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	<title>Mauer Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Mauer Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Kurz nach Signagi via Tiflis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Nov 2019 21:26:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Georgien]]></category>
		<category><![CDATA[Mauer]]></category>
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<p>Georgien in Stichworten (Teil 6 von 7)Frühmorgens gefriergetrocknete Wäsche abgenommen, packen und ab zum Bus (Tagesziel Signagi), geplante Abfahrt 7:00. &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/17/kurz-nach-signagi-via-tiflis/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Kurz nach Signagi via Tiflis</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/11/05/georgien-in-stichworten/">Georgien in Stichworten</a> (Teil 6 von 7)<br>Frühmorgens gefriergetrocknete Wäsche abgenommen, packen und ab zum Bus (Tagesziel Signagi),  geplante Abfahrt 7:00. An Busstation war niemand und kein Bus. Offenbar fährt Bus erst um acht. Schliesslich fuhr Marshrutka nach Tiflis erst um neun. Unterwegs: wilde Pferde überqueren Strasse, grosse Schafherde auf der Strasse. 11:15 Ankunft am Bus-Bahnhof von Tiflis. </p>



<h4>Kurze Pause im Schwefelbad von Tiflis</h4>



<p>Im Zentrum von Tiflis befinden sich die Schwefelbäder. Wir waren im guli&#8217;s siren pool. Mit Metro zu Hauptbahnhof, Ticket für Nachtzug nach Jerewan gekauft, weiter zum Busbahnhof Samgori: letzte Marshrutka nach Signagi fährt um 15 Uhr. Zuerst Mini-Sitz im Gang bekommen, später normale Sitze frei.</p>



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<h4>Ein Wintertag in Signagi</h4>



<p>Signagi ist ein Sommerort, jetzt kalt und trüb. Feines warmes Essen in Stations-Restaurant mit mässiger Playback „Live“ Musik. Bereits im Dunkeln Gästehaus erreicht, Zimmer kalt. Stadtbummel, Verkäufer begannen Markt aufzubauen, Entdeckung einer Mauer: sieht aus wie <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/05/eine-alte-verteidigungslinie-die-chinesische-mauer/">chinesische Mauer</a>, Aussicht auf Kirchen und Stadt, Alter Mann bot sein Fernglas an und wollte später Geld dafür. Besuch Souvenirshop in Museum. </p>



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<h4>Zurück nach Tiflis</h4>



<p>Mittagessen in leerem Restaurant, um 14 Uhr fuhr keine Marshrutka. Kauf einer Fahrkarte für 16 Uhr, warten im Stationsrestaurant. Einige Sitze im Bus waren reserviert, später jedoch frei. Ankunft bei Sonnenuntergang in Tiflis. Gemeinsames Essen mit Freunden (Cyril und Adrien aus Frankreich und <a href="https://www.couchsurfing.com/people/tekla-nasyidashvili" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tekla</a> aus Tiflis) in Imbissbude am Bahnhof. Tekla schenkte uns eine Flasche selbstgegorenen Wein von ihrem Grossvater.</p>



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		<title>Die ersten Tage in Baku</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2019 17:47:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Baku]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher-Tauschecke]]></category>
		<category><![CDATA[Couchsurfing]]></category>
		<category><![CDATA[Eurovision Song Contest]]></category>
		<category><![CDATA[Mauer]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtleben]]></category>
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<p>Am späten Nachmittag zog ich los, um Baku zu erkunden. Zuerst kaufte ich mir eine lokale SIM von Azercell. Als &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/18/die-ersten-tage-baku/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Die ersten Tage in Baku</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Am späten Nachmittag  zog ich los, um Baku zu erkunden. Zuerst kaufte ich mir eine lokale SIM von Azercell. Als ich online war, sah ich, dass mir in der Zwischenzeit ein weiterer Couchsurfing Host geschrieben hatte. Er wies mich auf eine kostenlose Filmvorführung hin und schickte mir einen weiteren Hinweis. In einer Bar sei heute Abend eine Jam-Session. Nach einem Abendessen in einem türkischen Restaurant, suchte ich die Jam Session Bar namens Arteground Baku auf. </p>



