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	<title>Campen Archive - slow travel to asia.ch</title>
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	<description>langsam und achtsam nach Südost-Asien und zurück</description>
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	<title>Campen Archive - slow travel to asia.ch</title>
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		<title>Campen um Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2021 17:30:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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<p>Falls du inspirierende Orte zum&#160;Campen&#160;um Berlin suchst, dann findest du hier eine Sammlung von Plätzen&#160;sowie&#160;Tipps zur Anreise und zum Auffinden &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2021/05/20/campen-um-berlin/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Campen um Berlin</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p><strong>Falls du inspirierende Orte zum&nbsp;Campen&nbsp;um Berlin suchst, dann findest du hier eine Sammlung von Plätzen&nbsp;sowie&nbsp;Tipps zur Anreise und zum Auffinden von weiteren&nbsp;schönen Orten.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bussen für wildes campen</strong> um Berlin</h2>



<p>Als erstes sollte man wissen, dass in Deutschland “wild”&nbsp;campen&nbsp;leider generell verboten ist.&nbsp;Wer es trotzdem tut,&nbsp;muss mit saftigen Bussen rechnen.&nbsp;Eine Orientierung zu den Bussgeldern gibt diese <a href="https://www.bussgeld-info.de/wild-campen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Seite</a>.&nbsp;Es empfiehlt  sich also, einen offiziellen Campingplatz zu suchen.&nbsp;Plätze&nbsp;zum Campen&nbsp;um Berlin&nbsp;findet man am&nbsp;besten&nbsp;unter dem Stichwort&nbsp;“Campingplätze in Brandenburg”. Möchte man ein bisschen weiter nördlich gehen, sucht man nach “Campingplätze in Mecklenburg-Vorpommern”. Die schönsten&nbsp;Plätze findet man unter&nbsp;der Bezeichnung&nbsp;“Naturcampingplatz”.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Anreise zum Camping mit den «Öffi» und Rad</strong></h2>



<p>Die meisten Campingplätze sind ohne weiteres&nbsp;mit einer Kombination von Bahn und Fahrrad erreichbar. Allerdings muss man an Tagen, an denen viele Leute unterwegs sind etwas mehr Zeit einplanen. Da es&nbsp;leider&nbsp;oft zu wenig Fahrradstellplätze in den Bahnen&nbsp;gibt,  ist es nicht immer möglich das Fahrrad mit in die Bahn zu bekommen. Daher muss manchmal&nbsp;eine&nbsp;Gruppe draussen bleiben und auf die nächste Bahn warten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Anreise aus Berlin</strong></h3>



<p>Wer aus Berlin anreist, fährt am besten mit dem Rad zu einer nahegelegenen Berliner S-Bahn-Station.&nbsp;Damit geht’s dann schnell&nbsp;in die gewünschte Richtung&nbsp;zum gewünschten Bahnhof.&nbsp;Achtung, nicht vergessen&nbsp;einen Anschlussausweis für den C Bereich und eine Fahrradfahrkarte zu kaufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mein erster Tipp zum Campen um Berlin ist der Springsee</strong></h2>



<p>Der Springsee liegt im&nbsp;Südosten von Berlin.&nbsp;An&nbsp;die Ufer grenzt auf einer Seite ein Naturschutzgebiet, auf der anderen Seite ein Militärgebiet.&nbsp;Der&nbsp;Campingplatz&nbsp;Springsee&nbsp;ist kinderfreundlich.&nbsp;Am Springsee&nbsp;kann man&nbsp;baden, um den See&nbsp;wandern,&nbsp;Fahrrad fahren&nbsp;oder&nbsp;Tiere&nbsp;beobachten.&nbsp;Am See&nbsp;gibt es&nbsp;sogar&nbsp;einen&nbsp;kleinen&nbsp;separaten&nbsp;Hundestrand. Der&nbsp;Campingplatz&nbsp;ist im Wald.&nbsp;Er&nbsp;ist&nbsp;daher&nbsp;sehr&nbsp;idyllisch&nbsp;und im Sommer etwas kühler.&nbsp;Am Wochenende und&nbsp;an&nbsp;Ferientagen&nbsp;ist er aber sehr voll. Dann eignet er sich weniger, um seine Ruhe zu haben.&nbsp;Man muss dann allerdings nur ein wenig am Ufer entlangspazieren, um an weniger belebte Orte zu kommen.&nbsp;Unter der Woche ist&nbsp;der Campingplatz jedoch super gemütlich!&nbsp;Er hat nebst Zeltplätzen auch Stellplätze für Wohnmobile.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Essen auf dem Campingplatz Springsee</strong></h3>



<p>Für die Verpflegung kann man auf dem Campingplatz&nbsp;in einem&nbsp;lokalen&nbsp;Laden&nbsp;einkaufen.&nbsp;Wer keine eigene Kochmöglichkeit&nbsp;mitbringt, kann die&nbsp;Kochplatten&nbsp;des Campingplatzes nutzen.&nbsp;Dazu einfach am Empfang nachfragen.&nbsp;Zudem gibt es auch&nbsp;ein&nbsp;Restaurant.&nbsp;Dieses ist&nbsp;unabhängig vom&nbsp;Betreiber des&nbsp;Campingplatzes. Das Menu&nbsp;des Restaurants&nbsp;ist relativ&nbsp;deftig und&nbsp;fleischlastig. Mit Menschen, die sich vegan oder vegetarisch ernähren, verhält sich das Küchen- und Servicepersonal&nbsp;jedoch freundlich&nbsp;flexibel&nbsp;bei der Bestellung.&nbsp;Die Speisen&nbsp;liegen preislich&nbsp;im normalen Bereich.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vorschlag zur Hin- und Rückfahrt von Berlin zum Springsee</strong></h3>



<p>Auf der Hinfahrt kannst du zum Beispiel mit der Bahn bis «Königswusterhausen» fahren. Von dort ist es mit dem Fahrrad&nbsp;am einfachsten über Storkow zu fahren.&nbsp;Die Storkow Mark ist ein schöner Ort.&nbsp;Wer es sehr gemütlich will, kann dort einen Stopp&nbsp;für die Nacht&nbsp;einlegen. Aber man&nbsp;schafft&nbsp;es von Königswusterhausen auch&nbsp;gut&nbsp;in einem Tag zum Zeltplatz beim Springsee.&nbsp;</p>



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<p><em>Fotos Storkow Mark von Annemarie, Lizenz: &nbsp;cc by sa</em></p>



<p>Auf dem Rückweg&nbsp;kann man vom Springsee&nbsp;bis&nbsp;nach&nbsp;Rahnsdorf&nbsp;fahren und dort&nbsp;auf die Bahn umsteigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mein zweiter Tipp zum Campen um Berlin ist der Liepnitzsee</strong></h2>



<p>Der Liepnitzsee liegt im Norden von Berlin.&nbsp;Der See ist von&nbsp;idyllischem&nbsp;Wald und alten Hütten umgeben.&nbsp;Dieser See verfügt über eine Insel&nbsp;(<em>Grosser Werder</em>),&nbsp;welche per Fähre oder&nbsp;schwimmend&nbsp;erreichbar ist.&nbsp;Auf der Insel im Liepnitzsee kannst du Campen. Der Liepnitzsee Campingplatz befindet sich am westlichen Ufer des grossen&nbsp;Werder. Um deine Camping Ausrüstung trocken auf die Insel zu bringen, empfiehlt es sich die Fähre zu benutzen. Falls du noch einen anderen See sehen möchtest, kannst du einen&nbsp;Abstecher zum Regenbogensee machen. Im folgenden ein paar Eindrücke vom Regebogensee.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2021/05/20/campen-um-berlin/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p><em>Fotos Regenbogensee von Annemarie, Lizenz: &nbsp;cc by sa</em></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Tipp zur Hin- und Rückfahrt per Fahrrad aus Berlin</strong></h3>



<p>Auf der Hinfahrt kannst du&nbsp;mit dem Rad zum Beispiel&nbsp;am Bahnhof&nbsp;Wollankstrasse starten.&nbsp;Von hier sind es etwa zwei Stunden Anfahrt zum Liepnitzsee. Du&nbsp;kommst beim Kinderbauernhof Pinkepanke vorbei. Vielleicht machst du hier einen Halt. Du fährst dann durch den Bürgerpark Pankow entlang des&nbsp;Flusses Panke. Weiter geht’s durch das Villaquartier. Hier lebten zu DDR Zeiten viele wichtige Menschen. Nimm zum Beispiel die Parkstrasse bis zum Schlosspark Pankow.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Halt beim Schloss im Schlosspark&nbsp;Pankow</strong></h4>



<p>Fahre&nbsp;bis zum Ende des Schlossparks&nbsp;rechts&nbsp;am Schloss vorbei.&nbsp;Wobei auch das Schloss einen Halt wert wäre.&nbsp;Es war auch eine DDR Residenz.&nbsp;Dort&nbsp;gibt es in der Sommersaison&nbsp;auch einen kleinen Kiosk mit Suppen, Kaffee, Kuchen und Eis.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Weiter zum Bahnhof Buch</strong></h4>



