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	<title>Einreise Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Einreise Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Verschiedene politische Systeme weltweit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2020 01:58:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
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		<category><![CDATA[Reisevorbereitung]]></category>
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<p>Politische Systeme sind weltweit von Land zu Land unterschiedlich.  Als Schweizer halte ich die direkte Demokratie für das Vorbild unter den politischen Systemen weltweit. Beim Reisen vergleiche ich oft das politische System meines Gastlandes mit dem der Schweiz. In diesem Artikel reflektiere ich über dieses Vergleichen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/11/09/politische-systeme-weltweit/">Verschiedene politische Systeme weltweit</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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<p><strong>Politische Systeme sind weltweit von Land zu Land unterschiedlich.  Als Schweizer halte ich die direkte Demokratie für das Vorbild unter den politischen Systemen weltweit. Beim Reisen vergleiche ich oft das politische System meines Gastlandes mit dem der Schweiz. In diesem Artikel reflektiere ich über dieses Vergleichen. Meine Fragen sind: Ist dies arrogant? Wie kommt das Vergleichen bei den Menschen im Gastland an? Wie definiert ein solcher Vergleich der politischen Systeme das Verhältnis zu den Menschen im Gastland?</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Identifikation mit dem politischen System der Schweiz</h4>



<p>Bereits in der Sekundarschule interessierte mich Politik und die damit verbundenen politischen Systeme weltweit. Im Geschichtsunterricht lernte ich das politische System der Schweiz genau kennen. Wie im Vergleich zur Schweiz das politische System in den USA funktioniert, lernte ich am Gymnasium. Wir verglichen politische Systeme weltweit. An Beispielen  wurde uns beigebracht, dass es in einer Demokratie von zentraler Bedeutung ist, dass Gewaltentrennung herrscht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Legislative, Exekutive und Judikative</h4>



<p>Die Gesetze Macher, die Regierenden und die Gesetze Kontrollierenden sollen daher unterschiedliche und unabhängige Einheiten sein. Man nenne dies Legislative, Exekutive und Judikative. Dieses Konzept leuchtete mir ein. Dessen Umsetzung in der Schweiz ist historisch gewachsen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Fehlende direkte Demokratie in der Europäischen Union</h4>



<p>Durch mein Interesse an der Politik, den Abstimmungen und Wahlen wuchs meine Identifikation mit der direkten Demokratie. Mit meinem wachsenden Verständnis über die demokratischen Prozesse in den benachbarten EU Ländern und der EU selbst, schwand sogar meine Euphorie bezüglich einem EU-Beitritt. Ich ging diesbezüglich zu einer zurückhaltenden Haltung über.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sich über ein Gastland informieren</h4>



<p>Beim Reisen komme ich mit immer neuen Ländern und deren Organisationsform in Kontakt. Vor der Einreise in ein neues Land nehme ich mir Zeit mich zu informieren. Reisehinweise zu lesen, mit Reisenden zu sprechen,&nbsp; welche in die entgegengesetzte Richtung reisen und sich in einem Wikipedia Artikel zu vertiefen, kann ich nur empfehlen. Spannend dabei ist, dass sich diese Quellen in ihren Aussagen meistens unterscheiden. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Sich eine eigene Vorstellung machen</h4>



<p>Liest und verinnerlich man die Reisehinweise, will man vor lauter Risiken lieber nicht einreisen. Hört man die Reisenden berichten, will man unbedingt deren Abenteuer erleben. Über die politischen Zustände und das System kann man zwar in Wikipedia viele Fakten finden. Allerdings muss dies nicht heissen, dass diese dann noch richtig und aktuell sind. Denn Gesetze (Theorie und Praxis) weichen oft von einander ab. Oder ein Gesetz ist nicht mehr in Kraft, wird aber weiterhin online erwähnt. Ich würde daher davor warnen zu glauben, dass man von aussen die aktuelle Lage in einem Land verstehen kann. Die Aussenansicht weicht meist von dem was einen in der Realität in einem Land erwartet ab. Dazu kommt, dass man nur im Land auch die Innen- oder Selbstansicht der Menschen im Land erfahren kann.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Erfahrungen verdrängen die Vorstellungen</h4>



