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	<title>Osh Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Osh Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Osh &#8211; Murghab per Jeep-Taxi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2019 18:40:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
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<p>Von Osh in Kirgistan nach Murghab in Tadschikistan fahren nicht viele Taxis. Es empfiehlt sich am Vortag einen Platz in &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/osh-murghab/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Osh &#8211; Murghab per Jeep-Taxi</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Von Osh in Kirgistan nach Murghab in Tadschikistan fahren nicht viele Taxis. Es empfiehlt sich am Vortag  einen Platz in einem Jeep-Taxi zu reservieren. Die Fahrt Osh &#8211; Murghab per Jeep-Taxi kostet je nach Verhandlungsgeschick zwischen 2100 und 2500 kgs. Mein Gastgeber bestand darauf mich trotz der frühen Abfahrtszeit an den vereinbarten Abfahrtsort zu fahren. Wir warteten eine halbe Stunde am Ortsausgang von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/das-alte-handelszentrum-von-kirgistan-osh/">Osh</a> auf das Jeep-Taxi.</p>



<h4>Erste Etappe bis Sary Moghol</h4>



<p>Die Fahrt im Morgengrauen verlief sanft. Es war halb sechs und noch waren es über 200 Kilometer bis zum letzen kirgisischen Dorf. Unterwegs stieg eine Familie mit Kleinkind zu. Wir erreichten Sary Moghol Mitte Vormittag. Bei einem Haus hielten wir an. Einige Männer trugen Kisten, Säcke und Taschen aus dem Haus. Der Fahrer leerte den Kofferraum. Nun musste alles aufs Dach des Jeeps geladen werden. </p>



<figure class="wp-block-image"><img width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7802-1024x683.jpg" alt="Osh - Murghab per Jeep-Taxi, Gepäck und Passagiere umladen" class="wp-image-5676" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7802-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7802-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7802-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Kiste mit einer Waschmaschine passte nicht auf den Dachträger. Sie wurde ganz vorne dran gebunden.</figcaption></figure>



<p>Dann klappte der Fahrer im Kofferraum zwei Sitze auf. Bevor wir weiterfuhren wurden wir zu Tee, Suppe, Brot und Süssem eingeladen. Nach der Mahlzeit wurde ich gebeten auf dem Rücksitz Platz zu nehmen. Vorne setzte sich eine ältere Frau, auf dem Rücksitz neben mir zwei Mütter mit Kleinkind, im Kofferraum zwei Väter. Zudem sass ein Knabe zwischen den Vordersitzen beim Schalthebel und einer mit den Männern im Kofferraum.&nbsp;</p>



<h4>Fahrt zum kirgisischen Grenzposten</h4>



<p>Der Jeep war für hiesige Verhältnisse also komfortabel gefüllt, nicht überfüllt. Etwas ausserhalb des Dorfes wurde die Strasse deutlich schlechter. Diese führte Richtung Grenzposten, entlang eines mäandrierenden Flusses. Die kirgisischen Grenzbeamten erhielten vom Fahrer eine frische Wassermelone geschenkt. </p>



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<p>So lief der Grenzübertritt problemlos und freundschaftlich. Der Beamte fragte mich, ob ich das kirgisische Nationalgetränk gekostet hätte. Denn die vergorene Pferdemilch sei voller Vitamine und darum gut für die Gesundheit. Als ich bejahte, stempelte er meinen Pass und wünschte mir gute Reise. Zwischen den beiden Grenzposten liegen 20 Kilometer wunderschöne Landschaft.&nbsp;</p>



<h4>Am tadschikischen Grenzposten</h4>



<p>Die Grenze verläuft auf der Wasserscheide des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kyzyl-Art-Pass" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kyzyl-Art</a> Passes. Der tajikische Grenzposten folgt dann zwei Kilometer später. Hier schrieb ein tajikischer Zöllner mein E-Visa das erste Mal in ein Buch ab. Ob es sich um ein Original handelt, prüfte er mangels Computer nicht. Der Fahrer schenkte derweil einem Kollegen vier Flaschen Vodka. 200 Meter weiter prüfte ein Angestellter des UNODC mit einem Blick ins Auto, ob wir kriminelle Drogenschmuggler seien. Er bekam frische Trauben geschenkt. </p>