<p>Am Ende des Schlossparks fährst du in der Schlossallee weiter. Sobald du die Pasewalker Strasse querst, siehst du ein Radwegschild, welches dich auf den Pankeradweg führt.&nbsp;Quere die Autobahn beim Hebammensteig und fahre dann links bis du zurück zur Panke kommst. Später erreichst du das Naturschutzgebiet Karower Teiche. Dort grasen Kühe und die Natur ist einen&nbsp;kleinen&nbsp;Umweg wert. Fahre dann auf dem Pankeradweg weiter. Dieser heisst später «am Sportplatz» und führt auf deiner linken Seite am Noorlinsee vorbei. Dann erreichst du den S-Bahn Bahnhof&nbsp;«Buch».&nbsp;Hier könntest du natürlich auch starten.&nbsp;Dort biegst du links in die Wiltbergstrasse und folgst&nbsp;den Schildern in Richtung Gorinsee für eine Weile. Es geht durch den Wald&nbsp;auf einem Kunstpfad «Steine ohne Grenzen». Du fährst später durch Hobichtsfelde und Schönow. Bald erreichst du&nbsp;dann&nbsp;den Liepnitzsee.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Essen a</strong><strong>m</strong><strong>&nbsp;</strong><strong>Liepnitzsee</strong></h3>



<p>Beim Bahnhof Karow, welcher etwa 90 Fahrrad-Minuten  vom See entfernt ist, gibt es ein paar Läden. Es ist besser sich schon hier mit dem Nötigen einzudecken.&nbsp;Im Sommer ist der See ein sehr beliebtes Ausflugsziel, so dass an Feiertagen und Wochenenden Privatsphäre eher schwierig wird. Am See kann man Boote mieten. Es gibt auch einen Privatstrand. Der Zutritt kostet dort 3 Euro. Man findet aber auch sonst schattige Strandplätze unter den vielen Bäumen. Das Baden im See ist nah am Strand sogar im Schatten der Bäume möglich. Wer zur Insel schwimmen will, sollte ein geübter Schwimmer sein.&nbsp;Die Distanz zur Insel ist zwischen 150 und 400 Metern. Je nachdem wo man los schwimmt.&nbsp;Manchmal&nbsp;verkehren&nbsp;auf dem See&nbsp;auch vereinzelte&nbsp;Ruderboote.&nbsp;Diese und Tretboote können am See beim offiziellen Strand gemietet werden.</p>



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<p><em>Fotos Liepnitzsee</em> <em>von Annemarie, Lizenz: &nbsp;cc by sa</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Weitere Ausflugsziele in Brandenburg</strong></h2>



<p>Ich hoffe, du hast eine gute Zeit beim Campen um Berlin. Falls du weitere Inspiration suchst, hab ich für dich diese Liste mit weiteren Ausflugszielen zusammengestellt. Falls du mehr Infos dazu hast, darfst du gerne unten kommentieren.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2021/05/20/campen-um-berlin/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p><em>Fotos Nonnenflies von Annemarie, Lizenz: &nbsp;cc by sa</em></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Campen um Berlin in Podsdam</strong></h3>



<p>Eine&nbsp;weitere Möglichkeit ist&nbsp;der&nbsp;<a href="http://www.campingpark-sanssouci-potsdam.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Campingpark Sanssouci Gaisberg</a>&nbsp;in Potsdam.&nbsp;Der Platz ist viel besser als die zugehörige&nbsp;Webseite. Wunderbar ruhig im Wald gelegen, eigener Sandstrand, viel Platz.&nbsp;Für Familien ganz toll.&nbsp;Allerdings&nbsp;ist er&nbsp;etwas abgelegen,&nbsp;jedoch mit kostenlosem Shuttle-Service zur ÖPNV. Potsdam ist&nbsp;eine&nbsp;eigene Reise wert. Für Berlinbesuche ist der RE ab Potsdam HBF zu empfehlen.&nbsp;Die Fahrt dauert so&nbsp;20&nbsp;Minuten&nbsp;bis&nbsp;zur&nbsp;Stadtmitte&nbsp;von&nbsp;Berlin.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Campingplatz in Berlin</strong></h3>



<p>Man kann nicht nur um Berlin campieren. Auch in Berlin selbst gibt es Campingplätze. Meine Empfehlung ist derjenige&nbsp;bei Gatow, Kladower Damm. Dieser ist sehr schön&nbsp;und hat dank einer&nbsp;Bushaltestelle&nbsp;eine&nbsp;direkte Anbindung an die Innenstadt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Selber neue schöne Orte und Anfahrtswege finden</strong></h2>



<p>Zum Suchen von Fahrradwegen empfiehlt sich die App Bike Citizens. Dort kann man auch Brandenburg abfragen. Bike Citizen sucht wirklich schöne Wege heraus. Insbesondere solche die man über Google Maps oder&nbsp;<a href="http://maps.me/">maps.me</a>&nbsp;nicht findet. Einziger Nachteil, die App Bike Citizens verbraucht sehr viel Strom. Vergiss also deine&nbsp;Reserve Batterie (Powerbank)&nbsp;nicht. Oder setze dir vorher die wichtigsten Orientierungspunkte auf <a href="http://maps.me/">maps.me</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Selber schöne Wanderungen finden</strong></h3>



<p>Zum Wandern empfiehlt sich&nbsp;<a href="http://maps.me/">maps.me</a>. Da sieht man alle kleinen Wege. Am besten zuhause im Wifi die Karte bereits aufs Telefon laden. Insbesondere, da in Brandenburg der Empfang für Telefonie und mobiles Internet extrem schlecht ist. Es empfiehlt sich auch genügend Bargeld mitzunehmen. Denn man kann oft nicht mit Karte bezahlen. Und der nächste Bankomat ist meistens nicht gleich um die Ecke.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Liste weitere&nbsp;</strong><strong>Ausflugsziele</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nonnenfließ</li>



<li>das Stobbertal im Naturpark Märkische Schweiz</li>



<li>Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin</li>



<li>Tegeler Fliess</li>



<li>UNESCO Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin</li>



<li>Elb-Sandstein-Gebirge: z. B. der Zeltplatz Ostrauer Mühle: Die Anfahrt ist von Berlin etwa 3 Stunden. Dafür ist man dann in einer wunderbaren Umgebung zum Wandern.</li>



<li>Rheinsberger Rhin: Hier empfiehlt es sich zu paddeln, das ist märchenhaft! (Leider immer öfter recht voll, auch mit &#8222;Junggesellinnenabschieden&#8220;.)</li>



<li>die <a href="https://slowtraveltoasia.ch/tag/see/">Seen</a> und Flüsse rund um Lychen: auch wunderbar zum Paddeln.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Danksagung</strong></h2>



<p>Die Ausflug- und Anfahrtsbeschreibungen sowie die wunderbaren Fotos hat mir freundlicherweise Annemarie zur Verfügung gestellt. Die Bilder wurden von ihr mit der creative Commons Lizenz&nbsp;<strong>cc by sa&nbsp;</strong>zur Weiterverwendung freigegeben. Die Fotos wurden mit einer Mobiltelefon Kamera erstellt.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2021/05/20/campen-um-berlin/">Campen um Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Tobia und Florence berichten von ihrer Fahrradreise durch die Welt</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/28/fahrradreise-durch-die-welt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2020 07:18:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Armenien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/28/fahrradreise-durch-die-welt/">Tobia und Florence berichten von ihrer Fahrradreise durch die Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Tobia und Florence berichten von ihrer Fahrradreise durch die Welt und wie sich ihre Reise aufgrund von Corona verändert hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/28/fahrradreise-durch-die-welt/">Tobia und Florence berichten von ihrer Fahrradreise durch die Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/28/fahrradreise-durch-die-welt/">Tobia und Florence berichten von ihrer Fahrradreise durch die Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Tobia hatte nach seinem Masterabschluss das Bedürfnis herunterzufahren, sich mit sich selbst und mit der Natur wieder zu verbinden und Lust auf ein rauhes Abenteuer. Mit seinem Fahrrad zog er im Mai 2019 los, ohne klares Ziel oder zeitliche Limite. Florence schloss im September 2019 ebenfalls ihr Studium ab und holte ihren Freund Tobia mit dem Zug in Georgien ein. Seither sind sie zusammen auf ihren sehr alten umfunktionierten Bikes Richtung Osten weitergetrampelt. Im folgenden Bericht schreiben Tobia und Florence von ihrer Fahrradreise durch die Welt und wie sich ihre Reise aufgrund von Corona verändert hat &#8211; viel Vergnügen beim Lesen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Schweren Herzens direkt vom Iran nach Indien</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-1024x768.jpg" alt="Die ersten paar Tage zusammen, in der Höhe (Svaneti, Georgien)" class="wp-image-11793" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-1024x768.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-768x576.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-1536x1152.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-2048x1536.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-624x468.jpg 624w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20191023_101111-205x155.jpg 205w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Florence neben dem Zelt. Die ersten paar Tage zusammen in der Höhe von Georgien in Svaneti.</figcaption></figure>



