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	<title>Hafen Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Hafen Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Strand, Innenstadt, Strand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Dec 2019 11:06:00 +0000</pubDate>
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<p>Gegen elf fuhren wir ins Fischerdorf bei Bushehr namens Heleyleh. Dort wollten einige der Klasse mit uns picknicken. Jemand brachte &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/27/strand-innenstadt-strand/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Strand, Innenstadt, Strand</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Gegen elf fuhren wir ins Fischerdorf bei <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/27/strand-innenstadt-strand/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bushehr</a> namens Heleyleh. Dort wollten einige der Klasse mit uns picknicken. Jemand brachte frischen Fisch und grillierte diese. Eine traditionelle Musikformation kam vorbei um für uns lokale Musik zu spielen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/Unknown-7-1024x768.jpg" alt="Am Strand von Heleyleh" class="wp-image-9421" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/Unknown-7-1024x768.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/Unknown-7-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/Unknown-7-768x576.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/Unknown-7-624x468.jpg 624w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/Unknown-7.jpg 1032w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Nach dem Ständchen der Musikformation versuchten wir den Instrumenten einige Töne zu entlocken. </figcaption></figure>



<p>Schliesslich hiess es, wir sollten nun zum Hafen von Heleyleh mitkommen. Dort wartete ein Freund eines Schülers. Dieser war Fischer und er wollte mit uns eine Spritztour auf dem Meer machen. Die Hafenpolizei von Heleyleh wurde darauf aufmerksam, dass zwei Ausländer im Hafen waren. Nun musste der Bootsführer zuerst eine Bewilligung einholen. Nach etwa 10 Minuten war es geregelt und wir fuhren hinaus, kamen jedoch sehr bald zurück. Wir mussten das Boot wechseln, der Motor sei zu schwach für eine richtige Spritztour. Tatsächlich, mit dem zweiten Boot war es einiges amüsanter über die Wellen zu springen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Konzert im Café</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3592.jpg" alt="Neyambun" class="wp-image-9415" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3592.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3592-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3592-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3592-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Am Abend waren wir noch kurz auf dem Fischmarkt  und auf dem Fisch Bazar von Bushehr. Unser Gastgeber zeigte uns eine Bar, die wie ein Schiff aussah. Weil hier bei einem Konzert Gäste getanzt hatten, schloss die Polizei das Kaffee. Dann schauten wir einem Matratzen Produzenten zu. Nachdem unser Gastgeber mit seinem sehr müden Sohn nach Hause gegangen war, spazierten wir durch die schmalen Gassen der Altstadt auf der Suche nach einer stillen Ecke. Dort tranken wir einen Teil des Weins, den wir von einem Freund geschenkt bekommen hatten. Gegen zehn Uhr gingen wir zum berühmten Kaffee Naji. Dort spielte traditionelle Musik auf. Das Café ist so klein, dass die Besucher nur im Turnus ans Konzert kommen dürfen. Jeder Turnus dauert etwa eine halbe Stunde. Davor und danach kann man vor dem Kaffee zuhören. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Campieren im Reishehr Park</h4>



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<p>Ein Zuhörer gab uns seine Visitenkarte. Wir könnten mit ihm die Tage kostenlos Paragliding machen kommen. Nach Mitternacht suchten wir eine Mitfahrgelegenheit zu einem Park am Meer. Dort wollten wir zelten. Ein junger Mann nahm uns mit. Die Plätze, die er uns zeigte, waren nicht zum Campen tauglich. Es war nicht klar, ob das  Meer dort über Nacht der Flut wegen ansteigen würde. Schliesslich brachte er uns bis zum Reishehr Park, am gleichnamigen Strand.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Einladung im Reishehr Park</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3606.jpg" alt="Picknick" class="wp-image-9417" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3606.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3606-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3606-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-27_Busheher/IMG_3606-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Spontan zum Mitessen bei einer Geburtstags Grillade  eingeladen </figcaption></figure>



