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	<title>Overlander Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<title>Overlander Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Fahrt von Biskek nach Kochkor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2019 17:18:59 +0000</pubDate>
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<p>Mit einem Guide und einem Driver nach Kochkor Die Fahrt nach Kochkor startete mit einer Taxifahrt zur Marshrutka-Station. Dort wurde &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/15/fahrt-von-biskek-nach-kochkor/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Fahrt von Biskek nach Kochkor</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<h4>Mit einem Guide und einem Driver nach Kochkor</h4>



<p>Die Fahrt nach Kochkor startete mit einer Taxifahrt zur Marshrutka-Station. Dort wurde uns von einigen Fahrern die Fahrt für einen hohen Preis angeboten. Plötzlich kam ein englisch sprechender Fahrer und stieg sofort auf unsere Preisvorstellung (250kgs) ein. Im Nu waren wir bei seinem Jeep und unterwegs in Richtung Kochkor. Auf dem Beifahrersitz sass ein jüngerer Mann. Er stellte sich als Guide vor und erklärte uns, dass sie gerade Touristen zurück nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/10/eine-durchgeplante-sowjetstadt-biskek/">Biskek</a> gebracht hätten. </p>



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<p>Sie zeigten uns dann ihre Visitenkarte und fragten, ob wir denn bereits wissen, was wir in Kochkor machen möchten. Ihre Agentur biete nämlich Pferdetrekkings an. Nach der Ankunft erkundigten wir uns über die Konditionen für eine <a href="https://slowtraveltoasia.ch/?p=4729">Dreitagestour mit zwei Tagen Reiten</a>. Die Agentur unserer Fahrer machte uns das beste Angebot. Nun machten wir uns auf zu unserem Hostel.</p>



<h4>Begegnung mit einer Overlanderin aus England &#8230;</h4>



<p>Im Innenhof des Hostels stand ein grosses Motorrad. Daneben sass eine Frau um die dreissig. Sie erzählte uns, wie sie in drei Monaten von England bis hierher nach Kirgistan gefahren war. Leider waren es die letzen Tage ihrer Reise. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/81_Happy_hostel/IMG_6728-1024x683.jpg" alt="Sarah aus Südengland in Kochkor" class="wp-image-5517" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/81_Happy_hostel/IMG_6728-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/81_Happy_hostel/IMG_6728-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/81_Happy_hostel/IMG_6728-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Sarah aus Südengland hinter Ihrem Motorrad</figcaption></figure>



<p>Ihr Motorrad werde von dem österreichischen Motorradproduzenten KTM nach Deutschland gebracht. Dort werde sie es dann später mal abholen. Nach der Reise werde sie als selbständige Unternehmerin mit dem Anbau und dem Verkauf von <a href="http://www.kemloandkemlo.com ">Hochzeits-Blumenschmuck</a> beginnen. Wir wünschen ihr viel Erfolg dabei.</p>



<h4>&#8230; und zwei aus Bern</h4>



<p>Als wir vom Abendessen zurückkehrten, stand hinter dem Hoftor ein roter Toyota mit Berner Kennzeichen. Er gehörte Dagmar und Tobias aus Bern. Das Paar war mit diesem selbst umgebauten Overlander seit April 2019 unterwegs nach Novosibirsk. </p>



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<p>Aussenansicht des Overlander bzw. Dagmar und Tobias beim Kaffee</p>



<p>Später werden sie von Novosibirsk nach Süden verschiffen. Sie erzählten uns von ihrer schönen Zeit in Tajikistan und Iran. Sie hatten im wesentlichen die selbe Route hinter sich, welche wir für die Rückreise geplant haben. Es machte viel Vorfreude ihnen zuzuhören. Von ihren Abenteuern auf dem Weg weit weg von zuhause berichten sie auf ihrem Blog <a href="http://a-way.ch">a-way.ch</a>.</p>



<p><strong>Was für spannende Reisende hast du auf deiner Reise angetroffen? Schreibe gerne unten einen Kommentar.<br></strong></p>
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		<title>Eine fast europäische Stadt in Zentralasien &#8211; Almaty</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/07/eine-fast-europaeische-stadt-in-zentralasien-almaty/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2019 15:39:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
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<p>Zuhause in Almaty Tama hat ein Hostel gefunden, welches sich nicht wie ein Hostel sondern eher wie ein Zuhause anfühlte. &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/07/eine-fast-europaeische-stadt-in-zentralasien-almaty/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Eine fast europäische Stadt in Zentralasien &#8211; Almaty</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<h4>Zuhause in Almaty</h4>



