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	<title>Tradition Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<title>Tradition Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Ein Tag in Isfahan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Dec 2019 12:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
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<p>Kein Bus nach Isfahan Schliesslich verliessen wir die Wüste. Wir waren nun fast in Aran va Bigdol angekommen waren, hielten &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/21/ein-tag-in-isfahan/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Ein Tag in Isfahan</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<h4>Kein Bus nach Isfahan</h4>



<p>Schliesslich verliessen wir die <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/20/in-der-wueste-abuseidabad/">Wüste</a>. Wir waren nun fast in Aran va Bigdol angekommen waren, hielten die Jeeps an, um die Reifen zu pumpen. Netterweise brachte uns der Jeepfahrer anschliessend zur Busstation von Kashan. Allerdings fuhr der nächste Bus erst um 03:00 nach Isfahan. Ein Ortsbus auf Dienstfahrt nahm uns mit bis zum Stadtende. Vor dem Lebensmittelladen, in welchem wir uns ein Abendbrot kauften, hielt ein Lastwagen an. Er nahm uns glücklicherweise mit bis nach Isfahan. Da er mit nur etwas über 55 Kilometer die Stunde dahin tuckerte, erreichten wir jedoch Isfahan erst gegen 2 Uhr morgens. Unsere Gastgeber waren so freundlich und liessen uns nicht sitzen. Im Gegenteil, als wir schliesslich ankamen, fragten sie uns in allem Ernst, ob wir noch Abendessen möchten.</p>



<h4>Stadtrundgang</h4>



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<p>Am Morgen&nbsp;besuchten wir das Stadtzentrum von Isfahan. Am berühmten Naghshe-Jahan Platz befinden sich vier wichtige Gebäude: ein Palast, eine Moschee, eine Schule und ein Markt. Naghshe-Jahan heisst übersetzt Bild der Welt. Die Moschee&nbsp;und Schule schauten wir uns nur von aussen an. Der Palast hatte als repräsentativer Wohnsitz eines Lokalherren gedient. Er verfügte über einige akustisch ausgeklügelte Räume. In einem Raum war es möglich, Gespräche in der gegenüberliegenden Ecke des Raumes zu belauschen.</p>



<h4>Kunsthandwerker im Basar</h4>



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<p>Beim Basar besuchten wir mehrere Handwerker. Diese erklärten uns&nbsp;ihr Handwerk. Da war einerseits das etwa 300 Jahre alte Handwerk Chatäm (خاتم).&nbsp;Es ist eine Methode um Oberflächen zu verzieren.&nbsp;Um die Muster zu erzeugen, werden das Holz des Bitterorangenbaums, Bras-Metal, dunkles Holz und Kamelknochenstäbchen zu langen Zylindern zusammengeleimt und dann in zwei oder fünf Millimeter dicke Scheiben geschnitten. Diese Scheiben werden auf die&nbsp;zu verzierenden&nbsp;Objekte geleimt und&nbsp;dann&nbsp;flach&nbsp;geschliffen. Heute wird&nbsp;zusätzlich&nbsp;noch ein Kunststoffüberzug gemacht. Ein weiteres Handwerk ist das Ghäläm Säni (قلم زنی). Der Handwerker meisselt gekonnt Muster&nbsp;aus einer&nbsp;Metallscheibe.&nbsp;Als drittes Handwerk wurde uns Türkis auf Kupfer gezeigt. Es ist eine nicht wirklich traditionelle Handwerkstechnik,&nbsp;welche seit etwa zehn Jahren&nbsp;praktiziert wird. Es werden türkisfarbige&nbsp;Steine auf Kupfergefässe&nbsp;geleimt und dann geschliffen und mit Kunststoff überzogen.</p>



<h4>Berühmte Brücken</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3147.jpg" alt="Brücke" class="wp-image-9322" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3147.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3147-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3147-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3147-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Si-o-se-pol Brücke am&nbsp;Zayandeh Roud (زاینده رود) in Isfahan.</figcaption></figure>



<p>Am Abend spazierten wir entlang des Flusses Zayandeh Roud (زاینده رود) zu den berühmten Brücken. Der Wasserstand war sehr tief. Das Flussbecken war voller Vögel, die im Schlick herum pickten. Die Khanju Brücke ist im Vergleich zu den nächsten beiden Brücken relativ unspektakular. Es handelt sich eher um ein zweistöckig überbautes Wehr als um eine Brücke. Die Joubi Brücke übertraf die Khanju Brücke.Traditionellerweise wird unter der Joubi Brücke gesungen. Zuerst lauschten wir den Liedern der zwei, drei Männer dort. Dann sang Soodeh und später auch ich ein Lied vor. Weiter ging es unter einer modernen Autobrücke durch und vorbei an einer Flussinsel.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3150.jpg" alt="Schild" class="wp-image-9323" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3150.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3150-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3150-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3150-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Achtung, Zelten ist im Park nicht erlaubt. Doch wo ist der Park?</figcaption></figure>



