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	<title>UNESCO Weltkulturerbe Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>UNESCO Weltkulturerbe Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Eine Stadt voller restaurierter Sehenswürdigkeiten &#8211; Samarkand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2019 18:31:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
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<p>Samarkand war definitiv touristisch. Ein volles Hostel hatte ich schon ewig nicht mehr angetroffen, vor allem nicht in Tadschikistan. Ein &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/26/eine-stadt-voller-restaurierter-sehenswuerdigkeiten-samarkand/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Eine Stadt voller restaurierter Sehenswürdigkeiten &#8211; Samarkand</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Samarkand war definitiv touristisch. Ein volles Hostel hatte ich schon ewig nicht mehr angetroffen, vor allem nicht in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/tadschikistan/">Tadschikistan</a>. Ein Passant brachte mich zum nächsten. Es war ganz versteckt in einer Seitenstrasse hinter einem niederen Tor. Die Zimmer waren um einen zweistöckigen Laubengang angeordnet. Nach etwa einer Stunde kam der Sohn der Inhaberin und fragte mich, ob ich aus Schweden sei. Ich zeigte ihm meinen Schweizer Pass. Sein Gesichtsausdruck änderte sich. </p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-spontan-angekommen-in-samarkand">Spontan angekommen in Samarkand</h4>



<p>Das Zimmer sei von schwedischen Reisenden gebucht. Seine Mutter hätte wohl etwas verwechselt. Ich müsse entschuldigen. Er könne mir ein Zimmer im Erdgeschoss zeigen. Ansonsten helfe er mir bei der Suche eines Zimmers in einem anderen Hotel. Jetzt bereute ich erstmals nicht online gebucht oder reserviert zu haben. Das Zimmer war in Ordnung für eine Nacht. Das Internet war aber so langsam, dass das Hochladen von Fotos erneut scheiterte. Nun fragte ich drei Reisebekannte um Rat. Zwei der drei Empfehlungen fielen gleich aus: Trip.Le Hostel sei „the place to go“ in Samarkand.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-die-tour-von-bankomat-zu-bankomat">Die Tour von Bankomat zu Bankomat</h4>



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<p>Der Standort des empfohlenen Hostel war nur zehn Minuten Fussmarsch entfernt. Dort waren die kunterbunt internationalen Gäste gerade beim Frühstück. Anhand des Frühstückstischs wusste ich, dass ich am richtigen Ort angekommen war. Am Vortag hatte ich vergebens einen funktionierenden Bankomaten in Samarkand  gesucht. Darum fragte ich beim Checkin den netten jungen&nbsp;Receptionist&nbsp;um Rat. Er meinte im Hotel Plaza müsste ich einen Bankomaten finden der ausländische Karten akzeptiert. Somit lief ich nun quer durch die Innenstadt. Auf dem Weg entdeckte ich die Ruinen des Kaksaray Palast.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" fetchpriority="high" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9396.jpg" alt="" class="wp-image-7204" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9396.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9396-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9396-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9396-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Ruinen des Kaksaray Palasts.</figcaption></figure>



<p>Vor dem pompösen Plaza Hotel von Samarkand brummten zwei grosse Reisecars. In der Lobby wimmelte es von Rentnern in kurzen Hosen und Baseballcaps. Die meisten standen in einer Reihe vor dem&nbsp;Currency&nbsp;Exchange Office. Bei den fünf Bankomaten in der Ecke stand komischerweise niemand. Die matten Bildschirme mit der Anzeige „temporarly out of service“ erklärten mir warum.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9398.jpg" alt="" class="wp-image-7205" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9398.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9398-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9398-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9398-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fünf Bankomaten mit matten Bildschirmen oder einer „temporarly out of service“ Anzeige.</figcaption></figure>



<p>Ein Portier erklärte mir den Weg zur nächsten Bank. Diese hatte jedoch keinen Bankomaten. Von dort suchte ich auf meiner Karte die nächste Bank. Zwei Bankomaten erlaubten mir meinen Pin einzugeben und die Geldmenge auszuwählen. Dann druckten sie aber nur einen Papierzettel mit der Aufschrift „System failure“ aus. Meine ersten usbekischen Som aus einem Bankomat lieferte schliesslich ein GRGbanking Automat der Savdogar Bank. Ich beschloss kurzerhand Millionär werden zu wollen. Für Milliardär reichte das Guthaben meiner Prepaid Kreditkarte leider aktuell nicht aus.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-playback-musicalprobe-mit-armee-und-schule">Playback Musicalprobe mit Armee und Schule</h4>