<figure class="wp-block-image"><img width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7835-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-5683" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7835-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7835-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/91_Anreise_Murghab/IMG_7835-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die erklärende Tafel am Container Häuschen der UNODC zwischen Zoll und Passkontrolle.</figcaption></figure>



<p>20 Meter weiter wurde ich vom Grenzbeamten eingeladen mein Visa ein zweites Mal zu zeigen. Auch er schrieb die Visadaten von meinem Telefondisplay in ein Buch ab. Mein Blick schweifte über die Namen der westlichen Touristen im Buch. Es waren nicht wenige. Wir hatten eine gefühlte Stunde an den drei Posten verbracht. Nun wurde die Schranke für&nbsp;uns geöffnet.</p>



<h4>Ein Dorf im Nichts &#8211; Kunagurgan</h4>



<p>Gegen Abend erreichten wir Kunagurgan. Hier wohnten die beiden Familien, welche im Jeep mitgereist waren. Nun luden wir also ihre Ladung ab. Der Fahrer hatte noch einige Taschen und Kisten, die er im Dorf verteilen musste. In Murgab brachte er mich zum gewünschten homestay (150 Somoni). Im Teezimmer sassen ein halbes Dutzend westliche Touristen bei Tee und Keksen und tauschten sich über ihre Erlebnisse aus.</p>



<p><br></p>
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		<title>Das alte Handelszentrum von Kirgistan &#8211; Osh</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2019 05:40:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalfeiertag]]></category>
		<category><![CDATA[Osh]]></category>
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		<category><![CDATA[UNESCO Weltkulturerbe]]></category>
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<p>In Osh durfte ich bei den Eltern meines Gastgebers aus Biskek übernachten. Sie leben in einem Haus mit einem schönen &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/das-alte-handelszentrum-von-kirgistan-osh/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Das alte Handelszentrum von Kirgistan &#8211; Osh</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>In Osh durfte ich bei den Eltern meines Gastgebers aus <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/27/aussicht-ueber-biskek/">Biskek</a> übernachten. Sie leben in einem Haus mit einem schönen Innenhof. Dieser war teilweise von Reben überwachsen. Das Wetter war konstant schön. Somit konnten wir immer draussen auf der Kат essen. <em>Dies ist ein grosses Podest mit Geländer zum Anlehnen. Im Halbkreis werden lange Kissen und in der Mitte ein Tischtuch ausgelegt. So kann man gemütlich im Schneider- oder Lotussitz zusammen essen. Stühle und Tische braucht es so nicht.</em> Nach dem Abendessen wurde es etwas kühler. Dann war es jeweils Zeit für einen Ausflug in die Stadt. An einem Abend spazierten wir auf den Hausberg, am anderen Abend in den Park beim Lenin Denkmal.</p>



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<h4>E-Visa für Tadschikistan</h4>



<p>Das Visum für Tadschikistan bekommt man <a href="http://www.evisa.tj/index.evisa.html">online</a> innerhalb von 3-5 Arbeitstagen. Ich hatte es bereits in Biskek beantragt. Wichtig dabei ist zu überprüfen, ob man in die GBAO Zone reisen will. Will man nicht nur nach Dushambe, sondern dem Pamir Highway folgen oder durchs Wakhan Tal reisen, braucht man diese GBAO Sonderbewilligung. Dafür kann man im E-Visaformular ein Kreuzchen setzen. So erhält man das Visum gleich mit der Sonderbewilligung. Für Schweizer kostet das E-Visum mit GBAO 70 Dollar. Diese kann man mit Kreditkarte begleichen. Das E-Visum wurde mir nun als pdf per E-Mail zugesandt. Für den Grenzübertritt muss man das Visum nicht ausdrucken. Für die GBAO Checkpoints ist es einfacher, wenn man bis zu zehn Kopien mit dabei hat. Man muss dann nicht warten, bis die Militärs alles vom digitalen Dokument abgeschrieben haben, sondern kann dank der Kopie die Checkpoints schneller passieren.</p>