<p>Der Weg hat uns von Georgien durch Aserbaidschan in den gastfreundlichen und wunderschönen Iran geführt. Nach dem Mord an General Suleimani anfangs Januar 2020 wurde die politische Situation immer heisser. Dann haben wir uns schweren Herzens entschieden mit dem Flugzeug eine Etappe (Pakistan) zu überspringen und nach New Delhi zu fliegen. Im chaotischen Indien haben wir uns sehr wohl gefühlt und den extremen kulturellen und sozialen Unterschied bestaunt und genossen. Obwohl es natürlich ab und zu – speziell am Anfang &#8211; viel Geduld und Energie gekostet hat.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Den Lockdown vorausgeahnt</h4>



<p>Im Dezember, als die Medien zum ersten Mal über das damals neue und unbekannte Virus in China berichteten, haben wir schon von der Möglichkeit gesprochen, irgendwo in Süd-Ost Asien stecken zu bleiben. Es schien uns schwierig zu greifen und begreifen. Wir haben aber geahnt, dass es für uns ein Problem werden könnte, falls die Länder alle die Grenzen schliessen würden. Und so ist es auch gekommen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Plötzlich ging auch in Indien die Angst um</h4>



<p>Wir haben es gespürt wie das Virus oder besser gesagt die sozialen und psychologischen Auswirkungen davon, sich langsam in das Land geschlichen haben. Dann ging es aber plötzlich schnell. Innerhalb zwei, drei Tagen konnten wir es in den Augen der Menschen lesen: sie haben Angst. Vor allem wurden sie gegenüber Ausländern misstrauisch. Ausländer = Corona. Eines Abends, als wir für einmal unser Zelt trocknen wollten und im Stadtzentrum in einem Tempel ein Zimmer bezogen hatten, sammelte sich plötzlich eine unruhige Gesellschaft auf der Strasse. Dreissig Männer diskutierten animiert, ob sie uns nicht besser weiterschicken sollten. Diese Angst der Leute ging uns bald unter die eigene Haut, obwohl nichts Gefährliches passierte, war es ein schreckliches Gefühl.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-1024x768.jpg" alt="Fahrradreise durch die Welt. Das Fahrradleben ist schön weil es schwer ist." class="wp-image-11796" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-1024x768.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-768x576.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-1536x1152.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-2048x1536.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-624x468.jpg 624w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_IMG_20200127_135240-205x155.jpg 205w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Tobia: &#8222;Das Fahrradleben ist schön weil es schwer ist.&#8220;</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Situation in Indien abwarten</strong></h4>



<p>Wir hatten vor die Situation in Indien abzuwarten und haben einen netten <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="http://workaway.info" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Workaway</a> Ort aufgesucht, der uns für diese Zeit aufnahm. Der Weg dorthin war aber kein Vergnügen mehr, mit unzähligen Stunden in Polizeistationen und mehreren showmässigen, für die Presse aufbereiteten, COVID-19 Tests.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-1024x768.jpg" alt="Bekanntschaft mit der indischen Polizei gemacht auf der Fahrradreise durch die Welt." class="wp-image-11795" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-1024x768.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-300x225.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-768x576.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-1536x1152.jpg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-2048x1536.jpg 2048w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-624x468.jpg 624w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-06-09_Gastbeitraege/Tobia_20200314_093643-205x155.jpg 205w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Florence und Tobia haben Bekanntschaft mit der indischen Polizei gemacht.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Lockdown an sicherem Ort überstanden</strong></h4>



<p>Auch wenn wir einen sicheren und schönen Ort gefunden hatten, mussten wir uns oft mit dem Virus beschäftigen. Die Situation erforderte ein ständiges Hinterfragen und Neuauswerten. Besteht die Möglichkeit auf Hungersnot in Indien? Was passiert, wenn ich aus irgendeinem Grund ein Spital brauche? Sind unsere Familien bekümmert zuhause? Wird es in den nächsten Monaten überhaupt wieder möglich sein weiter oder nachhause zu reisen? Schliesslich haben wir nach einem Monat Lockdown entschieden die Reise abzubrechen. Oder besser gesagt, dass die Schweiz Myanmar als die nächste Etappe unserer Fahrradreise durch die Welt, ersetzen wird.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Selber Verantwortung übernehmen</h4>



<p>Wir haben immer gesagt ein Reisender muss sich seiner Verantwortung bewusst sein und diese übernehmen. Wenn wir ins exotischste Land wollen, dann müssen wir uns auch bewusst sein, dass wir nicht immer ein Recht auf Direkthilfe haben, auch nicht als Schweizer. Trotzdem, war es nicht einfach zu akzeptieren, dass wir einfach zu weit weg waren, um in einer Woche einen Schweizer Rückkehrflug zu boarden. Durch unsere und andere Botschaften, aber auch speziell dank einem sehr solidarischen und nützlichen Netzwerk von Fahrradreisenden, haben wir trotz allem noch gute Lösungen gefunden und sind den Umständen entsprechend schnell nach Hause gekommen. Mit speziellem Laissezpasser der Regierung, einem Tag Taxifahrt, drei Tage in einem Bus der spanischen Botschaft, einem KLM Flug nach Amsterdam und einer Zugfahrt sind wir in Basel wieder auf Schweizer Boden gelandet. Von da sind wir aber auf dem Fahrrad noch eine Weile weitergefahren, damit auch Geist und Seele nachkommen konnten. Eine Rückkehr in drei Etappen!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Dominique über seine Bekanntschaft mit dem Gastautor Tobia</h4>



<pre class="wp-block-preformatted">"Ich habe Tobia im November 2019 in Armenien und zwar in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/09/warten-auf-das-iran-visum/">Yerevan</a> im Hostel getroffen. Als wir unsere Nummern tauschten, wartete er gerade auf seine Freundin Florence, welche er in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/georgien/">Georgien</a> wiedersehen würde. Er lud mich zu einem Gruppechat zum Thema <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/11/kostenlose-vorschau-des-baluchistan-reiseprotokolls/">Baluchistan Crossing</a> ein. In dieser Gruppe tauschten sich Reisende bezüglich dem Durchqueren der pakistanischen Provinz Baluchistan aus. Dies war für mich sehr hilfreich. Von einigen Mitgliedern dieser Gruppe erhielt ich sehr wertvolle Hinweise zum <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/15/visum-fuer-pakistan/">E-Visum Prozess von Pakistan</a>."</pre>



<figure class="wp-block-embed-instagram wp-block-embed is-type-rich is-provider-instagram"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/B5qLH55AAW6/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="12" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:658px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/B5qLH55AAW6/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div></div></div><div style="padding: 19% 0;"></div> <div style="display:block; height:50px; margin:0 auto 12px; width:50px;"><svg width="50px" height="50px" viewBox="0 0 60 60" version="1.1" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink"><g stroke="none" stroke-width="1" fill="none" fill-rule="evenodd"><g transform="translate(-511.000000, -20.000000)" fill="#000000"><g><path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"></path></g></g></g></svg></div><div style="padding-top: 8px;"> <div style=" color:#3897f0; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:550; line-height:18px;"> View this post on Instagram</div></div><div style="padding: 12.5% 0;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;"><div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div></div><div style="margin-left: 8px;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div> <div style=" width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; 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Old, imposing and solemnly they can be found in every corner of the country.</a></p> <p style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;">A post shared by <a href="https://www.instagram.com/tobeing_/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px;" target="_blank"> Tobe White</a> (@tobeing_) on <time style=" font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px;" datetime="2019-12-04T17:31:01+00:00">Dec 4, 2019 at 9:31am PST</time></p></div></blockquote><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script>
</div></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Gastbeitrag Serie</strong>&nbsp;„Glücklich Reisen in Zeiten von Corona?„</h4>



<p><a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/30/gluecklich-reisen-trotz-corona/">Hier gehts zur Serie Übersicht</a> und weiteren Gastbeiträgen.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/06/28/fahrradreise-durch-die-welt/">Tobia und Florence berichten von ihrer Fahrradreise durch die Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>beste Strände auf Hengam</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/04/beste-straende-auf-hengam/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jan 2020 13:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Campen]]></category>
		<category><![CDATA[Campieren]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Hengam]]></category>
		<category><![CDATA[Insel]]></category>
		<category><![CDATA[Schiff]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>
		<category><![CDATA[Zelten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/04/beste-straende-auf-hengam/">beste Strände auf Hengam</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Bald würde mein Iran Visum ablaufen. Wir wollten aber vorher noch auf die schönen andern Inseln vor dem Iran. Es &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/04/beste-straende-auf-hengam/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">beste Strände auf Hengam</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/04/beste-straende-auf-hengam/">beste Strände auf Hengam</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/04/beste-straende-auf-hengam/">beste Strände auf Hengam</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Bald würde mein <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/09/warten-auf-das-iran-visum/">Iran Visum</a> ablaufen. Wir wollten aber vorher noch auf die schönen andern Inseln vor dem Iran. Es blieb aber nicht mehr viel Zeit. Wir beschlossen weiter auf die Insel Hengam zu gehen. Dazu mussten wir zu einem kleinen Hafen fahren. Zunächst nahm uns ein Flughafenmitarbeiter in seinem Proton mit bis zum Inselflughafen. Von dort konnten wir mit einem Paar, das ebenfalls auf die Insel Hengam wollte, mitfahren. Ohne es zu realisieren, kauften wir uns ein Inselrundfahrt-Ticket, statt nur ein Überfahrtsticket. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4242.jpg" alt="in den Schwimmwesten am Strand von Hengam" class="wp-image-9553" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4242.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4242-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4242-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4242-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Das Boot war also gefüllt mit Tagestouristen und fuhr zuerst bis ans Ende der Insel und landete dann an einem Strand nahe des grösseren Dorfes. Hätten wir den Bootscaptain gefragt, hätte er uns an unserem Strand der Wahl absetzen können. Nun mussten wir laufen. Später kam ein Motorrad. Zuerst durften wir beide aufsitzen. Dann meinte der Fahrer aber, es sei besser, wir würden uns aufteilen und er würde zweimal fahren. Soodeh ging mit ihm mit. Ich wurde später von einem Dreirad-Motorrad aufgeladen. </p>