<p>Tama hat ein Hostel gefunden, welches sich nicht wie ein Hostel sondern eher wie ein Zuhause anfühlte. Es ist ein grosszügiges Einfamilienhaus mit Garten. Im Hochparterre befindet sich der Gemeinschaftsbereich. Dieser besteht aus einem Eingangsbereich mit Empfangstisch, einer Wohnküche und einer Lounge mit grosszügigen Fenstern in Richtung Garten. Das Haus bietet drei grosszügige Doppelzimmer und einen Schlafsaal mit acht Betten. Wer keinen Platz mehr findet, darf im Garten zelten. Das Beste war für uns, dass wir endlich wieder mal selber kochen konnten.</p>



<h4>Einkauf in der Shopping Mall</h4>



<p>Almaty bietet in Bezug aufs Einkaufen alles, was wir in Europa als selbstverständlich ansehen. Die Verkaufsfläche ist riesig und bietet von den meisten Produkten eine übermässig grosse Auswahl. Das Einkaufen war dementsprechend eine Qual der Wahl. Endlich gab es wieder mal eingelegte Oliven, Essiggurken, Yoghurt und Baumnüsse. Im Shopping Center gab es auch einen Friseur.  Das war die Gelegenheit die misslungene Frisur der chinesischen Coiffeuse zu korrigieren. Am Abend genossen wir feine Pasta und frischen Salat. Einfach und doch so wunderbar anders. Im Hostel waren einige nette Gäste. Am Besten harmonierte es mit Manuel und Katja, einem unter anderem deutschsprachigen Paar aus Belgien. Sie verstanden sogar Schweizerdeutsch, da sie lange in Zürich gelebt und gearbeitet hatten. Sie waren auch schon länger auf Reisen und so hatten wir uns viel zu erzählen. Wir tauschten uns bis spät in die Nacht über unsere Reiseerfahrungen aus.&nbsp;</p>



<h4>1. August in Zentralasien</h4>



<p>Ausschlafen im Doppelzimmer war wunderbar, kein Programm zu haben auch. Am Abend gingen wir zusammen mit unseren neuen belgischen Freunden fein indisch essen und beschlossen am nächsten Tag zusammen wandern zu gehen. Als gemütlicher Tagesausflug bot sich der Stausee von Almaty an.&nbsp;</p>



<h4>Ausflug zum Almaty See</h4>



<p>Der Almaty See ist ein Stausee. Er dient scheinbar der Trinkwasserversorgung, weshalb baden im See verboten ist. Der See ist unweit&nbsp;eines kirgisisch -kasachischen Grenzübergangs. Dieser ist aber für Ausländer nicht geöffnet. Deshalb wird&nbsp;empfohlen den Pass mitzunehmen. Es besteht&nbsp;nämlich eine gewisse Chance, dass man von Grenzbeamten kontrolliert wird.&nbsp;</p>



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<p>Das Wetter war sehr heiß und der Himmel blau und wolkenlos. Darum liessen wir uns dazu verleiten ohne Regenjacke loszulaufen. Mit einem Stadtbus fuhren wir bis zum Zoo. Dann führte der Weg entlang einer Passstrasse. Leider länger als wir erwartet hatten.&nbsp;Als wir die Abzweigung des Wanderwegs erreichten, war es&nbsp;windig und kühl. Nun waren&nbsp;wir uns nicht mehr sicher, ob wir es noch&nbsp;zu Fuss bis zum See schaffen würden.&nbsp;Daher beschlossen wir es mit Autostopp zu versuchen. Beinahe hätten wir aufgegeben, als es schliesslich doch noch klappte.&nbsp;Zwei Kasachinnen erbarmten sich und nahmen uns mit. Die Strasse führte bis zum Stausee und dann wohl weiter bis zur Grenze. Die Kasachinnen wollten ebenfalls zum See.&nbsp;Oben parkierten&nbsp;sie ihr Auto zwischen den vielen anderen Autos&nbsp;und Bussen, die bereits&nbsp;oberhalb des Sees entlang der Strasse abgestellt waren. Wir bedankten uns herzlich&nbsp;und liefen in Richtung See. </p>



<h4>Angekommen am Almaty Lake</h4>



<p>Die Wiese oberhalb des Sees war voller Menschen. Sogleich wurden wir von ein paar englisch sprechenden Kasachen angesprochen. So wie die meisten, die hier&nbsp;waren, sind&nbsp;auch sie&nbsp;hochgefahren. Sie hatten gerade ein Lehrerfortbildungsseminar. Das Wetter hatte sich wieder etwas aufgehellt. Wir picknickten etwas näher am See als die meisten anderen Touristen. Kaum hatten wir fertig geknabbert, fühlten wir die ersten Regentropfen. Nun war es ein Glück, dass wir mit den Lehrern gespochen hatten. Sie luden uns ein mit ihrem Bus zurück in die Stadt zu fahren.</p>