<h4>Eine Azerbeijanerin aus Nakhchivan</h4>



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<p>Dort machte ich Bekanntschaft mit zwei Aserbaidschanerinnen. Die eine sprach gut English. Sie sei in der Stadt Nakhchivan aufgewachsen. Seit dem Krieg zwischen Aserbaidschan und Armenien ist diese Stadt und ein grosses umliegendes Stück Land, von Aserbaidschan abgeschnitten. Um in ihre Heimatstadt zu reisen, muss sie den Umweg über Iran machen. Die live Musik in der Bar war schön und die Stimmung entspannt. Lange vor elf Uhr versabschiedeten sich die zwei Damen wieder. Ich blieb bis die Musiker ihre Instrumente zusammen packten.</p>



<h4>Besuch der Altstadt</h4>



<p>Die Innenstadt mit vielen Flanierzonen mit Sitzbänken, lud mich erneut zum Verweilen ein. Die Strassen waren alle neu und sauber. Zwischen all den Porsche Cayenne, Mercedes und Audis fühlte ich mich zeitweise fast in Zürich. Die Randsteine der Gehsteige waren durchgehend beinahe so hoch, wie an den hindernisfrei sanierten Zürcher Tramhaltestellen. Die Trottoirs allerdings wurden scheinbar vergessen. Vielleicht sind diese in der Verantwortung der Gebäudeeigentümer? Jedenfalls wechselte das Niveau hinter den hohen Randsteinen dauernd und war selten gleich hoch wie die Randsteine. Unachtsame Fussgänger, die sich in Sicherheit wähnen, könnten hier böse stolpern. In der Altstadt war alles sauber mit Pflastersteinen ausgelegt. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/18/die-ersten-tage-baku/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Am Strassenrand sah ich zwei Männer ein Brettspiel spielen. Ich fragte sie mit der Translator app, wie das Spiel heisst. Oyunun adı nədir? Sie sagten sowas wie „tscheschbesch nard“. Später besuchte ich das Stadtmuseum. Es zeigte nebst den üblichen Tontöpfen, Kleider und Instrumenten auch eine moderne Kunstausstellung. Vor dem Museum war ein Stück schreckliche Geschichte sichtbar. In der Mauer waren noch die Schusslöcher einer Exekution zu sehen. Ich freute mich über die Granatäpfel im Hof und schlenderte dann durch die schmalen Gassen der Altstadt zum berühmten Maiden Turm, während ich mit einer Freundin telefonierte. </p>



<h4>Ein Bier in der &#8220;Crazzy Bear&#8221; Bar</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/165_Baku_night_live/IMG_0905.jpg" alt="" class="wp-image-7555" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/165_Baku_night_live/IMG_0905.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/165_Baku_night_live/IMG_0905-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/165_Baku_night_live/IMG_0905-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/165_Baku_night_live/IMG_0905-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Wandposter in der Bar Crazzy Bear.</figcaption></figure>



<p>Am Abend traf ich in der Bierbar Crazzy Bear meinen Couchsurfing Kontakt. Er hatte noch einige andere Couchsurfer eingeladen. Es stellte sich heraus, dass wir an einer Internations Veransaltung waren. Auf der Bühne stand eine Sängerin, die Playback Lieder bei zu hohem Volumen wiedergab. Die <a href="https://www.internations.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Internations (öffnet in neuem Tab)">Internations</a> Organisatorin wünschte sich, dass alle mittanzen. Die Musik reizte uns jedoch überhaupt nicht dazu. </p>