<p> Auf dieser war früher eine Art Casino. Dieses war nun geschlossen. Die Sonne ging nun unter. Von weitem leuchtete uns nun die Si-o-se-pol Brücke mit ihren 33 Bogen entgegen. Wir überquerten die Brücke. Am Ende der Brücke war ein Schild „Zelten ist im Park nicht erlaubt“. Nur sahen wir nirgends einen Park.</p>



<h4>Zu Besuch bei einem Juwelier</h4>



<p>Wir flanierten durch die Stadt und kamen bei einem Schmuckbasar vorbei. Dort wagten wir uns eine unscheinbare Treppe hinauf und liefen in die Werkstadt eines Goldschmieds. Dieser lud uns prompt zu einem Tee ein und zeigte uns dann, woran er gerade arbeitete.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3151.jpg" alt="Juvelier" class="wp-image-9324" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3151.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3151-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3151-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-21_Isfahan/IMG_3151-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>In einer Ecke im ersten Stock des Schmuckbasars hatte dieser Goldschmied seine Werkstadt eingerichtet.</figcaption></figure>



<h4>Yelda bei der Familie der Gastgeber</h4>



<p>Zurück bei unserem Gastgeber-Paar wurden wir zur Familie der Frau mitgenommen. Denn heute war Yelda. Dies ist für Iraner ein traditionelles Fest, welches mit der Familie gefeiert wird. Wir trafen auf alle Geschwister und einige Cousins sowie die Eltern der&nbsp;Couchsurfing&nbsp;Gastgeberin. Der Yelda Tisch war reichlich gedeckt mit den traditionellen Speisen: Früchte und Kürbis. Später wurde getanzt und dann nochmal gegessen.</p>



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		<title>Eine Pizza im 4P Hanoi &#8211; die letzen Tage in Hanoi</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/04/06/vorerst-die-letzen-tage-in-hanoi/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Apr 2019 08:26:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vietnam]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Ananas]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Nordvietnam]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasserpuppentheater]]></category>
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<p>An unseren letzen Tagen in Hanoi gönnten wir uns eine Pizza im 4P Hanoi, gingen ins Thang long Wasserpuppentheater. Wir &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/04/06/vorerst-die-letzen-tage-in-hanoi/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Eine Pizza im 4P Hanoi &#8211; die letzen Tage in Hanoi</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>An unseren letzen Tagen in Hanoi gönnten wir uns eine Pizza im 4P Hanoi, gingen ins Thang long Wasserpuppentheater. Wir liessen uns abermals auf das Strassenleben in Hanoi ein. Der verrückte Verkehr und die Strassenhändler mit ihren süssen Snacks. Dann entschied ich mich für eine Tour in den Norden von Vietnam.</p>



<h4><strong><br></strong>Thang long Wasserpuppentheater</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/16_Hanoi/IMG_8310-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3532" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/16_Hanoi/IMG_8310-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/16_Hanoi/IMG_8310-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/16_Hanoi/IMG_8310-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Wasserpuppen im Wasserpuppentheater.</figcaption></figure>



<p>Das Wasserpuppentheater hat in Vietnam bzw. auch im alten China eine lange Tradition. Offenbar haben Reisbauern bei Langeweile farbige Holzpuppen geschnitzt. Bei besonderen Gelegenheiten wurden diese dann in Form von Puppentheatern dem Dorf präsentiert. Ein solches Spektakel gibt es in Hanoi täglich in drei abendlichen Aufführungen zu sehen. Begleitet wird das ganze von traditioneller Livemusik und Gesang. Das geschickte Führen der Wasserpuppen braucht bestimmt vollen Körpereinsatz hinter dem Vorhang.</p>



<h4>Pizza 4P Hanoi</h4>



<p>Zum Abendessen gönnten wir uns heute den Luxus einer Pizza im Restaurant <a href="https://pizza4ps.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Pizza 4P</a> Hanoi. Wir erhielten gerade noch einen der letzen Tische. Die vier Filialen sind meist völlig ausgebucht. Offenbar mögen auch andere Reisende und Expats nicht die ganze Zeit Nudelsuppe essen.</p>