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<h4 class="wp-block-heading">An zwei Stränden gezeltet</h4>



<p>Der Strand unserer Wahl hiess Nästaram Doushut. Als ich ankam, hatte sich Soodeh schon mit einigen iranischen Langzeitcampern angefreundet. Wir verbrachten den Abend an deren Lagerfeuer. Am nächsten Morgen wollten wir nach Hormoz. Gegen Mittag waren wir mit einem Pickup ins Dorf mit Hafen unterwegs. Der Fahrer erzählte uns aber, dass die Schiffe nach Hormoz nur zweimal täglich fahren würden. Wir seien zu spät unterwegs, um es zurück nach Quesm und zum anderen Hafen zu schaffen, wo die Schiffe nach Hengam ablegten. Also beschlossen wir kurzerhand, die schönste Insel Irans auf später zu verschieben und noch eine weitere Nacht auf Hengam zu verbringen. An einem einsamen silbrig glänzenden Strand liess ich mich absetzen, während Soodeh im Dorf noch etwas Proviant beschaffen ging.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4342.jpg" alt="Zelt am Strand von Hengam" class="wp-image-9566" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4342.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4342-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4342-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2020-01-04_Hengam_Island/IMG_4342-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Zelten auf einem Felsen am silbrigen Strand auf Hengam.</figcaption></figure>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/01/04/beste-straende-auf-hengam/">beste Strände auf Hengam</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Schmuggler, Grenzwächter und Fischer</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Dec 2019 13:16:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Autostopp]]></category>
		<category><![CDATA[Autostoppen]]></category>
		<category><![CDATA[Beifahrersitz]]></category>
		<category><![CDATA[Bushehr]]></category>
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		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Fischerdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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<p>Das Paar hatte uns die Pissoo Eco-Lodge überlassen. Sie müssten kurz nach Bushehr und kämen gegen Abend wieder zurück. Leider &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/30/schmuggler-grenzwaechter-und-fischer/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Schmuggler, Grenzwächter und Fischer</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Das Paar hatte uns die Pissoo <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.tripadvisor.com/Hotel_Review-g17849214-d17838758-Reviews-Pissoo_Eco_lodge-Rostami_Bushehr_Province.html" target="_blank">Eco-Lodge</a> überlassen. Sie müssten kurz nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/12/27/strand-innenstadt-strand/">Bushehr</a> und kämen gegen Abend wieder zurück. Leider kamen sie&nbsp;aber erst&nbsp;nachmittags am nächsten Tag zurück.&nbsp;Daher konnten wir nicht los in Richtung Bandar Dayyer, denn sie hatten unsere Identitätskarten noch auf sich. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Warten auf die Rückkehr der Ecolodge Besitzer</h4>



<p>Als sie schliesslich zurückkamen, tranken wir noch einen Tee zusammen. Dann brachten sie uns an die Hauptstrasse. Zuerst nahm uns ein Herr mit, der den Kofferraum mit Mandarinen gefüllt hatte. Dann durften wir uns auf den Beifahrersitz eines Schmugglers setzen. Schmuggler zu sein ist in dieser Region ein Beruf, zu welchem die Schmuggler mit Stolz stehen. Die Polizei kennen sie persönlich und so müssen sie sich nicht gross fürchten.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Grosstransport per Tieflader</h4>



<p>Nach kurzer Fahrt stoppte uns die Polizei. Wir dachten schon, es sei, weil wir zu zweit auf dem Beifahrersitz sassen. Dies wäre zwar ein Grund für eine Busse gewesen, aber da er den Polizisten kannte, wurde der Bussenzettel nicht gezückt. Trotzdem mussten wir vorerst am Strassenrand parkieren. Es komme nämlich demnächst ein Tieflader-Transporter aus Bandar Dayyer. Daher sei die Strasse in unserer Fahrtrichtung aktuell gesperrt. Ein Servicewagen hatte bereits die Stromleitung über der Strasse angehoben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715.jpg" alt="Tief-Lader aus der Richtung Bandar Dayyer" class="wp-image-9446" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3715-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Für diesen Tieflader-Transporter aus Bandar Dayyer sperrte die Polizei den Verkehr in die Gegenrichtung.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Abendessen am Fischerhafen</h4>



<p>Der Schmuggler hielt für uns unterwegs bei einem Laden und einer Bäckerei. So konnten wir unseren Proviant etwas aufstocken. Denn wir wollten heute wieder am Strand zelten. Ein Paar aus Bandar Dayyer nahm uns dann bis zum Eindunkeln mit und brachte uns etwas ausserhalb zu einem kleinen Fischerbootshafen wenige Kilometers von Bandar Dayyer. Etwas abseits davon kochten wir uns ein Abendessen auf dem Campinggaskocher und beobachteten das Treiben im Hafen. Regelmässig kamen Autos angefahren und luden Waren von den Booten ein und fuhren davon. Ob dies wohl Schmuggelware von der arabischen Halbinsel war?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Durch Taschenlampe entdeckt worden</h4>



<p>Wir zogen es vor uns nicht entdecken zu lassen. Da wir jedoch kurz unsere Taschenlampe nutzten, wurden wir schliesslich vom Hafenwächter entdeckt. Dieser bestätigte uns, dass das Wasser nicht mehr höher ansteigen würde. Er schien aber nicht ganz sicher und bot uns an im Wächterhäuschen zu schlafen. Im selben Moment näherte sich dem Wächterhäuschens ein Jeep. Es war die iranische Grenzwache. Der zweite Wächter kam mit zwei Uniformierten zu uns. Sie wollten unsere Papiere sehen. </p>



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<p>Danach erklärten sie uns, dass dieses Gebiet als Grenzzone gelte, da es zu weit vom besiedelten Gebiet entfernt sei. Deshalb dürften wir hier nicht bleiben und müssten ein Taxi in die Stadt bestellen. Soodeh erklärte ihnen, dass nirgends ein Zeltverbot angebracht sei. Der Hafenwächter half uns schliesslich aus der Patsche bezüglich dem Taxi. Er überzeugte die Grenzwächter, dass er auf uns aufpassen würde. Der nächste Fischer könne uns dann in die Stadt bringen. Darauf liessen sich die Grenzwächter ein.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zu Gast bei der Familie des Fischers</h4>



<p>Tatsächlich kam etwas später ein weiteres Fischerboot an. Der Hafenwächter und der Fischer machten zusammen aus, dass wir heute Abend beim Fischer schlafen sollten. Eine Kiste Fisch wurde im Kofferraum verstaut. Daneben durften wir unser Gepäck verstauen. So entkamen wir der Grenzpolizei im Auto des Fischers zusammen mit seinen beiden Fischerkollegen. Anstatt am Hafen zu zelten, wurde uns dann in Bandar Dayyer im Haus des Fischers das Zimmer der ältesten Tochter angeboten. Zudem bestand die Familie darauf, dass wir bitte noch (nochmal) zu Abend essen sollten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742.jpg" alt="Wanddekoration im Zimmer in Bandar Dayyer" class="wp-image-9455" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/2019-12-30_Anreise_Dayer/IMG_3742-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die romantische Wanddekoration im Zimmer der ältesten Tochter des Fischers.</figcaption></figure>
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		<title>Campieren über Shamakhi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 11:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Busfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Campen]]></category>
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		<category><![CDATA[Marshrutka]]></category>
		<category><![CDATA[Shamakhi]]></category>
		<category><![CDATA[Zelte]]></category>
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<p>Mit einem Stadtbus fuhr ich aus Baku in Richtung Nord-Osten. Ich war nun eine ganze Woche in Baku gewesen. Darum &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/22/campieren-ueber-shamakhi/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Campieren über Shamakhi</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/22/campieren-ueber-shamakhi/">Campieren über Shamakhi</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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<div class="ttr_start"></div>
<p>Mit einem Stadtbus fuhr ich aus <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/18/die-ersten-tage-baku/">Baku</a> in Richtung Nord-Osten. Ich war nun eine ganze Woche in Baku gewesen. Darum  machte ich mich auf den Weg ins Hinterland von <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/aserbaidschan/">Aserbaidschan</a>. Mein Fernziel war <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/georgien/">Georgien</a>. Mit dem Zug wäre ich in einem Tag dort angekommen. Das andere Aserbaidschan hätte ich so jedoch verpasst. Darum beschloss ich per Bus und Autostop weiter zu reisen. Im Nord-Osten von Baku erwischte ich eine Marshrutka nach Shamakhi.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/22/campieren-ueber-shamakhi/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4 class="wp-block-heading">Zum Friseur in Shamakhi</h4>



