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	<title>Moschee Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<title>Moschee Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Exkursion zu den Ruinen von Derawar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2020 22:03:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
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<p>Max kam nach Bahawalpur mit der Idee die Ruinen bzw. die Burg von Derawar zu sehen. Diese befinden sich aber&#160;fast &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/26/exkursion-zu-den-ruinen-von-derawar/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Exkursion zu den Ruinen von Derawar</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Max kam nach Bahawalpur mit der Idee die Ruinen bzw. die Burg von Derawar zu sehen. Diese befinden sich aber&nbsp;fast 100&nbsp;km von der Stadt entfernt. Wir begannen uns daher zu informieren, wo wir ein Auto mieten könnten. Wir fragten Shams, unseren Gastgeber, wer uns ein Auto vermieten könnte. Er meinte, er kenne da mehrere Leute und nannte uns die Kosten. Etwas später jedoch sagte er, dass er gerne selbst mit uns zu den Ruinen fahren würde, sofern wir die Kosten für das Benzin übernehmen würden. Wir machten also aus, dass wir sobald Max am Morgen ankommen würde, losfahren würden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Abbasi Moschee, viele Selfies und die Burg von Derawar</h4>



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<p>Nach etwa einer halben Stunde Fahrt veränderte sich das Landschaftsbild komplett. Shams erklärte, dass wir nun in die Wüste fahren würden. Die wüstenartige Landschaft war jedoch durchsetzt von Oasen. Schliesslich kamen wir in ein kleines Dorf, Derawar. Entlang der Strasse gab es enorm viele kleinen Restaurant-Schuppen. Die meisten waren allerdings leer. Shams fragte nach dem Weg. Es war nicht mehr weit, wir waren bereits im Dorf der <a href="https://slowtraveltoasia.ch/?s=Sehenswürdigkeit">Sehenswürdigkeit</a>. Daher die vielen Restaurants. Auf einem Parkplatz standen drei Busse mit denen einige Schulklassen von weit her angereist waren um dieses Monument von Derawar zu besuchen. </p>



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<p>Einige Schülerinnen und Schüler sprachen uns an. Schliesslich gab es ein Gruppenfoto und unzählige Selfies. Wir mussten uns danach fast wehren, um überhaupt auch noch die Moschee und die Ruinen anschauen zu können. Die Grösse der Burg war sehr beeindruckend. Die Art wie die Gebäude der Verwitterung überlassen wurden auch. Unweit der Burg befand sich noch ein königlicher Friedhof.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Begegnung mit Klimawandel-Lügner</h4>



<p>Auf dem Heimweg kamen wir richtig ins Gespräch mit dem Freund von Shams. Dieser hatte eine Weile in Deutschland gelebt und dort studiert. Er ist sehr interessiert an Gesellschaft, Psychologie und Statistik. Er erzählte von seiner Zeit in Deutschland und von seinen Forschungen zu den Unterschieden europäischer und östlicher Kultur. Dann entbrannte eine Diskussion zum Klimawandel. Max und ich erklärten ihm was Klimagase, der <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt" target="_blank">Treibhauseffekt</a> und die festgestellten Effekte der Klimaerwärmung sind. Er blieb jedoch bei seiner Meinung, dass der Klimawandel eine Spinnerei von verschwörerischem Ausmass sei und nicht nachgewiesen sei. </p>



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<p>Seine Quellen waren Fox News und die Twitter-Meldungen von Patrick Moore. Dass ein intelligenter Mensch trotz all den wissenschaftlichen Fakten zu dieser Meinung gelangen kann, erstaunte mich. In der Diskussion suchten wir einen gemeinsamen Nenner. Als er jedoch auch nicht anerkennen wollte, dass das <a rel="noreferrer noopener" href="https://explorer1.jpl.nasa.gov/galleries/earth-from-space/" target="_blank">Foto der NASA</a> beweise, dass die Erde rund sei, gaben wir dies auf. Da er beteuerte, dass er offen sei für alle Beweise, teilte ich später mit ihm die Berichte des <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.ipcc.ch/2019/09/25/srocc-press-release/" target="_blank">ICCP</a>. Als Antwort erhielt ich später eine Twitter-Botschaft eines Klimakritikers.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vertrauen in die eigenen Quellen</h4>