<p>Den Morgen genossen wir im Park. Bevor wir los gingen, verschenkten wir einige Limetten an eine Gruppe von Menschen, die sich zu einem Picknick getroffen hatten. Einer der Gruppe verriet Soodeh, dass er heute Geburtstag habe. Wir sollten doch bitte mit ihm Geburtstag feiern. Und schon waren wir wieder von fremden netten Menschen zu einem reichhaltigen Picknick eingeladen. Später erfuhren wir, dass die Gruppe eine Englischklasse derselben <a rel="noreferrer noopener" href="http://kanoonzabanmarefat.com/" target="_blank">Sprachschule</a> sei, welche wir am Tag zuvor im Deutschunterricht besucht hatten. Als wir aufbrachen, wollte uns ein junger Man aus der Gruppe zur Hauptstrasse fahren. Von dort fanden wir dann bald eine Mitfahrgelegenheit. </p>
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		<title>Schifffahrt von Kuryk nach Alat</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/15/schifffahrt-von-kuryk-nach-alat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2019 11:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
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<p>Einige Stationen vor dem Busbahnhof in Aktau stiegen wir aus. Alles was ich von Aktau sah waren die weiten Strassenzüge, &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/15/schifffahrt-von-kuryk-nach-alat/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Schifffahrt von Kuryk nach Alat</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/15/schifffahrt-von-kuryk-nach-alat/">Schifffahrt von Kuryk nach Alat</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/15/schifffahrt-von-kuryk-nach-alat/">Schifffahrt von Kuryk nach Alat</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Einige Stationen vor dem Busbahnhof in Aktau stiegen wir aus. Alles was ich von Aktau sah waren die weiten Strassenzüge, eine Moschee und eine orthodoxe Kirche. Denn wir machten uns direkt auf den Weg zum Schalter der Fährgesellschaft. Dort wollten wir ein Ticket  für die Schifffahrt von Kuryk nach Alat kaufen. Doch dann bemerkten wir, dass heute Samstag war. Gemäss der Beschreibung auf <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Caravanistan (öffnet in neuem Tab)" href="https://caravanistan.com/transport/caspian-sea-ferry/#buying-a-ticket" target="_blank">Caravanistan</a> ist der Schalter nur wochentags geöffnet. </p>



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<h1 class="wp-block-heading" id="buchtipps-fur-weitere-schiffreisen">Buchtipps für weitere Schiffreisen</h1>



<p>Im Buch <a href="https://www.amazon.de/gp/product/384640781X/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=384640781X&amp;linkCode=as2&amp;tag=slowtraveltoa-21&amp;linkId=8763ae0c0cad2d905746559061a9bd9d" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Abenteuer Schiffsreisen: Den Wind um die Nase auf Frachtern, Fähren und Containerschiffen. Alles außer Kreuzfahrt.</a> beschreibe ich die Überfahrt von Kuryk nach Alat ausführlich. Zudem findest du in diesem Buch vom Polyglott Verlag noch viele weitere Schiffsreisen. </p>



<h1 class="wp-block-heading" id="erlebnisbericht-meine-uberfahrt-von-kuryk-nach-alat">Erlebnisbericht: meine Überfahrt von Kuryk nach Alat</h1>



<h2 class="wp-block-heading" id="suche-nach-ticket-und-fahre">Suche nach Ticket und Fähre</h2>



<p>Wir suchten deshalb ein luxuriöses Hotel auf. Dort hofften wir auf Internet und hilfsbereites Receptionspersonal. Tatsächlich riefen sie für uns ohne Umstände die Nummer einer Auskunftsperson an. Als sie auflegte, erklärte uns die Receptionistin, wir könnten das Ticket online bei der <a href="https://www.asco.az/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Azerbaijan Caspian Shipping Company</a>&nbsp;erwerben. Auf <a href="https://www.marinetraffic.com/en/ais/home/centerx:50.0/centery:42.0/zoom:7">marinetraffic.com</a> sahen wir, dass aktuell zwei Schiffe im Hafen waren, die Passagiere mitnehmen. Somit buchten wir gleich in der Hotellobby unser E-Ticket für die Überfahrt, allerdings ohne zu wissen, wann das nächste Schiff den Hafen verlassen würde.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="transfer-zum-hafen-von-kuryk">Transfer zum Hafen von Kuryk</h2>