<p>Das  Städtchen war nicht  besonders hübsch, aber auch nicht total heruntergekommen. Bei einem Coiffeur liess ich mich frisieren. Bemerkenswert fand ich, dass er mir die Haare angenehmerweise erst nach dem Schneiden wusch. Nach einem Selfie mit ihm ging ich einige Kleinigkeiten zum Kochen einkaufen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/168_Shamakhi/IMG_1062.jpg" alt="" class="wp-image-7586" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/168_Shamakhi/IMG_1062.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/168_Shamakhi/IMG_1062-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/168_Shamakhi/IMG_1062-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/168_Shamakhi/IMG_1062-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Kisi, einer der Friseure in Shamakhi, bescherte mir wieder kurze Haare.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Ab auf den Berg über der Stadt</h4>



<p>Von weitem sah ich den Hausberg von Shamakhi. Dort wollte ich hin um zu zelten. Ein älterer Herr nahm mich in seiner Limusinenversion eines Lada in die richtige Richtung mit. Er fuhr sogar extra für mich eine Querstrasse hinauf. So war ich nun wenige Meter vom oberen Stadtrand entfernt und bald oberhalb der Stadt. Hier hatte ich  Aussicht über die Stadt. Nach einer Weile beschloss ich, dass ich nicht auf dem Berg, sondern am Berg kampieren wollte. Ich versteckte mein Hab und Gut zwischen zwei Büschen. Nun wanderte ich auf den Hausberg. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Mobilfunk Chalet</h4>



<p>Oben entdeckte ich ein Chalet. Es war wohl einst als wunderschönes Ferienhaus geplant worden. Jetzt stand es offen. Es war nur spärlich möbliert und verlassen. Einzig ein Raum war mit einer Stahltüre verschlossen. Von aussen sah ich, dass dort drin die Server des Mobilfunkmastes standen. Die Fensterscheiben waren eingeschlagen und die Kühlung des Raums war ausser Betrieb. Als ich genug von der Aussicht gesehen hatte, ging ich zurück zu meinem versteckten Gepäck. Es war noch alles da.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Das Heulen der Wölfe?</h4>



<p>Ich stellte mein Zelt auf. Nun bekam ich Besuch von einigen Jugendlichen. Sie leisteten mir lange Gesellschaft und schauten mir beim Kochen zu. Einer zog sich etwas zurück und betete. Er war ein Hirte. Es wurde langsam dämmrig. Nun gingen alle ausser dem Hirten zurück in die Stadt. Dieser ging den Berg hinauf und kam später mit seinen Schafen und Geissen wieder. Nun blieb er nochmal bei mir für ein Gebet. Er wollte Allah bitten, mich zu beschützen. Als er damit  fertig war, verabschiedete er sich von mir. Ich solle mich in Acht nehmen vor den Wölfen. In der Nacht hörte ich tatsächlich zwischendurch ein Heulen. Einmal auch ganz in der Nähe von meinem Zelt. Es waren aber wohl eher die Wachhunde der weiter unten lebenden Hausbesitzer.</p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/22/campieren-ueber-shamakhi/">Campieren über Shamakhi</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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		<title>Aralsee 1960 und heute 2021 &#8211; Exkursion von Nukus</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/09/aralsee-1960-und-heute-2021-exkursion-von-nukus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2019 17:13:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Aralsee]]></category>
		<category><![CDATA[Baden]]></category>
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		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Taxi]]></category>
		<category><![CDATA[Zelten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/09/aralsee-1960-und-heute-2021-exkursion-von-nukus/">Aralsee 1960 und heute 2021 &#8211; Exkursion von Nukus</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Moynaq lag 1960 noch am Aralsee. Die Lage der ehemaligen Hafenstadt ist heute fast surreal. Heute 2021 muss man von &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/09/aralsee-1960-und-heute-2021-exkursion-von-nukus/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Aralsee 1960 und heute 2021 &#8211; Exkursion von Nukus</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/09/aralsee-1960-und-heute-2021-exkursion-von-nukus/">Aralsee 1960 und heute 2021 &#8211; Exkursion von Nukus</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/09/aralsee-1960-und-heute-2021-exkursion-von-nukus/">Aralsee 1960 und heute 2021 &#8211; Exkursion von Nukus</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<div class="ttr_start"></div>
<p>Moynaq lag 1960 noch am Aralsee. Die <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/11/22/aralsee-lage#Lage-der-ehemaligen-Hafenstädte">Lage der ehemaligen Hafenstadt</a> ist heute fast surreal. Heute 2021 muss man von dort ein ganzes Stück bis zum Aralsee fahren, denn seit 1960 wurde der Aralsee immer kleiner. Oben im Bild ist eine Illustration mit dem Aralsee 1960 und heute 2021  zu sehen. In dunkel blau die Grösse des Sees heute Die dunklen Konturen heben die ursprüngliche Grösse des Sees von 1960 hervor.</p>



<h1 class="wp-block-heading" id="ressourcen-zum-thema-aralsee">Ressourcen zum Thema Aralsee</h1>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="epyt-video-wrapper"><iframe loading="lazy"  id="_ytid_69206"  width="960" height="540"  data-origwidth="960" data-origheight="540" src="https://www.youtube.com/embed/m-7bhmxSqfY?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=3&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;" class="__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload" data-vol="0"  data-epautoplay="1"  title="Usbekistan: Der Kampf ums Wasser"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
</div><figcaption>Wie es zur Katastrophe am Aralsee kam und was die Folgend sind, zeigt dieser Film eindrücklich. 8 Minuten dies sich lohnen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="buch-tipps-zum-thema-aralsee-okologische-katastrophe-und-wasserwirtschaft">Buch-Tipps zum Thema Aralsee, ökologische Katastrophe und Wasserwirtschaft</h2>



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<h2 class="wp-block-heading" id="der-aralsee-im-unterricht-vorbereitete-lektion-sowie-ein-film">Der Aralsee im Unterricht: vorbereitete Lektion sowie ein Film</h2>



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<h1 class="wp-block-heading" id="mein-erlebnisbericht-exkursion-zum-aralsee">Mein Erlebnisbericht &#8211; Exkursion zum Aralsee</h1>



<h2 class="wp-block-heading" id="aufbruch-zur-aralsee-exkursion-per-taxi">Aufbruch zur Aralsee Exkursion per Taxi </h2>



<p>Nach dem Frühstück im Hostel bestellte uns der Receptionist des Hostels in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/10/die-stadt-mit-dem-kunstmuseum-nukus/">Nukus</a> ein Taxi zum etwas ausserhalb liegenden Busbahnhof. Zusammen mit zwei anderen Reisenden, einem Spanier und einem Neuseeländer, fuhr ich von dort mit dem Bus nach Moynaq. Der Bus fuhr bereits um 8:50 Uhr statt um 9:00 los. Die Fahrt nach Moynaq kostet 15&#8217;000 uzs und dauert etwas mehr als drei Stunden. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/09/aralsee-1960-und-heute-2021-exkursion-von-nukus/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<p>An der Bushaltestelle in Moynaq nahm uns ein Herr kostenlos mit zum Schiffsfriedhof. Als er bemerkte, dass wir hier alles genau anschauen wollten verabschiedete er sich. Der Neuseeländer verabschiedete sich gegen 14 Uhr und nahm den letzen Bus zurück nach Nukus. Der Spanier und ich blieben bis gegen 15 Uhr beim Schiffsfriedhof von Moynaq.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="suche-nach-einem-fahrer-in-moynaq">Suche nach einem Fahrer in Moynaq</h2>



<p>Wir wollten versuchen einen Transport zum Aralsee zu finden. Als wir jedoch bemerkten, dass dies an der Strasse nicht möglich ist, suchten wir ein Hostel auf. Der Hostelbesitzer machte einige Telefonanrufe. Der Transport nach Aral koste 150 $ pro Auto, meinte er schliesslich. Die Fahrt zum Aralsee daure drei bis vier Stunden hin und etwa zwei bis drei Stunden zurück und sei nur als Rundtour erhältlich. Es fährt dort selten jemand nur hin oder nur zurück. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="557" height="600" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Satelitenbild_Aralsee_und_Aralkumwueste_2003.jpg" alt="Satelitenbild Aralsee 2003" class="wp-image-15213" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Satelitenbild_Aralsee_und_Aralkumwueste_2003.jpg 557w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Satelitenbild_Aralsee_und_Aralkumwueste_2003-279x300.jpg 279w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Satelitenbild_Aralsee_und_Aralkumwueste_2003-434x468.jpg 434w" sizes="(max-width: 557px) 100vw, 557px" /><figcaption>Bevor der Aralsee auszutrocknen begann, war Muinak ein kleines Hafenstädchen an seinem Ufer (<a href="https://media.diercke.net/omeda/800/9245E_1.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bildquelle</a>).</figcaption></figure>



<p>Wir beschlossen, am nächsten Tag nochmal nach einer günstigeren Variante zu suchen. Allerdings war der Preis im Vergleich mit Touren von Nukus aus, schon mehr als die Hälfte günstiger. Wir zelteten im Schiffsfriedhof. Zwischen Schiffen, die hier 1960 noch im Aralsee schwammen. Die Nacht war windstill und sternenklar. Der Schlafsack des Spaniers war nicht ganz warm genug.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="mangels-alternativen-den-transport-im-hostel-gebucht">Mangels alternativen den Transport im Hostel gebucht</h2>



