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	<title>Teppich Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Teppich Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<item>
		<title>Willkommen in Pakistan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2020 23:16:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Gästezimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzübertritt]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläumsrätsel]]></category>
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		<category><![CDATA[Polizeiposten]]></category>
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<p>Hinter dem Grenztor also in Taftan auf pakistanischer Seite war die Strasse mit Schlick bedeckt. Der Grenzpolizist empfing uns überaus &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/07/willkommen-in-pakistan/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Willkommen in Pakistan</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Hinter dem Grenztor also in Taftan auf pakistanischer Seite war die Strasse mit Schlick bedeckt. Der Grenzpolizist empfing uns überaus freundlich. &#8222;Welcome to Pakistan&#8220;, meinte er mit einem herzlichen Lächeln. Er schrieb unsere Passinformationen in ein Buch und liess uns weiterziehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4430.jpg" alt="erste Begegnung mit pakistanischem Beamten in Taftan" class="wp-image-10692" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4430.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4430-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4430-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4430-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Unsere erste Begegnung mit einem pakistanischen Beamten war sehr herzlich. </figcaption></figure>



<p> Einige Meter geradeaus war ein zweiter Checkposten. Hier durften wir Platz nehmen. Auch hier schrieb der Beamte die Passinformationen in ein Buch ab und dabei bot er uns eine Tasse Tee aus einer Thermoskanne an. Es kam ein weiterer Polizist dazu. Er wies uns den Weg zur Immigration von Taftan.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Berufswahl bei der Einreise</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4431.jpg" alt="Berufswahl auf der Immigration in Taftan" class="wp-image-10693" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4431.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4431-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4431-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4431-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>In der grossen Halle der Immigration füllten wir das Einreiseformular aus und wählten einen Beruf.</figcaption></figure>



<p>Dort wurden unsere Visum-Informationen in ein Computersystem getippt und wir erhielten den Immigrationsfragebogen. Diesmal wählte ich den Beruf Wissenschaftler. Es wäre auch geistlicher Führer zur Auswahl gestanden, doch ich widerstand der Versuchung. Als unsere Pässe den pakistanischen Einreisestempel verpasst erhalten hatten, gingen wir mit dem wartenden Polizist weiter. Nun begann das lange Abenteuer: Mit der Polizeieskorte durch Baluchistan. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4433-1024x683.jpg" alt="Mit dem Polizist zum Levis Wachposten in Taftan " class="wp-image-10695" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4433-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4433-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4433-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4433-1536x1024.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4433-2048x1365.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4433-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Man führte uns vom Grenzposten über eine Baustelle auf den Wachposten der Levies.</figcaption></figure>



<p>Er führte uns zum Wachposten der <a rel="noreferrer noopener" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Pakistan_Levies" target="_blank">Levies</a>. Die Levies sind eine von den Briten gegründete Lokaleinheit der Polizei für ländliche Gebiete. Das Personal der Levies wurde lokal gesucht und dann geschult. Dies verschaffte den Levies etwas mehr Respekt und Vertrauen als die britischen Kolonial-Polizisten genossen. Die Städte sind jedoch Hoheitsgebiet der Polizei.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eine Nacht auf dem Polizeiposten</h4>



<p>Angekommen auf dem Wachposten in Taftan, wurden wir gebeten es uns auf dem Aussensitzplatz bequem zu machen. Die Levies erzählten uns, dass heute Morgen zwei deutsche Touristen mit einem <a rel="noreferrer noopener" href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/11/kostenlose-vorschau-des-baluchistan-reiseprotokolls/" target="_blank">Escort</a> losgefahren seien. Erst jetzt bemerkten wir, dass auch zwischen Iran und Pakistan eine Zeitgrenze besteht. Jetzt im Winter waren es 1.5h Differenz. 7:30 auf der <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/07/vermeintlich-frueh-an-der-grenze/">iranischen Seite</a> war also bereits 9:00 auf der pakistanischen Seite gewesen. Nun war bereits Mittag hier. Die Levies erklärten uns, dass sie jetzt lieber keinen Escort mehr starten würden, zu lange wären für uns an den Polizeiposten dann die Wartezeiten. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4437.jpg" alt="Gästezimmer der Levies in Taftan" class="wp-image-10699" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4437.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4437-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4437-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4437-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Gästezimmer der Levies ist der schönste Raum auf dem Wachposten.</figcaption></figure>