<p>Diese Begegnung blieb mir noch lange im Hinterkopf. Jemand hatte an einem Nachmittag mein Weltbild und das Wissen, das ich mir in meinem Studium angeeignet hatte ganz und gar in Frage und Abrede gestellt. Und er ging total auf Konfrontation. Dies stimmte mich etwas nachdenklich. Was wäre denn, wenn vieles tatsächlich nicht bewiesen wäre? Und habe ich während meiner Studienzeit manchmal Wissen geglaubt, statt hinterfragt? Was hätte ich in einer anderen Zeit und an einem anderen Ort wohl geglaubt und gelernt. Mir wurde bewusst, dass ich während dem Studium zum Teil  die Richtigkeit des Lernstoffes der vermittelt wurde vorausgesetzt habe. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Fox News versus ETH Zürich</h4>



<p>Aufgrund des Zeitdrucks und der Stoffmenge war es manchmal schlicht unmöglich, alles Wissen nachzuprüfen. Und vertrauen war bequemer und einfacher als alles zu prüfen. Nun dämmerte es mir, wie ein intelligenter Mensch zu einer anderen Meinung kommen kann, wenn er seinen anderen Quellen vertraut. In diesem Fall dachte dieser Mensch Fox News sei eine verlässliche Quelle. Und ich glaubte die Skripts der Professoren der <a rel="noreferrer noopener" href="https://usys.ethz.ch/studium/umweltnaturwissenschaften.html" target="_blank">Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich</a> seien eine verlässliche Quelle. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Wissen sollte man sich aus verschiedenen Quellen aneignen</h4>



<p>Das erwerben von Wissen hat also zu einem gewissen Teil mit Vertrauen zu tun. Vertraut man zu einseitig einer Quelle, baut man sich möglicherweise ein korrumpiertes Weltbild auf. So gesehen war dies nichts neues. Was mich aber sehr befremdete, war die Resistenz dieses Menschen weitere Informationsquellen als relevant und valide anzunehmen. Dies schien mir für das Zeitalter der relativ freien Informationsverfügbarkeit merkwürdig. Wie kann man glauben, dass die eigenen wenigen Quellen die einzige Wahrheit gepachtet haben? Ich bin überzeugt, dass man sich Wissen wenn möglich aus verschiedenen Quellen aneignen sollte. Meinungen, Wissen, vertrauenswürdige Quellen, Wahrheiten: Jetzt wird es philosophisch.</p>
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		<title>Shiraz im Iran ist bekannt für ihre Wein Traubensorte und die pinke Moschee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Dec 2019 12:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
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<p>Die Stadt Shiraz im Iran gab einer Traubensorte und einem Wein ihren Namen. Jeder Weinkenner hat Shiraz schon mal gehört. &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/23/shiraz-iran-wein/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Shiraz im Iran ist bekannt für ihre Wein Traubensorte und die pinke Moschee</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Die Stadt Shiraz im Iran gab einer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Syrah" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Traubensorte</a> und einem Wein ihren Namen. Jeder Weinkenner hat Shiraz schon mal gehört. Heute ist im Iran Alkohol verboten und so gibts offiziell auch keine Herstellung von Wein mehr in Shiraz. Heute ist Shiraz bei Touristen eher für die pinke Moschee bekannt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Trampen nach Shiraz</h4>



<p>Unser Ziel war heute per Autostopp von Isfahan nach Shiraz zu gelangen. Wir fuhren mit der Metro ans Stadtende und stellten uns an der Strasse mit unseren Rucksäcken auf. Bald nahm uns ein Autofahrer bis in die Ortschaft Abadeh mit. Dann hatten wir wieder Glück und fanden eine Mitfahrgelegenheit bis direkt nach Shiraz. </p>