<p>Am Morgen war wenig los auf der Strasse von Moynaq. Darum beschlossen wir nochmal im Hostel vorbei zu gehen. Dort buchten wir nun den Transport zum Aralsee. Der Besitzer bot uns während dem Warten auf den Fahrer ein Tee an. Und stellte auch noch etwas Wurst auf den Tisch. Mit dem WLAN des Hostels verging die halbe Stunde schnell. Es reichte gerade, um die Nachrichten der letzen 24 Stunden zu lesen und die wichtigsten zu beantworten. Wie versprochen war der Fahrer namens Furi (+998 944 503 010, +998 937 082 385) 30 Minuten später da. Er stand neben dem Lada im Hof des Hostels. (<em>Nachtrag: Am nächsten Tag trafen wir den Fahrer als Taxifahrer an der Busstation von Moynaq. Wer direkt hinfahren will, kann also direkt dort bei den Taxifahrern nach Furi fragen.</em>)</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="eine-wuste-dominiert-von-gasindustrie">Eine Wüste dominiert von Gasindustrie</h2>



<p>Die Strasse führte weiter als gedacht. Nach Moynaq kam noch ein Dorf namens Uchsay. Dann wurden die intakten Asphaltstücke kürzer. Etwa drei Kilometer ausserhalb des Dorfes war die erste Gasverarbeitungsanlage. Entlang der Piste folgten davon noch einige mehr. Später waren dann nebst der spärlich <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aralsee" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bewachsenen Wüstenlandschaft</a> vor allem Gasbohrtürme und Gasleitungen zu sehen.</p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/10/09/aralsee-1960-und-heute-2021-exkursion-von-nukus/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h2 class="wp-block-heading" id="uberraschend-zum-aral-canyon-viewpoint">Überraschend zum Aral Canyon Viewpoint</h2>



<p>Etwa nach 50 Kilometern bog der Fahrer nach Westen ab. Er fuhr über eine schmale Ruckelpiste. Am Horizont leuchtete eine lange Felsformation. Dieser näherten wir uns langsam in der nächsten Stunde. Kurz davor wurde ein Weg sichtbar, welcher auf die Felsformation führte. Von dort oben war das Ausmass des ehemaligen Aralsees nun zu erahnen. Etwas weiter öffnete sich ein Tal aus umgefallenen erodierten Felsstücken – den Aral Canyon. Diese eindrückliche Landschaft faszinierte uns sehr. Da anzukommen war für uns eine Überraschung, wir hatten nicht damit gerechnet, hier so etwas zu sehen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0424.jpg" alt="ein Sprung über dem Aral Canyon Viewpoint mit blick auf den trockenen Aralsee" class="wp-image-7448" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0424.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0424-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0424-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0424-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Wow so cool, ganz überraschend eine geniale Aussicht vom Aral Canyon Viewpoint.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="ab-ins-salzwasser-des-aralsees">Ab ins Salzwasser des Aralsees</h2>



<p>Nach etwa einer Stunde Fahrt auf dem Hochplateau, führte ein Weg runter an den Aralsee. Wir baten den Fahrer, uns an den See zu bringen. Bei einem kleinen Steg und einer Badeplattform hielt er. Diese Plattform musste wohl einst im Wasser gestanden haben. Jetzt war sie bereits etwa ein Dutzend Meter vom Wasser entfernt. Der Strand war über weite Strecken schlickig. Direkt neben der Plattform sank ich bis zu den Knien im Schlick ein. Nun deutete uns der Fahrer auf die andere Seite zu gehen. Dort war der Sand etwas fester. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59-1024x768.jpeg" alt="ein Bad im salzigen Aralsee 2020" class="wp-image-7464" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59-1024x768.jpeg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59-300x225.jpeg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59-768x576.jpeg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59-1536x1152.jpeg 1536w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59-624x468.jpeg 624w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-15.28.59.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Hier nehme ich ein Bad im kühlen Aralsee, eine abenteuerliche Erfrischung. </figcaption></figure>



<p>Das Wasser war kühl. Die Wasseroberfläche war mit einem rosa Film bedeckt. Darin schwammen kleine Krebse. Sie waren schwarz, grün oder orange. Nur die orangen bewegten sich noch, die anderen waren wohl schon tote Biomasse. Der Grund des Sees war an den meisten Stellen gerillt. Der Boden war nicht überall gleich fest. An einigen Stellen sanken wir leicht ein. Auch weit draussen im See konnten wir noch komfortabel stehen. Das Wasser war sehr salzig.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="aralsee-von-1960-heute-2021-schwer-vorstellbar">Aralsee von 1960 heute 2021 schwer vorstellbar</h2>



<p>Ich war zwar nun am Ufer des Aralsees. Doch wie der Aralsee 1960 noch ausgesehen hat, konnte ich mir heute 2021 trotzdem sehr schwer vorstellen. Damals wäre ich an dieser Stelle einige Meter unter Wasser gewesen. Die <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2020/11/22/aralsee-lage/">Lage des Ufers</a> vom Aralsee hat sich drastisch geändert. Heute kann man eigentlich nicht mehr von einem Aralsee sprechen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="498" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Karte_Aralsee_1960_heute-1024x498.png" alt="Kartenansicht Aralsee 1960 und heute" class="wp-image-15212" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Karte_Aralsee_1960_heute-1024x498.png 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Karte_Aralsee_1960_heute-300x146.png 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Karte_Aralsee_1960_heute-768x374.png 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Karte_Aralsee_1960_heute-832x405.png 832w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Karte_Aralsee_1960_heute.png 1209w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Auf diesem Kartenausschnitt mit dem Aralsee von 1960 und 2007 wird das Ausmass der Katastrophe heute deutlich (<a href="https://diercke.westermann.de/content/aralsee-landschaftswandel-1960-2007-978-3-14-100700-8-157-1-0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bildquelle</a>).</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="durch-das-seebecken-zuruck-nach-muynaq">Durch das Seebecken zurück nach Muynaq</h2>



<p>Nach dem Baden war es bereits drei Uhr. In der Nähe der ehemaligen Schwimmplattform stand ein Jurtencamp. Von dort näherte sich ein junger Mann mit seinem Vater. Er fragte uns, ob er mit uns nach Muynaq mitfahren dürfe. Da wir noch zwei Sitze frei hatten, nahmen wir ihn gerne mit. Die Fahrt nach Muynaq war nun im Vergleich zur Hinfahrt über das Hochplateau eher unspektakulär. Wir fuhren durch eine öde Landschaft mit dunklem eingetrocknetem Schlammboden. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0558.jpg" alt="die Strasse durch den ehemaligen Aralsee, 1960 war hier noch Wasser" class="wp-image-7463" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0558.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0558-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0558-768x512.jpg 768w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/IMG_0558-702x468.jpg 702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Durch den ehemaligen Aralsee von 1960 führt heute 2021 eine Piste, inks eine provisorische Bleibe.</figcaption></figure>



<p>In regelmässigen Abständen querten wir kleine Furchen, welche in Richtung See in die Landschaft gegraben worden waren. Ob diese Furchen durch den Rückgang des Wasserstand seit 1960 natürlich entstanden oder für die Landwirtschaft von heute gegraben wurden blieb mir schleierhaft. Nach etwa einer Stunde erreichten wir wieder den Ort, an dem wir am Morgen abgebogen waren. Von dort war es nochmal eine Stunde durch das Gasgewinnungsindustriegebiet bis nach Uchsay und Muynaq. Der Spanier übernachtete mangels gutem Schlafsack diese Nacht im Hostel. Ich zeltete nochmal auf dem Schiffsfriedhof.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="busfahrt-zuruck-nach-nukus">Busfahrt zurück nach Nukus</h2>



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<p>Bereits um 6 Uhr war ich wach. Der Wind war diese Nacht etwas heftiger gewesen. Am Morgen hatte er sogar zwei Heringe meines Zelts aus dem Sand gerissen. Die Sonne ging erst gegen sieben Uhr auf. Vom Schifffriedhof war es eine Stunde zu Fuss zum Busbahnhof von Muynaq. Ich erwischte aber einen Ortsbus (1000 uzs) zum Busbahnhof und war somit eine gute Stunde zu früh. Der Bus nach Nukus fährt täglich um 9, 12 und 15 Uhr. (Minibusse nach Kungrad fahren in unregelmässigen Abständen.)</p>



<h1 class="wp-block-heading" id="hintergrund-infos-zur-okologischen-katastrophe-am-aralsee">Hintergrund Infos zur ökologischen Katastrophe am Aralsee</h1>