<p>Uns wurde das Gästezimmer des Wachposten in Taftan gezeigt. Ein Raum mit einem grossen Teppich und einem alten ausgeschalteten Kühlschrank. Hier durften wir also die Nacht verbringen. Die Zeit verging schnell. Wir unterhielten uns mit den Polizisten, die etwas English sprachen. Langsam wurden wir etwas hungrig.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Take-Away holen mit Blaulicht</h4>



<p>Wir fragten, ob wir zum Markt von Taftan gehen dürften, um uns Gemüse zu kaufen. Die Polizisten diskutierten. Sie fragten uns, ob sie uns auch zu einem Restaurant bringen könnten, der Markt sei schon geschlossen. Etwas später bat uns ein englisch sprechender Polizist in ein Auto. Wir fuhren um ein paar Häuserblocks in Richtung Zentrum von Taftan. Als ein Lastwagen im Weg stand, betätigte der Polizist tatsächlich die Sirenen und das Blaulicht, um sich schnelle Durchfahrt zu verschaffen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4434.jpg" alt="" class="wp-image-10696" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4434.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4434-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4434-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-07_Boarder_Pakistan_Seite/IMG_4434-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>In diesem Restaurant wählten wir uns Essen aus, das wir als Take-Away auf den Wachposten mitnahmen.</figcaption></figure>



<p>Im Restaurant in Taftan öffnete der Kellner uns die Töpfe mit den siedenden Speisen. Wir entschieden uns für zwei Gerichte und wollten Platz nehmen. Der Polizist jedoch, bestand auf Take-Away. Mit zwei bis zum Rand gefüllten Alluminiumbehältern ging es zurück auf den Polizeiposten. Im Gästezimmer assen wir die würzigen Speisen ganz nach hiesiger Sitte, im Kreis auf dem Teppich sitzend. Später am Nachmittag schauten wir uns noch auf dem Gelände des Wachpostens den Garten und die Unfallautos an.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Hinweis 1 von 20 zum 15 Monate Reisezeit Jubiläumsrätsel</h4>



<p>Zum <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/05/02/jubilaeumsraetsel/">Rätsel geht es hier</a>. Der erste Hinweis:<br>Im Lösungswort kommt <strong>zweimal </strong>ein<strong> c</strong> vor. Mehr Hinweise findest du im <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/11/kostenlose-vorschau-des-baluchistan-reiseprotokolls/">nächsten</a> Reisebericht.<br><br>Hast du das gesuchte Wort schon erraten? <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kontakt/">Schicke</a> es mir, um einen der genialen Preise zu gewinnen.</p>
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		<title>24 Stunden in Zahedan</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2020 21:16:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Baluchistan-Anzug]]></category>
		<category><![CDATA[Basar]]></category>
		<category><![CDATA[Couchsurfing]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Teppich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/">24 Stunden in Zahedan</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Unser Gastgeber in Zahedan hat eine Zahntechnik Firma mit einigen Angestellten. Im Studio, wo er alles begann, hat er sich &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/06/24-stunden-in-zahedan/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">24 Stunden in Zahedan</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Unser Gastgeber in Zahedan hat eine Zahntechnik Firma mit einigen Angestellten. Im Studio, wo er alles begann, hat er sich eine Freizeitecke eingerichtet. Das Studio verfügt über eine Küche und über zwei Zahntechnik Werkbänke. Hier kommt er morgens hin um konzentriert zu arbeiten. Abends nutzt er die Freizeitecke, um mit Freunden ausgelassene Abende zu verbringen. Die Freizeitecke stellt er auch Couchsurfern zum Übernachten zur Verfügung. Auf dem Teppich breiteten wir am Abend unsere Campingmatten aus.</p>