<h4>Spaziergänge durch Osh</h4>



<p>Auf dem Basar kaufte ich mir einen Kalpat, den kirgisischen Hut. Der Schweizer mit Kalpat wurde auf meiner Reise durch Tadjikistan ein beliebtes Fotomotiv. Am zweiten Tag in Osh, am 31. August, war gerade Nationalfeiertag. Somit waren am Vormittag viele festlich gekleidete Menschen im Park bei der Leninstatue. Sie spielten Schach, schauten Tänzerinnen zu oder genossen die feinen Nationalspeisen, die angeboten wurden. Nun war ich mit meinem Kalpat nicht mehr alleine. Gegen Mittag löste sich das Fest wie von Geisterhand wieder auf. Ich zog weiter durch die Stadt, druckte mein E-Visa und wechselte kirgisische Som in tadschikische Somoni um. Am späteren Nachmittag bestieg ich nochmal den heiligen Hausberg von Osh, den Sulaiman Too. An diesem Berg befindet sich ein riesiger Friedhof. </p>



<figure class="wp-block-image"><img width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/90_1_Osh/IMG_7686-1024x683.jpg" alt="Ein riesiger Friedhof am Bergfuss von Osh." class="wp-image-5644" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/90_1_Osh/IMG_7686-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/90_1_Osh/IMG_7686-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/90_1_Osh/IMG_7686-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein riesiger Friedhof am Bergfuss von Osh.</figcaption></figure>



<p>Er steht neben der Jurte und Kok-Boru auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes. Der kirgisische Nationalsport Kok-Boru ist eine Art Polo mit einer toten Ziege. Zum Mal Basar, dem Tiermarkt schaffte ich es leider nicht mehr.</p>



<h4>Fahrt zum Markt nach Kara-Su</h4>



<p>Die Gastgeber nahmen mich mit auf den Basar in Kara-Su. Dort ass ich wunderbare Pfirsiche, schaute beim Fritieren von Teigtaschen zu, schloss Freundschaft mit einem Telefonverkäufer und bestaunte einen mobilen Gewürzstand und die vielen Geldwechselhäuschen.</p>



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<h4> Ausflug ins Dorf Kotormo</h4>



<p>Am Nachmittag war eine Ausfahrt nach Kotormo, ins Heimatdorf meines Gastgebers angesagt. Dafür holten wir seinen Bruder ab. Zusammen besuchten die zwei in Osh wohnhaften Akademiker ihre anderen Geschwister auf dem Dorf. Mein Gastgeber schaute sich seine Felder an, welche die Brüder für ihn bestellen. Ein Neffe begleitete uns. Auf einem Feld durfte ich spontan eine Runde reiten.</p>



<figure class="wp-block-image"><img width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/90_3_Kotormo/IMG_7727-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-5661" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/90_3_Kotormo/IMG_7727-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/90_3_Kotormo/IMG_7727-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/90_3_Kotormo/IMG_7727-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<p>Im Dorf waren noch Spuren einer sowjetischen Kolchose sichtbar: z.B. verfallene Silogruben. Einer der Brüder baut gerade ein weiteres Gebäude auf seinem Grundstück. Er gab meinem Gastgeber Kartoffeln, Mais und Zwiebeln mit. Auf dem Rückweg traf mein Gastgeber Kollegen. Diese fuhren bis zu ihrem defekten Fahrzeug mit uns. Dann schleppten wir dieses bis nach Osh ab. Unterwegs waren einige Asphalt- oder Zement Fabriken zu sehen.<br></p>
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		<title>Kirgistan: Essen und Auswärts Essen in Osch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2019 15:45:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
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<p>Überblick zum Essen in Kirgistan. Welche Lebensmittel sind besonders verbreitet? Und einige Tipps zum auswärts Essen in Osch.</p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p><strong>In diesem Artikel erhältst du einen Überblick zum Essen in Kirgistan. Welche Lebensmitteln sind in Kirgistan besonders verbreitet? Zudem einige Tipps zu auswärts Essen in Osch. Und nun verrate ich dir gleich die fünf meist verwendeten Lebensmittel in Kirgistan: Dies sind Mehl, Fleisch, Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln. </strong></p>