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<p>Unser Couchsurfing Gastgeber holte uns bei einem bekannten Denkmal ab und brachte uns direkt in seine Zweitwohnung. Viele Iraner, wohnen zwar noch bei ihren Eltern, haben jedoch zusammen mit Freunden eine Zweitwohnung. Diese nutzen sie für Feste oder für die Momente nach einem erfolgreichen Date. In der Küche stand denn auch noch einiges von der letzten Party herum. Amin, unser Gastgeber überliess uns bald die Wohnung. Einige Stunden später erhielten wir von ihm eine Nachricht, dass bald noch drei iranische Couchsurferinnen kommen würden. Diese waren gerade auf der Rückreise vom Süden nach Teheran.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kurz nach Tehran fürs Pakistan Visum</h4>



<p>Heute holte Soodeh die Realität der <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/15/visum-fuer-pakistan/">pakistanischen Administration</a> in Teheran ein. Die pakistanische Botschaft liess sich nicht überzeugen auf ein Interview zu verzichten oder dieses statt in Teheran im näheren Konsulat in Zahedan durchzuführen. Daher musste Soodeh nach Teheran zurückfahren. Sie nahm den Nachtbus. Und ging am Morgen direkt auf die Botschaft. Im Iran ist der 24. und 25. Dezember natürlich ein normaler Arbeitstag, falls er nicht auf einen Freitag oder Samstag fällt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Stadtbummel und Falafel mit Amin</h4>



<p>Ich wurde am Abend des 23. Dezembers von Amin auf eine kleine Stadtrundfahrt mitgenommen. Er fuhr durch die Stadt und deutete ab und zu nach links oder rechts. Hier ist der Park in dem ich mich im Sommer mit Freunden treffe, sagte er zum Beispiel. So fuhren wir eine längere Runde durch Shiraz. Am Ende lud er mich zu Falafel in seinem Lieblings Falafel Restaurant namens „Maman Joon“ ein. Die Einrichtung des Restaurants erinnerte an eine Imbissbude. Die Falafel waren jedoch spitze.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-22_Shiraz/IMG_3320.jpg" alt="Kein Wein im Falafel Restaurant Maman Joon in Shiraz im Iran" class="wp-image-9372" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-22_Shiraz/IMG_3320.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-22_Shiraz/IMG_3320-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-22_Shiraz/IMG_3320-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-22_Shiraz/IMG_3320-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Blick auf den Selbstbedienungstresen des Maman Joon Falafel Restaurants in Shiraz.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Die pinke Mosche</h4>



<p>Für&nbsp;alle touristisch bekannten Sehenswürdigkeiten wird inzwischen ein Eintritt von etwa 5 Dollar erhoben. Iraner und auch angeheiratete Ausländer zahlen nur etwa 10% dieses Preises. Das war von Täbris bis hier in Shiraz genau gleich, denn die Preise legt die Zentralregierung fest. Eine der touristischsten Moscheen im Iran ist die „pink Mosk“ in Shiraz. Inzwischen weiss ich doch wie Moscheen aussehen, dachte ich. Soll ich nun tatsächlich Eintritt für eine Moschee bezahlen? Amin und eine Recherche&nbsp;im Internet&nbsp;überzeugten mich schliesslich. </p>



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<p>Die Moschee war selbstverständlich voller Touristen. Die meisten waren mit Posieren oder Fotografieren beschäftigt. Die kunstvollen farbigen Fenster und das morgendliche Sonnenlicht zauberten ein unglaubliches Farbenspiel auf den Boden der Moschee. Helle Scheiben und&nbsp;der schwach erleuchtete Boden&nbsp;waren&nbsp;eine fotografische Herausforderung. Plötzlich fragte mich jemand, ob ich ein Foto von&nbsp;ihr und&nbsp;ihrer Freundin machen würde. Es stellte&nbsp;sich heraus, dass es eine Iranerin&nbsp;war, welche in Genf ein Astrophysik Doktorat macht. Sie nutzte die Weihnachtsferien, um&nbsp;ihre Familie zu besuchen und den Iran als Touristin zu bereisen. Ich fragte die beiden, ob sie auch noch nach Persepolis gehen würden.</p>
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		<title>Das Disneyland von Usbekistan &#8211; Khiva</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/03/das-disneyland-von-usbekistan-khiva/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2019 18:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
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<p>Kaum war ich aufgestanden, brachte mir die Betreiberin des HostelsFrühstück. Dieses war säuberlich portioniert. Jeder Gast erhielt zwei Spiegeleier mit &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/03/das-disneyland-von-usbekistan-khiva/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Das Disneyland von Usbekistan &#8211; Khiva</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Kaum war ich aufgestanden, brachte mir die Betreiberin des HostelsFrühstück. Dieses war säuberlich portioniert. Jeder Gast erhielt zwei Spiegeleier mit einem Viertel Würstchen. Dazu gab es zwei Scheiben Käse, Wurst, Weissbrot und dunkles Brot, sowie zwei verschiedene Kekse und zwei eingelegte süsse Feigen mit einer kleinen Schale Schlagrahm und einen Krug Tee und eine Tasse Kaffee. So geht das in Khiva.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zwei Tage hinter den Stadtmauern von Khiva&#8217;s Altstadt</h4>