<h4 class="wp-block-heading">iranische Frühstück&nbsp;Spezialität Käleh Patscheh</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4369.jpg" alt="Käleh Patscheh (کله پاچه) " class="wp-image-9578" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4369.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4369-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4369-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4369-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Nun jedoch wollten Max und Soodeh unbedingt noch ein letztes mal die iranische Frühstück Spezialität Käleh Patscheh (کله پاچه) also Kopf und Fuss vom Schaf essen gehen. Diese Spezialität wird nur Morgens zwischen 5 und 9 Uhr angeboten. Es gibt sogar eine Redensart im Iran dazu: „Wer bequem ist, kann kein Käleh Patscheh essen.“ Also wer zu lange schläft, verpasst es. Wir mussten uns also beeilen. Das nächste Frühstücksrestaurant mit diesem Angebot hiess Bäbäi (ببعی), was eine kindische Art ist Schafe zu benennen, da diese bäää bäää machen. Etwas später wurden wir von der Schwester einer Bekannten von Soodeh abgeholt. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Baluchistan Kleid kaufen</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4384.jpg" alt="Baluchistan Anzug" class="wp-image-9584" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4384.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4384-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4384-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4384-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Dominique und Max zeigen die Hose eines Baluchistan Anzugs.</figcaption></figure>



<p>Mit ihrer Hilfe suchten wir auf dem Basar von Zahedan nach einem Baluchistan-Anzug. Sich lokal zu kleiden macht Spass und tarnt etwas. Reist man mit grossem Rucksack ist die Tarnung dahin. Trotzdem sorgt es für Goodwill bei den Locals. Am Nachmittag durften wir unsere Kleider bei der Familie dieser Bekannten zum Waschen geben und wurden auch noch zum Essen eingeladen. Das Essen war so gut, dass wir zu viel assen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4406.jpg" alt="Vollgefressen" class="wp-image-9593" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4406.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4406-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4406-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-06_Zahedan/IMG_4406-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Max und Dominique in ihren neuen Baluchistan Anzügen sind nach dem sehr reichhaltigen Essen müde.</figcaption></figure>



<p>Vor dem Abendessen mussten wir uns jedoch regelrecht wehren, damit wir uns mit unserem eigentlichen Gastgeber in Zahedan treffen konnten. Dieser wartete nämlich in seiner Freizeitecke auf uns, um mit uns zu plaudern, bevor wir am frühen Morgen an den Grenzübergang nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/pakistan/">Pakistan</a> gehen würden.</p>



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		<title>Vom Bazar oder Basar in Täbris nach Kandovan</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/12/vom-bazar-in-taebris-nach-kandovan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2019 12:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Basar]]></category>
		<category><![CDATA[Bazar]]></category>
		<category><![CDATA[Kandovan]]></category>
		<category><![CDATA[Täbris]]></category>
		<category><![CDATA[Teppich]]></category>
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<p>Zuerst zeigten mir meine Gastgeber den Bazar oder Basar von Täbris. Die Grösse des Basars ist immens, er erstreckt sich &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/12/vom-bazar-in-taebris-nach-kandovan/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Vom Bazar oder Basar in Täbris nach Kandovan</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/12/vom-bazar-in-taebris-nach-kandovan/">Vom Bazar oder Basar in Täbris nach Kandovan</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/12/vom-bazar-in-taebris-nach-kandovan/">Vom Bazar oder Basar in Täbris nach Kandovan</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Zuerst zeigten mir meine Gastgeber den Bazar oder Basar von Täbris. Die Grösse des Basars ist immens, er erstreckt sich über eine Fläche von sieben Quadratkilometer und ist aufgeteilt in Hauptgänge (Persisch:&nbsp;rasteh bzw.&nbsp;راسته)&nbsp;und Seitengänge (Persisch:&nbsp;timtche&nbsp;bzw.&nbsp;تیمچه).&nbsp;Wir besuchten unter anderem den Teppichbasar und den Schmuckbasar. Im Teppichbasar wurde mir der Unterschied zwischen zwei verschiedenen Arten von Teppichen erklärt. Die einen Teppiche, die Varni (Persisch: ورنی) sind etwas teurer, die anderen, die Kilim (Persisch: گلیم) etwas günstiger. Der Basar ist im Erdgeschoss und teilweise etwas unterirdisch. Ein Ausgang führt durch eine moderne Shopping Mall. Dort trafen wir eine Freundin der Schwester meines Freundes. Zu meinem Erstaunen war sie Eigentümerin eines kleinen Shops für Reizwäsche. Dies hätte ich im Iran tatsächlich nicht erwartet. Leider gibt es von diesem Besuch kein Beweisfoto.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Basar oder Bazar?</h4>