<p>Von weitem hörte ich Musik. Auf der Karte war ein Theater eingezeichnet. Am Tor des grossen Metallzauns stand eine Gruppe von Tänzerinnen. Sie übten gerade eine Choreografie ein. Nach dem zweiten Durchlauf ging ich zum Theatereingang. Ein freundlicher Touristenpolizist begrüsste mich und hatte Freude an meinem tadschikischen Hut, welchen er als usbekischen Hut verkannte. </p>



<p>Auf der Tribüne um die Arena sassen einige Soldaten und zivile Usbeken. Zuoberst auf der Tribüne sass ein Mann hinter einem Mikrofon. Er gab wohl Regieanweisungen und spielte Musik ein. Soldaten stürmten die Arena. Sie stellten Pulte mit zwei Stühlen hin und traten wieder ab. Später rannten Schüler zu den Pulten und tanzten anschliessend daneben zur eingespielten Musik. Lehrer stellten die tanzenden Schüler auf die richtige Position. Die Akustik war schlecht. Das Echo hallte von den Kulissen zurück. Als die Tänzerinnen vom Eingang an die Reihe kamen, verliess ich die Probe und ging in Richtung Bahn Ticket Office von Samarkand.</p>



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<h4 class="wp-block-heading" id="h-bahntickets-im-zentrum-kaufen-moglich">Bahntickets im Zentrum kaufen möglich</h4>



<p>Seit kurzem hat die usbeksiche Staatsbahn einen Ticketschalter im Stadtzentrum von Samarkand. Damit spart man sich die Fahrt zum Bahnhof, welcher fast sechs Kilometer ausserhalb des Stadtzentrums liegt. Dieses Ticketoffice erhebt zwar auf die Tickets eine Buchungsgebühr. Sie ist aber kleiner als der Preis einer Taxifahrt zum Bahnhof und zurück. Die Dame am Empfang kann die usbekischen Bahnverbindungen nachschauen. Leider kennt sie aber die grenzüberschreitenden Verbindungen nach Kasachstan nicht. Am Schalter neben dem Empfang kann man dann die Tickets für die innländischen Verbindungen erwerben. </p>



<p>Online buchen sei nicht möglich, versicherte mir das Personal. Im Gespräch mit anderen Reisenden stellte sich heraus, dass die Tickets auch online gebucht werden können, nämlich sowohl bei der<a href="https://pass.rzd.ru/main-pass/public/en" class="broken_link"> russischen Eisenbahn</a> als auch bei der usbekischen Bahngesellschaft. Leider bietet die <a href="https://e-ticket.railway.uz/lang-en/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">usbekische Seite</a> nur VISA und UZCard als Zahlungsmöglichkeiten an. Ab dem ersten Oktober 2019 funktionierten die beiden Buchungssysteme jedoch nicht mehr.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-graber-mausoleen-moscheen-und-koranschulen">Gräber, Mausoleen, Moscheen und Koranschulen</h4>



<p>Ich folgte nun den Nadeln auf meiner Karte. Die erste steckte beim Ruhabad&nbsp;Mausoleum.&nbsp;Auf dem Weg dorthin begegnete ich im Park von Ploshchad Kuk Saroy der usbekischen Variante einer hohen Fahnenstange. Im Vergleich zu&nbsp;ihrer grossen Schwester in Dushanbe war diese geradezu&nbsp;nieder. In einem kleinen Laden an einer Hausecke gab es frische Trauben. In der Nähe des Hamid Alimjan Theaters&nbsp;machte sich die „DiaMonD“ fastfood Imbissbude das runde gelbe M zunutzen.Nur eine Strasse und einen&nbsp;halber Park weiter stand ich vor dem Ruhabad Mausoleum. </p>



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<p>Es war ein erstaunlich schlichtes Gebäude aus Lehm oder hellen Backsteinen. Etwas weiter südlich empfing mich ein hufeisenförmiges Gebäude. Es war die erste Ansammlung von Souveniershops und Werkstätten, welche ich in Usbekistan antraf. Allerdings definitiv nicht die letze. Im Schatten eines Baumes genoss ich mein Picknick.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-gure-amir-und-ak-saray-mausoleum">Gure Amir und Ak Saray Mausoleum</h4>