<p> Am Busbahnhof von Aktau erfuhren wir, dass keine Marschutkas nach Kuryk fahren. Wir mussten ein Taxi suchen. Ein Fahrer nahm uns für 4000 Tenge mit an den Hafen. Mit im Taxi war ein Hafenmitarbeiter. Unterwegs machten wir Halt um Bier und Snacks zu kaufen. Dies war uns von anderen Reisenden empfohlen worden. Gegen 13 Uhr erreichten wir den Hafen. Dort warteten wir zwei Stunden im leeren Empfangsbereich ausserhalb des Hafenzauns. Dann holte uns ein Hafenmitarbeiter ab und brachte uns zum Servicezentrum in der Mitte des Hafengeländes. Dort wurde unser Onlineticket zusammen mit einer Passkopie ausdruckt und abgelegt. Dann wurden wir ohne weitere Informationen zur voraussichtlichen Abfahrtszeit in den Wartebereich geschickt.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="warten-essen-warten-einkaufen">Warten, essen, warten, einkaufen</h2>



<p>Auf dem Hafenareal gibt es ein Hotel, eine Cafeteria, einen Bankomat und Wifi. In der Cafeteria assen wir späten Lunch und sehr spätes Abendessen. Ein Security zeigte uns einen ungenutzten Wartebereich. Dort legten wir uns schlafen.&nbsp;Als wir am nächsten Morgen aufwachten, war immer noch nicht klar wann das Schiff ablegen würde. Wir frühstückten erst mal in der Cafeteria. Am Nachmittag wurden wir zur Gepäckkontrolle gerufen. Danach hiess es, wir sollten auf den Hafenshuttle warten. Möglicherweise ging es bald los. Ich beschloss, meine letzen Tenge loszuwerden. In der Cafeteria kaufte ich Schokolade. Beinahe um ein Kilogramm Schokolade schwerer,  mit einigen Litern Reservewasser und dem grossen Vorrat an Bier, waren wir bereit für die lange (möglicherweise bis 10 Tage) dauernde Schifffahrt über das Kaspische Meer.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="das-hafenshuttle-vom-zentrum-zum-dock">Das Hafenshuttle vom Zentrum zum Dock</h2>



<p>Eine Viertelstunde später fuhr ein moderner Minibus mit verdunkelten Scheiben vor. Der Fahrer war der unfreundlichste Kasache, den wir seit unserer Ankunft in Mangistau angetroffen hatten. Harsch deutete er uns beim Einsteigen, wie und wo wir unser Gepäck zu platzieren hätten. Ohne sein Gesicht zu verziehen, setzte er sich dann hinter das Steuer des Minibus und raste mit beinahe Überschallgeschwindigkeit zum Dock. Kaum war die Schiebetüre hinter uns zu,&nbsp;düste er wieder&nbsp;Richtung Servicezentrum davon.&nbsp;Es war nun 14:30, also etwa 24 Stunden nach unserer Ankunft am Hafen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ubers-dock-ins-schiff">Übers Dock ins Schiff</h2>