<h4>Unterwegs im Chaos</h4>



<p>Für das westliche Sicherheitsgefühl braucht man in Hanoi mindestens 10 Schutzengel am Tag. Über die Strasse gehen scheint ein Kamikazeakt zu sein. Sich die Statistik der Verkehrstoten anzuschauen, trägt nicht zu einem besseren Gefühl bei – im Gegenteil. Wie überlebt man also? Beachte folgendes: Niemand ist im Recht bzw. alle sind im Recht. Daraus folgt: Rechne immer mit allem! Dies beherzigend, gilt es sich im Chaos zu integrieren. Für Anfänger empfiehlt sich beim Strassenüberqueren die Schattenlauftechnik. Man wartet auf einen Einheimischen und überquert mit diesem im Gleichschritt die Strasse. So kann man ein Gefühl für Geschwindigkeit und Abstände bekommen. Der Blick ist dabei leicht zur Seite in Richtung entgegenkommende Fahrzeuge zu richten. Gegen Mitte der Strasse ist der Blick zu wenden. Besondere Aufmerksamkeit sollte man gegenüber am Telefon hantierenden Motorradfahrenden walten lassen. Das wichtigste ist, nicht stehen zu bleiben. Alle rechnen damit, dass man sich weiter bewegt.</p>



<h4>Temporäre Fussgängerzonen in der Altstadt</h4>



<p> Wem dies zu riskant ist, bewegt sich mit Vorteil abends in den temporär autofreien Zonen der Altstadt. Für längere Strecken empfiehlt es sich die lokalen Taxi-Apps zu nutzen. <a href="http://grab.com">Gr</a><a href="http://grab.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">a</a><a href="http://grab.com">b</a> ist die bekannteste. <a href="https://www.be.xyz" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Be</a> und GoViet <em>(Nachtrag: inzwischen <a href="http://gojek.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gojek</a>)</em> die Konkurrenten. Zur Anmeldung ist allerdings eine lokale SIM Karte Voraussetzung. Mit den Apps erspart man sich das Verhandeln des Fahrpreises.</p>



<h4>Süsse Snacks kaufen auf der Strasse</h4>



<p>Alle paar hundert Meter trifft man in der Altstadt eine Strassenverkäuferin an, welche Ihre Ware entweder in einem Bauchladen oder auf dem Fahrrad zum Verkauf anbietet. Das Angebot der Bauchläden sind meist frittierte und gezuckerte Hefeteigkugeln. Auf den Fahrrädern wird meist vor allem geschälte Ananas feil geboten. Wer den Preis nicht verhandelt, zahlt locker zehn mal mehr als Einheimische. Der Einheimische zahlt für eine geschälte Ananas mit Chilisalz 10‘000 Dong. Für eine frittierte Zuckerteigkugel 3000 Dong. Kennt man diese Preise, kann man ohne schlechtes Gewissen einen fairen Preis aushandeln.</p>



<h4>Genug Hanoi oder nicht?</h4>



<p>Dominique war nach unzähligen Tagen Hanoi langsam überdrüssig. Der Rummel in den Gassen und das nie endende Hupen in den Strassen schlug ihm langsam aufs Gemüt. Etwas ländlicheres Ambiente war gewünscht. Tama jedoch gefiel die lebhafte Stadt weiterhin und sie wollte insbesondere noch am Zouk-Marathon teilnehmen. Beides ging nicht. Darum beschlossen wir nun für einige Tage getrennte Wege zu gehen.&nbsp;</p>



<h4>Die letzen zwei gemeinsamen Tage in Hanoi</h4>



<p>Wir besuchten erneut unser Lieblingsrestaurant. Die Inhaber von Voie 80&nbsp;kochen täglich zwei vegane Versionen von traditionellen vietnamesischen Gerichten. Dort trafen wir heute drei Westler. Die Schottin, der Franzose und die Amerikanerin verbrachten zusammen die Mittagspause ihres English-Teaching-Training-Course.&nbsp;Dieser sei sehr intensiv, aber eine gute Vorbereitung für die Lehrtätigkeit. &#8211; Ein Besuch im Reisebüro von Ethictravel machte vor allem Dominique Lust auf den <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/04/13/doch-nochmal-nordwaerts-noerdlich-von-hanoi/">Norden von Vietnam</a>. Tama schreckte vor zu viel Busfahren zurück.&nbsp;Übermorgen würde Dominique darum die Reise in den Norden alleine antreten, während Tama in Hanoi noch weiter Zouktanzen würde. Doch bevor es soweit war, fuhr Dominique auch nochmal zum Lindyhop-tanzen. Diesmal war das Event aber leider spärlich besucht. Die erste Hälfte war ein Anfängerkurs. Es war gut zu hören, dass es auch in Saigon eine Lindyhop-Szene geben soll.<br></p>
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