<p>Beim Schreiben dieses Artikel zum Basar von Täbris fragte ich mich: Basar oder Bazar, was ist die korrekte Schreibweise? Gemäss dem Duden sind beide Schreibweisen korrekt. Der Duden empfiehlt die Schreibweise Basar zu benutzen. Er gibt aber Bazar als alternative Schreibweise an. Googelt man Basar (Stand 17.12.2020) erhält man 47&#8217;500&#8217;000 Suchergebnisse, für  Bazar hingegen 388&#8217;000&#8217;000. International scheint also die alternative Schreibweise weiter verbreitet zu sein. Mein Fazit ist: Beide sind korrekt, Basar ist im deutschen Sprachraum die empfohlene Schreibweise.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Dorf mit den Höhlenhäuser</h4>



<p>Unweit von Täbris liegt das berühmte Dorf Kandovan. Die Bewohner dieses Dorfes bauten ihre Häuser in natürliche Steinhöhlen. Aufgrund der szenischen Architektur wird das Dorf im Sommer von Touristen regelrecht überflutet. Jetzt im Dezember waren wir beinahe die Einzigen und ein offenes Restaurant zu finden, war wie das Suchen einer Nadel im Heuhaufen.&nbsp;Im offenen Restaurant waren wir die einzigen. Wir assen einen Reis-Kebab. Dann spazierten wir durch das Dorf. Es schien fast, als ob dieses Dorf vom Verkauf von Dörrfrüchten und Souvenirs leben würde. Auf dem Heimweg von Kandovan nach Täbris fuhren wir einem Transporter hinterher, der voll beladen mit getrockneten Aprikosen war. Später kauften wir am Strassenrand ein paar Kilo Mandarinen.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Zum Abschied ein Abendessen im Restaurant </h4>



<p>Dies war mein letzter Abend in Täbris, denn am nächsten Tag zog ich nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/17/unterwegs-in-tehran/">Tehran</a> weiter. Ich wollte meine Gastgeber an diesem Abend auswärts zum Abendessen einladen. Es brauchte etwas Überzeugungsarbeit. Doch dann gingen wir los. Eines der Restaurants war bereits geschlossen, im anderen wurden wir dafür köstlich bedient. Hier wählte man eine Speise und Beilage aus und hatte dann automatisch ein grosses Salatbuffet und Suppen inklusive. Beim Bezahlen rechnete ich um. 35 Euro hatte mich diese Einladung für 5 Personen gekostet. Dies zeigte einmal mehr wie wenig Wert die Landeswährung im Ausland aktuell hat. Genau dies ist für die Iraner derzeit ein sehr grosses Problem.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-12_Tabris/IMG_2646.jpg" alt="Abendessen" class="wp-image-9680" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-12_Tabris/IMG_2646.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-12_Tabris/IMG_2646-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-12_Tabris/IMG_2646-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-12_Tabris/IMG_2646-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Zum Abschied auswärts Essen mit meiner lieben Gastgeberfamilie.</figcaption></figure>
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		<title>Die Stadt an der Grenze zu Usbekistan &#8211; Panjakent</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2019 18:45:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrabungen]]></category>
		<category><![CDATA[Basar]]></category>
		<category><![CDATA[Geldwechselstube]]></category>
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		<category><![CDATA[Panjakent]]></category>
		<category><![CDATA[Rudaki]]></category>
		<category><![CDATA[Ruinen]]></category>
		<category><![CDATA[Teppich]]></category>
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<p>Nach einem herzlichen Empfang durch meine Gastgeber in Panjakent bei Tee, Konfekt und einem frühen Mittagessen ging ich auf Ortsbesichtigung. &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/24/die-stadt-an-der-grenze-zu-usbekistan-panjakent/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Die Stadt an der Grenze zu Usbekistan &#8211; Panjakent</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Nach einem herzlichen Empfang durch meine Gastgeber in Panjakent bei Tee, Konfekt und einem frühen Mittagessen ging ich auf Ortsbesichtigung. Zuerst suchte ich die Tourismus Information auf.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tourismus Information</h4>