<p>Reise ich in ein Land ein, habe ich gewisse Vorstellungen. Diese entstehen aufgrund von  Erzählungen, Klischees und Wissen aus scheinbar vertrauenswürdigen Quellen. Ob diese später mit meiner erlebten Realität im Land übereinstimmen werden, kann mir niemand vorher sagen. Zum Beispiel hatte ich gelesen, dass Kirgistan zu den demokratischsten Ländern von Zentralasien gehört. Noch unbelesen bezüglich den zentralasiatischen Autokraten habe ich mir vorgestellt, dass ein demokratisches Kirgistan ein sicheres Land zum Reisen ist. Bestimmt müsste es von Stabilität und einem gewissen touristischen Aufschwung geprägt sein. Aufgrund dieser Vorstellung hätte ich nicht damit gerechnet, dass sich in Biskek schnell Unruhen ausbreiten könnten. Doch genau dies geschah an jenem Tag im Sommer 2019, als ich nach Kirgistan einreiste. Es beruhigte sich nach einigen Tagen wieder. Doch nach den Parlamentswahlen im Oktober 2020 geschah es erneut und heftiger. Mehr zur aktuellen politischen Lage in Kirgistan kannst du hier lesen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Annahme einer richtigen Entwicklung wirkt arrogant</h4>



<p>In verschiedenen Situationen meiner Ausbildung wurde ich bestärkt, eine analytische und vergleichende Herangehensweise an den Tag zu legen. Lernen durch Analogien ist ein sehr effizienter Ansatz. Vergleichen kann aber auch arrogant wirken. Gerade im internationalen Kontext. Mir ist aufgefallen, dass sich beim vergleichenden Analysieren schnell eine gewisse Wertung einschleicht. Es kann zwar Sinn machen hinzuweisen auf Unterschiede im politischen System von zwei Ländern. Ich habe jedoch gemerkt, dass man dabei sehr achtsam sein sollte. (Natürlich nicht nur hier, aber dies ist ein Beispiel.) Eine gut gemeinte Erzählung über das eigene Land oder eine Frage zum System des Gastlandes kann auch zu Missverständnissen führen. Je nach Art und Überzeugung kann ein solcher Vergleich dazu führen, dass man sich aus der Sicht des Gegenübers als Angehöriger eines besseren Landes darstellt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vergleichen mit dem politischen System zuhause</h4>



<p>Das politische System eines Gastlandes interessiert mich immer sehr. Daher stelle ich den Menschen vor Ort meist Fragen. Ich habe mich beim Anhören der Antworten ertappt, dass ich die Inhalte meist mit den Gegebenheiten zuhause vergleiche. Als Schweizer ist die direkte Demokratie oft mein Referenzpunkt oder mein Vergleichsanker. Ich glaube aber, dass es besser ist nicht laut denkend zu analysieren. Denn dies kann das Gegenüber in seiner Identität verletzen. Es steht mir nicht zu jemand ungefragt auf die demokratische Entwicklung seines Landes hinzuweisen. Daher versuche ich mich in Zurückhaltung mit vergleichenden Analysen. Sogar dann, wenn mich jemand fragt. Insbesondere bei Gesprächspartnern, die sich stark mit ihrem Land und der aktuellen Regierung identifizieren. Es lohnt sich aus Respekt gegenüber der Identität des Gesprächspartners.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Erzählen über das politische System der Schweiz</h4>



<p>Werde ich nach dem politischen System der Schweiz gefragt, erkläre ich dies gerne. Wenn sich die Möglichkeit bietet, versuche ich das Ganze in einen historischen Kontext zu stellen. Mir ist wichtig aufzuzeigen, dass demokratische Entwicklung ihre Zeit braucht. Von der Abkehr der Aristokratie bis zur direkten Demokratie vergingen auch in der Schweiz viele Jahre. Ich bin überzeugt, dass Entwicklung unablässig ist, doch sie braucht Zeit, ob im Gastland oder daheim. Selbst wenn wir heute manchmal denken, dass wir nicht so viel Zeit haben.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Direkte Demokratie ist nicht das Ende der Entwicklung</h4>



<p>Dass die direkte Demokratie schon der Klimax der Entwicklung eines optimalen Politischen Systems ist, glaube ich nicht. Wir sollten bedenken, dass auch die direkte Demokratie vielen Problemen nicht genügend schnell beikommt. Die direkte demokratische Organisation ist oft zu wenig agil und die Gesetzgebung hinkt vielen modernen Herausforderungen massiv hinterher.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Verschiedene Länder, unterschiedliche Einschätzungen</h4>