<h2>Essen in Kirgistan: die Einflüsse der Ethnien</h2>



<p>Ganz allgemein ist das Essen in Kirgistan eher einfach und deftig. Es enthält eher mehr Kohlenhydrate und Fleisch als Gemüse. Typische Gemüse sind Kürbis, Tomaten, Zwiebeln und Karotten. Die traditionelle kirgisische Küche wurde von verschiedenen Kulturen beeinflusst. Es gibt zum Beispiel tatarisches, usbekisches und tadschikisches Essen. Unter der kirgisischen Bevölkerung finden sich nebst Kirgisen je etwas mehr als 10 % Usbeken und Russen. Der Anteil der restlichen Minderheiten beträgt jeweils etwa 1 %.: Dunganen (chinesische Muslime), Uiguren, Ukrainer, Tadschiken, Tataren, Kasachen. Merkwürdigerweise leben in Kirgistan auch etwa 100.000 Deutsche (<em>Kirgisistandeutsche</em>) &#8211; meistens Baptisten oder Mennoniten. In Osch allerdings leben mehr Usbeken als Kirgisen.</p>



<h4>Fleisch in Kirgistan</h4>



<p>Das meist verwendete Fleisch in Kirgistan ist das Rindfleisch. Es wird in allen Speisen verwendet. Insbesondere Teigtaschen sind meistens mit Rindfleisch gefühlt. Lammfleisch ist zwar günstiger als Rindfleisch, aber wegen des charakteristischen Geschmacks in der Verwendung eher nachrangig. Es wird für Suppen oder Schaschlik (Grillspiess) verwendet. Das teuerste Fleisch ist Pferdefleisch. Dieses wird insbesondere an Festen wie beispielsweise auf einer Hochzeit verwendet. Anderes Fleisch zu verwenden käme einem Armutszeugnis gleich.</p>



<h4>Mehlsorten und Mehlpreis</h4>



<p>Als Corona Kirgistan erreichte und die Bevölkerung sich auf einen Lockdown vorbereitete, wurde so viel Mehl gehamstert, dass die Preise um 50% anstiegen. Das teuerste Mehl ist Weissmehl (Qualitätsstufe 1)( kirgisisch:&nbsp;Биринчисорт). Etwas günstiger ist Graumehl (kirgisisch:&nbsp;Экинчи&nbsp;сорт&nbsp;oder&nbsp;Учунчу&nbsp;сорт). Auf dem Dorf, beziehungsweise in ökonomisch ärmeren Regionen von Kirgistan, wurde und wird daher zum Teil immer noch vor allem Graumehl (Qualitätsstuffe 2 oder 3) verwendet um Borsok (kleine frittierte Teigtaschen) oder Piroschki zuzubereiten.</p>



<h2>Eine kirgisische Festmahlzeit</h2>



<p>Eine typische Vorspeise ist der Ameisensalat. Der Salat besteht jedoch nicht aus Ameisen oder grünen Blattsalat. Im Gegenteil Ameisensalat ist kein herkömmlicher Salat. Es handelt sich viel mehr um einen Namen für eine Speise aus Teig und Honig. Ameisensalat ist einfach ein grosser Haufen von frittiertem ausgewalzenem Teig mit Honig.</p>



<h4>Heisse Suppe</h4>



<p>Eine typische Mahlzeit beginnt mit einer heissen Suppe. Lustigerweise heisst diese Suppe aus dem Kirgisischen übersetzt tatsächlich einfach «gekochte Suppe/kochende Suppe» oder romanisiert in Kirgisisch: «Kaynatma shorpo» bzw. in kyrilisch «Кайнатма&nbsp;шорпо» Sie gehört zu jeder währschaften kirgisischen Mahlzeit dazu und wird aus Wasser, Kartoffeln, Fleischstücken und mehr oder weniger vielen Karotten zubereitet. Manchmal wird noch ein wenig Grünzeug wie zum Beispiel Petersilie oder Dill beigegeben. Das Verhältnis von Grünzeug zum Rest ist etwa analog wie das Blatt Salat im Hamburger von Burgerketten . Die Suppe wird zu Beginn einer Mahlzeit aufgetischt und bleibt während der Mahlzeit auf dem Tisch für die Gäste verfügbar. Manchmal wird die Suppe jedoch weggelassen, denn die Gäste hatten schon den süssen Ameisensalat und eine Menge Essen aus Teig.</p>