<p>Durch ein Tor ging es aus dem Hof der Ruhabad Madrasah (Koranschule) auf den Parkplatz neben der Ruhabad Moschee und dem Hoji Muin Museums. Hoji Muin erinnerte mich kurz an Ho Chi Min, sagte mir aber nichts. Ich ging weiter und stand bald vor dem Gure Amir Mausoleum. Dort traf ich erstmals auf die usbekische Touristen- Polizei. Ein wortkarger Kassier verkaufte fast unsichtbar hinter dem kleinen Fenster des Ticketoffice das Eintrittsticket (25‘000 uzs). Das Mausoleum des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gur-Emir-Mausoleum" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gure Amir</a> war ein sehr verziertes Prachtstück. </p>



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<p>Es war, wie die meisten heutigen touristischen Attraktionen in Samarkand,&nbsp;umfassend restauriert worden. Vom Hinterausgang des Gure Amir Mausoleums ist der Bau des Ak Saray&nbsp;bzw.&nbsp;<a href="http://verum.uz/qr.php?text=TR0001017">Maqbarsi Mausoleum</a> (10000uzs) zu sehen.&nbsp;Es ist innen wie aussen&nbsp;etwas&nbsp;bescheidener verziert.</p>



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<h4 class="wp-block-heading" id="h-mit-der-nazzar-app-etwas-mehr-informationen-erhalten">Mit der Nazzar App etwas mehr Informationen erhalten</h4>



<p>In vielen&nbsp;Sehenswürdigkeiten&nbsp;in Usbekistan&nbsp;können&nbsp;übrigens&nbsp;mithilfe&nbsp;der&nbsp;kostenlosen&nbsp;App Nazzar mehr Informationen zu den Monumenten&nbsp;nachgelesen werden.&nbsp;Die App setzt allerdings Internetzugang voraus. Mit einer lokalen SIM Karte ist dieser für einige Dollar erhältlich.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-der-registran-platz-die-hauptattraktion">Der Registran Platz –&nbsp;die Hauptattraktion</h4>



<p>Das Stadtbild&nbsp;auf dem Weg zum Registran Platz&nbsp;war&nbsp;vor allem von Gasleitungen geprägt. Unterwegs entdeckte ich einen doppelten Brotbackofen&nbsp;(uzbekisch: tandyr) und einige Lebensmittelläden. </p>



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<p>Am Registran&nbsp;Platz&nbsp;stehen heute&nbsp;drei wunderschöne&nbsp;Koranschulen. Wer die ehemaligen Schulen von innen ansehen möchte, kauft sich das Eintrittsticket&nbsp;(40‘000&nbsp;uzs).&nbsp;Am Eingang sprach mich&nbsp;eine Touristenführerin an. Dilia schien ein akzeptables Englisch zu sprechen. Etwas müde entschied ich mich&nbsp;ihre Erzähl- und Präsentationskünste&nbsp;zu testen.&nbsp;Während einer&nbsp;Stunde&nbsp;(25$)&nbsp;waren wir zusammen unterwegs in den Innenhöfen, Schulräumen, Konferenzsälen und Moscheen der drei&nbsp;Koranschulen (Madrasahs).&nbsp;Jede der Koranschulen verfügt über unterschiedlich viele Schulräume. Darin sollen jeweils drei Studenten gelebt haben und unterrichtet worden sein.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-zahlen-und-fakten-zu-den-madrasahs">Zahlen und Fakten zu den Madrasahs</h4>



<p>Meine Führerin&nbsp;erzählte mir&nbsp;auch&nbsp;wann welche der Schulen von wem gebaut worden war.&nbsp;Die erste&nbsp;mit 55 Schulräumen&nbsp;und einer Moschee war&nbsp;unter der Leitung eines&nbsp;iranischen Architekten in nur drei Jahren errichtet&nbsp;worden. Um die zweite&nbsp;(mit 48 Schulräumen)&nbsp;nach dem Vorbild der ersten, jedoch ohne Moschee, zu errichten, brauchten die heimischen Architekten&nbsp;dann&nbsp;17 Jahre. An der dritten&nbsp;(mit nur 26 Schulräumen)&nbsp;wurde 14 Jahre gebaut.&nbsp;Diese verfügt über eine grosse Moschee.&nbsp;Im Grab auf dem Platz zwischen den drei Schulen&nbsp;liegt übrigens ein Metzger. Er soll hier den Studenten Fleisch verkauft und wohl oft auch geschenkt haben.</p>