<h4>Ein Club mit kostenlosem Buffet &#8211; ROOM</h4>



<p>Kurz nach Mitternacht wollte mir mein Kontakt noch den Club ROOM zeigen. Dort gebe es immer montags und mittwochs ein kostenloses Buffet. Der Club war ziemlich voll. Am Buffet gab es noch die kalten Resten eines einst grosszügigen Buffets. Für einen Mitternachtssnack war es gerade recht. Die Stimmung im Club war nicht sehr ausgelassen, die Musik mässig. Ich unterhielt mich kurz mit einem jungen Mann, welcher bei einer Ölfirma arbeitete. Er beschwerte sich, dass man auf Tinder nur Escortdamen finde. Dann zeigte er auf drei Damen im Club, welche ebenfalls Escortdamen seien. Als ich mein Bier leer hatte, verabschiedete ich mich und spazierte zurück ins Hostel.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/165_Baku_night_live/IMG_0908.jpg" alt="" class="wp-image-7557" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/165_Baku_night_live/IMG_0908.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/165_Baku_night_live/IMG_0908-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/165_Baku_night_live/IMG_0908-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/165_Baku_night_live/IMG_0908-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Nachtleben von Baku, hier vor dem Club ROOM.</figcaption></figure>



<h4>Ein Zuhause in Baku</h4>



<p>Ich hatte mit meinem Kontakt abgemacht, die nächste Zeit bei ihm zu übernachten. Er bat mich vor elf Uhr bei ihm aufzutauchen. Ich machte mich also früh auf den Weg. Meine Wanderschuhe hatte ich aussen an meinen Rucksack gebunden. Als ich aus der Metro ausstieg, stellte ich fest, dass ich einen Wanderschuh verloren hatte. Es würde mir ja wohl kaum jemand in der Metro einen Schuh gestohlen haben. Ich fuhr den ganzen Weg zurück und versuchte mich zu erinnern, wo ich wohl genau entlang gelaufen war. Mein Blick schweifte fortlaufend hin und her. Zwischen zwei geparkten Autos gegenüber der Metrostation fand ich schliesslich meinen Wanderschuh wieder. Nun war ich sehr erleichtert. Der Couchsurfing Kontakt empfing mich mit einem Schmunzeln und zeigte mir dann wo ich schlafen dürfe. </p>



<h4>Von der Miete leben</h4>



<p>Das Zimmer und das Wohnzimmer waren voll mit alten Büchern von seinem Vater. Dieser sei Professor für Metallurgie gewesen. Rovshan wohnt in einem Haus mit seinem Bruder. Auf dem gleichen Grundstück befinden sich noch ein weiteres kleines und ein grosses Haus. Beide sehen noch nicht ganz fertig gebaut aus. Er sei „Landlord“ und vermiete kleine Wohnungen an Familien und Einzelpersonen. Er zählte kurz nach. Dann sagte er: &#8220;Es wohnen knapp 40 Personen auf seinem Grundstück.&#8221; Sein Vater habe mit dem Bau des zweiten Hauses angefangen und jedes Jahr eine Wohnung dazu gebaut. Er sei nun daran diese zu renovieren. Von der Miete könne er gerade leben. Später wolle er dann noch ein weiteres Stockwerk bauen. </p>



<h4>Baku ist nicht gleich Baku</h4>



<p>Am Nachmittag half ich ihm beim Aufräumen einer kleinen Renovationsbaustelle. Zudem wischten wir den Strassenrand entlang seines Grundstücks. Es kam eine ganze Schubkarre voll Abfall und Dreck zusammen. In diesem Stadtteil sah es definitiv nicht mehr so aus wie in Zürich. Die Strasse war löchrig und dreckig. Dank seiner Einladung hatte ich nun ein realistischeres Bild von Baku und dem Leben der Menschen hier. Darüber war ich froh.</p>



<h4>Zu Gast bei zwei Brüdern</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/166_Baku_new_center/IMG_0922.jpg" alt="" class="wp-image-7566" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/166_Baku_new_center/IMG_0922.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/166_Baku_new_center/IMG_0922-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/166_Baku_new_center/IMG_0922-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/166_Baku_new_center/IMG_0922-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Auf der Terrasse bei Rovshan und seinem Bruder zuhause.</figcaption></figure>