<p>Nach einer Weile Blog schreiben und Fotos aussortieren, machte ich mich am Nachmittag auf, um  die Altstadt zu besichtigen. Beim Tor stieg ich auf die Stadtmauer. Leider war es nicht möglich, auf der Stadtmauer um die ganze Altstadt zu gehen. Nach etwa einem Viertel der Strecke musste ich umdrehen. Ein an die Stadtmauer von Khiva&#8217;s Altstadt gebautes Gebäude versperrte den Weg.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Eine neue Altstadt entsteht</h4>



<p>Zurück beim Stadttor, schlenderte ich gemütlich eine Runde durch die Altstadt. Vereinzelt sah ich einige europäische Touristen. Hie und da hörte ich Deutsch und Schweizerdeutsch. Vor einer Moschee machte ich Halt. Das Geländer davor war mit chinesischen Baustellenschildern markiert. Die ganze Fassade war neu verputzt. Auf dem Vorplatz waren neben Sandhaufen grosse Stellwände platziert. Sie erklärten in usbekischer und chinesischer Sprache die Zusammenarbeit der beiden Länder bei der Restaurierung der Kulturdenkmäler von Khiva.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Souvenirstände ohne Ende</h4>



<p>Als ich mich durch eine Gasse im Zentrum der Altstadt näherte, wurden die leeren Strassen farbig. Links und rechts war nun ein Souvenirstand neben dem andern aufgereiht. Unweit des Hostels wurde ein Teil der alten Stadtmauer neu gebaut. Die meisten Häuser hatten einen ganz flachen Lehmputz. An einigen Fassaden waren die Klimageräte in Holzkisten versteckt.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/150_Khiva_Tag1/IMG_9924.jpg" alt="Souvenirläden hinter Khiva's Altstadt Stadtmauer" class="wp-image-7346" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/150_Khiva_Tag1/IMG_9924.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/150_Khiva_Tag1/IMG_9924-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/150_Khiva_Tag1/IMG_9924-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/150_Khiva_Tag1/IMG_9924-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Souvenirläden vor dem unvollendeten Minaret.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Sonnenuntergang auf der Dachterrasse des Restaurant Terassa&nbsp;</h4>



<p>Für den Sonnenuntergang gehen die meisten Touristen auf den Wachturm. Ein ebenso schöner Ausblick hat man auf der Dachterrasse des Restaurant Terassa. Hier wird man zudem kulinarisch hervorragend versorgt. Sobald die Sonne weg ist, wird es zwar kalt. Die Farben des Himmels über Khiva in Kombination mit der historischen Kulisse bieten eine wunderbare Gelegenheit zum Fotografieren.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Ausblick vom höchsten Minarett der Stadt</h4>



<p>Wer sich am Vortag ein Ticket für das Minarett besorgt, kann ab acht Uhr direkt nach Öffnung im Minarett die 128 grossen Stufen emporsteigen. Von oben hat man eine Aussicht weit über die Altstadt von Khiva hinaus.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/151_Khiva_Tag2/IMG_9970.jpg" alt="Blick von einem Minaret auf Khiva's Altstadt mit Stadtmauer" class="wp-image-7361" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/151_Khiva_Tag2/IMG_9970.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/151_Khiva_Tag2/IMG_9970-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/151_Khiva_Tag2/IMG_9970-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/151_Khiva_Tag2/IMG_9970-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>In der Bildmitte sieht man den Friedhof innerhalb der Stadtmauern.</figcaption></figure>