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<h4 class="wp-block-heading" id="h-schliessung-und-restauration-unter-den-sowjets">Schliessung und&nbsp;Restauration unter den Sowjets</h4>



<p>Als&nbsp;die&nbsp;Sowjets&nbsp;nach Usbekistan kamen&nbsp;waren die Schulen&nbsp;verwahrlost.&nbsp;Zwar waren bereits in den 30er Jahren erste Anstrengungen unternommen worden, diese Gebäude zu restaurieren. Aber ganz umfassend wurde die Restauration unter den Sowjets in den 60ern angegangen. Seit dann erfüllen die Gebäude nicht mehr die ursprüngliche Funktion als Bildungsstätte. Es sind nun historische Monumente vergangener Zeit und Hauptanziehungspunkt für die Touristen aus aller Welt. Letzteren dient die künstlerisch verzierte Kulisse als beliebtes Selfie Sujet.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-registran-platz-nach-sonnenuntergang">Registran Platz nach Sonnenuntergang</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/140_Samarkand_Registran/IMG_9561.jpg" alt="" class="wp-image-7246" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/140_Samarkand_Registran/IMG_9561.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/140_Samarkand_Registran/IMG_9561-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/140_Samarkand_Registran/IMG_9561-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/140_Samarkand_Registran/IMG_9561-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Registran Platz nach Sonnenuntergang und mit Abendbeleuchtung.</figcaption></figure>



<p>Die Sonne senkte sich gerade am Horizont neben dem Minarett der ersten Madrasah.&nbsp;Ich&nbsp;hatte&nbsp;von so viel Geschichte und historisch restauriertem&nbsp;gebranntem und lasiertem Lehm langsam genug. Nun setzte ich&nbsp;mich&nbsp;auf die Treppe vor dem Platz und wartete. Obwohl heute Abend auch eine Lasershow die Gebäude in ein anderes Licht stellen würde? Nein, ich erlebte ein kurzes, aber wunderschönes Schauspiel. Dieses dauerte etwa 1 Sekunde. Die Dämmerung hatte gerade begonnen. Die Strassenbeleuchtung war schon an. Ich schaute auf den Platz. Nun wurde wie durch Zauberhand genau in diesem Augenblick der Schalter für die drei Fassadenbeleuchtungen gedrückt. Blitzschnell kletterte das Licht den Fassaden hoch und veränderte die dämmrige Stimmung in ein märchenhaftes Ambiente. Andere würden es wohl als simple Fassadenbeleuchtung bezeichnen.&nbsp;</p>
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		<title>Das alte Handelszentrum von Kirgistan &#8211; Osh</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/das-alte-handelszentrum-von-kirgistan-osh/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2019 05:40:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalfeiertag]]></category>
		<category><![CDATA[Osh]]></category>
		<category><![CDATA[Sulaiman Too]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO Weltkulturerbe]]></category>
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<p>In Osh durfte ich bei den Eltern meines Gastgebers aus Biskek übernachten. Sie leben in einem Haus mit einem schönen &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/das-alte-handelszentrum-von-kirgistan-osh/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Das alte Handelszentrum von Kirgistan &#8211; Osh</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>In Osh durfte ich bei den Eltern meines Gastgebers aus <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/27/aussicht-ueber-biskek/">Biskek</a> übernachten. Sie leben in einem Haus mit einem schönen Innenhof. Dieser war teilweise von Reben überwachsen. Das Wetter war konstant schön. Somit konnten wir immer draussen auf der Kат essen. <em>Dies ist ein grosses Podest mit Geländer zum Anlehnen. Im Halbkreis werden lange Kissen und in der Mitte ein Tischtuch ausgelegt. So kann man gemütlich im Schneider- oder Lotussitz zusammen essen. Stühle und Tische braucht es so nicht.</em> Nach dem Abendessen wurde es etwas kühler. Dann war es jeweils Zeit für einen Ausflug in die Stadt. An einem Abend spazierten wir auf den Hausberg, am anderen Abend in den Park beim Lenin Denkmal.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">E-Visa für Tadschikistan</h4>



