an der richtigen Busstation ging die Suche nach dem richtigen Hochhaus los. Glücklicherweise hatte uns unser Gastgeber eine Wegbeschreibung zum Vorzeigen in Chinesisch gesandt. Damit schafften wir es, dank der Hilfe einiger Passanten, relativ zügig zur Wohnungstüre unseres Gastgebers. Unkompliziert und ohne viele Worte, zeigte er uns unser Zimmer und erklärte uns, dass er jetzt wieder schlafen ginge. Es war Samstag und wir waren um 7 Uhr an seiner Türe. Wir taten es ihm gleich und legten uns ebenfalls hin. Die Sandmännchen unterhielten uns etwas länger als erwartet. Am Mittag hatten unsere Gastgeber in der Küche aus dem vollen geschöpft. Wir durften das erste Mal nach unserer Ankunft in Beijing homemade chinesisches Essen geniessen. Es war sehr schmackhaft. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Couchsurfing ist in China legal, aber schwieriger als in Russland</h2>



<p>Die Website Couchsurfing ist im Internet von China auch ohne VPN erreichbar. Daraus schliesst unser Gastgeber, dass es legal ist, diese Platform zu nutzen. Details zu unserem Gastgeber oder gar ein Foto veröffentlichen wir allerdings auf seine Bitte hin trotzdem nicht. Auch versuchen wir hier bewusst  nichts zu schreiben was als politisch oder staatskritisch interpretiert werden könnte. Im persönlichen Gespräch erzählen wir jedoch gerne mehr, wovon wir auch noch erfahren haben.</p>



<p>Couchsurfer-Freunde aus Russland hatten uns viel Mut für Couchsurfing in China gemacht. Sie waren vor unserer Reise bei uns zu Gast und erzählten uns, dass sie selbst in China oft via Couchsurfing zu Gast waren. Für uns war es in Beijing aber das letzte Mal Couchsurfing in China. Während wir in Russland meist von mehreren Gastgebern eingeladen wurden, gestaltete sich die Suche  für unsere weiteren Reiseziele in China als so viel schwieriger, dass wir schliesslich kapitulierten und Hostels und Gästehäuser buchten. Den etwas erhöhten Komfort, die Privatsphäre und die klaren gegenseitigen Erwartungen wussten wir zu schätzen. Allerdings fehlte uns nun der intensive persönliche Kontakt mit den Landsleuten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Internet in China ist anders</strong></h2>



<p>Im WLAN von unserem Gastgeber bemerkten wir sofort, wie es sich anfühlt, wenn man gewohnte Dienste nicht mehr nutzen kann. Die Sucheingabe in meinem Browser führte immer zu einer Fehlermeldung. Bald dämmerte mir, dass wir ja nun im Internet von China surfen, wo es keine Google- und Facebook-Dienste gibt, bzw. diese gesperrt sind. Bing hätte funktioniert, das bemerkten wir aber erst viel später. Vorher bemühten wir die Suchmaschine baidoo. Diese ist aber als Mandarin Analphabet schwer zu nutzen. </p>



<p>IT-Experten lächeln nun wohl und denken, warum habt Ihr kein VPN installiert. Das hatten wir tatsächlich. Leider funktionierte die VPN Funktion des Opera Browsers für uns in China nicht. Alle Versuche im Chinesischen Internet eine VPN Software auf dem Laptop zu installieren erwiesen sich als erfolglos. Wenigstens funktionierten die VPN Apps, die wir auf unserem Smartphone installiert hatten. So konnten wir auf dem  Smartphone das Internet so nutzen wie wir es gewohnt waren.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/02/ankunft-in-beijing-22-millionen-stadt/">Ankunft in Beijing &#8211; 22 Millionen Stadt</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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