<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Panjakent Archive - slow travel to asia.ch</title>
	<atom:link href="https://slowtraveltoasia.ch/tag/panjakent/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://slowtraveltoasia.ch/tag/panjakent/</link>
	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
	<lastBuildDate>Thu, 27 May 2021 06:49:15 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.1.1</generator>

<image>
	<url>https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/cropped-slowtraveltoasia_ch-512-32x32.png</url>
	<title>Panjakent Archive - slow travel to asia.ch</title>
	<link>https://slowtraveltoasia.ch/tag/panjakent/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Die Stadt an der Grenze zu Usbekistan &#8211; Panjakent</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/24/die-stadt-an-der-grenze-zu-usbekistan-panjakent/</link>
					<comments>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/24/die-stadt-an-der-grenze-zu-usbekistan-panjakent/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2019 18:45:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrabungen]]></category>
		<category><![CDATA[Basar]]></category>
		<category><![CDATA[Geldwechselstube]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Panjakent]]></category>
		<category><![CDATA[Rudaki]]></category>
		<category><![CDATA[Ruinen]]></category>
		<category><![CDATA[Teppich]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus Information]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.slowtraveltoasia.ch/?p=6202</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/24/die-stadt-an-der-grenze-zu-usbekistan-panjakent/">Die Stadt an der Grenze zu Usbekistan &#8211; Panjakent</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Nach einem herzlichen Empfang durch meine Gastgeber in Panjakent bei Tee, Konfekt und einem frühen Mittagessen ging ich auf Ortsbesichtigung. &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/24/die-stadt-an-der-grenze-zu-usbekistan-panjakent/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Die Stadt an der Grenze zu Usbekistan &#8211; Panjakent</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/24/die-stadt-an-der-grenze-zu-usbekistan-panjakent/">Die Stadt an der Grenze zu Usbekistan &#8211; Panjakent</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/24/die-stadt-an-der-grenze-zu-usbekistan-panjakent/">Die Stadt an der Grenze zu Usbekistan &#8211; Panjakent</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Nach einem herzlichen Empfang durch meine Gastgeber in Panjakent bei Tee, Konfekt und einem frühen Mittagessen ging ich auf Ortsbesichtigung. Zuerst suchte ich die Tourismus Information auf.</p>



<h4>Tourismus Information</h4>



<p>In der Eingangslobby standen grosse Stellwände mit Informationen zu den sieben Seen und anderen schönen Orten der Region. Die Bürotüre der Tourismus Information fand ich aber verschlossen vor. Öffnungszeiten waren keine angeschlagen. Ein Mann in der Eingangslobby gab mir eine Telefonnummer. Ich dankte ihm herzlich. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/130_Tourismus_Info/IMG_9336-1024x683.jpg" alt="Tourismus Information von Panjakent" class="wp-image-6056" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/130_Tourismus_Info/IMG_9336-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/130_Tourismus_Info/IMG_9336-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/130_Tourismus_Info/IMG_9336-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die eine Tourismus Information von Panjakent war leider geschlossen.</figcaption></figure>



<h4>ZTDA Büro für Tourismus Förderung</h4>



<p>Nun versuchte ich mein Glück beim anderen Tourismusbüro, welches auf meiner Karte mit ZTDA eingetragen war. Das entsprechende Gebäude war gerade im Umbau. In einem Raum im Erdgeschoss waren ein Nähatelier und ein Souvenirshop eingerichtet. In einer Ecke stand ein Tourismus Roll-up. Die Frauen dort sprachen kein Englisch. Doch sie riefen nun einer Kollegin in der Hauptstelle ihrer Tourismus Förderorganisation an (+992927703995). Diese konnte mir sehr kompetent auf Englisch weiterhelfen. </p>



<h4>Mögliche Ausflüge von und in Panjakent</h4>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/24/die-stadt-an-der-grenze-zu-usbekistan-panjakent/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>So erfuhr ich, dass man von Panjakent aus das Mausoleum Masor Al Schairf nur per Taxi erreicht und dass Artusch ein Dorf ist. Von dort aus könne man Wanderungen machen. In Panjakent selbst sei vor allem das Rudaki Museum und der Basar sehenswert. Ausserhalb seien die Ruinen des alten Panjakent zu besuchen.</p>