<p>In der Eingangslobby standen grosse Stellwände mit Informationen zu den sieben Seen und anderen schönen Orten der Region. Die Bürotüre der Tourismus Information fand ich aber verschlossen vor. Öffnungszeiten waren keine angeschlagen. Ein Mann in der Eingangslobby gab mir eine Telefonnummer. Ich dankte ihm herzlich. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/130_Tourismus_Info/IMG_9336-1024x683.jpg" alt="Tourismus Information von Panjakent" class="wp-image-6056" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/130_Tourismus_Info/IMG_9336-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/130_Tourismus_Info/IMG_9336-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/130_Tourismus_Info/IMG_9336-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die eine Tourismus Information von Panjakent war leider geschlossen.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">ZTDA Büro für Tourismus Förderung</h4>



<p>Nun versuchte ich mein Glück beim anderen Tourismusbüro, welches auf meiner Karte mit ZTDA eingetragen war. Das entsprechende Gebäude war gerade im Umbau. In einem Raum im Erdgeschoss waren ein Nähatelier und ein Souvenirshop eingerichtet. In einer Ecke stand ein Tourismus Roll-up. Die Frauen dort sprachen kein Englisch. Doch sie riefen nun einer Kollegin in der Hauptstelle ihrer Tourismus Förderorganisation an (+992927703995). Diese konnte mir sehr kompetent auf Englisch weiterhelfen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Mögliche Ausflüge von und in Panjakent</h4>



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<p>So erfuhr ich, dass man von Panjakent aus das Mausoleum Masor Al Schairf nur per Taxi erreicht und dass Artusch ein Dorf ist. Von dort aus könne man Wanderungen machen. In Panjakent selbst sei vor allem das Rudaki Museum und der Basar sehenswert. Ausserhalb seien die Ruinen des alten Panjakent zu besuchen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Rudaki Museum</h4>



<p>Im Rudaki Museum wird man als erstes höfliclh gebeten die Schuhe gegen Stoffpantoffeln zu tauschen oder einen Plastikschuhüberzug zu montieren. Dann darf man den Eintritt bezahlen (15 Somoni). Möchte man fotografieren kostet es 10 Somoni extra. Zwei ältere Ehepaare aus den vereinigten Staaten waren wohl kurz vor mir angekommen. Eine Museumsangestellte führte mich zu ihnen. Sie erhielten gerade eine Führung auf Englisch. Ich lernte, dass Panjakent aufgrund der Wandmalereien als Pompeji von Zentralasien bekannt ist. Die Sordier hatten die Stadt im fünften Jahrundert vor Christus aufgebaut. Die Araber haben sie zwei Jahrhunderte später bei ihren Feldzügen zur Verbreitung des Islams niedergebrannt. Der nächste Raum war dem Somonid Reich gewidmet. Zwischen 814 und 999 herrschten 11 Könige über dieses Reich. Es erstreckte sich von Iran bis nach Afghanistan. Die Reichssprache war Dari Farsi.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Grosse Dichter Rudaki</h4>



<p>Der nächste Raum war Rudaki gewidmet. Der Raum war voll mit Portraits, Büsten, Gemälden, Teppichen – alle zeigten Rudaki mit Bart und Turban. Dieser Dichter gilt als Begründer der klassischen tadschikischen und persischen Literatur. Er habe gewaltsam sein Augenlicht verloren, obwohl er unschuldig gewesen sei. 941 sei er gestorben. Heute gilt er als einer der sechs tadschikischen Helden. Ein Raum zeigte typische Gewänder und Hauseinrichtungen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Geldscheine als ein Stück tadschikischer Geschichte</h4>



<p>In einer weiteren Vitrine waren Geldscheine ausgestellt. Im Gegensatz zu anderen tadschikischen Museen waren sie hier geordnet. Da waren die Scheine, welche bis zur Revolution von Bukhara 1919 gültig waren, dann die Scheine ab der Sowjetzeit 1947 und schliesslich die ersten Scheine des unabhängigen Tadschickistan, welche von 1991 bis 1999 gültig waren. 1999 führte Tadschickistan den heutigen Somoni als Währung ein.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auf zum alten Panjakent</h4>