<p>Beim Frühstück lernte ich Rovshan etwas besser kennen. Sein jüngerer Bruder allerdings grüsste mich kaum und verkroch sich immer in seinem Zimmer. Rovshan entschuldigte sich dafür. Vielleicht müsse er bald mit Couchsurfing aufhören. Sein Bruder möge es nicht, dass er immer Gäste habe. Rovshan jedoch genoss die Gemeinschaft offenbar. Während meines Aufenthalts bot er weiteren 5 Gästen seine Gastfreundschaft an. Nicht alle jedoch nahmen seine Einladung an. Nach Besichtigung der einfachen Räumlichkeiten, verabschiedete sich zum Beispiel ein Paar, das mit dem Motorrad unterwegs war.</p>



<h4>Ein politisch aktiver Gastgeber</h4>



<p>Aserbaidschan ist, wie es mein Gastgeber nennt eine Präsidialdiktatur. Er selber war lange Mitglied der Oppositionspartei. Inzwischen sei er aber ausgetreten. Die Personen an der Spitze der Oppositionspartei seien auch korrupt und würden nicht mehr echte Opposition machen wollen. Eine international bekannte Anekdote ist der Eurovision Song Contest ESC. Dieser wurde 2011 in Baku ausgetragen. Dafür war in Baku extra ein Stadion gebaut worden. Als der Song des Nachbarlandes Armenien an der Reihe war, wurde er im aserbaidschanischen Staatsfernsehen stumm geschaltet. Aus Protest gab Rovshan seine Stimme Armenien. Einige Monate später wurde er dafür festgenommen. In ganz Aserbaidschan stimmten 43 Personen für Armenien. Diese beiden Reportagen von <a href="https://youtu.be/cBcPX7hWbmc">BBC</a> und <a href="https://youtu.be/SE0HmRCSkG8">Radio Liberty</a> zeigen Rovshan bei Interviews zu diesem Vorfall.</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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</div><figcaption>Die Reportage mit Rovshan von BBC zum Vorfall in Aserbaidschan nach dem Eurovision Song Contest 2011.</figcaption></figure>



<h4>Eine unfertige Bücher-Tauschecke</h4>



<p>Rovshan hat viele Bücher von seinem Vater, die er eigentlich mal loswerden möchte. In der Mauer an der Strasse gibt es eine etwas zurück versetzte Nische. Dort könnte man einen Büchertausch einrichten. Dies schlug ich Rovshan eher im Spass vor. Er nahm es jedoch ernst. Ich dürfe gerne damit loslegen. Bald war ich mit Zement mischen und Backsteinen tragen beschäftigt. Dann holte ich ein noch intaktes Fenster aus seinem Schrottlager. Der Tag ging allerdings zu Ende, bevor das Projekt beendet war. Schliesslich fehlte es an den nötigen Schrauben und Dübeln. Vielleicht steht der Fensterrahmen immer noch in der Nische.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/166_Baku_new_center/IMG_0955.jpg" alt="" class="wp-image-7569" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/166_Baku_new_center/IMG_0955.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/166_Baku_new_center/IMG_0955-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/166_Baku_new_center/IMG_0955-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/166_Baku_new_center/IMG_0955-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Rovshan neben der unfertigen Bücher-Tauschecke am Strassenrand neben seinem Grundstück.</figcaption></figure>