<p>In einer Ecke der Stadt entdeckte ich von oben einen Friedhof. Diesen besichtigte ich am Nachmittag. Scheinbar wurden hier die Toten innerhalb der Stadtmauer beerdigt und feinsäuberlich eingemauert. Am nächsten Morgen machte ich spontan einen Ausflug nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/06/ausflug-in-die-hauptstadt-taschkent/">Taschkent</a>.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/03/das-disneyland-von-usbekistan-khiva/">Das Disneyland von Usbekistan &#8211; Khiva</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Eine Stadt voller restaurierter Sehenswürdigkeiten &#8211; Samarkand</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/26/eine-stadt-voller-restaurierter-sehenswuerdigkeiten-samarkand/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2019 18:31:09 +0000</pubDate>
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<p>Samarkand war definitiv touristisch. Ein volles Hostel hatte ich schon ewig nicht mehr angetroffen, vor allem nicht in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/tadschikistan/">Tadschikistan</a>. Ein Passant brachte mich zum nächsten. Es war ganz versteckt in einer Seitenstrasse hinter einem niederen Tor. Die Zimmer waren um einen zweistöckigen Laubengang angeordnet. Nach etwa einer Stunde kam der Sohn der Inhaberin und fragte mich, ob ich aus Schweden sei. Ich zeigte ihm meinen Schweizer Pass. Sein Gesichtsausdruck änderte sich. </p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-spontan-angekommen-in-samarkand">Spontan angekommen in Samarkand</h4>



<p>Das Zimmer sei von schwedischen Reisenden gebucht. Seine Mutter hätte wohl etwas verwechselt. Ich müsse entschuldigen. Er könne mir ein Zimmer im Erdgeschoss zeigen. Ansonsten helfe er mir bei der Suche eines Zimmers in einem anderen Hotel. Jetzt bereute ich erstmals nicht online gebucht oder reserviert zu haben. Das Zimmer war in Ordnung für eine Nacht. Das Internet war aber so langsam, dass das Hochladen von Fotos erneut scheiterte. Nun fragte ich drei Reisebekannte um Rat. Zwei der drei Empfehlungen fielen gleich aus: Trip.Le Hostel sei „the place to go“ in Samarkand.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-die-tour-von-bankomat-zu-bankomat">Die Tour von Bankomat zu Bankomat</h4>



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<p>Der Standort des empfohlenen Hostel war nur zehn Minuten Fussmarsch entfernt. Dort waren die kunterbunt internationalen Gäste gerade beim Frühstück. Anhand des Frühstückstischs wusste ich, dass ich am richtigen Ort angekommen war. Am Vortag hatte ich vergebens einen funktionierenden Bankomaten in Samarkand  gesucht. Darum fragte ich beim Checkin den netten jungen&nbsp;Receptionist&nbsp;um Rat. Er meinte im Hotel Plaza müsste ich einen Bankomaten finden der ausländische Karten akzeptiert. Somit lief ich nun quer durch die Innenstadt. Auf dem Weg entdeckte ich die Ruinen des Kaksaray Palast.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9396.jpg" alt="" class="wp-image-7204" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9396.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9396-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9396-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9396-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Ruinen des Kaksaray Palasts.</figcaption></figure>



<p>Vor dem pompösen Plaza Hotel von Samarkand brummten zwei grosse Reisecars. In der Lobby wimmelte es von Rentnern in kurzen Hosen und Baseballcaps. Die meisten standen in einer Reihe vor dem&nbsp;Currency&nbsp;Exchange Office. Bei den fünf Bankomaten in der Ecke stand komischerweise niemand. Die matten Bildschirme mit der Anzeige „temporarly out of service“ erklärten mir warum.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9398.jpg" alt="" class="wp-image-7205" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9398.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9398-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9398-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/134_Samarkand_zum_Bankomat/IMG_9398-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fünf Bankomaten mit matten Bildschirmen oder einer „temporarly out of service“ Anzeige.</figcaption></figure>