<p>Jetzt&nbsp;standen wir&nbsp;endlich&nbsp;vor dem Schiff am Dock. Zwei in Asphalt gelegte Schienen führten&nbsp;direkt in den dunklen, noch leeren  Laderaum des Schiffs.&nbsp;Einige Männer empfingen uns am Eingang des Laderaums und baten uns hier zu warten. Einen Funkspruch später, deutete einer von ihnen auf die Treppen hinter einer Seitentüre in der Stahlwand des Laderaums. Drei Stockwerke höher erreichten wir das eine Aussendeck. In der hinteren Hälfte waren wohl die Kojen der Belegschaft. Wir hörten Stimmen und laufende Fernseher. In der Mitte des Decks waren eine Küche, ein Esssaal und ein Aufenthaltsraum. Dort setzten wir uns hin und warteten&nbsp;abermals.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="kabine-beziehen">Kabine beziehen</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0707.jpg" alt="Kojenfenster auf der Schifffahrt von Kuryk nach Alat" class="wp-image-7506" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0707.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0707-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0707-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0707-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Blick auf das Abendrot nach Sonnnenuntergang durch das Fenster der Kabine.</figcaption></figure>



<p>Eine rundliche Frau war gerade daran den Boden zu putzen. Es schien aber eher als würde sie den Dreck gleichmässig auf dem Linoleum verteilen. Nun holte sie aus der Putz- und Wäschekammer neben dem Aufenthaltsraum unsere Bettbezüge. Sie brachte uns zu einer Koje. Es war eine Viererkoje. Doch die oberen zwei Betten waren nach oben gelappt und an der Wand arretiert. Wir erhielten wohl den Luxus einer Zweierkoje. Sie verfügte über etwas Stauraum beim Eingang, ein Waschbecken und vier schmale Schränke. Duschen und Toiletten waren beim Aufenthaltsraum. Wir schauten uns auf dem Deck um. An Land vor dem Dock sahen wir einen Güterzug stehen. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="passkontrolle-an-board">Passkontrolle an Board</h2>



<p>Wir wurden zur Passkontrolle gerufen. Zwei kasachische Grenzbeamtinnen hatten sich im oberen Deck mit ihren mobilen&nbsp;Computern&nbsp;für die&nbsp;Passkontrolle&nbsp;eingerichtet. Sie sichteten unsere Pässe und verglichen die Gesichtsdaten mit dem Bild der Kamera der Computer. Dann stempelten sie uns aus Kasachstan aus. Den Pass legten sie auf einen kleinen Stapel zu den anderen Pässen. Sie erklärten uns, dass die Pässe bei der Crew bleiben würden. Wir würden diese erst kurz vor Ankunft im Hafen von Malat wieder erhalten. So hat die Crew ein Druckmittel gegen unliebsame Passagiere.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="doch-keine-baldige-ankunft">Doch keine baldige Ankunft</h2>



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<p>Am nächsten Morgen öffneten wir die Kartenapp. Die GPS Nadel machte einen riesigen Sprung. Wir waren praktisch schon auf der anderen Seite des Kaspischen Meeres und vor der Küste Aserbaidschans. Wahrscheinlich würden wir spätestens heute Abend bereits ankommen. Etwas voreilig zog ich das Bettlaken ab und packte meine Sachen. Dann ertönte ein lautes Krachen. Es waren wohl die Anker, denn bald standen wir still. Mein tschechischer Mitreisender war erleichtert. Sein Visa war nämlich erst ab dem nächsten Tag gültig. Der Tag verflog schnell.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="besichtigung-des-guterzugs-im-laderaum">Besichtigung des  Güterzugs im Laderaum</h2>



<p>Am Nachmittag gingen wir mit zwei anderen Passagieren in den Laderaum. Die beiden Güterzug-Begleiter waren mit etwa einem Dutzend leeren Kühlcontainern auf der Rückreise nach Aserbaidschan.&nbsp;Als sie ihre Reise antraten, waren die Container gefüllt mit Truthanschenkeln. Diese brachten sie nach Kasachstan und Usbekistan. Nun&nbsp;zeigten&nbsp;sie&nbsp;uns ihr mobiles Zuhause auf Schienen.&nbsp;Hier lebten sie während ihrer Reise. Der erste Raum des Spezialwagons war ein Maschinenraum. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0731.jpg" alt="Maschinenwagen eines Frachtzuges auf der Schifffahrt von Kuryk nach Alat" class="wp-image-7511" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0731.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0731-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0731-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0731-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die beiden Güterzug-Begleiter im Maschinenraum Ihres Fracht-Begleitwagon.</figcaption></figure>