<h4>Pup Crowl mit Rovshan, einem Saudi und einer Iranerin</h4>



<p>Am Abend machten wir uns bereit fürs Stadtzentrum. Während ich bereits in die Jam-Session Bar ging, wartete Rovshan noch auf eine Couchsurferin aus Iran. Im Artground Baku traf ich wieder die Azerbeijanerin aus der Stadt&nbsp;Nakhchivan&nbsp;an. Diesmal mit ihrer Arbeitskollegin, deren Freund und dessen Kumpel. Heute war die Musik etwas gewöhnungsbedürftiger und weniger fetzig. Darum verabschiedete sich das Trüppchen bald wieder. Als Rovshan und die iranische Soodeh eintrafen, waren die anderen bereits wieder weg. An diesem Abend entpuppte sich Rovshan als ausgezeichneter Bar Kenner. Wir zogen weiter ins Phoenix und Finnegans. Unterwegs trafen wir den Saudi. Im Finnegans spielte eine Hardrock Band. Zum Schluss&nbsp;wollte Rovshan noch&nbsp;ins&nbsp;Irish Pub und der Saudi insistierte darauf, uns noch zwei Runden Bier zu spendieren. Für den Heimweg bestellte uns Rovshan ein Yandex-Taxi.&nbsp;</p>
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		<title>Das Disneyland von Usbekistan &#8211; Khiva</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/03/das-disneyland-von-usbekistan-khiva/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2019 18:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
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<p>Kaum war ich aufgestanden, brachte mir die Betreiberin des HostelsFrühstück. Dieses war säuberlich portioniert. Jeder Gast erhielt zwei Spiegeleier mit &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/03/das-disneyland-von-usbekistan-khiva/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Das Disneyland von Usbekistan &#8211; Khiva</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Kaum war ich aufgestanden, brachte mir die Betreiberin des HostelsFrühstück. Dieses war säuberlich portioniert. Jeder Gast erhielt zwei Spiegeleier mit einem Viertel Würstchen. Dazu gab es zwei Scheiben Käse, Wurst, Weissbrot und dunkles Brot, sowie zwei verschiedene Kekse und zwei eingelegte süsse Feigen mit einer kleinen Schale Schlagrahm und einen Krug Tee und eine Tasse Kaffee. So geht das in Khiva.</p>



<h4>Zwei Tage hinter den Stadtmauern von Khiva&#8217;s Altstadt</h4>



<p>Nach einer Weile Blog schreiben und Fotos aussortieren, machte ich mich am Nachmittag auf, um  die Altstadt zu besichtigen. Beim Tor stieg ich auf die Stadtmauer. Leider war es nicht möglich, auf der Stadtmauer um die ganze Altstadt zu gehen. Nach etwa einem Viertel der Strecke musste ich umdrehen. Ein an die Stadtmauer von Khiva&#8217;s Altstadt gebautes Gebäude versperrte den Weg.</p>



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<h4>Eine neue Altstadt entsteht</h4>



<p>Zurück beim Stadttor, schlenderte ich gemütlich eine Runde durch die Altstadt. Vereinzelt sah ich einige europäische Touristen. Hie und da hörte ich Deutsch und Schweizerdeutsch. Vor einer Moschee machte ich Halt. Das Geländer davor war mit chinesischen Baustellenschildern markiert. Die ganze Fassade war neu verputzt. Auf dem Vorplatz waren neben Sandhaufen grosse Stellwände platziert. Sie erklärten in usbekischer und chinesischer Sprache die Zusammenarbeit der beiden Länder bei der Restaurierung der Kulturdenkmäler von Khiva.</p>



<h4>Souvenirstände ohne Ende</h4>



<p>Als ich mich durch eine Gasse im Zentrum der Altstadt näherte, wurden die leeren Strassen farbig. Links und rechts war nun ein Souvenirstand neben dem andern aufgereiht. Unweit des Hostels wurde ein Teil der alten Stadtmauer neu gebaut. Die meisten Häuser hatten einen ganz flachen Lehmputz. An einigen Fassaden waren die Klimageräte in Holzkisten versteckt.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/150_Khiva_Tag1/IMG_9924.jpg" alt="Souvenirläden hinter Khiva's Altstadt Stadtmauer" class="wp-image-7346" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/150_Khiva_Tag1/IMG_9924.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/150_Khiva_Tag1/IMG_9924-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/150_Khiva_Tag1/IMG_9924-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/150_Khiva_Tag1/IMG_9924-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Souvenirläden vor dem unvollendeten Minaret.</figcaption></figure>



<h4>Sonnenuntergang auf der Dachterrasse des Restaurant Terassa&nbsp;</h4>



<p>Für den Sonnenuntergang gehen die meisten Touristen auf den Wachturm. Ein ebenso schöner Ausblick hat man auf der Dachterrasse des Restaurant Terassa. Hier wird man zudem kulinarisch hervorragend versorgt. Sobald die Sonne weg ist, wird es zwar kalt. Die Farben des Himmels über Khiva in Kombination mit der historischen Kulisse bieten eine wunderbare Gelegenheit zum Fotografieren.</p>