<p>Ein Portier erklärte mir den Weg zur nächsten Bank. Diese hatte jedoch keinen Bankomaten. Von dort suchte ich auf meiner Karte die nächste Bank. Zwei Bankomaten erlaubten mir meinen Pin einzugeben und die Geldmenge auszuwählen. Dann druckten sie aber nur einen Papierzettel mit der Aufschrift „System failure“ aus. Meine ersten usbekischen Som aus einem Bankomat lieferte schliesslich ein GRGbanking Automat der Savdogar Bank. Ich beschloss kurzerhand Millionär werden zu wollen. Für Milliardär reichte das Guthaben meiner Prepaid Kreditkarte leider aktuell nicht aus.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-playback-musicalprobe-mit-armee-und-schule">Playback Musicalprobe mit Armee und Schule</h4>



<p>Von weitem hörte ich Musik. Auf der Karte war ein Theater eingezeichnet. Am Tor des grossen Metallzauns stand eine Gruppe von Tänzerinnen. Sie übten gerade eine Choreografie ein. Nach dem zweiten Durchlauf ging ich zum Theatereingang. Ein freundlicher Touristenpolizist begrüsste mich und hatte Freude an meinem tadschikischen Hut, welchen er als usbekischen Hut verkannte. </p>



<p>Auf der Tribüne um die Arena sassen einige Soldaten und zivile Usbeken. Zuoberst auf der Tribüne sass ein Mann hinter einem Mikrofon. Er gab wohl Regieanweisungen und spielte Musik ein. Soldaten stürmten die Arena. Sie stellten Pulte mit zwei Stühlen hin und traten wieder ab. Später rannten Schüler zu den Pulten und tanzten anschliessend daneben zur eingespielten Musik. Lehrer stellten die tanzenden Schüler auf die richtige Position. Die Akustik war schlecht. Das Echo hallte von den Kulissen zurück. Als die Tänzerinnen vom Eingang an die Reihe kamen, verliess ich die Probe und ging in Richtung Bahn Ticket Office von Samarkand.</p>



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<h4 class="wp-block-heading" id="h-bahntickets-im-zentrum-kaufen-moglich">Bahntickets im Zentrum kaufen möglich</h4>



<p>Seit kurzem hat die usbeksiche Staatsbahn einen Ticketschalter im Stadtzentrum von Samarkand. Damit spart man sich die Fahrt zum Bahnhof, welcher fast sechs Kilometer ausserhalb des Stadtzentrums liegt. Dieses Ticketoffice erhebt zwar auf die Tickets eine Buchungsgebühr. Sie ist aber kleiner als der Preis einer Taxifahrt zum Bahnhof und zurück. Die Dame am Empfang kann die usbekischen Bahnverbindungen nachschauen. Leider kennt sie aber die grenzüberschreitenden Verbindungen nach Kasachstan nicht. Am Schalter neben dem Empfang kann man dann die Tickets für die innländischen Verbindungen erwerben. </p>



<p>Online buchen sei nicht möglich, versicherte mir das Personal. Im Gespräch mit anderen Reisenden stellte sich heraus, dass die Tickets auch online gebucht werden können, nämlich sowohl bei der<a href="https://pass.rzd.ru/main-pass/public/en" class="broken_link"> russischen Eisenbahn</a> als auch bei der usbekischen Bahngesellschaft. Leider bietet die <a href="https://e-ticket.railway.uz/lang-en/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">usbekische Seite</a> nur VISA und UZCard als Zahlungsmöglichkeiten an. Ab dem ersten Oktober 2019 funktionierten die beiden Buchungssysteme jedoch nicht mehr.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-graber-mausoleen-moscheen-und-koranschulen">Gräber, Mausoleen, Moscheen und Koranschulen</h4>