<p>Eine Studie zeigt, dass politische Systeme in unterschiedlichen Ländern ganz unterschiedlich eingeschätzt werden. Für mich persönlich war spannend zu sehen, dass die direkte Demokratie überhaupt nicht immer als besser eingestuft wird, als die repräsentative Demokratie. Interessanterweise jedoch meist besser als eine Expertenregierung. Die Befragten wurden nach ihrer Einschätzung zu den folgenden fünf politischen Systemen gefragt: (1) Repräsentative Demokratie, (2) direkte Demokratie, (3) Regierung durch Fachleute (Expertenregierung), (4) Regierung durch einen starken Regierungschef (Präsidialrepublik bis hin zu Diktatur) und (5)<br>Militärregierung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="653" height="239" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/diverse/politische_Systeme.png" alt="politische Systeme" class="wp-image-15157" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/diverse/politische_Systeme.png 653w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/diverse/politische_Systeme-300x110.png 300w" sizes="(max-width: 653px) 100vw, 653px" /><figcaption>In 38 Ländern wurden Menschen um ihre Einschätzung zu diesen fünf politischen Systemen  gebeten (<a href="https://www.pewresearch.org/global/2018/02/12/wie-lander-weltweit-demokratie-militarherrschaft-und-andere-politische-systeme-sehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bild</a>). </figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Einschätzungen zu politischen Systemen aus 38 Ländern</h4>



<p>In <a href="https://www.pewresearch.org/global/2018/02/12/wie-lander-weltweit-demokratie-militarherrschaft-und-andere-politische-systeme-sehen/">dieser Studie</a> wurden Menschen in 38 Ländern befragt. So können nun politische Systeme weltweit in den Kontext der Einschätzung der Menschen in 38 Ländern gestellt werden. Die <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.pewresearch.org/global/2018/02/12/wie-lander-weltweit-demokratie-militarherrschaft-und-andere-politische-systeme-sehen/" target="_blank">Resultate</a> können hier für jedes der folgenden Länder angezeigt werden: Argentinien, Australien, Brasilien, Chile, <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/deutschland/">Deutschland</a>, Frankreich, Ghana, Griechenland, Grossbritannien, <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/indien/">Indien</a>, Indonesien, Israel, Italien, Japan, Jordanien, Kanada, Kenia, Kolumbien, Libanon Mexiko, <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/niederlande/">Niederlande</a>, Nigeria, Peru, Philippinen, Polen, Russland, Schweden, Senegal, Spanien, Südafrika, Südkorea, Tansania, Tunesien, Ungarn, USA, Venezuela und <a href="https://slowtraveltoasia.ch/vietnam/">Vietnam</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Danksagung</h4>



<p>Herzlichen Dank an meine Partnerin. Sie hat mich auf meine Gewohnheit des lauten analytischen Vergleichens aufmerksam gemacht. Danken möchte ich auch meinen Geschichtslehrern. Sie haben bei mir politische Systeme weltweit an Beispielen näher gebracht und in mir die Begeisterung für das Verstehen und Analysieren von politischen Systemen geweckt. Die Vorlage für das Titelbild stammt von <a rel="noreferrer noopener nofollow" href="https://www.pressenza.com/de/2019/07/direkte-demokratie-sonderfall-schweiz/" target="_blank">Reto</a>.</p>
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		<title>Eine fast europäische Stadt in Zentralasien &#8211; Almaty</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2019 15:39:53 +0000</pubDate>
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<p>Zuhause in Almaty Tama hat ein Hostel gefunden, welches sich nicht wie ein Hostel sondern eher wie ein Zuhause anfühlte. &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/07/eine-fast-europaeische-stadt-in-zentralasien-almaty/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Eine fast europäische Stadt in Zentralasien &#8211; Almaty</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<h4 class="wp-block-heading">Zuhause in Almaty</h4>



<p>Tama hat ein Hostel gefunden, welches sich nicht wie ein Hostel sondern eher wie ein Zuhause anfühlte. Es ist ein grosszügiges Einfamilienhaus mit Garten. Im Hochparterre befindet sich der Gemeinschaftsbereich. Dieser besteht aus einem Eingangsbereich mit Empfangstisch, einer Wohnküche und einer Lounge mit grosszügigen Fenstern in Richtung Garten. Das Haus bietet drei grosszügige Doppelzimmer und einen Schlafsaal mit acht Betten. Wer keinen Platz mehr findet, darf im Garten zelten. Das Beste war für uns, dass wir endlich wieder mal selber kochen konnten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Einkauf in der Shopping Mall</h4>