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<h4>Ausblick vom höchsten Minarett der Stadt</h4>



<p>Wer sich am Vortag ein Ticket für das Minarett besorgt, kann ab acht Uhr direkt nach Öffnung im Minarett die 128 grossen Stufen emporsteigen. Von oben hat man eine Aussicht weit über die Altstadt von Khiva hinaus.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/151_Khiva_Tag2/IMG_9970.jpg" alt="Blick von einem Minaret auf Khiva's Altstadt mit Stadtmauer" class="wp-image-7361" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/151_Khiva_Tag2/IMG_9970.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/151_Khiva_Tag2/IMG_9970-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/151_Khiva_Tag2/IMG_9970-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/151_Khiva_Tag2/IMG_9970-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>In der Bildmitte sieht man den Friedhof innerhalb der Stadtmauern.</figcaption></figure>



<p>In einer Ecke der Stadt entdeckte ich von oben einen Friedhof. Diesen besichtigte ich am Nachmittag. Scheinbar wurden hier die Toten innerhalb der Stadtmauer beerdigt und feinsäuberlich eingemauert. Am nächsten Morgen machte ich spontan einen Ausflug nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/06/ausflug-in-die-hauptstadt-taschkent/">Taschkent</a>.</p>
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		<title>Zur wilden Mauer &#8211; Mutianyu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 12:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Beijing]]></category>
		<category><![CDATA[Bus]]></category>
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<p>Was wäre ein Aufenthalt in China ohne die chinesische Mauer besucht zu haben. Diese ist aber unendlich lange. Darum gibt &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/03/05/zur-wilden-mauer-mutianyu/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Zur wilden Mauer &#8211; Mutianyu</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Was wäre ein Aufenthalt in <a href="http://slowtraveltoasia.ch/category/china/">China</a> ohne die chinesische Mauer besucht zu haben. Diese ist aber unendlich lange. Darum gibt es unzählige Orte, welche als Ausgangspunkt für deren Besichtigung dienen. Das Bauwerk von einst ist nicht mehr überall gleich schön. Tourismus ist in China schon länger ein Massenphänomen. Einige Abschnitte der Mauer wurden umfangreich restauriert, respektive teilweise wahrscheinlich fast komplett neu nachgebaut. Die übrigen noch sichtbaren Abschnitte werden als wilde Mauer bezeichnet und deutlich weniger frequentiert. Wir wollten uns eine&nbsp;etwas weniger&nbsp;touristische Variante&nbsp;gönnen und zur wilden Mauer in Mutianyu gehen.</p>



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<h4><strong>Wahl des Besichtigungsortes und recherchieren der Anreise</strong></h4>



<p>Die Herausforderung war einen Weg mit dem ÖV zu einem wilden Abschnitt der Mauer zu finden. Dies war zusätzlich schwierig, da wir lieber am gleichen Tag nach Beijing zurückfahren wollten. Wir hatten uns online viel zu den alternativen Orten für Mauer-Abenteuer angelesen. </p>



<p>Zu unserem ausgewählten Lieblingsabschnitt gab es jedoch keine ÖV-Verbindung, welche eine Rückreise am selben Tag ermöglicht hätte. Für einen Privatfahrer hätten wir beinahe das zehnfache der ÖV Variante aufgeworfen. Darum entschieden wir uns dann für einen näher gelegenen restaurierten Abschnitt. Dieser ist günstig und zuverlässig ganztägig mit dem ÖV und Shuttle-Taxi erreichbar.&nbsp;Zur wilden Mauer in Mutianyu gelangt man mit dem Bus und einem Shuttle. Mutianyu  liegt etwas weiter&nbsp;ausserhalb des Zentrums (etwa 70 km) aber immer noch offiziell&nbsp;im Distrikt  von Beijing. Dort sind wir dann so weit gewandert bis wir vom restaurierten Teil der Mauer zur wilden Mauer von Mutianyu kamen.&nbsp;Das war eindrücklich.&nbsp;Aber alles schön der Reihe nach.</p>