<h2 class="wp-block-heading" id="bewassern-in-ariden-regionen-ohne-bodenversalzung">Bewässern in ariden Regionen ohne Bodenversalzung</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="800" height="274" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Dirke_Schema_des_Entstehens_und_der_Verhinderung_der_Versalzung_von_Bewaesserungsflaechen_in_ariden_Regionen.jpg" alt="Schema des Entstehens und der Verhinderung der Versalzung von Bewässerungsflächen in ariden Regionen" class="wp-image-15211" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Dirke_Schema_des_Entstehens_und_der_Verhinderung_der_Versalzung_von_Bewaesserungsflaechen_in_ariden_Regionen.jpg 800w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Dirke_Schema_des_Entstehens_und_der_Verhinderung_der_Versalzung_von_Bewaesserungsflaechen_in_ariden_Regionen-300x103.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/156_Exkursion_Aralsee/Dirke_Schema_des_Entstehens_und_der_Verhinderung_der_Versalzung_von_Bewaesserungsflaechen_in_ariden_Regionen-768x263.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Dieses Schema zeigt, wie die Versalzung von Bewässerungsflächen in ariden Regionen verhindert würde (<a href="https://media.diercke.net/omeda/800/7381E_3.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bildquelle</a>).</figcaption></figure>



<p>Das Problem der Versalzung der Böden entsteht durch die Verdunstung von Bewässerungswasser. Der kapillar aufsteigende Bodenwasserstrom könnte jedoch gestoppt werden. Er würde abbrechen, wenn man den Grundwasserspiegel durch die Bewässerung nicht anheben, sondern dank Drainagegräben annähernd auf dem alten Niveau halten würde. So könnte man sicher stellen, dass das Grundwasser nicht verdunstet und somit die Böden nicht versalzt. So weitsichtig, war das Sowjetische Bewässerungssystem zur Baumwollproduktion jedoch leider nicht. Was in den letzten sechs Jahrzehnten zu einem stetig sinkenden Seespiegel am Aralsee führte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="hoffnung-auf-wiederherstellung-des-sees">Hoffnung auf Wiederherstellung des Sees</h2>



<p>Gemäss dem <a rel="noreferrer noopener" href="https://diercke.westermann.de/content/aralsee-landschaftswandel-1960-2007-978-3-14-100700-8-157-1-0" target="_blank">Dierke Weltatlas</a> konnte die Absenkung des Seespiegel des Aralsee 2008 gestoppt werden. Dies ist allerdings nur richtig für den kasachischen nördlichen Teil des Aralsees. Kasachstan bemüht sich dort mit Gegenmassnahmen den Seespiegel wieder anzuheben. &#8222;<em>Durch den Bau von Dämmen (z. B. Kok-Aral-Damm) und die Ausbesserung der oft undichten Bewässerungskanäle wird versucht, den Wasserstand im Kleinen (nördlichen) Aralsee anzuheben. Tatsächlich konnte sich der Wasserstand etwas erholen, ebenso sank der Salzgehalt ab. Der Syrdarja erreicht den Kleinen Aralsee mittlerweile wieder beständig. Auch die ökologischen Bedingungen haben sich dort verbessert, selbst Fischfang ist wieder möglich.</em>&#8220; Im südlichen usbekischen Teil des Aralsees sind heute 2021 keine Anstrengungen in diese Richtung auszumachen. Hier nutzt man die nun leichter zugänglichen Gasvorkommen und baut in Muynaq mit Hilfe der Chinesen grosse Hotels für den Katastrophen Massentourismus. </p>



<p><strong>Weisst du noch etwas anderes über den Aralsee? Schreibe gerne unten einen Kommentar.</strong></p>



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		<title>Der Campingplatz am Moränensee Iskandarkul</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/der-campingplatz-am-moeraenensee-iskandarkul/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2019 17:43:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bergsee]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/der-campingplatz-am-moeraenensee-iskandarkul/">Der Campingplatz am Moränensee Iskandarkul</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
<p>Der Moränensee Iskandarkul ist ein beliebter Ort für Kurzferien in Tadschikistan. Von Sarvoda erreicht man Iskandarkul einmal täglich mit dem &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/23/der-campingplatz-am-moeraenensee-iskandarkul/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Der Campingplatz am Moränensee Iskandarkul</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Der Moränensee Iskandarkul ist ein beliebter Ort für Kurzferien in Tadschikistan. Von Sarvoda erreicht man Iskandarkul einmal täglich mit dem Bus. An diesem Moränensee befindet sich ein Campingplatz.</p>



<p>Es war bereits Mittag. Meine Expedition zu den Kohleminen war beendet. Ich war zum Mittagessen bei der Familie eingeladen. Zügig lief ich also zurück ins Nachbardorf runter. Es war nur die Schwiegertochter mit den jüngsten Kindern zuhause. Sie bekochte mich köstlich und bestellte mir später ein Taxi. Damit fuhr ich zurück nach Sarvoda um von dort an den Iskandarkul (Moränensee) zu fahren. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9295-1024x683.jpg" alt="Die Schwiegertochter von Sharov mit Ihrem jüngsten Sohn, kurz bevor ich zum Iskandarkul aufbrach." class="wp-image-6043" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9295-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9295-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9295-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Schwiegertochter von Sharov mit Ihrem jüngsten Sohn. </figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Busfahrt zum Iskandarkul</h4>



<p>Mit viel Glück erwischte ich ausserhalb von Sarvoda einen Bus. Dieser Bus mit der Nummer 33 fährt einmal täglich von Dushanbe nach Kanchoch hinter dem Iskandarkul und zurück. Die Fahrt von Sarvoda nach Iskandarkul kostet nur 15 Somoni. Im Bus waren vor allem Arbeiter eines chinesischen Goldschürfer-Unternehmens. Beim Campingplatz am Moränensee Iskandarkul stieg einzig ich aus. Der Busfahrer erklärte mir, dass er in etwa 50 Minuten wieder hier vorbei fahre. So könne ich gleich heute wieder zurück fahren. </p>



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<h4 class="wp-block-heading">Campingplatz am Moränensee Iskandarkul mit Hostelzimmer</h4>



<p>Auf dem Campingplatz am Moränensee war nur ein Zelt aufgestellt. Wohnwagen gab es keine. Eine spanische Reisegruppe war offenbar in den kleinen Häuschen am Rande des Geländes einquartiert und besammelte sich für einen Nachmittagsbummel. Ich setzte mich auf eine Schaukelbank und genoss den Ausblick, ohne dabei die Zeit zu vergessen. Den einzigen Bus zurück wollte ich nicht verpassen. Denn ich war in <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/24/die-stadt-an-der-grenze-zu-usbekistan-panjakent/">Panjakent</a> als Gast bei den Eltern von Bekannten aus Dushanbe angemeldet. Ausser wandern und Aussicht geniessen, ist am Iskandarkul wenig zu unternehmen. Schwimmen ist im See verboten. Das Wasser ist kalt. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Momente der Stille am Ufer</h4>



<p>Dieser Ausblick vom Campingplatz am Moränensee Iskandarkul ist wunderbar. Ich genoss die Aussicht auf die hinter einander aufgereiten Bergketten und die kühle türkis Wasseroberfläche.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9306-1024x683.jpg" alt="Ausblick vom Campingplatz am Moränensee Iskandarkul" class="wp-image-6047" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9306-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9306-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/128_an_den_Iskandarkul/IMG_9306-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Iskandarkul ist ein Moränensee.</figcaption></figure>
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		<title>Zelten in Kulob &#8211; Ausflug nach Vose</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/17/zelten-in-kulob/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2019 18:33:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Campen]]></category>
		<category><![CDATA[Campieren]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Khoja Mumin]]></category>
		<category><![CDATA[Kulob]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtführung]]></category>
		<category><![CDATA[Vose]]></category>
		<category><![CDATA[Zelten]]></category>
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<p>Ich hatte mir vorgenommen in Kulob zu zelten. An einer Strasse war eine verlassene Baustelle mit einigen Schutthaufen. Am anderen &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/09/17/zelten-in-kulob/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Zelten in Kulob &#8211; Ausflug nach Vose</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Ich hatte mir vorgenommen in Kulob zu zelten. An einer Strasse war eine verlassene Baustelle mit einigen Schutthaufen. Am anderen Ende des Grundstücks standen Bäume und ein Brunnen. Ein Mann kam auf mich zu. Als ich ihn fragte, ob ich hier zelten könne, zeigte er mir einen Platz. Er war hier der Nachtwächter und ich jetzt sein Gast. In einem noch nicht abgebrochenen Gebäude arbeitete ein Kältetechniker. Er war gleich alt wie ich und hatte bereits vier Kinder. Der Nachtwächter Sobir und der Kältetechniker Zoir waren sehr gastfreundlich und herzlich. Die Nacht verbrachte ich in meinem Zelt neben dem draussen aufgestellten Bett von Sobir. Am Morgen besuchte mich Zoir mit seiner Frau und den Kindern. Am Nachmittag fuhr ich nach Vose.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Exkursion nach Vose zum heiligen Berg – Khoja Mumin</h4>



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<p>Am Nachmittag nahm mich Marifat mit auf einen Ausflug nach Vose. Am Weg zum Berg besuchten wir ein Salzwerk. Aus salzhaltigem Wasser wird hier jodiertes Speisesalz hergestellt. Zudem wird Salzgestein für Tiere abgebaut. Streusalz für den Winterunterhalt der Strassen wird hier nicht produziert und in Tadschikistan offenbar auch nicht verwendet. Die Strasse auf den heiligen Berg war die staubigste auf meiner ganzen bisherigen Reise. Auf halber Höhe stand am Strassenrand ein Gasbohrturm aus Sowjetzeiten.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8937-1024x683.jpg" alt="Der sowjetische Gas Bohrturm steht hier verlassen aber majestätisch in der Landschaft auf dem Khoja Mumin bei Vose." class="wp-image-5961" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8937-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8937-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8937-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der sowjetische Gas Bohrturm steht hier verlassen aber majestätisch in der Landschaft.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Vom Ort der Einsiedelei zum Pilgerort</h4>