<p>Hier standen zwei grosse Generatoren zur Stromproduktion für die Kühlaggregate der Container.&nbsp;Sie standen still. Vom Maschinenraum des Wagons, gingen&nbsp;wir&nbsp;durch eine Türe in den zweiten Raum. Entlang eines schmalen Gangs, waren hier in kleinen Abteilen Toilette, Küche und Dusche installiert. Am Ende des Wagons war der Schlafraum der beiden Männer. Er glich unserer Schiffskoje, war aber leicht geräumiger.&nbsp;Ausser den Kühlcontainerwagons des Güterzugs standen noch zwei Lastwagen und ein Auto im Laderaum.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="die-passagiere-an-board">Die Passagiere an Board</h2>



<p>Nebst den beiden Güterzug-Begleiter aus Aserbaidschan waren zwei Lastwagenfahrer an Board. Der eine war Georgier, der andere Ukrainer. Das Auto gehörte einem Paar aus Kasachstan. Wir waren die einzigen Passagiere ohne Fracht bzw. Fahrzeug im Laderaum. Mit nur acht Passagieren war es sehr ruhig an Baord. Andere Reisende hatten uns vor grossen Saufgelagen und handsärmliger Stimmung an Board erzählt. Unsere Mitreisenden waren sehr anständig und ruhig. Die zwei Aserbaidschaner luden uns im Aufenthaltsraum herzlich ein mit ihnen Tee zu trinken. Das Paar und die Lastwagenfahrer suchten etwas weniger Gemeinschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="immer-noch-vor-anker">Immer noch vor Anker</h2>



<p>Erneut hörten wir am späten Nachmittag das Rasseln der Ankerketten. Entgegen meiner Hoffnung wurden diese jedoch nicht hochgezogen. Wahrscheinlich war etwas mehr Kette runtergelassen worden. Wir genossen den Sonnenuntergang auf dem Deck. Der eine Güterzugbegleiter erklärte uns, dass wir wohl wegen den Windverhältnissen vor Anker wären. Die Hafeneinfahrt sei nur bei Windstille möglich. Das Schiff drehte sich im Wasser um seinen Anker wie ein Segel im Wind.&nbsp;Der Kaptain rief zum Abendessen.&nbsp;Am späten Abend standen wir immer noch. Wir stellten uns auf eine weitere Nacht an Board ein und legten uns in der Koje schlafen. Die Nachtruhe war jedoch kürzer als erwartet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="kurze-nacht-aufgrund-fruher-tagwache">Kurze Nacht aufgrund früher Tagwache</h2>



<p>Es war ein harter Start in den Tag. Nach nur drei Stunden Schlaf wurden wir&nbsp;durch ein Poltern an der Kojentüre geweckt.&nbsp;Später hörten wir die Ankerketten. Wir sollten unsere Bettlaken bitte der Crew übergeben und uns im Aufenthaltsraum für die Ankunft bereit machen, deutete uns einer der Passagiere.</p>



<p>23:30 Rückzug in Koje<br>02:30 plötzliche Tagwache<br>03:45 Passrückgabe im Aufenthaltsraum<br>04:00 Abmarsch auf Frachtdeck<br>04:15 Abmarsch über Dock an Land zu Wartebereich der aserbaidschanischen Zoll- und Grenzkontrolle<br>04:45 Pass- und Visakontrolle&nbsp;&amp;&nbsp;Welcome to Azerbaijan</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ankunft-in-alat">Ankunft in Alat</h2>