<p>Almaty bietet in Bezug aufs Einkaufen alles, was wir in Europa als selbstverständlich ansehen. Die Verkaufsfläche ist riesig und bietet von den meisten Produkten eine übermässig grosse Auswahl. Das Einkaufen war dementsprechend eine Qual der Wahl. Endlich gab es wieder mal eingelegte Oliven, Essiggurken, Yoghurt und Baumnüsse. Im Shopping Center gab es auch einen Friseur.  Das war die Gelegenheit die misslungene Frisur der chinesischen Coiffeuse zu korrigieren. Am Abend genossen wir feine Pasta und frischen Salat. Einfach und doch so wunderbar anders. Im Hostel waren einige nette Gäste. Am Besten harmonierte es mit Manuel und Katja, einem unter anderem deutschsprachigen Paar aus Belgien. Sie verstanden sogar Schweizerdeutsch, da sie lange in Zürich gelebt und gearbeitet hatten. Sie waren auch schon länger auf Reisen und so hatten wir uns viel zu erzählen. Wir tauschten uns bis spät in die Nacht über unsere Reiseerfahrungen aus.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">1. August in Zentralasien</h4>



<p>Ausschlafen im Doppelzimmer war wunderbar, kein Programm zu haben auch. Am Abend gingen wir zusammen mit unseren neuen belgischen Freunden fein indisch essen und beschlossen am nächsten Tag zusammen wandern zu gehen. Als gemütlicher Tagesausflug bot sich der Stausee von Almaty an.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ausflug zum Almaty See</h4>



<p>Der Almaty See ist ein Stausee. Er dient scheinbar der Trinkwasserversorgung, weshalb baden im See verboten ist. Der See ist unweit&nbsp;eines kirgisisch -kasachischen Grenzübergangs. Dieser ist aber für Ausländer nicht geöffnet. Deshalb wird&nbsp;empfohlen den Pass mitzunehmen. Es besteht&nbsp;nämlich eine gewisse Chance, dass man von Grenzbeamten kontrolliert wird.&nbsp;</p>



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<p>Das Wetter war sehr heiß und der Himmel blau und wolkenlos. Darum liessen wir uns dazu verleiten ohne Regenjacke loszulaufen. Mit einem Stadtbus fuhren wir bis zum Zoo. Dann führte der Weg entlang einer Passstrasse. Leider länger als wir erwartet hatten.&nbsp;Als wir die Abzweigung des Wanderwegs erreichten, war es&nbsp;windig und kühl. Nun waren&nbsp;wir uns nicht mehr sicher, ob wir es noch&nbsp;zu Fuss bis zum See schaffen würden.&nbsp;Daher beschlossen wir es mit Autostopp zu versuchen. Beinahe hätten wir aufgegeben, als es schliesslich doch noch klappte.&nbsp;Zwei Kasachinnen erbarmten sich und nahmen uns mit. Die Strasse führte bis zum Stausee und dann wohl weiter bis zur Grenze. Die Kasachinnen wollten ebenfalls zum See.&nbsp;Oben parkierten&nbsp;sie ihr Auto zwischen den vielen anderen Autos&nbsp;und Bussen, die bereits&nbsp;oberhalb des Sees entlang der Strasse abgestellt waren. Wir bedankten uns herzlich&nbsp;und liefen in Richtung See. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Angekommen am Almaty Lake</h4>



<p>Die Wiese oberhalb des Sees war voller Menschen. Sogleich wurden wir von ein paar englisch sprechenden Kasachen angesprochen. So wie die meisten, die hier&nbsp;waren, sind&nbsp;auch sie&nbsp;hochgefahren. Sie hatten gerade ein Lehrerfortbildungsseminar. Das Wetter hatte sich wieder etwas aufgehellt. Wir picknickten etwas näher am See als die meisten anderen Touristen. Kaum hatten wir fertig geknabbert, fühlten wir die ersten Regentropfen. Nun war es ein Glück, dass wir mit den Lehrern gespochen hatten. Sie luden uns ein mit ihrem Bus zurück in die Stadt zu fahren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Versuch einen zweiten Stempel zu bekommen</h4>