<p>Ich folgte nun den Nadeln auf meiner Karte. Die erste steckte beim Ruhabad&nbsp;Mausoleum.&nbsp;Auf dem Weg dorthin begegnete ich im Park von Ploshchad Kuk Saroy der usbekischen Variante einer hohen Fahnenstange. Im Vergleich zu&nbsp;ihrer grossen Schwester in Dushanbe war diese geradezu&nbsp;nieder. In einem kleinen Laden an einer Hausecke gab es frische Trauben. In der Nähe des Hamid Alimjan Theaters&nbsp;machte sich die „DiaMonD“ fastfood Imbissbude das runde gelbe M zunutzen.Nur eine Strasse und einen&nbsp;halber Park weiter stand ich vor dem Ruhabad Mausoleum. </p>



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<p>Es war ein erstaunlich schlichtes Gebäude aus Lehm oder hellen Backsteinen. Etwas weiter südlich empfing mich ein hufeisenförmiges Gebäude. Es war die erste Ansammlung von Souveniershops und Werkstätten, welche ich in Usbekistan antraf. Allerdings definitiv nicht die letze. Im Schatten eines Baumes genoss ich mein Picknick.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-gure-amir-und-ak-saray-mausoleum">Gure Amir und Ak Saray Mausoleum</h4>



<p>Durch ein Tor ging es aus dem Hof der Ruhabad Madrasah (Koranschule) auf den Parkplatz neben der Ruhabad Moschee und dem Hoji Muin Museums. Hoji Muin erinnerte mich kurz an Ho Chi Min, sagte mir aber nichts. Ich ging weiter und stand bald vor dem Gure Amir Mausoleum. Dort traf ich erstmals auf die usbekische Touristen- Polizei. Ein wortkarger Kassier verkaufte fast unsichtbar hinter dem kleinen Fenster des Ticketoffice das Eintrittsticket (25‘000 uzs). Das Mausoleum des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gur-Emir-Mausoleum" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gure Amir</a> war ein sehr verziertes Prachtstück. </p>



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<p>Es war, wie die meisten heutigen touristischen Attraktionen in Samarkand,&nbsp;umfassend restauriert worden. Vom Hinterausgang des Gure Amir Mausoleums ist der Bau des Ak Saray&nbsp;bzw.&nbsp;<a href="http://verum.uz/qr.php?text=TR0001017" class="broken_link">Maqbarsi Mausoleum</a> (10000uzs) zu sehen.&nbsp;Es ist innen wie aussen&nbsp;etwas&nbsp;bescheidener verziert.</p>



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<h4 class="wp-block-heading" id="h-mit-der-nazzar-app-etwas-mehr-informationen-erhalten">Mit der Nazzar App etwas mehr Informationen erhalten</h4>



<p>In vielen&nbsp;Sehenswürdigkeiten&nbsp;in Usbekistan&nbsp;können&nbsp;übrigens&nbsp;mithilfe&nbsp;der&nbsp;kostenlosen&nbsp;App Nazzar mehr Informationen zu den Monumenten&nbsp;nachgelesen werden.&nbsp;Die App setzt allerdings Internetzugang voraus. Mit einer lokalen SIM Karte ist dieser für einige Dollar erhältlich.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-der-registran-platz-die-hauptattraktion">Der Registran Platz –&nbsp;die Hauptattraktion</h4>



<p>Das Stadtbild&nbsp;auf dem Weg zum Registran Platz&nbsp;war&nbsp;vor allem von Gasleitungen geprägt. Unterwegs entdeckte ich einen doppelten Brotbackofen&nbsp;(uzbekisch: tandyr) und einige Lebensmittelläden. </p>



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<p>Am Registran&nbsp;Platz&nbsp;stehen heute&nbsp;drei wunderschöne&nbsp;Koranschulen. Wer die ehemaligen Schulen von innen ansehen möchte, kauft sich das Eintrittsticket&nbsp;(40‘000&nbsp;uzs).&nbsp;Am Eingang sprach mich&nbsp;eine Touristenführerin an. Dilia schien ein akzeptables Englisch zu sprechen. Etwas müde entschied ich mich&nbsp;ihre Erzähl- und Präsentationskünste&nbsp;zu testen.&nbsp;Während einer&nbsp;Stunde&nbsp;(25$)&nbsp;waren wir zusammen unterwegs in den Innenhöfen, Schulräumen, Konferenzsälen und Moscheen der drei&nbsp;Koranschulen (Madrasahs).&nbsp;Jede der Koranschulen verfügt über unterschiedlich viele Schulräume. Darin sollen jeweils drei Studenten gelebt haben und unterrichtet worden sein.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-zahlen-und-fakten-zu-den-madrasahs">Zahlen und Fakten zu den Madrasahs</h4>