<p>Der Hafen von Alat ist mitten im Nirgendwo an der aserbaidschanischen Küste zwischen unzähligen Ölförderpumpen. Im gelben Licht der Hafenscheinwerfer folgen wir einem langen Absperrzaun. An einem Checkpoint wollte ein Mann mit Schlips nochmal unseren Pass kontrollieren. Dann liess er uns auf die andere Seite der Absperrung passieren. Am Ende eines grossen Lastwagenparkplatzes erspähten wir eine Leuchtschrift. Es war inzwischen fünf Uhr. Das Restaurant jedoch war geschlossen und das Wifi verschlüsselt. Vor acht Uhr war hier nicht mit Betrieb zu rechnen. Wir liefen weiter auf der Suche nach einem Bankomaten. Unterwegs begegneten wir der Hafen-Sicherheitspatrouille.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="das-grune-hafenshuttle">Das grüne Hafenshuttle</h2>



<p>Die zwei Sicherheitskräfte deuteten auf ein Häuschen beim Zaun, der das Hafengelände absichert. Zudem erwähnten sie ein grünes Hafenshuttle, welches uns zum Bankomaten bringen würde.  Beim Häuschen waren weitere uniformierte Sicherheitsleute. Einer bot uns seinen Granatapfel an. Wir setzen uns auf die Bank beim Häuschen. Der grüne Shuttle fahre nicht, sagten sie uns nach einer Weile. Wir könnten einfach zur Hauptstrasse laufen und dort ein Taxi nehmen. Optimistisch machten wir uns auf. Die Morgendämmerung war ein traumhafter Anblick. Die Hauptstrasse jedoch glich einer Autobahn. Taxis waren keine auszumachen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0789.jpg" alt="" class="wp-image-7519" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0789.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0789-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0789-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/162_Schifffahrt_Alat/IMG_0789-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="mitfahrgelegenheit-an-den-rand-von-baku">Mitfahrgelegenheit an den Rand von Baku</h2>



<p> Autostopp funktionierte aber schnell. Ein älterer quirliger Herr stoppte. Er stieg aus und öffnete die Türe des Laderaums für unser Gepäck. Wir durften uns auf die Rückbank zu einem anderen Herrn setzen. Während der Tscheche in Russisch mit dem netten Fahrer sprach, nickte ich immer wieder ein. Ein Gefühl von Geborgenheit und unendlicher Dankbarkeit erfüllte mich. Ich fühlte mich total sicher und behütet. Als mich der Tscheche mit einem Schubser weckte, waren wir bereits im Einzugsgebiet der öffentlichen Busse von Baku.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="busfahrt-ins-zentrum-von-baku">Busfahrt ins Zentrum von Baku</h2>



<p>Inzwischen war es Tag. Unser Fahrer half uns hier den richtigen Bus (Nr. 195) zu erwischen. Er bezahlte sogar für uns das Busticket. Wir schenkten ihm die letzen zwei Dosen Bier aus Kasachstan. Die Sitzplätze im Bus waren alle besetzt. Wir quetschten uns mit unserem Gepäck im den Gang zwischen die stehenden Pendler. Auf beiden Seiten der Strasse wippten unzählige Ölpumpen vor sich hin. Langsam näherten wir uns dem Stadtzentrum von Baku. Dort stiegen wir aus und fanden bald einen funktionierenden Bankomaten. Das Stadtzentrum machte einen sehr modernen und sauberen Eindruck. Wir suchten ein Café zum Frühstücken. Mein Versuch spontan einen Couchsurfing Platz zu finden, scheiterte vorerst. Ich beschloss mit dem Tschechen in ein <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/18/die-ersten-tage-baku/">Hostel</a> im Zentrum zu gehen. Dort angekommen war ich so müde, dass ich den Nachmittag mit Schlafen verbrachte.</p>



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<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/15/schifffahrt-von-kuryk-nach-alat/">Schifffahrt von Kuryk nach Alat</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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