<h4>Versuch einen zweiten Stempel zu bekommen</h4>



<p>Beim Denkmalpark stiegen wir aus. Dann nahmen wir ein Taxi zur&nbsp;Bevölkerungsbehörde. Denn wir waren nicht&nbsp;sicher, ob wir uns registrieren sollten. Im Hostel ging das Gerücht um, dass man&nbsp;für die problemlose Ausreise unbedingt&nbsp;zwei Stempel im Pass haben sollte. Wir hatten jedoch bei der Einreise nur einen Stempel erhalten. Um auf Nummer sicher zu gehen, wollten wir den zweiten Stempel holen gehen bzw. nachfragen, ob wir den brauchen würden. Es stellte sich heraus, dass die Schweiz auf einer Liste von 41 Ländern steht, die sich nicht registrieren müssen. Zur Sicherheit machten wir von dem Gesetz mit dieser Liste ein Foto.&nbsp;</p>



<h4>Das Zentrum von Almaty</h4>



<p>Almaty verfügt wie die meisten sowjetischen Städte nicht über ein klares Stadtzentrum. Gelegenheit zum Flanieren bietet allerdings die eine lang gezogene Fussgängerzone. Einblick in die Musik-Kultur der Welt bietet die Instrumentensammlung des Instrumentenmuseums&nbsp;unweit des Doms und Kriegsdenkmals. Wir verstanden allerdings trotz englischer Beschriftung nicht, wie die Vitrinen geordnet waren. Es schien weder nach Jahrhundert, noch nach Instrumententyp noch nach irgend einer anderen Logik geordnet zu sein.&nbsp;</p>



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<p>Im Park beim Dom entdeckten wir einen kleinen gedeckten Unterstand in dem etwa ein Dutzend Männer Schach spielten.&nbsp;</p>



<h4>Almaty von oben &#8211; Kok Tobe</h4>



<p>Gegen Abend besuchten wir eine&nbsp;Yoga Klasse&nbsp;und gingen zum Sonnenuntergang auf den Hausberg von Almaty, den Kok Tobe.</p>



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<h4>Schreiben auf dem Sofa&nbsp;und einiges in der Stadt erledigen</h4>



<p>Während den nächsten&nbsp;vierTagen war Dominique&nbsp;vor allem&nbsp;mit Blogtext schreiben beschäftigt. Es galt die Stichworte aus Kambodscha, Laos und China zu vertexten.&nbsp;Tama holte ihre Lieblingsserien nach, die sie in China nicht hatte schauen können. Zur Abwechslung besuchten wir eine internationale Klinik, um einen Checkup hinter uns zu bringen. Beim ersten Besuch fand die Untersuchung statt, beim zweiten Besuch wurden die Untersuchungsresultate kommuniziert. Das ganze kostete zehn mal weniger als ein Arztbesuch in der Schweiz. Ansonsten suchten wir in den Outdoorshops vergebens eine Isomatte in der&nbsp;Grösse unseres Zeltbodens.&nbsp;Falls man sein Handy reparieren muss in Almaty: Im Kinogebäude in der Fussgängerzone gibt es einen riesigen Telefon-Reparier- und Zubehör-Markt. Dort liess Dominique bei seinem Telefon super günstig sein Display, Batterie und Ein-Aus Knopf ersetzen.</p>



<h4>Auch Langzeitgäste gehen mal weiter</h4>



<p>Wir fühlten uns im Hostel schon wie zuhause. Nach zwei Nächten im Doppelzimmer wechselten wir vom Luxus wieder in unser Zelt in den Garten. Der Besitzer des Hostels ging tagsüber seiner regulären Arbeit nach. Darum kam eine Receptionistin ins Haus. Diese hatte diese Woche  Geburtstag. Sie lud alle Gäste zu Kuchen und Kaffee ein. Während unserer Woche in Almaty lernten wir viele Reisende kennen, welche auch über Land auf dem Landweg aus Europa auf der Seidenstrasse gekommen waren. Eines Tages kam zum Beispiel ein Neuenburger namens Renault mit seinem Pickup-Jeep mit Camper-Aufbau und ein italienisch-französisches Paar mit einem Lastwagen mit Campingcontainer. Diese Overlander erzählten spannende Geschichten vom Formularkrieg für die Einreise nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/china/">China</a>, um durch das Tibet nach Nepal fahren zu können. Die Woche verflog schnell und bald packten wir unsere sieben Sachen und machten uns bereit für die Weiterreise nach Biskek in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/kirgistan/">Kirgistan</a>.</p>
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