<h4>Hauptspeisen</h4>



<p>Zwischen der heissen Suppe und dem letzten Gang, dem Plov werden die Hauptspeisen serviert. In diesem Abschnitt beschreibe ich einige Hauptspeisen: Einerseits der so genannte Vogelnest-Salat, andererseits unterschiedliche Arten von Pastasalaten. Diese kommen aus der tatarischen Kultur. Der Vogelnest Salat besteht aus Erbsen, Gurken, gekochten Eiern, Fleisch und Karotten. Er wird mit Eiern dekoriert. Ein auch sehr bekanntes kirgisisches Gericht ist „Lagman“ ein Nudelgericht mit Fleisch und Gemüse.</p>



<h4>Plov oder Pilaw</h4>



<p>Am Ende eines kirgisischen Festmahls wird typischerweise Plov serviert. Es ist ein Reiseintopf gekocht mit Zwiebeln, Karotten und Tomaten. Kirgisen sagen Plov sei ursprünglich ein Gericht der Region von Osch. <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Pilaf#Central_Asia" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pilav</a> gibt es aber auch in der Türkei, in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/usbekistan/">Usbekistan</a>, <a href="https://slowtraveltoasia.ch/Tadschikistan">Tadschikistan</a>, <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kasachstan/">Kasachstan</a> und vielen weiteren Länder. Der Plov ist bei den Kirgisen in einem Festmahl die Mahlzeit, welche gegessen wird, bevor die Gäste nach Hause gehen sollen. Daher wird der Plov sogar erst nach dem süssen Nachtisch serviert. Somit hat, wenn der Plov serviert wird, meistens niemand mehr Hunger. Es ist die höfliche Art, die sich in Kirgistan eingebürgert hat, um Gäste nach Hause zu schicken. Dank dem Plov kommen sie bestimmt nicht hungrig zu Hause an. Auf einer Hochzeitsfeier wäre es unanständig zu fragen, wann die Hochzeitsfeier zu Ende geht. Man fragt daher besser: „Wann kommt der Plov?“ damit findet man auch heraus, wann die Hochzeitsfeier endet.&nbsp;</p>



<h2>Auswärts essen in Osch</h2>



<p>Nebst den Strassenküchen gibt es Restaurantbuden und gehobene Restaurants. Die Strassenküchen findet man in Osch an fast jeder Strassenecke, ausser in den Wohnvierteln. Dort sind die Strassenküchen etwas weniger verbreitet.</p>



<h4>Besonders viele Restaurants findet man im Frunze Viertel</h4>



<p>Es gibt in Osch ein Viertel, welches fast ausschliesslich aus Restaurantbuden besteht. Dieses Viertel ist unter den Einheimischen von Osch sehr beliebt, um auswärts zu essen. Dort findet man in zwei Strassen alle möglichen Speiserestaurants von verschiedenen ethnischen Gruppen. Die beiden Strassen heissen Lenin Avenue und Kurmanzhan Datka, aber die Einheimischen kennen dieses Viertel als «Фрунзенская», «<a href="https://www.google.com/maps/place/Frunze,+Osh,+Kyrgyzstan/@40.5101312,72.8048384,15.87z/data=!4m8!1m2!2m1!1sFrunzenskaya+osh!3m4!1s0x38bdae822a10756b:0xdda866589ccac875!8m2!3d40.5101735!4d72.8072333" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frunzenskaya</a>». Frunze war ein sowjetischer General.</p>