<p>Mit der Marshrutka Nummer 5 kann man für eineinalb Somoni in die Nähe der Ruinen von Panjakent fahren. Wo diese sind, ist nicht direkt ersichtlich. Das dazugehörige Museum ist aber auf den meisten Karten vermerkt. Ich hatte mich kurz im Schatten für ein kleines Picknick hingesetzt. Nun fuhr ein grauer Jeep vor. Zwei ältere Engländer und offensichtlich ihr Reiseführer stiegen aus. Gerne dürfe ich mit ihnen auf den Spaziergang durch die Ruinen kommen. Der Reiseführer der beiden Engländer, Firdavs Turakulov, ist Direktor und Mitbegründer von Zerafshan Majestic Travel ZMT. Er hatte eine angenehm authentische und ruhige Art. Mit Firdavs wurden die unterschiedlich hohen Lehmhaufen auf der Ausgrabungsstätte plötzlich lebhaft und spannend.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Ausgrabung am alten Panjakent</h4>



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<p>Die Führung begann an einem Grab. Der Grabstein war mit 2006 datiert. Hier sei der russische Archäologe <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Boris_Marshak" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Marschak</a> aus Sankt Petersburg begraben. Seine Frau sei immer noch die Leiterin der Ausgrabungen. Diese seien 1946 gestartet worden. Inzwischen seien etwa 80% der Ruinen ausgegraben. Mit den frühen Methoden der Archäologie legte man alles frei. Darum ist heute von den früheren Ausgrabungen nur noch wenig zu sehen. Die Erosion hat das freigelegte zerstört. Nach heutigen Methoden werde vieles nach dem archäologischen Bearbeiten wieder zugedeckt. Das alte Panjakent könne man grob in vier Gebiete aufteilen. Den bewohnten Stadtteil mit 20‘000 Einwohnern, das Tempelgebiet, die Totenstädte und den Teil der Landwirtschaft. Im bewohnten Stadtteil wohnten die Wohlhabenden. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Spaziergang durch die Ruinen</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/131_Ausgrabung_Panjakent/IMG_9361-1024x683.jpg" alt="Teilweise rekonstruierte Überreste von Handwerksräumen des alten Panjakent" class="wp-image-6065" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/131_Ausgrabung_Panjakent/IMG_9361-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/131_Ausgrabung_Panjakent/IMG_9361-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/131_Ausgrabung_Panjakent/IMG_9361-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Teilweise rekonstruierte Überreste von Handwerksräumen des alten Panjakent</figcaption></figure>



<p>Auf dem Spaziergang durch die Lehmruinenlandschaft machte uns Firdavs auf echte und scheinbare Schiessscharten, das Gebiet des Basars, die Räume der Tempelangestellten und die Räume der Handwerksbetriebe sowie auf die unterschiedlichen Stadtmauern aufmerksam.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ausgegraben, analysiert und teilweise rekonstruiert</h4>



<p>Bei den Tempeln und zwei Handwerksräumen sei inzwischen etwas Rekonstruktionsarbeit geleistet worden. Alles andere sei im vorgefundenen Originalzustand belassen worden. Je nach Methoden der Archäologen sieht es mehr oder weniger erodiert aus. Die Ausgrabungen habe man gestartet, weil Hirten 50 Kilometer in Richtung Ayny auf einem Berg sordische Dokumente gefunden hätten. Sie sollen vom geflohenen König beim Angriff der Araber dorthin gebracht worden sein. Nach der Sichtung der Dokumente durch Experten war klar, dass Panjakent älter ist als bisher bekannt. In Richtung usbekische Grenze, bei Soraz, befinde sich ein ähnliches Ausgrabungsgebiet. In Panjakent sei aber bedeutend mehr ausgegraben als in Soraz.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Basar von Panjakent</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/132_Panjakent/IMG_9368-1024x683.jpg" alt="Am Eingangstor des Basars von Panjakent kann man Teigtaschen und Brot kaufen." class="wp-image-6070" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/132_Panjakent/IMG_9368-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/132_Panjakent/IMG_9368-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/132_Panjakent/IMG_9368-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Am Eingangstor des Basars von Panjakent kann man Teigtaschen und Brot kaufen.</figcaption></figure>



<p>Zum Basar ging ich vor allem, um mir meine letzten Somoni in usbekische Som wechseln zu lassen. Den besten Wechselkurs hier bot die Bank. Ich wechselte Somoni für umgerechnet etwa 20 Franken und erhielt etwas mehr als 188‘000 usbekische Som. In <a href="https://slowtraveltoasia.ch/usbekistan/">Usbekistan</a> könnte ich am Bankomat also wieder Millionär werden.</p>
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