<p>Auf dem Berg findet man nebst schöner Aussicht eine Pilgerstädte mit voll ausgerüsteter Küche. Das kleine Haus ist direkt neben dem Grab von <a href="https://traveltajikistan.tj/en/khoja-mumin-salt-moutain/">Khoja Mumin</a>. Er soll hier sein Leben als Einsiedler verbracht haben. Gläubige kommen deswegen hier hin für Opferfeste. Etwas unterhalb des Grabs wollte mir Marifat eine Höhle zeigen. Der vermeintliche Höhleneingang war jedoch inzwischen geflutet. Die Höhle hatte wohl inzwischen einen verstopften Abfluss. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8909-1024x683.jpg" alt="Der vermeintliche Höhleneingang auf dem Khoja Mumin bei Vose war nun ein kleiner Salzsee." class="wp-image-5956" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8909-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8909-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8909-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der vermeintliche Höhleneingang war nun ein kleiner See.</figcaption></figure>



<p>Auf dem Aussichtspunkt oberhalb des Grabs trafen wir zwei Afghanen. Diese sammelten den Saft von Kamol Bäumen. Diesen „Shireshi Kamol“ verkaufen sie nach Indien. Dort werde daraus Medizin hergestellt. Für diese Arbeit hatten die beiden Afghanen extra ein sechs Monate Visum für <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/tadschikistan/">Tadschikistan</a> beantragt. Offenbar ist es für die zwei eine wichtige Einkommensquelle.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zweite Stadtführung in Kulob</h4>



<p>Durch Baumwollfelder fuhren wir von Vose zurück nach Kulob. Am Ortseingang hielten wir für eine Autowäsche. Mit einem Tangem fuhren wir auf einen Hügel zum Weltkriegsdenkmal. In russisch und tadjikisch steht dort „Niemand und nichts ist vergessen“. Beide Sprachen werden kyrillisch geschrieben, ähnlich sind sie aber kaum. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8950-1024x683.jpg" alt="Kriegsdenkmal in Kulob in russisch" class="wp-image-5966" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8950-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8950-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8950-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>„Niemand und nichts ist vergessen“ in russischer Sprache und kyrillischer Schrift.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8949-1024x683.jpg" alt="Kriegsdenkmal in Kulob in tadschikisch" class="wp-image-5965" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8949-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8949-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8949-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>„Niemand und nichts ist vergessen“in tadschikischer Sprache in kyrillischer Schrift mit tadschikischen  Sonderzeichen.</figcaption></figure>



<p>Hinter dem Hügel des Weltkriegsdenkmals Denkmals sah man auf das Amphitheater von Kulob runter. Dort seien jeweils Anlässe, wenn der Präsident auf Besuch komme. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8951-1024x683.jpg" alt="Das Amphitheater vom Kulob. " class="wp-image-5967" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8951-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8951-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8951-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Amphitheater vom Kulob. </figcaption></figure>



<p>Als ich zurück bei meinem Zeltplatz war, wartete Zoir bereits auf mich. Er hatte mich zum Fussballspielen eingeladen. Mit seinem Auto fuhren wir zum Fussballplatz etwas ausserhalb der Stadt. Mit Wanderschuhen und Trekkinghosen auf dem Kunstrasen, bemühte ich mich keine falschen Pässe zu geben. Die Stimmung auf dem Feld war je nach Spielsituation ausgelassen bis ernst.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8962-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-5968" srcset="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8962-1024x683.jpg 1024w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8962-300x200.jpg 300w, https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/118_Kulob_Exkursion/IMG_8962-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein Teil der Fussballbegeisterten die an diesem Abend Lust auf ein Erinnerungsfoto hatten.</figcaption></figure>
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		<title>Sowjetistan eine Reise durch Turkmenistan Kasachstan Tadschikistan Kirgistan und Usbekistan</title>
		<link>https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/29/sowjetistan-eine-reise-durch-turkmenistan-kasachstan-tadschikistan-kirgistan-und-usbekistanein-tag-am-toktogul-see/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2019 20:27:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
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		<category><![CDATA[Camping]]></category>
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<p>Bei meinem Couchsurfing Gastgeber in Biskek habe ich mir das Buch &#8222;Sowjetistan eine Reise durch Turkmenistan Kasachstan Tadschikistan Kirgistan und &#8230; <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/29/sowjetistan-eine-reise-durch-turkmenistan-kasachstan-tadschikistan-kirgistan-und-usbekistanein-tag-am-toktogul-see/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Sowjetistan eine Reise durch Turkmenistan Kasachstan Tadschikistan Kirgistan und Usbekistan</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/29/sowjetistan-eine-reise-durch-turkmenistan-kasachstan-tadschikistan-kirgistan-und-usbekistanein-tag-am-toktogul-see/">Sowjetistan eine Reise durch Turkmenistan Kasachstan Tadschikistan Kirgistan und Usbekistan</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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<p>Bei meinem Couchsurfing Gastgeber in Biskek habe ich mir  das Buch &#8222;Sowjetistan eine Reise durch Turkmenistan Kasachstan Tadschikistan Kirgistan und Usbekistan&#8220; ausgeliehen. Dieses wollte ich bis zu meiner Ankunft in Osh bei den Eltern von ihm fertig gelesen haben.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Tag am Toktogul See</h4>



<p class="has-text-align-left"> Als ich am Morgen aufwachte hatte ich keine Lust gleich wieder aufzubrechen. Darum beschloss ich ein Tag am Toktogul See zu verbringen. Das Ufer des Toktogul ist ein wunderbar friedlicher Ort. Er eignet sich super zum Campieren, Relaxen und Lesen. Hier hat man seine Ruhe und eine wunderbare Aussicht. </p>



 [<a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/29/sowjetistan-eine-reise-durch-turkmenistan-kasachstan-tadschikistan-kirgistan-und-usbekistanein-tag-am-toktogul-see/">See image gallery at slowtraveltoasia.ch</a>] 



<h4 class="wp-block-heading">Ein Buch passend zur Umgebung der nächsten Monate</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://slowtraveltoasia.ch/wp-content/uploads/sowjetistan_Buchtipp-639x1024.jpg" alt="Sowjetistan eine Reise durch Turkmenistan Kasachstan Tadschikistan Kirgistan und Usbekistan" class="wp-image-6212" width="156" height="248"/><figcaption>Buchumschlag.</figcaption></figure></div>



<p>Der Toktogul war der perfekte Ort um mein Buch von <a rel="noreferrer noopener" href="https://fo.wikipedia.org/wiki/Erika_Fatland" target="_blank">Erika Fatland</a> zu lesen.  „Sowjetistan – eine Reise durch Turkmenistan, <a href="https://slowtraveltoasia.ch/kasachstan/">Kasachstan</a>, <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/tadschikistan/">Tadschikistan</a>, <a href="https://slowtraveltoasia.ch/category/kirgistan/">Kirgistan</a> und <a href="https://slowtraveltoasia.ch/usbekistan/">Usbekistan</a>“ ist hier eine interessante Lektüre. Mein Zelt stand im Schatten eines Baumes. Es war himmlisch friedlich. Nur einige Fliegen und Vögel waren zu hören. Nur selten spürte ich den Wind an mein Zelt stossen. Das Buch weckte meine Entdeckungslust für die verbleibenden zwei -stan Länder und bot viele spannende Einblicke in Kultur und Geschichte. Reisende in diesen Ländern werden das Buch amüsant finden. Einiges ist etwas überspitzt formuliert, anderes ist genau so anzutreffen, wie es im Buch steht.  Das Buch ist einiges süffiger geschrieben als Wikipedia Artikel. Der Spass war also deutlich höher. Ansonsten hätte mich das Buch kaum einen ganzen Tag so in Bann gezogen. </p>



<p><strong>Warst du auch am Toktogul See? Oder hast du das Buch auch gelesen? Was ist dir in Erinnerung geblieben? Schreibe gerne unten einen Kommentar dazu.</strong></p>



<p>Mein Ziel war es die Leihgabe zwischen Biskek und Osh fertig zu lesen. Denn so konnte ich das Buch meines Gastgebers aus Biskek einfach bei seinen Eltern in Osh wieder zurückgeben. So kam es, dass ich auch auf der Fahrt nach <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/30/busfahrt-von-toktogul-nach-osh-via-jalalabad/">Osh via Jalalabad</a> noch fleissig am lesen war. </p>
<div class="ttr_end"></div><p>Der Beitrag <a href="https://slowtraveltoasia.ch/2019/08/29/sowjetistan-eine-reise-durch-turkmenistan-kasachstan-tadschikistan-kirgistan-und-usbekistanein-tag-am-toktogul-see/">Sowjetistan eine Reise durch Turkmenistan Kasachstan Tadschikistan Kirgistan und Usbekistan</a> erschien zuerst auf <a href="https://slowtraveltoasia.ch">slow travel to asia.ch</a>.</p>
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