<p>Meine Führerin&nbsp;erzählte mir&nbsp;auch&nbsp;wann welche der Schulen von wem gebaut worden war.&nbsp;Die erste&nbsp;mit 55 Schulräumen&nbsp;und einer Moschee war&nbsp;unter der Leitung eines&nbsp;iranischen Architekten in nur drei Jahren errichtet&nbsp;worden. Um die zweite&nbsp;(mit 48 Schulräumen)&nbsp;nach dem Vorbild der ersten, jedoch ohne Moschee, zu errichten, brauchten die heimischen Architekten&nbsp;dann&nbsp;17 Jahre. An der dritten&nbsp;(mit nur 26 Schulräumen)&nbsp;wurde 14 Jahre gebaut.&nbsp;Diese verfügt über eine grosse Moschee.&nbsp;Im Grab auf dem Platz zwischen den drei Schulen&nbsp;liegt übrigens ein Metzger. Er soll hier den Studenten Fleisch verkauft und wohl oft auch geschenkt haben.</p>



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<h4 class="wp-block-heading" id="h-schliessung-und-restauration-unter-den-sowjets">Schliessung und&nbsp;Restauration unter den Sowjets</h4>



<p>Als&nbsp;die&nbsp;Sowjets&nbsp;nach Usbekistan kamen&nbsp;waren die Schulen&nbsp;verwahrlost.&nbsp;Zwar waren bereits in den 30er Jahren erste Anstrengungen unternommen worden, diese Gebäude zu restaurieren. Aber ganz umfassend wurde die Restauration unter den Sowjets in den 60ern angegangen. Seit dann erfüllen die Gebäude nicht mehr die ursprüngliche Funktion als Bildungsstätte. Es sind nun historische Monumente vergangener Zeit und Hauptanziehungspunkt für die Touristen aus aller Welt. Letzteren dient die künstlerisch verzierte Kulisse als beliebtes Selfie Sujet.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-registran-platz-nach-sonnenuntergang">Registran Platz nach Sonnenuntergang</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/140_Samarkand_Registran/IMG_9561.jpg" alt="" class="wp-image-7246" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/140_Samarkand_Registran/IMG_9561.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/140_Samarkand_Registran/IMG_9561-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/140_Samarkand_Registran/IMG_9561-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/140_Samarkand_Registran/IMG_9561-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Registran Platz nach Sonnenuntergang und mit Abendbeleuchtung.</figcaption></figure>



<p>Die Sonne senkte sich gerade am Horizont neben dem Minarett der ersten Madrasah.&nbsp;Ich&nbsp;hatte&nbsp;von so viel Geschichte und historisch restauriertem&nbsp;gebranntem und lasiertem Lehm langsam genug. Nun setzte ich&nbsp;mich&nbsp;auf die Treppe vor dem Platz und wartete. Obwohl heute Abend auch eine Lasershow die Gebäude in ein anderes Licht stellen würde? Nein, ich erlebte ein kurzes, aber wunderschönes Schauspiel. Dieses dauerte etwa 1 Sekunde. Die Dämmerung hatte gerade begonnen. Die Strassenbeleuchtung war schon an. Ich schaute auf den Platz. Nun wurde wie durch Zauberhand genau in diesem Augenblick der Schalter für die drei Fassadenbeleuchtungen gedrückt. Blitzschnell kletterte das Licht den Fassaden hoch und veränderte die dämmrige Stimmung in ein märchenhaftes Ambiente. Andere würden es wohl als simple Fassadenbeleuchtung bezeichnen.&nbsp;</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/26/eine-stadt-voller-restaurierter-sehenswuerdigkeiten-samarkand/">Eine Stadt voller restaurierter Sehenswürdigkeiten &#8211; Samarkand</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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