<h4>Essen auf der Strasse in Osch in Kirgistan</h4>



<p>Strassenküchen kochen im Vergleich zu einem Festmahl eher einfache Speisen. Diese bestehen hauptsächlich aus den fünf meist verwendeten Lebensmitteln. Manchmal kann man auch Obst oder Gemüse zum direkten Verzehr kaufen. Ein sehr bekanntes Streetfood Beispiel sind die Samsa, frittierte Teigtaschen. Diese dreieckigen oder halbrunden Teigtaschen werden entweder mit Rindfleisch, Hühnchen, Kartoffeln oder selten mit Kürbis gefüllt. Im Frühling sind auch Samsa gefüllt mit Grünzeug, «Jusai», ein Kraut das in den Bergen von Zentralasien wächst, zu finden. Manty, gedämpfte oder seltener frittierte Teigtaschen, sind ein weiteres Beispiel für kirgisisches Streetfood. Übrigens gibt es merkwürdigerweise keine Manty die mit Hühnchen gefüllt werden.</p>



<h4>Eine Streetfood Spezialität von Osch: Maidamanty</h4>



<p>Typisch für Streetfood in Osch sind die so genannten Maidamanty. Diese viereckigen Teigtaschen sind etwas kleiner als Samsa oder Manty. Sie werden gefüllt mit Kartoffeln oder Grünzeug jedoch nicht mit Fleisch. Diese kleinen Teigtaschen findet man auf der Strasse öfter als in einem Restaurant. Man findet Maidamanty zum Beispiel in der Strasse beim Stadtkrankenhaus, «Gorbolnitsa». Da haben die Strassenköchinnen ihre Plätze und verkaufen Maidamanty aber auch Schaschlick. Daher ist diese Strasse immer voll von Grill-Rauch. Einige behaupten der Smog dort sei manchmal so dicht, dass man sich fragen könne, wie die Autos da noch klare Sicht auf die Fahrbahn haben.</p>
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		<title>Busfahrt von Toktogul nach Osh via Jalalabad</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2019 10:26:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bus]]></category>
		<category><![CDATA[Busfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Busterminal]]></category>
		<category><![CDATA[Jalalabad]]></category>
		<category><![CDATA[Kyrillisch]]></category>
		<category><![CDATA[Mini Level Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Osh]]></category>
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<p>Auf dem Weg zum Busbahnhof füllte ich am Dorfbrunnen meine Flaschen. Gegen halb neun war der Busbahnhof von Toktogul ziemlich &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/30/busfahrt-von-toktogul-nach-osh-via-jalalabad/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Busfahrt von Toktogul nach Osh via Jalalabad</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Auf dem Weg zum Busbahnhof füllte ich am Dorfbrunnen meine Flaschen. Gegen halb neun war der Busbahnhof von Toktogul ziemlich menschenleer. Die Sammeltaxi davor wollten alle nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/27/aussicht-ueber-biskek/">Biskek</a>. Weiter hinten stand ein einziger Bus. Der war aber mit , angeschrieben. In der Halle neben dem Parkplatz deutete ein Mann auf die Tafel an der Wand. Hier war zu lesen, dass der direkte Bus nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/02/das-alte-handelszentrum-von-kirgistan-osh/">Osh</a> bereits um sieben losfährt. Der einzige Bus in die richtige Richtung fuhr um 9:15 nach Jalalabad. Ich musste also nach Osh via Jalalabad.</p>



<figure class="wp-block-image"><img width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/89_Toktogul_Osh/IMG_7542-1024x683.jpg" alt="Bus Abfahrtszeiten von Toktogul:
Osh und nach Osh via Jalalabad und Kara Kol" class="wp-image-5629" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/89_Toktogul_Osh/IMG_7542-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/89_Toktogul_Osh/IMG_7542-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/89_Toktogul_Osh/IMG_7542-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Abfahrtstafel im Busbahnhof von Toktogul. Es gibt weniger Busverbindungen als Destinationen.</figcaption></figure>



<p>Er tuckerte um den <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/29/ein-tag-am-toktogul-see/">Toktogul</a> See und später entlang des mehrmals aufgestauten Flusses Naryn. Das Ticket nach Jalalabad hatte 330 kgs gekostet. 10:06 hielten wir in Saragata, 11:32 in Karakul, 14:04 in Kochkor Ata. Gegen halb vier waren wir in Jalalabad. Unmittelbar nach Ankunft fuhr hier ein Bus nach Osh für 120 kgs. Ich musste mich zwischen die Sitzreihen auf einen Holzschemel setzen. Doch noch bevor der Bus losfuhr, bot mir ein Mann seinen Sitzplatz an und setzte sich selbst auf den Holzschemel.</p>