<h4>Rudaki Museum</h4>



<p>Im Rudaki Museum wird man als erstes höfliclh gebeten die Schuhe gegen Stoffpantoffeln zu tauschen oder einen Plastikschuhüberzug zu montieren. Dann darf man den Eintritt bezahlen (15 Somoni). Möchte man fotografieren kostet es 10 Somoni extra. Zwei ältere Ehepaare aus den vereinigten Staaten waren wohl kurz vor mir angekommen. Eine Museumsangestellte führte mich zu ihnen. Sie erhielten gerade eine Führung auf Englisch. Ich lernte, dass Panjakent aufgrund der Wandmalereien als Pompeji von Zentralasien bekannt ist. Die Sordier hatten die Stadt im fünften Jahrundert vor Christus aufgebaut. Die Araber haben sie zwei Jahrhunderte später bei ihren Feldzügen zur Verbreitung des Islams niedergebrannt. Der nächste Raum war dem Somonid Reich gewidmet. Zwischen 814 und 999 herrschten 11 Könige über dieses Reich. Es erstreckte sich von Iran bis nach Afghanistan. Die Reichssprache war Dari Farsi.</p>



<h4>Der Grosse Dichter Rudaki</h4>



<p>Der nächste Raum war Rudaki gewidmet. Der Raum war voll mit Portraits, Büsten, Gemälden, Teppichen – alle zeigten Rudaki mit Bart und Turban. Dieser Dichter gilt als Begründer der klassischen tadschikischen und persischen Literatur. Er habe gewaltsam sein Augenlicht verloren, obwohl er unschuldig gewesen sei. 941 sei er gestorben. Heute gilt er als einer der sechs tadschikischen Helden. Ein Raum zeigte typische Gewänder und Hauseinrichtungen.</p>



<h4>Geldscheine als ein Stück tadschikischer Geschichte</h4>



<p>In einer weiteren Vitrine waren Geldscheine ausgestellt. Im Gegensatz zu anderen tadschikischen Museen waren sie hier geordnet. Da waren die Scheine, welche bis zur Revolution von Bukhara 1919 gültig waren, dann die Scheine ab der Sowjetzeit 1947 und schliesslich die ersten Scheine des unabhängigen Tadschickistan, welche von 1991 bis 1999 gültig waren. 1999 führte Tadschickistan den heutigen Somoni als Währung ein.</p>



<h4>Auf zum alten Panjakent</h4>



<p>Mit der Marshrutka Nummer 5 kann man für eineinalb Somoni in die Nähe der Ruinen von Panjakent fahren. Wo diese sind, ist nicht direkt ersichtlich. Das dazugehörige Museum ist aber auf den meisten Karten vermerkt. Ich hatte mich kurz im Schatten für ein kleines Picknick hingesetzt. Nun fuhr ein grauer Jeep vor. Zwei ältere Engländer und offensichtlich ihr Reiseführer stiegen aus. Gerne dürfe ich mit ihnen auf den Spaziergang durch die Ruinen kommen. Der Reiseführer der beiden Engländer, Firdavs Turakulov, ist Direktor und Mitbegründer von Zerafshan Majestic Travel ZMT. Er hatte eine angenehm authentische und ruhige Art. Mit Firdavs wurden die unterschiedlich hohen Lehmhaufen auf der Ausgrabungsstätte plötzlich lebhaft und spannend.</p>



<h4>Die Ausgrabung am alten Panjakent</h4>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/24/die-stadt-an-der-grenze-zu-usbekistan-panjakent/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Die Führung begann an einem Grab. Der Grabstein war mit 2006 datiert. Hier sei der russische Archäologe <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Boris_Marshak" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Marschak</a> aus Sankt Petersburg begraben. Seine Frau sei immer noch die Leiterin der Ausgrabungen. Diese seien 1946 gestartet worden. Inzwischen seien etwa 80% der Ruinen ausgegraben. Mit den frühen Methoden der Archäologie legte man alles frei. Darum ist heute von den früheren Ausgrabungen nur noch wenig zu sehen. Die Erosion hat das freigelegte zerstört. Nach heutigen Methoden werde vieles nach dem archäologischen Bearbeiten wieder zugedeckt. Das alte Panjakent könne man grob in vier Gebiete aufteilen. Den bewohnten Stadtteil mit 20‘000 Einwohnern, das Tempelgebiet, die Totenstädte und den Teil der Landwirtschaft. Im bewohnten Stadtteil wohnten die Wohlhabenden. </p>



<h4>Ein Spaziergang durch die Ruinen</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/131_Ausgrabung_Panjakent/IMG_9361-1024x683.jpg" alt="Teilweise rekonstruierte Überreste von Handwerksräumen des alten Panjakent" class="wp-image-6065" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/131_Ausgrabung_Panjakent/IMG_9361-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/131_Ausgrabung_Panjakent/IMG_9361-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/131_Ausgrabung_Panjakent/IMG_9361-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Teilweise rekonstruierte Überreste von Handwerksräumen des alten Panjakent</figcaption></figure>