<p>Beim Denkmalpark stiegen wir aus. Dann nahmen wir ein Taxi zur&nbsp;Bevölkerungsbehörde. Denn wir waren nicht&nbsp;sicher, ob wir uns registrieren sollten. Im Hostel ging das Gerücht um, dass man&nbsp;für die problemlose Ausreise unbedingt&nbsp;zwei Stempel im Pass haben sollte. Wir hatten jedoch bei der Einreise nur einen Stempel erhalten. Um auf Nummer sicher zu gehen, wollten wir den zweiten Stempel holen gehen bzw. nachfragen, ob wir den brauchen würden. Es stellte sich heraus, dass die Schweiz auf einer Liste von 41 Ländern steht, die sich nicht registrieren müssen. Zur Sicherheit machten wir von dem Gesetz mit dieser Liste ein Foto.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Zentrum von Almaty</h4>



<p>Almaty verfügt wie die meisten sowjetischen Städte nicht über ein klares Stadtzentrum. Gelegenheit zum Flanieren bietet allerdings die eine lang gezogene Fussgängerzone. Einblick in die Musik-Kultur der Welt bietet die Instrumentensammlung des Instrumentenmuseums&nbsp;unweit des Doms und Kriegsdenkmals. Wir verstanden allerdings trotz englischer Beschriftung nicht, wie die Vitrinen geordnet waren. Es schien weder nach Jahrhundert, noch nach Instrumententyp noch nach irgend einer anderen Logik geordnet zu sein.&nbsp;</p>



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<p>Im Park beim Dom entdeckten wir einen kleinen gedeckten Unterstand in dem etwa ein Dutzend Männer Schach spielten.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Almaty von oben &#8211; Kok Tobe</h4>



<p>Gegen Abend besuchten wir eine&nbsp;Yoga Klasse&nbsp;und gingen zum Sonnenuntergang auf den Hausberg von Almaty, den Kok Tobe.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Schreiben auf dem Sofa&nbsp;und einiges in der Stadt erledigen</h4>



<p>Während den nächsten&nbsp;vierTagen war Dominique&nbsp;vor allem&nbsp;mit Blogtext schreiben beschäftigt. Es galt die Stichworte aus Kambodscha, Laos und China zu vertexten.&nbsp;Tama holte ihre Lieblingsserien nach, die sie in China nicht hatte schauen können. Zur Abwechslung besuchten wir eine internationale Klinik, um einen Checkup hinter uns zu bringen. Beim ersten Besuch fand die Untersuchung statt, beim zweiten Besuch wurden die Untersuchungsresultate kommuniziert. Das ganze kostete zehn mal weniger als ein Arztbesuch in der Schweiz. Ansonsten suchten wir in den Outdoorshops vergebens eine Isomatte in der&nbsp;Grösse unseres Zeltbodens.&nbsp;Falls man sein Handy reparieren muss in Almaty: Im Kinogebäude in der Fussgängerzone gibt es einen riesigen Telefon-Reparier- und Zubehör-Markt. Dort liess Dominique bei seinem Telefon super günstig sein Display, Batterie und Ein-Aus Knopf ersetzen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auch Langzeitgäste gehen mal weiter</h4>



<p>Wir fühlten uns im Hostel schon wie zuhause. Nach zwei Nächten im Doppelzimmer wechselten wir vom Luxus wieder in unser Zelt in den Garten. Der Besitzer des Hostels ging tagsüber seiner regulären Arbeit nach. Darum kam eine Receptionistin ins Haus. Diese hatte diese Woche  Geburtstag. Sie lud alle Gäste zu Kuchen und Kaffee ein. Während unserer Woche in Almaty lernten wir viele Reisende kennen, welche auch über Land auf dem Landweg aus Europa auf der Seidenstrasse gekommen waren. Eines Tages kam zum Beispiel ein Neuenburger namens Renault mit seinem Pickup-Jeep mit Camper-Aufbau und ein italienisch-französisches Paar mit einem Lastwagen mit Campingcontainer. Diese Overlander erzählten spannende Geschichten vom Formularkrieg für die Einreise nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/china/">China</a>, um durch das Tibet nach Nepal fahren zu können. Die Woche verflog schnell und bald packten wir unsere sieben Sachen und machten uns bereit für die Weiterreise nach Biskek in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/kirgistan/">Kirgistan</a>.</p>
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