<h4>Begegnung mit Gulperi</h4>



<p>Ich sass nun neben einer modern gekleideten Frau ohne Kopftuch. Sie sprach mich&nbsp;direkt auf Englisch an&nbsp;und erzählte mir, dass ihr Mann in Moskau arbeitet. Bald würde sie mit&nbsp;ihren zwei Kindern nach Moskau&nbsp;fliegen. Darum seien sie gerade auf dem Weg nach Osh.&nbsp;Sie wollten&nbsp;vor der Ausreise nochmal die Grossmutter besuchen.&nbsp;Viele Kirgisen&nbsp;arbeiten in Moskau. Nun vernahm ich direkt, was dies für die Familien heisst. Kirgisen können ohne Visum nach Russland reisen. Sie müssen sich einfach jedes Jahr bei der Behörde registrieren. Dies kostet offenbar 5000 Rubel pro Person. Zuerst dachte ich, dass Gulperi ihren Mann nur besuchen geht. Erst im Verlauf des Gesprächs verstand ich, dass sie demnächst auswandern werden.</p>



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<h4>Sackgeld dank Mini Level Marketing</h4>



<p>Gulperi hat Ökonomie studiert. Da&nbsp;sie aktuell alleine die Kinder betreut, kann sie nicht arbeiten gehen. Von zuhause aus, verdient sie sich ein Sackgeld als sogenannte Mini Level Marketing Agentin bei&nbsp;<a href="https://faberlic.com">faberlic.com</a>. Dies ist eine russische online Verkaufsplattform.&nbsp;Wer ein Netzwerk von&nbsp;Wiederverkäufern hat, verdient am generierten Umsatz mit. Je mehr Kunden&nbsp;ihreProdukte via&nbsp;Gulperi beziehen, desto mehr Sackgeld erhält sie.&nbsp;Der Kauf einer 2-3 Zimmer- Wohnung in Osh koste aktuell etwa 40‘000 Dollar.</p>



<h4>Kyrilisch üben</h4>



<p>Zusammen mit Gulperi übte ich&nbsp;wieder mal etwas kyrillisch. Dominique &#8211;&nbsp;Доминик und Gulperi гулпери. Gulperi bedeutet offenbar so etwas wie Blumenengel.&nbsp;Zuerst übten wir unsere Namen, dann den Namen ihres Sohnes:&nbsp;байзак.</p>



<h4>Taxifahrt in die Innenstadt&nbsp;und mein Russisch</h4>



<p>Am Busbahnhof in Osh stand nur ein einziges Taxi. Beim Preis von 150 kgs für die Fahrt ins Stadtzentrum wurden wir handelseinig. Unsere Konversation war kurz: „Откуда ты? (Otkuda ty?)“ „швейцария (Shveytsariya)“ „Shveytsariya Capital is Stockholm?“ „Niet, is Bern – Stockholm is Capital швеция (Shvetsiya)“. Im Abendverkehr dauerte die Fahrt etwas länger ,als mein Navi vermutete und so herrschte bald wieder Stille.</p>



<h4>Ortung des neuen Gastgebers</h4>



<p>Mein Gastgeber aus Biskek hatte mit mir zusammen die genaue Geoposition seines Geburtshauses nachgeschaut. So konnte ich den Taxifahrer zielsicher anweisen, obwohl die Häuser in dieser Strasse nicht nummeriert sind. Kaum am Garagentor vorgefahren, wurde ich schon&nbsp;von meinen Gastgebern empfangen. Mein Russisch steckt noch in den Kinderschuhen. Somit war die Kommunikation&nbsp;herzlich lebhaft gestikulierend. Als die Tochter zum Abendessen zu&nbsp;Besuch kam,&nbsp;wurde sie die Übersetzerin&nbsp;für die Gespräche am Tisch.</p>
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