<p>Auf dem Spaziergang durch die Lehmruinenlandschaft machte uns Firdavs auf echte und scheinbare Schiessscharten, das Gebiet des Basars, die Räume der Tempelangestellten und die Räume der Handwerksbetriebe sowie auf die unterschiedlichen Stadtmauern aufmerksam.</p>



<h4>Ausgegraben, analysiert und teilweise rekonstruiert</h4>



<p>Bei den Tempeln und zwei Handwerksräumen sei inzwischen etwas Rekonstruktionsarbeit geleistet worden. Alles andere sei im vorgefundenen Originalzustand belassen worden. Je nach Methoden der Archäologen sieht es mehr oder weniger erodiert aus. Die Ausgrabungen habe man gestartet, weil Hirten 50 Kilometer in Richtung Ayny auf einem Berg sordische Dokumente gefunden hätten. Sie sollen vom geflohenen König beim Angriff der Araber dorthin gebracht worden sein. Nach der Sichtung der Dokumente durch Experten war klar, dass Panjakent älter ist als bisher bekannt. In Richtung usbekische Grenze, bei Soraz, befinde sich ein ähnliches Ausgrabungsgebiet. In Panjakent sei aber bedeutend mehr ausgegraben als in Soraz.</p>



<h4>Der Basar von Panjakent</h4>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/132_Panjakent/IMG_9368-1024x683.jpg" alt="Am Eingangstor des Basars von Panjakent kann man Teigtaschen und Brot kaufen." class="wp-image-6070" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/132_Panjakent/IMG_9368-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/132_Panjakent/IMG_9368-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/132_Panjakent/IMG_9368-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Am Eingangstor des Basars von Panjakent kann man Teigtaschen und Brot kaufen.</figcaption></figure>



<p>Zum Basar ging ich vor allem, um mir meine letzten Somoni in usbekische Som wechseln zu lassen. Den besten Wechselkurs hier bot die Bank. Ich wechselte Somoni für umgerechnet etwa 20 Franken und erhielt etwas mehr als 188‘000 usbekische Som. In <a href="https://slowtraveltoasia.ch/usbekistan/">Usbekistan</a> könnte ich am Bankomat also wieder Millionär werden.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/24/die-stadt-an-der-grenze-zu-usbekistan-panjakent/">Die Stadt an der Grenze zu Usbekistan &#8211; Panjakent</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/24/die-stadt-an-der-grenze-zu-usbekistan-panjakent/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Autostopp bis fast nach Panjakent &#8211; Voda</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/autostopp-bis-fast-direkt-nach-panjakent/</link>
					<comments>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/autostopp-bis-fast-direkt-nach-panjakent/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2019 18:44:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Autostoppen]]></category>
		<category><![CDATA[Ayny]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Moskau]]></category>
		<category><![CDATA[Panjakent]]></category>
		<category><![CDATA[Vota]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.slowtraveltoasia.ch/?p=6200</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/autostopp-bis-fast-direkt-nach-panjakent/">Autostopp bis fast nach Panjakent &#8211; Voda</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Am Tor des Campingplatzes lachte mich der Wächter aus. Hier fahre kein Bus. Zur versprochenen Zeit kam der Bus tatsächlich &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/autostopp-bis-fast-direkt-nach-panjakent/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Autostopp bis fast nach Panjakent &#8211; Voda</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/autostopp-bis-fast-direkt-nach-panjakent/">Autostopp bis fast nach Panjakent &#8211; Voda</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/autostopp-bis-fast-direkt-nach-panjakent/">Autostopp bis fast nach Panjakent &#8211; Voda</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Am Tor des <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/der-beruehmte-moeraenensee-iskandarkul">Campingplatzes</a> lachte mich der Wächter aus. Hier fahre kein Bus. Zur versprochenen Zeit kam der Bus tatsächlich nicht. Der Wächter fragte für mich einen Fahrer der spanischen Reisegruppe. Dieser meinte frech, dass er mich für 100 Dollar nach Panjakent fahren würde. Nun lachte ich. Leider war es sein letztes Angebot. Er hatte wohl keine Lust. Als der Bus zwanzig Minuten später noch nicht da war, stapfte ich zu Fuss los. Es war nichts zu verlieren. Ich könnte überall campieren. <br>Doch vielleicht kommt ja noch ein Auto in der richtigen Richtung. Das dritte nahm mich mit. Leider war die Fahrt acht Kilometer vor Sarvoda zu Ende. Gerade als ich mich in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/24/die-stadt-an-der-grenze-zu-usbekistan-panjakent/">Panjakent</a> abgemeldet hatte, hörte ich einen Motor hinter mir. Es war der Bus Nummer 33 nach Dushanbe. Er war also etwa eine Stunde später unterwegs als angekündigt. Es war schon fast dunkel. Es hielten fast keine Autos. Autostoppen im Pamir war einfacher gewesen. Wie ich es heute trotzdem noch fast bis Panjakent, nämlich Voda schaffte erzähle ich dir jetzt.</p>