<p>Das Visum für Tadschikistan bekommt man <a href="http://www.evisa.tj/index.evisa.html">online</a> innerhalb von 3-5 Arbeitstagen. Ich hatte es bereits in Biskek beantragt. Wichtig dabei ist zu überprüfen, ob man in die GBAO Zone reisen will. Will man nicht nur nach Dushambe, sondern dem Pamir Highway folgen oder durchs Wakhan Tal reisen, braucht man diese GBAO Sonderbewilligung. Dafür kann man im E-Visaformular ein Kreuzchen setzen. So erhält man das Visum gleich mit der Sonderbewilligung. Für Schweizer kostet das E-Visum mit GBAO 70 Dollar. Diese kann man mit Kreditkarte begleichen. Das E-Visum wurde mir nun als pdf per E-Mail zugesandt. Für den Grenzübertritt muss man das Visum nicht ausdrucken. Für die GBAO Checkpoints ist es einfacher, wenn man bis zu zehn Kopien mit dabei hat. Man muss dann nicht warten, bis die Militärs alles vom digitalen Dokument abgeschrieben haben, sondern kann dank der Kopie die Checkpoints schneller passieren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Spaziergänge durch Osh</h4>



<p>Auf dem Basar kaufte ich mir einen Kalpat, den kirgisischen Hut. Der Schweizer mit Kalpat wurde auf meiner Reise durch Tadjikistan ein beliebtes Fotomotiv. Am zweiten Tag in Osh, am 31. August, war gerade Nationalfeiertag. Somit waren am Vormittag viele festlich gekleidete Menschen im Park bei der Leninstatue. Sie spielten Schach, schauten Tänzerinnen zu oder genossen die feinen Nationalspeisen, die angeboten wurden. Nun war ich mit meinem Kalpat nicht mehr alleine. Gegen Mittag löste sich das Fest wie von Geisterhand wieder auf. Ich zog weiter durch die Stadt, druckte mein E-Visa und wechselte kirgisische Som in tadschikische Somoni um. Am späteren Nachmittag bestieg ich nochmal den heiligen Hausberg von Osh, den Sulaiman Too. An diesem Berg befindet sich ein riesiger Friedhof. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/90_1_Osh/IMG_7686-1024x683.jpg" alt="Ein riesiger Friedhof am Bergfuss von Osh." class="wp-image-5644" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/90_1_Osh/IMG_7686-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/90_1_Osh/IMG_7686-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/90_1_Osh/IMG_7686-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein riesiger Friedhof am Bergfuss von Osh.</figcaption></figure>



<p>Er steht neben der Jurte und Kok-Boru auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes. Der kirgisische Nationalsport Kok-Boru ist eine Art Polo mit einer toten Ziege. Zum Mal Basar, dem Tiermarkt schaffte ich es leider nicht mehr.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fahrt zum Markt nach Kara-Su</h4>



<p>Die Gastgeber nahmen mich mit auf den Basar in Kara-Su. Dort ass ich wunderbare Pfirsiche, schaute beim Fritieren von Teigtaschen zu, schloss Freundschaft mit einem Telefonverkäufer und bestaunte einen mobilen Gewürzstand und die vielen Geldwechselhäuschen.</p>



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<h4 class="wp-block-heading"> Ausflug ins Dorf Kotormo</h4>



<p>Am Nachmittag war eine Ausfahrt nach Kotormo, ins Heimatdorf meines Gastgebers angesagt. Dafür holten wir seinen Bruder ab. Zusammen besuchten die zwei in Osh wohnhaften Akademiker ihre anderen Geschwister auf dem Dorf. Mein Gastgeber schaute sich seine Felder an, welche die Brüder für ihn bestellen. Ein Neffe begleitete uns. Auf einem Feld durfte ich spontan eine Runde reiten.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/90_3_Kotormo/IMG_7727-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-5661" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/90_3_Kotormo/IMG_7727-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/90_3_Kotormo/IMG_7727-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/90_3_Kotormo/IMG_7727-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<p>Im Dorf waren noch Spuren einer sowjetischen Kolchose sichtbar: z.B. verfallene Silogruben. Einer der Brüder baut gerade ein weiteres Gebäude auf seinem Grundstück. Er gab meinem Gastgeber Kartoffeln, Mais und Zwiebeln mit. Auf dem Rückweg traf mein Gastgeber Kollegen. Diese fuhren bis zu ihrem defekten Fahrzeug mit uns. Dann schleppten wir dieses bis nach Osh ab. Unterwegs waren einige Asphalt- oder Zement Fabriken zu sehen.<br></p>
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