<h4><strong>Anreise nach Mutianyu</strong></h4>



<p>Wir wussten, dass es einen regulären Expressbus gibt. Dessen Abfahrtsort zu finden, war aber etwas tückischer als gedacht. Der&nbsp;Expressbus fuhr nicht am regulären Bushalt&nbsp;an der Strasse, sondern in einem versteckten Busbahnhof in einem Gebäude nahe der Bushaltestelle. Die Fahrt mit dem Bus war bequem und grösstenteils auf der Autobahn.&nbsp;An einem Halt unterwegs stieg ein Mann ein, welcher uns fragte, ob wir zur Mauer nach&nbsp;Mutianyu wollten. </p>



<p>Als wir bejahten, bat er uns jetzt auszusteigen und ihm zu folgen. Draussen zeigte er uns die Touristen-Prospekte des Besichtigungsortes und nannte einen ziemlich vernünftigen Fahrpreis. Er trug ein Jäckchen, welches mit Beijing Transport bedruckt war. Sein Van sah  aber mehr nach Taxi aus. Als wir am Eingangstor der sogenannten „sceenic area“ ankamen, bot er uns an, auf uns zu warten.&nbsp;Er würde uns wieder zur Busstation zurück bringen. </p>



<p>Dieses Angebot nahmen wir mit Erstaunen und etwas Widerwillen an. Irgendwie fühlte es sich&nbsp;etwas stressig an, wenn jemand darauf wartet, dass man zurück kommt. Darum vereinbarten wir, dass wir ihm via WeChat eine halbe Stunde vorher schreiben würden. Wir dachten, dass er bestimmt wieder zur Busstation fahren würde um weitere Touristen abzufangen.</p>



<h4><strong>Ankunft in Mutianyu</strong></h4>



<p>Das Eingangsportal und die Eingangshalle schien zuerst völlig überdimensioniert. Erst als wir den leeren Car-Parkplatz daneben sahen, ahnten wir, was hier zur Hauptsaison los sein könnte. Die Eingangshalle schien wie ein leerer Wartesaal  eines Provinzbahnhofes. Es gab Toiletten, separate Schalter für Reiseführer und für Einzelpersonen, einen Souvenir-Shop und ein  Ausstellungsteil einem Museum ähnlich . </p>



<p>An der Scheibe des Schalters war ein mit englischen Wörtern bedrucktes Stück Papier angeklebt. Diesem war zu entnehmen, dass der Betrieb der Gondelbahn eingestellt war. Wir waren beruhigt, dass auch hier Revisionsarbeiten durchgeführt werden. Alternativ führte eine Sesselbahn zu einem etwas tiefer gelegenen Wachturm des restaurierten Mauerabschnitts. </p>



<p>An der Endstation der Sesselbahn angekommen, gönnten wir uns eine kurze Pause, um uns umzuschauen und zu entscheiden, ob wir der Mauer rechts oder links folgen sollten. Rechts führte anscheinend zuerst steil nach unten und dann wohl in eine Sackgasse. Links führte zur Gondelbahnbergstation und vielleicht noch weiter. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/10_3_Mauer/IMG_6612-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3360" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/10_3_Mauer/IMG_6612-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/10_3_Mauer/IMG_6612-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/10_3_Mauer/IMG_6612-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Rodelbahn vom Sessellift aus fotografiert.</figcaption></figure>



<p>Am Ticketschalter wurden uns gleich 3 Tickets und eine Versicherung angeboten: Park-Eintritt, Transportticket zur Sesselbahn, Beförderungsschein für die Sesselbahn mit oder ohne Option für Rückfahrt auf Sessel oder Rodelbahn und Reiserisikoversicherung. Wir beschlossen uns den Aufstieg zur Mauer zu ersparen und unsere Energie lieber für das Wandern auf der Mauer zu reservieren.</p>