<h4>Mit zwei Lastwagen nach Ayny</h4>



<p>Ich stand bald an der Hauptstrasse, wo ich aus dem Bus 33 in Richtung Dushanbe (Gegenrichtung) ausgestiegen war. Nun hielt tatsächlich ein Lastwagen. Ich rannte schnell zur Kabine. Er hatte nicht wegen mir gehalten. Trotzdem nahm er mich bis Sarvoda mit. Die Taxifahrer wollten hier in Sarvoda nun für die Fahrt nach Panjakent das Dreifache was man für die Strecke Dushanbe Panjakent sonst zahlt. Ich lehnte also lachend ab. Mit einem weiteren Lastwagen durfte ich schliesslich nach Ayny mitfahren. Als ihn unterwegs ein anderer Lastwagen zu knapp überholte, streifte er glücklicherweise nur den Spiegel. Der Fahrer und ich kamen mit einem Schock davon.</p>



<h4>Ab Ayny weiter mit einem Opel</h4>



<p>An der Weggabelung nach Panjakent war nur ein Polizeiposten und eine Tankstelle. Ein grauer Opel verliess gerade die Tankstelle gegenüber. Ich eilte herbei. Der Fahrer deutete auf den Vordersitz. Auf dem Rücksitz sassen seine Frau und Schwiegertochter. Bis nach Panjakent waren es immer noch 94 Kilometer und es war nun schon nach sieben Uhr. Trotz mehrmaligem Nachfragen konnte ich nicht herausfinden, ob sie bis ganz nach Panjakent fahren würden. Ich gab auf liess mich überraschen.&nbsp;</p>



<h4>Übernachtung in Voda</h4>



<p>Etwa 40 Kilometer vor Panjakent bog der Fahrer in einen Feldweg nach Voda ab. Ich protestierte kurz und wollte aussteigen. Der Fahrer jedoch deutete mir, dass ich bei ihm zu übernachten hätte. Sein Gast sei ich nun. Angesichts der Uhrzeit hatte ich grundsätzlich nichts dagegen. Im Teezimmer angekommen, rief ich die wartenden Gastgeber in Panjakent an. Diese sprechen jedoch kein English. Darum liess ich meinen neuer Gastgeber die Sachlage gerade selbst erklären. Mit mir im Teeraum sass nun Bobo, der Sohn des Fahrers. Bobo arbeitet in Moskau als Grillstandmeister. Doch jetzt besuchte er gerade seine Familie. Er ist 35 und hat drei Söhne und eine Tochter.<br></p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/129_Vota/IMG_9323-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-6050" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/129_Vota/IMG_9323-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/129_Vota/IMG_9323-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/129_Vota/IMG_9323-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Links der nette Herr, welcher mich von Ayny bis Vota mitgenommen hatte, rechts sein Sohn Bobo. Die Frauen waren leider Fotoscheu.</figcaption></figure>



<h4>Am Morgen weiter nach Panjakent</h4>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/autostopp-bis-fast-direkt-nach-panjakent/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>Die Familie hat einen wunderschönen Garten mit einer grossen Rebe. Zum Schutz gegen Vogelfrass haben sie jedes Traubenbündel in einen Stoffsack eingepackt. Nach dem Frühstück erklärte mir Bobo, dass sein Vater seine Frau und einen Sohn zum Arzt nach Panjakent bringen müsse. Gerne dürfe ich mit ihnen von Voda nach Panjakent mitfahren. Nach einem kurzen Fotoshooting im Garten, machten wir uns auf den Weg. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/129_Vota/IMG_9334-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-6055" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/129_Vota/IMG_9334-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/129_Vota/IMG_9334-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/129_Vota/IMG_9334-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Der nachgerüstete MC Player spielt mp3 ab MicroSD Karte und verfügt über eine Fernbedienung.</em></figcaption></figure>



<p>Erst jetzt bei Tageslicht bemerkte ich den nachgerüsteten Autoradio. Im Tonbandschlitz steckte ein Flashdiskplayer mit USB-Stick Anschluss. Es ist also nicht nötig den ganzen Radio auszuwechseln, nur weil niemand mehr Musik von Kassetten hört. Unterwegs hätten wir drei Autos mit Anhaltern am Strassenrand füllen können. Mein Gastgeber brachte mich bis vor die Haustüre der nächsten Gastgeber in Panjakent.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/autostopp-bis-fast-direkt-nach-panjakent/">Autostopp bis fast nach Panjakent &#8211; Voda</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/autostopp-bis-fast-direkt-nach-panjakent/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