<h4><strong>Flanieren auf der Mauer</strong></h4>



<p>Kurz vor der Gondelbahnbergstation hörten wir plötzlich schweizerdeutsche Satzfragmente. Das Schweizer Paar in den späten Sechziger, war uns offenbar im Expresstempo auf den Fersen. Sie flogen nach Moskau, tuckerten von dort mit der Transib ohne Halt durch Russland und die Mongolei und hatten nun 3 Tage in Beijing vor ihrem Rückflug nach Zürich. Ab dieser Beschreibung wurde uns fast schwindlig. Die beiden waren nun seit 30 Minuten auf der Mauer und meinten, nun hätten Sie es gesehen. Wir verabschiedeten uns freundlich und gingen weiter.</p>



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</div><figcaption>Musikalischer Anblick eines restaurierten Stück Mauer.</figcaption></figure>



<p>Das restaurierte Stück Mauer zog sich ziemlich lange hin. Wir liefen von Wachturm zu Wachturm bis wir schliesslich beim scheinbar letzten zugänglichen  angelangt waren. Dort machten wir Halt und waren etwas enttäuscht, dass es hier nicht mehr weiter gehen sollte. Doch vereinzelt kamen trotzdem Touristen von weiter oben herunter gekraxelt. So beschlossen wir auch über die kleine Mauer zu klettern und weiter zu gehen.</p>



<h4><strong>Wandern auf der wilden Mauer</strong> bei <strong>Mutianyu</strong></h4>



<p>Nach weiteren zwei Wachtürmen war nun hier und dort der eine oder andere Stein etwas schief, die Treppenstufen nicht mehr gerade und die Schiessscharten zum Teil nicht mehr vorhanden. Je weiter wir gingen, desto mehr war die Mauer zerfallen und von Gras, Sträuchern und kleinen Bäumen überwachsen. Der Fussweg schlängelte sich dazwischen weiter auf der Mauer, bzw. der Wasserscheide. Zudem waren Selfie-Touristen hier weniger oft anzutreffen. </p>



<p>Wir freuten uns, dass wir es nun doch noch auf einen wilden Teil der Mauer geschafft hatten und wanderten etwa noch eine Stunde weiter. Am höchsten Turm angekommen, genossen wir die Aussicht und machten uns dann auf den Rückweg. Denn um 16:30 wollten wir die letzen Schlitten der Rodelbahn erwischen. Auf dem Rückweg sammelten wir noch PET Flaschen auf. Ein Chinese liess sich durch uns zur gleichen Aktivität motivieren. Weiter unten halfen wir einer Gruppe verzweifelter Amerikaner deren Flasche Rotwein zu öffnen. Das Hotel hatte nämlich vergessen ihnen einen Zapfenzieher mitzugeben. So konnten wir mit unserem Schweizer Taschenmesser grosse Freude bereiten. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/10_3_Mauer/IMG_6720-1024x683.jpg" alt="Anstossen auf dem restaurierten Mauer auf dem Weg zur wilden Mauer in Mutianyu" class="wp-image-3368" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/10_3_Mauer/IMG_6720-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/10_3_Mauer/IMG_6720-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/10_3_Mauer/IMG_6720-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Endlich ist die Weinflasche geöffnet. Drei Touristen freuen sich über den Dienst eines Sackmessers.</figcaption></figure>



<p>Weniger Freude, hatte offenbar unser „Taxi“ Fahrer. Er hatte uns jedenfalls schon mehrmals geschrieben und gefragt, wo wir denn seien. Anscheinend haben wir deutlich länger gebraucht als er sich dachte. Er hatte wohl unsere Wanderfreude deutlich unterschätzt und tatsächlich die ganze Zeit auf uns gewartet. Wir wollten ihn nicht noch länger auf die Folter spannen. Darum rodelten wir etwas früher runter und liessen uns das Abendessen von einem Restaurant im grossen Touristen-Eingangsdorf in unsere Tupper einfüllen.</p>



<p><strong>Auf welchen Mauerstück warst du zu Besuch? Schreibe gerne unten einen Kommentar.</strong></p>
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